Auf die Idee Papier zu besticken muss man erst einmal kommen! In dem Buch «Papier trifft Faden» passiert genau das – und zwar mit abwechslungsreichen Ideen für die verschiedensten Zwecke. Eine ganz klassische Technik wird hier ganz neu interpretiert. Geschenktüten oder Geschenkpapier, Dekoratives oder Pragmatisches? Sucht euch was aus! Vieles ist möglich.
Das Buch beginnt mit Tipps und Tricks, z.B. wie ihr Buchseiten altern lassen könnt. Denn nicht immer hat man vergilbtes Papier zur Hand, obwohl dieses gerade für die im Buch vorgestellten DIYs wunderschön aussieht. Auch cool: Wie ihr euch eine Prickelnadel baut, ohne extra eine kaufen zu müssen. Bei mir liegt nämlich ebenfalls ein Modell der Marke ‚Eigenbau‘ herum…
Darauffolgend erklärt euch die Autorin, was ihr für die vorgestellten Ideen braucht sowie viele Sticharten mit detaillierten Einzelschritten in Text und Bild. Und schon starten die 25 abwechslungsreichen Projekte. Meine persönlichen Highlights aus dem Buch zeige ich euch in der folgenden Übersicht:
Blick ins Buch.
Das Buch und ich
Als allererstes und zum Herantasten an das Thema habe ich mich für eine Mini-version der bestickten Papiertüte entschieden. Auf die Schnelle hatte ich jedoch nur ein Buch mit Klebebindung zur Hand. Aus diesem Grund konnte ich nur eine Buchseite für die gesamte Tüte benutzen. Während im gezeigten Beispiel aus dem Buch «Papier trifft Faden» eine Doppelseite aus einem Werk mit genähter Bindung verwendet wird. Dazu noch mit wunderschöner alter Schrift. So ist dann auch der Text ‚richtig herum‘. Nichtsdestotrotz finde ich die Mini-Variante, mit gedrehter Schrift doch auch recht akzeptabel.
Modelle im Vergleich.
Die Anleitung war äußerst leicht verständlich und ließ sich somit einwandfrei nachmachen. Die kleinen Knötchenstiche habe ich zudem einfach nebenbei in einer Kaffeepause fabriziert. Kleine Randbemerkung: Die ersten Knötchen sind -wie immer nach längerer Stick-Pause – im Nirvana verschwunden. Ein, zwei YouTube-Videos später hat es dann wieder ganz einwandfrei geklappt. Also nicht verzweifeln und einfach einmal ausprobieren!
Bestickte Papiertüte und DIY-Ahle.
Ich finde das kleine Papiertütchen ist wirklich ganz zauberhaft geworden. Kaufen musste ich für dieses Mini-DIY übrigens gar nichts. Alte Bücher lagern hier sowieso im Vorrat zum Verbasteln und die Garne stammen aus meinem wunderbaren Nähkästchenfund.
Fazit zu Papier trifft Faden
Spannende und abwechslungsreiche Ideen, um Papier mal auf eine ganz andere Weise zu verarbeiten. Mir persönlich gefallen vor allem die Blumen-Motive am besten.
Das Buch «Papier trifft Faden» von hinten.
Weitere Buchtipps für Euch
Wenn ihr nun ganz neugierig geworden seid, wie sich Papier auf weitere Arten und vor allem ganz ungewöhnlich verarbeiten lässt, habe ich hier noch ein paar zusätzliche Tipps für euch. Papier kann nämlich nicht nur bestickt werden, nein, auch Häkeln mit Papier und Körbe-Flechten sind möglich. Vor allem Zeitungspapier lässt sich hierfür gut – und vor allem äußerst nachhaltig – verarbeiten.
Wer noch mehr Ideen zum Sticken braucht und vor allem auf der Suche nach kleinen Motiven ist, um möglichst schnell zum Ziel zu kommen, stöbert sich gerne einmal durch folgende Buchtipps:
Mit selbstgemachten Abschminkpads aus Stoffresten seid ihr auch im Badezimmer nachhaltig unterwegs. Ein Badezimmer ohne Plastik und Wegwerfprodukte empfinde ich persönlich als absolut gemütlich und als totale Wohlfühl-Oase. Die Abschmickpads könnt ihr zudem ganz nach eurem eigenen Geschmack oder auch nach dem Einrichtungsstil eures Badezimmers gestalten. Und sie sind zudem ein super Geschenk für andere!
DIY-Abschminkpads halten lange
Meinen ersten Schub an DIY-Wattepas habe ich mir vor fast zehn Jahren, als absoluter Nähanfänger, aus alten Sweatern genäht. Genau dafür sind solche Projekte perfekt! Ihr lernt eure Nähmaschine besser kennen und tastet euch an das Thema Stoff und Garn immer mehr heran. Aber auch um v.a. kleine Stoffreste sinnvoll und einfach zu minimieren, bietet sich dieses Projekt ganz wunderbar an.
Nun also, nach zehn Jahren, beginnen die ersten Abschminkpads unansehnlich zu werden und es wurde Zeit für einen neuen Schwung an Pads im Bad. Aber rechnet das mal hoch: zehn Jahre lang morgens und abends ein Pad! Ich bin mit dieser Bilanz absolut zufrieden.
DIY-Abschminkpads.
Was ihr für die Abschminkpads braucht und wie es geht
Alles was ihr braucht, sind Stoffreste. Das können wie bei meinem ersten Versuch ausgetragene Pullis sein, die haben zudem oft eine glatte und eine weiche Seite. Wenn ihr das beim Zusammenlegen eurer Stofflagen beachtet, haben eure Pads ebenfalls eine glatte und eine flauschige Seite, so dass ihr euch beim Abschminken immer entscheiden könnt, welche Seite für eure Bedürfnisse gerade besser ist. Aber auch altes Bettzeug oder andere kleinere Stoffreste eignen sich ganz hervorragend dafür. Schaut, welche Farben gut zusammenpassen und euch gefallen.
Aus Stoffresten und Schablone werden Abschminkpads.
Mit einer Dose oder einem anderen runden Gegenstand bereitet ihr euch eine kreisrunde Schablone aus Papier vor (der Hardcore-Upcycler nimmt dafür einfach einen gebrauchten Briefumschlag). Den Papierkreis fixiert ihr mit zwei Stecknadeln auf mehrere Stofflagen und schneidet diese dementsprechend aus. Je nachdem welches Ausgangsmaterial ihr nehmt, kann so ein Abschminkpad aus zwei bis drei Stofflagen bestehen (habt ihr drei Lagen, könnt ihr im Inneren unattraktive Stoffprints verstecken!). Testet aus, mit wieviel Lagen euch das Pad von der Haptik her am besten gefällt und bereitet euch einen ganzen Schwung an Stoffkreisen vor. Anschließend braucht ihr diese nur noch zusammenzulegen und mit einem Zickzack-Stich an der Nähmaschine vernähen.
Es ist hierbei möglich mit der Grundeinstellung der Stichart einfach mehrere Runden übereinander zu nähen, oder ihr testet einen kleineren Abstand an einem Probestoff und passt die Naht genau an. Für meine eigenen Pads ist mir das Nahtbild nicht so wichtig, möchte ich welche verschenken, gebe ich mir bei diesem Schritt etwas mehr Mühe.
Aufbewahrung für die Abschminkpads
Für die Pads braucht es natürlich auch noch eine schöne Aufbewahrung. Auch für diese gibt es eine simple und nachhaltige Lösung: eine ausgetragene Jeans! Genauer gesagt: den unteren Abschnitt des Hosenbeins. Der untere Abschluss der Jeans wird für das kleine Körbchen einfach die obere Kante. Die abgeschnittene Seite vernäht ihr mit einem kreisrunden Stoffstück (z.B. aus der gleichen Hose). Passt hier die Größe des runden Stoffstücks an die Öffnung an und vergesst die Nahtzugabe nicht. Wer mag, verziert die Aufbewahrung mit einer Borte, einem Button, einem Anhänger oder Ähnlichem.
Aus einer Hose werden gleich zwei Aufbewahrungen.
Den Button mit dem Segelboot habe ich übrigens mit einer Button-Maschine selbst gemacht. Das Highlight ist jedoch der DIY-Stempel dazu – aus einem alten Holzpuzzle und eingetrocknetem Sanitär-Silikon!!
Kleiner Ausflug: Stempel für den Button
So macht Stempeln noch mehr Spaß!! Mit aufgepimpten selbstgemachten Stempeln aus einem alten Holzwürfel-Puzzle und Silikon, welches in der Kartusche eingetrocknet war.
Silikon eignet sich hervorragend zum Stempeln! So ist eingetrockneter Kartuscheninhalt für mich wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Die Plastiktube bekommt ihr mit einem Dremel problemlos auf (mit einer Handsäge sollte es auch gehen). Die eingetrocknete Masse lässt sich anschließend ganz leicht am Stück herausziehen. Mit Messer, Rasierklinge und einer Nadel schneidet und ratscht ihr euch die gewünschten Formen zurecht und klebt sie mit (noch flüssigem) Silikon auf die mit alten Buchseiten verzierten Holzwürfel.
