Wichteltagebuch

Hier erwarten euch spannende Abenteuer mit unserem kleinen Wichtel. Nach und nach werden wir das Wichteltagebuch weiter füllen und euch berichten, wie es uns mit ihm erging, bis sich der kleine Mann irgendwann wieder auf die Heimreise machen wird.

Wer ganz neugierig ist und jetzt schon einen kleinen Blick in die Zukunft wagen mag, schaut einmal hier bei meinem Wichtel-Video oder bei dem dazugehörigen Wichtel-Beitrag vorbei.

Tag 1 – Bruchlandung eines Wichtels

Ach herrje, was hat uns denn da überrascht? In unserem Kinderzimmer lebt jetzt ein Wichtel! Wir hoffen, er hat sich bei seiner Ankunft in unserem Zobelnest nicht verletzt. Die Landung mit seinem Heißluftballon (!) sah doch irgendwie recht spektakulär aus.

Ich möchte zu gerne einmal wissen, wo er das sperrige Verkehrsmittel verstaut haben mag. Na, vielleicht finden wir das noch im Laufe der Zeit heraus. Wir alle hoffen, dass uns noch viele weitere Überraschungen erwarten, über die wir in unserem Wichteltagebuch berichten können.

Ein DIY-Heißluftballon, ein Rucksack und eine Reisekiste liegen vor einer Wichteltür. Alles gebaut aus Getränkekarton, Karton und Jeansresten.
Eine spektakuläre Ankunft.

Die Wichteltür samt der Kulisse passt sich gut in das Kinderzimmer ein. Mit den Bewohnern des Rapunzelturm als Nachbarn kann eigentlich nichts schief gehen. (Naja, der Tisch im dritten Stock steht schon schief…) Vor die Tür unseres neuen Besuchers legten die Kinder kleine Kostbarkeiten als Willkommensgeschenk.

Tag 4 – Es tut sich was

Nach der überraschenden Bruchlandung wurde es etwas still um unseren Wichtel und wir fingen schon an, uns Sorgen zu machen. Nicht, dass er mit gebrochenen Knochen in seinem Bettchen liegt und niemand kommt, um ihm zu helfen. Aber nun gibt es – Gott sei dank – endlich wieder ein Lebenszeichen. Ich glaube der Wichtel brauchte einfach ein paar Tage, um sich von seiner dramatischen Ankunft zu erholen. Nun scheint er sich langsam einzuleben, denn er war fleißig und hat gehandwerkelt: Ein Regal aus einem alten Zollstock! Ich hatte doch auch mal so einen… Na, das kann ja noch lustig werden.

Regal aus einem alten Zollstock und Mini-Garn-Spulen. Davor steht eine Mini-Werkzeugkiste. Lose Garnspulen und Holzreste liegen auf dem Boden.

Tag 5 – Putztag bei Toke

Was ist denn hier los? Unser Wichtel war wohl fleißig und hat alle Herbstblätter weggefegt und seine Vorräte an Eicheln aufgestockt. Und es gab einen Brief für uns! Aus diesem konnten wir schon so Einiges über unseren Besuch erfahren: Unser Wichtel heißt z.B. Toke, hat brauen Augen und liebt heiße Schokolade. Aber lest doch selbst, was er uns schon alles über sich und sein heimeliges Leben hier verraten hat.

Tag 6 – Wir haben eine Überraschung für den Wichtel

An den Adventssonntagen wird im Zobelnest fleißig gebacken. Daran wollten wir Toke teilhaben lassen. Aus diesem Grund hab es für ihn Mini-Kekse und einen kleinen Antwortbrief der Kinder. Obwohl uns die Portion für so einen kleinen Mann doch recht groß vorkam, war am nächsten Tag alles leergeputzt und außer ein paar Krümeln nichts mehr zu sehen. Dafür gab es für uns eine süße kleine Dankes-Botschaft mit viel Herz von unserem wichteligen Besuch.

Tag 7 – Der Nikolaus kommt bald

Habt ihr es bemerkt? Unser Wichtel Toke hat anscheinend – ganz ähnlich wie es bei uns manchmal läuft – am Abend vor Nikolaus seine größten Stiefel vor die Tür gestellt. Als wenn der Nikolaus mehr hineintun würde, nur weil die Latschen größer sind. So ein Unfug. Aber – großartig wie der Nikolaus nun einmal ist – hat er tatsächlich auch dem kleinen Wichtel etwas vorbeigebracht. Wobei die Naschereien, trotz der riesengroßen Treter kaum hineingepasst haben. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es sich bei Toke um eine wahnsinnige Naschkatze handelt. Auch hier war am nächsten Tag – den Verpackungsresten nach zu urteilen – alles weggefuttert…

Tag 9 – Der große Waschtag

Nanu? Was ist denn hier los? Großer Waschtag bei Toke. Ach herrje wie süß sind denn diese Klamotten?! Hosen, Hemden, Shirts, Schal und Mütze, alles im Mini-Format! Die Wäscheklammern aus Getränkekarton sind ja auch herzallerliebst. Nun bekommen wir langsam einen genaueren Eindruck über die Größe unseres zauberhaften Besuches.

Auf der Terrasse des Wichtels hängt Wäsche an der Leine. Lange und kurze Hosen, Hemden und T-Shirts, eine Mütze und ein Schal.

Und es wird irgendwie immer gemütlicher bei unserem Wichtel Toke. Gerne würden wir uns ganz klein zaubern und es uns zumindest auf dieser herrlichen Terrasse einmal ausruhen wollen, sitzend auf dieser witzigen Bank aus Buntstift-Resten. Wir wollen die Laternen im Dunkeln leuchten sehen und wie die Post in den Briefkasten kommt.

Tag 11 – Schon wieder alles anders

Wie bei uns im Zobelnest wird auch bei Toke alles etwas weihnachtlicher. Der Adventskranz steht nun plötzlich auf dem süßen Nierentisch, daneben noch ein nicht fertig getrunkenes Getränk auf einem Mini-Holzbrettchen. Und einen kleinen Adventskalender gibt es auch. Wow, statt Strickleiter wird hier heute eine Mini-Schaukel bestaunt deren Sitzfläche aus Buntstiftresten besteht. Ein dekorativer Weihnachtsbaum (aus Papprolle) mit vielen goldenen Sternen steht auch schon da. Ich glaube, Toke ist ein wahrer Weihnachtsfan. Genau wie wir!

(Stellt euch einmal einen Weihnachts-grummeligen Wichtel vor. Bestimmt keine schöne Angelegenheit…)

Tag 13 – Es wird weihnachtlich

Nicht nur die Deko wird immer mehr. Nein, nun hat unser kleiner Gast auch schon fleißig gebacken. Zimtsterne, herzige Lebkuchen und auch die ganz klassischen runden Kekse verziert mit Schokolade. Und wie goldig doch diese kleine Keksdose aus dem Rest einer Klebestreifenrolle und Pappe ist. Habt ihr die selbstgeschnitzten Holzlöffel (aus Einweg-Holzlöffeln) entdeckt? Tablett und Holzbrettchen sehen ebenso selbstgemacht aus: ein wahrer DIY-Wichtel!

Tag 15 – Uns fehlt etwas

Hey, wo sind denn all unsere Hausschuhe hin? Wie durch Zauberhand waren heute früh alle Fußumschmeichler des Hauses verschwunden und nicht mehr auffindbar. Kurioser Weise tauchten sie am späten Abend alle wieder auf. Wir haben da jemanden in Verdacht. Ich werde hier an dieser Stelle jedoch keine Namen nennen…

Tag 17 – Es wurde fleißig genäht

Nach einem Tag Ruhe, gab es wieder eine kleine Überraschung bei Toke. Unser kleiner Gast ist wohl mitten in den letzten und wichtigsten Weihnachtsvorbereitungen: das Herstellen handgefertigter Geschenke! Große Berge Stoffe, Garn und Wolle stapelten sich vor seiner Tür. Ich hoffe er hat in dieser Nacht ordentlich was geschafft und kann mit seinen DIY-Ideen vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Vielleicht ja auch unseren kleinen Zobelhäschen?

Wahrscheinlich war er nach all der vielen Arbeit völlig kaputt, um noch irgendetwas davon aufzuräumen.

Zwei Stapel mit zusammengefalteten Stoffresten, ein Körbchen mit Mini-Garn-Spulen, ein zweiten etwas größeres Körbchen mit kleinen Wollknäueln. Zwei grüne Mini-Stiefel mit weißen Punkten liegen auf dem Boden. Im Vordergrund ein Stoffrest auf dem eine kleine Garnrolle liegt.

Tag 19 – Eine Überraschung am Weihnachtsbaum

Nanu, was haben wir denn an unserem Weihnachtsbaum Leckeres entdeckt? Viele tolle Zuckerstangen hingen plötzlich dort. Bis Weihnachten werden wir sie uns aufheben um sie dann genüsslich zu verspeisen während wir glücklich an unseren Wichtel denken.

Tag 21 – Kreatives Chaos

Bei Toke ist das kreative Chaos ausgebrochen. Mitten in den weihnachtlichen Vorbereitungen steckt er nun und malte seine Weihnachtspost. Mit Farbe aus kleinen Farbtöpfen, Mini-Gel- und -Buntstiften wurden ganz wunderbare Winterbilder.

Mini-Stifte: die abgeschnittenen Spitzen von Gelstiften sowie kurze Reste von Zahnstochern die wie Buntstifte bemalt sind. Winzige Reste von Buntstiften wurden wie Farbdosen bemalt aus denen etwas Farbe tropft. Farbpaletten aus Getränkekarton mit bunten Klacksen darauf. Im Vordergrund gerissene Packpapier-Rechtecke auf denen Weihnachtsbäume und -Kugeln gemalt wurden.

Tag 23 – Jetzt wird es ernst

Oh wie schön ist das denn? Viele tolle Weihnachtsvorbereitungen! Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Anscheinend sind Tokes Geschenke fertig und konnten heute Nacht von ihm verpackt werden. Und ganz wie bei uns auch, ist Packpapier die Grundlage für seine Verpackungen. Weiter verziert oder auch blank, wir lieben alle Varianten! Sind diese kleinen Geschenkanhänger aus Getränkekarton nicht ganz zauberhaft? Und was macht denn die Pudelmütze eigentlich da?

Kleine Geschenke verpackt in Packpapier, mit Juteschnur zusammengebunden und mit kleinen Geschenkanhängern aus Getränkekarton. Rollen von teils bestempelten Mini-Geschenkpapier liegen im Vordergrund und aufgeräumt in einer kleinen Milchkanne. Auf letzteren sitzt eine Pudelmütze.

Tag 24 – So viel Aufregung

Über den Tag verteilt verschwanden die kleinen Pakete jeweils einzeln aus Tokes Vorplatz und tauchten – wie durch Zauberei – in groß unter unserem Weihnachtsbaum auf! Was war das aufregend für uns alle. Die kleinen Zöbelhäschen waren komplett aus dem Häuschen, dass das Auftauchen der Gaben dieses Jahr irgendwie noch viel magischer ablief als sonst. Die Bescherung am Abend war ein schöner Abschluss nach diesem aufregenden Tag und wir alle fielen später, kaputter – jedoch auch glücklicher – als sonst in unsere Bettchen.

