Erinnert ihr euch noch an unsere Feen im Zauberwald? Nun haben sich die Kleinen etwas ganz Zauberhaftes zum Tanz in den Mai einfallen lassen: ein Baum-Karussell! Und das Tollste daran: Es ist ein absolutes Upcycling, in welchem auch noch Naturmaterialien verbaut wurden. Genau richtig für unsere kleinen heimlichen Mitbewohner im Garten.
Verbaut wurden unter anderem: alte Buchseiten, Wollreste, Eisstiele, Getränkekarton samt ihren Deckeln, gesammelte Perlen alter Ketten sowie ein Stück Filz. Ein kleiner Ast sowie eine Baumscheibe stammen direkt aus unserem Garten.
Wow! Ein Mini-Karussell versteckt im Garten.
Ganz zufällig haben wir es neulich zwischen Laub und Löwenzahn in unserem Garten entdeckt. Die Feen waren leider nicht zu sehen. Wahrscheinlich wird hier zum Abend hin die große Sause starten, wenn sich die geflügelten Wesen ganz unbeobachtet fühlen und es in unserem kleinen Naturparadies langsam immer ruhiger wird.
Ganz nah herangepirscht.
Wie witzig doch die kleine Lichterkette aus alten Buchseiten aussieht. Und diese wunderschöne Girlande aus altem, zusammengesammelten Perlen-Schmuck. Am liebsten würde ich mich in diese kleinen Sitze selbst einmal hineinsetzen wollen. Die sehen so gemütlich aus! Blüht der Baum, oder haben die Feen dafür gesorgt? Ich bin mir noch nicht ganz sicher.
Weitere Detail-Ansichten.
Und habt ihr auch die ulkigen kleine Kerle entdeckt, die die Sitze festzuhalten scheinen? Was mag das sein? Kleine weiße Hagebutten-Wesen? Auf jeden Fall gefällt mir die Frisur ganz ungemein! Herrje, ich bin gespannt, was wir hier noch alles entdecken werden.
Die bisherigen Abenteuer unserer Feen
Bei uns gibt es einen kleine Zauberwald und darin leben kleine geflügelte Wesen. Wenn man ganz viel Glück hat, kann man ab und zu eines davon entdecken… Wollt ihr wissen, wo die kleinen Feen wohnen? Dann schaut doch einmal hier vorbei:
Bei uns wohnt eine weitere, sehr sympathische Familie. Eine kleine Mini-Familie. Auch mit ihnen haben wir hier schon so einiges erlebt, schaut doch gerne selbst bei ihnen vorbei. Sie freuen sich immer sehr über Besuch:
Und natürlich gibt es im Kinderzimmer ein Puppenhaus, welches ein ganz besonderes Mädchen beherbergt, dass ebensoviele Spaß an DIYs und Upcyclings hat wie wir:
Gelliplatte und Gelliprint? Was ist das? Einfach eine super geniale Methode um zu Drucken und zu Stempeln und dies auf eine absolut experimentelle Weise. Der Phantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt und immer neue Kombinationen sind denkbar.
Um diese Technik einmal auszuprobieren braucht ihr neben der Gelliplatte am besten zusätzlich Linoldruckfarbe, eine gummierte Farbwalze und eventuell eine kleine Glasplatte, auf die ihr die Gelliplatte legen könnt. Es geht aber auch ohne dieses Extra-Zubehör. Ein alter Teller tut’s auch als Ablage und die Farbe könnt ihr zudem mit einem Pinsel auf der gelartigen Platte verteilen. Die Striche der Pinselborsten werden hier dann mitgedruckt. Auch das kann sehr reizvoll sein.
In meinem neuesten Beitrag zum Thema Kreativbücher in der Rubrik Bücher! Bücher! Bücher! berichte ich euch, was es in dem Buch „Gelliprint – Unikate drucken auf Papier, Stoff und Holz“ alles zu entdecken gibt. Viele verschiedene Techniken werden bei den unterschiedlichsten Projekten vorgestellt und angewandt. Mehrfarbendruck und Experimente auf den unterschiedlichsten Materialien sind mit dieser Methode möglich!
