Hier gibt es heute eine Eis-Einladungskarte für euch. Ideal für Kindergeburtstage im Sommer oder für Sommerpartys im Allgemeinen. Wird diese aufgeklappt kommen immer mehr Eistüten zum Ausmalen zum Vorschein. Die Rückseite der Einladung entpuppt sich nach dem Aufklappen als Wolke mit einem großen Regenbogen. Die eingeladenen Gäste können die Eistüten nach ihren Vorlieben und Wünschen ausmalen. Die Farben für die einzelnen Segmente des Regenbogens sind auf englisch angegeben, so werden auf spielerische Weise noch ein paar Vokabeln gelernt.
Den Sommer festhalten
Zugegebener Maßen sind mir die jetzigen Temperaturen zu krass und ich igele mich in abgedunkelten Innenräumen ein. In ein paar Wochen ist es hoffentlich wieder erträglich und das Ende des Sommers naht. Das sollte unbedingt gefeiert werden. Wer weiß, was uns in den kommenden Herbst- und Wintermonaten alles erwartet.
Wir im Zobelnest nutzen den September, um einen Kindergeburtstag aus dem Winter nachzuholen. Vielleicht wird das ja ein Konzept für die nächsten Jahre?
Auch ohne Party, eine schöne Bastelidee. Druckt euch dafür einfach nur die Eisseite aus.
Aus der Druckvorlage und Packpapier wird eine Einladungskarte.
Anleitung für die Eis-Einladungskarte
Die Eis-Einladung
Weiter unten findet ihr die Vorlage zum Ausdrucken. Sie ist für einen beidseitigen Ausdruck konzipiert. Nehmt dafür etwas dickeres Papier, damit die Einladung eine schöne Stabilität bekommt. Wenn ihr einen Drucker habt, der nicht beidseitig drucken kann, druckt ihr einfach erst die eine Seite sooft ihr sie braucht aus, dreht das Papier um und druckt darauf die zweite Seite. Wie herum das Papier für den zweiten Schritt in den Drucker muss, ist Geräteabhängig. Das müsst ihr vorher in einem Probedruck testen.
Anschließend wird die Wolkenseite an der gestrichelten Linie entlang ausgeschnitten. Nun faltet ihr die Einladung zunächst in der Mitte, die Wolke verschwindet dabei im Inneren, und klappt sie wieder auf. Die zwei außenliegenden Eistüten faltet ihr nun so nach innen, dass ihre vorherige äußerste Kante nicht ganz die Mitte berührt. Lasst gerne einen Spalt von zwei, drei Millimetern, damit sich die Karte gut schließen lässt, indem ihr nun die gerade geknickten Eistüten aufeinander legt.
Faltreihenfolge der Einladungskarte.
Die Eis-Serviette
Die Eistüte ist umhüllt mit einer personalisierten »Serviette« aus Packpapier. Auf dieser klebt ein »Button« auf welche der Namen des einzuladenden Gastes kommt. Der rosa Kreis stammt bei uns aus mit Avocado gefärbtem Papier (mit dem Rest aus dem Rote-Beete-Glas klappt das auch ganz wunderbar). Das helle fluffige Papier des Buttons war diese Füllung, welche sich in neu gekauften Schuhen befindet. Hier versteckt sich also dieses Mal das Upcycling ☺️.
Für die Serviette übertragt ihr die Formatvorlage auf Packpapier, schneidet sie aus und faltet sie an den Ecken wie im Bild gezeigt zusammen. Klebt die Serviette zu einer dreieckigen Tüte zusammen und schiebt sie über die Eiswaffel der Einladung.
Der Eis-Button
Für den Button nehmt ihr entweder die runden Kreisvorlagen oder schnappt euch den Plastikverschluss einer Flasche als Schablone für das rosa Papier. Die ausgeschnittenen Kreise klebt ihr auf Pergamentpapier, oder eben auf das Papier, welches sich in neu gekauften Schuhen befindet. Schneidet das helle Papier im gleichen Abstand zum rosa Kreis rundherum aus und anschließend den entstandenen weißen Rand mit der Schere in regelmäßigen Abständen ein. Im letzten Schritt klebt ihr den Button auf die Serviette.
Braucht ihr noch eine Idee für die kleinen Tüten, die es beim Abschied für alle beteiligten Gäste als Mitgebsel nach Hause gibt? Gerne benutze ich Dinge, die eh schon vorhanden sind, so dass nichts dafür gekauft werden muss. Außerdem dient diese Tüte als kleines Bastel-Set:
Als Spielidee oder zum Aufpimpen der mit Packpapier umhüllten Geschenke lege ich euch diese »Müll-Verwertung« aus eingetrockneten oder leeren Filzstiften ans Herz:
Mit alten Buchseiten zu basteln macht mir unheimlich Spaß. Die Ergebnisse wirken meist dezent und unaufdringlich und zugleich filigran. Gerade Origami-Motive kommen damit sehr schön zur Geltung und auch ohne Farbe kann sich das Ergebnis sehen lassen. Zum Farbrausch verleitet mich jedoch immer wieder meine selbst gemachte Sprühfarbe! In kleinen Zerstäubern (leere Deofläschchen) habe ich Patronen aus eingetrockneten bzw. leeren Filzstiften in Wasser gelöst. Damit wird im Folgenden fleißig gesprüht.
Du findest hier eine detaillierte Anleitung, um den Frühlingskranz mit Origami-Schmetterlingen nachzumachen. Zuletzt zeige ich dir noch ein paar weitere Ideen zum Thema Sprühfarbe und Zweckentfremdung eines Drahtbügels.
Mein Frühlingskranz.
Der Drahtbügel
Zuerst biegst du dir aus einem Drahtbügel einen runden Kreis. Das kostet viel Kraft in den Daumen, wenn du dich nach und nach in kleinen Schritten vorarbeitest klappt dies aber ganz gut.
Anschließend faltest du dir größere und kleinere Origami-Schmetterlinge aus alten Buchseiten, z.B. aus 10 x 10 und 7 x 7 Zentimeter großen Papier-Quadraten.
Anleitung Origami-Schmetterling
1. & 2. Zuerst faltest du bei einem Quadrat die Diagonalen und klappst diese wieder auf (Talfalten; die Knickkante zeigt von dir weg, du sieht die Rille).
3. Anschließend faltest du das Blatt über die Mitte nach oben.
4. bis 6. Knicke die Ecken und stülpe sie ein.
7. & 8. Die oberen vorderen Ecken mit Talfalten nach unten knicken, anschließend die Form wenden.
9. & 10. Knicke die untere Ecke nach oben, so dass ein wenig Spitze oben über steht. Aufgestellte Kanten glatt drücken. Die Form wenden.
11. Im Folgenden klappst du die obere Spitze nach.
12. Mit einer Bergfalte (die Kante zeigt zu dir, der Knick nach hinten) den Schmetterling in der Mitte knicken.
13. Die obere Ecke festhalten und zusammendrücken, während du die Flügel nun auseinander faltest.
Fertig ist der Origami-Schmetterling!
14. Wenn du magst, kannst du die Flattermänner nun mit DIY-Sprühfarbe besprühen. Du kannst sie auch erst einmal so lassen und den Bügel mit den Schmetterlingen zu einem späteren Zeitpunkt mit Farbe besprühen.
15. Abschließend klebst du die Schmetterlinge mit Heißkleber auf den Drahtkreis.
Des Weiteren sorgen Verzierungen wie Blumen aus besprühten Taschentüchern, Mini-Pompons etc. für Abwechslung und Variation, ganz nach deinem Geschmack.
Papierblumen für den Origami-Frühlingskranz
Serviettentechnik ist wieder in Mode und es gibt wirklich wunderschöne Verwendungsmöglichkeiten dafür. Bald werde ich euch in diesem Blog auch ein paar Beispiele dafür zeigen können! Hier kommt ersteinmal – wie lange versprochen – die Anleitung für die Papierblumen am Frühlingskranz mit Origami-Schmetterlingen.
Für die Serviettentechnik braucht es immer nur die oberste Schicht der bedruckten Serviette. D.h. zwei weiße (bis ganz leicht eingefärbte Reste) bleiben über. Genau diese könnt ihr jedoch ganz wunderbar für folgende Papierblumen für den Frühlingskranz benutzen. Natürlich gehen auch Taschen- oder Kosmetiktücher. Aber diese Art der Resteverwertung kommt mir natürlich sehr entgegen.
Papierblumen aus Serviettenresten.
Und so geht’s
Falls ihr es noch nicht getan habt, pult ihr als erstes die einzelnen Schichten der Serviette auseinander.
Schneidet als nächstes an den Knickkanten die weißen Papierschichten in vier gleiche Teile und legt jeweils drei dieser Papiertücher passend übereinander.
Der Dreier-Stapel wird nun wie eine Ziehharmonika gefaltet.
Die Ziehharmonika teilt ihr anschließend in drei gleich große Teile.
Mit einem dünnen Draht oder auch einem Faden bindet ihr die gedrittelte Ziehharmonika in der Mitte zusammen und faltet sie währenddessen in der Mitte.
Fächert die halbierte Ziehharmonika auf.
Nun kommt der spannendste Schritt: die einzelnen Schichten werden wieder auseinander gepult und fertig ist eure Papierblume aus Taschentuch, Serviettenrest oder Kosmetiktuch.
Wer mag kann dem Ganzen nun noch etwas Farbe verpassen. Natürlich habe ich hierfür wieder die DIY-Sprühfarbe benutzt. Für die bunten Beispiele aus der Anleitung wurden die Blumen kopfüber über die Spüle gehalten und bekamen nur außen ein paar Spritzer der Farbe ab. So bleibt das Innere der Blüte weiß und zeigt einen Farbverlauf nach außen.
Die einzelnen Schritte für die Papierblumen.
Mit Hilfe des Drahtes können sie nun ganz leicht an den Frühlingskranz gebunden werden. Diese Papierblumen sind auch für viele andere Verwendungszwecke geeignet. Besonders als Verzierung für Geschenkverpackungen mag ich sie sehr gerne.
Servietten mit schönen Prints bekommt ihr z.B. bei VBS, Idee-Shop oder auch bei Buttinette.*
Variante für den Sommer
Nicht nur für Frühlingskränze sind diese Drahtbügel aus der Wäscherei geeignet. Für den Sommer z.B. kann du dir daraus ein kleines Vogelhäuschen zaubern. Munter und fröhlich sieht es aus, sowohl mit der weißen Spitzen-Borte, als auch mit dem Zaun aus weiß bepinselten Buntstift-Resten (Geniale Resteverwertung!). Im Haus – auf einem kleinen Ast – sitz ein bunter Origami-Vogel umgeben von wunderschönen Blüten. Blüten und Vogel bestehen aus Buchseiten. Wie du diese faltest, zeige ich dir im Folgenden.