Tag 25 – Zauberwald

Dieses Mal schlichen wir ganz leise zu Toke. Denn über Nacht tauchte vor der Wichteltür ein kleines Rudel Rentiere auf. Zudem war am Häuschen alles ganz stimmungsvoll beleuchtet. Ein wunderbarer Anblick für uns alle.

Drei aus Getränkekarton zusammengesteckte Rentiere stehen vor der Wichteltür.

Tag 26 – Kleiner Weihnachtsmarkt

Nun, wo der meiste Weihnachtsstress für unseren kleinen Wichtelgast erledigt war, gönnte sich Toke wohl noch einen Mini-Weihnachtsmarkt ganz für sich allein. Es gab Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, Zimtsterne, Kekse sowie ein Lebkuchenherz. Mal wieder wären wir gerne ganz ganz klein und hätten hier mitgefuttert.

Kleine Miniatur-Naschereien aus Modelliermasse, Karton und Zuckerdekor.

Tag 27 – Gemütlicher Abend

Am Morgen des 27. Tages brannte noch ein kleines Lagerfeuer nach. Nach all den Vorbereitungen, dem bestimmt super anstrengenden Weihnachtsabend für Toke, der Völlerei in der vorangegangenen Nacht hat er sich wohl eine kleine ruhige Pause bei gemütlichem Feuerschein gegönnt.

Kleine Dose mit LED-Teelicht. Darauf Holzstückchen aufgeschichtet wie bei einem Lagerfeuer.

Weitere Beiträge rund um unseren Wichtel

Wichteltür und alles was dazugehört

Hier gibt es heute viele DIY-Ideen rund um die Wichteltür. Das Besondere an unserem Projekt: alles ist reinstes Upcycling. Papp- und Getränkekarton bilden die Haupt-Baumaterialien. Und auch sonst wurde sich im Zobelnest umgeschaut, was alles verbaut und umfunktioniert werden kann. Die ganze Geschichte rund um unseren Wichtel, seine Abenteuer und Streiche wird es hier bald in einem eigenen Beitrag geben. Aber auch jetzt schon bekommt ihr einen kleinen Eindruck davon.

Hier geht es zum Wichtel-Tagebuch 2022

Die Wichteltür

Wichteltür aus Pappe und Getränkekarton. Mit Türklopfer aus kleinem Schlüsselring.
Die DIY-Wichteltür.

Beginnen wir mit dem Herzstück: Die Wichteltür. Unsere besteht aus Papp- und Getränkekarton. Die Scharniere stammen von Ohrstäbchen. Vielleicht malen ja einige von euch manches Mal damit mit ihren Kindern. Dann hebt diese einfach auf! Denn sie geben ein hervorragendes Baumaterial ab. Der Türklopfer besteht aus einem kleinen Schlüsselring mit Holzperle. Auch der Türgriff ist eine (flache) Holzperle. Der runde Fensterrahmen der Tür war einmal ein Ring in einem Plastik-Schneidebrett. Da dieser immer herausfiel, wurde er mit Acrylfarbe bepinselt und ohne groß nachzudenken zweckentfremdet.

Lichterketten und beleuchtete Fenster zaubern um die Wichteltür herum eine wahnsinnig heimelige Atmosphäre. Unser kleines Wesen hatte sogar die Rollos ein wenig hoch gezogen. Hätten wir hier vielleicht einen Blick ins Haus riskieren sollen? Oder war es doch ganz gut, dass wir es nicht getan haben? Falls wir beim Luschern tatsächlich den Wicht entdeckt hätten, hätte er all seine Zauberkraft verloren!

Es weihnachtete so sehr

Wow, was für eine weihnachtliche Stimmung hier herrschte. Abends kamen sogar die Rentiere vorbei und naschten etwas von den Blumen. Aber keine Sorge, die eindrucksvollen Tiere fraßen niemals alles auf. Die Blumengestecke in den Blumentöpfen sind selbstgesammeltes und getrocknetes Naturmaterial. Wo die kleinen Glöckchen herkommen erratet ihr bestimmt. Die Faltanleitung für den kleinen Papierstern findet ihr – zusammen mit vielen anderen nachhaltigen Ideen – in meinem Weihnachtssterne-Buch.

Kennt ihr diese Plastikschnüre, die um die Versandkartons gespannt sind, wenn Bestellungen zu euch nach Hause kommen? Sie heißen »Umreifungsband«. Man lernt doch jeden Tag etwas Neues dazu. Ihr werft diese hoffentlich nicht weg!? Dann wärt ihr ja wahnsinnig, so ein witziges Baumaterial (welches bis dahin nur ein einziges – ziemlich langweiliges – Leben fristen durfte) zu entsorgen. Schneidet es in Zukunft immer knapp neben der Verklebung auseinander und lagert es in eurem Bastelvorrat! Wichteltüren und Zaunelemente bekommen damit einen extra Pfiff.

Unser Wichtel schien eine kleine Naschkatze zu sein. Oder waren dies Überreste eines Mini-Weihnachtsmarktes? Die Tüten voller gebrannter Mandeln und die Zuckerwatte auf dem kleinen Nierentisch riechen auf jeden Fall ganz wunderbar!

Auch Post kam regelmäßig in den kleinen Wichtel-Briefkasten. Der Nachsendeauftrag funktionierte offenbar reibungslos. Herrlich. Was da wohl alles drin stand? Und auch bei Wichteln scheint es Brauch zu sein, sich Adventskerzen anzuzünden, um bis zum großen Ereignis am 24.12. immer mehr Licht ins Haus zu bringen. Aus einem Korken und Holzdübeln wurde ein kleiner Hocker.

Im oberen Stock war noch mehr Platz. Befand sich hier eine kleine Werkstatt? Wir konnten uns vor Neugierde kaum beherrschen und bewunderten voller Andacht die originelle Brüstung aus (Werbegeschenk-)Buntstiftresten.

Unser Wichtel startete im Herbst

War das aufregend! Plötzlich war er da! Mit Reisekiste und Rucksack ging alles los. Je mehr das Laub herabfiel, umso wuseliger wurde es rund um die Wichteltür. Vor allem das feine Händchen des Wichtels für Blumen und Pflanzen hat uns sehr beeindruckt. Richtig gemütlich fanden wir das.

Manches Mal hat unser Wichtel vergessen seine Strickleiter (aus Werbegeschenk-Buntstiften) einzuziehen. Wie gerne wären wir da einmal hinauf geklettert und hätten die obere Tür geöffnet. An richtig goldenen Oktober-Tagen stand sogar eine kleine Bank (auch aus Werbegeschenk-Buntstiften) vor der Tür!

Oh wie wunderbar! Auch der Wichtel hatte ein Faible für DIY! Die Kürbisse im Vorgarten mussten wir sofort nachmachen. Hier geht es zu einem Bild unserer Beton-Kürbisse.

Ein gut bestücktes Regal aus einem alten Zollstock war der endgültige Beweis, dass bei uns ein DIY-begnadeter Wichtel eingezogen ist. Farben, Wolle, Garn, Glitzer und ein paar geheime Tinkturen, ordentlich sortiert und aufgereiht, machten uns ganz neidisch. Die Mini-Garn-Spulen gibt es hier zu kaufen.(Affiliate Link) Ihr könnt auch ähnlich geformte Perlen dafür nehmen. Runde sorgen bestimmt ebenfalls für einen schönen Effekt.

Video zu unserer Wichteltür

So sah es aus, als der kleine Mann einzog. 🎶 Christmas Village – Aaron Kenny 🎶

Weitere Ideen rund um den Wichtel

Wollt ihr dieses Jahr auch einen Wichtel bei euch einziehen lassen? Mögt ihr eure Ideen hier für alle teilen? Ich würde sie gerne sammeln und in einem eigenen Beitrag dazu zeigen. Schaut doch einmal hier vorbei, zu gewinnen gibt es auch noch was:

Braucht ihr noch mehr Inspiration zum Thema Wichteltür. Vielleicht ist dieser Buchtipp ja etwas für euch.

Wichtelideen & Buch-Gewinnspiel

Ich suche EURE Wichtelideen. Zudem gibt es etwas zu gewinnen!!! Und ganz viel Spaß obendrein. Wer macht mit bei der UPCYCLING-WICHTEL-CHALLENGE??

Gewinnspiel

Alle die mitmachen haben die Chance auf eines meiner Weihnachtssterne-Bücher, indem es massenhaft nachhaltige Upcycling-Ideen zu weihnachtlichen Sternen zu entdecken gibt: Geschenke oder Deko, ob aus Papier oder ganz anderen spannenden Materialien, die jeder von euch zu Hause hat. Für Abwechslung ist gesorgt. Zudem habe ich darin (ganz heimlich) viele weitere weihnachtliche Projekte – sogar für die Küche – versteckt!

Nach all der Sterne-Bastelei für euch, möchte ich mich nun einem weiteren tollen weihnachtlichem Thema widmen: Wichtelideen.

Alles, was ihr machen müsst ist mir die Frage zu beantworten, ob dieses Jahr auch bei euch ein Wichtel einziehen wird.

Schreibt mir dafür eine Mail oder beantwortet diese Frage in den Kommentaren zum entsprechenden Instagram-Beitrag. Ein Extra-Los gibt es für alle, die diesen Beitrag in ihrer Story teilen. 

Wichtelideen

Wie weiter oben bereits angekündigt, möchte ich bis Ende Dezember Upcycling-Wichtelideen rund um das Thema WICHTEL und WICHTELTÜR sammeln. Dafür gibt es einen neuen #️⃣: #upcycling_wichtel. Nutzt ihn gerne, verlinkt mich und erhaltet so die Chance sowohl hier als auch auf meinem Instagram-Account mit eurer Idee gezeigt zu werden! Auf zobelhase.de soll es eine richtige Galerie mit all euren Projekten geben!

Zwei Termine für die Buchverlosung

Und noch eine tolle Sache: ihr habt eine doppelte Gewinn-Chance auf das Sterne-Buch!

Ich habe mir zwei Verlosungstermine überlegt. Einen für diejenigen, die jetzt schon langsam über die Weihnachtsplanung nachdenken und rechtzeitig mit der Deko-Bastelei beginnen mögen. Und einen zweiten Termin für diejenigen, die erst kurz vor Schluss ihre Wichtel-Ideen beginnen und so die Chance auf ein last-minute Geschenk haben. Also:

🗓Termin 1: Beiträge, die bis zum 23.10.22 Mitternacht eingereicht werden

🗓Termin 2: Beiträge, die bis zum 11.12.22 Mitternacht eingereicht werden

Erste Wichtelideen – Der Wichtel aus dem Zobelnest

Eine nachhaltige Wichteltür gibt es beim Zobelhasen bereits. Aus leeren Getränkekartons, Stoffresten und benutzten Streichhölzern könnt ihr architektonisch viel umsetzen. Als Schablone für die einzelnen »Holzlatten« habe ich einen Eis-Holzstiel benutzt. Braucht ihr noch mehr 3D-Effekt, klebt die Tür auf ein Stück dicken Karton! Der Zaun wurde aus Ohrstäbchen gebaut. Vielleicht malt ihr ja manches Mal mit euren Kindern damit, dann hebt euch diese beim nächsten Mal unbedingt auf!

