Mit Deko-Reifen durchs Jahr

Hier erwarten euch 27 verschiedene Ideen rund um das Thema Deko-Reifen zu den vier Jahreszeiten, abwechslungsreich, modern und gute Laune verströmend. Die reinste Inspirationsquelle.

Mit Deko-Reifen durchs Jahr

Lieblingsringe gestalten für jede Jahreszeit und besondere Feste

Lena Seyther

frechverlag

ISBN 978-3-7358-5118-5

Preis 13,99 Euro

80 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite*.

Dort könnt ihr zusätzlich in das Buch hineinschnuppern.

Das Cover von „Mit Deko-Reifen durch das Jahr“.

Das Buch

Die 27 wunderschönen Ideen rund um das Thema Deko-Reifen sind abwechslungsreich und auf die einzelnen Jahreszeiten abgestimmt gestaltet. Am Ende punktet zusätzlich ein weiteres Kapitel namens ‚Trendy, praktisch und schön‘. Für manche Modelle braucht es zusätzlich Vorlagen (z.B. für Schriftzüge), diese stehen online – nach Eingabe eines Codes aus dem Buch – zum Download bereit.

Die Projekte sind mal verspielt, mal romantisch, teils auch etwas rustikaler im Landhausstil gestaltet. Oft werden die Ringe mit Trockenblumen, Blumen aus Plastik oder auch Blumen aus Papier verziert. Andere Ringe warten mit vielen weiteren überraschenden Komponenten auf. Manches Mal bedarf es Materialien, die speziell erworben werden müssen, bei anderen könnt ihr sofort loslegen.

Die Projekte eignen sich für eure eigenen vier Wände. Ich finde, dass sie sich zudem wunderbar zum Verschenken anbieten. Gerade weil sie ganz individuell angefertigt werden können.

Das Buch und ich

Ich blättere dieses Buch wirklich gerne durch und lasse mich inspirieren. Es ist Wahnsinn, wie mit oft wenig Aufwand wirklich schöne Deko-Teile entstehen. Das Cover-Bild ist zudem mein persönliches Highlight aus allen vorgestellten Projekten. Zum Thema Frühling findet ihr eine wahnsinnig schöne Origami-Schmetterlings-Version, diese ist für mich das zweite Highlight.

Das Buch ist die reinste Inspirationsquelle und da bald Ostern vor der Tür steht, habe ich mich zuerst an einen Osterkranz gewagt. Die Kreuz- und Querschnüre aus dem Cover-Modell wurden hierfür von mir nicht nur aus Schnur, sondern zusätzlich mit einer Häkelbordüre umgesetzt und dazu minikleine ‚Blümchen‘ aus Schnur-Resten genäht. Noch ein Hase mit Pompon und Krawatte davor, fertig.

Fazit

Für alle, die Inspiration für Deko-Reifen brauchen und sich selbst davon überzeugen wollen, dass diese Projekte recht schnell und einfach umzusetzen sind.

Die Rückseite.

Weitere Ideen zu Deko-Reifen

Hier zeige ich euch zusätzlich ein paar nachhaltige Ideen, wie ihr euch Kränze bauen könnt:

Anleitungen zum Nachmachen der Kränze aus Drahtbügel gibt es hier:

https://zobelhase.de/fruehlingskranz-mit-origami-schmetterlingen/

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*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Blumentöpfe aus Papier

Jetzt startet langsam – endlich – wieder die Gartensaison! Wie ich Ordnung in meine große Auswahl an Samen bringe, habe ich euch bereits gezeigt. Nun kommt eine Idee für kleine Anzucht-Schalen aus Versandkartons. Diese Anzucht-Gefäße kosten nichts und sehen auch noch total süß aus. Sie sind auch eine klasse Idee zum Verschenken!

Anzuchttöpfchen aus Versandkartons.

Schon lange wollte ich einmal ausprobieren, Anzuchtgefäße selbst zu machen. Hierzu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Diese hier z.B. aus Zeitungspapier und ganz ohne etwas dafür kaufen zu müssen:

Blumentöpfe aus Versandkartons

Aber auch aus Versandkartons könnt ihr Anzuchtgefäße zaubern. Diese individuellen Lösungen machen sich zudem besonders hübsch zum Verschenken. Und das tolle daran: ihr könnt die Pflanzen später direkt mit dem Töpfchen in die Erde pflanzen.

Was ihr braucht
  • Versandkarton
  • Große Schüssel
  • Küchensieb
  • Pürierstab
  • Muffinbackblech
  • alte Tücher
Wie es geht

Reißt und schneidet euch ein bis zwei Versandkartons klein. Vorher alle Klebestreifen und Etiketten entfernen. In einem etwas größeren Gefäß weicht ihr die Schnipsel mehrere Stunden in Wasser ein. Mit dem Pürierstab macht ihr nun Papiersuppe daraus. Mit einem Haushaltssieb schöpft ihr die festeren Bestandteile aus dem Wasser. Das ist eure Papierpulpe. Presst mit den Händen noch etwas Wasser heraus und drückt kleinere Portionen davon in die einzelnen Kuhlen eines Muffin-Backbleches. Mit kleineren Stofftüchern, z.B. Abwaschlappen, drückt ihr euch den Kumpel in die rechte Form und nehmt so nochmals überschüssiges Wasser weg. Den Lappen wringt ihr einfach aus und könnt ihn für das nächste Töpfchen wieder verwenden. Nach einigen Tagen auf der sonnigen Fensterbank, ist das geschöpfte und gepresste Papier so fest, dass es sich leicht aus der beschichteten Form lösen lässt (ist es noch feucht, reißt es euch beim Herausnehmen, hier also unbedingt geduldig abwarten!).

