DIY-Feder für Kalligrafie

Geburtstags-Karten selber gestalten ist gar nicht so schwer. Und um ein modernes Design zu erzielen braucht es auch nicht immer gleich teures Equipment. Habt ihr noch Dinge aus eurer Schulzeit übrig, oder seid sogar Schüler? Dann könnt ihr sofort loslegen!

Happy Birthday! – Alles DIY!

Was ihr braucht:

  • einen ausgedienten Füller mit Konverter
  • Tintenfass
  • Tuschereste aus dem Tuschkasten
  • Pinsel
  • Fineliner

Schöne Schriften und Aquarell-Malerei sind gerade topaktuell; überall gibt es Bücher (schaut dafür gerne mal in meiner Kategorie ‘Bücher! Bücher! Bücher!’ vorbei) und auch wunderschöne DIYs dazu. Warum sich also nicht einmal selber an die Sache heranwagen?

Wenn ihr euch mit der Kalligrafie und auch mit der Aquarell-Malerei anfreunden wollt, jedoch nicht gleich sämtliches Zubehör dafür kaufen möchtet, könnt ihr zunächst mit ein paar DIY-Utensilien arbeiten und so herausfinden, ob ihr hier tiefer in die Materie einsteigen und euch professionalisieren wollt.

Um schöne Alphabete zu schreiben finde ich die Breitbandfeder toll, denn damit kann man ohne große Übung schöne Ergebnisse erzielen. Eine ähnliche Konstruktion könnt ihr euch schnell mit einem ausgedienten Füller herstellen, indem ihr – mit Hilfe einer kräftigen Schere – die vorderste Spitze der Füllfeder entfernt. Wer hat, kann mit feinem Schleifpapier kurz die entstandene kratzige Kante etwas glatt schleifen. Mir persönlich gefällt daran, dass ich nicht andauernd mit der Feder in das Tintenfass muss; und mit einem Konverter im Inneren entsteht auch kein weiterer Müll durch Patronen. Dass allein mit diesem kleinen Trick schon tolle Effekte möglich sind, seht ihr auf dem obigen Bild. Die Schnörkel sind mit einem blauen Fineliner entstanden.

Mit Bleistift habe ich die Blumen vorgezeichnet und anschließend bunt ausgemalt. Ich finde die Farben sehen so fein aus, dass man meinen könnte, es handelt sich um Aquarell-Farben. Aber nein, hierfür habe ich mich an den Resten des Tuschkastens bedient und die letzten Krümel aus den fast leeren Tiegeln in Wasser gelöst. Ursprünglich kam ich auf diese Idee der Resteverwertung, um mit der Farb-Lösung Briefumschläge zu besprühen. Aus diesem Grund befindet sich die Farbe in Sprühflaschen (ehemaligen Deo-Zerstäubern). Mit der Zeit trocknen Teile der Farbe im Sprüh-Aufsatz ein, so dass ich sie für diesen Zweck aktuell nicht verwende (dafür gibt es ja diese Alternative hier). Zum Malen und Zeichnen eignet sich die angemischte Flüssig-Farbe jedoch doch super, oder? Für das gewisse Extra, kann die Karte ganz zum Schluss noch mit ein paar Spitzern der Farbe bekleckert werden.

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