Wie ihr seht, war unser Wichtel auch schon fleißig und hat viele Vorräte für den Winter angelegt. Naturmaterialien und kleine Ideen aus lufthärtender Modelliermasse werden hier zu wahren Schätzen.

Miniaturkürbis aus Modelliermasse
Der Wichtel im Zobelnest hat seine Ernte eingefahren.

Eure Ideen rund um die Wichteltür

Jetzt bin ich natürlich gespannt auf eure Wichtelideen. Habt ihr Lust auf eine kleine Challenge? Hier ist noch Platz für eine tolle Galerie, die EURE Ideen rund um die Wichteltür zeigt. Schickt mir doch gerne per Mail (upcycling@zobelhase.de) oder über Instagram (hier bitte @zobelhase & #upcycling_wichtel verlinken) eure Ideen. Nach und nach wird hier auf dieser Seite eine tolle Kollektion eurer Beiträge entstehen. Und auch auf Insta werde ich fleißig die Werbetrommel für eure Beiträge rühren!

Kleiner Buchtipp noch dazu

Zum Wichtelideen-Gewinnspiel

  1. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram und wird in keiner Weise von Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der vom Teilnehmer bereitgestellten Informationen ist nicht Instagram, sondern zobelhase.de, Zobelweg 5, 22159 Hamburg als Betreiber des Zobelhase-Accounts. Die bereitgestellten Informationen werden einzig für das Gewinnspiel verwendet.
  2. Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. Mit der Teilnahme erkennt der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich an. Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden. Dies gilt insbesondere bei höherer Gewalt oder falls das Gewinnspiel aus anderen (organisatorischen, technischen oder rechtlichen) Gründen nicht durchgeführt bzw. fortgesetzt werden kann. Den Teilnehmern stehen in einem solchen Fall keine Ansprüche zu. 
  3. Das Gewinnspiel beginnt am 22.09.22 und endet für die erste Verlosung am 23.10.22, für die zweite Verlosung am 11.12.22 jeweils um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird innerhalb der nächsten drei Werktage per Direct Message benachrichtigt. Wenn er möchte, wird er zusätzlich in meiner Story erwähnt. Die Verlosung erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
  4. Teilnehmen können Personen über 18 mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  5. Beiträge, die gegen die Instagram-Richtlinien, deutsches Recht und/oder das Copyright verstoßen, werden nach Kenntnisnahme ohne Ankündigung entfernt. Der Teilnehmer ist damit von der Verlosung ausgeschlossen.
  6. Gewinner müssen innerhalb von 5 Werktagen (ab Gewinnbenachrichtigung) ihre Kontakt- und Adressdaten per Direct Message an die Zobelhase Instagram-Seite oder per E-Mail an upcycling@zobelhase.de melden. Sollten Gewinner die Annahme des Gewinnes in dieser Zeit nicht bestätigen, verfällt ihr Anspruch auf den Gewinn ersatzlos. Es wird dann nach gleichem Vorgehen ein Ersatzgewinner ermittelt. Eine Verpflichtung zur Annahme des Gewinnes besteht nicht.
  7. Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden, werden diese vom Veranstalter ausschließlich zum Zweck der Durchführung des Gewinnspiels erhoben, verarbeitet und genutzt sowie nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Der Teilnehmer erklärt sich damit ausdrücklich einverstanden. Der Teilnehmer kann diese Zustimmung jederzeit durch Brief, Fax oder E-Mail widerrufen. Für die Korrektheit und Vollständigkeit seiner abgeschickten Daten ist der Teilnehmer selbst verantwortlich.
  8. Der Versand des Gewinnspielpreises erfolgt über zobelhase.de. Aufgrund von Feiertagen kann es zu Verzögerungen kommen. Für die Richtigkeit der Daten ist der Teilnehmer verantwortlich.

Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden vom Veranstalter unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen genutzt und erhoben.

Die Einwilligung kann jederzeit durch Löschung des entsprechenden Beitrags widerrufen werden. In diesem Fall erklärt der Teilnehmer zugleich, an dem Gewinnspiel nicht mehr teilzunehmen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das skandinavische Wichtelbuch

Wichteltüren, Wichtel und Wichtelstreiche schwappen die letzten Jahre immer mehr aus dem skandinavischen Raum in unsere Gefilde. Auch ich spiele mit dem Gedanken über die Weihnachtszeit einen kleinen Wichtel bei uns ins Zobelnest einziehen zu lassen. Umso begeisterter war ich über diese Buch-Neuerscheinung, da ich auf Instagram schon einen Einblick in die Arbeit von Marie Krause erhaschen konnte. Im Folgenden erfahrt ihr, ob das Kreativ-Buch meine Erwartungshaltung erfüllen konnte.

Das skandinavische Wichtelbuch

Zauberhafte Anleitungen, Ideen und Vorlagen rund um die Wichteltür

Marie Krause

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8388-3844-1

Preis 19,99 Euro

96 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Blick ins Buch.

Das Wichtelbuch

Die Ideen im Buch sind wirklich hinreißend! Die Möbel sind farblich aufeinander abgestimmt, alles ist in angenehm hellen Tönen gehalten: Weiß, Beige, etwas Schwarz plus das weihnachtliche Grün von Tannenzweigen. Es erwartet euch ein nordischer Landhausstiel, der auf ein gemütliches Zuhause des Wichtels schließen lässt. So haben Groß und Klein etwas davon. Ihr findet im Buch bebilderte und mit Text beschriebene Schritt-für-Schritt Bauanleitungen. Boxen, Leitern, Mini-Kerzen, Schaukeln, ein Zelt und vieles vieles mehr dürft ihr hier drin entdecken.

Das Wichtelbuch und ich

Das Buch hat 96 Seiten, was wirklich nicht viel ist. Gerne hätte ich noch viel viel mehr Ideen dieser spannenden Autorin gesehen!

Ich wünsche mir mehr Wichtel-Streiche

Im Klappentext wird angepriesen: »24 Tage voller weihnachtlicher Vorfreude gibt es nun auch zum Selbermachen. […] Inklusive Inspiration für lustige, kleine Wichtelstreiche«. Da meine Fantasie immer gleich auf Reisen mit mir geht, hätte ich gedacht, dass mich im Buch noch mehr zum Thema der Wichtel-Streiche erwartet. Eine richtig kleine Geschichte vielleicht, die uns im Zobelnest 24 Tage lang mit auf eine adventliche Reise nimmt, ganz nach dem Motto: Tag 1 – Plötzlich ist da eine Baustelle, warum nur? Tag 2 – Ui, es gibt eine Tür in der Wand, was soll das denn?? … Nikolaustag – Oh wow, es wird immer schöner und größer. … Tag 17 – Warum ist denn hier heute eine Rodelbahn?? Dieses Abenteuer hätte mich und meine Familie in einer ausführlicheren Version, als sie im Buch zu finden ist, sehr interessiert. Diesbezüglich wurde meine Erwartungshaltung an das Buch nicht erfüllt. 

Wenn ihr jedoch konkrete Bauanleitungen wünscht und ein wenig in dieses Thema hineinschnuppern und euch einfach inspirieren lassen wollt, dann könnte das Wichtelbuch etwas für euch sein. Sucht ihr schwerpunktmäßig Streiche und das ganze Wichtel-Abenteuer, solltet ihr euch dafür woanders umsehen. 

Ich wünsche mir mehr Wichtel-DIY

»Zauberhafte Anleitungen, Ideen und Vorlagen rund um die Wichteltür.« Das ist die Unterschrift des Buchtitels. Schön hätte ich es gefunden, auch die Tür wäre selbstgebaut. So möchte zumindest ich das Thema Wichteltür im Zobelnest umsetzen: Nicht viel kaufen, vieles selber machen.

Allerdings bin ich wirklich kein Spielverderber. Ich kann es total verstehen, wenn Dinge für die Wichteltür geshoppt werden. Es gibt echt süße Sachen in diesem Zusammenhang, die auch im Buch vorgestellt werden. Z.B. das Mini-Backblech und Küchenutensilien ganz allgemein. Auch habe ich im www schon Werkzeugkoffer entdeckt. Das ist wirklich putzig. Für den Einstieg sind gekaufte Utensilien genial und befriedigen das Miniatur-Liebhaber-Herz ungemein. Allein die Mini-Laterne und die Gummistiefel auf dem Titelbild 😍!

Ich weiß, in einem Buch mit wenig Seiten muss man sich kurz halten. Aus diesem Grund hätte ich mir lieber zum Ende hin noch ein DIY-Möbel-Beispiel mehr gewünscht, als die gezeigte Idee zur Aufbewahrung all der Bau-Teile. Denn die Autorin hat diesbezüglich wirklich wirklich wirklich tolle Ideen, die euch in eine zauberhafte Wichtelwelt entführen.

Mehr Sorgfalt

Manches Mal findet ihr zu den Projekten eine vollständige Liste für die Materialien, manches Mal fehlen Werkzeuge oder Dinge wie Leim darin. Das hat mich am Anfang etwas verwirrt. Wenn ihr euch hier ein wenig hineinfuchst, wird auch das kein Problem sein, die meisten Sachen erklären sich von selbst. Allerdings habe ich noch nicht verstanden, warum eines der Projekte »Magnetbilderrahmen« heißt. Trotz mehrmaligem Durchlesen kann ich nichts Magnetisches daran entdecken.

Zu einem Kreativ-Buch gehören natürlich auch viele Bilder. Sie transportieren Stimmungen und machen Lust auf mehr. Lust auf Nachbauen, Lust auf mehr Bücher des Autors, Lust dem Autor in Social Media zu folgen… Viele Bilder im vorliegenden Buch sind richtig schön: tolle Motive, gut in Szene gesetzt und sie bringen eine wunderbare Stimmung rüber. Andere Bilder wiederum sind sehr grieselig und wohl zu groß gezogen. Manche von euch Kreativen, die sich gut überlegen, ob sie knapp 20 Euro für ein Buch ausgeben möchten, könnten hier von der Qualität der Fotos enttäuscht sein. Vielleicht bin ich da aber auch zu anspruchsvoll.

Die Wichtel-Vorlagen

Zur Info: Die Vorlagen sind nicht im Buch, sondern müssen auf der Verlagshausseite herunter geladen werden. Das ist zur Zeit sehr enervierend, da die Seite seit Wochen super langsam lädt. Habt ihr einen Popup-Blocker aktiviert, kann dies zudem eine weitere Hürde sein. Da kann die Autorin nichts für, da muss die IT des Verlags ran.