Stempel aus altem Würfel-Puzzle.
Noch mehr Nachhaltigkeit für das Badezimmer
Noch eine Miniwinni-Idee, die ihr gut im Badezimmer oder auch in der Küche benutzen könnt: Wasch- und Wischlappen aus einem ausgefransten Handtuch.
Bei dem für das gezeigte Projekt benutzen Handtuch löste sich der äußere Bund mittlerweile stark ab. Reparieren hätte ich sehr aufwändig gefunden. Auch ist der Stoff schon recht hart und nicht mehr so flauschig gewesen, zum Wegwerfen fand ich ihn dennoch zu schade. Da kam mir die Idee einfach ein paar Waschlappen daraus zu machen.
Genau wie bei den Abschminkpads malt ihr euch für die Lappen eine kleine Schablone (hier benutztes Packpapier) in gewünschter Größe zurecht. Orientiert euch an bereits vorhandenen Waschlappen. Schneidet aus dem unansehnlich gewordenen Handtuch mit Hilfe der Schablone doppelt so viele Rechtecke aus, wie ihr euch Lappen vorbereiten wollt. Legt diese doppelt und näht sie wieder mit einem Zickzack-Stich zusammen. Das Ausgangshandtuch hatte eine hell- und eine dunkelgraue Seite. Dementsprechend habe ich auch die zwei Lagen zusammen genäht. Von der einen Seite sind die Lappen nun hellgrau, von der anderen dunkelgrau.
Aus einem Handtuch werden Waschlappen.
Was ihr noch so aus unansehnlich gewordenen Textilien machen könnt
Braucht ihr noch ein paar Buchtipps rund um das Thema nähen?
Wie wäre es denn einmal, Stoffe mit ganz natürlichen Mitteln zu färben und dann zu vernähen? Das ist möglich mit dem Buch ➽ »Wild gefärbt« von Abigail Booth. Braucht ihr noch Tipps, wie ihr perfekt und sauber vernäht, empfehle ich euch ➽ »Nähen perfekt« von Yoshiko Mizuno. Und zu guter Letzt ➽ »Capsule Wardrobe« von Arianna Cadwallader & Cathy McKinnon.
Getränkekarton ist ein unheimlich vielseitiges Bastelmaterial. Ich selbst bin ein großer Fan davon. Nun gibt es dazu auch noch ein ganz wunderbares Buch, welches euch mannigfaltige und abwechslungsreiche DIY-Projekte rund um das Thema Milchkarton, Tetra Pak® oder ganz allgemein Getränkekarton zeigt.
Das Buch reiht sich in die» Resteliebe«-Serie des Christophorus Verlages ein. Hier wurden bereits viele andere Themen wie Glas, Papier, Dosen, Stoff, Tapeten… vorgestellt. Nun geht es jedoch um mein absolutes Lieblingsmaterial: Getränkekarton! In wirklich abwechslungsreichen Projekten und mit wunderschönen Bildern stellt euch Ina Mielkau Deko-Objekte wie Fische oder Vasen, Gebrauchsgegenstände wie Mini-Geldbörsen und eine Handy-Tasche, Aufbewahrungsmöglichkeiten wie kleine Schalen oder Utensilios und Geschenke wie ein Mini-Fotoalbum und Linoldrucke (!) vor. Und vieles vieles mehr.
Vielleicht kennt ihr ja schon ein paar Ideen von Instagram und Pinterest. Ich mag es, thematisch zusammenhängende Projekte samt Anleitung in einem Buch zu haben, denn Blättern ist für mich immer noch schöner als swipen. Inas Umsetzungen sind zudem wunderschön! Viele weitere Projekte haben mich ebenfalls überrascht – ich sage nur »Linoldruck« – und machen einfach Lust auf Nachmachen und auf das Umgesetzte Weiterdenken.
Blick ins Buch & nachgemachte Projekte.
Das Buch und ich
Schon lange habe ich mich auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht, als ich es endlich in den Händen hielt. Denn Ina Mielkau fotografiert ihre Modelle einfach immer sehr stimmungsvoll und auch die Gesamtgestaltung des Buches ist unheimlich ansprechend. Am liebsten möchte ich hier alles nachbauen (mit einer kleinen Ausnahme, zu der ich noch komme). Getränkekarton ist einfach ein Material, welches so ziemlich jeder Zuhause hat (Und wer nicht, kann es sich ganz leicht von Freunden und Nachbarn besorgen!), zudem ist das Papier durch den geschichteten Aufbau sehr strapazierfähig und hält mehr aus, als so mancher denkt!
Die kleinen Blumenampeln aus dem Buch, die sich auch auf dem Cover tummeln, haben es mir besonders angetan. Folglich wurden diese mein erstes Projekt. Alle dafür benötigten Materialien hatte ich parat: natürlich einen Getränkekarton, etwas Schnur, Bastelkleber und ein paar Ösen. Mehr braucht es nicht. Die Blumen-Hängerchen chillen nun an einer Deko-Leiter in der Küche, bestückt mit künstlichen Pflanzen, neben ein paar Trockenblumen aus dem Garten. (Der Lichteinfall ist an diesem Ort für lebende botanische Wesen leider einfach suboptimal)
Meine Mini-Blumenampeln.
Kurzum: einmal losgelegt, konnte ich mich kaum noch halten. Aus diesem Grund folgten weitere Projekte wie kleine Körbchen, Mini-Geldbeutel und Briefumschlag. Und ich bin noch lange nicht fertig damit, mich durch dieses Buch inspirieren zu lassen!
Eine Auswahl meiner nachgebauten Projekte.
Fazit zum Buch
Dieses abwechslungsreiche Buch kann sich von allen Seiten sehen lassen, macht Spaß auf Ausprobieren und Nachmachen.
Die Rückseite des Buches.
Miniwinni-Manko…
Hier nun das kleine Manko, welches ich weiter oben kurz erwähnte. Ein Projekt im Buch ist ein Vogelhäuschen aus Getränkekarton für den Garten. Dieses wird mit Kleber und Acrylfarbe bearbeitet. Meiner Meinung nach sind dies jedoch Komponenten, mit denen Tiere nicht in direkten Kontakt kommen sollten, sie knabbern daran und verzerren sie. Zudem besitzt das Häuschen keine Lüftungsschlitze im Bereich der Vogelfutter-Aufbewahung, was sehr schnell zu Schimmelbildung führen kann. Deshalb zeige ich euch eine Alternative, die zwar auf Grund fehlender Farbe nicht so bunt ist wie Inas Modell, welche jedoch zusätzlich ohne Kleber auskommt.
Vogelhäuschen aus Getränkekarton.
…und mein Lösungsansatz dazu
Dafür habe ich zwei (!) von innen braune Getränkekartons benutzt. Einer bleibt erst einmal ganz, beim anderen hingegen entfernt ihr den oberen und unteren Teil und schneidet ihn an einer Seite auf. Markiert euch auf dem flachen Karton Eingang, Fenster und Co. und schneidet diese, z.B. mit einem Cuttermesser, aus. Wickelt ihn anschließend um den ganz gebliebenen Karton. Schneidet im Folgenden auch die Koturen in den zweiten Karton. Statt Kleber hält hier alles durch mehrere Schnüre aus Jutegarn zusammen. Den Boden durchlöchert ihr zunächst mit einer Nadel und vergrößert anschießend die Löcher mit einem Holzspieß oder einer Stricknadel. Verziert nach Herzenslust mit Naturmaterialien wie kleinen Stöcken, Zweigen, Astscheiben, getrockneten Blüten oder Früchten, Tannenzweigen etc.
Im Folgenden darf das Häuschen mit Futter befüllt werden. Wechselt dieses regelmäßig durch und fegt den Boden aus. So können sich hier keine Krankheitserreger breit machen. Letzteres funktioniert mit einer ausrangierten Zahnbürste ganz gut.
Der horizontale Zweig geht durch das gesamte Häuschen hindurch. So habt ihr die Möglichkeit innen z.B. auch Meisenknödel aufzuhängen, anstatt nur Trockenfutter auszulegen. Bei uns führte das dazu, dass ein Piepmatz sogar hierauf im Häuschen auf der Stange übernachtet hat…
Zusätzlich überdacht aufgegangen hält das Häuschen auch widrigem Wind und Wetter stand. Aus hygienischen Gründen empfehle ich jedoch, das Häuschen nur eine Saison lang zu benutzen. Im nächsten Jahr baut ihr euch einfach eine neue Version.
Weitere Empfehlungen rund um das Thema Getränkekarton
Wusstet ihr schon, dass sich der Zobelhase nun auch bei Spoonflower herumtreibt? Nach und nach werde ich dort immer mehr Stoffdesigns hochladen und hoffe euch damit eine kleine Freude machen zu können. Mein erstes Projekt aus den selbst-designten Stoffen seht ihr hier: genähte Stoffsäckchen werden zu einem wiederverwendbaren Adventskalender.