Deko für den Frühling und Sommer.
Den Bügel biegst du dir als Erstes in eine Hausform zurecht. Auch hier braucht es einiges an Geduld und Kraft in den Fingern. Biege nicht zu viel hin und her, denn sonst platz die Lackierung.
Zudem spitzt du dir deine Buntstiftstummel auf zwei verschiedene großen zurecht, die du anschließend mit zwei noch recht langen Blei- oder Buntstiften mit weißer Acrylfarbe bemalst. Klebe den Zaun zusammen. Hierfür eigenes sich Bastelkleber genauso gut wie z.B. Holzleim. In die Falte fixierst du den Zaun mit Heißkleber. Genauso wie die Blumen, die Borte und der Vogel selbst.
Faltanleitung für den Origami-Vogel:
Origamianleitung Vogel.
Nehme dir ein quadratisches Blatt Papier und
falte es einmal diagonal in der Mitte und wieder auf.
Nun legst du das jeweilige obere und untere Viertel zur Mitte hin.
Die Ecke, die auf der rechten Seite über bleibt, wird nach hinten weg geknickt.
An der gestrichenen Linie hin zur Mitte, knickst du die untere Ecke rechts von hinten nach vorne und am besten noch eine weitere Hilfskante, indem du das umgeknickte Dreieck noch einmal an der neu entstandenen Kante knickst. Nun faltest du zwei Mal wieder auf bis zurück zu Schritt 5.
Wiederhole dies auch für die obere Ecke.
Nun gehst du mit dem Finger zwischen die zwei Lagen Papier der unteren Ecke und knickst es so zur Mitte hin ein, dass die zwei Falten, die du gerade gemacht hast aufeinander liegen. Du sieht jetzt dort ein Dreieck und ein schiefes Viereck. Wiederhole das für die obere Ecke.
An die neu entstandenen linken Ecken kommt ein Knick, welcher zu dir zeigt und den zukünftigen Fuß bildet.
Knicke den zweiten Fuß an der oberen Ecke wie zuvor.
Nun wird die linke Spitze nach rechts geknickt wie in der Abbildung zu sehen.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Das entstandene Dreieck knickst du wieder zurück aber leicht versetzt.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Die obere Hälfte mittig auf die untere zusammenfalten.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Nun drückst du die Schnabelform in den Kopf.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Vogel festhalten und den Schwanz nach oben ziehen.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus. Du bist nun fertig mit dem Origami-Vogel!
Faltanleitung für die Papierblumen
Diese Blumen sind vielseitig einsetzbar. Ob aus Papier, Folie oder sogar Stoff – alles ist möglich. Mein Favorit sind die Blumen aus alten Buchseiten. Und genau diese habe ich für das Vogelhäuschen verwendet.
Die Faltung der Papierblumen – Teil 1
Papierblumen Faltanleitung Teil 1.
Zunächst faltest du das Quadrat diagonal zu einem Dreieck.
Im nächsten Schritt faltest du dieses Dreieck in der Mitte zu einem kleineren Dreieck.
Schneide einen Bogen heraus, wo die offenen Seiten übereinander liegen. Mit einer Münze in entsprechender Größe als Schablone kannst du dir den Bogen ganz einfach einzeichnen.
Die Spitze der geschlossenen Kanten wird abgeschnitten.
Klappe die entstandene Form auf. Du hast nun eine Blüte. Pro Papier-Blüte brauchen wir drei Stück von dieser (Form A, B, C).
Die Faltung der Papierblumen – Teil 1
Papierblumen Faltanleitung Teil 2.
Bei Form A schneidest du ein Blütenblatt heraus, bei Form B zwei nebeneinanderliegende und bei Form C drei nebeneinander liegende.
Nun hast du sechs Teile mit unterschiedlicher Anzahl an Blütenblättern. 1, 2, 3, 5, 6, 7 (a bis f).
Die Blütenblätter an den offenen Enden der jeweiligen Form (schraffiert dargestellt) werden übereinander gelegt und mit dem Klebestift zusammengeklebt. Es entstehen trichterartige Blütenkreise oder auch Kelche. Bei der Form mit nur zwei Blütenblättern (d) faltest du eines der Blütenblätter in der Hälfte und klappst noch einmal um, so dass das gefaltete Blütenblatt die Hälfte des anderen Blattes bedeckt. Nun mit Kleber bestreichen und nochmals umklappen.
Die Form, die aus nur einem Blütenblatt besteht (b) rollst du mit dem Holzspieß längs auf und klebst sie zu.
Mit dem Spieß bringst du anschließend die Blütenblätter in Form. Dafür rollst du die Rundungen der Blütenblätter ein wenig nach außen. Außer bei denen die aus dem ein- und zweiteileigen Blütenblatt (b & d) entstanden sind. Die bleiben wie sie sind.
Wenn das geschafft ist, klebst du die einzelnen Kelche – beginnend mit dem Größten der Reihe nach immer kleiner werdend – mit dem Bastelkleber ineinander (Flüssigkleber in die Kelchspitze). Zum Schluss kommt das Röllchen aus dem einzelnen Blütenblatt in die Mitte. Teste vorher, ob es nicht zu weit heraussteht. Sollte dies der Fall sein, schneide es noch ein Stück kürzer auf eine passende Länge und klebe auch dieses ein. Das ganze nun trocknen lassen, fertig.
Sprühfarbe selbst gemacht
Was für eine tolle Resteverwertung! In den Hülsen eingetrockneter Filzstifte steckt noch sehr viel Potential! Hättest du das gedacht?
All diese Farben hier sind aus eigentlich leeren, vielleicht auch einfach nur eingetrockneten, Filzstiften entstanden!
Viele Farben für abwechslungsreiche Projekte.
Und so geht’s
Aus leeren Filzstiften wird DIY-Sprühfarbe.
Stifte auf, Minen und Kartuschen raus und hinein ins Wasser damit! Nach ein paar Stunden erhälst du einen kräftigen Farbton. Wenn du die Lösung direkt in Sprühflaschen (hier: leere Deo-Zerstäuber) ansetzt, kannst du sofort loslegen und tolle Verzierungen damit machen.
Das Gleiche gilt für fast leere Tusche-Kästen: Krümel heraus kratzten, in ein wenig Wasser lösen und los geht’s mit der Sprüherei! Die Farbe aus den Tuschkästen trocknet jedoch mit der Zeit im Zerstäuber ein. Die Filzstift-Farben hingegen kann man in dieser Form ewig weiter benutzen (Erst einmal ist es mir bisher passiert, dass eine Farbe nach ein paar Monaten wirklich übel gerochen hat. Alle anderen -mittlerweile an die 20 Ansätze – halten sich ohne Probleme).
So entsteht DIY-Sprühfarbe aus leeren und eingetrockneten Filzstift-Kartuschen.
Anwendungs-Beispiele für die DIY-Sprühfarbe:
Kleine Ideen zum Sprühen
Alte Buchseiten und auch Taschentücher eigenen sich besonders gut für die Sprühfarbe. Nicht nur Origami-Formen lassen sich damit aufpumpen, die Ideen für diese Kombination sind mannigfaltig.
So viele Möglichkeiten!
Sehr gerne bearbeite ich die abgezogenen Seiten von Getränkekartons mit der Farbe. Das macht tolle Effekte und Verläufe. Ich bin ganz verliebt in diese Technik! Hättet ihr gedacht, dass man mit Dingen, die eigentlich im Mülleimer landen (leere Filzstifte, Zerstäuber und Getränkekarton), noch solch zauberhafte Ideen umsetzen kann?
Besprühte Getränkekartons.
Mein Favorit
Hier mein absolutes Highlight (aus meinem Weihnachtsbuch zum Thema Upcycling-Sterne): ein besprühter Getränkekarton als Geschenkverpackung. Der Schatteneffekt entsteht dadurch, dass du in zwei Schichten sprühst. Vorher klebst (Klebstift) du einen Bereich mit Stern aus Papier ab, den du nach dem Sprüh-Durchgang (z.B. mit Blau) mit einer Pinzette wieder abziehst. Für die zweite Schicht Farbe (z.B. Schwarz) klebst du nochmals einen Stern auf den Karton, dieses Mal nur ganz leicht versetzt. Wenn du den zweiten Stern nun nach dem Trocknen abziehst, bekommst einen wunderschönen Effekt.
Es lässt sich damit auch malen
Die Farbe lässt sich nicht nur sprühen, man kann damit auch ganz hervorragend malen. Wie mit Aquarellfarbe wird diese Farbe auf Getränkekarton oder Aquarellpapier verarbeitet!
Dafür schütte dir einfach etwas in die jeweiligen Deckel der Zerstäuber und vermale sie ganz normal mit einem Pinsel. Bist du fertig mit deinem Bild, schütte die übrig gebliebene Farbe wieder zurück in die Sprühflasche.
Die Sterne auf Aquarellpapier sind ebenfalls eine Idee aus meinem Weihnachtsbuch.
Weiterführende Tipps
Falls du neugierig geworden bist, was es mit diesem Weihnachts-Buch auf sich hat, hier geht es zu allen weiteren Infos dazu:
*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über die obige URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.
Wusstet ihr schon, dass sich der Zobelhase nun auch bei Spoonflower herumtreibt? Nach und nach werde ich dort immer mehr Stoffdesigns hochladen und hoffe euch damit eine kleine Freude machen zu können. Mein erstes Projekt aus den selbst-designten Stoffen seht ihr hier: genähte Stoffsäckchen werden zu einem wiederverwendbaren Adventskalender.
Vielseitiger Adventskalender
Jedes Jahr aufs neue kann dieser mit den genähten Stoffsäckchen nach Lust und Laune neu arrangiert werden. In einer schönen rustikalen Holzschüssel oder in einem vintage-Korb fühlen sich die kleinen Überraschungen sehr wohl. Es ist auch möglich, den einzelnen Säckchen weitere Bestimmungen zukommen zu lassen. Sie eignen sich nach ihrem Leben als Adventskalender hervorragend als nachhaltige Verpackung für kleine Mitbringsel oder als Duft- und Kräutersäckchen… So Vieles ist denkbar.
Adventskalender in der hängenden Variante.
Die hängende Variante beinhaltet kleine – jedoch absolut feine – Upcyclings! Die Zahlenkreise bestehen aus Pappe, die vorher als Verpackungsmaterial diente und die Haken gehörten vor langer langer Zeit zu einer Gardinen-Aufhängung. Der mit Garn umwickelte Ring, an dem alles hängt, war in seinem vorherigen Leben ein Topfdeckel! Dieser ist uns im Zobelnest zersprungen (warum auch immer) und ich wusste sofort, der silberne Rahmen bleibt hier!!
Nach der Umwicklung mit weißem Garn sieht der ehemalige Topfdeckel-Rahmen jetzt richtig gemütlich aus und eignet sich auch nach Weihnachten noch für viele Projekte!
Ein Säckchen – viele Möglichkeiten.
Vielseitige Stoffsäckchen
Ich mag die verschiedenen Farbkombinationen der Stoffdesigns total. Sie harmonieren ganz wunderbar mit ruhigen Tönen, wie z.B. dem des Packpapiers. Die aus kleinen Quadraten ganz einfach genähten Säckchen können zudem auf unterschiedlichste Weise ihren Inhalt präsentieren. Sei es mit einem zusammengerollten Verschluss, oben zusammengebunden oder nach innen gekrempelt, damit auch etwas größere Präsente Platz haben. Diese genähten Stoffsäckchen sind kleine Allrounder.
Aus Stoff wird eine nachhaltige Geschenkverpackung.
Anleitung – genähte Stoffsäckchen
Eine gepunktete Linie meint, der Stoff soll hier gefaltet werden bzw. wurde hier gefaltet. Die gestrichelte Linie meint, dass hier genäht werden soll bzw. genäht wurde.
1 & 2. Ihr beginnt mit einem Stoffquadrat, z.B. 20 x 20 cm groß, und faltet dieses zunächst drei Zentimeter an der oberen Kannte nach innen. Das wird die Öffnung nach oben.
3. Den entstanden Bund könnt ihr nun mit einer Naht 1 cm vom oberen Knick entfernt absteppen. Wer mag kann weiter unten noch eine zweite Naht einfügen.
4 bis 7.Knickt den Stoff nun in der Mitte rechts auf rechts und vernäht die Kante an der Seite (1 cm Nahtzugabe).
8 bis 10. Faltet den (fast) Beutel nun so, dass die Seitennaht auf einer Seite in der Mitte liegt und vernäht den Boden (1 cm Nahtzugabe).
11. Für eine gewisse Tiefe des Beutels könnt ihr euch die Kanten absteppen. Dafür muss der Beutel nochmals so gedreht werden, dass die Naht (rechts oder links) auf einer Seite liegt. Im rechten Winkel wird nun die Ecke abgesteppt. Bei mir hat die Naht eine Länge von jeweils 2 cm. Wollt ihr einen ‚dickeren‘ Beutel müsst ihr die Ecke größer gestalten, so dass die Naht länger wird, z.B. 3 cm.
Wenn ihr es bei euch zu Hause – nun in der nasskalten Jahreszeit – so richtig schön hygge machen wollt, eingemuggelt in eine warme Decke auf der Couch, mit ein paar tollen Kreativ-Büchern zur Hand, habe ich genau die richtige Idee für euch: Duftwachs! Denn auch das könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Vielleicht hat ja noch der ein oder andere Wachsreste vom letzten Weihnachtsfest im Kreativ-Vorrat, denn genau die brauchen wir jetzt!
Zutaten für das Duftwachs:
Wachs oder Wachsreste
Ätherisches Öl, nach Wahl
Silikon-Form
Schmelzt die Reste bei niedriger Temperatur ein und nehmt die Hitze weg. Nun noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls eurer Wahl (hier wieder aufpassen!) und ab damit in kleine Silikonförmchen. Nach dem Aushärten sind ist das Duftwachs bereits fertig für die Verwendung in einem Duftlicht. Schnappt euch ein paar für Stücke für euch selbst, der Rest kommt in den Adventskalender!
Duftvorschläge: Der Geruch von Orange passt herrlich zu Weihnachten, Lavendel wirkt beruhigend und von Rosenduft kann ich einfach nicht genug bekommen.
Duftwachs zum Verwöhnen der Seele.
Weitere Ideen für euch
Im folgenden Beitrag könnt ihr viele Rezepte und Ideen zum Entspannen im Badezimmer entdecken. Entweder für euch selbst oder auch zum Verschenken.
Wollt ihr euch Kratzbilder selber machen? Leichter als mit einer alten CD geht es nicht. Den irisierenden Effekt gibt es kostenlos dazu. Und auch der 3D-Schneemann besteht aus eigentlichem Abfall – wir nennen es hier Wertstoffe! – und hält eine kleine Überraschung parat.
Der Schneemann fühlt sich pudelwohl.
Die Grund-Version
Ihr braucht einfach nur eine alte CD mit schwarzer Acrylfarbe zu bemalen. Mit einem spitzen Gegenstand kratzt ihr euch Schneeflocken und Sterne aus der schwarzen Farbe heraus. Auch ganz ohne Schneemann sehen die runden Bilder klasse aus. Seid ihr fertig mit eurem Werk und wollt lange Freude daran haben, versiegelt ihr es mit Klarlack.
Auch ohne Schneemann wunderschön.
Die Extended-Version
Für die kleinen DIY-Freunde unter uns braucht es nun unbedingt noch das lustige Männchen aus diversen Deckeln. Aus den unterschiedlichen Größen baut sich der Schneemann mit seinem voluminösen Unterbau, dem mittleren Bauch und dem kleineren Kopf zusammen. Diese werden einfach mit Heißkleber angebracht. Hier helfen die Großen am besten dabei, damit es zu keinen Verbrennungen kommt.
Der Ganz zum Kleiderschrank – auch für Schneemänner äußerst wichtig!
Unser Schneemann-Bauch besteht aus dem Schraub-Verschluss eines Getränkekartons. Auf diese Weise kann der Schneemann sogar – je nach aktueller Tageslaune – das Outfit wechseln!
Ihr könnt Vogelfutter ganz einfach selbst machen! Nun kommt langsam wirklich die kalte Jahreszeit und man darf die Gartenvögel bei der Futtersuche im Winter ein wenig unterstützen. Diese DIY-Version eines Vogel-Imbisses spart Geld und vermeidet Müll. In alten Tassen oder Toilettenpapierrollen ist das Futter schnell zubereitet und sieht auch noch gut aus.
Leere Toilettenpapier-Rollen können ganz schön praktisch für die Futterknödel-Produktion sein.
Die Zubereitung
Was ihr braucht
Körner (z.B. Sonnenblumensamen, Leinsamen…)
Fett (z.B. Kokosöl, Schmalz…)
alte Tassen und/oder Eierbecher
leere Papprollen, z.B. Toiletten- oder Küchenpapier-Rollen
Juteschnur
evtl. Stopfnadel
Wie es funktioniert
Die Vorbereitungen
Schmelzt das Fett in einem Topf auf dem Herd bei niedriger Temperatur.
Mischt nun die Körner hinein und
lasst alles wieder abkühlen, bis es eine streichfähige Konsistenz hat. Dass kann mehrere Stunden dauern.
Die Mischung könnt ihr nun in alte Tassen, Eierbecher oder auch halbierte Toilettenpapier-Rollen füllen.
In die Variante mit den Haushaltswaren steckt ihr am besten ein Stöckchen, damit sich die Imbiss-Gäste daran festhalten können (wie sich zeigt, am besten ohne die grünen Nadeln dran 🤣😊😬) .
In die Papprollen-Version kommen Holzspieße, damit ihr später durch das entstandene Loch eine Juteschnur zum Aufhängen hindurchziehen könnt.
Das Ganze nun – z.B. im Kühlschrank – komplett aushärten lassen.
Die Aufhängungen
Aus der der gehärteten Masse der Papprollen zieht ihr die Holzstäbe hinaus und fädelt anschließend die Juteschnur durch das Loch (eine große Stopfnadel kann dabei helfen).
Die Papprollen lassen sich recht leicht abstreifen. Ihr könnt sie auch mit einer Nagelschere aufschneiden und so abnehmen.
Danach noch die Schnur zusammenknoten.
Auch an Tasse und Eierbecher kommt ein wenig Schnur als Aufhänger.
Nun hängt ihr die Futterstationen gut verteilt auf euren Balkon, in den Garten oder den Baum vor eurem Haus. Nicht zu niedrig, damit die Vögel beim Naschen vor Katzen und anderen Tieren sicher sind.
Der Griff zu den Haushaltswaren.
Weitere Infos und Ideen zum Füttern
Bitte auch an das Getränk denken!
Für die Vögel und ihre Fütterung ist es zudem sehr wichtig, das sich in der Nähe eine Trinkgelegenheit befindet. Bei uns ist es ein kleiner Bottich-Teich. Ein mit einem Stein beschwerter Blumentopf-Untersetzter tut es auch. Hier bitte regelmäßig das Wasser wechseln.
Wildtierfütterung in freier Natur.
Schnuckeliger Selbstbedienungs-Imbiss
Wer mag kann die Körnermischung auch einfach so (ohne Fett) in ein kleines Futterhäuschen, z.B. aus einem Getränkekarton, anbieten. Unsere DIY-Version kommt ganz ohne Kleber und ohne giftige Farbe aus. Wichtig sind Luftlöcher im Boden, damit sich hier auf keinen Fall Feuchtigkeit sammelt und das Futter nicht verdirbt. Dennoch sollte auf den regelmäßigen Austausch des Futters geachtet werden. Unser Häuschen hängt zudem überdacht, damit möglichst wenig Feuchtigkeit entsteht.
Falls ihr das Futter-Häuschen nachbauen wollt:
Aus zwei Getränkekartons wird hier einer! Damit der ursprüngliche Aufdruck der Verpackung nicht mehr zu sehen ist, habe ich einen zweiten Karton aufgeschnitten, Dach und Boden entfernt und den Korpus auf links gedreht. Dieser wird einfach um den ersten (noch kompletten) Karton geschlagen und mit einer Juteschnur festgebunden. Durch diese Schnur ist es später möglich Zweige und getrocknete Früchte zur Verzierung an das Häuschen anzubringen.
Der Aufbau der Vogelfutter-Häuschens samt Innenansicht.
In einem weiteren Schritt können Fenster zur Zierde (und zur besseren Belüftung) hineingeschnitten werden. Am besten geht das mit einem Cutter (Teppichmesser). Am wichtigsten ist natürlich die Öffnung für das Futter. Wer mag kann unten noch mehr Platz lassen, so dass hier noch ein Stöckchen zum Landen platziert werden kann. Für dieses und auch für das obere Stöckchen bringt ihr einfach vorne und hinten ein Loch an, so dass das Holz den Karton einmal komplett durchdringt. So ist er fest und wackelt nicht. An dem oberen Stock könnt ihr von innen auch eines der DIY-Futterknödel hängen.
Auch hier ist regelmäßiges Reinigen Pflicht, damit sich keine Krankheitserreger bilden. Lieber weniger Körner pro Fütterung geben, als zu viele und gerne mal das Häuschen einen Tag leer lassen und gründlich mit einer Zahnbürste ‚durchwischen‘.
Weihnachtlicher Geschenk-Tipp für alle DIYler und ebenso für alle Upcycling-Begeisterten. Wie wäre es mit einem winterlichen Zauberwald im Glas? Aber auch für euch selbst sind diese kleinen Rentiere eine tolle Dekoration, mit denen noch viel mehr möglich ist, als diese Miniatur-Landschaft!
Was ihr braucht:
Tonpapier (z.B. 270 g/m2 oder mehr) in verschiedenen Grüntönen, braun, grau beige & rot
Schere
Bleistift
Bastelkleber
Rentier- und Tannenbaum-Vorlage
Hebt alle Schnipsel die gleich entstehen auf, die könnt ihr später noch gut gebrauchen!
Wie es funktioniert:
Die Vorlagen
Die Vorlagen für das Rentier und die Bäume findet ihr hier. Für das Rentier braucht ihr nur die kleinste Vorlage, ohne Ohren, jedoch mit Geweih. Die von euch benutzten Baumgrößen hängen vom Platz im Glas ab, welches ihr benutzen wollt.
Winterlicher Zauberwald.
Das Rentier
Druckst euch die Vorlagne auf DIN A4 aus. Schneidet die einzelnen Rentier-Teile aus und benutzt sie als Schablone. Übertragt damit die Formen möglichst platzsparend auf dickes Tonpapier und markiert euch zusätzlich am äußeren Rand, wo die Schlitze hinkommen. Sobald die Schablone weg ist, übertragt ihr diese Markierungen in die Formen hinein, denn nun schneidet ihr alles aus. Anschließend fügt ihr die Kerben mit der Schere ein und steckt die einzelnen Teile zusammen. Fertig ist das Rentier! Je dicker das Papier, desto breiter müssen die Schlitze werden, sonst wird es mit dem Zusammenstecken schwierig. Tastet euch vorsichtig heran und beginnt erst einmal mit einem schmalen Schlitz. Wenn die Beine noch nicht ganz perfekt sitzen könnt ihr hier mit der Länge des Einschnittes variieren. Also beim ersten Exemplar erst einmal vorsichtig vorarbeiten. Ist das Geweih zu schwer und das Rentier fällt nach vorne, kürzt die Hinterbeine ein wenig ein.
Der Wald
Für den Mini-Wald werden die Tannenbaum-Formen auf grünes Tonpapier übertragen. Unterschiedlich große Bäume in verschiedenen Grüntönen machen es den Tieren so richtig gemütlich. Pro Baum braucht ihr zwei gleichgroße Teile. In den einen kommt der Schlitz vertikal von oben bis knapp über die Mitte, in den anderen von unten bis knapp über die Mitte. So werden beide Teile zu einem 3D-Weihnachtsbaum zusammengeschoben.
Tierbeobachtung ganz nah!
Das Glas
Die Schnipsel, welche bei all der Schnippelei entstanden sind, schneidet ihr nun noch kleiner und benutzt sie als Laub für das Rentier-Zuhause. Diese könnt ihr auf den Boden des Glases, also auf die Innenseite des Deckels, kleben.
Den Deckel könnt ihr von außen mit Acryfarbe bemalen oder auch mit einem Stück Folie bekleben (z.B. eine Korkfolie). Mit einem weißen Lackstift könnt ihr das Glas zusätzlich verzieren. Habt ihr zufällig kleine weiße Kügelchen (z.B. aus einem kaputten Mikroperlen-Kissen), können diese als Schnee mit hinein.
Fertig ist eine richtig tolle Weihnachts-Überraschung!
Upcycling-Rentiere
Statt Tonpapier könnt ihr die Rentiere auch als ein Upcycling aus Getränkekarton (mit brauner Innenbeschichtung) zaubern. Diese sind sehr elegant und lassen sich auseinandergenommen ganz wunderbar mit der Weihnachtspost und einer kleinen Steck-Anleitung verschicken und verschenken!!
Hierfür klebt ihr zwei Getränkekarton-Seiten zusammen. Sehr gut klappt das, wenn ihr die äußerste Schicht (die bedruckte) abzieht. So entsteht eine raute Oberfläche, die den Kleber gut aufnimmt.
Ist alles getrocknet, ritzt ihr euch – z.B. mit einer Nadel – die Form mit Hilfe der Schablone in den doppelten Karton und schneidet ihn entlang der Ritzung aus. Ab hier geht ihr genauso vor wie bei den Rentieren aus Karton.
Rentiere für die Weihnachtspost.
Weitere Ideen
Zauberwald
Und wenn ihr Lust auf noch mehr Abenteuer im Zauberwald habt, dann schaut doch einmal hier vorbei und besucht die kleinen Elfen in ihrem Wohnbaum:
Oder: Die Metamorphose von einer Kaffeetüte zu einem Schmetterling! Mittlerweile ist es Usus den kleinen Besuchern nach einer Kinder-Geburtstagsparty Geschenktüten mitzugeben. Darin finden sich dann kleine Überraschungen und eventuell auch Schätze, die während der Party entdeckt oder erspielt wurden. Super schnell und ohne viel Aufwand kann man diese Tüten selbst gestalten. Ein Beispiel dafür zeige ich euch hier. Viel Spaß beim Nachbasteln!
Die Schmetterlings-Idee.
Die Schmetterlings-Idee
Bei unseren aktuellen Mitgebsel-Beuteln handelt es sich um ehemalige Kaffeetüten. Die sind so schön gold und somit richtig passend für diesen Ehrentag. Gerne kommt bei uns eine kleine Bastelanleitung statt Süßigkeiten hinein. Dieses Mal ist die Idee, mit der Tüte selbst zu basteln. Zusammen mit der kleinen Holzklammer, welche alles verschließt, wird sie zu einem kleinen glänzenden Schmetterling. So lebt die Kaffeverpackung drei Leben und verschönert in ihrem letzten ein Kinderzimmer. Durch die Klammer kann das Upcycling-Insekt überall dran geheftet werden und fliegt so schnell nicht davon.
Die Metamorphose: Aus einer Kaffeetüte wird ein Schmetterling!
Die Umsetzung
Den BIO-Aufdruck der Kaffeetüte habe ich mit einem Namens-Aufkleber überklebt. Bei dessen Erstellung half mir ein Beschriftungsgerät. So weiß jedes Kind auch gleich, welche Tüte wem gehört und es kommt zu keinen Verwechslungen. Für den Schmetterling habe ich mir eine Schablone angefertigt. Die Vorlage dafür könnt ihr euch gerne speichern und benutzen, falls ihr die Idee bei eurer Kinderparty nachmachen wollt. Mit Hilfe eines weißen Lackstifts und der Schablone kam die Kontur des Flattermanns auf die Tüte. Erst ganz zart, später und ohne Schablone habe ich die Linien dicker nachgezogen. So hebt sich die Farbe gut vom goldenen Hintergrund ab.
Eine kleine Erläuterung dazu macht das Ganze für den Beschenkten verständlich. Diese kommt aufgerollt mit in die Tüte hinein.
Geschenktüte vorher und nachher.
Der aufgemalte Schmetterling wird anschließend so aus der Tüte geschnitten, dass der weiße Rand auf dem Tier verbleibt und die Klammer klemmt ihr einfach von oben an. Wer mag darf auf den oberen Teil der Klammer ein kleines Gesicht malen. Und ganz Kreative verzieren einfach weiter, ob Körper oder Flügel. Alles ist möglich.
Noch mehr Ideen zum Thema Kindergeburtstag
Ein tolles Gimmick zum Verschenken oder auch für die kleinen Tüten selbst ist diese DIY-Spielidee, bei der aus einer Gips-Muschel ein Schatz geborgen werden kann. Wirklich jeder mit kleinen Kindern kann diese schnell nachbauen und hat hoffentlich viel Freude damit:
Da bald Halloween vor der Tür steht und wir hier nicht so auf den Gruselfaktor stehen, gibt es eine niedliche Gespenster-Laterne, die gute Laune verbreitet. Diese kann man sich ins Fenster stellen, auf den Tisch oder auch mit zum Laternenumzug nehmen. Ganz wie ihr mögt.
Letzte Woche habe ich euch eine schnell umzusetzende Idee gezeigt, wie ihr aus einer Plastikdose eine Laterne bauen könnt. Manche haben sich ein Tutorial dazu gewünscht, und was soll ich sagen? Hier gibt es nun eine genaue Anleitung mit Video und Text.
Video-Anleitung.
Was ihr braucht
ein Motiv zum Übertragen
Plastikdose (z.B. Parmesan-Streudose)
Drucker & Papier
Klebestreifen
Akkubohrer, Dremel oder Ähnliches
LED-Licht
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Anleitung Schritt für Schritt.
Wie es funktioniert
Wählt euch ein Motiv nach Wahl. Entweder ihr denkt euch selbst eins aus oder schaut einmal in den weiten Weiten des Internets. Ihr könnt das gleiche Motiv auch mehrfach auf die Dose aufbringen, z.B. in verschiedenen Größen, oder ihr nehmt unterschiedliche Bilder.
Diese druckt ihr euch aus. (Hierfür kann man z.B. Schmierpapier benutzen.)
Die Motive grob ausschneiden.
Dose schnappen.
Motiv mit Klebestreifen auf der Dose befestigen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, malt sich seine Bohrungen vor.
Und nun einfach die Kontur nachfahren, indem ihr in regelmäßigen Abständen Löcher durch Papier und Dose bohrt. Je kleiner der Bohraufsatz, desto filigraner könnt ihr arbeiten.
Seid ihr damit fertig, prüft einmal, ob ihr auch wirklich alle Linien erwischt habt und zieht das Papier ab. Dieses könnt ihr sogar mehrmals benutzen.