Schnelle Blumenstecker

Was ihr braucht
  • Buchseite
  • Zahnstocher
  • leeren Teebeutel
  • Bastelkleber & Schere
Wie es geht

Nun braucht ihr die Töpfe nur noch mit Erde zu befüllen und eure Samen nach Anleitung darin auszusäen. Wer in ein paar Wochen noch wissen möchte, was er eigentlich in welchem Töpfchen hat, der macht sich noch schnell die kleinen Samenstecker aus Buchseiten und Zahnstocher. Damit die Schrift besser zu lesen ist, habe ich das Papier von benutzten Teebeuteln darüber geklebt. Falls ihr diese Idee nachmachen wollt, lasst die ausgedrückten Teebeutel auf einem Teller durchtrocknen. Nach einem Tag öffnet ihr sie vorsichtig am oberen Rand mit einer Schere und entleert den Inhalt in die Biotonne oder auf den Kompost. Spült die letzen Teereste kurz unter fließendem Wasser ab und lasst das Papier wieder trocknen. Nun ist es bereit für die Weiterverarbeitung. Dafür klebt ihr euch das Teebeutelpapier mit Klebestift auf eine Buchseite und schneidet euch nach dem Trocknen des Klebers gleichbreite Streifen aus. Diese knickt ihr jeweils um einen Zahnstocher und verklebt die Vorder- mit der Rückseite. Wenn ihr mögt könnt ihr euch noch eine kleine Spitze am Ende des Zettelchens hineinschneiden. Jetzt noch beschriften, rein in das Töpfchen und fertig!

Auf die Idee, die Muffinformen zu nehmen hat mich das Buch von Ina Mielkau gebracht. Sie nimmt stattdessen Eierkartons.

Noch mehr nachhaltige Ideen für den Garten und die Fensterbank

Buchtipps zum nachhaltigen Umgang mit unserer Natur

Ran an die Samen!

Organisation ist das halbe Leben. Wer einen Garten, einen gut bepflanzten Balkon oder eine pflanzenvolle Fensterbank besitzt, weiß dass eine gute Planung auch beim Aufziehen von Pflanzen wichtig ist. Viele Blumenfans werden sich im späten Winter – aus voller Vorfreude auf die kommende Gartensaison – mit frischen Samen beim Händler ihres Vertrauens eingedeckt haben (für zwei Empfehlungen, schaut gerne einmal weiter unten). Hinzu kommen Restbestände aus dem Vorjahr, sowie selbstgesammelte Unikate. Doch jede Pflanze hat andere Ansprüche an den Aussähzeitpunkt. Hierfür habe ich mir ein kleines, nachhaltiges Ordnungssystem überlegt.

Samenkiste für mehr Überblick

Manche Samen, wie die von Tomaten und Paprika, wollen schon sehr zeitig im Jahr, also ab Februar/März auf der Fensterbank vorgezogen werden, damit wir sie in unseren gemäßigten Breitengraden bis zum Beginn des Herbstes reichlich beernten können. Andere Samen wiederum benötigen einen Kältereiz und müssen deshalb im Herbst in die Erde. Manche mögen den April, andere wiederum erst den Mai für ihre Aussaat. Wollt ihr viel Neues ausprobieren, oder habt allgemein eine große Auswahl an Samen, wird es schnell unübersichtlich und ihr vergesst den einen oder anderen Kandidaten. Das kann mir nun mit meiner Samenbox nicht mehr passieren.

In diese Kiste sortiere ich alle Samentütchen nach ihrem Aussäh-Monat ein. So habe ich immer den Überblick, was aktuell zu tun ist. Diejenigen die erledigt sind, kommen raus oder werden nach hinten umsortiert.

Für die Kiste musste auch nichts gekauft werden. Alle Bestandteile und Materialien habt ihr dafür zu Hause. Die Box war z.B. eine Großpackung an Corona-Testkits. Damit der Aufdruck verschwindet, habe ich den Karton einfach auf links gedreht. Dafür müsst ihr nur die Verklebung vorsichtig mit einem Messer öffnen, die Außenseiten nach innen knicken und die geöffnete Seite neu verkleben.

Den innen bedruckten Teil kann man im gefüllten Zustand nur noch erahnen. Den bedruckten Bereich im Deckel habe ich mit Pack- und Zeitungspapier überklebt. Die grünen Blätter druckte ich zuvor mit meinen DIY-Stempeln und grüner Tinte auf die Zeitung.

Die einzelnen Reiter, die die Kiste in verschiedene Monate einteilt, bestehen aus Getränkekartons. Die Buchstaben für die Monate habe ich erpresserbriefmäßig aus einer Zeitung ausgeschnitten!

Samen-Abo

Das Samen-Abo.

Falls ihr mit euerer Fülle an Samenvielfalt auch anderen eine Freude bereiten wollt, denkt doch mal über ein Samen-Abo für eure Freunde nach. In den Samentütchen befinden sich meist so viele Körner, dass sie für mehrere Aussaaten reichen. Da Samen jedoch nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen, ist es schade um jedes einzelne Korn, welches nicht in die Erde kommt. Wie wäre es also, wenn ihr jeden Monat eine kleine Auswahl an potenziellen Keimlingen zu euren Freunden schickt? Mit ein paar Hinweisen zur Aussaat, evtl. mit den passenden Blumensteckern dazu, freut sich jeder Blumenliebhaber darüber.

Letztes Jahr, als wir uns alle wegen Corona nicht sehen konnten, fand ich das eine tolle Idee, um für kleine Überraschungen zu sorgen. Als Samentüten kommen bei mir übrigens immer diese kleinen Salzbeutelchen aus den TK-Laugengebäck-Verpackungen zum Einsatz. (Das Salz kommt auch gar nicht auf unsere Brötchen, sondern in das Nudelwasser 😂.)

Eine weitere Blumenstecker-Idee

Falls ihr im Sommer Eis essen geht und ihr dazu diese kleinen Eislöffelchen bekommt, ärgert euch nicht über den Plastikmüll. Benutzt sie einfach als Pflanzenstecker, so leben sie ein zweites Leben, welches etwas länger anhält, als für eine kurze Zwischenmahlzeit.

Samengut-Händler die ich aus vollem Herzen empfehlen kann

Drachenkopf & Eukalyptus…
… in DIY-Anzuchtschalen

www.saatgut-vielfalt.de

Hier gibt es SÄMEREIEN für winterharte Freilandstauden, Kräutersamen und Einjährige. Ich habe hier schon oft bestellt und bin noch nie enttäuscht worden. Ihr bekommt ein tolles Preis-Lesitungsverhältnis, mit vielen Informationen zu den Pflanzen und Samen auf der Seite. Hier bin ich z.b. letztes Jahr auf die Teepflanze Drachenkopf gestoßen. Die Zobelhäschen und ich hatten uns als Garten-Schwerpunktthema Heilkräuter überlegt. Besser als jeder Sachkunde-Unterricht.

https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de

Hier hingegen erwarten euch SAMEN & PFLANZEN. Oft auch exotische Vertreter, wie den Eukalyptus. Ich habe diesen Shop erst ganz neu für mich entdeckt und bin von der Auswahl an Samen für Färberpflanzen begeistert. Warum ich mir im aktuellen Jahr einige davon großziehen möchte erklärt diese Buchempfehlung sehr überzeugend:

Noch mehr Tipps rund um die Samenzucht

Braucht ihr noch ein paar nachhaltige DIY-Ideen, um euren Liebsten eine kleine Freude zu machen? Dann gefällt euch vielleicht das:

Noch mehr passende Buchtipps findet ihr hier:

Samenbomben verschenken

In diesem Beitrag zeige ich euch eine absolut nachhaltige und Ressourcen-schonende Geschenkverpackung für DIY- Samenbomben! Viel mehr als Eierkarton, Zeitung und Teebeutel braucht es für dieses sinnvolle Mitbringsel nicht. Die Anleitung zum Aussäen gibt es zum Ausdrucken mit dazu und auch die Blumen-Vorlage. Dafür einfach weiter nach unten scrollen. Wie ihr die Samenbomben selber herstellt erfahrt ihr hier.