Rückseite des Wichtelbuchs
Das Wichtel-Buch von hinten.

Fazit

Wunderschöne Ideen mit Bauanleitungen dazu. Das Buch hätte ruhig viel viel viel dicker ausfallen können! Denn Ideen hat Marie genug.

Schaut dafür gerne auf dem Instagram-Kanal von Marie Krause vorbei! Hier gibt es noch viel mehr Wichteliges zu bestaunen, sowohl zum Thema Weihnachten, als auch zu ganz anderen Jahreszeiten!

Der Wichtel aus dem Zobelnest

Eine nachhaltige Wichteltür gibt es beim Zobelhasen bereits. Aus leeren Getränkekartons, Stoffresten und benutzten Streichhölzern könnt ihr architektonisch viel umsetzen. Als Schablone für die einzelnen »Holzlatten« habe ich einen Eis-Holzstiel benutzt. Braucht ihr noch mehr 3D-Effekt, klebt die Tür auf ein Stück dicken Karton! Der Zaun wurde aus Ohrstäbchen gebaut. Vielleicht malt ihr ja manches Mal mit euren Kindern damit, dann hebt euch diese beim nächsten Mal unbedingt auf!

Wie ihr seht, war unser Wichtel auch schon fleißig und hat viele Vorräte für den Winter angelegt. Naturmaterialien und kleine Ideen aus lufthärtender Modelliermasse werden hier zu wahren Schätzen.

Miniaturkürbis aus Modelliermasse
Der Wichtel im Zobelnest hat seine Ernte eingefahren.

Eure Ideen rund um die Wichteltür

Habt ihr Lust auf eine kleine Challenge? Hier ist noch Platz für eine tolle Galerie, die EURE Ideen rund um die Wichteltür zeigt. Schickt mir doch gerne per Mail (upcycling@zobelhase.de) oder über Instagram (hier bitte @zobelhase & #upcycling_wichtel verlinken) eure Ideen. Nach und nach wird hier auf dieser Seite eine tolle Kollektion eurer Beiträge entstehen. Und auch auf Insta werde ich fleißig die Werbetrommel für eure Beiträge rühren!

Weitere Tipps

Rapunzel-Turm aus Pappkartons

Rapunzel ist das Lieblingsmärchen des kleinen Zobelhäschens. Lange schon hat sie sich deshalb einen märchenhaften Rapunzel-Turm zum Spielen gewünscht. »Selbst bauen!« heißt da bei uns die Devise. In unserem Rapunzel-Turm wird natürlich niemand eingesperrt. Nein, ganz im Gegenteil, hier dürfen alle Zimmer bewohnt, bespielt und vor allem auch schön eingerichtet werden. Und so zog zusätzlich der Hauch eines Dornröschen-Schlosses mit ein.

Für die einzelnen Elemente kamen bei uns quadratische Kartons zum Einsatz. Das Sammeln hat dementsprechend etwas gedauert, aber wir finden, dass sich das Warten auf ausreichend Baumaterial absolut gelohnt hat.

Habt ihr Lust auf einen kleinen Rundgang durch unseren Rapunzel-Dornröschen-Turm? Dann auf! Wir arbeiten uns zunächst von der Außenfassade und anschließend von unten bis gaaaaaanz nach oben vor. Los geht’s!

Ein Blick von Außen auf den Rapunzel-Turm

Zunächst beginnen wir mal – für alle Architekturbegesiterten unter euch – mit einem Blick von Außen auf die Fassade und ihre vielen verschiedenen Fenster, Schnörkel, Verzierungen, die Dachschindeln und die kleine Brüstung die den oberen Bereich umgibt.

Musterbeutelklammern als wichtiges Baumaterial

Wer in den nächsten Etappen genauer hinsieht wird viele Musterbeutelklammern entdecken. Die einzelnen Stockwerke sind mit Hilfe der Klammern miteinander verbunden und nicht etwa verklebt. So kann man sie ganz leicht verändern. Es ist also problemlos möglich, einzelne Stockwerke auszutauschen. Auf diese Weise kann der obere und untere Teil z. B. auch nebeneinander gestellt werden. Auch das Dach ist abnehm- und somit leicht austauschbar. (Der kleine Balkon ist nicht verklebt!). Die Gardinenstangen sind ebenfalls mit den Briefklammern angebracht. Auch bei etwas heftigerem Spielen bleiben sie so noch an der Wand hängen. Wer mag kann sie im Außenbereich verzwirbeln.

Wer in den nächsten Etappen genauer hinsieht wird viele Musterbeutelklammern entdecken. Die einzelnen Stockwerke sind mit Hilfe der Klammern miteinander verbunden und nicht etwa verklebt. So kann man sie ganz leicht verändern. Es ist also problemlos möglich, einzelne Stockwerke auszutauschen. Auf diese Weise kann der obere und untere Teil z. B. auch nebeneinander gestellt werden. Auch das Dach ist abnehm- und somit leicht austauschbar. (Der kleine Balkon ist nicht verklebt!). Die Gardinenstangen sind ebenfalls mit den Briefklammern angebracht. Auch bei etwas heftigerem Spielen bleiben sie so noch an der Wand hängen. Wer mag kann sie im Außenbereich verzwirbeln.

Die Gardinen waren übrigens einmal Kinderleggins. Der untere Teil wurde dafür abgeschnitten. Der Bund ist nun der Tunnelzug für die Gardinenstange!

Der Eingangsbereich des Rapunzel-Turms

Wir senken wieder den Kopf und uns wird die Tür geöffnet für ein herzliches Willkommen im Rapunzel-Turm. Die Tür steht meistens offen. Nach einem langen Tag mit viel Besuch und Audienzen, kann es dennoch einmal passieren, dass sich die Bewohner zurückziehen und die Türen schließen. Heute heißt es aber: »Hereinspaziert!«

Das Entree – oder der Thronsaal

Hier werden alle Gäste herzlich empfangen, ob Nachbarn, Freunde, oder vorbeiziehende Wanderer. Alle sind willkommen. Wollen wir einmal die erste Leiter hinauf in das nächste Stockwerk?

Der Wandbehang im Rapunzel-Turm

Beim weiteren Rundgang werdet ihr einen ganz besonderen Clou an diesem Turm entdecken: Die Fenster können je nach Wunsch und Laune unterschiedlich genutzt werden! Sollen es z.B. ein oder zwei Fenster an der Rückwand sein? Wir haben die Wahl. Denn aus dem zweiten Fenster lässt sich super schnell – ganz stilecht für solch ein altes Gemäuer – ein großes Wandgemälde machen. Oder braucht es einen Einbauschrank an der Wand? Schwuppdiwupp ist einer da! Von außen gibt es bei der letzteren Version nur noch ein zugemauertes Fenster zu entdecken. Ganz wie auch an alten Gebäuden in der »echten« Welt.

Silberne Kronleuchter

Zu jedem Schloss gehören natürlich ausladende Lüster. Es braucht große Kronleuchter, die klirren und wackeln, wenn spielende Kinder durch das Haus tollen. Auch in unserem Türmchen kann solch ein Prachtstück angetroffen werden. Silber und schwer hängt er da, aus purem und echten Getränkekarton!

Das Kinderzimmer

Das Kinderzimmer befindet sich ganz oben, gleich unter der Dachkammer. Jeden Abend endet es hier in Chaos und Verwüstung. Den ganzen Tag wird getobt und gespielt, ohne dass dadurch die wichtigen königlichen Geschäfte im unteren Bereich gestört werden. Vor dem Foto-Shooting wurde allerdings extra aufgeräumt. Königliche Anordnung von ganz oben!

Das oberste Kämmerchen des Rapunzel-Turms

Nach dem Besteigen einer wackeligen Strickleiter sind wir nun endlich ganz oben angekommen. Das oberste Kämmerchen ist das Highlight des Rapunzel-Turms: Lichtdurchflutet und zugleich super gemütlich habt ihr durch die vielen Fenster den besten Ausblick auf die Umgebung! Hier finden übrigens regelmäßig tolle Übernachtungsparties mit freiem Blick auf den Sternenhimmel statt.

Und was sagt ihr? Wollt ihr hier auch einmal eine Nacht verbringen? Vielleicht lernen wir ja sogar den Schlossgeist – ein kleines rosa Schwein – kennen? (Auch das ist selbstgemacht nach einer Anleitung aus diesem süßen Mini-Häkel-Heft.)

Die Tiere

Kleine Zutatenliste für den Rapunzel-Turm

Material

Weitere Miniaturen aus dem Zobelhäuschen

Aus Lottis Leben

Karlotta Koffer und ihre Familie

Unsere Feen im Zauberwald

Kratzbilder aus CDs – samt Schneemann

Wollt ihr euch Kratzbilder selber machen? Leichter als mit einer alten CD geht es nicht. Den irisierenden Effekt gibt es kostenlos dazu. Und auch der 3D-Schneemann besteht aus eigentlichem Abfall – wir nennen es hier Wertstoffe! – und hält eine kleine Überraschung parat.

Der Schneemann fühlt sich pudelwohl.
Die Grund-Version

Ihr braucht einfach nur eine alte CD mit schwarzer Acrylfarbe zu bemalen. Mit einem spitzen Gegenstand kratzt ihr euch Schneeflocken und Sterne aus der schwarzen Farbe heraus. Auch ganz ohne Schneemann sehen die runden Bilder klasse aus. Seid ihr fertig mit eurem Werk und wollt lange Freude daran haben, versiegelt ihr es mit Klarlack.

Die Extended-Version

Für die kleinen DIY-Freunde unter uns braucht es nun unbedingt noch das lustige Männchen aus diversen Deckeln. Aus den unterschiedlichen Größen baut sich der Schneemann mit seinem voluminösen Unterbau, dem mittleren Bauch und dem kleineren Kopf zusammen. Diese werden einfach mit Heißkleber angebracht. Hier helfen die Großen am besten dabei, damit es zu keinen Verbrennungen kommt.

Unser Schneemann-Bauch besteht aus dem Schraub-Verschluss eines Getränkekartons. Auf diese Weise kann der Schneemann sogar – je nach aktueller Tageslaune – das Outfit wechseln!

Weitere Ideen für euch und eure Kleinen

Familie Koffer feiert Weihnachten

Unsere Miniatur-Mitbewohnerin und Freundin Karlotta Koffer feiert mit ihrer Familie Weihnachten. Dafür haben sie sich extra ein kleines Winterhäuschen im Schnee gemietet. Hier gibt es alles, was sie brauchen. Einen Mini-Adventskalender, tolle DIY-Adventskränze, selbstgemachte Plätzchen und einen wunderbaren Weihnachtsbaum.

Wow! Ist das gemütlich hier.

Ich wünsche Karlotta und ihrer Familie – und auch EUCH allen – ein wunderbares Weihnachtsfest!! Genießt die Tage, entspannt ein wenig und lasst uns alle die Daumen drücken, das das Jahr 2022 endlich eine Wendung bringt, die wir uns alle schon so lange und so sehr wünschen!!