Das Rezept für die Gelliplatte gibt es hier:
Rezept
Zutaten
9 Päckchen Gelatinepulver (kein Sofortprodukt)
250 ml kaltes Wasser
125 ml Isopropylalkohol (Isopropanol)
125 ml pflanzliches Glycerin
Zubereitung der Gelliplatte
Das Gelatinepulver in einen Topf geben und zunächst zehn Minuten in dem kalten Wasser quellen lassen. Anschließend erwärmt ihr die Masse langsam bei geringer Hitze, bis alles flüssig geworden ist. Nun gießt ihr – ebenfalls vorsichtig und langsam – das Isopropanol hinzu, falls nötig lasst die Flüssigkeit vorher noch ein wenig abkühlen. Danach kommt das Glycerin dazu.
Diese Masse könnt ihr nun in Formen gießen (eventuell alles durch ein Sieb laufen lassen). Die Platte muss mindestens 1,5 cm hoch sein. Plastikdosen aus der Küche, mit einem glatten Untergrund, bieten sich dafür gut an.
Es kann wohl ein paar Tage dauern, bis die Masse fest ist. Bei mir war das innerhalb von ein paar Minuten der Fall.
Für mögliche Fehler bei der Zubereitung scrollt gerne einmal nach ganz unten!
Gelliplatte (rechts) und mein erster Druck.
Drucken mit der Gelliplatte
Wenn ihr mit der Platte und dem Drucken starten wollt legt euch am besten alles, was ihr dafür braucht zurecht:
verschiedene Papiere
Linoldruckfarbe
gummierte Walze
Glasplatte
Formen aus Papier zum Abdecken
Stempel in diversen Formen
flache Gewebe mit spannenden Strukturen
Auf die Glasplatte (z.B. von einem alten Bilderrahmen) legt ihr euch die Gelliplatte. Mit einer Linolwalze könnt ihr die Farbe gleichmäßig darauf verteilen. Der Weitere Verlauf ist euch selbst überlassen!
Meine ersten Versuche
Meine ersten Versuche mit der Gelliplatte waren echt lustig, gingen super schnell und es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich diese Technik benutzt habe.
Meiner Erfahrung nach funktioniert diese Methode mit Linoldruckfarbe am besten. Acrylfarbe trocknet sehr schnell und wirkt auf dem Druck recht stumpf und als ob sie gleich wieder abblättern würde.
Farbe verdecken
Am meisten Spaß hat mir bisher bereitet, dass man die Farbe auf der Platte mit verschiedenen Dingen abkleben und so bestimmte Bereiche aussparen kann, die dann nicht mehr auf das Papier gedruckt werden. Bei mir kamen dafür z.B. Obstnetze und ausgestanzte Kreise aus Getränkekartons zum Einsatz.
Effekte mit Obstnetz und Kreisen.
Farbe entfernen
Aber auch die Technik, mit Stempeln Farbe von der Platte zu entfernen, um so spezielle Muster auszusparen finde ich genial. Gleichzeitig kann man die Platte wie ein Stempelkissen benutzen und so auch noch zwei Projekte gleichzeitig vorbereiten. In dem hier gezeigten Beispiel benutzte ich einen DIY-Stempel: eine Blütenform aus Papprolle.
DIY-Stempel aus Papprollen.
Noch eine Idee
Wie wäre es außerdem spannende Formen zum Gießen der Gelli-Druck-Platte zu benutzen? Habt ihr Quadrate, Herzen oder Kreise? Ich denke da gerade an Eisdosen, Silikon-Backformen und Ähnliches… Oder man benutzt gleich zum Gießen bereits unebene Oberflächen… Wie eingangs erwähnt: die Möglichkeiten sind grenzenlos!
Fehlerquellen bei der Zubereitung der Gelliplatte
Ungeduld ist keine Tugend
Da ich sehr ungeduldig bin, wollte ich bei der Herstellung der Gelliplatte mit dem Abkühlen nicht warten. Gleichzeitig hatte ich aber auch keine Lust, die Alkoholdämpfe einzuatmen, wenn ich das Isopropanol in eine eventuell noch zu warme Lösung kippe. Also dachte ich mir, ich nehme zuerst das Glycerin, damit kühlt die Masse ja auch gleich ab. Das Glycerin hat sich jedoch nicht gut mit der gelösten Gelatine vermischt und als ich dann den Alkohol hinzufügte entstand ein riesengroßer weißer Batzen, der wie zu lang gekautes Kaugummi aussah.