Anleitung für die Geschenkbox

Die Manschette

Damit dieses Geschenk wunderschön wird und nicht nur nach einem Eierkarton aussieht, habe ich es mit »Geschenkband« umwickelt. Eine halbe Zeitungsseite wurde dafür ruckzuck um ein Lineal gewickelt. Das Lineal kam wieder raus und mit einer Lochzange zwei Löcher zum späteren Verschließen hinein.

Ein absolutes Upcycling: Aus Eierkarton & Zeitung wird eine Geschenkverpackung.
Die Blume

Für die Blume habe ich mir mehrere Lagen Zeitungspapier übereinander gelegt, die Vorlage obenauf. Damit beim Ausschneiden nichts verrutscht kam die Briefklammer bereits jetzt in die Mitte der Blume (dafür vorher das Loch mit der Lochzange hineinbringen). Für einen kleinen Kontrast kamen noch vier Lagen der großen Blume aus Teebeutelpapier dazwischen.

Kreativ mit Teebeuteln

Kennt ihr schon den neuesten Trend mit Teebeuteln zu arbeiten? Ihr verwendet dafür tatsächlich die kleinen benutzen Teebeutel! Drückt diesen nach eurer Teepause einfach gut aus und schneidet ihn oben auf. Entfernt das Innere (super Dünger für euren Garten und deftiges Futter für den Kompost!) und spült den Beutel einmal kurz mit klarem Wasser ab. Auf einem alten Tuch kann er trocken und anschließend weiterverarbeitet werden. Für die Blume habe ich vier so vorbereitete Teebeutel-Papiere wie die Zeitungslagen übereinander gelegt und mit Hilfe der Vorlage ausgeschnitten.

Die Fertigstellung

Ganz zum Schluss werden alle Blümchen mit der Briefklammer zusammengeheftet und an die Manschette aus Zeitungspapier angebracht. Druckt und schneidet euch die Anleitung zur Handhabung der Seedbombs weiter unten aus. Knickt sie so, dass sie in den Deckel des Kartons geklebt werden kann. Klebt ihr nur das untere Drittel ein, kann die Anleitung ganz einfach aufgefaltet werden. Füllt den Karton mit den Samenbomben. Wer mag verpasst ihnen noch eine Hülle aus Zeitungspapier. Die Manschette wird zum Schluss einfach seitlich über den geschlossenen Karton geschoben.

Sucht ihr nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für Musterbeutelklammern? Dann schaut einmal hier vorbei. Da heißen sie dann Rundkopfklammern. Ich behalte aber auch immer die, die mit Brief und Co. hier ankommen.

Samenbomben selber machen

Der Frühling kommt und somit ist jetzt genau die richtige Zeit noch schnell eine kleine DIY-Geschenkidee für liebe Menschen vorzubereiten! Samenbomben eignen sich dafür perfekt. Die Produktion der Seedbombs macht nicht nur uns Erwachsenen Spaß, sondern ist auch mit Kindern eine bereichernde Erfahrung, um ihnen die Natur näher zu bringen. Bei uns sind es jedoch keine Samenbomben geworden, sondern süße kleine Seedbons. Aber Achtung: hier dürfen nur die Bienen naschen!

Was ihr Für die Seedbons braucht
  • Tonerde (Betonitpulver aus dem Baumarkt)
  • Blumenerde (gerne torffrei)
  • ein wenig heimische Samen
  • etwas Wasser
Wie es geht
Die Massenproduktion

Die Blumenerde und das Betonit mischt ihr in einem Verhältnis von ca. 1:1. Anschließend kommen die Samen hinzu. Im Verhältnis zu eurem Erde-Gemisch braucht es nur ein Zehntel an Samen. Anschließend wird noch etwas Wasser beigemengt. Fangt mit wenig an und arbeitet euch zu der Menge vor bis ihr aus dem Samen-Erde-Brei kleine Kugeln formen könnt. Zu feucht sollte die Mischung nicht werden, da die Samen ansonsten zu Keimen beginnen.

Ihr könnt euch die Samen selbst zusammenstellen, eine fertige Bienenmischung besorgen, selbst gesammelte Sämereien benutzen oder aber auch die kleinen Werbegeschenkpäckchen benutzen, die es oft an den Kassen in Supermärkten gibt. Die kleinen Tütchen sind zwar nicht gerade gut für die Müllbilanz, aber bevor die Samen ablaufen und nicht mehr keimen, ist es dann doch eine gute Verwertungsmöglichkeit. Die kleinen Tütchen hebt ihr euch einfach auf und sammelt darin im Sommer neue Samen für die nächste Seedbon-Produktion.

Habt ihr den gesamten Samen-Erde-Teig zu Kugeln gerollt, lasst ihr ihn an einem ruhigen und warmen Ort trocknen. Bei uns war es der Schuppen, auf den im Spätsommer ordentlich die Sonne knallte. Jetzt, im Vorfrühling, kann dies in der Nähe der Heizung stattfinden. In Eierkartons z.B. rollen die Kugeln nicht weg und sind super verräumt.

Sind die Samenbomben nach ein paar Tagen steinhart, sind sie fertig. Dann kann es an ihre Verpackung gehen.

Die Verpackung
Was ihr für die Verpackung braucht
  • Packpapier
  • Teebeutel-Tüten
  • Drucker & Papier
  • Schere & Bastelkleber
Wie es geht

Für die Etiketten könnt ihr euch aus alten Teetüten Kreise ausstanzen. Hierauf kommen kleinere Kreise mit der Aufschrift ‚Seedbon‘ oder mit Blätterbildern. Die Vorlage könnt ihr hier downloaden:

Die kleineren Kreise werden ausgeschnitten und mit Klebestift auf die größeren geklebt.