Detailblicke in das wunderbare Winterhaus

Das ist mein letzter Beitrag für dieses Jahr. Freut euch auf viele neue im kommenden. Bleibt gesund!!

Familie Koffer – was bisher geschah

Geschenktüten für die Geburtstagsparty

Oder: Die Metamorphose von einer Kaffeetüte zu einem Schmetterling! Mittlerweile ist es Usus den kleinen Besuchern nach einer Kinder-Geburtstagsparty Geschenktüten mitzugeben. Darin finden sich dann kleine Überraschungen und eventuell auch Schätze, die während der Party entdeckt oder erspielt wurden. Super schnell und ohne viel Aufwand kann man diese Tüten selbst gestalten. Ein Beispiel dafür zeige ich euch hier. Viel Spaß beim Nachbasteln!

Die Schmetterlings-Idee.

Die Schmetterlings-Idee

Bei unseren aktuellen Mitgebsel-Beuteln handelt es sich um ehemalige Kaffeetüten. Die sind so schön gold und somit richtig passend für diesen Ehrentag. Gerne kommt bei uns eine kleine Bastelanleitung statt Süßigkeiten hinein. Dieses Mal ist die Idee, mit der Tüte selbst zu basteln. Zusammen mit der kleinen Holzklammer, welche alles verschließt, wird sie zu einem kleinen glänzenden Schmetterling. So lebt die Kaffeverpackung drei Leben und verschönert in ihrem letzten ein Kinderzimmer. Durch die Klammer kann das Upcycling-Insekt überall dran geheftet werden und fliegt so schnell nicht davon.

Die Metamorphose: Aus einer Kaffeetüte wird ein Schmetterling!

Die Umsetzung

Den BIO-Aufdruck der Kaffeetüte habe ich mit einem Namens-Aufkleber überklebt. Bei dessen Erstellung half mir ein Beschriftungsgerät. So weiß jedes Kind auch gleich, welche Tüte wem gehört und es kommt zu keinen Verwechslungen. Für den Schmetterling habe ich mir eine Schablone angefertigt. Die Vorlage dafür könnt ihr euch gerne speichern und benutzen, falls ihr die Idee bei eurer Kinderparty nachmachen wollt. Mit Hilfe eines weißen Lackstifts und der Schablone kam die Kontur des Flattermanns auf die Tüte. Erst ganz zart, später und ohne Schablone habe ich die Linien dicker nachgezogen. So hebt sich die Farbe gut vom goldenen Hintergrund ab.

Eine kleine Erläuterung dazu macht das Ganze für den Beschenkten verständlich. Diese kommt aufgerollt mit in die Tüte hinein.

Geschenktüte vorher und nachher.

Der aufgemalte Schmetterling wird anschließend so aus der Tüte geschnitten, dass der weiße Rand auf dem Tier verbleibt und die Klammer klemmt ihr einfach von oben an. Wer mag darf auf den oberen Teil der Klammer ein kleines Gesicht malen. Und ganz Kreative verzieren einfach weiter, ob Körper oder Flügel. Alles ist möglich.

Noch mehr Ideen zum Thema Kindergeburtstag

Ein tolles Gimmick zum Verschenken oder auch für die kleinen Tüten selbst ist diese DIY-Spielidee, bei der aus einer Gips-Muschel ein Schatz geborgen werden kann. Wirklich jeder mit kleinen Kindern kann diese schnell nachbauen und hat hoffentlich viel Freude damit:

Und wer noch auf der Suche nach Ideen zum Verpacken der Geschenke ist, schaut sich gerne hier einmal um:

Zeichenatelier für Kinder

Wer kreative Ideen für Zuhause, die Arbeit im Kindergarten oder auch für den Kunstunterricht in der Schule sucht, ist hier genau richtig. Alle Projekte sind für die Gruppenarbeit ausgelegt und können schnell vorbereitet werden. Verschiedene Materialien und Techniken kommen abwechslungsreich zum Zug.

Zeichenatelier für Kinder

Spielerisch Malen & Zeichnen lernen

Samara Caughey

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8411-0233-1

Preis 19,99 Euro

144 Seiten

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite

Das Cover.

Das Buch

Das Buch unterteilt sich nach einer kurzen Einleitung in Aufwärm-Übungen und Zeichenprojekte. Die Aufwärm-Übungen sind dafür gedacht, erst einmal anzukommen, sich mit dem Thema Malen und Zeichnen anzufreunden und die Scheu vor dem Neuen zu nehmen. Dabei handelt es sich um Aufgaben, bei denen z.B. verschiedene Augen zu zeichnen sind oder bei welchen großflächig – mit Einsatz des gesamten Körpers – gemalt wird. Oft liegen oder stehen Objekte auf dem Tisch, und es geht darum, diese auf die unterschiedlichsten Arten aufs Papier zu bringen. Das Ziel ist hierbei nicht die perfekte Nachbildung. Vielmehr dürfen die Kinder entdecken, wie Projekte malerisch umgesetzt werden können. Blind zeichnen (mit Kohlepapier) oder Schatten abmalen sind auch dabei.

Die darauffolgenden Projekte sind etwas größer angelegt und ganz unterschiedlicher Natur, es braucht auch nie teures Extra-Material dazu. Bei einer Aufgabe darf man z.B. ein Rezept malen, statt es nieder zuschreiben. Bei einer anderen Idee geht es darum, Bilder aus Prospekten weiter zu zeichnen. Das fanden wir besonders spannend und haben dies als allererstes umgesetzt.

Das Buch und wir

Zum Weitermalen von Bildern aus alten Katalogen braucht es nur einen schönen Bildausschnitt, geklebt auf ein weißes Blatt Papier. Dieser wird mittig, links oder rechts platziert, so dass noch Raum zum Malen bleibt. Die Übung ist für wirklich jedes Alter geeignet. Bei uns haben einfach alle, sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen, sofort und mit viel Freude, mitgemacht. Gerade, wenn man eigentlich malen möchte, aber nicht so richtig weiß was, ist das ein super Einstieg. So gibt es eine kleine Vorgabe, die Fortsetzung des Bildes jedoch kann umgesetzt werden, wie man mag.

Schaut euch gerne das Video weiter unten dazu an und entdeckt, wie unterschiedlich die einzelnen Mitglieder unserer Familie an die Aufgabe gegangen ist. Das kleinste Zobelhäschen absolvierte die Übung schnell und vor allem in Masse (gleich drei Bilder innerhalb kürzester Zeit) und mit viel freier Weiter-Erarbeitung. Die Knick-Strohhalme auf dem vorletzten Bild finde ich absolut genial! Das größere Zobelhäschen malte mehr Details und vor allem auch die Muster weiter. Die Erwachsenen waren sehr detailverliebt und dass es dort so unbunt zuging gefiel den kleineren Künstlern so gar nicht!

Das Familien-Zeichenprojekt.

Fazit

In diesem Buch findet ihr viele tolle Ideen für kleine Kreative. Diese sind für Gruppen genauso geeignet wie für einzelne Kinder. Auf die unterschiedlichsten Arten kann man hier gestalterisch aktiv werden und das mit den einfachsten Mitteln.

Das Buch von hinten.

Noch mehr Tipps

Ihr habt noch mehr Lust auf kreative Ideen für Kinder? Dann gibt es hier noch ein paar Buch- und DIY-Tipps für euch.

DIYs für kreative Projekte

Gerade für großflächige Draußen-Projekte bietet sich selbstgemachte XXL-Straßenkreide an. Mit Gips und Lebensmittelfarbe ist sie super schnell und auch günstig angerührt. Ein Rezept dafür findet ihr hier:

Bilder, Geschenke, Einladungskarten und noch vieles mehr lassen sich wunderbar mit Stempeln verzieren. Noch individueller wird es, wenn die Stempel selbstgemacht sind. Aus Haushaltsgummis und Korken könnt ihr eine wunderschöne Mini-Stempel-Kollektion zaubern.

Bei dem ‚Kinderlieder-Bastelbuch‘ bekommt ihr die bekanntesten Kinderhits sowie dazu passende Basteleien in einem Buch! Für ‚Alle meine Entchen‘ gibt es z.B. ein lustiges Enten-Angel-Spiel und zu ‚Summ summ summ‘ eine wunderschöne Insekten-Tränke zu basteln.

Buchtipps

Wer lieber mit Stoff und Co. kreativ werden möchte, schnuppert einmal in das Buch ‚Näh mit!‘ hinein. Dort findet ihr tolle Dinge für das Kinderzimmer. Z.B. ein kuscheliges Faultier und ein lustiges Donut-Kissen, aber auch Accessoires wie Haargummis und Schlüsselanhänger und vieles Buntes und Gute-Laune-Machendes mehr!

Häkeltiere zum Kuscheln

Hier erwarten euch lustige Häkeltiere, die vom Prinzip immer gleich aufgebaut, durch kleine Unterschiede dann aber doch ganz unterschiedlich sind. Gerade für Häkelanfänger eine spannende Idee, denn hat man einmal den Dreh raus, kann es in die Massenproduktion gehen. Ein kleiner Häkelkurs mit allen wichtigen Maschen ist mit dabei.

Häkeltiere zum Kuscheln

Beste Freunde zum Liebhaben

Stefanie Benz

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8410-6655-8

92 Seiten

16,99 Euro

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.

Das Cover.

Das Buch

Gerade für Häkelanfänger und -neulinge ist dieses Buch zu empfehlen. Durchaus auch für Kinder, die Interesse am Häkeln haben. Die verschiedenen Tiere wie Einhorn, Katze, Panda, Löwe, Dinosaurier, Lama und Co. haben den gleichen Grundaufbau. Durch kleine Erweiterungen oder Veränderungen am Schluss sowie verschiedene Accessoires werden sie zu dem, was sie sind.

Hat man sich also in das erste Projekt vertieft und dieses einmal fertig, sind die darauffolgenden sehr leicht umzusetzen. Auch die Accessoires wiederholen sich vom Grundaufbau, so kommen die Schühchen und auch der Hut zwei Mal, aber immer leicht abgeändert vor. Der Hut funktioniert zudem ebenso wie die Qualle. Auf dem Cover kann man dies bereits sehr gut erkennen.

Das Projekt und Blick ins Buch.

Mit der typischen Grundform ist es möglich Tiere von der Seite oder von vorne darzustellen. Auch diesen Unterschied erkennt ihr gut auf dem Cover.

Die Anleitungen sind dennoch für jedes Projekt einzeln aufgelistet, so dass man nicht hin- und her blättern muss. Auch das ist für Anfänger sehr angenehm. Für die Körper wird sehr dickes Garn genommen, so kommt der Häkelnde schnell voran, was sehr motivierend wirkt.

Auf den letzen Seiten befindet sich ein Häkel-Grundkurs, in dem alle benutzen Maschen mit Bildern auftauchen und erklärt werden. So muss man nicht mit zwei verschiedenen Büchern arbeiten.

