Habt ihr manches Mal ein paar Erbsen vom Mittagessen übrig und wisst nicht so genau, was ihr damit anfangen sollt? Zaubert euch doch einfach schnell einen Erbsen-Aufstrich daraus! Grüner Hummus sozusagen. Auf frisch gebackenen herzhaften Vollkorn-Quark-Brötchen schmeckt das richtig lecker! Ich finde das ist eine großartige Resteverwertung.
Erbsen-Aufstrich auf herzhaften Quarkbrötchen.
Das fixe Rezept für den Erbsen-Aufstrich
Erbsen in einen Mixbehälter geben und nach Wahl mit Gewürzen wie Pfeffer, Salz, Paprika, Curry … bestreuen. Alles einmal gut durchmixen und fertig ist der Aufstrich! Schneller geht es nun wirklich nicht.
Rezept für die Quark-Brötchen
Was du brauchst
300 g Vollkornmehl
250 g Quark
1 Ei
1 Pck. Backpulver
1e Prise Salz
Wie es geht
Verrühre alle Zutaten miteinander zu einem homogenen Teig, forme anschließend gleich große Teigkugeln daraus und verteile sie auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech. Bei 200°C (Umluft) werden sie nun 20 bis 25 Minuten gebacken. Lasse sie vor dem Verzehr kurz auskühlen.
Mehr Rezepte gefällig?
Ein Rezept, viele Möglichkeiten. Bei diesem Pesto könnt ihr alle Zutaten frei variieren. Je nach Jahreszeit und Geschmack:
Bei diesem Rhabarber-Rezept erfahrt ihr nicht nur die genaue Zubereitung, sondern bekommt auch noch eine fixe DIY-Etiketten-Idee mitgeliefert. Samt DIY-Herzstempel aus einem Radiergummi-REst.
Pesto selber machen geht einfacher, als so mancher denkt! Zudem können die einzelnen Komponenten frei – ganz nach eigenen Geschmack – variiert werden. In dieses Bärlauch-Pesto kamen z.B. Sonnenblumen-, anstelle der ansonsten in Rezepten regelmäßig vorgeschlagenen Pinienkerne. Kurz angeröstet geben diese ein feines und besonderes Aroma.
Für meine Pesto-Mischungen habe ich jedoch auch schon auf gemahlene Walnuss- oder Kürbiskerne zurückgegriffen. Auch das ist problemlos möglich. Und außerhalb der Bärlauch-Saison nehme ich einfach Basilikum!
Bärlauch-Pesto als frischer Brotaufstrich.
Pesto ist auch nicht nur etwas Feines für Pasta und Co. Auch als Aufstrich, entweder direkt aufs Brot oder als Topping für Käse und auch vermischt mit Frischkäse eine tolle Bereicherung für den Speiseplan. Auch mit Hanfsamen kann ich mir diesen Aufstrich sehr gut vorstellen! Das wird dann beim nächsten Mal getestet 😉.
Was ihr braucht
25 g Sonnenblumenkerne
100 g frischer Bärlauch
30 g Parmesan
eine Prise Salz
Öl nach Gefühl, ca. 50 ml
Wie es geht
Die Sonnenblumenkerne werden kurz in einem Topf (ohne Öl) geröstet. Bleibt hier am Herd stehen und beobachtet den Vorgang genau, damit nichts anbrennt. Sind die Kerne goldbraun, nehmt ihr den Topf von der heißen Herdplatte und lasst sie abkühlen. Seid vorsichtig mit dem Topf. Dieser ist wirklich sehr sehr heiß!
Wascht den Bärlauch und schüttelt das Wasser gut ab. Ihr könnt ihn auch durch eine Salatschleuder jagen. Schneidet ihn in grobe Streifen.
