Das große Weihnachtssterne Buch

Wer noch auf der Suche nach einer sternigen DIY-Dekoration für Weihnachten ist, findet hier vielleicht die richtige Inspiration. In diesem Buch dreht sich alles um selbstgemachte Weihnachtssterne. Ob aus Papier, mit Perlen oder Stroh, Origamifaltung oder Fröbelstern, Tüten- und Baskettasterne, ob solitär oder als Girlande, geprägt, gefaltet oder auch essbare Sterne aus Schokolade. Für Variationsbreite ist gesorgt.

Das große Weihnachtssterne Buch

Alle Techniken für einen neuen Look

Corinna Teresa Brix

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8388-3796-3

Preis 19,99 Euro

140 Seiten

Hardcover

Blick ins Buch, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das wunderschöne Cover.

Das Buch

Euch erwarten hier Tütensterne, Perlen- und Strohsterne, ein Plisee- sowie ein Origamistern, Sterne aus Prägefolie, einer aus Pappe mit Wolle umwickelt, eine Idee aus Stoff sowie eine aus Trinkstrohhalmen. Viele Sterne aus Pergamentpapier, eine Anleitung für einen Basketta- sowie für einen Fröbelstern. Alle Techniken – wie es der Titel zunächst vermuten lässt – sind hier sicherlich nicht drin, aber doch so einige. Die Umschlag-Gestaltung finde ich sehr gelungen.

Das Buch und ich

Mir persönlich fehlen ein paar Sterne, z.B. der Papierstern, der aus einem einzigen Streifen geknickt werden kann. Genauso derjenige, der aus zwei gleichen Hälften versetzt zusammengeklebt wird. Oder der, bei dem ganz viele Einschnitte pro Ecke miteinander verdreht werden.

Ein Blick ins Buch.

Für mich als Upcycler kommen die gezeigten Perlen- und Strohsterne nicht so richtig in Betracht, da ich mir dafür extra Stern-Rohlinge bzw. eine Legeform kaufen müsste. Vielleicht stolpere ich ja eines Tages über etwas, was ich genau dafür zweckentfremden kann. Dieser Abschnitt bietet jedoch sicher eine gute Einführung für all diejenigen, die einmal in diese Techniken hinein schnuppern wollen. Auch für die Schokoladensterne bräuchte ich eine extra Gießform. So sind es bei sechs Perlensternen, die alle eine Drahtvorlage brauchen, zwei Strohsternen (die nur mit Legeform funktionieren) und der Schokoidee, ganze neun Sterne, die ich erst einmal nicht umsetzten kann. Bei drei bis vier nicht umsetzbaren Varianten hätte ich hierüber kein Wort verloren. So fällt es doch ins Gewicht.

Im hinteren Teil findet ihr die Vorlagen für die geprägten Foliensterne und für die, bei denen etwas ausgeschnitten werden muss, wie z.B. für die zwei roten Sterne auf dem Cover.

Es sind wirklich schöne Ideen in diesem Buch zu finden. Auf Grund des Covers und des Titels habe ich mir jedoch etwas mehr erwartet.

Fazit

Viele abwechslungsreiche Ideen, da wäre aber auch noch mehr möglich gewesen.

Das Buch von hinten samt Impressionen.

Weitere Tipps zum Thema STERNE vom Zobelhasen

Fröbelsterne für jeden Anlass

Hier geht es zu einer detaillierten Anleitung, um diese allseits beliebten Weihnachtssterne nachzubauen.

Sterne als Anhänger für Geschenke

Im folgenden Artikel dreht sich alles um weihnachtliche Geschenkanhänger in den verschiedensten Variationen. Ganz oft in Form von Sternen, jedoch jedes Mal ganz anders.

Ein Buchtipp zum Thema DIY-Weihnachten

Und in diesem abwechslungsreichen Buch findet ihr viel Inspiration zum Selbermachen rund um das Thema Weihnachten.

Fröbelstern Faltanleitung

Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es gar nicht schwer Fröbelsterne zu falten. Ein paar Mal üben und ihr könnt in die Massenproduktion gehen. Das tolle an diesen Sternen ist, dass ihr sie jedes Jahr aufs Neue aufhängen und damit immer wieder neu dekorieren könnt. Auch an Geschenken machen sie sich gut, in klein oder in ganz groß.

Ihr könnt dafür vorgefertigte Streifen benutzen oder euch selber welche machen.

Ich zeige euch hier eine Anleitung in Skizzen und mit den einzelnen Schritten. Falls ihr noch eine Schritt-für-Schritt-Erklärung mit Fotos braucht, klickt gerne einmal hier. Für die bebilderte Anleitung habe ich extra unterschiedlich gefärbte Streifen genommen, das kann für die ersten Versuche sehr hilfreich sein.

Girlande aus Fröbelsternen.

Faltanleitung

Was du brauchst

  • Papierstreifen; 1,5 x 45 cm
  • Kleine Holz-Wäscheklammern; z.B. in lila
  • Weiße dünne Schnur
  • Stopfnadel
  • Juteschnur oder eine Lichterkette
Der Anfang

Pro Stern benötigst du vier Streifen. Jeden davon knickst du in der Mitte, so dass er nur noch halb so lang ist und schneidest am Ende die Spitzen schräg ab.

Die Streifen verschränkst du jetzt miteinander wie in der Skizze zu sehen (eine Schlaufe liegt um zwei Lagen Papier) und ziehst sie zusammen, jedoch nicht zu eng, sonst kommst du später schlecht durch die entstehenden Schlaufen. (1 & 2) 

die flachen Zacken
Die flachen Zacken entstehen.