Das Buch und ich

Meine letzte Häkelaktion lag nun bereits ein paar Monate zurück und ich fühlte mich doch glatt schon wieder etwas eingerostet. Durch die Übersicht der Maschen am Ende des Buches gelang mir der Wiedereinstieg in die Materie sehr schnell.

Für uns sollte es als erstes das lustige Einhorn werden. Das Projekt beginnt mit dem Häkeln der Füße/Beine. Nach dem Zusammentüdeln dieser beiden Füße hatte ich irgendwie zwei Maschen mehr, als es hätten sein sollen, das habe ich jedoch gekonnt ignoriert. Nun haben wir eben ein Einhorn, welches gerade deftig zum Mittagessen gefuttert hat.

Unser fertiges Einhorn.

Nachdem ich den Körper fertig hatte sah er in echt irgendwie länger aus, als auf dem Bild. Aber ich glaube das täuscht. Jetzt mit Mähne, Schühchen, Horn, Ohren und Augen wirkt es doch wie auf dem Foto.

Das Häkeln des Körpers ging wirklich sehr schnell. Etwas Zeit braucht es dann noch für all die kleinen Extras, die ein Einhorn daraus werden lassen. Sehr praktisch fand ich an diesem Projekt, dass alles mit halben Stäbchen gehäkelt wird und man sich nie groß umdenken muss. Das ist für Häkelanfänger von großem Vorteil.

Das kleine Zobelhäschen freut sich sehr über seinen neuen Spielgefährten. Als nächstes geht es an den Panda für das größere Zobelhäschen!

Das Buch von hinten.

Fazit

Ein Buch für Häkelanfänger, die ihre Projekte schnell und einfach umgesetzt haben wollen. Die Idee, alles aus der gleichen Grundform herauszuarbeiten finde ich große klasse.

Seite der Autorin:

Noch mehr Tipps

Wer es ganz genau wissen will und von Grund auf mit dem Thema Häkeln anfängt, dem empfehle ich das Buch, mit dem ich vor kurzem in die Materie eingestiegen bin. Hier findet ihr die einzelnen Maschen übersichtlich bebildert und das Wichtigste was es zum Thema Häkeln zu wissen gibt.

Mein neues Häkelwissen habe ich nach dem Häkeln lernen sofort in mein Herzens-Projekt einfließen lassen. Es ist ein kleiner Baby-Yoda mit super süßen Glubschaugen geworden! Ihr findet hier auch eine ausführliche Anleitung dazu:

Lottis Schlafgemach

Nach all den Ideen für ein Näh– und Kreativ-Zimmer, für die Küche und den Wohnbereich in unserem Puppenhaus, kann sich unsere kleine Mitbewohnerin Lotti nun endlich abends gemütlich ausruhen und sich in ihrem tollen Bett im romantischen Stil zum Schlafen legen. Natürlich handelt es sich auch hierbei um ein Upcycling-Projekt für ein nachhaltiges Leben im Miniatur-Format.

Das Bett

Aus einem kleinen Versandkarton entstand dieses zauberhafte weiß gestrichene Bettchen mit abgerundeten Kopf-und Fußenden. Für die Stabilität gab es rundherum ‚Latten‘ aus weiterem Karton. Die Möbelfüße sind kleine angeklebte Holzwürfel.

Unterbett & Bezüge

Damit das Bett auch schön kuschelig weich wird, hat Lotti nun – wie zu Omas Zeiten – ein extradickes Unterbett. Und wie im echten Leben wird dieses Bett mit Laken und Bettwäsche bezogen, alle Bezüge sind also abnehm- und waschbar. Hierfür wurden von uns alte Stoffreste verwendet.

Ein maritimes Schlaf-Erlebnis

Für die maritime Bettwäsche kam z.B. ein zu klein gewordenes Kinder-Shirt zum Einsatz. So passt auch das super schnell gezauberte Kraken-Kuscheltier perfekt dazu. Das ganze Schlafzimmer ist in blau-weißen Farbtönen gehalten und wird wohl, wie beim Zobelhäschen im ‚echten Leben‘ auch, ein kleines Unterwasser-Zimmer werden.

Kissen & Inlays

Die Bezüge der zusätzlichen Kissen stammen von alten Handysocken, welche ich mit Watte befüllt und zugenäht habe. Es geht aber auch ganz ohne Füllwatte: Die Inlays des Unterbetts sowie das Schlafkissen polstern Reste die bei der Herstellung der Bettwäsche sowie Lottis Wohnzimmer-Möbel-Produktion entstanden sind. Stoff aus einem ehemaligen Jutebeutel hält alles zusammen. Durch ausschließlich gerade Nähte ist dieses Projekt auch für Nähanfänger geeignet und ebenso ohne Maschine machbar.

Lottis Bett.

Die Hängelampe, gemacht aus dem oberen Teil einer leeren Plastikflasche und verziert mit einer schmalen Spitzenborte, kennt ihr bereits aus Lottis Küche. Ein zeitloses Design, welches zu vielen Inneneinrichtungen passt.

Aber wer ist eigentlich Lotti?

Wer Lotti noch gar nicht kennt und neugierig auf ihre anderen nachhaltigen Wohnideen geworden ist, darf sich in ihrem Zuhause gerne ein wenig umschauen.

Lottis Küche

Mittlerweile verbringt Lotti z.B. viel Zeit in ihrer neuen Küche, die einfach ideal zum Kuchen backen und Cupcakes kreieren ist. Die Investition in ihre neue Mixmaschine hat sich wirklich gelohnt. In einem großen Regal ist alles so aufgereiht, dass die zum Backen nötigen Zutaten immer schnell zur Hand sind. In all den vielen Schränken gibt es ausreichend Platz für Teller, Tassen, Schüsseln und Co.

Das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer unserer kleinen Puppenhausbewohnerin ist ein absolutes Highlight für alle Retro-Fans. Hier gibt es einen Ohrensessel, einen Nierentisch und sogar einen alten Plattenspieler. Vor allem die vielen Bücher und Schallplatten laden zu einem gemütlichen Abend vor dem Kamin ein.

Der Kreativraum

Wenn sich nicht gerade alles ums Backen, Musik hören oder Bücherschmökern dreht kann sich Lotti in ihrem Atelier austoben. In diesem lichtdurchfluteten Raum darf sie sich kreativ ausleben und ihre kleineren DIY- und Upcycling-Projekte realisieren.

Das Kinderlieder-Bastelbuch

Hierbei handelt es sich um ein Kreativbuch, welches – wie sein Vorgänger – zwei Dinge miteinander kombiniert. Vorher waren es Märchen, nun sind es Kinderlieder und die dazu passenden Bastelideen für Kinder ab fünf Jahren. Für noch mehr Spaß sind die Basteleien oft mit Spielideen verknüpft .

Bei den Liedern (mit Noten und allen dazugehörigen Strophen) handelt es sich um diejenigen, die wirklich fast jedes Kind kennt und bei denen bei uns das kleine Zobelhäschen (bald sechs Jahre alt) auch wirklich immer gerne mitsingt und den Text besser drauf hat als die Erwachsenen.

Das Kinderlieder-Bastelbuch

Bastelhits und Noten für meine Lieblingslieder

Katja Enseling

frechverlag

ISBN 978-3-7724-4398-5

124 Seiten

15,00 Euro

Hardcover

Link zum Buch*, auf der Verlagsseite, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Cover.

Das Buch

Ihr findet hierin Lieder wie den „Bi-Ba-Butzemann“, „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“, „Alle Vögel sind schon da“, „Es klappert die Mühle (am rauschenden Bach)“ und vieles vieles mehr. Pro Lied werden euch jeweils zwei bis drei passende Bastelideen angeboten.

Z.B. gibt es zu „Summ, summ, summ (Bienchen summ herum)“ einen Waben-Würfelspaß (also eine Bastel- und Spielidee zugleich), ein flauschiges Bienchen (die entdeckt ihr auch auf dem Cover) sowie eine Bienen-Bar zum Nachmachen. Letztere haben wir ausprobiert!

Unsere Umsetzungen aus dem Buch

„Alle meine Entchen“ – Moosgummi-Enten für ein Angelspiel

Meine Kinder haben sich als allererstes für die Moosgummi-Enten passend zu dem Lied „Alle meine Entchen“ entschieden. Hier hat die fast achtjährige sich selbstständig die Schablone hergestellt, die Umrisse auf das Moosgummi übertragen und alle Enten ausgeschnitten. Auch die Augenformen hat sie sich selbst überlegt. Ich – als Erwachsener – musste nur noch mit dem Heißkleber helfen und fertig waren die kleinen Enten für das Angelspiel. Die Kinder haben sich den ganzen Tag noch mit diesen Tierchen beschäftigt, sie geangelt, mit ihnen kleine Geschichten gespielt, sie hin und her getragen…

„Alle meine Entchen“ ♬

Eigentlich sehen die Enten im Buch gelb und weiß aus. Schaut einmal auf das Cover, dann entdeckt ihr sie. Wir hatten kein gelbes Moosgummi zur Hand. Deshalb wurden unsere Enten lila mit weißen Flügeln. Bei dieser lustigen Farbkombi blieb es dann auch für die nächste Idee aus Katjas Buch:

„Summ, summ, summ“ – Bienentränke aus einer Konservendose

Weil es so viel Spaß gemacht hat, haben sich die zwei Zobelhäschen gleich noch ein Projekt ausgesucht und zwar die Insektenbar zu dem Lied „Summ, summ, summ (Bierchen summ herum)“. Bei diesem Projekt musste ich ein wenig mehr helfen. Eine Dose (wir öffnen hier alle Dosen extra zum Basteln mit einem Sicherheits-Dosenöffner!) war schnell zu Hand, auch der (bei uns schon wieder rosa!) Draht aus einem ehemaligen Notizblock war fix zurecht gebogen. Toll fand ich, dass dieser Draht von sich aus schon extra Biegungen und Windungen von der ehemaligen Spirale besitz, so dass es letztendlich noch viel schnörkeliger wird.

„Summ, summ, summ“ ♬

Die Kinder haben sich ihr Schild ganz alleine zurechtgeschnitten und beschriftet, das Moosgummi dafür lag noch von den Enten auf dem Tisch. Und auch die Bügelperlen haben sie selbstständig aufgezogen. Durch die vorher angefertigten Enten waren wir nun im absoluten Rosa-Rausch. Deshalb habe ich die Dose mit fliederfarbener Acrylfarbe betupft (da dürfen die Kleinen hier aktuell noch nicht ran…). Als Verzierung musste anschließend unbedingt eine Tortenspitze drauf, das passte einfach super zu den weißen Deckeln die wir hier immer und in Massen vorrätig haben. Diese wurden ebenfalls von mir mit Heißkleber befestigt.

Auf jeden Fall freuen sich die Kleinen schon tierisch darauf, die verschiedenen Futter-Stationen immer wieder neu zu befüllen und die Insekten beim Schnabulieren zu beobachten.