Vielseitiger Adventskalender
Jedes Jahr aufs neue kann dieser mit den genähten Stoffsäckchen nach Lust und Laune neu arrangiert werden. In einer schönen rustikalen Holzschüssel oder in einem vintage-Korb fühlen sich die kleinen Überraschungen sehr wohl. Es ist auch möglich, den einzelnen Säckchen weitere Bestimmungen zukommen zu lassen. Sie eignen sich nach ihrem Leben als Adventskalender hervorragend als nachhaltige Verpackung für kleine Mitbringsel oder als Duft- und Kräutersäckchen… So Vieles ist denkbar.
Adventskalender in der hängenden Variante.
Die hängende Variante beinhaltet kleine – jedoch absolut feine – Upcyclings! Die Zahlenkreise bestehen aus Pappe, die vorher als Verpackungsmaterial diente und die Haken gehörten vor langer langer Zeit zu einer Gardinen-Aufhängung. Der mit Garn umwickelte Ring, an dem alles hängt, war in seinem vorherigen Leben ein Topfdeckel! Dieser ist uns im Zobelnest zersprungen (warum auch immer) und ich wusste sofort, der silberne Rahmen bleibt hier!!
Nach der Umwicklung mit weißem Garn sieht der ehemalige Topfdeckel-Rahmen jetzt richtig gemütlich aus und eignet sich auch nach Weihnachten noch für viele Projekte!
Ein Säckchen – viele Möglichkeiten.
Vielseitige Stoffsäckchen
Ich mag die verschiedenen Farbkombinationen der Stoffdesigns total. Sie harmonieren ganz wunderbar mit ruhigen Tönen, wie z.B. dem des Packpapiers. Die aus kleinen Quadraten ganz einfach genähten Säckchen können zudem auf unterschiedlichste Weise ihren Inhalt präsentieren. Sei es mit einem zusammengerollten Verschluss, oben zusammengebunden oder nach innen gekrempelt, damit auch etwas größere Präsente Platz haben. Diese genähten Stoffsäckchen sind kleine Allrounder.
Aus Stoff wird eine nachhaltige Geschenkverpackung.
Anleitung – genähte Stoffsäckchen
Eine gepunktete Linie meint, der Stoff soll hier gefaltet werden bzw. wurde hier gefaltet. Die gestrichelte Linie meint, dass hier genäht werden soll bzw. genäht wurde.
1 & 2. Ihr beginnt mit einem Stoffquadrat, z.B. 20 x 20 cm groß, und faltet dieses zunächst drei Zentimeter an der oberen Kannte nach innen. Das wird die Öffnung nach oben.
3. Den entstanden Bund könnt ihr nun mit einer Naht 1 cm vom oberen Knick entfernt absteppen. Wer mag kann weiter unten noch eine zweite Naht einfügen.
4 bis 7.Knickt den Stoff nun in der Mitte rechts auf rechts und vernäht die Kante an der Seite (1 cm Nahtzugabe).
8 bis 10. Faltet den (fast) Beutel nun so, dass die Seitennaht auf einer Seite in der Mitte liegt und vernäht den Boden (1 cm Nahtzugabe).
11. Für eine gewisse Tiefe des Beutels könnt ihr euch die Kanten absteppen. Dafür muss der Beutel nochmals so gedreht werden, dass die Naht (rechts oder links) auf einer Seite liegt. Im rechten Winkel wird nun die Ecke abgesteppt. Bei mir hat die Naht eine Länge von jeweils 2 cm. Wollt ihr einen ‚dickeren‘ Beutel müsst ihr die Ecke größer gestalten, so dass die Naht länger wird, z.B. 3 cm.
In diesem Beitrag zeige ich euch eine absolut nachhaltige und Ressourcen-schonende Geschenkverpackung für DIY- Samenbomben! Viel mehr als Eierkarton, Zeitung und Teebeutel braucht es für dieses sinnvolle Mitbringsel nicht. Die Anleitung zum Aussäen gibt es zum Ausdrucken mit dazu und auch die Blumen-Vorlage. Dafür einfach weiter nach unten scrollen. Wie ihr die Samenbomben selber herstellt erfahrt ihr hier.
Sinnvolles DIY-Geschenk im Frühling: Samenbomben im Eierkarton
Anleitung für die Geschenkbox
Die Manschette
Damit dieses Geschenk wunderschön wird und nicht nur nach einem Eierkarton aussieht, habe ich es mit »Geschenkband« umwickelt. Eine halbe Zeitungsseite wurde dafür ruckzuck um ein Lineal gewickelt. Das Lineal kam wieder raus und mit einer Lochzange zwei Löcher zum späteren Verschließen hinein.
Ein absolutes Upcycling: Aus Eierkarton & Zeitung wird eine Geschenkverpackung.
Die Blume
Für die Blume habe ich mir mehrere Lagen Zeitungspapier übereinander gelegt, die Vorlage obenauf. Damit beim Ausschneiden nichts verrutscht kam die Briefklammer bereits jetzt in die Mitte der Blume (dafür vorher das Loch mit der Lochzange hineinbringen). Für einen kleinen Kontrast kamen noch vier Lagen der großen Blume aus Teebeutelpapier dazwischen.
Kreativ mit Teebeuteln
Kennt ihr schon den neuesten Trend mit Teebeuteln zu arbeiten? Ihr verwendet dafür tatsächlich die kleinen benutzen Teebeutel! Drückt diesen nach eurer Teepause einfach gut aus und schneidet ihn oben auf. Entfernt das Innere (super Dünger für euren Garten und deftiges Futter für den Kompost!) und spült den Beutel einmal kurz mit klarem Wasser ab. Auf einem alten Tuch kann er trocken und anschließend weiterverarbeitet werden. Für die Blume habe ich vier so vorbereitete Teebeutel-Papiere wie die Zeitungslagen übereinander gelegt und mit Hilfe der Vorlage ausgeschnitten.
Die Fertigstellung
Ganz zum Schluss werden alle Blümchen mit der Briefklammer zusammengeheftet und an die Manschette aus Zeitungspapier angebracht. Druckt und schneidet euch die Anleitung zur Handhabung der Seedbombs weiter unten aus. Knickt sie so, dass sie in den Deckel des Kartons geklebt werden kann. Klebt ihr nur das untere Drittel ein, kann die Anleitung ganz einfach aufgefaltet werden. Füllt den Karton mit den Samenbomben. Wer mag verpasst ihnen noch eine Hülle aus Zeitungspapier. Die Manschette wird zum Schluss einfach seitlich über den geschlossenen Karton geschoben.
Das geöffnete Geschenk: Samenbomben samt aufklappbarer Pflanz-Anleitung.
Sucht ihr nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für Musterbeutelklammern? Dann schaut einmal hier vorbei. Da heißen sie dann Rundkopfklammern. Ich behalte aber auch immer die, die mit Brief und Co. hier ankommen.
Selbstgemacht, kommt doch einfach immer gut. Der Gedanke hinter dieser Idee ist zudem, Geschenke nachhaltiger und vor allem mit wesentlich weniger Müll zu kreieren. Schön ist es auch, wenn gerade im Bereich von Kosmetik möglichst wenig Inhaltsstoffe verwendet werden. Stellt ihr euch die Verwöhn-Produkte für das Badezimmer selbst her, könnt ihr nicht nur ein wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten, sondern auch selbst bestimmen, was hinein soll.
Ich finde, gerade zu Weihnachten, wenn sich viel der gemeinsamen Zeit in der Küche abspielt, bietet sich die Gelegenheit ein paar Verwöhn-Rezepte für das Badezimmer auszuprobieren, die sich auch noch super verschenken lassen.
Aus normalen 1L-Getränkekartons lassen sich ganz wunderbare Häuschen zum Befüllen bauen, die man sich wie ein kleines Winterdorf arrangieren kann. Wie ihr diese Häuser bauen könnt erfahrt ihr in meinem Kreativ-Buch. Um alle 24 Häuschen zu füllen, können sich die kleinen Kosmetik-Überraschungen ruhig wiederholen. Ihr könnt z.B. zusätzlich verschiedene Duft- und Farb-Varianten herstellen. Ein paar Beispiele dafür zeige ich euch im Artikel. In kleinere Einheiten verpackt lassen sich damit auch ganz leicht andersformatige Kalender befüllen.
Aus Salz, Öl und Blüten könnt ihr super schnell einen toll duftenden und pflegenden Zusatz für die Badewanne herstellen. Die Aufbewahrung im Schraubglas macht daraus einen schönen Hingucker im Badezimmer.
Zutaten für das Badesalz:
2 Tassen Salz
2 EL Olivenöl
getrocknete und unbehandelte Rosenblätter, oder auch andere Blütenmischungen
wenn gewünscht: ätherisches Öl
Schneller geht’s nicht: alle Zutaten miteinander mischen, ein wenig durchziehen lassen, fertig! Passt hier mit dem ätherischen Öl jedoch gut auf, da dieses in unverdünnter Form hautreizend ist.
Blüten-Badesalz.
Wer es bunter mag, kann sich das Salz auch einfärben! Dafür portioniert ihr euch kleinere Mengen ab und mischt diese mit euren Wunschfarben. Zum Verpacken können die bunten Salze – z.B. in einem Schraubglas – übereinander geschichtet werden.
Buntes Badesalz.