Aus Packpapier bereitet ihr euch zudem kleine Quadrate vor. Wer mag, kann diese mit einem Zierschnitt versehen. Rollt die Kugeln wie kleine Bonbons in das Papier und klebt anschließend eure Etiketten auf.

Jetzt habt ihr einen tollen Vorrat und immer eine kleine Geschenkidee parat. Viel Spaß beim Nachmachen!

Mehr Ideen zum Thema Natur

Samengruß per Post

Wollt ihr einen kleinen Samengruß per Post verschicken? Dann schaut doch einmal bei diesen Beitrag vorbei. Aus vermeintlichem Müll könnt ihr euch eine Grußkarte, bedruckt mit einem DIY-Stempel zaubern. Darin versteckt sich ein Samengruß mit integriertem Blumentopf-Stecker!

Natürlich Stoffe Färben

Wer mit natürlichen Materialien arbeiten möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Färben mit Naturmaterialien ist eine absolut erdende Tätigkeit, bereichert euer kreatives Leben und gibt Ansporn, sich noch viel mehr mit den Pflanzen zu beschäftigen, die uns umgeben. Ein wunderschön gestaltetes Buch aus dem Haupt-Verlag.

Papier färben mit Naturmaterialien

Nach der Lektüre des eben erwähnten Buches, musste ich natürlich gleich einmal etwas ausprobieren: Papiere aller Art lassen sich ebenfalls mit den Färbebädern aus Pflanzenmaterial bunt machen.

Essen aus der Natur

Und wer jetzt noch die Natur mit weiteren Sinnen kennenlernen und genießen möchte, der schaut einmal in dieses kleine Wunderbuch hinein:

Tassengarten – Miniature Gardening

Neulich fiel dem Zobelhäschen meine geliebte Kaffeetasse runter und natürlich zersplitterte diese sofort. Aber was hilft denn noch Schimpfen, wenn es schon zu spät ist? Außerdem ploppte in mir gleich eine Idee auf, welche ich zuvor in den weiten Weiten des Internets gesehen hatte: aus einer kaputten Tasse wurde ein kleiner Garten. Genau das wollte ich nun auch umsetzen.

Gedacht, getan! Hier seht ihr das Ergebnis. Ich bin ganz verliebt in unsere neue kleine Wunderwelt.

Zusätzlich konnte ich sogar noch ein paar Glasstücke verarbeiten, die meine kleinen Zobelhäschen ab und zu voller Stolz nach Hause bringen. Denn alles, was auf der Straße liegt, ist ein potentieller Schatz! Nun sind sie schnittsicher verpackt – umwickelt mit einem Draht – und dienen als Lichtfänger in diesem kleinen süßen Garten.

Da bei mir auch noch der Griff abgebrochen war kam ich ziemlich schnell auf die – wie ich finde – kongeniale Idee, eine Schaukel daran zu hängen. Und wenn es schon eine Schaukel gibt, braucht es natürlich auch jemanden, der darauf schaukeln kann. Und schwups sind hier bei uns – mal wieder – kleine süße Wichtel entstanden, die sich um den Garten kümmern.

Der Tassengarten und seine Besitzer.

Mit viel Liebe und Zuneigung hegen und pflegen diese zwei Männeken die kleine Anbaufläche. So haben wir alle noch lange Freude daran. Und über die kaputte Kaffeetasse ärgert sich hier schon lange keiner mehr!

Vogelhäuschen aus einem Drahtbügel

Was man aus einem alten Drahtbügel alles zaubern kann! Dies ist mein Beitrag zum Sommer: ein kleines Vogelhäuschen: munter und fröhlich mit einem Zaun aus weiß bepinselten Buntstift-Resten. Im Haus – auf einem kleinen Ast – sitz ein bunter Origami-Vogel umgeben von wunderschönen Blüten, alles aus alten Buchseiten gefaltet. Wie ihr Vogel und Blüte faltet, zeige ich euch in diesem Beitrag!

Deko für den Frühling und Sommer.

Den Bügel habe ich mir einfach in die Hausform zurechtgebogen. In die untere Falte kam der Zaun aus bepinselten Buntstiften (so bekommt man vor allem seine Stummel verarbeitet) und hält nun mit Hilfe von Heißkleber. Genauso wie die Blumen, die Borte und der Vogel selbst.

Faltanleitung für den Origami-Vogel:

Faltanleitung Vogel.
  1. Nehmt euch ein quadratisches Blatt Papier und
  2. faltet es einmal diagonal in der Mitte und wieder auf.
  3. Nun legt ihr das jeweilige obere und untere Viertel zur Mitte hin.
  4. Die Ecke, die auf der rechten Seite über bleibt, wird nach hinten weg geknickt.
  5. An der gestrichenen Linie hin zur Mitte, knickst du die untere Ecke rechts von hinten nach vorne und am besten noch eine weitere Hilfskante indem du das umgeknickte Dreieck noch einmal an der neu entstandenen Kante knickst. Nun faltest du zwei Mal wieder auf bis zurück zu Schritt 5.
  6. Wiederhole dies auch für die obere Ecke.
  7. Nun gehst du mit dem Finger zwischen die zwei Lagen Papier der unteren Ecke und knickst es so zur Mitte hin ein, dass die zwei Falten, die du gerade gemacht hast aufeinander liegen. Du sieht jetzt dort ein Dreieck und ein schiefes Viereck. Wiederhole das für die obere Ecke.
  8. An die neu entstandenen linken Ecken kommt ein Knick, welcher zu dir zeigt und den zukünftigen Fuß bildet.
  9. Knicke den zweiten Fuß an der oberen Ecke wie zuvor.
  10. Nun wird die linke Spitze nach rechts geknickt wie in der Abbildung zu sehen.
  11. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  12. Das entstandene Dreieck knickst du wieder zurück aber leicht versetzt.
  13. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  14. Die obere Hälfte mittig auf die untere zusammenfalten.
  15. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  16. Nun drückst du die Schnabelform in den Kopf.
  17. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  18. Vogel festhalten und den Schwanz nach oben ziehen.
  19. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus. Du bist fertig!