Fazit zum Buch

Dieses Buch ist eine tolle Idee für alle Singsang-begeisterten Kinder, die Spaß am kreativen Gestalten haben. Ihr bekommt hier ein tolles Rundum-Paket, da zusätzlich viele Spielideen drinstecken.

Das Buch von hinten.

Und wer nun noch Lust auf Märchen-Basteleien hat, darf sich hier einmal genauer umschauen:

Noch mehr Ideen zum Spielen

Unser kreativer Bastelspaß liegt zur Zeit auf dem Schwerpunkt Miniaturen. Kennt ihr bereits Familie Koffer oder unsere Puppenhausbewohnerin DIY-Lotti? Hier können wir im Kleinformat alles nachspielen, was uns im ‚echten Leben‘ so beschäftigt. Kommt doch gerne einmal auf einen Besuch vorbei:

*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Hubert Schlenker

Basteln mit Ü-Eiern ist bei uns gerade DER Hit! Begonnen hat es mit Karola Koffer, die aus den kleinen gelben Eiern eine ganze Möbel-Kollektion für das Kinderzimmer entworfen hat. Lotti war so begeistert, dass Frau Koffer ihr unbedingt zwei einzigartige Designer-Lampen für ihr Wohnzimmer kreieren musste.

Aber nun wird es trubelig: die Eier beginnen zu leben! Das erste Exemplar seht ihr hier. Es war gar nicht so einfach ein gutes Bild von ihm zu bekommen.

Herr Hubert Schlenker.

Auf Instagram durftet ihr abstimmen, wie dieser kleine Herr heißen soll. Dank euch hat er nun sogar einen Vor- und Zunahmen. Sehr vornehm! Darf ich vorstellen: Herr Schlenker, Hubert Schlenker.

Er ist ein wenig nervös. Denn für die öffentliche Namenssuche brauchte es ein Photo-Shooting. Das ist nicht gerade seine Spezialität. Viel lieber gärtnert er in seinem Schrebergarten – ganz ohne Zuschauer. Damit er da keinen Sonnenstich bekommt trägt er immer fein sein kleines Sonnenhütchen.

Wollt ihr mal sehen, wie das Shooting lief? Der Photograph hatte es nicht leicht mit ihm.

Der nervöse Herr Schlenker.

Was sagt ihr? Ist euch der kleine Herr Schlenker auch so ans Herz gewachsen wie mir? Ich mag ihn gar nicht mehr missen. Wenn er nicht gerade am Gärtnern ist, entdecke ich ihn oft auf meinem Schreibtisch. Dort schaut er mir ganz neugierig beim Tippen zu. Mal sehen, ob er mir bald noch mehr aus seinem Leben berichten wird.

Miniatur-Küche für das Puppenhaus

Lottis Küche ist endlich fertig und ein ganzes Stück Arbeit liegt hinter uns. Lotti kauft selten Dinge ein, sondern macht einfach selbst. Vor allem Upcycling-Projekte haben es ihr angetan. So ist es nun auch wieder mit ihrer Küche, in der alles selbstgemacht, wieder- und aufgewertet wurde.

Ein Rundgang durch die Küche.

Alles ist in dieser Küche maßgeschneidert und lässt keine Wünsche offen. Der Blick aus dem Fenster ins Grüne: Herrlich! Auch die durchgehende Arbeitsplatte mit viel Platz zum Schnippeln, wer träumt nicht davon? Herd, Ofen, Spülmaschine: alles integriert. Und vor allem: es gibt viel Stauraum in den Schränken sowie Ablagefläche auf dem großzügigen Regal.

Die Einrichtung

Die Unterschränke bestehen aus Getränkekartons, zusätzlich wurde viel Pappe aus Versandkartons verarbeitet. Kleine Elemente wie die Türöffner und goldverzierte Ränder an den Türen machen es richtig gemütlich.

Ganz wichtig ist natürlich das große Regal für all die Zutaten, die man so zum Kuchen backen braucht. Mehl, Zucker, Streusel und Co. sind in einheitliche Gefäße verpackt und super ordentlich mit Etiketten aus Packpapier beschriftet. Die Deckel gehen leicht auf und zu, so dass das Backen noch schneller von der Hand geht.

Am besten finden wir aber, dass man die Türen öffnen kann! Manche so, dass der ‚echte‘ Stauraum im Inneren nutzbar wird, manche mit gemaltem Inhalt. Das führt zu vollgepackten Schränke mit Tassen und Tellern, Schüsseln und Töpfen, Handtüchern und Vorräten. Es gibt eine Spülmaschine sowie einen Backofen. Im letzteren lässt sich der Inhalt per Klettverschluss austauschen.

Eine Küchenmaschine mit austauschbaren Knethaken ist der absolute Hit! Im Retro-Stil ist diese ganz nach Lottis Geschmack.

All diese Highlights entdeckt ihr im obigen Video!

Nach einem produktiven Tag in der Kuchen-Bäckerei.

Wie geht es Lotti mit ihrer DIY-Küche?

Lotti ist in dieser Küche zu einer richtigen Kuchen-Bäckerin geworden und kann gar nicht mehr aufhören viele kleinere und große Naschwerke zu produzieren und diese schön anzurichten. Da freut sich nicht nur der Gaumen, sondern auch das Auge. Deshalb gab es zur Einweihung ihres neuen Raumes noch eine schicke Vitrine obendrauf, damit alle Kuchen und Torten würdig präsentiert werden können.

So eine große Kuchen-Auswahl.

Wer von euch kennt Lotti noch nicht und möchte dies gerne ändern? Schaut einfach mal in die Kategorie ‚DIY-Lotti‚ oder tippt gleich hier:

Lottis Wohnzimmer

DIY-Lotti hat sich zusammen mit unserer Hilfe ein neues Miniatur-Wohnzimmer für ihr Puppenhaus gebaut, welches komplett aus Verpackung-Material besteht. Kreativität gehört zu Lottis Leben einfach dazu. Sie gestaltet, näht und werkelt nicht nur gerne, sondern zählt seit Neuestem sogar Häkeln und Stricken zu ihren Hobbys. Vor allem das Thema Upcycling lässt sie nicht mehr in Ruhe, deshalb ist in ihrem Wohnzimmer auch alles selbst entworfen, ertüftelt und gebaut.

Die Materialien

Damit sich Lotti hier vollkommen wohl fühlt, haben wir Einiges an Baumaterial aufgefahren: Getränkekartons, Plastik-Eier in groß und klein, Plastikflaschen, XXL-Teelicht-Hülsen, Papprollen, Einkaufstüten, Versandkarton, alte Schwämme, Käsedosen, Frischkäse-Deckel, Käse-Schachteln, alte Leggins und Stoffreste, eine Notizblock-Spirale, Eierkarton, Flaschendeckel, Reste von Geburtstags-Kerzen, Knöpfe und vieles vieles mehr.

Findet ihr alle verbauten Materialien?

Ein super gemütliches Wohnzimmer.

Das gibt es alles zu entdecken

Dieses Wohnzimmer zu bauen hat richtig Spaß gemacht, denn nach und nach ergab sich – wie von selbst – ein Möbelstück nach dem anderen und es wurde immer gemütlicher. Nun gibt es hier einen Sessel samt Fußhocker, einen Sitz ohne Lehne, einen Tisch mit ausziehbarer Schublade, einen Schallplattenspieler samt Schallplatten und sogar ein Nierentisch ist mit dabei.

In diesem Wohnzimmer lässt Lotti ihrer Begeisterung für Dinge von Damals freien Lauf. All ihre Kreativ-Bücher passen in das große Regal, in dessen Schubern sich zudem viel verstauen lässt. So ist immer schnell für Ordnung gesorgt. Sowohl die Decken-Lampen als auch die Leselampe sind von Karola Koffer extra für Lotti entworfen worden. Auch gibt es einen Paravent und viel Deko mit Trockenblumen zu entdecken. Selbstgetöpferte Teller und Schalen runden das gemütliche und selbst gestaltete Ambiente ab.

Eine kleine Auflösung zu den Materialien:

Hättet ihr gedacht, dass man aus einem XXL-Teelicht einen Schallplattenspieler bauen kann? Oder aus leeren Plastikflaschen tolle Sitzmöbel sowie einen Paravent? Das Regal besteht komplett aus Getränkekartons, selbst die Schuber darin waren in ihrem früheren Leben Milchtüten.

Einige Bewegtbilder

Miezy sucht die perfekte Schlafposition.

Ein paar Videos bringen die einzelnen Highlights zusätzlich zur Geltung und zeigen, dass sich hier nicht nur Lotti sondern ebenso Miezy – Lottis kleines Haustier – pudelwohl fühlen. [Nun habe auch ich endlich ein paar Katzenvideos in meinem Repertoire 😉.] Das Katzenkörbchen hat Lotti an einem ruhigen Abend selbst gehäkelt.

Uahhhh, ausgeschlafen…

Von dem Kamin haben wir ja noch gar nichts berichtet! Dieser entstand aus einer angemalten Papprolle und einem schwarzen Schraubdeckel. Mit ein wenig Transparentpapier und einem kleinen LED-Teelicht wird es so am Abend richtig gemütlich im neuesten Lotti-Zimmer. Also ab in den Sessel, schöne Musik an und ein tolles Buch zur Hand!

Ein Kamin für gemütliche Abende.

Gerade schmieden wir bereits gemeinsame Pläne für Lottis neue Küche…

Hier gibt es noch mehr über DIY-Lotti zu erfahren:

Muster legen mit Holzbausteinen

Vor kurzem habe ich euch gezeigt, wie ihr eure alten Holzbausteine aus dem Kinderzimmer pimpen könnt, damit das Spielen wieder Spaß macht. Hier nun gibt es eine kleine Erweiterung für alle, die viele Holzwürfel bei ihren Bausteinen haben. Oder kennt ihr Holzwürfel-Puzzle? Auch diese lassen sich prima zweckentfremden. Die Würfel wurden von mir auf eine ganz bestimmte Art und Weise bemalt, so dass wir mit diesen nun wunderbare Muster legen können.

Viele verschiedene Muster sind möglich!

Ihr könnt damit unendlich viele Muster (entweder nach Anleitung*, oder auch selbst ausgedachte) legen! Und natürlich ist es nach wie vor möglich, damit super höhe Türme zu errichten, wie mit allen anderen Holzbausteinen auch! Das Musterlegen fördert die räumliche Vorstellungskraft und Kreativität. Und vor allem: es macht einfach Spaß!

*) siehe weiter unten

Wie funktioniert’s?

Die Würfel sind jeweils so bemalt, dass zwei Seiten Farbe 1 (z.B. weiß), zwei Seiten Farbe 2 (z.B. blau) und zwei Seiten mit beiden Farben (als Dreieck, also dann mit blau und weiß) bemalt sind. Es gibt drei verschiedene Farbkombinationen. Im folgenden Bild seht ihr die drei verschiedenen Würfel zunächst wie in echt, darunter, als wenn sie durchsichtig wären, damit ihr auch die dazugehörigen Hinterseiten sehen könnt.