Nun noch restliche Grate und Bohrschnipsel aus dem Inneren entfernen, LED-Teelicht rein und fertig!
Das fertige Ergebnis – unsere Gespenster-Laterne.
Falls ihr noch eine Aufhängung für die Laterne braucht, bohrt euch an den oberen Rand links und rechts ein Loch hinein. Zieht einen Faden oder Drahtbügel durch und schwupp könnt ihr die Laterne hängend benutzen.
Und falls ihr das Gespenst auch so cool findet wie wir, gibt es hier die passende Vorlage für euch:
Und wollt ihr nun auch einmal sehen, wie es lustig flackert? Hier ein kleines Video dazu:
Und so schön flackert es dann.
Viele weitere Ideen für tolle Laternen, nicht nur aus Plastikdosen, findet ihr hier:
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Na wer hat bereits Lust auf die Lichterwanderung im November? Hier gibt es eine pfiffige und vor allem schnelle Idee, die ihr zum Laternenumzug benutzen könnt, genauso aber auch für gemütliche Stunden auf dem Sofa.
Laternen für ein gemütliches Ambiente.
Kaufen müsst ihr für dieses Projekt höchstwahrscheinlich gar nichts und der Effekt ist einfach grandios!
Bastel-Anleitung
Was ihr braucht
Motiv nach Wahl als Ausdruck
Klebestreifen
Parmesandosen
Akkubohrer oder Dremel
Und so geht’s
Sucht euch ein Motiv nach Wahl. Das können konzentrische Kreise, Spiralen, Sterne und Sternbilder sein, oder was euch sonst noch so einfällt. Druckt euch diese in der richtigen Größe aus, schneidet sie zurecht und fixiert sie mit Klebestreifen auf leere Parmesandosen (oder was Vergleichbares). Nun bohrt ihr mit einem Akkuschrauber (oder Dremel) die Löcher hinein. Mit einem kleinen LED-Teelicht bringen diese Leuchten ein richtig stimmungsvolles Licht in die Bude oder eben auch beim Martinsumzug.
Ein weiteres und vor allem sehr ausführliches Tutorial, mit einer Vorlage für ein Halloween-Geister-Licht, findet ihr hier.
Stimmungsvolles Licht.
Weitere Ideen
Aus den verzierten Parmesan-Dosen könnt ihr euch ebenso eine ganze Lichterkette zaubern. Die passt sowohl zu Weihnachten als auch zu Geburtstags- und Gartenparties. Ein kleiner aber wirkungsvoller Allrounder.
Lichterkette – schaukelt lustig im Wind.
Die kleinen Rentiere auf den Bildern sind übrigens aus meinem Lieblings-Material Getränkekarton. Eine ausführliche Anleitung mit Vorlagen zum Ausdrucken findet ihr weiter unten. Zusätzlich gibt es dort weihnachtliche Bastel-Ideen für kleine und große Winterwald-Enthusiasten.
Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es gar nicht schwer Fröbelsterne zu falten. Ein paar Mal üben und ihr könnt in die Massenproduktion gehen. Das tolle an diesen Sternen ist, dass ihr sie jedes Jahr aufs Neue aufhängen und damit immer wieder neu dekorieren könnt. Auch an Geschenken machen sie sich gut, in klein oder in ganz groß.
Ihr könnt dafür vorgefertigte Streifen benutzen oder euch selber welche machen.
Ich zeige euch hier eine Anleitung in Skizzen und mit den einzelnen Schritten. Falls ihr noch eine Schritt-für-Schritt-Erklärung mit Fotos braucht, klickt gerne einmal hier. Für die bebilderte Anleitung habe ich extra unterschiedlich gefärbte Streifen genommen, das kann für die ersten Versuche sehr hilfreich sein.
Girlande aus Fröbelsternen.
Faltanleitung
Was du brauchst
Papierstreifen; 1,5 x 45 cm
Kleine Holz-Wäscheklammern; z.B. in lila
Weiße dünne Schnur
Stopfnadel
Juteschnur oder eine Lichterkette
Der Anfang
Pro Stern benötigst du vier Streifen. Jeden davon knickst du in der Mitte, so dass er nur noch halb so lang ist und schneidest am Ende die Spitzen schräg ab.
Die Streifen verschränkst du jetzt miteinander wie in der Skizze zu sehen (eine Schlaufe liegt um zwei Lagen Papier) und ziehst sie zusammen, jedoch nicht zu eng, sonst kommst du später schlecht durch die entstehenden Schlaufen. (1 & 2)
die flachen Zacken
Die flachen Zacken entstehen.
Nun beginnst du die oberen Streifen nacheinander gegen den Uhrzeigersinn nach unten zu knicken. Hierbei werden sie übereinandergelegt. Bist du beim letzten angelangt, schiebst du diesen unter die Lasche, die der erste gebildet hat. Begonnen hast du mit einem Quadrat mit vier Flügeln und endest mit acht Flügeln (3 bis 6).
Den unteren linken Streifen knickst du nach hinten und links im 90°-Winkel. Er liegt danach direkt und parallel neben dem linken Flügel (7). Den gleichen Streifen knickst du nun noch einmal, dieses Mal nach vorne und nach oben im 90°-Winkel (8). Dann klappst du ihn nach rechts auf sich selber. Diesen oben liegenden Streifen schiebst du durch die untere linke Schlaufe (9). Hierbei hilft es die entstandene Zacke nach unten und hinten kurz wegzudrücken.
So verfährst du nun auch mit den anderen Streifen (gegen den Uhrzeigersinn) bis es wieder ein Quadrat mit vier Flügeln ist, dieses Mal mit vier zusätzlichen Zacken (10).
Nun wendest du das Ganze, so dass hinten vorne und vorne hinten liegt und wiederholst die Schritte 7 bis 9, um von einem Quadrat mit vier Flügeln auf eines mit acht zu kommen (11 bis 12).
Nun geht es an die 3D-Zacken
Als nächstes knickst du alle Streifen so um, dass sie NICHT überlappen, du musst dafür die Streifen, die »im Weg« sind anheben (13).
Ab hier faltest du wieder den unteren, obenauf liegenden Streifen nach links im 90°-Winkel (14). Richte den Streifen auf (15) und schiebe ihn unter der Lasche, die rechts unten liegt, durch (16). Du ziehst hierbei so an ihm, dass sich ein dreidimensionaler Zacken bildet (17 bis 18). Bildet sich kein Zacken, war der Streifen falsch herum in der Lasche. Probiere es noch einmal andersrum. Der Streifen, welchen du hier durch die Lasche ziehst, kommt aus der Dreiecks-Spitze an der Seite heraus. Das wiederholst du anschließend mit den verbliebenen drei obenauf liegenden Streifen (19).
3D-Zacken auf der anderen Seite
Vertausche nun wieder vorne und hinten (wenden). Bei diesem vierflügeligen Quadrat (spiegelverkehrt zu Schritt 13) knickst du nochmals alle Streifen so um, dass sie sich nicht überlappen (wie in Schritt 13) und erhältst nun ein achtflügeliges Quadrat. Dieses faltest du genauso wie vorher bereits ab Schritt 14, bis du erneut vier 3D-Zacken erhältst (20, 21).
Der Abschluss
Nun schneidest du nur noch die überstehenden Enden ab und fertig ist der Fröbelstern (22). Der erste Versuch mag ein wenig kompliziert sein, aber schon bald hast du den Dreh raus!
Die fertigen Sterne.
Sternen-Girlande
Die Sterne können einzeln dekorativ verteilt werden. Ich hatte sie auch schon alle zusammen einfach in einer Glasvase. Als Girlande finde ich sie richtig toll und wer mag, kann sich sogar seine Lichterkette damit verzieren.
Für die Aufhängung der Sterne schneidest du dir weiße Schnur in circa zehn Zentimeter lange Stücke zurecht. Fädle diese in die Nadel und steche ein Loch in die Spitze des fertigen Sterns, ziehe den Faden zur Hälfte hindurch und verknote die Enden. Nun kannst du die Sterne aufhängen, indem du sie entweder direkt auf die Juteschnur fädelst oder mit Hilfe von Wäscheklammern in regelmäßigen Abständen daran feststeckst.
Gelliplatte und Gelliprint? Was ist das? Einfach eine super geniale Methode um zu Drucken und zu Stempeln und dies auf eine absolut experimentelle Weise. Der Phantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt und immer neue Kombinationen sind denkbar.
Um diese Technik einmal auszuprobieren braucht ihr neben der Gelliplatte am besten zusätzlich Linoldruckfarbe, eine gummierte Farbwalze und eventuell eine kleine Glasplatte, auf die ihr die Gelliplatte legen könnt. Es geht aber auch ohne dieses Extra-Zubehör. Ein alter Teller tut’s auch als Ablage und die Farbe könnt ihr zudem mit einem Pinsel auf der gelartigen Platte verteilen. Die Striche der Pinselborsten werden hier dann mitgedruckt. Auch das kann sehr reizvoll sein.
In meinem neuesten Beitrag zum Thema Kreativbücher in der Rubrik Bücher! Bücher! Bücher! berichte ich euch, was es in dem Buch „Gelliprint – Unikate drucken auf Papier, Stoff und Holz“ alles zu entdecken gibt. Viele verschiedene Techniken werden bei den unterschiedlichsten Projekten vorgestellt und angewandt. Mehrfarbendruck und Experimente auf den unterschiedlichsten Materialien sind mit dieser Methode möglich!
Das Rezept für die Gelliplatte gibt es hier:
Rezept
Zutaten
9 Päckchen Gelatinepulver (kein Sofortprodukt)
250 ml kaltes Wasser
125 ml Isopropylalkohol (Isopropanol)
125 ml pflanzliches Glycerin
Zubereitung der Gelliplatte
Das Gelatinepulver in einen Topf geben und zunächst zehn Minuten in dem kalten Wasser quellen lassen. Anschließend erwärmt ihr die Masse langsam bei geringer Hitze, bis alles flüssig geworden ist. Nun gießt ihr – ebenfalls vorsichtig und langsam – das Isopropanol hinzu, falls nötig lasst die Flüssigkeit vorher noch ein wenig abkühlen. Danach kommt das Glycerin dazu.
Diese Masse könnt ihr nun in Formen gießen (eventuell alles durch ein Sieb laufen lassen). Die Platte muss mindestens 1,5 cm hoch sein. Plastikdosen aus der Küche, mit einem glatten Untergrund, bieten sich dafür gut an.