Hier geht es zur Bastelanleitung für die Papier-Blumen:

Der Vogel wurde ganz zum Schluss mit meiner DIY Sprühfarbe so richtig schön bunt:

Sonnendruck – 3D-Illusion

Collage mal anders! – Kreativ werden geht nicht nur mit Stricken, Malen, Basteln, Stempeln. Auch Sonnendruck ist eine spannende Alternative um etwas Neues zu erschaffen. Dabei können verschiedene Materialien wunderbar miteinander kombiniert werden, und zwar nicht nur in 2D!!

Unsere Utensilien.

Nach zwei Anläufen hatten wir die Tricks raus, wie wir das Papier und die Sonne am besten nutzen und vor allem dem tückischen Wind ein Schnippchen schlagen können um schöne, scharf umrissene Abdrücke zu bekommen.

Laut Anleitung* soll das Papier 10 Minuten von der Sonne belichtet werden, während die drapierten Gegenstände darauf liegen. Diese Zeitangabe gilt für sehr sonnige Tage. Wenn es bewölkt ist, dauert es bis zu 30 Minuten. Zum Stoppen der Reaktion kommt das Papier in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Nach und nach lassen sich dann die Abdrücke der aufgelegten Objekte erkennen.

*) Das Sonnendruck-Papier wurde uns vom Moses-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier (affiliate link) könnt ihr euch das Papier und die Beschreibung dazu in Ruhe anschauen.

Versuch 1:

Als allererstes wollten wir probieren verschiedene Grashalme als Vorlage zu nehmen. Damit wir relativ klare Ränder bekommen, wofür die Halme möglichst plan aufliegen müssen, haben wir diese am Vortrag in ein dickes Buch zum Pressen gegeben. Auf einen in die pralle Sonne gestellten Gartentisch kamen nun ein Blatt Sonnendruck-Papier und die gepressten Grashalme. Mit dem dicken Buch konnten außerdem gleich der untere Rand des Papiers und so auch die Gräser fixiert werden.

Als wir nach 10 Minuten wiederkamen, lag nichts mehr an Ort und Stelle! Das Ergebnis war ein absoluter Flop. Ich hatte zunächst einen Vogel in Verdacht, der vielleicht an den Körnern der Gräser picken wollte…

Versuchsaufbau*: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – dickes Buch zum Beschweren des Blattes und der Gräser

*) Die Lagen von unten nach oben, siehe auch Skizze weiter unten.

Versuch 2:

Beim Ausrichten des zweiten Blattes samt Gräsern bemerkte ich, dass es der Wind war (und nicht etwa ein Vogel), der das ganze Blatt anhob und es so verrutschte. Also klebte ich das Blatt und auch die Gräser mit Klebestreifen fest. In der Anleitung stand, man könne die Objekte so problemlos fixieren. Der Wind hob nun aber immer noch die Gräser an sich an…

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – Klebestreifen zum Befestigen des Blattes und der Gräser

Versuch 3:

Da der Klebestreifen später auf dem Papier wirklich überhaupt nicht zu sehen war, er also keinerlei Einfluss auf die Belichtung hatte, benutzen wir beim nächsten Mal eine DIN A4 Folie (eigentlich für den Drucker), um das Sonnendruck-Papier und die Gräser über die gesamte Fläche zu fixieren. So ist alles schnell auf- und auch wieder abgebaut, was wichtig für schöne Resultate ist. Nach 10 Minuten kam das Papier sofort (und sicherheitshalber falschherum) in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Ergebnis: Top!

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – Folie drüber und diese an vier Ecken mit Klebestreifen fixiert

Nun sind wir zufrieden und es kann so richtig losgehen!

Versuch 4:

Jetzt konnte es richtig losgehen: Dieser Versuch war wie der dritte, nur dieses Mal legten wir zunächst ein Stück eines ehemaligen Obstnetzes (von einer Mandarinenkiste) als Zaun auf den unteren Bereich des Sonnendruck-Papiers und darauf die Gräser. Mit Moosgummi-Buchstaben lassen sich Schriftzüge aller Art zaubern. Hierüber wurde die Folie festgeklebt (wieder mit Klebestreifen an den vier Ecken). Auf diese kamen schließlich noch ein paar Bausteine für Haus und Sonne. Ergebnis: Wir sind total begeistert, denn wir haben sogar den Schattenwurf super hinbekommen!!

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Obstnetz / Gräser / Buchstaben – DIN A4 Folie – Klebestreifen an den vier Ecken der Folie – Bausteine

Versuchsaufbau 5:

Der letzte Versuch war wie der vierte, nur ohne ‚Sonne‘ und ohne Schrift. Ergebnis: das Resultat lässt sich unter diesen Bedingungen einwandfrei reproduzieren!! Wir sind begeistert. Ist es nicht großartig, wie der ‚Baum‘ im ‚Schatten‘ des Hauses strahlt?

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Obstnetz / Gräser – Folie – Klebestreifen an den vier Ecken – Bausteine.

Was für ein tolles Ergebnis!

Die verschiedenen Versuchs-Aufbauten als Skizze:

Unsere diversen Versuche.

Mal sehen, was uns als nächste Konstellation einfällt.

Hier erfahrt ihr, wie die tollen DIY-Bausteine entstanden sind:

Und hier geht es zu einem tollen Artikel, der erklärt, wie das Ganze genau funktioniert und auch ein wenig geschichtlichen Hintergrund dazu liefert:

https://www.chemieundlicht.eu/theorie/photochemischer-blaudruck-cyanotypie/

Feen-Garten

Wir haben vor Kurzem winzige Bewohner in unserem Garten entdeckt, die uns vorher gänzlich unbekannt waren. So erklären sich für uns nun aber einige Ungereimtheiten (verrutschte Blumentöpfe, umgefallene Deko, manch merkwürdige Geräusche am Abend…). Wo ist eigentlich die eine Kugel der Lichterkette gelandet? Ich mache mich mal auf die Suche 🔎…

Unsere neu entdeckten Garten-Bewohner.

Huch, was ist das denn? Ein Feen-Garten! Wow, was es hier alles zu entdecken gibt: viele umsorgte (Früh-)Beete, gemütliche Orte zum Verweilen, ein spannender Baum aus Draht, ein wunderschön geschwungener Stein-Pfad und erst dieses Gewächshaus! Die Kleinen haben ordentlich gewerkelt und zeigen ihre Liebe zur Natur.

Der Feen-Garten.