Badebomben
Zutaten für die Badebomben:
100g Zitronensäure
200 g Natron
2 TL Olivenöl
Lebensmittelfarbe nach Belieben
Duftöl nach Belieben (z.B. Lavendel)
1 Spritzer Wasser
Zitronensäure, Natron und Ölivenöl gut mischen. Anschließend – für die ganz persönliche Mischung – die Lebensmittelfarbe und das Duftöl (Achtung: unverdünnt hautreizend!) hinzugeben. Mit einem Spritzer Wasser stellt ihr eine Konsistenz her, die sich gut in kleine Silikonförmchen pressen lässt. Hierfür eigenen sich auch Eiswürfel- oder sogar Pralinenformen! Lasst das ganze zirka zwei Stunden trocknen und schon seid ihr fertig.
Lavendel hat z.B. eine beruhigende Wirkung. In der manches Mal doch hektischen Weihnachtszeit keine so schlechte Idee, oder?
Mini-Badebomben.
Körpercreme im Glas
Körpercreme aus Sheabutter, Kokosfett und ätherischem Zitronengrasöl, pflegt und erfrischt nach dem Baden. Dieses Rezept ist schnell zubereitet, so auch das Etikett, welches durch das Gummi immer wieder aufs Neue benutzt werden kann. Das ganze spart Verpackung und somit Müll und ist als ein wirklich sinnvolles Geschenk absolut zu empfehlen.
Körpercreme.
Zutaten für die Körpercreme:
80 g Shea-Butter
20 g Kokos-Öl
ein Spritzer Sesamöl
5 bis 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl, z.B. Orange oder Zitronengras
Lasst die Shea-Butter und das Kokos-Öl in einem Wasserbad schmelzen. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, da dies den Ölen nicht gut bekommt. Ist alles geschmolzen, nehmt die Hitze weg und rührt das Sesamöl unter. Ganz zum Schluss kommt das ätherische Öl hinzu. Passt hier gut auf, da ätherische Öle in unverdünnter Form hautreizend sind. So lange eure Mischung noch flüssig ist, füllt ihr sie in einen passenden Behälter um und lasst sie in Ruhe fest werden. Das kann mehrere Stunden dauern.
Das Sesamöl macht die Creme geschmeidiger, so dass es sich sehr gut auf der Haut verteilen lässt. Man sollte die Creme nach dem Duschen oder Baden unbedingt auf der noch nassen Haut auftragen, so wird die Feuchtigkeit in der Haut gespeichert. Als Duftnote habe ich mich für Weihnachten für Zitronengras entschieden, das passt richtig gut!! Den Geruch des Kokos-Öls mag ich eigentlich nicht, aber im End-Gemisch riecht es überhaupt nicht danach; das finde ich persönlich sehr angenehm.
Das wiederverwendbare Etikett besteht aus Getränkekarton und kann mit Lackstiften sehr gut beschriftet und verziert werden.
Lippenbalsam
Lippenbalsam aus Bienenwachs und Kokosfett mit einem Hauch Orangenduft, ist im nasskalten Winter einfach unverzichtbar für geschmeidige Lippen. Einzeln verpackt ist er gut portionierbar. Und für unterwegs kann man sich einfach ein Stück in einem kleinen Schraubgefäß in die Tasche legen.
Lippenbalsam.
Zutaten für den Lippenbalsam:
7 g Bienenwachs
30 g Kakaobutter
3 TL Olivenöl
3 Tropfen Orangenöl
Die festen Bestandteile schmelzt ihr in einem Wasserbad bei niedriger Temperatur. Anschließend wird alles vom Herd genommen, mit Olivenöl verrührt und das ätherische Öl hinzugefügt. Hier achtet bitte wieder darauf, dass ihr das unverdünnte Öl nicht auf eure Haut bekommt. Für eine längere Haltbarkeit gießt ihr die noch flüssige Masse in kleine Förmchen und lasst sie dort aushärten. Ist das passiert, könnt ihr die einzelnen Stückchen z.B. in Butterbrotpapier verpacken.
Knetseife für noch mehr Abwechslung
Wer Kinder zu Hause hat oder selbst Kind geblieben ist, hat vielleicht genauso viel Spaß an dieser kleinen Kleinigkeit wie wir: Knetseife! Diese könnt ihr euch mit Hilfe von Lebensmittelfarben so bunt gestalten wie ihr wollt, oder ihr lasst sie einfach elegant weiß.
Zutaten für die Knetseife:
20 ml Öl (z.B. Babyöl, Mandelöl, Sonnenblumenöl)
20 ml Duschgel (Sorte egal)
10 ml Bodylotion oder auch Handcreme (Sorte egal)
eine Prise Salz
60 g Speisestärke
Lebensmittelfarbe
Mischt alle Zutaten gut miteinander bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Sollte es ein wenig zu klebrig sein, einfach nochmal etwas Stärke hinzugeben. Wer es bunt mag, kann sich die Masse nun portionieren und einfärben. Entweder mischt ihr alles in einer Farbe an oder ihr stellt euch gleich eine bunte Kollektion zusammen. Für Einzel-Portionen könnt ihr die Seife auch in kleine Plastikeier verpacken.
Deocreme ganz ohne Zusatzstoffe
Deo- und Körper-Creme werden bei mir in kleinen Weck-Gläsern aufbewahrt, so bleibt alles plastikfrei und sieht toll aus. Da macht die Körperpflege gleich noch mehr Spaß. Das Rezept für die Körpercreme habt ihr weiter oben bereits erfahren, nun geht es an die Zubereitung eines DIY-Deos!
Ein Badezimmer ohne Plastik.
Zutaten für die Deo-Creme:
2 TL Kakao-Butter (Shea geht auch, dann wird es noch etwas cremiger)
4 TL Kokos-Öl
6 TL Natron
6 TL Stärke
einen Spritzer Glycerin
4 Tropfen ätherisches Öl
Achtet beim Glycerin darauf, dass es pflanzlich ist, jedoch nicht aus Palmöl hergestellt wurde. Es wirkt hier rückfettend, so dass die Achseln nicht austrocknen.
Zunächst schmelzt ihr in einem Wasserbad die Kakao-Butter, und achtet immer drauf, dass es nicht zu heiß wird. Anschließend wird das Kokos-Öl hinzugefügt und ebenfalls geschmolzen. Jetzt braucht ihr das Wasserbad nicht mehr. Fügt nun nach und nach die festen Bestandteile hinzu. Dass dieses Hinzufügen in kleinen Portionen passiert ist ungemein wichtig, damit keine Klümpchen entstehen. Ihr müsst hier wirklich fleißig mit dem Schneebesen rühren. Sind die Klümpchen erst einmal da, gestaltet es sich als recht schwierig, diese wieder zu entfernen. Anschließend kommt noch das Glycerin hinzu und ganz zum Schluss tropft ihr das ätherische Öl hinein; hier wieder gut aufpassen, da es im unverdünnten Zustand hautreizend ist. Die noch flüssige Masse gießt ihr in ein passendes Gefäß und lasst sie abkühlen. Das kann mehrere Stunden dauern.
Ich persönlich komme mit dem Deo sehr gut klar. Für Menschen die stark schwitzen ist es vielleicht weniger geeignet. Das muss jeder für sich ausprobieren.
Mini-Seifen
Ob für das Seifensäckchen oder für Gäste, Mini-Seifen sind mit Rohseife schnell gemacht. Allerdings achte ich auch hierbei darauf, dass sie möglichst wenig Inhaltsstoffe besitzt, Bio-Qualität hat und vor allem ohne Palmfett ist.
Was ihr für die Mini-Seifen braucht:
Rohseife
Ätherisches Öl nach Wahl
Lebensmittelfarbe
Zuckerperlen
Gießform, z.B. leere Pralinenverpackungen oder Getränkekartons
Für diese kleinen Duftstücke muss man den Rohling einfach nur etwas kleiner schneiden und bei geringer Wärmezufuhr einschmelzen. Die Masse wird anschließend in kleinere Portionen abgefüllt. Dafür braucht es auch kein weiteres teures Equipment. Als Gießformen bieten sich – wie auch schon bei den Badebomben – leere Pralinen-Verpackungen an. Auch aufgeschnittene Getränkekartons eigenen sich dafür sehr gut. Die Seife könnt ihr mit Lebensmittelfarbe einfärben oder wieder schlicht und elegant weiß belassen.
Mini-Seifen.
Mit dem Hineinmischen von Blüten wäre ich vorsichtig, da sich hier einige anschließend braun verfärben und das die Seife unschön aussehen lässt. Auf dem Bild mit der Deo-Creme könnt ihr das ganz gut sehen! Mit Blüten der Kornblume soll dies allerdings nicht passieren! Das habe ich selbst jedoch noch nicht ausprobiert. Ihr könnt jedoch zum Aufhübschen kleine Zuckerperlen auf die Seife geben. Lasst die Stücke dafür etwas abkühlen, damit die Perlen nicht nach unten fallen, sondern obenauf liegen bleiben.