Es kann wohl ein paar Tage dauern, bis die Masse fest ist. Bei mir war das innerhalb von ein paar Minuten der Fall.
Für mögliche Fehler bei der Zubereitung scrollt gerne einmal nach ganz unten!
Gelliplatte (rechts) und mein erster Druck.
Drucken mit der Gelliplatte
Wenn ihr mit der Platte und dem Drucken starten wollt legt euch am besten alles, was ihr dafür braucht zurecht:
verschiedene Papiere
Linoldruckfarbe
gummierte Walze
Glasplatte
Formen aus Papier zum Abdecken
Stempel in diversen Formen
flache Gewebe mit spannenden Strukturen
Auf die Glasplatte (z.B. von einem alten Bilderrahmen) legt ihr euch die Gelliplatte. Mit einer Linolwalze könnt ihr die Farbe gleichmäßig darauf verteilen. Der Weitere Verlauf ist euch selbst überlassen!
Meine ersten Versuche
Meine ersten Versuche mit der Gelliplatte waren echt lustig, gingen super schnell und es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich diese Technik benutzt habe.
Meiner Erfahrung nach funktioniert diese Methode mit Linoldruckfarbe am besten. Acrylfarbe trocknet sehr schnell und wirkt auf dem Druck recht stumpf und als ob sie gleich wieder abblättern würde.
Farbe verdecken
Am meisten Spaß hat mir bisher bereitet, dass man die Farbe auf der Platte mit verschiedenen Dingen abkleben und so bestimmte Bereiche aussparen kann, die dann nicht mehr auf das Papier gedruckt werden. Bei mir kamen dafür z.B. Obstnetze und ausgestanzte Kreise aus Getränkekartons zum Einsatz.
Effekte mit Obstnetz und Kreisen.
Farbe entfernen
Aber auch die Technik, mit Stempeln Farbe von der Platte zu entfernen, um so spezielle Muster auszusparen finde ich genial. Gleichzeitig kann man die Platte wie ein Stempelkissen benutzen und so auch noch zwei Projekte gleichzeitig vorbereiten. In dem hier gezeigten Beispiel benutzte ich einen DIY-Stempel: eine Blütenform aus Papprolle.
DIY-Stempel aus Papprollen.
Noch eine Idee
Wie wäre es außerdem spannende Formen zum Gießen der Gelli-Druck-Platte zu benutzen? Habt ihr Quadrate, Herzen oder Kreise? Ich denke da gerade an Eisdosen, Silikon-Backformen und Ähnliches… Oder man benutzt gleich zum Gießen bereits unebene Oberflächen… Wie eingangs erwähnt: die Möglichkeiten sind grenzenlos!
Fehlerquellen bei der Zubereitung der Gelliplatte
Ungeduld ist keine Tugend
Da ich sehr ungeduldig bin, wollte ich bei der Herstellung der Gelliplatte mit dem Abkühlen nicht warten. Gleichzeitig hatte ich aber auch keine Lust, die Alkoholdämpfe einzuatmen, wenn ich das Isopropanol in eine eventuell noch zu warme Lösung kippe. Also dachte ich mir, ich nehme zuerst das Glycerin, damit kühlt die Masse ja auch gleich ab. Das Glycerin hat sich jedoch nicht gut mit der gelösten Gelatine vermischt und als ich dann den Alkohol hinzufügte entstand ein riesengroßer weißer Batzen, der wie zu lang gekautes Kaugummi aussah.
Aus der Anleitung des oben erwähnten Buches weiß ich, dass die fertigen Platten problemlos wieder eingeschmolzen werden können (z.B. wenn sie Risse aufweisen). Also war mein Plan, das Ganze mit Hitze doch noch geschmeidig zu bekommen. Nun musste ich also ewig lange weiter erhitzen und erst recht die alkoholischen Dämpfe ertragen (das ist nicht gesund!) und wirklich lange warten, bis alles aufgelöst war. Danach konnte ich die Masse ganz normal in die Formen gießen.
Auch ist nun die Masse superschnell fest geworden.
an das Rezept halten
Zudem war das bereits mein zweiter Versuch eine Gelliplatte herzustellen. Für meinen ersten dachte ich mir, ich könnte all die Agartine aus unserem Backzutaten-Fach leer bekommen, die wir hier zum Backen und Kochen als vegane Alternative zur Gelatine ausprobiert hatten. So richtig zufrieden waren wir hier mit dieser Alternative nicht und deshalb wäre es eine tolle Sache gewesen, diese noch für etwas Sinnvolles aufbrauchen zu können. Dafür musste ich einige Mengenangaben umrechnen und vor allem auch runterrechnen, da ich so viel Agartine gar nicht mehr hatte. Ich dachte mir jedoch: für eine kleine Platte wird es schon reichen.
Woran mein erster Fehlversuch jetzt genau gescheitert ist kann ich nicht sagen. War das Volumen zu klein? Habe ich bei den Umrechnungen etwas falsch gemacht? Lag es an der Agartine an sich? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist diese Platte einfach nicht fest geworden und nach einer Woche hat sie auch noch das Schimmeln angefangen!
Aus der Form geraten
Die kleinere meiner zwei Gießform-Dosen war sehr starr. Ich wusste noch nicht wie die genaue Konsistenz der Druckplatte war und ich wollte auf ihr auch keine Spuren hinterlassen. Nur: ich bekam sie nicht aus der Dose heraus! Deshalb stellte ich diese in ein Wasserbad. Zunächst in sehr warmes Wasser aus der Leitung. Dies mit dem Ergebnis, dass sich nichts tat. Als nächstes erwärmte ich ein wenig Wasser – und das nur kurz – im Wasserkocher. So bekam ich die Platte aus der Dose, allerdings war das Wasser doch einen Tick zu heiß. Ein wenig der Platte schmolz auseinander… Ich hatte jedoch das Glück, dass die Platte durch das Stürzen auf einen (im Vergleich) kühlen Teller wieder runter kühlte und nicht weiter schmolz. Auch war sie hiernach noch hoch genug. Ich schnitt ihr anschließend einfach einen geraden Rand und konnte sie nach wie vor benutzen.
Fazit
Genau an das Rezept halten, auf die Reihenfolge achten und ein wenig Geduld mitbringen!
Noch mehr Ideen
Und wer nun neugierig auf weitere Ideen ist, die das Thema Stempeldruck und Upcycling kombinieren, schaut sich hier einfach noch ein wenig um:
Meerjungfrau, Schnee, Regenbogen, Einhorn und Fee: Passt das zusammen? Nunja, muss es wohl, wenn die Tochter (5) sich all diese Dinge für ihre Geburtstagskarte wünscht. Mit der finalen Umsetzung bin ich jedoch sehr zufrieden: Unsere kleine Meerjungfrau träumt blubbernd im Wasser von der zauberhaften Welt dort oben, wo es Einhörner, Regenbogen und fantastisch duftende Blumen geben soll. Vielleicht kann ja die kleine Fee ihr dabei helfen, einmal diesen unbekannten Ort zu entdecken?
Das 3D-Geburtstags-Gemälde als Glückwunschkarte.
Gerade lerne ich die Aquarell-Malerei etwas näher kennen. Dabei hilft mir dieses Buch ganz wunderbar. Gleichzeitig bin ich jedoch auch jemand, der gerne experimentiert und – zumindest im künstlerischen Bereich – die vorgegebenen Wege verlässt und nach Alternativen sucht. Vor allem wenn ich auf dem richtigen Weg nicht schnell genug voran komme. Ungeduldig bin ich also auch! Aus diesen Gründen benutze ich gerade anstelle von Aquarell-Farben meine DIY-Sprühfarbe, die aus eigentlich leeren Filzstiften gezaubert wird.
Da ich zudem weder Elfe, noch Einhorn, noch Meerjungfrau frei Hand zeichnen kann (Also genau das richtige Projekt für mich! Aber was tut man nicht alles für die Kinder!), habe ich mir hierbei mit Stempeln und Schablonen beholfen. Zunächst gab es ein paar Tests, wie ich was miteinander kombinieren möchte um zu meinem Ziel zu kommen:
Hier wohnt die Meerjungfrau und träumt
Die kleine Meerjungfrau in ihrem Unterwasser-Reich – und wie man sich beim Malen helfen kann!
Mit wässrigen Farben auf Aquarell-Papier arbeiten
Die DIY-Farbe lässt sich auf Aquarell-Papier super verarbeiten. Man kann sie sowohl sprühen als auch mit dem Pinsel auftragen. Da sie bereits wässrig ist, lässt sie sich wie Aquarell-Farbe verarbeiten (zumindest für mich als absoluter Anfänger in diesem Bereich). Zum Üben und Ausprobieren eine super günstige Alternative!
Den Hintergrund auf dem obigen Bild habe ich z.B. mit blau und grün besprüht. An manchen Stellen vermischen sich die Farben, an anderen laufen sie ineinander. Man darf sich ein wenig überraschen lassen, was die Farben tatsächlich tun und wie das Endergebnis letztendlich aussehen wird.
Nachdem der Hintergrund getrocknet war, habe ich die Meerjungfrau in die Mitte gestempelt und die Details mit dem Pinsel und der Sprühfarbe ausgearbeitet. Mal eins hab ich gezielt probiert, die Farben ineinander laufen zu lassen. Ein anderes Mal wollte ich stringent getrennte Linien erzeugen. Spannend zu entdecken war, dass die blaue Stempel-Tinte mit den nassen Farben verwässert werden kann, so dass auch die blauen Konturen bei diesem Spiel zwischen Wasser und Farbe mitgemacht haben!
Ganz zum Schluss kamen noch ein paar Farbspritzer und Tropfen auf das Bild, die zum Thema Wasser gut passen. Hier wohnt nun also die kleine Meerjungfrau und beginnt zu träumen…
Die Karte
Die Karte in der Entstehung.
Für die eigentliche Geburtstagskarte gab es einen Regenbogen auf Aquarell-Papier mit DIY-Farbe und Pinsel. Die Wolken bestehen aus Jeansresten, die Schneeflocken sind kleine Pompons.
Für die Blume habe ich Aquarellpapier mit rosa und lila Sprühfarbe bearbeitet, nach dem Trocknen die einzelnen Blütenblätter ausgeschnitten und diese anschließend zu einer Blüte zusammengeklebt.
So ein schöner Traum.
Die Fee wurde auf rosa besprühtem Papier gestempelt; die Meerjungfrau auf weißem, damit die verschiedenen Farben bei den Details (z.B. den bunten Schuppen) besser zur Geltung kommen.