Mit dem Küchenhäcksler oder einem Pürierstab zerkleinert ihr zunächst die gerösteten Kerne und fügt den Bärlauch hinzu. Anschließend gesellen sich auch die anderen Zutaten zu eurer grünen Matschepampe. Das Öl füge ich persönlich immer als Letztes hinzu und schätze die eingesetzte Menge bei jeder Zubereitung individuell ab. Ich mag Pesto nicht zu ölig, jedoch sollte es schon eine geschmeidige Paste werden. Zudem sorgt das Öl für eine längere Haltbarkeit.
Für das Bärlauch-Pesto braucht es keine weiteren Gewürze, da der Eigengeschmack schon sehr intensiv ist. Bei meiner Basilikum-Mischung füge ich noch Pfeffer und Paprika hinzu.
Lagern könnt ihr das Pesto in einem Schraubglas im Kühlschrank. Eine Woche ist es auf jeden Fall haltbar. Kontrolliert einfach vor jedem Verzehr mit Augen und Nase, ob es noch gut ist. So hielt es bei mir z.B. drei Wochen lang, bis das Glas leer gefuttert war.
Weitere Tipps aus der Küche
Meine Rezepte
Unser Rhabarber wächst gerade wie wild und ich freue mich jetzt schon auf die kommende Ernte. Diese Marmelade ist der perfekte Begleiter für Naturjoghurt und landet bei uns regelmäßig als Nachmittags-Snack auf dem Tisch:
Just beginnt auch unser Apfelbaum zu blühen und auch hier freue ich mich ebenso auf die dunkelroten runden Früchte. Aus denen wird hier jedes Jahr so einiges gezaubert: Saft, Mus, getrocknete Apfelstücke… Das mögen alle, selbst die essennöligsten Kinder!
Bei diesen beiden Rezeptbüchern geht es um die Pflanzen, oder um die Teile der Pflanzen denen sonst kaum Beachtung geschenkt wird: den Beikräutern (gerne auch mal als Unkräuter beschimpft) und den Pflanzen-Resten (die normalerweise als Küchenabfälle enden). Mit wunderschönen Bildern machen sie Lust auf mehr Experimente und Abwechslung in der Küche!
Hier findet ihr tolle Rezepte und ein großartiges Thema! Regionalem Gemüse, und vor allem ihrem (vermeintlichen) Abfällen, geht es hier mit wunderschönen und anregenden Bildern an den Kragen. Kochen mit Kartoffelschalen? Aus Kirschkernen und ihren Stielen noch etwas Sinnvolles zaubern? Selbst mit Fenchel- und Karottengrün bereichert Susann Kreihe unseren Speiseplan.
Die ganze Pflanze
60 Zero-Waste-Rezepte mit Blatt, Schale, Strunk & Stiel
Blick ins Buch, dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.
Das Cover.
Das Buch
Der Anfang
Zu Beginn des Buches erwarten euch auf 16 Seiten ein paar einleitende Worte. Warum es z.B. sinnvoll ist, viel mehr des Obstes und Gemüses in unserer Küche zu verwerten und deren Schalen, Strunks oder ihr Grün nicht einfach achtlos zu entsorgen. So erfahrt ihr in kurzen Worten etwas zum klimafreundlichen, also auch regionalen, Kochen. Dennoch ist in manchen Fällen nicht alles einer Pflanze essbar und deshalb folgt ein wichtiger Hinweise darauf, welche Teile auf Grund ihrer Giftigkeit nicht verwendet werden können. Da es um regionale Zutaten geht wird dies selbst bei den Gewürzen durchgezogen! Einfach genial. Zudem findet ihr auf einer Doppelseite einen Saisonkalender, für den schnellen Überblick, wann hier – in unserer Region – was erntereif ist.
Die Rezepte
Die Rezepte sind thematisch nach ihrem »Ausgangsmaterial« – also z.B. Apfel, Kartoffel, Tomaten… – sortiert. Es gibt auch Getränke zu entdecken. So findet ihr verschiedene Ideen zu Tees, Smooties und alkoholischen Varianten. Aus Schalenresten werden oft Chips geröstet, vieles wird auch fermentiert! Ein Trend, der gerade wieder absolut im Kommen ist und unheimlich gesund sein soll.
Ein kleiner Blick ins Buch.
Es wird gekocht, gebacken, gemixt… Sollte jemand von euch eines der vorgestellten Obst- oder Gemüsesorten absolut nicht mögen, kommt ihr mit diesem Buch bestimmt dennoch voll auf eure Kosten! Euch erwartet eine abwechslungsreiche Mischung mit vielen schnell umsetzbaren Rezepten, manche sind etwas aufwendiger.
Die Gestaltung
Ich möchte unbedingt darauf hinweisen, wie wunderschön die Photos im Buch sind. Sie strahlen eine Gemütlichkeit aus, machen Appetit und Lust auf Mehr. Sie stammen von dem Künstlerkollektiv »Amalija Andersone«. Wenn ihr die Seite besucht, wisst ihr sofort, was ich meine. Die abgebildeten Teller, Schüsseln und Tassen sind von »piece of touch ceramics«. Allein diese Zusammenarbeit macht unheimlich was her und aus dem Buch ein – man muss es so sagen – GESAMTKUNSTWERK! Hier Arbeiten kulinarische, handwerkliche und bildschöpfende Künstler Hand in Hand.
Das Buch und ich
So muss es sein. In dieses Buch möchte ich immer wieder hineinschauen, Rezepte nachmachen und neue Methoden ausprobieren. An das Fermentieren traue ich mich noch nicht heran, finde es aber unheimlich spannend.
Wir in unserer Familie haben als allererstes aus diesem Buch mitgenommen, dass man Kartoffelschalen auch für Kartoffelpuffer nutzen kann. Im vorgestellten Rezept werden die Puffer ausschließlich aus den Schalen hergestellt, was an sich schon super spannend klingt. Unsere erste Veränderung diesbezüglich war also beim letzten Mal Kartoffelpuffer selber machen, die Schalen einfach mit zu verwenden! Das machen wir bei den Ofenkartoffeln ja eh schon. Und was soll ich sagen? Es mundete! Manches Mal braucht es einfach nur einen winzigen Denkanstoß, um Kleinigkeiten im Alltag zu verändern. Bei der nächsten Kartoffelsuppe probieren wir sofort die Chips aus Kartoffelschalen aus. Einfach geht es nicht.
Unsere (bisherige) jährliche Kirschausbeute: Saft und Kirschkernkissen.
Im Sommer werde ich unsere Sauerkirsch-Reste nach diesem Buch verwerten. Ich freue mich jetzt schon darauf! Seit Jahren machen wir hier aus unseren Kirschen Saft und Kirschkern-Kissen. Auf dem obigen Bild seht ihr zwei Ideen dazu aus meinem Buch »Glitzer, Girls und Glamour«. Nun wissen wir um die zusätzlichen Möglichkeiten, die Kerne zu einem Likör zu verarbeiten (macht sich wunderbar als Geschenk!) und die Stiele zu Tee!! Ich bin sehr gespannt darauf und werde auf jeden Fall berichten.
Fazit
Da gibt es nicht viel zu sagen: Einfach nur zum empfehlen!
Das Buch von hinten.
Weitere fantastische Ideen zum Thema
Wollt ihr noch mehr nachhaltige kulinarische Ideen? Dann schaut euch diese Buchempfehlung an! Hier geht es um Wildkräuter (gerne auch mal Unkräuter genannt) und ihre Verwertung in der Küche. Noch ein Buch mit ganz tollen Bildern!
Und wer jenseits der Küche kreativ mit Pflanzen aus unserer Umgebung sein möchte, lässt sich von Abigail Booth erklären, wie ihr mit Rhabarber und Co. ganz natürlich Stoffe färben könnt.
Braucht ihr eine kleine Aufmerksamkeit zum Verschenken, wollt dabei nachhaltig sein und etwas für die Bienen tun? Hier erkläre ich euch, wie ihr Samenbomben ganz einfach selber herstellen und verpacken könnt:
Wer seinen Samengruß gerne per Briefpost verschicken möchte, erhält hier eine Idee für eine DIY-Karte aus Getränkekarton inklusive Blumenstecker und DIY-Stempel-Ideen.
Ich liebe diese Kekse! Und ich kann verraten, sie kommen bei uns nicht nur zur Weihnachtszeit auf den Tisch. Und alle helfen bei der Zubereitung fleißig mit! Ob mit Keksstempeln beschriftet, zum Aufhängen an den Weihnachtsbaum oder Anhängen an eure DIY-Geschenke, alles ist mit diesen Leckerbissen möglich!
So lecker! – Zum Sofort-Essen.
Für den Teig braucht ihr:
125 g Butter
100 g Zuckerrübensirup
125 g Zucker
1 gehäufter EL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL frisch zerkleinerte Nelken
50 ml Wasser
350 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
Zudem braucht ihr noch:
Topf & Rührlöffel
Frischhaltefolie
Mehl für die Arbeitsfläche
Teigrolle
Keks-Ausstecher
Backpapier
optional: Keksstempel
Butter, Sirup und Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze auf dem Herd schmelzen lassen. Danach fügt ihr die Gewürze hinzu. Lasst die Masse etwas abkühlen bevor ihr das Wasser unterrührt. Nun kommt das Mehl, vermengt mit Backpulver, zu der Masse. Rührt so lange, bis ein geschmeidiger (klebriger) Teig entsteht. In einer luftdichten Box kommt er über Nacht in den Kühlschrank.
Am nächsten Tag könnt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Je dünner ihr rollt, desto knuspriger werden die Kekse. Sollen sie lieber etwas weicher sein, rollt den Teig circa drei bis vier Millimeter dick aus. Stecht die Formen mit Keks-Austechern aus und legt alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Hier könnt ihr jetzt noch tolle Sprüche, Zeichen oder Formen in die Kekse stempeln bevor sie für ungefähr 10 Minuten in den 180 °C (Umluft: 160 °C) heißen Ofen kommen. Sind die Kekse fertig, holt sie heraus und lasst sie auf einem Ofenrost auskühlen. Guten Appetit!!
Als Geschenkanhänger oder süße Deko für den Weihnachtsbaum.
95 Ideen zum Selbermachen für ein wundervolles Fest
Hach… Für mich ist Weihnachten einfach die allerschönste Zeit im Jahr. Vielleicht auch dadurch, dass man für diese besonderen Wochen im Dezember so viel selbst gestalten und kreieren, kochen und backen kann. Sie bedeutet auch Zeit für die Familie und Freunde. Und natürlich gehören ebenso die Geschenke dazu! Und für all diese Dinge bietet das Buch „DIY Christmas“ viel Inspiration zum Selbermachen.
DIY Christmas
95 Ideen zum Selbermachen für ein wundervolles Fest
Ihr entdeckt in dem Buch Ideen zu den Themen Adventskalender, Weihnachtskränze, Baumschmuck, Deko, Geschenkverpackungen und auch Rezepte! Viele der kreativen Projekte sind anspruchsvoll und mit viel Geduld umzusetzen, es gibt aber auch kleine und schnelle für Zwischendurch.
Sticken, Nähen, Kleben, Backen und Kochen: die Auswahl ist groß und sicherlich für jeden etwas dabei. Manche Projekte erinnern mich stark an englische Weihnachten, obwohl die Original-Ausgabe aus Frankreich stammt. Die Ideen kommen sehr erwachsen daher und sind zumeist überhaupt nicht kitschig.
Zudem ist es wirklich spannend, was man alles aus Musterbeutelklammern zaubern kann. Lasst euch überraschen. Sie sind gold und passen somit perfekt zu Weihnachten!! Ihr könnt sie auch auf dem Titelbild entdecken 😉.
Blick ins Buch.
Bei den Projekten, zu denen es Vorlagen gibt, sind diese in klein direkt auf der entsprechenden Seite mit einer Maßstabsleiste abgedruckt. Das habe ich so noch nie gesehen und fand die Idee recht witzig. Ihr seht das ganz gut im gezeigten Beispiel mit den Wildtier-Karten und bekommt gleich einen Eindruck des Buch-Designs.
Das Buch und ich
Für mein Projekt habe ich die dazugehörige Vorlage einfach mit dem Handy abfotografiert und in der von mir gewünschten Größe ausgedruckt. Die Originalgröße wäre mir für meine Idee zu groß gewesen.
Der Kellerfund kommt endlich zu Ruhm und Ehre!
Am allerbesten hat mir die Idee gefallen, welche es bis aufs Titelbild geschafft hat: die goldenen Blätter! Ich wusste: irgendwo in unseren Weihnachtskisten im Keller versteckt sich eine super-alt-Verpackung mit goldener Metallprägefolie. Das Schwierigste an diesem Projekt war also die Materialbeschaffung in den Tiefen unserer Weihnachsdeko.
Den Ausdruck der Vorlagen kann man sofort benutzen um damit die Formen in das Metall zu drücken. Um ein Upcycling-Projekt daraus zu machen, gab es bei mir keinen Styropor-Ring, sondern einen Pappkarton, auf welchen ich einen goldenen Ring – verziert mit Blumen und Blättern – gemalt habe. Auf diesen kamen nun die goldenen Blätter. Nur noch ausschneiden, an die Wand damit und die erste Weihnachstdeko für dieses Jahr hängt!
Ein fluffig-blumiger Weihnachtskranz.
Fazit
Hier gibt es viele Ideen zum Selbermachen rund um Weihnachten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und somit steht einem DIY-Weihnachtsfest nichts mehr im Wege!
Das Buch von hinten.
Weitere Ideen
Seid ihr auf der Suche nach einer ausführlichen und verständlichen Faltanleitung für Fröbelsterne? Dann schaut doch gerne auf den folgenden beiden Seiten vorbei. Auf einer findet ihr eine Schritt-für-Schritt Anleitung in Bildern, mit verschieden-farbigen Papierstreifen, damit nichts durcheinander kommt. Die andere Anleitung ist mit Skizzen und erklärendem Text. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln!
Wow! Was für schöne Bilder es hier zu bewundern gibt! Pflanzen aus unserer Umgebung, die oftmals beim Vorbeigehen gar nicht beachtet werden, sind hier die Stars. Und wie Stars sind die essbaren Kräuter in diesem Buch auch photographisch in Szene gesetzt und erhalten endlich wieder den Stellenwert, der ihnen zusteht und der ihnen viele Jahrhunderte lang bereits zustand.
Die Magie der Wildkräuter
Eine Kräuterwanderung durch das ganze Jahr – Erkennen, Sammeln, Zubereiten
Link zum Buch auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.
Das Buch
Der Aufbau
Das Augenmerk in diesem Buch liegt nicht nur auf den besonderen Wunderpflanzen und ihrem Auftauchen in unserer Umgebung zu bestimmten Jahreszeiten. Hier werden zusätzlich pro Pflanze ein bis drei tolle Rezepte gezeigt. Ihr findet Informationen dazu mit welchen anderen Pflanzen die Kräuter unter Umständen verwechselt werden können und zu jedem Wildkraut gibt es einen kleinen Absatz zu den ihnen nachgesagten magischen Fähigkeiten. Auch wenn man selbst vielleicht nicht an solch Magie glaubt, ist es dennoch total spannend und z.B. für die eigenen kleinen Kinder absolut faszinierend und bereichernd. So bringt das Buch auch ihnen die Welt der essbaren Kräuter näher.
Alle Infos über das Gänseblümchen.
Meine Kinder fragen mich andauernd, welche Pflanzen – die wir bei all unseren vielen Spaziergängen antreffen – essbar sind. Oft kann ich ihnen dazu keine Auskunft geben. Das ist jedoch ein Thema, welches sie unheimlich fasziniert. Das Sammeln von Nahrung in der Natur findet heute so gut wie gar nicht mehr statt. Das meiste wird im Laden gekauft, ein wenig kommt bei uns auch aus dem eigenen Garten. Aber dass ebenso kleine essbare Kräuter am Wegesrand zu entdecken sind, ist eine Bereicherung für unseren Alltag. Nun haben wir bei diesem Thema viel mehr Durchblick und zugleich tolle Anregungen, was von den Pflanzen essbar ist und auch was wir damit zubereiten können.
Der Kräuter-guide
Im Buch versteckt sich zusätzlich ein kleines Heftchen. Alle vorgestellten Pflanzen tauchen hier noch einmal mit kleineren Bildern und ohne Rezepte auf. Diese Miniatur-Ausgabe kann man sich leicht auf Spaziergänge mitnehmen, um die Pflanzen vor Ort besser bestimmen zu können.
Rezeptidee zum Gänseblümchen.
Eine ganz besondere Rubrik
Im Buch gibt es nicht nur die einzelnen Rezepte zu jedem Wildkraut zu entdecken. Zwischendurch taucht immer mal wieder die Rubrik Kleine Kräutergeschenke auf. Diese birgt noch viele weitere Ideen für die vorgestellten Pflanzen. Es handelt sich hierbei um Ideen, die sich zum Verschenken eigenen, aber natürlich auch für den eigenen Bedarf genommen werden können.
Kleine Geschenk-Ideen.
Was wir mitnehmen
Mit diesem Buch lernt man, noch viel viel mehr auf die eigene Umgebung zu achten, achtsamer durch die Natur zu gehen und erkennt, wieviele der bei uns wachsenden Pflanzen tatsächlich essbar sind. Ein wichtiges Wissen, welches wir uns ruhig wieder antrainieren dürfen!
Meiner Meinung nach hat dieses Buch einen festen Einband verdient, denn so oft wie ich es noch zur Hand nehmen werde, wird es bald schon so einige Gebrauchsspuren aufweisen….
Als allererstes werden wir in den nächsten Tagen die Brennnessel-Butter ausprobieren!
Das Buch von hinten.
Fazit
„Die Magie der Wildkräuter“ ist ein sehr lehrreiches, aber kurzweiliges Buch, mit einem großen Wissensschatz bezüglich Wildkräutern und ihren besonderen Eigenschaften. Der Gang durch die Natur mach nach dieser Lektüre noch viel mehr Spaß.
Weitere Tipps für alle Naturfans
Spaziergänge könnt ihr auch ganz wunderbar nutzen, um Färberpflanzen zu sammeln. Dafür gibt es ein wirklich gut durchdachtes Buch, welches euch zeigt, welche Pflanzen sich eignen Stoffe auf natürliche Art und Weise zu färben.
Und für alle Naturgarten-Fans kann ich folgendes Buch empfehlen. Ohne belehren zu wollen gibt es hier wertvolle und leicht umzusetzende Tipps und Tricks für einen natürlich gestalteten Garten, der dem Menschen UND den Tieren Platz zum Leben und Erholen bietet.
Mensch was haben wir geschuftet die letzten vier Wochenenden. Dafür ist unser Mini-Apfelbaum nun aber auch so gut wie leergepflückt und die Vorräte an Apfelmus, Apfelsaft und getrockneten Äpfeln aufgestockt. Vor allem der Apfelmus – der bei der Saftherstellung entstanden ist – reicht bestimmt bis zur nächsten Ernte. Dieser macht sich aber auch hervorragend zum Verschenken. Mit einem Etikett aus Getränkekarton und DIY-Apfel-Stempel hat der Beschenkte noch mehr Freude!
Selbstgemacht ist doch am Besten. Das gilt auch beim Thema Essen. Wenn die Zutaten dann auch noch aus dem eigenen Garten kommen ist alles perfekt. Hier gibt es heute eigens eingemachte Rhabarber-Marmelade als Präsent überreicht in einem Körbchen aus Milchtüte. Auch das Etikett ist selbstgemacht mit einem aus Radiergummi geschnitztem Herz-Stempel. Denn dieses Geschenk kommt von Herzen.
Einfach lecker.
Rezept für die Rhabarber-Marmelade:
1 kg Rhabarber wird gesäubert und kleingeschnitten. Anschließend mit 0,5 kg 2:1 Gelierzucker mischen und für vier Stunden ziehen lassen. Nach Packungsanleitung des Zuckers aufkochen und in sterilisierte (abgekochte) leere Schraubverschluss-Gläser füllen. Verpacken und fertig.
Die Schraubverschluss-Gläser, könnt ihr euch das ganze Jahr über selbst zusammen sammeln. Wenn es möglich ist, nehmt immer die gleiche Sorte, dann müsst ihr beim heiß Abfüllen, nicht lange herum probieren, welcher Deckel auf welches Glas passt. Auch mach ich Gläser mit Twist-off-Deckeln. Mit diesen habt ihr immer eine Kontrolle, ob das Glas wirklich vakuumwert ist.
Für alle Neulinge in Sachen Einkochen
Die ausgespülten Gläser, samt ihren Deckeln stellt oder legt ihr euch z.B. in einen großen Topf. Gießt heißes Wasser aus dem Wasserkocher hinzu, bis alles Gläser komplett bedeckt sind. Lasst das ganze noch ein ein paar Minuten auf dem Herd köcheln. Holt das jeweilige Glas erst direkt zum Befüllen aus dem heißen Wasser. Das geht mit einer Holzzange und sauberen Tüchern sehr gut.
Die Rhabarber-Marmelade braucht ein Häubchen!
DIY-Herz-Stempel aus einem Radiergummi-Rest.
Herzstempel aus einem Radiergummi
Was du brauchst:
Radiergummi-Rest
Folienstift
Bastelskalpell
Stempelkissen mit roter Farbe
Computer, Drucker & Papier
Packpapier
Zickzack-Schere
Klebestift
Haushaltsgummi
Marmeladenhäubchen nachhaltig selbst gestalten.
Wie es geht:
Mit dem Folienstift malst du dir ein kleines Herz (ca. 1 x 1 cm) auf den Radiergummi-Rest. Mit dem Bastelskalpell kannst du es nun herausarbeiten: Zunächst an den gemalten Linien entlang, nach und nach schneidest du die Fläche weg, so dass das Herz erhaben ist.
Drucke dir anschließend die (etwas aktualisierte) Kreisvorlage aus.
Stemple nun mit deinem selbst kreierten Stempel die Herzen in rot auf. Beim Ausschneiden kannst du ein wenig neben der Linie schneiden, so dass man den Rand noch sieht. Das Packpapier bringst du dir mit der Zickzackschere auf die Maße 15 x 15 Zentimeter. Teste vorher, ob es gut auf die Marmeladen-Gläser passt. Ansonsten passe die Maße an, in dem du das Packpapier etwas größer oder kleiner zuschneidest. Nun stülpst du die Papiere mittig über die Gläser und fixierst sie mit dem Gummi. Die ausgedruckten, ausgeschnittenen und bestempelten Kreise klebst du mit Klebestift mittig auf. Fertig sind deine Marmeladendeckchen.
Wer mag noch mehr Tipps für die nachhaltige Küche?