Eis-Einladungskarte wird zur Regenbogen-Wolke

Hier gibt es heute eine Eis-Einladungskarte für euch. Ideal für Kindergeburtstage im Sommer oder für Sommerpartys im Allgemeinen. Wird diese aufgeklappt kommen immer mehr Eistüten zum Ausmalen zum Vorschein. Die Rückseite der Einladung entpuppt sich nach dem Aufklappen als Wolke mit einem großen Regenbogen. Die eingeladenen Gäste können die Eistüten nach ihren Vorlieben und Wünschen ausmalen. Die Farben für die einzelnen Segmente des Regenbogens sind auf englisch angegeben, so werden auf spielerische Weise noch ein paar Vokabeln gelernt.

Den Sommer festhalten

Zugegebener Maßen sind mir die jetzigen Temperaturen zu krass und ich igele mich in abgedunkelten Innenräumen ein. In ein paar Wochen ist es hoffentlich wieder erträglich und das Ende des Sommers naht. Das sollte unbedingt gefeiert werden. Wer weiß, was uns in den kommenden Herbst- und Wintermonaten alles erwartet.

Wir im Zobelnest nutzen den September, um einen Kindergeburtstag aus dem Winter nachzuholen. Vielleicht wird das ja ein Konzept für die nächsten Jahre?

Auch ohne Party, eine schöne Bastelidee. Druckt euch dafür einfach nur die Eisseite aus.

Anleitung für die Eis-Einladungskarte

Die Eis-Einladung

Weiter unten findet ihr die Vorlage zum Ausdrucken. Sie ist für einen beidseitigen Ausdruck konzipiert. Nehmt dafür etwas dickeres Papier, damit die Einladung eine schöne Stabilität bekommt. Wenn ihr einen Drucker habt, der nicht beidseitig drucken kann, druckt ihr einfach erst die eine Seite sooft ihr sie braucht aus, dreht das Papier um und druckt darauf die zweite Seite. Wie herum das Papier für den zweiten Schritt in den Drucker muss, ist Geräteabhängig. Das müsst ihr vorher in einem Probedruck testen.

Anschließend wird die Wolkenseite an der gestrichelten Linie entlang ausgeschnitten. Nun faltet ihr die Einladung zunächst in der Mitte, die Wolke verschwindet dabei im Inneren, und klappt sie wieder auf. Die zwei außenliegenden Eistüten faltet ihr nun so nach innen, dass ihre vorherige äußerste Kante nicht ganz die Mitte berührt. Lasst gerne einen Spalt von zwei, drei Millimetern, damit sich die Karte gut schließen lässt, indem ihr nun die gerade geknickten Eistüten aufeinander legt.

Die Eis-Serviette

Die Eistüte ist umhüllt mit einer personalisierten »Serviette« aus Packpapier. Auf dieser klebt ein »Button« auf welche der Namen des einzuladenden Gastes kommt. Der rosa Kreis stammt bei uns aus mit Avocado gefärbtem Papier (mit dem Rest aus dem Rote-Beete-Glas klappt das auch ganz wunderbar). Das helle fluffige Papier des Buttons war diese Füllung, welche sich in neu gekauften Schuhen befindet. Hier versteckt sich also dieses Mal das Upcycling ☺️.

Für die Serviette übertragt ihr die Formatvorlage auf Packpapier, schneidet sie aus und faltet sie an den Ecken wie im Bild gezeigt zusammen. Klebt die Serviette zu einer dreieckigen Tüte zusammen und schiebt sie über die Eiswaffel der Einladung.

Der Eis-Button

Für den Button nehmt ihr entweder die runden Kreisvorlagen oder schnappt euch den Plastikverschluss einer Flasche als Schablone für das rosa Papier. Die ausgeschnittenen Kreise klebt ihr auf Pergamentpapier, oder eben auf das Papier, welches sich in neu gekauften Schuhen befindet. Schneidet das helle Papier im gleichen Abstand zum rosa Kreis rundherum aus und anschließend den entstandenen weißen Rand mit der Schere in regelmäßigen Abständen ein. Im letzten Schritt klebt ihr den Button auf die Serviette.