Zum Verwöhnen
Aromatherapie
Nun habt ihr – oder der Beschenkte – all diese tollen DIY-Kosmetik-Produkte für die Körperpflege. Wenn es jetzt im Badezimmer noch zusätzlich toll duften soll, habe ich genau die richtige Idee für euch: Duftwachs! Denn auch das könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Vielleicht hat ja noch der ein oder andere Wachsreste vom letzten Weihnachtsfest im Kreativ-Vorrat, denn genau die brauchen wir jetzt!
Zutaten für das Duftwachs:
Wachs oder Wachsreste
Ätherisches Öl, nach Wahl
Silikon-Form
Schmelzt die Reste bei niedriger Temperatur ein und nehmt die Hitze weg. Nun noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls eurer Wahl (hier wieder aufpassen!) und ab damit in kleine Silikonförmchen. Nach dem Aushärten sind ist das Duftwachs bereits fertig für die Verwendung in einem Duftlicht. Schnappt euch ein paar für Stücke für euch selbst, der Rest kommt in den Adventskalender!
Duftvorschläge: Der Geruch von Orange passt einfach herrlich Weihnachten, Lavendel wirkt beruhigend und von Rosenduft kann ich einfach nicht genug bekommen.
Duftwachs zum Verwöhnen der Seele.
Kerzen mit Holzdocht gießen
Und da es gerade so schön mit dem Duftwachs war, gibt es hier noch eine kleine Idee für die gemütlichen Stunden in der heißen Wanne oder eingemummelt in einer Decke auf der Couch nach einem langen kalten Tag: eine selbstgegossene Kerze mit einem DIY-Holzdocht! Jup, ihr habt richtig gelesen, denn auch die Holzdochte muss man sich nicht kaufen. Vorausgesetzt ihr benutzt wie wir manches Mal XXL-Streichhölzer. Oft brennen diese nur kurz und es bleibt viel Holz übrig. Genau diese Reste nehme ich für die selbstgegossenen Kerzen als Docht.
Was für ein tolles Licht!
Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Bambusspießen genauso funktioniert.
Was ihr für die Kerze braucht:
Wachsreste
XXL-Streichhölzer, z.B. bereits gebrauchte
Glas
Pappe
Für die Kerze schmelzt ihr Wachsreste ein, wie ihr es schon für das Duftwachs getan habt. Noch flüssig, füllt ihr es in ein schönes Glas. Damit die Dochte – ihr braucht übrigens dafür zwei bis drei Stück der alten Streichhölzer – im flüssigen Wachs nicht umkippen, schnappt ihr euch einen Pappkarton, der etwas größer als der Glasumfang ist. In den Karton stecht ihr mittig zwei bis drei Löcher nebeneinander, je nachdem, wie viele Dochte ihr verwenden wollt. Die Löcher müssen von der Größe so gewählt werden, dass sie die Streichhölzer halten können. Diesen Karton legt ihr so auf das Glas, dass die Dochte damit mittig im Wachs fixiert werden.
Kleine Schwämmchen aus alten Leggins
Die kleinen Schwämmchen in kunterbunt oder dezent gehalten aus kaputten Socken oder Leggins werden von manchen auch Tawashis genannt. Man kann diese ebenso aus T-Shirt-Ärmeln herstellen, diese bleiben ja eh übrig, wenn man sich T-Shirt-Garn selbst produziert. Bei uns fallen vor allem Socken der Erwachsenen und Leggins der Kinder an, die irgendwann so viele Löcher haben, dass sich stopfen und flicken wirklich nicht mehr lohnt. Dann ist hier mit der Verwertung aber noch lange nicht Schluss. Diese kleinen Schwämme kann man anstelle von Wattepads benutzen. Sie funktionieren auch als Putzlappen, oder zum Trockenwischen des Waschbeckens, damit keine Kalkflecken entstehen. Man kann sie farblich dezent gestalten oder auch kunterbunt für super gute Laune.
Der Web-Ramen aus einer alten Küchenschrank-Tür für die verschiedenen Größen.
Wie das mit den Schwämmchen genau funktioniert, erfahrt ihr hier in diesem extra Beitrag:
Wer noch auf der Suche nach diversen Ideen für einen DIY-Kalender in den unterschiedlichen Ausführungen ist, dem empfehle ich, hier einmal vorbei zuschauen:
Dort entdeckt ihr z.B. Kalender aus kleinen Seifenkartons oder auch aus wunderbar goldenen Kaffeetüten! Ich wünsche euch ganz viel vorweihnachtlichen Spaß beim Stöbern!
Zu guter Letzt gibt es hier noch eine kleine vorweihnachtliche Idee, was ihr noch für süße Häuser aus Getränkekartons basteln könnt. Die kleinen Feen haben es hier wirklich gemütlich und schaut mal, wie heimelig es am Abend bei ihnen leuchtet!
Man kann eigentlich nie früh genug damit beginnen, Geschenke für Weihnachten zu besorgen. Genauso steht es mit der Verpackung derselbigen. Ob Getränkekarton, Pappe, Salzteig oder alte Jeans, alles kann für Geschenkanhänger, die ebenso als Baumschmuck oder als Girlande fungieren können, herhalten.
Sterne – immer ein tolles Motiv
Wer kann sich ein Weihnachten ohne Sterne vorstellen? Ich auf jeden Fall nicht! Deshalb zeige ich euch hier einmal drei vollkommen verschiedene Ideen für solch zackige Anhänger.
Salzteig
Jeans
Getränkekarton
Sterne aus Salzteig
Bei der ersten Idee handelt es sich um ganz klassische Sternen-Anhänger aus Salzteig. Die Masse wurde vor ihrer Verarbeitung jedoch mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Diese Geschenkverschönerer herzustellen macht vor allem mit kleinen Kindern großen Spaß.
Rezept Salzteig
Was ihr braucht
1 Teil Salz
2 Teile helles Weizenmehl
1 TL Pflanzenöl oder auch gerne mehr
1 Teil Wasser
Lebensmittelfarbe nach Wahl
Wie es funktioniert
Zum Abmessen könnt ihr beispielsweise eine Tasse oder einen Becher nehmen. Alle genannten Zutaten – außer der Lebensmittelfarbe – knetet ihr zu einem geschmeidigen Teig und teilt ihn in mehrere Portionen auf. Diese können nun nach Belieben mit Lebensmittelfarbe eingefärbt werden.
Und jetzt geht es erst richtig los: mit Keks-Ausstechern aus der Küche oder Förmchen aus der Knetkiste stecht ihr euch die gewünschten Formen einfach aus. Mit den eigenen Fingern oder Modellier-Werkzeug können ganz individuelle Modelle gebildet oder ausgestochene abgewandelt werden.
Für die Anhänger das Loch nicht vergessen. Das dreht ihr z.B. mit der Rückseite eines Holzspießes hinein. Es gibt auch spezielle Keksstempel, mit denen ihr tolle Muster oder auch Namen auf die Formen bringen könnt. Das ist aber auch genauso auch mit diversen Utensilien aus eurer Umgebung möglich. Z.B. eigenen sich gerippte Filzstiftkappen ganz hervorragend dafür!
Sterne aus Jeans
Bei der zweiten Version handelt es sich um Stoff-Sterne, die ratzfatz per Hand aus Resten einer alten Jeans zusammengenäht wurden. Mit einem Sternen-Ausstecher könnt ihr euch die Form mit Kugelschreiber auf dem Stoff vormalen und ausschneiden. Pro Anhänger braucht ihr zwei solcher Sterne und ein wenig Füllmaterial. Oft kommen bei uns hierbei Reste aus anderen Projekte zum Einsatz. Woll- und Fadenreste vom Häkeln und Nähen sind besonders weich. Aber auch alte, unbeliebt gewordene Kuscheltiere tun hier manches Mal ihr Gutes 😬!
Sterne aus Getränkekarton
Und auch bei der dritten Version handelt es sich um ein Upcycling aus Dingen die eigentlich im Müll landen würden. Hier vereinen sich Getränkekarton und alte Buchseiten. Und da diese Variante wirklich schnell umzusetzen ist, kann man mit ihr auch eine super fixe weihnachtliche Girlande bauen. Hierfür wurde ebenfalls der Sternen-Ausstecher aus der Küche als Schablone benutzt. Mit dem Loch hilft euch die Lochzange.
Meine Favoriten
Meine absoluten Favoriten sind jedoch die kleinen und wirklich schnell gemachten Anhänger aus Getränkekarton. Sie sind schlicht und elegant zugleich. Wenn ihr den passenden Stanzer dazu habt, könnt ihr mit diesen in die Massenproduktion gehen.
Jeder Anhänger besteht aus zwei Schichten Getränkekarton. Hierbei sind die abgezogenen Seiten miteinander verklebt und das ehemalige Innere zeigt nun nach Außen. Vor dem Verkleben kann man in die eine Seite noch weihnachtliche Motive stanzen und als Zwischenschicht Designpapier einbringen. Zum Beschreiben eignen sich besonders Acrylstifte.