Die Fee im Detail.
Auf blau besprühtem Papier entstand mit Hilfe einer Schablone das Einhorn. Mit Pinsel und der gleichen blauen Farbe habe ich hier weitere Akzente gesetzt und auch bei der Fee entstanden ganz dezente Farbverläufe. Zum Schluss gab es goldene Farbe als kleine Highlights.
Das Einhorn im Detail.
Die einzelnen Elemente wurden für die Glückwunschkarte so zusammengeklebt und gesteckt, dass eine 3D-Optik entsteht.
Wie ihr die Sprühfarbe aus leeren Filzstiften machen könnt, erfahrt ihr hier:
Mit alten Buchseiten oder Notenblätter Dinge zu gestalten, ist schon an sich ein Highlight. Ich finde, dieses Material hat, da es eine Geschichte erzählt, viel mehr Tiefgang als gekaufte Papiere.
Stellt euch nun einmal vor, was alles mit bunt gefärbten Notenblättern oder Buchseiten möglich wäre. Eure kreativen DIYs würden eine ganz andere Dimension bekommen!
Und wie wäre es jetzt noch zusätzlich, solch ein nachhaltiges Designpapier nicht einfach nur selbst zu färben, sondern dies auch noch mit natürlichen Ausgangsmaterialien zu tun? Die Kombination aus Upcycling, Nachhaltigkeit und der Liebe zur Natur harmoniert perfekt zusammen und es entsteht daraus ein Gesamt-Konzept.
Nach der Lektüre eines Buches kam ich auf die Idee, den übrig gebliebenen Färber-Sud zum Färben zu nehmen. Was damit alles möglich ist erläutere ich euch in diesem Beitrag.
Was ergibt welche Farbe?
Wie sich zeigt, eignen sich Notenblätter, Briefumschläge, Buchseiten aber auch Papiere aus dem Skizzenblock und Tortenspitzen hervorragend zum Färben mit Naturmaterialien. Ein angesetzter Sud aus Beeren, Avocado-Resten oder Rhabarber-Blättern (!) zaubert schon fast eine kleine Regenbogen-Farb-Palette. Mit den Rhabarber-Blätter bekommt ihr ein strahlendes Gelb, aus dem Avocado-Sud könnt ihr unterschiedlich intensive Rosatöne erzeugen und die Beeren aus dem eigenen Garten überziehen alles mit einem blassen grauen Schleier.
Was gibt welche Farbe? & Tortenspitze in bunt.
Den Sud ansetzen & Färben der Papiere
Köchelt die Beeren, Blätter oder Avocado-Reste ca. eine Stunde in einem Topf auf dem Herd. Lasst den Sud abkühlen und siebt die groben Teile ab. In einem flachen großen Gefäß (z.B. ein altes Backblech oder eine große eckige Schüssel) könnt ihr euer Färbegut legen. Achtet darauf, dass die einzelnen Blätter von beiden Seiten Färbesud abbekommen. 10 bis 15 Minuten im Färbebad reichen bereits aus, um schöne Resultate zu erzielen. Gießt den Sud ab und füllt einmal zum Durchspülen frisches Wasser ins Gefäß. Holt nun die gefärbten Blätter heraus, lasst sie kurz abtropfen und legt sie einzeln und flach auf eine glatte, nicht saugende Unterlage (die Arbeitsplatte der Küche, das (kalte!) Ceran-Kochfeld…). Mit einem alten Handtuch saugt ihr überschüssige Flüssigkeit ab und lasst die Blätter nun einfach an der Luft trocknen. Anschließend können die gefärbten Papiere zum Glätten zwischen alte Bücher oder in eine große Blumenpresse gelegt werden.
Ihr könnt den Sud auch mehrmals benutzen. Entweder um große Mengen nach und nach zu färben, oder ihr verdünnt die Färbelösung mit jedem Färbegang ein wenig mehr und bekommt so tolle Farb-Abstufungen in euren bunten Papieren.
Wer den Sud für länger lagern möchte, kocht ihn nach Benutzung einfach noch einmal kurz auf und füllt ihn in saubere (sterile) Gläser ab. So habt ihr für spontane Färbeaktionen immer etwas parat.
Mein erstes Kunstwerk mit gefärbtem Papier
Ein weiteres Buch gab mir noch mehr Inspiration. Kennt ihr schon Online-Drawing? Zeichnen mit nur einer Linie klingt nicht nur spannend, sondern ist es auch. Schaut euch unbedingt meine zwei Buchtipps dazu weiter unten an.
Gefärbtes Skizzenpapier zusammen mit einer Oneline-Zeichnung.
Auf ein mit Avocado-Sud rosa gefärbtem Blatt kam mithilfe von Kohlepapier ein Blumen-Mädchen von Silberstolz. Ein paar Spritzer meiner DIY-Sprühfarbe aus leeren und eingetrockneten Filzstiften sorgen für noch mehr Farbe.
Mit diesem Bild verabschiede ich mich in meinem Art Journal vom Sommer und genieße die letzen Sonnenstrahlen in vollen Zügen.
Buchtipps zu Oneline-Drawing
Hier geht darum, ein Bild mit nur einer Linie zu kreieren, ohne abzusetzen und ohne zu radieren. Daraus resultieren elegante und zugleich schlichte Bilder, die zu vielen Anlässen passen. In Kombination mit Aquarell sind sie einfach wunderschön:
Mit Oneline-Ideen kann man nicht nur Zeichnen, sondern auch Sticken! Kleidungsstücke wie Kleider, Pullis, T-Shirts und Taschen aber auch eine Holzkiste und eine Vase werden in diesem Buch bestickt:
Und woher weiß ich wie man so schön mit Naturmaterialen färben kann? Ganz einfach: in diesem Buch gibt es alle Tipps rund ums Färben von Stoffen mit Naturmaterialien. Mit den Sud-Resten meiner Stoff-Färbungen verpasste ich Buchseiten, Notenblättern und Co einen Schwups zarter Farben.
Was man aus einem alten Drahtbügel alles zaubern kann! Dies ist mein Beitrag zum Sommer: ein kleines Vogelhäuschen: munter und fröhlich mit einem Zaun aus weiß bepinselten Buntstift-Resten. Im Haus – auf einem kleinen Ast – sitz ein bunter Origami-Vogel umgeben von wunderschönen Blüten, alles aus alten Buchseiten gefaltet. Wie ihr Vogel und Blüte faltet, zeige ich euch in diesem Beitrag!
Deko für den Frühling und Sommer.
Den Bügel habe ich mir einfach in die Hausform zurechtgebogen. In die untere Falte kam der Zaun aus bepinselten Buntstiften (so bekommt man vor allem seine Stummel verarbeitet) und hält nun mit Hilfe von Heißkleber. Genauso wie die Blumen, die Borte und der Vogel selbst.
Faltanleitung für den Origami-Vogel:
Faltanleitung Vogel.
Nehmt euch ein quadratisches Blatt Papier und
faltet es einmal diagonal in der Mitte und wieder auf.
Nun legt ihr das jeweilige obere und untere Viertel zur Mitte hin.
Die Ecke, die auf der rechten Seite über bleibt, wird nach hinten weg geknickt.
An der gestrichenen Linie hin zur Mitte, knickst du die untere Ecke rechts von hinten nach vorne und am besten noch eine weitere Hilfskante indem du das umgeknickte Dreieck noch einmal an der neu entstandenen Kante knickst. Nun faltest du zwei Mal wieder auf bis zurück zu Schritt 5.
Wiederhole dies auch für die obere Ecke.
Nun gehst du mit dem Finger zwischen die zwei Lagen Papier der unteren Ecke und knickst es so zur Mitte hin ein, dass die zwei Falten, die du gerade gemacht hast aufeinander liegen. Du sieht jetzt dort ein Dreieck und ein schiefes Viereck. Wiederhole das für die obere Ecke.
An die neu entstandenen linken Ecken kommt ein Knick, welcher zu dir zeigt und den zukünftigen Fuß bildet.
Knicke den zweiten Fuß an der oberen Ecke wie zuvor.
Nun wird die linke Spitze nach rechts geknickt wie in der Abbildung zu sehen.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Das entstandene Dreieck knickst du wieder zurück aber leicht versetzt.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Die obere Hälfte mittig auf die untere zusammenfalten.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Nun drückst du die Schnabelform in den Kopf.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Vogel festhalten und den Schwanz nach oben ziehen.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus. Du bist fertig!
Hier geht es zur Bastelanleitung für die Papier-Blumen:
Haben sich bei euch auch so viele Bausteine angesammelt und irgendwie spielt keiner mehr damit? Dann wird es Zeit für ein buntes Makeover! Danach macht das Bauen damit auch wieder richtig Spaß. Ihr könnt generell sämtliche Holzabschnitte verwenden, die ihr von anderen Projekten übrig habt, die aber zur eigentlichen Weiterverwertung zu klein sind. So ergeben sich noch viel mehr Möglichkeiten um zu Bauen, zu Legen und zu Erschaffen.
Für den Anfang ist es gut, all den alten Dreck oder auch schiefe und scharfkantige Ränder mit Schleifpapier glatt zu schmirgeln. Das Holz wird dadurch wieder schön hell und sieht jetzt schon aus wie neu.
Die verschiedenen Schritte hin zum neuen Spielzeug.
Und schon kann es losgehen mit dem Bepinseln. Für Muster oder gerade Kanten klebt ihr euch die Steine einfach mit Maskingtape in unterschiedlichen Breiten ab. Je nach Art des Acryllacks bedarf es eine bis mehrere Schichten, bis die Farbe schön deckend ist. Achtet unbedingt drauf, dass die Farbe speichelecht ist und das Siegel des ‚Blauen Engel‘ trägt.
Nach dem Spielen wird alles aufgeräumt.
Und nun kann es losgehen mit dem Spielen. Ihr könnt bunte Städte bauen, lustige Figuren bilden, die Bausteine für einen Sonnendruck zweckentfremden… die Möglichkeiten sind grenzenlos.
Wenn ihr dann noch mehr Lust auf Basteln habt: schnappt euch einen Schuhkarton und verziert diesen wie ihr mögt. Z.B. mit Geschenkpapier oder Buchseiten. Ihr könnt ihn auch einfach bemalen. In diesen dürfen nach dem Spielen alle Steine hinein hüpfen und verräumt werden.
Eine bunte Steine-Stadt.
