Unser Ostern

Wir waren bereits fleißig und machen es uns über die Feiertage richtig schön und gemütlich. Mit leckerem Essen, aber natürlich auch mit viel selbst gemachter Dekoration. Pastelltöne gehören aktuell zu meinen Lieblingsfarben und deshalb habe ich mich diesbezüglich gründlich ausgelebt!

Die Ostereier

Die ausgepusteten Eier bekamen einen Pastell-Anstrich (Acrylfarbe) und wurden mit getrockneten Blüten beklebt. Zum Abschluss kam noch eine Schicht Klarlack drüber. Braucht ihr noch Ideen für Blüten-Pressen? Hier geht es zu einer hochwertigen DIY-Version. Als super schnelles Osternest bietet sich ein Tontopf an, eine weitere Variante sind die Eierkartons selbst. Diese habe ich mit Acrylfarbe bemalt und ebenfalls mit getrockneten Blüten beklebt. Ich benutze die Kartons gerne, um die Eier nach dem Fest bis zum nächsten Jahr zu verräumen.

Die Snacks und ihre Darreichung

Für die kleinen Snacks am Nachmittag gibt es – ähnlich wie im letzten Jahr – «Osterkörbchen» aus Getränkekartons. Dieses Mal mit einem Trick für alle, die Probleme mit dem Knicken des oberen Randes haben. Manches Mal reißt auch bei mir und trotz viel Zartgefühl die Tüte ein. Bei dieser Version darf dies passieren, jedoch kontrolliert! Dafür habe ich die vier Kanten eingeschnitten und die Seiten einzeln umgeknickt. Mit einer Schnur wird alles so zugebunden, dass es hält und sich nicht mehr aufdröselt. Diese Körbchen bieten sich für gekaufte Kleinigkeiten, aber auch für Selbstgemachtes an, z.B. diese kleinen süßen Blätterteig-Hasen:

Blätterteig-Hasen

Was ihr braucht:

  • 2 Packungen Blätterteig
  • Schoko-Aufstrich
  • Keks-Austecher

Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und großzügig mit einem Schoko-Aufstrich (gerne Palmöl-frei) bestreichen. Einen zweiten Blätterteig ausrollen und obenauflegen. Nun mit einem österlichen Ausstecher den Teig wie zu Weihnachten und laut Packungsbeilage bearbeiten. Bleibt in der Nähe des Ofens, die kleinen Teile sind sehr schnell fertig.

Das Ganze geht auch in herzhaft! Verstreicht statt der Schokolade einfach Frischkäse zwischen die Teigschichten. Wer mag kann noch ein paar Gewürze hinzugeben.

Eier-Färben mit einem Trick

Habt ihr auf den Bildern die knallig rosa Eier mit den weißen Punkten entdeckt? Hierfür habe ich auf die hartgekochten, noch heißen, Eier mit einer kleinen Kerze Kreise «gemalt» und sie anschließend in das Färbebad gelegt. So kamen sie zu ihren lustigen weißen Punkten.

Küken im Eier-Nest

Auch für die Kinder gibt es eine Extra-Deko: kleine Küken im Eier-Nest. Zu den kleinen Nestern gesellt sich sogar noch ein größeres aus Hasendraht mit Wachteleiern dazu. Alles Ostergras, welches ihr hier seht, besteht aus gebrauchtem Packpapier, welches ich mit der Schere in ganz schmale Streifen geschnitten habe. (Mit einem Aktenvernichter macht das bestimmt richtig Spaß!!)

Die Osterhasen-Bande

Und natürlich gibt es auch Osterhasen zu bestaunen. Diese Exemplare lagen seit Jahren bei mir herum, es waren eigentlich Tischkarten-Halter mit einer Metallklammer für das Namenskärtchen auf dem Kopf. Als solche wurden sie nie benutzt, also habe ich kurzerhand die Klammer mit einem Seitenschneider abgeknipst. Um den scharfkantigen Rest zu verdecken, bekamen die Hasen einen kleinen weißen Pompon auf den Kopf geklebt. Das sieht nun wie ein kleiner Haarschopf aus. Mit einer Mütze aus alten Buchseiten und einer Brille aus Draht kam der letzte Schliff hinzu.

So werden bei uns also nicht nur neue Dinge geschaffen, sondern auch alte Dinge aufgepimpt, Wegwerf-Produkte weiterverwendet und kleine Naschsachen selbst produziert. Wir freuen uns schon auf die Feiertage!!

Osterküken aus Pompons – Pompons aus altem Pullover

Die Kleinen wollen die Welt entdecken!

Das schönste: für sie musste kein neues Wollknäuel sterben. Ein ausgedienter Strickpullover wurde aufgeribbelt und lebt nun sein zweites Leben als Osterküken-Familie.

So süß!