Aus der Anleitung des oben erwähnten Buches weiß ich, dass die fertigen Platten problemlos wieder eingeschmolzen werden können (z.B. wenn sie Risse aufweisen). Also war mein Plan, das Ganze mit Hitze doch noch geschmeidig zu bekommen. Nun musste ich also ewig lange weiter erhitzen und erst recht die alkoholischen Dämpfe ertragen (das ist nicht gesund!) und wirklich lange warten, bis alles aufgelöst war. Danach konnte ich die Masse ganz normal in die Formen gießen.
Auch ist nun die Masse superschnell fest geworden.
an das Rezept halten
Zudem war das bereits mein zweiter Versuch eine Gelliplatte herzustellen. Für meinen ersten dachte ich mir, ich könnte all die Agartine aus unserem Backzutaten-Fach leer bekommen, die wir hier zum Backen und Kochen als vegane Alternative zur Gelatine ausprobiert hatten. So richtig zufrieden waren wir hier mit dieser Alternative nicht und deshalb wäre es eine tolle Sache gewesen, diese noch für etwas Sinnvolles aufbrauchen zu können. Dafür musste ich einige Mengenangaben umrechnen und vor allem auch runterrechnen, da ich so viel Agartine gar nicht mehr hatte. Ich dachte mir jedoch: für eine kleine Platte wird es schon reichen.
Woran mein erster Fehlversuch jetzt genau gescheitert ist kann ich nicht sagen. War das Volumen zu klein? Habe ich bei den Umrechnungen etwas falsch gemacht? Lag es an der Agartine an sich? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist diese Platte einfach nicht fest geworden und nach einer Woche hat sie auch noch das Schimmeln angefangen!
Aus der Form geraten
Die kleinere meiner zwei Gießform-Dosen war sehr starr. Ich wusste noch nicht wie die genaue Konsistenz der Druckplatte war und ich wollte auf ihr auch keine Spuren hinterlassen. Nur: ich bekam sie nicht aus der Dose heraus! Deshalb stellte ich diese in ein Wasserbad. Zunächst in sehr warmes Wasser aus der Leitung. Dies mit dem Ergebnis, dass sich nichts tat. Als nächstes erwärmte ich ein wenig Wasser – und das nur kurz – im Wasserkocher. So bekam ich die Platte aus der Dose, allerdings war das Wasser doch einen Tick zu heiß. Ein wenig der Platte schmolz auseinander… Ich hatte jedoch das Glück, dass die Platte durch das Stürzen auf einen (im Vergleich) kühlen Teller wieder runter kühlte und nicht weiter schmolz. Auch war sie hiernach noch hoch genug. Ich schnitt ihr anschließend einfach einen geraden Rand und konnte sie nach wie vor benutzen.
Fazit
Genau an das Rezept halten, auf die Reihenfolge achten und ein wenig Geduld mitbringen!
Noch mehr Ideen
Und wer nun neugierig auf weitere Ideen ist, die das Thema Stempeldruck und Upcycling kombinieren, schaut sich hier einfach noch ein wenig um:
Dieses Buch behandelt die Grundlagen, Techniken und viele Projekte, die für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet sind. Vor allem bietet es sich für diejenigen unter uns an, die sich zum ersten Mal an dieses Thema heranwagen, so wie auch ich.
Das große Buch der Brandmalerei
Grundlagen, Techniken und Projekte – Für Anfänger und Fortgeschrittene
Link zum Buch* auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.
Das Cover.
Das Buch
Theorie…
Das Buch beginnt mit einem großen Einführungsteil, bei dem die diversen Geräte, verschiedene Aufsätze, sogar die unterschiedlichen Holzarten erklärt werden. Auch erfahrt ihr, was ihr sonst noch alles für die Brandmalerei braucht und gebrauchen könntet.
Ebenfalls sehr ausführlich wird gezeigt, wie auf die vielfältigsten Arten Farbe ins Spiel kommt und genauso, wie man das Holz versiegeln kann. Auch das Thema Sicherheit wird nicht vergessen.