Blanko Getränkekarton
Getränkekarton mit gestanztem Motiv
Getränke- und Versandkarton als Grundlage
Mit Getränkekarton sind jedoch noch viel mehr Varianten möglich. Ihr könnt euch für die zusammengeklebten Seiten ganz individuelle Formen überlegen und diese anschließend mit weihnachtlichem MaskingTape umkleben. Mit diesem Material ist es aber auch möglich, kleine Klappkarten herzustellen. Eine Schneeflocke aus Bügelperlen oder auf Pergamentpapier geklebte Sterne aus den Stanzresten der Lochzange verzieren von Außen. Das nenne ich absolute Wiederverwertung! Die abgezogenen Seite innen können ganz normal mit Kugelschreiber beschrieben werden. Und wer nicht mit Getränkekarton arbeiten möchte probiert sich vielleicht einmal an der Kombination aus Pappe (z.B. aus Versandkartons) und alten Buchseiten. Unsere Version wurde für ein wenig Farbe mit Tusche und einer Zahnbürste bespritzt!
Weitere Ideen rund um das Thema Weihnachtsgeschenke
Wie ihr eure Weihnachtsgeschenke nachhaltig verpacken könnt, zeige ich euch im folgenden Beitrag. Da geht es zum Einen um die Gestaltung von Packpapier und Alternativen zu herkömmlichen Geschenkband. Ihr findet dort aber auch ganz außergewöhnliche Ideen für selbstgemachte weihnachtliche Stempel, die zum Verschönern der Geschenke, aber auch für weitere Dekoration verwendet werden können.
Und hier geht es zu einer weiteren Art von Weihnachtssternen. Auch dieser Vertreter kann als Geschenkanhänger, für Girlanden oder sonstige weihnachtliche Dekoration dienen.
Für DIY-Adventskalender gibt es so viele schöne und verschiedene Möglichkeiten: manche sind mit etwas mehr Aufwand zu gestalten, dafür mit viel Glamour; andere wiederum sind schlicht und schnell gemacht. Aber auch 24 individuelle Unikate sind möglich.
Wir stellen uns vor.
Die meisten Bastelmaterialien dafür hat man sogar bereits zu Hause: Kaffeetüten (das sollte kein Problem sein!!), Packpapier aus Versandkartons, alte Zeitungen, Getränkekartons oder auch viele kleine Plastik-Eier (die, in denen sich ursprünglich Mini-Spielzeug befindet). Man muss dass alles nicht immer ganz alleine sammeln. Bekannte und Freunde helfen oft sehr gerne weiter!
Der Elegante
Nicht nur für musikalisch Versierte.
Klein aber fein: die nicht ganz so opulente Variante aus Seifenschachteln verpackt mit Notenpapier. Wenn man diese vorsichtig an nur einer Seite aufmacht, kann man den Kalender auch im nächsten Jahr wieder verwenden. Die Sterne bestehen aus Getränkekarton (mit brauner Innenbeschichtung) und wurden mit einem weißen Acrylstift beschriftet und verziert.
Der Pragmatische
Mit viel Lesestoff durchs neue Jahr.
Bei den gezeigten Beispielen lässt sich meine Sammelleidenschaft erahnen. Z.B. für all die Bücher, die ich auf Flohmärkten, mit Hilfe von Tausch-Schränken und Second-Hand-Buchhandlungen zusammen gesucht habe. Dafür habe ich mich bei diesem Kalender für die einfachste Verpackungsvariante mit Zeitungspapier entschieden.
Die Kreise bestehen aus Packpapier beklebt mit Sternen und Schneeflocken, gestanzt aus einer goldenen Kaffeetüte. Mit weißem Lackstift wurde der Rand verziert und die Zahlen habe ich gestempelt. (Psssssst: die Kreise kann man sich gerne aufheben und im nächsten Jahr wieder verwenden!)
Für Groß & Klein
Individuell bis ins kleinste Detail. Eine Wohngruppe für viel Geselligkeit.
Die Häuser aus Getränkekarton kann man individuell gestalten. Jedes Häuschen wird anders. Und wenn einem zwischendrin die Puste ausgeht, und man keine 24 Wohneinheiten schafft, stellt man sich diese einfach als Deko hin: eine kleine winterliche Häuserlandschaft findet bestimmt in jedem Heim einen schönen Ort.
Diese Häuschen bieten viel Platz zum Befüllen. Wie wäre es mit ein wenig DIY-Kosmetik aus der eigenen Produktion? Schaut gerne einmal hier vorbei für noch mehr Inspiration und viele Kosmetik-Rezepte:
Ganz schön protzig, aber mit viel Liebe und Lichterglanz.
Die goldenen Kaffeetüten wurden mit silbernen Kreisen beklebt. Auf diesen Kreisen kleben wiederum (auf weißem Papier) ausgedruckte Zahlen, die mit silbernen und weißen Lackstiften weiter verschönert wurden.
Dieses Jahr gab es einen wunderbaren Kellerfund in der Familie: einen sehr alten Koffer in welchem nun die goldenen Tüten, samt Lichterkette und ein paar Weihnachtskugeln richtig gut zur Geltung kommen.
Die Überraschung nach der Überraschung.
Der Verwandlungskünstler
Eine ganz andere Variante für einen Adventskalender ist die BonBon-Girlande aus Plastik-Eiern verpackt in Packpapier. Ganz nach eigenem Geschmack werden diese mit buntem Masking-Tape umklebt. Für die Zahlen und weitere Motive habe ich auch hier wieder Getränkekarton benutzt und mit DIY-Sektkorken-Stempeln bestempelt. Der Clou: Auf den Rückseiten der Kreise befinden sich Buchstaben und weitere weihnachtliche Motive, so dass nach dem Auspacken aller Überraschungen aus diesen eine Girlande gebastelt werden kann. So wird die Zeit bis zur abendlichen Bescherung super kurz!
Oder: Die Metamorphose von einer Kaffeetüte zu einem Schmetterling! Mittlerweile ist es Usus den kleinen Besuchern nach einer Kinder-Geburtstagsparty Geschenktüten mitzugeben. Darin finden sich dann kleine Überraschungen und eventuell auch Schätze, die während der Party entdeckt oder erspielt wurden. Super schnell und ohne viel Aufwand kann man diese Tüten selbst gestalten. Ein Beispiel dafür zeige ich euch hier. Viel Spaß beim Nachbasteln!
Die Schmetterlings-Idee.
Die Schmetterlings-Idee
Bei unseren aktuellen Mitgebsel-Beuteln handelt es sich um ehemalige Kaffeetüten. Die sind so schön gold und somit richtig passend für diesen Ehrentag. Gerne kommt bei uns eine kleine Bastelanleitung statt Süßigkeiten hinein. Dieses Mal ist die Idee, mit der Tüte selbst zu basteln. Zusammen mit der kleinen Holzklammer, welche alles verschließt, wird sie zu einem kleinen glänzenden Schmetterling. So lebt die Kaffeverpackung drei Leben und verschönert in ihrem letzten ein Kinderzimmer. Durch die Klammer kann das Upcycling-Insekt überall dran geheftet werden und fliegt so schnell nicht davon.
Die Metamorphose: Aus einer Kaffeetüte wird ein Schmetterling!
Die Umsetzung
Den BIO-Aufdruck der Kaffeetüte habe ich mit einem Namens-Aufkleber überklebt. Bei dessen Erstellung half mir ein Beschriftungsgerät. So weiß jedes Kind auch gleich, welche Tüte wem gehört und es kommt zu keinen Verwechslungen. Für den Schmetterling habe ich mir eine Schablone angefertigt. Die Vorlage dafür könnt ihr euch gerne speichern und benutzen, falls ihr die Idee bei eurer Kinderparty nachmachen wollt. Mit Hilfe eines weißen Lackstifts und der Schablone kam die Kontur des Flattermanns auf die Tüte. Erst ganz zart, später und ohne Schablone habe ich die Linien dicker nachgezogen. So hebt sich die Farbe gut vom goldenen Hintergrund ab.
Eine kleine Erläuterung dazu macht das Ganze für den Beschenkten verständlich. Diese kommt aufgerollt mit in die Tüte hinein.
Geschenktüte vorher und nachher.
Der aufgemalte Schmetterling wird anschließend so aus der Tüte geschnitten, dass der weiße Rand auf dem Tier verbleibt und die Klammer klemmt ihr einfach von oben an. Wer mag darf auf den oberen Teil der Klammer ein kleines Gesicht malen. Und ganz Kreative verzieren einfach weiter, ob Körper oder Flügel. Alles ist möglich.
Noch mehr Ideen zum Thema Kindergeburtstag
Ein tolles Gimmick zum Verschenken oder auch für die kleinen Tüten selbst ist diese DIY-Spielidee, bei der aus einer Gips-Muschel ein Schatz geborgen werden kann. Wirklich jeder mit kleinen Kindern kann diese schnell nachbauen und hat hoffentlich viel Freude damit:
95 Ideen zum Selbermachen für ein wundervolles Fest
Hach… Für mich ist Weihnachten einfach die allerschönste Zeit im Jahr. Vielleicht auch dadurch, dass man für diese besonderen Wochen im Dezember so viel selbst gestalten und kreieren, kochen und backen kann. Sie bedeutet auch Zeit für die Familie und Freunde. Und natürlich gehören ebenso die Geschenke dazu! Und für all diese Dinge bietet das Buch „DIY Christmas“ viel Inspiration zum Selbermachen.