Durch die spezielle Farbkombination können mit einem Würfel verschiedene Teilformen gelegt werden, je nachdem wie man den Würfel vor sich hin legt: nur Farbe 1; nur Farbe 2; oder die Seite mit beiden Farben, welche wiederum auf vier verschiedene Weisen gelegt werden kann (jeweils 90° gedreht). Pro Würfel gibt es also sechs Möglichkeiten ihn legen zu können.

Die Möglichkeiten verdreifachen sich, da es drei verschiedene Farbkombinationen gibt. Die Anzahl der Muster die gelegt werden kann ist dadurch unendlich groß! Und das mit gerade einmal drei verschiedenen Würfeln.

Um die Muster aus den unten gezeigten Beispielen zu legen werden 64 Würfel (8 x 8)  benötigt. 

  • 20 Würfel sind weiß-blau
  • 20 Würfel sind weiß-lila
  • 24 Würfel sind holzfarben-weiß

Im gezeigten Foto hat jeder Holzwürfel eine Kantenlänge von 3,25 Zentimetern. Dies ist eine gute Größe um sie zu legen und um damit auch bauen zu können. Insgesamt hat das fertig gelegte Muster dann eine Größe von 26 x 26 Zentimetern.  Wenn ihr einen passenden Karton für die Würfel habt, verrutscht auch nichts beim Legen. Für kleinere Kinder ist es so besser zu meistern. Größere schaffen das auch ganz ohne Karton.

Musterbeispiele

Natürlich geht das auch mit einer kleineren Version. Je nachdem wieviele gleichgroße Würfel ihr auftreiben könnt.

Hier findet ihr drei weitere Ideen, was ihr sonst noch aus alten Holzwürfel-Puzzles machen könnt:

Pimp up my BAUSTEINE!

Haben sich bei euch auch so viele Bausteine angesammelt und irgendwie spielt keiner mehr damit? Dann wird es Zeit für ein buntes Makeover! Danach macht das Bauen damit auch wieder richtig Spaß. Ihr könnt generell sämtliche Holzabschnitte verwenden, die ihr von anderen Projekten übrig habt, die aber zur eigentlichen Weiterverwertung zu klein sind. So ergeben sich noch viel mehr Möglichkeiten um zu Bauen, zu Legen und zu Erschaffen.

Für den Anfang ist es gut, all den alten Dreck oder auch schiefe und scharfkantige Ränder mit Schleifpapier glatt zu schmirgeln. Das Holz wird dadurch wieder schön hell und sieht jetzt schon aus wie neu.

Und schon kann es losgehen mit dem Bepinseln. Für Muster oder gerade Kanten klebt ihr euch die Steine einfach mit Maskingtape in unterschiedlichen Breiten ab. Je nach Art des Acryllacks bedarf es eine bis mehrere Schichten, bis die Farbe schön deckend ist. Achtet unbedingt drauf, dass die Farbe speichelecht ist und das Siegel des ‚Blauen Engel‘ trägt.

Und nun kann es losgehen mit dem Spielen. Ihr könnt bunte Städte bauen, lustige Figuren bilden, die Bausteine für einen Sonnendruck zweckentfremden… die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wenn ihr dann noch mehr Lust auf Basteln habt: schnappt euch einen Schuhkarton und verziert diesen wie ihr mögt. Z.B. mit Geschenkpapier oder Buchseiten. Ihr könnt ihn auch einfach bemalen. In diesen dürfen nach dem Spielen alle Steine hinein hüpfen und verräumt werden.

Eine bunte Steine-Stadt.

Wie ihr mit würfelförmigen Bausteinen tolle geometrische Muster legen könnt zeige ich euch hier:

Würfelpuzzle – wie man aus etwas Altem etwas Neues zaubert

Bei uns lag das alte Würfelpuzzle nur noch herum und war eigentlich noch nie der rechte Hit für die Kinder. Mittlerweile haben wir sogar mehrere davon, in verschiedensten Größen und Motiven, aber keiner spielt damit. Schade irgendwie. Also mal etwas Neues ausprobieren?

Ein neues Puzzle

Manches Mal sind die Motive auf den Holzwürfeln ganz schön altbacken. Wir haben mehrfach welche aus der Verwandtschaft ‚vererbt‘ bekommen. Einige davon sahen sogar schon ganz schön muffig aus. Die Motive machten niemandem Spaß. So haben wir aus einem aus einem der Puzzle kurzerhand einfach ein Neues mit neuen Motiven gezaubert. Dafür kamen (gebrauchte) Geschenk- und Designpapiere zum Einsatz.

Viele neue Stempel

Eine andere lustige Idee ist es, sich DIY-Stempel aus den alten Holzwürfeln zu machen. Damit die alten Motive verschwinden haben wir sie zunächst mit Buchseiten beklebt. Nun könnt ihr Moosgummi, Haushaltsgummis, selbst zurechtgeschnitztes Stempelgummi oder auch eingetrocknetes Silikon (!) – das für die Fugen im Badezimmer – nehmen und euch Formen und Figuren zurechtschneiden und diese auf eine Seite des Würfels kleben. Wer mag kann sich die Motive auf eine Buchseite stempeln und auf die gegenüberliegende Seite des Würfels kleben. So weiß man immer, welches Motiv zum jeweiligen Stempel gehört, ganz genau wie bei gekauften Stempeln. Alles in eine schöne Box – fertig!

Buchstaben-Würfel

Klebt ihr z.B. Moosgummi-Buchstaben seitenverkehrt auf die Würfel, könnt ihr damit Stempeln. Klebt ihr sie allerdings ‚richtig‘ herum, dienen sie als tolle Zimmerdekoration, z.B. für den Kinder-Schreibtisch. Diese hier haben wir mit selbstklebender Folie beklebt.

Sonnendruck – 3D-Illusion

Collage mal anders! – Kreativ werden geht nicht nur mit Stricken, Malen, Basteln, Stempeln. Auch Sonnendruck ist eine spannende Alternative um etwas Neues zu erschaffen. Dabei können verschiedene Materialien wunderbar miteinander kombiniert werden, und zwar nicht nur in 2D!!

Unsere Utensilien.

Nach zwei Anläufen hatten wir die Tricks raus, wie wir das Papier und die Sonne am besten nutzen und vor allem dem tückischen Wind ein Schnippchen schlagen können um schöne, scharf umrissene Abdrücke zu bekommen.

Laut Anleitung* soll das Papier 10 Minuten von der Sonne belichtet werden, während die drapierten Gegenstände darauf liegen. Diese Zeitangabe gilt für sehr sonnige Tage. Wenn es bewölkt ist, dauert es bis zu 30 Minuten. Zum Stoppen der Reaktion kommt das Papier in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Nach und nach lassen sich dann die Abdrücke der aufgelegten Objekte erkennen.

*) Das Sonnendruck-Papier wurde uns vom Moses-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier (affiliate link) könnt ihr euch das Papier und die Beschreibung dazu in Ruhe anschauen.

Versuch 1:

Als allererstes wollten wir probieren verschiedene Grashalme als Vorlage zu nehmen. Damit wir relativ klare Ränder bekommen, wofür die Halme möglichst plan aufliegen müssen, haben wir diese am Vortrag in ein dickes Buch zum Pressen gegeben. Auf einen in die pralle Sonne gestellten Gartentisch kamen nun ein Blatt Sonnendruck-Papier und die gepressten Grashalme. Mit dem dicken Buch konnten außerdem gleich der untere Rand des Papiers und so auch die Gräser fixiert werden.

Als wir nach 10 Minuten wiederkamen, lag nichts mehr an Ort und Stelle! Das Ergebnis war ein absoluter Flop. Ich hatte zunächst einen Vogel in Verdacht, der vielleicht an den Körnern der Gräser picken wollte…

Versuchsaufbau*: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – dickes Buch zum Beschweren des Blattes und der Gräser

*) Die Lagen von unten nach oben, siehe auch Skizze weiter unten.

Versuch 2:

Beim Ausrichten des zweiten Blattes samt Gräsern bemerkte ich, dass es der Wind war (und nicht etwa ein Vogel), der das ganze Blatt anhob und es so verrutschte. Also klebte ich das Blatt und auch die Gräser mit Klebestreifen fest. In der Anleitung stand, man könne die Objekte so problemlos fixieren. Der Wind hob nun aber immer noch die Gräser an sich an…

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – Klebestreifen zum Befestigen des Blattes und der Gräser

Versuch 3:

Da der Klebestreifen später auf dem Papier wirklich überhaupt nicht zu sehen war, er also keinerlei Einfluss auf die Belichtung hatte, benutzen wir beim nächsten Mal eine DIN A4 Folie (eigentlich für den Drucker), um das Sonnendruck-Papier und die Gräser über die gesamte Fläche zu fixieren. So ist alles schnell auf- und auch wieder abgebaut, was wichtig für schöne Resultate ist. Nach 10 Minuten kam das Papier sofort (und sicherheitshalber falschherum) in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Ergebnis: Top!

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – Folie drüber und diese an vier Ecken mit Klebestreifen fixiert

Nun sind wir zufrieden und es kann so richtig losgehen!

Versuch 4:

Jetzt konnte es richtig losgehen: Dieser Versuch war wie der dritte, nur dieses Mal legten wir zunächst ein Stück eines ehemaligen Obstnetzes (von einer Mandarinenkiste) als Zaun auf den unteren Bereich des Sonnendruck-Papiers und darauf die Gräser. Mit Moosgummi-Buchstaben lassen sich Schriftzüge aller Art zaubern. Hierüber wurde die Folie festgeklebt (wieder mit Klebestreifen an den vier Ecken). Auf diese kamen schließlich noch ein paar Bausteine für Haus und Sonne. Ergebnis: Wir sind total begeistert, denn wir haben sogar den Schattenwurf super hinbekommen!!

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Obstnetz / Gräser / Buchstaben – DIN A4 Folie – Klebestreifen an den vier Ecken der Folie – Bausteine

Versuchsaufbau 5:

Der letzte Versuch war wie der vierte, nur ohne ‚Sonne‘ und ohne Schrift. Ergebnis: das Resultat lässt sich unter diesen Bedingungen einwandfrei reproduzieren!! Wir sind begeistert. Ist es nicht großartig, wie der ‚Baum‘ im ‚Schatten‘ des Hauses strahlt?

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Obstnetz / Gräser – Folie – Klebestreifen an den vier Ecken – Bausteine.

Was für ein tolles Ergebnis!

Die verschiedenen Versuchs-Aufbauten als Skizze:

Unsere diversen Versuche.

Mal sehen, was uns als nächste Konstellation einfällt.

Hier erfahrt ihr, wie die tollen DIY-Bausteine entstanden sind:

Und hier geht es zu einem tollen Artikel, der erklärt, wie das Ganze genau funktioniert und auch ein wenig geschichtlichen Hintergrund dazu liefert:

https://www.chemieundlicht.eu/theorie/photochemischer-blaudruck-cyanotypie/