Spannend ist zudem, dass nicht nur Holz, sondern auch Kork, Leder und sogar Baumwolle (!) gebrandmalt werden kann. Es werden auch die Vor- und Nachteile verschiedenster Transfermethoden, also wie die Skizze auf das Holz kommt, miteinander verglichen.
…Und Praxis
Nach all dem Theoretischen gibt es ein Brandmal-Beispiel mit einer wirklich ausführlichen Anleitung zur schrittweisen Vorgehensweise.
Darauf folgen verschiedene Projekte wie Kochlöffel, Holzscheiben, Holzkamm, Fotorahmen, Geschenkanhänger, Schmuck aus Holz, Brettchen für die Küche, und vieles mehr. Die Beispiele behandeln zumeist das Material Holz, aber auch Kork, Leder und Leinen.
All die Vorlagen zu den gezeigten gebrannten Bildern kann man sich downloaden. So ist es möglich, schnell loszulegen, ohne sich groß ein eigenes Design überlegen zu müssen. Gerade für den Anfang ist es wichtig ein Gefühl für die Technik zu bekommen. Da ist es schön, viele Vorlagen parat zu haben.
Das Buch von hinten.
Das Buch und ich
Ich finde den ausführlichen Theorieteil sehr angenehm. Gerade bei dieser Technik gibt es für mich als Anfänger viel Neues zu erfahren und zu beachten. Beim Durchblättern der Projekte fiel mir eines besonders auf: ein Babywürfel. Hierbei wurde ein recht großer Holzwürfel auf seinen sechs Seiten mit verschiedenen Babymotiven graviert.
Die Idee
Da fielen mir meine alten Holzwürfel-Puzzle ein, die ich schon öfter für Upcycling-Projekte benutzt habe. Die Idee stand: ich wollte ein Mini-Holzwürfel-Puzzle mit gravierten Blumenbildern!
Der erste Test
Zunächst testete ich das Prinzip an einem Probewürfel. Denn – wie ich aus dem Buch gelernt habe – ist es immer ratsam ein extra Stück Holz zur Hand zu haben, an welchem alles einmal ausprobiert werden kann. Die Temperatur des Brennkolbens oder auch das Brennresultat kann so zunächst an diesem Probeholz getestet werden, bevor es an das echte Projekt geht. Dafür sollte es sich unbedingt um die gleiche Art Holz handeln.
Aus alt wird neu.
Das Papier des Holzwürfels musste ab und das Holz wurde mit Hilfe unterschiedlicher Schmirgelpapiere freigelegt und geglättet. Damit die Blumenbilder auf den Würfel passen, druckte ich sie für diesen Test einfach etwas kleiner aus und übertrug sie mit Graphitpapier. Nach dem ersten Brennen fühlte ich mich fit und machte mich an mein eigentliches Projekt: ein Mini-Puzzle bestehend aus vier Würfeln.
Die Umsetzung
Ich muss sagen, für mein allererstes Brandmal-Projekt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich weiß nun, dass es sich auf maserigem Holz sehr holperig brennt. Da jedoch mein Augenmerk gerne und oft auf dem Thema Upcycling liegt, muss ich damit leben.
Gebrannt habe ich mit einem einfachen Brandmalkolben ohne Temperatur-Regelung. Für den Anfang kann man das durchaus machen, vor allem, wenn nur ab und zu gebranntmalt werden soll. Wer tiefer in dieses Thema einsteigen will, sollte sich ein höherwertiges Gerät mit Temperaturregelung besorgen (Tipp aus dem Buch).
Meine Brenn-Malereien.
Ein kurzer Abschnitt zum Thema Beizen mit natürlichen Materialien wäre für mich ein kleines süßes Extra gewesen, da es mich aktuell sehr interessiert und es einfach zum Thema Holz passt. Das gibt es leider nicht.
Fazit
Für den Preis bekommt ihr wirklich viel Theorie und sehr viele und vor allem abwechslungsreiche Anwendungsbeispiele geboten! Für den Einstieg in dieses neue Hobby absolut zu empfehlen.