Auch der Osterhase war fleißig und hat schon so einige bunte Eier versteckt! Wie schön: für die kleinen Feen nimmt er einfach halbe Walnussschalen als Osternester. Könnt ihr den Hasen entdecken? Ich glaube, ich habe ihn gefunden:

Wer versteckt sich denn da?

Karton, Modelliermasse, kleinen Glasfliesen, diverse Plastikverpackungen, abgebrannte Maxi-Streichhölzer, Packpapier, Korken, Zahnstocher, Schaschlik-Spieße und und und … all das wurde von den kleinen Feen zusammengetragen, um einen super schönen Platz zum Entspannen und Gärtnern zu schaffen.

Ein paar Ansichten von oben.

🔎 … Das gibt es ja nicht! Ich habe die Kugel der Lichterkette gefunden! Die kleine Fee hat sich eine Blumen-Vase daraus gezaubert. Na gut, dann werde ich mal ein Auge zudrücken. Gegen spontane Kreativität-Ausbrüche kann ich nichts sagen. Das geht mir ja genauso… 😉

Feen-WG

Und wisst ihr eigentlich, wo unsere Feen wohnen? Schaut mal hier vorbei und ihr erfahrt wie zauberhaft gemütlich sich die Kleinen ihr Zuhause gemacht haben:

Feen-Spielplatz

Und was machen die Feen, wenn sie genug von der Arbeit im Garten haben? Sie treffen sich alle auf dem Spielplatz! Ist doch klar. Hier kann man abhängen, klettern, schaukeln, die Seele baumeln lassen und ein gemütliches Picknick ist auch noch drin.

Tschüss kleine Fee!!

Ich bin gespannt, was ich als nächstes von den Feen entdecke….

DIY-Feder für Kalligrafie

Geburtstags-Karten selber gestalten ist gar nicht so schwer. Und um ein modernes Design zu erzielen braucht es auch nicht immer gleich teures Equipment. Habt ihr noch Dinge aus eurer Schulzeit übrig, oder seid sogar Schüler? Dann könnt ihr sofort loslegen!

Happy Birthday! – Alles DIY!

Was ihr braucht:

  • einen ausgedienten Füller mit Konverter
  • Tintenfass
  • Tuschereste aus dem Tuschkasten
  • Pinsel
  • Fineliner

Schöne Schriften und Aquarell-Malerei sind gerade topaktuell; überall gibt es Bücher (schaut dafür gerne mal in meiner Kategorie ‚Bücher! Bücher! Bücher!‘ vorbei) und auch wunderschöne DIYs dazu. Warum sich also nicht einmal selber an die Sache heranwagen?

Wenn ihr euch mit der Kalligrafie und auch mit der Aquarell-Malerei anfreunden wollt, jedoch nicht gleich sämtliches Zubehör dafür kaufen möchtet, könnt ihr zunächst mit ein paar DIY-Utensilien arbeiten und so herausfinden, ob ihr hier tiefer in die Materie einsteigen und euch professionalisieren wollt.

Um schöne Alphabete zu schreiben finde ich die Breitbandfeder toll, denn damit kann man ohne große Übung schöne Ergebnisse erzielen. Eine ähnliche Konstruktion könnt ihr euch schnell mit einem ausgedienten Füller herstellen, indem ihr – mit Hilfe einer kräftigen Schere – die vorderste Spitze der Füllfeder entfernt. Wer hat, kann mit feinem Schleifpapier kurz die entstandene kratzige Kante etwas glatt schleifen. Mir persönlich gefällt daran, dass ich nicht andauernd mit der Feder in das Tintenfass muss; und mit einem Konverter im Inneren entsteht auch kein weiterer Müll durch Patronen. Dass allein mit diesem kleinen Trick schon tolle Effekte möglich sind, seht ihr auf dem obigen Bild. Die Schnörkel sind mit einem blauen Fineliner entstanden.

Mit Bleistift habe ich die Blumen vorgezeichnet und anschließend bunt ausgemalt. Ich finde die Farben sehen so fein aus, dass man meinen könnte, es handelt sich um Aquarell-Farben. Aber nein, hierfür habe ich mich an den Resten des Tuschkastens bedient und die letzten Krümel aus den fast leeren Tiegeln in Wasser gelöst. Ursprünglich kam ich auf diese Idee der Resteverwertung, um mit der Farb-Lösung Briefumschläge zu besprühen. Aus diesem Grund befindet sich die Farbe in Sprühflaschen (ehemaligen Deo-Zerstäubern). Mit der Zeit trocknen Teile der Farbe im Sprüh-Aufsatz ein, so dass ich sie für diesen Zweck aktuell nicht verwende (dafür gibt es ja diese Alternative hier). Zum Malen und Zeichnen eignet sich die angemischte Flüssig-Farbe jedoch doch super, oder? Für das gewisse Extra, kann die Karte ganz zum Schluss noch mit ein paar Spitzern der Farbe bekleckert werden.

Blumen- & Blütenpresse

Wer über die Buchversion einer Blumenpresse hinaus will baut sich eine richtige Presse. Bei mir kamen zusammengeleimte Einlegeböden aus einer ehemaligen Kommode (nun lebt diese als Truhe) als ‚Holzbretter‘ zum Einsatz. Dieses Projekt eignet sich hervorragend zum Verbrauch vieler alter Zeitungen und Pappe (mit dem Verschnitt schöpft ihr dann einfach Papier!).

Pressen in allen Größen und Formen.

Ich habe mich gleich an verschiedene Größen und Designs herangewagt. So hat jedes Familienmitglied seine eigene Presse, zum Verschenken sind die jedoch auch ganz hervorragend geeignet. Gerade die kleinste Presse ist so süß und ein ideales Geschenk für Menschen die dieses Hobby erst einmal für sich entdecken wollen.

Mini-Presse für überall und immer mit dabei.

Bau-Anleitung

Zwei Quadrate aus Holzplatten (0,5 bis 0,7 cm dick) zurecht sägen und die sichtbare Seite mit buntem oder auch Pack-Papier einschlagen und dieses z.B. mit doppelseitigem Klebeband festkleben. Damit das Dekor lange hält und schön bleibt, mit Klarlack überziehen.

In alle vier Ecken im gleichen Abstand Löcher bohren, die passend für ca. 7 bis 10 cm lange Schrauben sind. [Ich habe mich für Schrauben mit einem sogenannten Flachrundkopf entschieden, da ich (noch) keinen Bohraufsatz für Senkkopfschrauben habe, sonst hätte ich die für die elegantere Lösung gefunden.] Die Länge der Schrauben ist abhängig von der Größe der Presse. Die Löcher der oberen Platte am besten ein wenig größer bohren, damit der Deckel leicht drauf und ab geht. Hierfür brauchst ihr noch vier passende Flügelschrauben.