Wie ihr mit würfelförmigen Bausteinen tolle geometrische Muster legen könnt zeige ich euch hier:
Bei uns lag das alte Würfelpuzzle nur noch herum und war eigentlich noch nie der rechte Hit für die Kinder. Mittlerweile haben wir sogar mehrere davon, in verschiedensten Größen und Motiven, aber keiner spielt damit. Schade irgendwie. Also mal etwas Neues ausprobieren?
Ein neues Puzzle
Manches Mal sind die Motive auf den Holzwürfeln ganz schön altbacken. Wir haben mehrfach welche aus der Verwandtschaft ‚vererbt‘ bekommen. Einige davon sahen sogar schon ganz schön muffig aus. Die Motive machten niemandem Spaß. So haben wir aus einem aus einem der Puzzle kurzerhand einfach ein Neues mit neuen Motiven gezaubert. Dafür kamen (gebrauchte) Geschenk- und Designpapiere zum Einsatz.
Viele neue Stempel
Eine andere lustige Idee ist es, sich DIY-Stempel aus den alten Holzwürfeln zu machen. Damit die alten Motive verschwinden haben wir sie zunächst mit Buchseiten beklebt. Nun könnt ihr Moosgummi, Haushaltsgummis, selbst zurechtgeschnitztes Stempelgummi oder auch eingetrocknetes Silikon (!) – das für die Fugen im Badezimmer – nehmen und euch Formen und Figuren zurechtschneiden und diese auf eine Seite des Würfels kleben. Wer mag kann sich die Motive auf eine Buchseite stempeln und auf die gegenüberliegende Seite des Würfels kleben. So weiß man immer, welches Motiv zum jeweiligen Stempel gehört, ganz genau wie bei gekauften Stempeln. Alles in eine schöne Box – fertig!
Buchstaben-Würfel
Klebt ihr z.B. Moosgummi-Buchstaben seitenverkehrt auf die Würfel, könnt ihr damit Stempeln. Klebt ihr sie allerdings ‚richtig‘ herum, dienen sie als tolle Zimmerdekoration, z.B. für den Kinder-Schreibtisch. Diese hier haben wir mit selbstklebender Folie beklebt.
Kreide selber machen ist gar nicht schwer, geht super schnell, bringt Spaß und ist auch noch ein tolles Geschenk und Mitbringsel! Bald kommen wieder viele kleine Menschen in die Schule: Wie wäre es als Füllung für die Schultüte?
Was ihr braucht
Gips
Lebensmittelfarben
Wasser
Sieht aus wie beim Konditor: Massenproduktion.
Wie es geht
Bereitet euch für die verschiedenen Farben unterschiedliche Gefäße vor. Am besten ihr arbeitet auf einer Unterlage, die ruhig schmutzig werden kann. Alte ausgewaschene Joghurt-Becher eignen sich sehr gut zum Anmischen. Füllt ein wenig Wasser hinein (lieber mit etwas weniger beginnen) und verrührt darin die Lebensmitelfarben.
Ihr stellt eine Farbe nach der anderen her, damit der Gips nicht frühzeitig aushärtet.
Füllt nun in den ersten Becher Gips, bis die Konsistenz – passend zum Rührbecher – wie Joghurt ist (‚geschmeidiges Gemisch‘); dann ist sie genau richtig!
Anschließend die Masse mit Hilfe eines Rührlöffels in passende Silikon-Formen füllen und trocknen lassen. Der Gips wird sehr schnell hart und lässt sich dann nicht mehr gut verarbeiten, also nach dem Anrühren zügig umfüllen. Nach einer halben Stunde die Gips-Kreide vorsichtig aus den Förmchen holen, damit sie von allen Seiten gut und schnell durchtrocknen kann.
Mit Hilfe von Silikon-Förmchen lässt sich tolle Kreide kreieren.
Weiterführende Ideen
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, eignen sich Silikon-Muffin-Förmchen für XXL-Kreiden. Der Clou ist, dass ihr diese auf zwei verschiedene Arten verwenden könnt, je nachdem, wie ihr die Form faltet. Die Kreide, die sich aus der ‚auf links‘ gefalteten Form ergibt finde ich richtig toll, romantisch und nostalgisch!
Muffin-Silikon-Förmchen kann man auch falsch herum benutzen (auf links gedreht). Die Form die dabei entsteht finde ich noch viel schöner.
Natürlich sind auch viele andere Ideen denkbar. Alles was ihr als Silikonformen da habt könnt ihr verwenden! Kleine Torten in einer ehemaligen Pralinen-Verpackung kommen bei uns gerade ganz groß raus und so sind wir auch wieder ein Thema Upcycling! 😉
Auch als kleine Geschenkidee ein schöner Hingucker.
Geburtstags-Karten selber gestalten ist gar nicht so schwer. Und um ein modernes Design zu erzielen braucht es auch nicht immer gleich teures Equipment. Habt ihr noch Dinge aus eurer Schulzeit übrig, oder seid sogar Schüler? Dann könnt ihr sofort loslegen!
Happy Birthday! – Alles DIY!
Was ihr braucht:
einen ausgedienten Füller mit Konverter
Tintenfass
Tuschereste aus dem Tuschkasten
Pinsel
Fineliner
Schöne Schriften und Aquarell-Malerei sind gerade topaktuell; überall gibt es Bücher (schaut dafür gerne mal in meiner Kategorie ‚Bücher! Bücher! Bücher!‘ vorbei) und auch wunderschöne DIYs dazu. Warum sich also nicht einmal selber an die Sache heranwagen?
Wenn ihr euch mit der Kalligrafie und auch mit der Aquarell-Malerei anfreunden wollt, jedoch nicht gleich sämtliches Zubehör dafür kaufen möchtet, könnt ihr zunächst mit ein paar DIY-Utensilien arbeiten und so herausfinden, ob ihr hier tiefer in die Materie einsteigen und euch professionalisieren wollt.
Um schöne Alphabete zu schreiben finde ich die Breitbandfeder toll, denn damit kann man ohne große Übung schöne Ergebnisse erzielen. Eine ähnliche Konstruktion könnt ihr euch schnell mit einem ausgedienten Füller herstellen, indem ihr – mit Hilfe einer kräftigen Schere – die vorderste Spitze der Füllfeder entfernt. Wer hat, kann mit feinem Schleifpapier kurz die entstandene kratzige Kante etwas glatt schleifen. Mir persönlich gefällt daran, dass ich nicht andauernd mit der Feder in das Tintenfass muss; und mit einem Konverter im Inneren entsteht auch kein weiterer Müll durch Patronen. Dass allein mit diesem kleinen Trick schon tolle Effekte möglich sind, seht ihr auf dem obigen Bild. Die Schnörkel sind mit einem blauen Fineliner entstanden.
Mit Bleistift habe ich die Blumen vorgezeichnet und anschließend bunt ausgemalt. Ich finde die Farben sehen so fein aus, dass man meinen könnte, es handelt sich um Aquarell-Farben. Aber nein, hierfür habe ich mich an den Resten des Tuschkastens bedient und die letzten Krümel aus den fast leeren Tiegeln in Wasser gelöst. Ursprünglich kam ich auf diese Idee der Resteverwertung, um mit der Farb-Lösung Briefumschläge zu besprühen. Aus diesem Grund befindet sich die Farbe in Sprühflaschen (ehemaligen Deo-Zerstäubern). Mit der Zeit trocknen Teile der Farbe im Sprüh-Aufsatz ein, so dass ich sie für diesen Zweck aktuell nicht verwende (dafür gibt es ja diese Alternative hier). Zum Malen und Zeichnen eignet sich die angemischte Flüssig-Farbe jedoch doch super, oder? Für das gewisse Extra, kann die Karte ganz zum Schluss noch mit ein paar Spitzern der Farbe bekleckert werden.
Wer über die Buchversion einer Blumenpresse hinaus will baut sich eine richtige Presse. Bei mir kamen zusammengeleimte Einlegeböden aus einer ehemaligen Kommode (nun lebt diese als Truhe) als ‚Holzbretter‘ zum Einsatz. Dieses Projekt eignet sich hervorragend zum Verbrauch vieler alter Zeitungen und Pappe (mit dem Verschnitt schöpft ihr dann einfach Papier!).
Pressen in allen Größen und Formen.
Ich habe mich gleich an verschiedene Größen und Designs herangewagt. So hat jedes Familienmitglied seine eigene Presse, zum Verschenken sind die jedoch auch ganz hervorragend geeignet. Gerade die kleinste Presse ist so süß und ein ideales Geschenk für Menschen die dieses Hobby erst einmal für sich entdecken wollen.
Mini-Presse für überall und immer mit dabei.
Bau-Anleitung
Zwei Quadrate aus Holzplatten (0,5 bis 0,7 cm dick) zurecht sägen und die sichtbare Seite mit buntem oder auch Pack-Papier einschlagen und dieses z.B. mit doppelseitigem Klebeband festkleben. Damit das Dekor lange hält und schön bleibt, mit Klarlack überziehen.
In alle vier Ecken im gleichen Abstand Löcher bohren, die passend für ca. 7 bis 10 cm lange Schrauben sind. [Ich habe mich für Schrauben mit einem sogenannten Flachrundkopf entschieden, da ich (noch) keinen Bohraufsatz für Senkkopfschrauben habe, sonst hätte ich die für die elegantere Lösung gefunden.] Die Länge der Schrauben ist abhängig von der Größe der Presse. Die Löcher der oberen Platte am besten ein wenig größer bohren, damit der Deckel leicht drauf und ab geht. Hierfür brauchst ihr noch vier passende Flügelschrauben.
Pappe und Zeitungen auf etwas kleinere Quadrate zurechtschneiden (kleiner als die Holzquadrate). Anschließend überall die Ecken so weit wegnehmen, dass die nun Achtecke gut zwischen die Schrauben gelegt werden können. So kann später nichts verrutschen. Die Pappe und mehrere Lagen Zeitungspapier werden nun immer abwechselnd in die Presse gestapelt. Deckel drauf, mit den Flügelschrauben festdrehen. Fertig.
Die Etiketten habe ich aus Getränkekarton hergestellt.
Blätter-Stempel
Nicht nur Blüten, sondern ganze Pflanzen passen in die Maxi-Presse. Für diese habe ich mir extra Blätter-Stempel aus Moosgummi und Pappe hergestellt, welche mittlerweile aber auch schon zum Milchtüten-Bestempeln verwendet wurden. Auch meine Stempelkissen sind selbstgemacht. Als Stempelfarbe nehme ich zur Zeit grüne Füller-Tinte.