Upcycling mit Holzwürfel-Puzzles
Wenn ihr zu Hause auch noch alte Würfelpuzzle aus Holz herumliegen habt, mit denen keiner mehr spielt, probiert doch mal was Neues damit aus. Beklebt sie z.B. mit anderen Motiven und mit Bildern die euch Spaß machen. Genauso bieten sich z.B. Fotos von euch und euren liebsten an! Hier geht es zu einer kleinen Anleitung:
Oder ich macht etwas ganz anderes aus dem praktischen Quadratischen. Diese Würfel hier habe ich einfach mit Buchseiten beklebt und benutze sie nun als Griffe für DIY-Stempel. Meine Stempelformen habe ich mir aus eingetrocknetem Sanitär-Silikon zurechtgeschnitten. Also falls euch mal solch eine Kartusche mit bereits ausgehärtetem Silikon in die Hände fällt: nicht ärgern! Und schon gar nicht wegwerfen!!
*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.
Haben sich bei euch auch so viele Bausteine angesammelt und irgendwie spielt keiner mehr damit? Dann wird es Zeit für ein buntes Makeover! Danach macht das Bauen damit auch wieder richtig Spaß. Ihr könnt generell sämtliche Holzabschnitte verwenden, die ihr von anderen Projekten übrig habt, die aber zur eigentlichen Weiterverwertung zu klein sind. So ergeben sich noch viel mehr Möglichkeiten um zu Bauen, zu Legen und zu Erschaffen.
Für den Anfang ist es gut, all den alten Dreck oder auch schiefe und scharfkantige Ränder mit Schleifpapier glatt zu schmirgeln. Das Holz wird dadurch wieder schön hell und sieht jetzt schon aus wie neu.
Die verschiedenen Schritte hin zum neuen Spielzeug.
Und schon kann es losgehen mit dem Bepinseln. Für Muster oder gerade Kanten klebt ihr euch die Steine einfach mit Maskingtape in unterschiedlichen Breiten ab. Je nach Art des Acryllacks bedarf es eine bis mehrere Schichten, bis die Farbe schön deckend ist. Achtet unbedingt drauf, dass die Farbe speichelecht ist und das Siegel des ‚Blauen Engel‘ trägt.
Nach dem Spielen wird alles aufgeräumt.
Und nun kann es losgehen mit dem Spielen. Ihr könnt bunte Städte bauen, lustige Figuren bilden, die Bausteine für einen Sonnendruck zweckentfremden… die Möglichkeiten sind grenzenlos.
Wenn ihr dann noch mehr Lust auf Basteln habt: schnappt euch einen Schuhkarton und verziert diesen wie ihr mögt. Z.B. mit Geschenkpapier oder Buchseiten. Ihr könnt ihn auch einfach bemalen. In diesen dürfen nach dem Spielen alle Steine hinein hüpfen und verräumt werden.
Eine bunte Steine-Stadt.
Wie ihr mit würfelförmigen Bausteinen tolle geometrische Muster legen könnt zeige ich euch hier:
Bei uns lag das alte Würfelpuzzle nur noch herum und war eigentlich noch nie der rechte Hit für die Kinder. Mittlerweile haben wir sogar mehrere davon, in verschiedensten Größen und Motiven, aber keiner spielt damit. Schade irgendwie. Also mal etwas Neues ausprobieren?
Ein neues Puzzle
Manches Mal sind die Motive auf den Holzwürfeln ganz schön altbacken. Wir haben mehrfach welche aus der Verwandtschaft ‚vererbt‘ bekommen. Einige davon sahen sogar schon ganz schön muffig aus. Die Motive machten niemandem Spaß. So haben wir aus einem aus einem der Puzzle kurzerhand einfach ein Neues mit neuen Motiven gezaubert. Dafür kamen (gebrauchte) Geschenk- und Designpapiere zum Einsatz.
Viele neue Stempel
Eine andere lustige Idee ist es, sich DIY-Stempel aus den alten Holzwürfeln zu machen. Damit die alten Motive verschwinden haben wir sie zunächst mit Buchseiten beklebt. Nun könnt ihr Moosgummi, Haushaltsgummis, selbst zurechtgeschnitztes Stempelgummi oder auch eingetrocknetes Silikon (!) – das für die Fugen im Badezimmer – nehmen und euch Formen und Figuren zurechtschneiden und diese auf eine Seite des Würfels kleben. Wer mag kann sich die Motive auf eine Buchseite stempeln und auf die gegenüberliegende Seite des Würfels kleben. So weiß man immer, welches Motiv zum jeweiligen Stempel gehört, ganz genau wie bei gekauften Stempeln. Alles in eine schöne Box – fertig!