Die genaue Bastelanleitung findet ihr ab in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6 

Ostereier für den Osterstrauch

Man kann mit Acryllack, Dispersionsfarben oder auch mit Tusche arbeiten. Die Eier können mit Schnüren umsponnen, mit aus Buchseiten gestanzten Formen oder Glitzersteinen beklebt werden. Auch schön die Verwendung für leider zerbrochene Eier als Mosaik-Bruchstücke. Auch halbe bemalte Eier können sehr dekorativ sein.

So viele Möglichkeiten für die Ostereier-Gestaltung!
  • Origami-Schmetterlinge aus Buchseiten,
  • Eier aus Joghurtdeckeln,
  • Osterhasen und Blümchen aus geschöpftem Papier aus Eierkarton (Besprüht mit selbstgemachter Sprühfarbe aus Tuscheresten).

Kerzengießen mit Milch- und Safttüten – Kerzen mit Holzdocht und Relief

Milchkartons und Safttüten sind prima Formgeber für selbst-gegossene Kerzen, z.B. aus Kerzenresten. Die besprühten und bestempelten Banderolen bestehen ebenfalls aus diesem vielseitig einsetzbaren Material.

So viel Abwechslung.

Bei den rosa Kerzen habe ich mich für Holzdochte entschieden. Für diese kommen bei mir (benutzte und gesammelte) Maxi-Streichhölzer zum Einsatz. Für die Blumen-Relief-Einlage habe ich (vor dem Kerzen-Gießen) eine Silikon-Blume mit doppelseitigem Klebeband an der Innenseite des Getränkekartons befestigt.

Für die ersten drei Kerzen kam ein viereckiger, für die letzte ein achteckiger Karton als Gießform zum Einsatz.

Mit dem Glasschneider gekappte Flaschen dienen als stimmungsvolle Kerzenständer mit Anhängern aus geschöpftem Papier (alte Versandkartons) und getrockneten Blüten.

Auch die Lichterkette aus bemalten Plastik-Eiern ist selbstgestaltet.

Stimmungsvolles Licht für besondere Anlässe.

Blumenvasen für den Frühling

Diese Vasen versprühen eine filigrane Beton-Optik, und sind doch so viel schneller (aus Zeitungspapier) herzustellen. Diese Methode funktioniert für Gläser aller Art, aber auch für viele andere denkbare Materialien wie Karton, Metall…

Man kann sie anschließend bekleben, bemalen, bestempeln, besprühen… Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und wenn es einem nicht mehr gefällt, lässt sich alles ganz leicht wieder rückgängig machen.

Geköpfte Glasflaschen mit Papierpulpe.

Man sieht hier mit dem Glasschneider bearbeitete Glasflaschen umfunktioniert zu Blumenvasen. Diese hier wurden mit einer Zeitungspulpe ummantelt und teilweise mit Schnipseln aus alten Buchseiten verziert.

Die Blumen in den Vasen bestehen aus Eierkartons bzw. Buchseiten, Bambusspießen und Holzkugeln.

Zu sehen sind außerdem selbstgegossene Beton-Kerzenständer.

Die Lichterkette im Hintergrund besteht aus bemalten Plastikeiern.

Oster-Arrangement.

Der Beton-Kerzenständer im Vordergrund ist selbst gegossen und mit Kreisen in Weiß und gold bemalt.

Die Ostereier-Anhänger wurden ebenfalls aus Papierpulpe gefertigt. Hierfür kamen alte Verpackungskartons zum Einsatz, welche zu Papier geschöpft wurden. Getrocknete Blüten verleihen dem Ganzen einen natürlichen und unaufdringlichen Charme.

Osternester aus Milchtüten

Pur schon schön genug: Osternester aus Milchkarton mit Papierpulpe umhüllt. Mit einem groben Handtuch zum Pressen der Pulpe bekommt man eine spannende Struktur als Oberfläche. Wir werden die Osternester noch ein wenig bunter machen… bald hier zu sehen… Denn nach dem Fest kann man diese noch super als Aufbewahrung benutzen.

Schmuck für den Osterstrauch aus geschöpftem Papier und getrockneten Blüten

Ich bin verliebt in das Thema Papier-Schöpfen! Ich habe es gerade ganz neu für mich entdeckt und bin begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Ich brauchte noch nicht einmal etwas für diese Technik zu kaufen, sondern konnte gleich loslegen mit einfachen Handtüchern und Sieben aus meinen Sprossenanzucht-Stationen und aus dem Sandkasten! Ich habe zunächst mit verschiedenen Ausgangsmaterialien herum experimentiert. Mit Zeitungen und Eierkartons, dann mit Buchseiten. Auf diesem Bild sieht man geschöpftes Papier aus Verpackungskartons. Ich finde dieses eignet sich besonders gut als Schmuck für den Osterstrauch, als Geschenkanhänger oder auch für Etiketten. Zusammen mit den getrockneten Blumen harmoniert es besonders gut und macht Lust auf den Frühling!

Eine genaue Anleitung und weitere Ideen dazu findet ihr in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6