Vorlagen für die Eis-Einladungskarte zum Download

Weitere Ideen für einen Kindergeburtstag

Braucht ihr noch eine Idee für die kleinen Tüten, die es beim Abschied für alle beteiligten Gäste als Mitgebsel nach Hause gibt? Gerne benutze ich Dinge, die eh schon vorhanden sind, so dass nichts dafür gekauft werden muss. Außerdem dient diese Tüte als kleines Bastel-Set:

Und diese maritimen Formen mit innenliegendem versteckten Schatz packt ihr einfach in die kleinen goldenen Geschenktüten mit hinein:

Es folgt eine Idee für eine kunterbunte Glückwunsch-Karte:

Und so werden im Zobelnest Geschenke nachhaltig verpackt:

Als Spielidee oder zum Aufpimpen der mit Packpapier umhüllten Geschenke lege ich euch diese »Müll-Verwertung« aus eingetrockneten oder leeren Filzstiften ans Herz:

Geschenktüten für die Geburtstagsparty

Oder: Die Metamorphose von einer Kaffeetüte zu einem Schmetterling! Mittlerweile ist es Usus den kleinen Besuchern nach einer Kinder-Geburtstagsparty Geschenktüten mitzugeben. Darin finden sich dann kleine Überraschungen und eventuell auch Schätze, die während der Party entdeckt oder erspielt wurden. Super schnell und ohne viel Aufwand kann man diese Tüten selbst gestalten. Ein Beispiel dafür zeige ich euch hier. Viel Spaß beim Nachbasteln!

Die Schmetterlings-Idee.

Die Schmetterlings-Idee

Bei unseren aktuellen Mitgebsel-Beuteln handelt es sich um ehemalige Kaffeetüten. Die sind so schön gold und somit richtig passend für diesen Ehrentag. Gerne kommt bei uns eine kleine Bastelanleitung statt Süßigkeiten hinein. Dieses Mal ist die Idee, mit der Tüte selbst zu basteln. Zusammen mit der kleinen Holzklammer, welche alles verschließt, wird sie zu einem kleinen glänzenden Schmetterling. So lebt die Kaffeverpackung drei Leben und verschönert in ihrem letzten ein Kinderzimmer. Durch die Klammer kann das Upcycling-Insekt überall dran geheftet werden und fliegt so schnell nicht davon.

Die Metamorphose: Aus einer Kaffeetüte wird ein Schmetterling!

Die Umsetzung

Den BIO-Aufdruck der Kaffeetüte habe ich mit einem Namens-Aufkleber überklebt. Bei dessen Erstellung half mir ein Beschriftungsgerät. So weiß jedes Kind auch gleich, welche Tüte wem gehört und es kommt zu keinen Verwechslungen. Für den Schmetterling habe ich mir eine Schablone angefertigt. Die Vorlage dafür könnt ihr euch gerne speichern und benutzen, falls ihr die Idee bei eurer Kinderparty nachmachen wollt. Mit Hilfe eines weißen Lackstifts und der Schablone kam die Kontur des Flattermanns auf die Tüte. Erst ganz zart, später und ohne Schablone habe ich die Linien dicker nachgezogen. So hebt sich die Farbe gut vom goldenen Hintergrund ab.

Eine kleine Erläuterung dazu macht das Ganze für den Beschenkten verständlich. Diese kommt aufgerollt mit in die Tüte hinein.

Geschenktüte vorher und nachher.

Der aufgemalte Schmetterling wird anschließend so aus der Tüte geschnitten, dass der weiße Rand auf dem Tier verbleibt und die Klammer klemmt ihr einfach von oben an. Wer mag darf auf den oberen Teil der Klammer ein kleines Gesicht malen. Und ganz Kreative verzieren einfach weiter, ob Körper oder Flügel. Alles ist möglich.

Noch mehr Ideen zum Thema Kindergeburtstag

Ein tolles Gimmick zum Verschenken oder auch für die kleinen Tüten selbst ist diese DIY-Spielidee, bei der aus einer Gips-Muschel ein Schatz geborgen werden kann. Wirklich jeder mit kleinen Kindern kann diese schnell nachbauen und hat hoffentlich viel Freude damit:

Und wer noch auf der Suche nach Ideen zum Verpacken der Geschenke ist, schaut sich gerne hier einmal um:

Regenbogen-Traum

Meerjungfrau, Schnee, Regenbogen, Einhorn und Fee: Passt das zusammen? Nunja, muss es wohl, wenn die Tochter (5) sich all diese Dinge für ihre Geburtstagskarte wünscht. Mit der finalen Umsetzung bin ich jedoch sehr zufrieden: Unsere kleine Meerjungfrau träumt blubbernd im Wasser von der zauberhaften Welt dort oben, wo es Einhörner, Regenbogen und fantastisch duftende Blumen geben soll. Vielleicht kann ja die kleine Fee ihr dabei helfen, einmal diesen unbekannten Ort zu entdecken?

Das 3D-Geburtstags-Gemälde als Glückwunschkarte.