Pappe und Zeitungen auf etwas kleinere Quadrate zurechtschneiden (kleiner als die Holzquadrate). Anschließend überall die Ecken so weit wegnehmen, dass die nun Achtecke gut zwischen die Schrauben gelegt werden können. So kann später nichts verrutschen. Die Pappe und mehrere Lagen Zeitungspapier werden nun immer abwechselnd in die Presse gestapelt. Deckel drauf, mit den Flügelschrauben festdrehen. Fertig.

Die Etiketten habe ich aus Getränkekarton hergestellt.

Blätter-Stempel

Nicht nur Blüten, sondern ganze Pflanzen passen in die Maxi-Presse. Für diese habe ich mir extra Blätter-Stempel aus Moosgummi und Pappe hergestellt, welche mittlerweile aber auch schon zum Milchtüten-Bestempeln verwendet wurden. Auch meine Stempelkissen sind selbstgemacht. Als Stempelfarbe nehme ich zur Zeit grüne Füller-Tinte.

DIY-Blätter-Stempel aus Pappe und Moosgummi.

Sprühfarbe selbst gemacht

Was für eine tolle Resteverwertung! In den letzten Krümeln des Tusche-Kastens oder auch in Hülsen eingetrockneter Filzstifte steckt noch sehr viel Potential! Hättet ihr das gedacht?

Alle Farben des Regenbogens!

All diese Farben hier sind aus eigentlich leeren, vielleicht auch einfach nur eingetrockneten, Filzstiften entstanden!

Und so geht’s:

Stifte auf, Minen und Kartuschen raus und hinein ins Wasser damit! Nach ein paar Stunden erhaltet ihr einen kräftigen Farbton. Wenn ihr die Lösung direkt in Sprühflaschen (hier: leere Deo-Zerstäuber) ansetzt, könnt ihr sofort loslegen und tolle Verzierungen damit machen. Das Gleiche gilt für fast leere Tusche-Kästen: Krümel heraus kratzten, in ein wenig Wasser lösen und los geht’s mit der Sprüherei! Die Farbe aus den Tuschkästen trocknet jedoch mit der Zeit im Zerstäuber ein. Die Filzstift-Farben hingegen kann man in dieser Form ewig weiter benutzen.

Anwendung-Beispiele für die DIY-Sprühfarbe:

Alte Buchseiten und auch Taschentücher eigenen sich besonders gut für die Sprühfarbe. Die Ideen für diese Kombination sind mannigfaltig.

Sehr gerne bearbeite ich die abgezogenen Seiten von Getränkekartons mit der Filzstift-Sprühfarbe. Das macht tolle Effekte und Verläufe. Ich bin ganz verliebt in diese Technik! Hättet ihr gedacht, dass man mit Dingen, die eigentlich im Mülleimer landen (leere Filzstifte, Zerstäuber und Getränkekarton), noch solch zauberhafte Ideen umsetzen kann?

Und es lässt sich damit auch malen:

Die Farbe lässt sich nicht nur sprühen, man kann damit auch ganz hervorragend malen. Dafür schütte ich mir einfach etwas in die jeweiligen Deckel der Zerstäuber, vermale sie mit einem Pinsel und wenn ich fertig bin, schütte ich die übrig gebliebene Farbe wieder zurück in die Sprühflasche. So wird nichts verschwendet und die Farben sind bereit für ihren nächsten Einsatz!

Noch mehr Tipps

Noch mehr Frühlingsdeko

Drahtbügel, Origami und Sprühfarbe? Hier geht es zu einem weiteren goldigen Projekt für den Frühling:

Mit Sprühfarbe kreativ werden

Für die Kleinen:
Und die Großen:

Apfelernte

Mensch was haben wir geschuftet die letzten vier Wochenenden. Dafür ist unser Mini-Apfelbaum nun aber auch so gut wie leergepflückt und die Vorräte an Apfelmus, Apfelsaft und getrockneten Äpfeln aufgestockt. Vor allem der Apfelmus – der bei der Saftherstellung entstanden ist – reicht bestimmt bis zur nächsten Ernte. Dieser macht sich aber auch hervorragend zum Verschenken. Mit einem Etikett aus Getränkekarton und DIY-Apfel-Stempel hat der Beschenkte noch mehr Freude!

Apfel – Apfel – Apfel.

Indoor-Zaun

Warum sollte ein Gartenzaun nur draußen stehen? Wir holen uns den Garten auch nach Drinnen! Aus unserem alten, braunen und sehr schiefen Zaun, haben wir uns eine coole Wandverkleidung in der Küche gebaut, die gleichzeitig als Buchstütze oder auch als Halter für Handys und Pads dienen kann.

Unser Gartenzaun in der Küche. Es fliegen sogar ein paar Schmetterlinge…

Über dem Zaun seht ihr unsere Pinnwand die aus sehr sehr vielen Korken besteht. Der Holzrahmen stammt übrigens ebenfalls aus Teilen des alten Zauns.

Der Zaun vorher… Ein Trauerspiel.

Rhabarber-Marmelade

Selbstgemacht ist doch am Besten. Das gilt auch beim Thema Essen. Wenn die Zutaten dann auch noch aus dem eigenen Garten kommen ist alles perfekt. Hier gibt es heute eigens eingemachte Rhabarber-Marmelade als Präsent überreicht in einem Körbchen aus Milchtüte. Auch das Etikett ist selbstgemacht mit einem aus Radiergummi geschnitztem Herz-Stempel. Denn dieses Geschenk kommt von Herzen.

selbstgemachte Rhabarber-Marmelade im Getränkekarton
Einfach lecker.

Rezept für die Rhabarber-Marmelade:

1 kg Rhabarber wird gesäubert und kleingeschnitten. Anschließend mit 0,5 kg 2:1 Gelierzucker mischen und für vier Stunden ziehen lassen. Nach Packungsanleitung des Zuckers aufkochen und in sterilisierte (abgekochte) leere Schraubverschluss-Gläser füllen. Verpacken und fertig.

Die Schraubverschluss-Gläser, könnt ihr euch das ganze Jahr über selbst zusammen sammeln. Wenn es möglich ist, nehmt immer die gleiche Sorte, dann müsst ihr beim heiß Abfüllen, nicht lange herum probieren, welcher Deckel auf welches Glas passt. Auch mach ich Gläser mit Twist-off-Deckeln. Mit diesen habt ihr immer eine Kontrolle, ob das Glas wirklich vakuumwert ist.