Buchstaben-Würfel
Klebt ihr z.B. Moosgummi-Buchstaben seitenverkehrt auf die Würfel, könnt ihr damit Stempeln. Klebt ihr sie allerdings ‚richtig‘ herum, dienen sie als tolle Zimmerdekoration, z.B. für den Kinder-Schreibtisch. Diese hier haben wir mit selbstklebender Folie beklebt.
Kennt ihr schon Familie Koffer? Wenn nicht, dann schaut mal hier vorbei, da stellen sie sich und auch ihr neues Zuhause vor. Nun aber endlich ist ihr Garten fertig. Und wie beim Zobelhasen, ist auch bei Familie Koffer alles irgendwie etwas kleiner, dafür aber super gemütlich und selbst-gemacht. Im Garten gibt es ein kunterbuntes Blumenbeet, aber auch für Gemüse und viele viele Topfpflanzen ist Platz. Hey, es gibt ja sogar ein kleines Hochbeet.
Der neue Garten von Familie Koffer.
Die Umsetzung des Garten-Bauprojekts
Wie schon bei ihrem Zuhause, hat sich auch hier Familie Koffer Gedanken über eine nachhaltige Umsetzung ihres Bauprojekts gemacht. Damit der Garten einen natürlichen Look erhält und sich gut in seine Umgebung einfügt, wurden Bambus-Spieße, Juteschnur und Holzkugeln als Baumaterial verwendet. Herr Koffer ist auch ein großer Töpfer-Meister: all seine Blumentöpfe hat er selbst gezaubert.
Der Garten von oben.
Es wurden viele Baustoffe verwendet, die bei anderen auf der Mülldeponie gelandet wären, wie z.B. Versand- und Eierkartons und vor allem eine alte Kiste, in der sich einmal ein Holzwürfel-Puzzle befand (die mittlerweile vom Zobelhasen für ganz andere Dinge verbaut wurden…). Als Einweihungsgeschenk gab es von uns die kleine fertige Kiste für das Hochbeet, denn nach all der Anstrengung, darf es auch einmal etwas Gekauftes sein.
Familie Koffer genießt ihren Garten
Karlotta Koffer ist ganz aufgeregt und möchte am liebsten nur noch im Garten und um ihn herum herumhüpfen:
Karlotta Koffer freut sich so sehr.
Der Garten ist wirklich toll gelegen, mitten im Grünen. Er ist aber nicht nur zum Gemüse anbauen und ernten, sondern auch ein richtiger Wohlfühlort, zum Entspannen und Seele baumeln lassen.
Hier seht ihr, wie es im Garten aussieht, wenn fleißig gearbeitet, aber auch ab und zu dekoriert wird.
Hier wird viel gearbeitet, aber auch entspannt.
Nun wo all die Arbeit des Gartenbaus vollbracht ist, bleibt auch mal Zeit, dass Herr Koffer sich schöne Blumen für die Familie und ihr Zuhause aus dem Garten holt. Dann können sie sich am Abend, gemütlich auf ihrer Couch sitzend, an ihrem tollen neuen Garten erfreuen.
Der Winter ist bald vorbei! Da zieht es unsere kleinen Feen hinaus an die frische Luft, raus aus ihren Häuschen um endlich wieder ausgelassen schaukeln, picknicken, klettern und abhängen zu können. Wie schön, dass sie direkt neben ihrer Wohngemeinschaft diesen coolen Spielplatz haben, auf dem all dies möglich ist!
Habt ihr schon Mal mit Holzdübeln gebastelt? Für mich war es das erste Mal und ich bin hellauf begeistert! Mit ihnen, Holzleim, einem Akku-Schrauber und Schnur ist nahezu alles möglich, z.B. für kleine Miniatur-Welten wie diese hier. Mal wieder ein richtiges Rundum-Upcycling-Projekt!
Was ihr für die Feen braucht und wie sie gebaut werden findet ihr hier (einfach ein wenig hinunterscrollen):
Für den Sockel habe ich mich für eine Blattform entschieden. Hierfür wurden jeweils drei Lagen Pappe-Blätter der gleichen Größe übereinander geklebt und mit geschöpftem Papier aus Zeitungen umhüllt. Mit einer Baumwollschnur entstanden die Blattadern.
Der frühlingshafte Baum im Zentrum des Spielplatzes war einmal ein Drahtbügel! Dieser ist mit einem Holzdübel im Fundament verankert. Mit alten Buchseiten – in Streifen geschnitten – entstanden die Blüten des Baumes durch Quilling. Die Blätter bestehen aus weißer lufttrocknender Modelliermasse und der Zaunabschnitt wurde mit Holz-Eisstielen gezaubert.
Ein Rundum-Blick.
Feen im Zauberwald
Wer wissen möchte, wo die Feen wohnen und sich nach einem langen Tag auf dem Spielplatz ausruhen schaut einfach hier einmal vorbei:
*) Seit neuestem arbeite ich mit Affiliate Links. D.h. über verlinkte Produkte könnt ihr euch diese direkt beim jeweiligen Online-Shop für Hobby-Bedarf anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.
Warum sollte ein Gartenzaun nur draußen stehen? Wir holen uns den Garten auch nach Drinnen! Aus unserem alten, braunen und sehr schiefen Zaun, haben wir uns eine coole Wandverkleidung in der Küche gebaut, die gleichzeitig als Buchstütze oder auch als Halter für Handys und Pads dienen kann.
Unser Gartenzaun in der Küche. Es fliegen sogar ein paar Schmetterlinge…
Über dem Zaun seht ihr unsere Pinnwand die aus sehr sehr vielen Korken besteht. Der Holzrahmen stammt übrigens ebenfalls aus Teilen des alten Zauns.
Aus einem alten Moosgummi-Hexenhäuschen, welches schon ein paar Jahre auf dem Buckel, Zahnabdrücke und immer weniger Teile hatte, wurde im Handumdrehen eine neue Stempelsammlung.
So kann man Bilder auch malen!
Die großen Teile des Hauses wie Daches, Bodenplatte und Seitenwand habe ich zu großformatigen Blätterstempel verarbeitet. Aber auch die süßen kleinen Verzierungen des Knusperhäuschens kann man so wie sie sind noch weiter benutzen. Die darauf befindlichen Muster sind beim Stempeln sogar noch zu erkennen. Das war eine große Überraschung für mich und ich bin hellauf begeistert. Nun können wir uns ein Traumhaus stempeln und Bonbon-Konfetti regnen sowie Seifenblasen aufsteigen lassen!
Aus einem alten Spielzeug wird ein vollkommen Neues!
Mit viel Geduld und der Sammel-Hilfe von vielen Freunden, Bekannten und dem Internet, bekommt man auch dieses Großprojekt irgendwann fertig. Der Aufwand lohnt sich allemal für diese Pinnwand im XXL-Format mit viel Platz für alle wichtigen Infos und Notizen, aber auch z.B. für jahreszeitliche Dekoration. Sowohl die Pinwand, als auch die Holzpaneele weiter unten gehörten zu unserem alten Gartenzaun, der hier noch ein wunderschönes zweites Leben bekommt.
Die genaue Bauanleitung findet ihr in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6
Nachher…
In unserem damaligen Schrebergarten gab es diesen schiefen und nicht mehr sehr stabilen Zaun. Eigentlich hatten wir ihn abgebaut und auch schon gestrichen um ihn wieder in Top-Zustand Hinzubauen. Aber es kam alles anders als gedacht und wir zogen um in ein kleines eigenes Hexenhäuschen. Den Zaun habe ich mitgenommen und so nun eine wunderschöne Erinnerung an die tolle Zeit in unserem gemütlichen kleinen ersten Garten.
Vorher…
Man sieht in der Tür auch ein wenig von einem Kugelvorhang, den ich ebenfalls beim Umzug mitgenommen und zu vielen weiteren Leben verholfen habe. Immer wenn auf diesem Blog verbaute, verbastelte und aufgeschnürte Holzkugel zu sehen sind, dann kommen sie von diesem, etwas aus der Mode geratenem, Tür-Vorhang.