Nun beginnst du die oberen Streifen nacheinander gegen den Uhrzeigersinn nach unten zu knicken. Hierbei werden sie übereinandergelegt. Bist du beim letzten angelangt, schiebst du diesen unter die Lasche, die der erste gebildet hat. Begonnen hast du mit einem Quadrat mit vier Flügeln und endest mit acht Flügeln (3 bis 6). 

Den unteren linken Streifen knickst du nach hinten und links im 90°-Winkel. Er liegt danach direkt und parallel neben dem linken Flügel (7). Den gleichen Streifen knickst du nun noch einmal, dieses Mal nach vorne und nach oben im 90°-Winkel (8). Dann klappst du ihn nach rechts auf sich selber. Diesen oben liegenden Streifen schiebst du durch die untere linke Schlaufe (9). Hierbei hilft es die entstandene Zacke nach unten und hinten kurz wegzudrücken.

So verfährst du nun auch mit den anderen Streifen (gegen den Uhrzeigersinn) bis es wieder ein Quadrat mit vier Flügeln ist, dieses Mal mit vier zusätzlichen Zacken (10). 

Nun wendest du das Ganze, so dass hinten vorne und vorne hinten liegt und wiederholst die Schritte 7 bis 9, um von einem Quadrat mit vier Flügeln auf eines mit acht zu kommen (11 bis 12).

Nun geht es an die 3D-Zacken

Als nächstes knickst du alle Streifen so um, dass sie NICHT überlappen, du musst dafür die Streifen, die »im Weg« sind anheben (13).

Ab hier faltest du wieder den unteren, obenauf liegenden Streifen nach links im 90°-Winkel (14). Richte den Streifen auf (15) und schiebe ihn unter der Lasche, die rechts unten liegt, durch (16). Du ziehst hierbei so an ihm, dass sich ein dreidimensionaler Zacken bildet (17 bis 18). Bildet sich kein Zacken, war der Streifen falsch herum in der Lasche. Probiere es noch einmal andersrum. Der Streifen, welchen du hier durch die Lasche ziehst, kommt aus der Dreiecks-Spitze an der Seite heraus. Das wiederholst du anschließend mit den verbliebenen drei obenauf liegenden Streifen (19). 

3D-Zacken auf der anderen Seite

Vertausche nun wieder vorne und hinten (wenden). Bei diesem vierflügeligen Quadrat (spiegelverkehrt zu Schritt 13) knickst du nochmals alle Streifen so um, dass sie sich nicht überlappen (wie in Schritt 13) und erhältst nun ein achtflügeliges Quadrat. Dieses faltest du genauso wie vorher bereits ab Schritt 14, bis du erneut vier 3D-Zacken erhältst (20, 21). 

Der Abschluss

Nun schneidest du nur noch die überstehenden Enden ab und fertig ist der Fröbelstern (22). Der erste Versuch mag ein wenig kompliziert sein, aber schon bald hast du den Dreh raus!

Die fertigen Sterne.

Sternen-Girlande

Die Sterne können einzeln dekorativ verteilt werden. Ich hatte sie auch schon alle zusammen einfach in einer Glasvase. Als Girlande finde ich sie richtig toll und wer mag, kann sich sogar seine Lichterkette damit verzieren.

Für die Aufhängung der Sterne schneidest du dir weiße Schnur in circa zehn Zentimeter lange Stücke zurecht. Fädle diese in die Nadel und steche ein Loch in die Spitze des fertigen Sterns, ziehe den Faden zur Hälfte hindurch und verknote die Enden. Nun kannst du die Sterne aufhängen, indem du sie entweder direkt auf die Juteschnur fädelst oder mit Hilfe von Wäscheklammern in regelmäßigen Abständen daran feststeckst. 

Fröbelsterne – Anleitung in Bildern

Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es gar nicht schwer Fröbelsterne zu falten. Ein paar Mal üben und ihr könnt in die Massenproduktion gehen. Das tolle an diesen Papiersternen ist, dass ihr sie jedes Jahr aufs Neue aufhängen und damit immer wieder neu dekorieren könnt. Auch an Geschenken machen sie sich gut, in klein oder in ganz groß.

Ihr könnt dafür vorgefertigte Streifen benutzen oder euch selbst welche herstellen. Die Streifen im gezeigten Beispiel haben eine Länge von 45 Zentimeter und sind 1,5 Zentimeter breit.

Faltet einfach einmal Bild für Bild nach. Am Anfang am besten auch mit den gleichen (ähnlichen) Farben, damit ihr nicht durcheinander kommt. Nach ein oder zwei gefalteten Sternen habt ihr den Dreh raus!!

Braucht ihr eher eine Anleitung mit Text, dann besucht mich doch einmal hier.

Die Sterne können einzeln dekorativ verteilt werden. Ich hatte sie auch schon alle zusammen einfach in einer Glasvase. Als Girlande finde ich sie richtig toll und wer mag, kann sich sogar seine Lichterkette damit verzieren.

Fröbelsterne – immer eine gute Idee!

Wollt ihr noch mehr Tipps zu Weihnachten?

Bei mir passiert hier die nächsten Wochen bestimmt einiges zu diesem Thema. Bis es soweit ist, dass ich etwas zeigen kann, könnt ihr in dieses zauberhafte Buch hinein schnuppern und euch ein wenig inspirieren lassen: