Buch-Rezension: Socken häkeln

Kann man Socken eigentlich auch Häkeln? Für alle Strick-Muffel unter uns gibt es hierfür eine sehr elegante Lösung: Das Socken-Häkelbuch aus dem Stiebner-Verlag. Hier werden schöne Modelle leicht erklärt. Für die Häkelanfänger braucht es ein wenig Übung und die Profis legen einfach sofort los. Glücklich werden am Ende alle mit ihrer mollig-warmen Fußbekleidung. Lest weiter und ihr erfahrt, wie es mir mit diesem Buch erging:

Socken häkeln für die ganze Familie

Häkelanleitungen für Schuhgrößen von 15 bis 49

Sascha Blase-van Wagtendonk

stiebner

ISBN 978-3-8307-2099-7

Preis 19,90 Euro

128 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Blick ins Buch.

Die Vorderseite des Buches: Jemand streckt seine Beine in die Luft, zu sehen sind vor allem die Füße. Das Model, sehr wahrscheinlich eine Frau,  hat rosa gestrickte Socken an.
Das Cover.

Das Buch

Die Theorie

Ich mag das Titelbild total. Kurz und knapp seht ihr sofort, worum es geht. Um Socken! Abgebildet ist das Grundmodell, mit dem ihr anfangen solltet, um das Prinzip des Musters einmal zu verstehen. Es wird viel mit Reliefstäbchen gearbeitet und die kann man an diesem Modell ausführlichst üben. Ihr findet im Buch auch zwei YouTube-Links, damit ihr euch die Reliefstäbchen zusätzlich in Bewegtbildern und ganz genau ansehen könnt.

Sehr praktisch: Die für die Modelle verwendeten Maschen findet ihr kurz zu Beginn des Buches als Text und Skizze erklärt. (Beim Fadenring gibt es einen kleinen Druckfehler. Die Skizze ist zweifach übereinander gelegt und somit etwas schwerer zu erkennen.)

Das Buch erklärt euch den Sinn einer Maschenprobe und wie sie funktioniert, damit nachher auch alles passt. Zusätzlich gibt es eine Tabelle, anhand derer ihr euch selbst während des Häkelns nochmals auf die richtige Größe überprüfen könnt.

Abnehmen und Zunehmen der Maschen wird im Buch nicht erklärt. Für die Profis unter euch ist das sicherlich kein Problem. Gerade beim Abnehmen der Stäbchen wäre dies für mich jedoch ganz hilfreich gewesen. Das habe ich noch nie zuvor gemacht und auch in meinem Häkel-Lern-Buch konnte ich nichts dazu finden. Dafür habe ich einfach auf diese Seite zurückgegriffen: Dort gibt es ein passendes Video und – für mich immer besonders hilfreich – auch eine bebilderte und beschriftete Erläuterung. Nach zwei, drei Mal üben habt ihr das aber alle schnell drauf.

Die Modelle

Die Modelle sind hauptsächlich mit Reliefstäbchen gearbeitet. Dennoch sind die Socken-Designs alle sehr unterschiedlich und abwechslungsreich gestaltet.

Für die insgesamt zehn Socken-Paare gibt es je eine Häkelanleitung zu den verschiedenen Fußgrößen. Manche gibt es in Kindergrößen, andere für Erwachsene und große Kinder. Für das Grundmodell des Titels werden euch z.B. diese Größen angeboten: XS (Kinder 6 bis 10), S (35 – 39), M (40 – 43) und L (45 – 49).

Das zweite Modell ist recht ähnlich zum Grundmodell gehäkelt. Hier gibt es dann alle Kindergrößen: 0 bis 6 Monate, 12 bis 24 Monate, 3 bis 5 Jahre, 6 bis 10 Jahre und sogar S und M für die Erwachsenen.

Die Anleitung bekommt ihr als Text, ohne Skizzen. Toll ist, dass ihr für jede einzelne Schuhgröße eine eigene Anleitung habt, auf die ihr euch voll und ganz konzentrieren könnt und nicht umrechnen müsst oder Ähnliches.

Das Buch und ich

Warum eigentlich Socken häkeln?

Sobald ich am Schreibtisch sitze und mich kaum bewege, bekomme ich kalte Füße. Früher hat mir meine Oma regelmäßig Socken gestrickt, um dieses Problem zu beheben. Regelmäßig gab es spätestens zu Weihnachten neuen Nachschub. Das klappt heute leider nicht mehr und nach und nach fallen meine Exemplare auseinander. Ständig Stopfen hilft bald auch nicht mehr. D.h. ich muss nun selber ran. Aber: ich kann immer noch nicht richtig Stricken. Eine gute Alternative muss da her, damit ich bis zum kommenden Winter mit neuen und kuscheligen Wintersocken eingedeckt bin.

Gut, dass ich auf dieses Buch gestoßen bin!

Meine Erfahrungen mit der ersten Socke

Ganz ehrlich: Ich brauchte ein paar Anläufe. Zunächst musste ich mir das Prinzip erarbeiten, da ich erstmal keine bildliche Vorstellung des Ganzen hatte (mit einer bebilderten Häkelsprache würde ich mich übrigens genauso schwer tun). Ich habe einfach drauf losgelegt, um zu sehen, wohin mich das Ganze führt. Das ging wirklich schnell und einfach. Das Prinzip ist wie bei anderen Projekten, die in Runden gehäkelt und durch eine bestimmte Maschenzunahme größer werden.

Woran es bei mir zunächst hakte

Mein Problem war nur, ich endete nach einigen Runden nie bei der im Buch angegebenen Maschenanzahl. Nach mehreren Anläufen hat sich herausgestellt, dass ich in meiner Häkelarbeit die in der Vorrunde zugenommenen Stäbchen nicht immer auseinanderhalten konnte und ich manche davon in der Folgerunde wie ein einzelnes Stäbchen behandelt habe. Das könnte an meinem (noch!) ungeschulten Häkelauge liegen.

Wie ich das Problem löste

Nach mehrmaligem Probieren und immer wieder unterschiedlichen Ergebnissen bei der Maschenanzahl, habe ich mir einfach nach Beenden einer jeden Runde die eben gemachten Stäbchen mit einem grünen Faden markiert. Danach klappte alles super und die Maschenanzahl stimmte! Ab dem Zeitpunkt, wo nicht mehr zugenommen wird, also nach dem Zehenspitzen-Bereich, brauchte ich diese Hilfe nicht mehr.

Die fertige Socke fühlt sich durch ein raffiniert ausgetüfteltes Muster super weich und flauschig an.

Wenn man den Dreh erst einmal heraus hat, macht es richtig Spaß, die Socken zu häkeln und mit der Zeit klappt das sogar beim Fernsehen schauen, Radio hören oder mit den Kindern quasseln. Das Buch hat zudem die perfekte Größe, um es in einer Tasche mit seiner Häkelarbeit und Wolle mitzunehmen, um auch unterwegs daran weiter arbeiten zu können.

Fazit

Super und leicht verständliches Buch, für alle die dicke und warme Socken im Winter haben wollen und lieber Häkeln als Stricken.

DIY-Socken gehen auch nachhaltig!

Socken selber machen ist absolut nachhaltig. Ihr spart euch Transportwege und all die Verpackung, die an gekauften Socken hängt. Wenn ihr zusätzlich noch eine so tolle Garn-Quelle habt wie ich, sind selbstgemachte Socken ein absolutes Re-Use:

Heike Hanel aus unserer Nachbarschaft ruft über Kleinanzeigen zu Wollspenden auf, damit sie daraus für die Obdachlosen hier in Hamburg und auch für die Tafeln Mützen und Schals stricken kann. Vieles, was sie dafür nicht verwenden kann (quietsche-pink, viele Fransen, zu kurze Reste…), landet oft bei uns. Alles, was uns wiederum zu viel wird, geben wir weiter an die Kita und die Schule der Kinder. Ich finde das einfach großartig! Habt ihr Lust Wolle zu spenden oder mit Heike für dieses tolle Projekt zu Stricken und zu Häkeln? Dann meldet euch bei ihr:

heike.hanel(at)gmx.de. Über helfende Hände freut sie sich immer.

Zwei kleine Ideen für Maschenstopper und Maschenmarkierer

Diese Maschenstopper und -markierer kosten nichts und sind einfach unverzichtbar, damit ihr die Häkelarbeit ganz ohne Risiko pausieren könnt.

Eine Büroklammer reicht

Eine Büroklammer an sich reicht schon und fertig ist das DIY. Das wäre aber etwas zu einfach, oder? Damit sich der Maschenstopper leichter aus der Masche entfernen lässt, habe ich mir das innere Drahtende spiralig mit einer Zange verdreht. So bleibt der Faden nicht daran hängen und gleitet ganz sanft hinaus. Der kleine Delfin-Anhänger ist zur reinen Deko und macht einfach gute Laune. Hier könnt ihr dranhängen, was ihr wollt oder es auch blanko lassen.

Feder einer Wäscheklammer

Die Metallfedern, die eine Wäscheklammer zusammenhalten, sind ebenfalls super geeignet, um eure Häkelarbeit zu sichern oder auch zu markieren. Vielleicht habt ihr gebrochene Klammern oder verbastelt und verarbeitet gerne die aus Holz. Werft die Federn nicht weg! Gerade für gröbere Arbeiten aus Stoffgarn (ein Beispiel findet ihr hier) sind sie einfach perfekt!

Weitere Buch-Tipps rund ums Häkeln

Häkeln lernen

Allen, die mit dem Häkeln beginnen wollen und keine bis kaum Vorkenntnisse dazu besitzen, kann ich dieses Buch empfehlen. Mit Bildern werden euch hier viele Grundmaschen erklärt. Ein paar grundlegende Tipps gibt es obendrauf, sowie ein paar Übungsbeispiele für den Start in euer neues Hobby:

Witzige Kuscheltiere

Für diejenigen unter euch, die schon etwas Häkeln können und schnell ans Ziel kommen wollen, keine komplizierten Anleitungen brauchen und Spaß an witzigen Kuscheltieren haben, ist dieses Buch einen Blick wert:

Häkeln mal anders

Wer dachte Socken häkeln statt stricken wäre außergewöhnlich, der darf hier erfahren, dass Häkeln nicht nur mit Garn geht, sondern sogar mit Papier. Mit Zeitungspapier!! Die absoluten Cracks in Sachen Upcycling und nachhaliges Gestalten unter uns MÜSSEN sich unbedingt dieses Schmuckstück aus dem Haupt Verlag ansehen:

Häkeltiere zum Kuscheln

Hier erwarten euch lustige Häkeltiere, die vom Prinzip immer gleich aufgebaut, durch kleine Unterschiede dann aber doch ganz unterschiedlich sind. Gerade für Häkelanfänger eine spannende Idee, denn hat man einmal den Dreh raus, kann es in die Massenproduktion gehen. Ein kleiner Häkelkurs mit allen wichtigen Maschen ist mit dabei.

Häkeltiere zum Kuscheln

Beste Freunde zum Liebhaben

Stefanie Benz

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8410-6655-8

92 Seiten

16,99 Euro

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.

Das Cover.

Das Buch

Gerade für Häkelanfänger und -neulinge ist dieses Buch zu empfehlen. Durchaus auch für Kinder, die Interesse am Häkeln haben. Die verschiedenen Tiere wie Einhorn, Katze, Panda, Löwe, Dinosaurier, Lama und Co. haben den gleichen Grundaufbau. Durch kleine Erweiterungen oder Veränderungen am Schluss sowie verschiedene Accessoires werden sie zu dem, was sie sind.

Hat man sich also in das erste Projekt vertieft und dieses einmal fertig, sind die darauffolgenden sehr leicht umzusetzen. Auch die Accessoires wiederholen sich vom Grundaufbau, so kommen die Schühchen und auch der Hut zwei Mal, aber immer leicht abgeändert vor. Der Hut funktioniert zudem ebenso wie die Qualle. Auf dem Cover kann man dies bereits sehr gut erkennen.

Das Projekt und Blick ins Buch.

Mit der typischen Grundform ist es möglich Tiere von der Seite oder von vorne darzustellen. Auch diesen Unterschied erkennt ihr gut auf dem Cover.

Die Anleitungen sind dennoch für jedes Projekt einzeln aufgelistet, so dass man nicht hin- und her blättern muss. Auch das ist für Anfänger sehr angenehm. Für die Körper wird sehr dickes Garn genommen, so kommt der Häkelnde schnell voran, was sehr motivierend wirkt.

Auf den letzen Seiten befindet sich ein Häkel-Grundkurs, in dem alle benutzen Maschen mit Bildern auftauchen und erklärt werden. So muss man nicht mit zwei verschiedenen Büchern arbeiten.

Das Buch und ich

Meine letzte Häkelaktion lag nun bereits ein paar Monate zurück und ich fühlte mich doch glatt schon wieder etwas eingerostet. Durch die Übersicht der Maschen am Ende des Buches gelang mir der Wiedereinstieg in die Materie sehr schnell.

Für uns sollte es als erstes das lustige Einhorn werden. Das Projekt beginnt mit dem Häkeln der Füße/Beine. Nach dem Zusammentüdeln dieser beiden Füße hatte ich irgendwie zwei Maschen mehr, als es hätten sein sollen, das habe ich jedoch gekonnt ignoriert. Nun haben wir eben ein Einhorn, welches gerade deftig zum Mittagessen gefuttert hat.

Unser fertiges Einhorn.

Nachdem ich den Körper fertig hatte sah er in echt irgendwie länger aus, als auf dem Bild. Aber ich glaube das täuscht. Jetzt mit Mähne, Schühchen, Horn, Ohren und Augen wirkt es doch wie auf dem Foto.

Das Häkeln des Körpers ging wirklich sehr schnell. Etwas Zeit braucht es dann noch für all die kleinen Extras, die ein Einhorn daraus werden lassen. Sehr praktisch fand ich an diesem Projekt, dass alles mit halben Stäbchen gehäkelt wird und man sich nie groß umdenken muss. Das ist für Häkelanfänger von großem Vorteil.

Das kleine Zobelhäschen freut sich sehr über seinen neuen Spielgefährten. Als nächstes geht es an den Panda für das größere Zobelhäschen!

Das Buch von hinten.

Fazit

Ein Buch für Häkelanfänger, die ihre Projekte schnell und einfach umgesetzt haben wollen. Die Idee, alles aus der gleichen Grundform herauszuarbeiten finde ich große klasse.

Seite der Autorin:

Noch mehr Tipps

Wer es ganz genau wissen will und von Grund auf mit dem Thema Häkeln anfängt, dem empfehle ich das Buch, mit dem ich vor kurzem in die Materie eingestiegen bin. Hier findet ihr die einzelnen Maschen übersichtlich bebildert und das Wichtigste was es zum Thema Häkeln zu wissen gibt.

Mein neues Häkelwissen habe ich nach dem Häkeln lernen sofort in mein Herzens-Projekt einfließen lassen. Es ist ein kleiner Baby-Yoda mit super süßen Glubschaugen geworden! Ihr findet hier auch eine ausführliche Anleitung dazu:

Stricken lernen – Bild für Bild

Idee von Miriam Heil

frechverlag

ISBN: 978-3-7724-4837-9

Preis: 14,00 Euro

128 Seiten

Softcover mit Seitenklappen

Link zum Buch auf der Verlagsseite, dort könnt ihr auch noch ein wenig ins Buch hineinschauen.

↳Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Das Cover.

Niemand bei uns kann so richtig sticken. Das zu lernen hat nun Lotti – unsere Puppenhaus-Bewohnerin – übernommen und es sich dafür so richtig gemütlich gemacht. Die nächste Zeit werden wir ihr bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, damit wir das auch bald können. Aber schaut mal, was Lotti – nach der Lektüre des oben genannten Buches – schon für sich gestrickt hat: eine super coole Mütze!

Gemütlich hier.

Ich bin gespannt, ob wir das irgendwann auch so hin bekommen wie unsere Oma, die fernsehschauend all unsere Winterpullover, Wintersocken, Stulpen, Mützen und Schals gefertigt hat.

Das Buch

Nun aber zu dem Buch, mit dem Lotti gerade Stricken lernt. Es ist genauso aufgebaut wie dieses hier, mit welchem ich bereits erfolgreich das Häkeln gelernt habe. Beim Häkelbuch handelte es sich fast ausschließlich um Erklärungen in Bildform. Hier nun gibt es pro Bild oft auch ein paar erläuternde Zeilen dazu. Ich persönlich muss mich mit den Stricknadeln in der Hand gerade sehr umgewöhnen, irgendwie fehlen mir da die (Häkel-)Haken dran… 😂

Der Aufbau des Buchs

Das Strick-Buch beginnt mit ein paar allgemeinen Tipps und Erklärungen – hauptsächlich in Bildform und mit ein wenig Worten – zu den Materialien und Nadeltypen und worauf man sonst noch achten sollte.

Im Folgenden werden – zumeist auf einer Doppelseite – erläutert: Kreuzanschlag, linke & rechte Masche, Zu- & Abnahme von Maschen, in Reihen & in Runden stricken, Arbeit fertigstellen, Matratzenstich, neue Maschen aufnehmen, verkürzte Reihe & Wendemasche, verschränkte Masche, Hebemasche, Knopflöcher stricken.

Etwas ausführlicher werden danach die Themen Zopfmuster stricken, mit Farben stricken (in Reihen, in Runden, Jacquardmuster) behandelt, worauf noch ein paar kleine Kniffs und Tricks folgen, z.B. auch, wie man die Strickschrift liest.

Der letzte Teil zeigt ein paar Modelle zum Nachmachen und Einüben der vorangegangenen Beschreibungen: dort gibt es Klassiker wie Mütze, Stirnband, Loop, Schal, Stulpen und auch kleinere Deko-Objekte zu entdecken.

Wie es mir mit dem Buch erging

Um Loszulegen braucht es Wolle und Stricknadeln in verschiedenen Stärken. Mir persönlich helfen kleine Klebezettel in den entsprechenden Seiten des Buches, um den Anschlag, die Maschen und das Projekt zu finden, so dass ich – bereits strickend – schnell hin und her blättern kann.

Ich tu mich noch ein wenig schwer beim sogenannten Perlmuster, bei welchem immer eine linke auf eine recht Masche folgt. Ich vergesse oft, welche der beiden Maschen ich gerade eben gemacht habe. Das ist alles Übungssache und wird leichter. Aber immerhin habe ich den Anfang getan. Der Rest braucht jetzt etwas Geduld meinerseits und ein wenig Übung. Ich habe nicht umsonst meine Oma als großes Vorbild und ein paar Jahre Zeit, bis ich auch ohne Hinzuschauen stricken kann!

Fazit zum Buch

Für alle die schnell mit dem Stricken beginnen wollen, ohne sich erst einmal groß in die Materie einlesen zu müssen. Es ist für alle, die bereits mit gezückter Nadel und Wolle da sitzen und einfach endlich verstehen wollen, wie dieses Hexenwerk vonstatten geht. Ein absoluter Tipp für den Schnelleinstieg.

Das Buch von hinten.

Zahnbürsten-Party!!

Zweckentfremdung wie ich sie liebe! Aus ausgedienten Zahnbürsten kleine Puppies mit Haustieren gezaubert!!

Hier steppt der Bär – äh die Zahnbürste!

Mit der Handsäge wurden die Zahnbürstenköpfe entfernt, Holzkugeln als Köpfe rauf und dann ging der Spaß erst richtig los: Verzierungen mit Deckeln, Knöpfen, halben Plastikeiern als Kopfbedeckung; Wollfäden als Haare; abgeschnittene Handschuh-Finger als Mütze… Wackelaugen oder Halb-Perlen als Augen, gemalt geht natürlich auch. Den Tieren wurde die Schnauze mit dem Dremel in Form geschliffen, Holzperlen als Füße, Augen und Schnute wurde ratzfatz mit einem Folienstift aufgemalt. Als nächstes werden wir uns um die Kleidungsstücke kümmern…

Diese kleinen Püppies sind super praktisch für unterwegs.

(Unbeabsichtigte Markenerkennung. Alles selbst bezahlt.)