Gerade lerne ich die Aquarell-Malerei etwas näher kennen. Dabei hilft mir dieses Buch ganz wunderbar. Gleichzeitig bin ich jedoch auch jemand, der gerne experimentiert und – zumindest im künstlerischen Bereich – die vorgegebenen Wege verlässt und nach Alternativen sucht. Vor allem wenn ich auf dem richtigen Weg nicht schnell genug voran komme. Ungeduldig bin ich also auch! Aus diesen Gründen benutze ich gerade anstelle von Aquarell-Farben meine DIY-Sprühfarbe, die aus eigentlich leeren Filzstiften gezaubert wird.

Da ich zudem weder Elfe, noch Einhorn, noch Meerjungfrau frei Hand zeichnen kann (Also genau das richtige Projekt für mich! Aber was tut man nicht alles für die Kinder!), habe ich mir hierbei mit Stempeln und Schablonen beholfen. Zunächst gab es ein paar Tests, wie ich was miteinander kombinieren möchte um zu meinem Ziel zu kommen:

Hier wohnt die Meerjungfrau und träumt

Die kleine Meerjungfrau in ihrem Unterwasser-Reich – und wie man sich beim Malen helfen kann!

Mit wässrigen Farben auf Aquarell-Papier arbeiten

Die DIY-Farbe lässt sich auf Aquarell-Papier super verarbeiten. Man kann sie sowohl sprühen als auch mit dem Pinsel auftragen. Da sie bereits wässrig ist, lässt sie sich wie Aquarell-Farbe verarbeiten (zumindest für mich als absoluter Anfänger in diesem Bereich). Zum Üben und Ausprobieren eine super günstige Alternative!

Den Hintergrund auf dem obigen Bild habe ich z.B. mit blau und grün besprüht. An manchen Stellen vermischen sich die Farben, an anderen laufen sie ineinander. Man darf sich ein wenig überraschen lassen, was die Farben tatsächlich tun und wie das Endergebnis letztendlich aussehen wird.

Nachdem der Hintergrund getrocknet war, habe ich die Meerjungfrau in die Mitte gestempelt und die Details mit dem Pinsel und der Sprühfarbe ausgearbeitet. Mal eins hab ich gezielt probiert, die Farben ineinander laufen zu lassen. Ein anderes Mal wollte ich stringent getrennte Linien erzeugen. Spannend zu entdecken war, dass die blaue Stempel-Tinte mit den nassen Farben verwässert werden kann, so dass auch die blauen Konturen bei diesem Spiel zwischen Wasser und Farbe mitgemacht haben!

Ganz zum Schluss kamen noch ein paar Farbspritzer und Tropfen auf das Bild, die zum Thema Wasser gut passen. Hier wohnt nun also die kleine Meerjungfrau und beginnt zu träumen…

Die Karte

Die Karte in der Entstehung.

Für die eigentliche Geburtstagskarte gab es einen Regenbogen auf Aquarell-Papier mit DIY-Farbe und Pinsel. Die Wolken bestehen aus Jeansresten, die Schneeflocken sind kleine Pompons.

Für die Blume habe ich Aquarellpapier mit rosa und lila Sprühfarbe bearbeitet, nach dem Trocknen die einzelnen Blütenblätter ausgeschnitten und diese anschließend zu einer Blüte zusammengeklebt.

So ein schöner Traum.

Die Fee wurde auf rosa besprühtem Papier gestempelt; die Meerjungfrau auf weißem, damit die verschiedenen Farben bei den Details (z.B. den bunten Schuppen) besser zur Geltung kommen.

Die Fee im Detail.

Auf blau besprühtem Papier entstand mit Hilfe einer Schablone das Einhorn. Mit Pinsel und der gleichen blauen Farbe habe ich hier weitere Akzente gesetzt und auch bei der Fee entstanden ganz dezente Farbverläufe. Zum Schluss gab es goldene Farbe als kleine Highlights.

Das Einhorn im Detail.

Die einzelnen Elemente wurden für die Glückwunschkarte so zusammengeklebt und gesteckt, dass eine 3D-Optik entsteht.

Wie ihr die Sprühfarbe aus leeren Filzstiften machen könnt, erfahrt ihr hier:
Buchtipps zum Thema Aquarellmalen

Schaut gerne auch bei meinen Buchempfehlungen zum Thema Aquarell vorbei. Hier werden alle Anfänger fündig.