DIY Christmas
95 Ideen zum Selbermachen für ein wundervolles Fest
Ihr entdeckt in dem Buch Ideen zu den Themen Adventskalender, Weihnachtskränze, Baumschmuck, Deko, Geschenkverpackungen und auch Rezepte! Viele der kreativen Projekte sind anspruchsvoll und mit viel Geduld umzusetzen, es gibt aber auch kleine und schnelle für Zwischendurch.
Sticken, Nähen, Kleben, Backen und Kochen: die Auswahl ist groß und sicherlich für jeden etwas dabei. Manche Projekte erinnern mich stark an englische Weihnachten, obwohl die Original-Ausgabe aus Frankreich stammt. Die Ideen kommen sehr erwachsen daher und sind zumeist überhaupt nicht kitschig.
Zudem ist es wirklich spannend, was man alles aus Musterbeutelklammern zaubern kann. Lasst euch überraschen. Sie sind gold und passen somit perfekt zu Weihnachten!! Ihr könnt sie auch auf dem Titelbild entdecken 😉.
Blick ins Buch.
Bei den Projekten, zu denen es Vorlagen gibt, sind diese in klein direkt auf der entsprechenden Seite mit einer Maßstabsleiste abgedruckt. Das habe ich so noch nie gesehen und fand die Idee recht witzig. Ihr seht das ganz gut im gezeigten Beispiel mit den Wildtier-Karten und bekommt gleich einen Eindruck des Buch-Designs.
Das Buch und ich
Für mein Projekt habe ich die dazugehörige Vorlage einfach mit dem Handy abfotografiert und in der von mir gewünschten Größe ausgedruckt. Die Originalgröße wäre mir für meine Idee zu groß gewesen.
Der Kellerfund kommt endlich zu Ruhm und Ehre!
Am allerbesten hat mir die Idee gefallen, welche es bis aufs Titelbild geschafft hat: die goldenen Blätter! Ich wusste: irgendwo in unseren Weihnachtskisten im Keller versteckt sich eine super-alt-Verpackung mit goldener Metallprägefolie. Das Schwierigste an diesem Projekt war also die Materialbeschaffung in den Tiefen unserer Weihnachsdeko.
Den Ausdruck der Vorlagen kann man sofort benutzen um damit die Formen in das Metall zu drücken. Um ein Upcycling-Projekt daraus zu machen, gab es bei mir keinen Styropor-Ring, sondern einen Pappkarton, auf welchen ich einen goldenen Ring – verziert mit Blumen und Blättern – gemalt habe. Auf diesen kamen nun die goldenen Blätter. Nur noch ausschneiden, an die Wand damit und die erste Weihnachstdeko für dieses Jahr hängt!
Ein fluffig-blumiger Weihnachtskranz.
Fazit
Hier gibt es viele Ideen zum Selbermachen rund um Weihnachten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und somit steht einem DIY-Weihnachtsfest nichts mehr im Wege!
Das Buch von hinten.
Weitere Ideen
Seid ihr auf der Suche nach einer ausführlichen und verständlichen Faltanleitung für Fröbelsterne? Dann schaut doch gerne auf den folgenden beiden Seiten vorbei. Auf einer findet ihr eine Schritt-für-Schritt Anleitung in Bildern, mit verschieden-farbigen Papierstreifen, damit nichts durcheinander kommt. Die andere Anleitung ist mit Skizzen und erklärendem Text. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln!
Geschenke verpacken ohne Geschenkpapier ist eigentlich nicht schwer. So werden sie zu wunderschönen Kunstwerken und absolut individuell. Mit wirklich wenig Aufwand kann man bei den hier vorgestellten Ideen schnell ans Ziel kommen:
Viele individuell und nachhaltig verpackte Geschenke!
Verpacken mit benutzen Packpapier
Die Grundlage bildet hier ausschließlich Packpapier. Dieses sammelt sich im Laufe des Jahres durch die wenigen Paketsendungen, die sich nicht immer vermeiden lassen. Also alles bereits gebrauchtes Papier, welches mir ins Haus geflattert ist und nach welchem ich eigentlich nicht gefragt habe. Dennoch freue ich mich, denn: Geburtstage und Weihnachten kommen jedes Jahr. Und auch für die Umsetzung anderer Projekte ist es eine tolle Grundlage.
Die Geschenkanhänger bestehen aus Getränkekarton (braune Innenbeschichtung). Das harmoniert farblich und auch thematisch (eigentliche Abfallprodukte). Mit einem weißen Lackstift können diese beschriftet werden. Ein Tipp für die Bescherung innerhalb der Familie: Anhänger einfach aufheben und im nächsten Jahr wieder verwenden!
Nun die Entscheidung: Wie soll verziert werden: mit Masking Tape? Mit Stempeln? Papierschnur oder mal Strickgarn benutzen? Bemalen oder bekleben? Beklebt werden können die Geschenke mit ausgestanzten Weihnachtlichen Motiven oder auch mit eigenen Kreationen, z.B. aus Getränkekarton.
Schnell gemachter Tannenbaum-Stempel aus Moosgummi und Pappe.
Sogar die Stempel kann man sich selbst herstellen. Motive wie Tannenbaum oder Stern haben die Meisten als Keks-Ausstecher bereits zu Hause, diese dienen als Schablone. Mit Moosgummi auf Pappe geklebt, ist der Stempel auch schon fertig.
Mein Highlight in diesem Jahr sind die DIY-Stempel in Kreis- und Sternen-Form, gemacht aus den Schuhsohlen ausgetragener Kinderschuhe. Mit denen kann man noch vieles andere anstellen:
Absolut vielseitig: Stempel aus Schuhsole.
Um die Formen auf das Papier zu bringen wurden die Stempel hierfür flächig mit Pinsel und Temperafarbe bestrichen. Funktioniert somit ganz ohne Extra-Stempelkissen.
Für Weihnachten: Sternen-Stempel aus Schuhsole.
Kindergeschenke verpacken
Weitere fröhlich bunte Ideen um Geschenke für die Kleineren zu verpacken, findet ihr hier:
Ich liebe es mit Packpapier zu verpacken. Denn die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Man kann es bemalen, bestempeln, bekleben… hat freie Farbwahl und ist hier bei mir meistens sowieso in Unmengen vorhanden. Nach Weihnachten müssen die Vorräte allerdings nach und nach wieder aufgestockt werden…
Viele tolle Möglichkeiten!
Lustige Kreise
Mit bunten Kreisen beklebtes Packpapier sorgt für gute Laune. Die Kreise stammen übrigens aus einem ehemaligen Getränkekarton. Hierfür wurde die äußere (bedruckte) Schicht abgezogen und anschließend mit selbstgemachter Sprühfarbe wunderbar bunt gezaubert. Mit einem Kreis-Stanzer habe ich die Formen gelocht und anschließend aufgeklebt. Die Schnur aus Wolle setzt ein kleines extra-Highlight.
Bunte Kreise aus Getränkekarton.
Mehrmals verwenden
Geschenkpapier kann, wie früher zu Omas Zeiten auch schon, ruhig mehrfach verwendet werden. Es gibt mittlerweile so tolle Motive; dieses Papier nach nur einmaliger Benutzung wegzuwerfen bringe ich einfach nicht übers Herz. So bekommt es bei uns eine zweite Chance, darf noch einmal als Verpackung für ein tolles Geschenk herhalten und mit dieser Schnur und den zarten Perlen dran, wird es ein echter Hingucker. Dem beschenkten Zobelhäschen wird sicher noch etwas einfallen, was es daraus basteln kann.
Perlen auf Schnur – ganz zierlich.
Ein Herz für Kaffeetüten
Ehemalige Kaffeetüten sind ebenfalls super praktisch für das Verpacken kleinerer Aufmerksamkeiten. Sie machen von sich aus schon sehr viel her und brauchen kaum noch weitere Verzierungen. Ein passendes Papierklebeband mit einem zarten Band drumherum reicht schon für die kleine Kostbarkeit. Ein Anhänger aus Getränkekarton sorgt für die Extraportion Glück.
Perlen auf Schnur – goldene Kaffetüte – Glück mit Getränkekarton – Spaß auch noch nach dem Auspacken
Übrigens kann man nach dem Auspacken aus Geschenkpapier und Getränkekarton tolle Markierungshilfen basteln. Ideal als Lesezeichen im Lieblingsbuch, im Buller-Journal oder auch für Zeitschriften und Co. Eine genaue Anleitung dafür findet ihr im Buch „Glitzer, Girls und Glamour„!
Stempeln, Kleben, Stanzen
Und zum Abschluss noch einmal Packpapier: bestempelt, beklebt und behangen. Schnell, individuell und ein Mädchentraum schlechthin. Für den DIY-Stempel wurden ein altes Holzwürfel-Puzzle und eine Abtropf-Matte für die Küchenspüle leicht zweckentfremdet.
Einsatz des DIY-Blumen-Stempels – Anhänger aus Getränkekarton.
Aus Tonkarton, Häkelborte und Mini-Tortenspitze wird schnell eine individuelle Grußkarte. Je nach Anlass noch ein zusätzliches Extra drauf und ab geht die Post!