Für alle Neulinge in Sachen Einkochen

Die ausgespülten Gläser, samt ihren Deckeln stellt oder legt ihr euch z.B. in einen großen Topf. Gießt heißes Wasser aus dem Wasserkocher hinzu, bis alles Gläser komplett bedeckt sind. Lasst das ganze noch ein ein paar Minuten auf dem Herd köcheln. Holt das jeweilige Glas erst direkt zum Befüllen aus dem heißen Wasser. Das geht mit einer Holzzange und sauberen Tüchern sehr gut.

Die Rhabarber-Marmelade braucht ein Häubchen!

Herzstempel aus einem Radiergummi

Was du brauchst:

  • Radiergummi-Rest
  • Folienstift
  • Bastelskalpell
  • Stempelkissen mit roter Farbe
  • Computer, Drucker & Papier
  • Packpapier
  • Zickzack-Schere 
  • Klebestift
  • Haushaltsgummi
Marmeladenhäubchen nachhaltig selbst gestalten.

Wie es geht:

Mit dem Folienstift malst du dir ein kleines Herz (ca. 1 x 1 cm) auf den Radiergummi-Rest. Mit dem Bastelskalpell kannst du es nun herausarbeiten: Zunächst an den gemalten Linien entlang, nach und nach schneidest du die Fläche weg, so dass das Herz erhaben ist. 

Drucke dir anschließend die (etwas aktualisierte) Kreisvorlage aus.

Stemple nun mit deinem selbst kreierten Stempel die Herzen in rot auf. Beim Ausschneiden kannst du ein wenig neben der Linie schneiden, so dass man den Rand noch sieht. Das Packpapier bringst du dir mit der Zickzackschere auf die Maße 15 x 15 Zentimeter. Teste vorher, ob es gut auf die Marmeladen-Gläser passt. Ansonsten passe die Maße an, in dem du das Packpapier etwas größer oder kleiner zuschneidest. Nun stülpst du die Papiere mittig über die Gläser und fixierst sie mit dem Gummi. Die ausgedruckten, ausgeschnittenen und bestempelten Kreise klebst du mit Klebestift mittig auf. Fertig sind deine Marmeladendeckchen. 

Wer mag noch mehr Tipps für die nachhaltige Küche?

Rezepte

Buchtipps

Zum Entspannen – Badesprudel

Nichts geht über selbstgemachte Kosmetik und selbstgemachte Geschenke. Hier wieder ein schönes Beispiel für Dinge mit denen man anderen eine große Freude machen kann, aber auch sich selbst. Badesprudel aus hauseigener Produktion. Mit Lavendel wirkt es unheimlich beruhigend und gerne dürfen auch ein paar getrocknete Blüten mit hinein.

Kleine Blumen die beim Entspannen helfen.

Zutaten:

  • 100g Zitronensäure
  • 200 g Natron
  • 2 TL Olivenöl
  • Lebensmittelfarbe nach Belieben
  • Duftöl nach Belieben (z.B. Lavendel)
  • 1 Spritzer Wasser

Zitronensäure, Natron und Ölivenöl gut mischen. Anschließend die Lebensmittelfarbe und das Duftöl hinzugeben für die ganz persönliche Mischung. Mit einem Spritzer Wasser eine Konsistenz herstellen, welche sich gut in kleine Silikonförmchen pressen lässt. Hierfür eigenen sich Eiswürfel- und Pralinenformen, Circa zwei Stunden trocknen lassen, fertig!!

Für die Blumen habe ich die Lebensmittelfarben blau und rot gemischt, um lila zu erhalten. Es ist dabei eine interessante gepunktete Mischung herausgekommen!

Verpackt in einem ehemaligen Getränkekarton, bestempelt und beschriftet, macht es eine gute Figur im Badezimmer, aber auch als kleines Mitbringsel für liebe Menschen.

Natürlich gehen auch andere Formen und Farben:

Muscheln für einen mediterranen Flair.

Für Kinder darf es etwas bunter werden:

https://zobelhase.de/badesprudel-1/

Blumen aus Teebeutel-Papier im Blumentopf aus Zeitungspapier

Des Öfteren habe ich hier schon tolle Blumen aus Papier oder auch Folie gezeigt. Heute gibt es eine neue Version: Blüten aus Teebeutel-Tüten! Die Stengel sind aus dem Draht von Spiral-Notizblöcken, der Blumentopf wurde aus Papierpulpe alter Zeitungen geformt und verziert mit bunten Papierschnipsel-Resten von Basteln… mehr Upcycling geht fast nicht. Links besteht die Blüte aus alten Buchseiten und die Blätter aus Eierkarton.

Eine genaue Anleitung und weitere Ideen dazu findet ihr in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6 

Kaputtes Roller-Rad? Her damit!!

Was für ein cooler Ort zum Abhängen denkt sich hoffentlich dieser Hauswurz im Roller-Rad. Wie schon öfters erwähnt, bei mir kommt so schnell nichts in den Müll. Und Dinge die nicht mehr zu reparieren sind, bekommen ein zweites, vollkommen zweckentfremdetes Leben, welches deshalb aber noch lange nicht weniger wert ist als ihr erstes. Hauswurz ist ein dankbarer Mitbewohner auf unserer Terrasse und macht ziemlich viele Experimente meinerseits gut gedeihend mit.

Hauswurz ist auch mit wenig Platz zufrieden.

Grußkarten aus Milchkarton

Diese selbstgemachten Blätterstempel habe ich ja bereits vorgestellt. Dass diese bei mir auch noch weiterhin Verwendung finden, zeige ich euch heute und hier mit dieser tollen Idee. Aus Milchtüten wurden kleine Grußkarten. Schaut mal, was sich in der kleinen Karte alles versteckt…. Ein Samentütchen samt Blumenstecker für eine kleine Bienenwiese. Da geht einem als Blumen- und Naturfreund doch das Herz auf!

Die Karten und das bestempelte Bild des Blumensteckers sind aus Milchtüten, der Holzspieß des Steckers war mal ein leckeres Eis am Stiel, und die Samentüte befand sich ursprünglich in einer Packung Aufback-Laugen-Gebäck, und enthielt Salz zum Drüberstreuen.

Blumenstempel selbst gemacht.