Viele kleine Ideen, zu allen Anlässen und wirklich schnell umzusetzen, findet ihr z.B. hier:

Wer Aquarelle lieber mit Bruschpens und nicht mit der teuren Künstlerfarbe malen möchte, fühlt sich bei diesem Buchtipp gut aufgehoben:

Und allen die mehr wollen und Interesse an anspruchsvoller Aquarell-Malerei haben, kann ich dieses Buch ans Herz legen:

Geschenke verpacken

Ich liebe es mit Packpapier zu verpacken. Denn die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Man kann es bemalen, bestempeln, bekleben… hat freie Farbwahl und ist hier bei mir meistens sowieso in Unmengen vorhanden. Nach Weihnachten müssen die Vorräte allerdings nach und nach wieder aufgestockt werden…

Lustige Kreise

Mit bunten Kreisen beklebtes Packpapier sorgt für gute Laune. Die Kreise stammen übrigens aus einem ehemaligen Getränkekarton. Hierfür wurde die äußere (bedruckte) Schicht abgezogen und anschließend mit selbstgemachter Sprühfarbe wunderbar bunt gezaubert. Mit einem Kreis-Stanzer habe ich die Formen gelocht und anschließend aufgeklebt. Die Schnur aus Wolle setzt ein kleines extra-Highlight.

Bunte Kreise aus Getränkekarton.

Mehrmals verwenden

Geschenkpapier kann, wie früher zu Omas Zeiten auch schon, ruhig mehrfach verwendet werden. Es gibt mittlerweile so tolle Motive; dieses Papier nach nur einmaliger Benutzung wegzuwerfen bringe ich einfach nicht übers Herz. So bekommt es bei uns eine zweite Chance, darf noch einmal als Verpackung für ein tolles Geschenk herhalten und mit dieser Schnur und den zarten Perlen dran, wird es ein echter Hingucker. Dem beschenkten Zobelhäschen wird sicher noch etwas einfallen, was es daraus basteln kann.

Perlen auf Schnur – ganz zierlich.

Ein Herz für Kaffeetüten

Ehemalige Kaffeetüten sind ebenfalls super praktisch für das Verpacken kleinerer Aufmerksamkeiten. Sie machen von sich aus schon sehr viel her und brauchen kaum noch weitere Verzierungen. Ein passendes Papierklebeband mit einem zarten Band drumherum reicht schon für die kleine Kostbarkeit. Ein Anhänger aus Getränkekarton sorgt für die Extraportion Glück.

Perlen auf Schnur – goldene Kaffetüte – Glück mit Getränkekarton – Spaß auch noch nach dem Auspacken

Übrigens kann man nach dem Auspacken aus Geschenkpapier und Getränkekarton tolle Markierungshilfen basteln. Ideal als Lesezeichen im Lieblingsbuch, im Buller-Journal oder auch für Zeitschriften und Co. Eine genaue Anleitung dafür findet ihr im Buch „Glitzer, Girls und Glamour„!

Stempeln, Kleben, Stanzen

Und zum Abschluss noch einmal Packpapier: bestempelt, beklebt und behangen. Schnell, individuell und ein Mädchentraum schlechthin. Für den DIY-Stempel wurden ein altes Holzwürfel-Puzzle und eine Abtropf-Matte für die Küchenspüle leicht zweckentfremdet.

Einsatz des DIY-Blumen-Stempels – Anhänger aus Getränkekarton.

Für noch mehr Verpackungsmaterial-Inspiration

Perlen tauchen…

Super Beschäftigung für dem Sommer, aber auch auf jeder Kinderparty oder als Mitgebsel: in Muscheln und Seesternen versteckte Perlen, die herausgemeißelt werden können.

Die Gieß-Formen habe ich aus dem Sandkasten stibitzt, dem angerührten Gips mit roter Lebensmittelfarbe einen rosa Farbton verliehen und in die Formen gegossen. Hier kann die Perle versteckt und mit noch flüssigem Gips komplett verdeckt werden. Alles gut aushärten lassen. Wenn es dann ans Spielen geht, dürfen die kleinen Perlentaucher die Formen für ein paar Minuten in Wasser einweichen. Anschließend – z.B. mit einem Schlitz-Schraubenzieher – vorsichtig vorarbeiten, um den Schatz zu entdecken. Der Rest der Muschel und des Seesterns kann dann noch super als Kreide für draußen verwendet werden. Ein tolle Beschäftigung, ganz ohne Verpackungsmüll!

Perle entdeckt!

Geschenkverpackung aus einer Gewürzdose

Aus leeren Dosen, die man eigentlich wegwerfen würde, lassen sich noch tolle Geschenkverpackungen zaubern. Hier z.B. eine sehr schnelle Umsetzung in der Version romantisch verspielt, bei der Tortenspitze und MaskingTape um die Dose geklebt wurden. Noch ein passendes Papierband und ein paar selbstgemachte Papierperlen drumherum, fertig ist die Verpackung für kleine Aufmerksamkeiten an liebe Menschen.

Verträumt schön.

Die Zuckerlollis sind übrigens auch selbst gemacht und findet ihr in einem eigenen Beitrag. Man sieht hier zudem, wie schnell man aus schlichten kleinen Flaschen mit MaskingTape, Schnur und Papierperlen richtige Hingucker machen kann.

Diese Idee findet ihr ganz ausführlich in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6