Selbstgemacht ist doch am Besten. Das gilt auch beim Thema Essen. Wenn die Zutaten dann auch noch aus dem eigenen Garten kommen ist alles perfekt. Hier gibt es heute eigens eingemachte Rhabarber-Marmelade als Präsent überreicht in einem Körbchen aus Milchtüte. Auch das Etikett ist selbstgemacht mit einem aus Radiergummi geschnitztem Herz-Stempel. Denn dieses Geschenk kommt von Herzen.
Einfach lecker.
Rezept für die Rhabarber-Marmelade:
1 kg Rhabarber wird gesäubert und kleingeschnitten. Anschließend mit 0,5 kg 2:1 Gelierzucker mischen und für vier Stunden ziehen lassen. Nach Packungsanleitung des Zuckers aufkochen und in sterilisierte (abgekochte) leere Schraubverschluss-Gläser füllen. Verpacken und fertig.
Die Schraubverschluss-Gläser, könnt ihr euch das ganze Jahr über selbst zusammen sammeln. Wenn es möglich ist, nehmt immer die gleiche Sorte, dann müsst ihr beim heiß Abfüllen, nicht lange herum probieren, welcher Deckel auf welches Glas passt. Auch mach ich Gläser mit Twist-off-Deckeln. Mit diesen habt ihr immer eine Kontrolle, ob das Glas wirklich vakuumwert ist.
Für alle Neulinge in Sachen Einkochen
Die ausgespülten Gläser, samt ihren Deckeln stellt oder legt ihr euch z.B. in einen großen Topf. Gießt heißes Wasser aus dem Wasserkocher hinzu, bis alles Gläser komplett bedeckt sind. Lasst das ganze noch ein ein paar Minuten auf dem Herd köcheln. Holt das jeweilige Glas erst direkt zum Befüllen aus dem heißen Wasser. Das geht mit einer Holzzange und sauberen Tüchern sehr gut.
Die Rhabarber-Marmelade braucht ein Häubchen!
DIY-Herz-Stempel aus einem Radiergummi-Rest.
Herzstempel aus einem Radiergummi
Was du brauchst:
Radiergummi-Rest
Folienstift
Bastelskalpell
Stempelkissen mit roter Farbe
Computer, Drucker & Papier
Packpapier
Zickzack-Schere
Klebestift
Haushaltsgummi
Marmeladenhäubchen nachhaltig selbst gestalten.
Wie es geht:
Mit dem Folienstift malst du dir ein kleines Herz (ca. 1 x 1 cm) auf den Radiergummi-Rest. Mit dem Bastelskalpell kannst du es nun herausarbeiten: Zunächst an den gemalten Linien entlang, nach und nach schneidest du die Fläche weg, so dass das Herz erhaben ist.
Drucke dir anschließend die (etwas aktualisierte) Kreisvorlage aus.
Stemple nun mit deinem selbst kreierten Stempel die Herzen in rot auf. Beim Ausschneiden kannst du ein wenig neben der Linie schneiden, so dass man den Rand noch sieht. Das Packpapier bringst du dir mit der Zickzackschere auf die Maße 15 x 15 Zentimeter. Teste vorher, ob es gut auf die Marmeladen-Gläser passt. Ansonsten passe die Maße an, in dem du das Packpapier etwas größer oder kleiner zuschneidest. Nun stülpst du die Papiere mittig über die Gläser und fixierst sie mit dem Gummi. Die ausgedruckten, ausgeschnittenen und bestempelten Kreise klebst du mit Klebestift mittig auf. Fertig sind deine Marmeladendeckchen.
Wer mag noch mehr Tipps für die nachhaltige Küche?
Nichts geht über selbstgemachte Kosmetik und selbstgemachte Geschenke. Hier wieder ein schönes Beispiel für Dinge mit denen man anderen eine große Freude machen kann, aber auch sich selbst. Badesprudel aus hauseigener Produktion. Mit Lavendel wirkt es unheimlich beruhigend und gerne dürfen auch ein paar getrocknete Blüten mit hinein.
Kleine Blumen die beim Entspannen helfen.
Zutaten:
100g Zitronensäure
200 g Natron
2 TL Olivenöl
Lebensmittelfarbe nach Belieben
Duftöl nach Belieben (z.B. Lavendel)
1 Spritzer Wasser
Zitronensäure, Natron und Ölivenöl gut mischen. Anschließend die Lebensmittelfarbe und das Duftöl hinzugeben für die ganz persönliche Mischung. Mit einem Spritzer Wasser eine Konsistenz herstellen, welche sich gut in kleine Silikonförmchen pressen lässt. Hierfür eigenen sich Eiswürfel- und Pralinenformen, Circa zwei Stunden trocknen lassen, fertig!!
Für die Blumen habe ich die Lebensmittelfarben blau und rot gemischt, um lila zu erhalten. Es ist dabei eine interessante gepunktete Mischung herausgekommen!
Verpackt in einem ehemaligen Getränkekarton, bestempelt und beschriftet, macht es eine gute Figur im Badezimmer, aber auch als kleines Mitbringsel für liebe Menschen.
Kreide ist schnell selbst gemacht. Vor allem für Draußen eignet sich diese Kreide aus Gips ganz hervorragend. Gestern gab es ganz bunte Regebogenkreide, heute eine andere Version. Mit diesen Farben und vor allem diesen Formen macht sie beim nächsten Urlaub am Meer besonders Spaß. Wem diese Kreide zu schade zum Verbrauchen ist, kann sie auch als Dekoration im Badezimmer benutzen.
Kreide für den Ostsee-Urlaub! Aber auch als Deko ganz toll.
Als Kreide jedoch braucht es auch eine passende Box zum Verstauen und Mitnehmen: eine Getränketüte mit Deckel – meine neueste Erfindung! Tinte verdünnt in viel Wasser (oder auch das Wasser im Glas nach dem Tusche-Malen) zaubert diesen tollen aquarell-mäßigen Hintergrund. Mit dem selbst-gemachten Silikon-Stempel wird noch schnell ein Segelschiff gezaubert und fertig ist die maritime Box.
Mit der passenden Box, lässt sich die Kreide gut verstauen.
Und wie die Kreide selber herstellt, erfahrt ihr hier:
Diese selbstgemachten Blätterstempel habe ich ja bereits vorgestellt. Dass diese bei mir auch noch weiterhin Verwendung finden, zeige ich euch heute und hier mit dieser tollen Idee. Aus Milchtüten wurden kleine Grußkarten. Schaut mal, was sich in der kleinen Karte alles versteckt…. Ein Samentütchen samt Blumenstecker für eine kleine Bienenwiese. Da geht einem als Blumen- und Naturfreund doch das Herz auf!
Die Karten und das bestempelte Bild des Blumensteckers sind aus Milchtüten, der Holzspieß des Steckers war mal ein leckeres Eis am Stiel, und die Samentüte befand sich ursprünglich in einer Packung Aufback-Laugen-Gebäck, und enthielt Salz zum Drüberstreuen.
… tolle Blumentöpfe für die Anzucht von Kapuzinerkresse. Ich mag diese Pflanzen total, da sie üppig wachsen, bis in den Herbst hinein blühen und sie nicht von Nacktschnecken aufgefressen werden.
Verschiedenste Milch-, Saft-, aber auch Kaffeetüten eignen sich als schneller Blumentopf-Ersatz. Auch hier sind den Gestaltungs-Variationen kaum Grenzen gesetzt. Gerade in der Frühjahrszeit, wenn viele Ableger und Stecklinge gezogen werden können, bietet sich damit eine tolle Möglichkeit auch kleine Pflanzengeschenke zu kreieren.
Wenn man die Tüten nicht nur bemalen möchte, kann man sich auch viele Stempel-Formen überlegen und diese selbst gestalten. Hier zu sehen sind z.B. selbst gemachte Stempel aus Moosgummi auf Pappe in Fiederblatt-Form oder als Dreieck auf einem Sektkorken. Aus abgebrochenen Teilen ehemaliger Steckperlen-Bilder lassen sich ebenfalls Formen zaubern.
Kerzenständer aus Glasflaschen.
Eine goldige Aufmerksamkeit: selbstgezogene Stecklinge als Mitbringsel für jede Gelegenheit. Noch eine selbstgegossene Kerze im mit Goldstift verzierten Einmachglas und das Geschenk ist perfekt.
Aus leeren Dosen, die man eigentlich wegwerfen würde, lassen sich noch tolle Geschenkverpackungen zaubern. Hier z.B. eine sehr schnelle Umsetzung in der Version romantisch verspielt, bei der Tortenspitze und MaskingTape um die Dose geklebt wurden. Noch ein passendes Papierband und ein paar selbstgemachte Papierperlen drumherum, fertig ist die Verpackung für kleine Aufmerksamkeiten an liebe Menschen.
Verträumt schön.
Die Zuckerlollis sind übrigens auch selbst gemacht und findet ihr in einem eigenen Beitrag. Man sieht hier zudem, wie schnell man aus schlichten kleinen Flaschen mit MaskingTape, Schnur und Papierperlen richtige Hingucker machen kann.
Diese Idee findet ihr ganz ausführlich in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6