Little Yoda – Baby Yoda

Wer hat ihn nicht schon gesehen, diesen kleinen süßen Häkel-Yoda von @beefriendscrochet? Zu Weihnachten habe ich einem lieben Menschen, welcher ein totaler Star-Wars-Fan ist, als Geschenk ein DIY-Bastelkit mit der übersetzten Anleitung von @yeah_handmade zusammengestellt:

Das DIY-Bastelkit für einen Baby-Yoda.

Der Plan war, dass der Beschenkte mit dem Kit und einem dazu passenden Grundlagen-Buch das Häkeln lernt, aber naja… Er war etwas überfordert. Mit Hilfe dieses Buches und nach einem ersten ‚Übungs-Körbchen‘ fühlte ich mich bereit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Denn außer Luftmaschen und festen Maschen habe auch ich vorher noch nie wirklich gehäkelt.

Baby-Yoda zeigt sich von seinen besten Seiten…

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich muss jedoch gestehen, als absoluter Häkel-Anfänger habe ich mich mit der englischen und deutschen Anleitung etwas schwer getan 🙈. Mir fehlte die Vorstellungskraft und ich hatte auch nicht verstanden, dass es sich um Angaben handelt, die sich wiederholen… ach herrje. Dennoch war der Ehrgeiz da, mich durch die Anleitungen zu fuchsen. Vielleicht geht es anderen ja auch so, dass sie extra für Baby-Yoda (was für eine Liebes-Erklärung!) das Häkeln erlernen wollen. Deshalb habe ich mal versucht eine Anleitung mit Text (auf Grundlage von @beefriendscrochet & @yeah_handmade) UND einer visuellen Darstellung zu machen (falls ihr darin noch Fehler jeglicher Art findet, schreibt mir gerne eure Anregungen in einer Mail an upcycling@zobelhase.de):

… und enthüllt, wie es unter seinem dicken Mantel aussieht.


Nun ist es ein wenig kalt. Schnell wieder den Mantel anziehen!

So ist es besser!

Ich war wirklich ehrgeizig und fleißig und habe dafür vier Tage (à ein paar Stunden) gebraucht. Die Glubschi-Augen habe ich übrigens hier* gefunden.

Upcycling

Die Füllung stammt aus einem Kuscheltier, welches wir alle hier ganz gruselig fanden. Ich glaube nun hat sie eine bessere Verwendung gefunden. Unsere Wolle bekommen wir von einer ganz lieben Frau aus der Nachbarschaft gespendet. Sie selbst sammelt Wolle aller Art – von Menschen, die Reste über haben – um für Obdachlose in unserer Stadt warme Mützen, Schals und Handschuhe zu stricken. Alles was sie nicht benutzen kann, reicht sie weiter an uns. Alles was uns wiederum zu viel ist, reichen wir weiter an die Kita und die Schule unserer Kinder. Das entspricht meiner Vorstellung von: „Verwendung bis zum Schluss und bitte ja nicht wegwerfen!“

Der kleine Yoda passt super zu unseren anderen DIY-Star-Wars-Figuren und unserem selbstgebauten Planetarium mit leuchtender Sonne!

*) Seit neuestem arbeite ich mit Affiliate Links. D.h. über verlinkte Produkte könnt ihr euch diese direkt beim jeweiligen Online-Shop für Hobby-Bedarf anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen. Die gezeigten Produkte habe ich selbst gekauft und auch selbst bezahlt.

Lesezeichen aus Getränkekarton

Dass sich leere Getränkekartons super für das Basteln von Lesezeichen eignen, habe ich euch bereits gezeigt (schaut mal weiter unten). Hier folgt nun eine weitere Version, die so ganz anders aussieht als meine erste Idee dazu. Hierbei habe ich die abgezogene Seite des Kartons mit DIY-Sprühfarbe (aus eigentlich leeren Filzstiften) besprüht. Sieht es nicht aus, als wäre der Hintergrund mit Aquarell-Farbe gestaltet worden? Ich mag diesen Effekt total.

Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.

aus Arabien

Lesen heißt durch fremde Hand träumen.

Fernando Pessoa

Falls ihr Flächen weiß lassen wollt, deckt ihr diese vor dem Besprühen einfach mit den entsprechenden Formen, z.B. auch aus Getränkekarton (die rauen Flächen werden dafür mit wenig Klebestift miteinander verklebt), ab. Nach dem Trocknen könnt ihr diese vorsichtig wieder abziehen, und voilà habt ihr ein verträumtes Gemälde.

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

[Kennt ihr die Lebensgeschichte von Heinrich Heine? Die ist wirklich spannend!]

Beschriftet ihr eure Lesezeichen dann noch mit einem schönen Spruch ist es auch schon fertig. Wer mag kann sich – je nach Geschmack – ein filigranes Bändchen anbringen.

Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten,
aus den Stuben, über die Sterne.

Jean Paul

Sprühfarbe herstellen

Wie ihr die Sprühfarbe ganz leicht selber machen könnt, erfahrt ihr hier:

Lesezeichen aus Getränkekarton – Version 1

All diejenigen, die noch nie mit Getränkekarton gearbeitet haben, finden hier eine genaue Beschreibung wie das funktioniert:

Feen im Zauberwald

Wäre ich eine Fee, ich würde sofort einziehen in diese super gemütliche Wohngemeinschaft im Zauberwald. Wer mich vermisst, darf mir gerne schreiben, denn ein Briefkasten ist vorhanden! Ich hoffe der Postbote kennt sich hier gut aus…

Wer möchte hier nicht einziehen?

Anleitung für den Topf und die Äste:

Was du brauchst:

  • Blumentopf
  • Äste
  • Beton und Sand

Möchtest du dir dieses zauberhafte Wohngebäude-Arrangement nachbauen sammelst du dir als allererstes ein paar Äste. Diese sollten gut durchgetrocknet sein.

Die Äste arrangierst du in einem alten Blumentopf so zurecht wie du sie haben möchtest. Gefällt dir die Zusammenstellung rührst du den Beton an und füllst diesen zwischen die Äste in den Blumentopf. Anschließend säuberst du vorsichtig mit einem feuchten Tuch die Ränder des Topfes und die Äste, die Beton abbekommen haben. Nun muss alles mindestens eine Woche lang trocknen. In der Zwischenzeit kannst du die Häuser vorbereiten:

Anleitung für die Häuschen:

Was du brauchst:

  • 6 bis 7 Getränkekartons
  • Teppichmesser oder Bastelskalpell
  • Bastelkleber
  • Nadel
  • Lineal
  • Haushaltsgummis
  • weißer Lackstift
  • LED-Teelicht
  • Stoffreste für die Gardinen, z.B. Jute mit Spitze
  • Stoffreste für die Wäscheleine, z.B. Jeans- & Gardinenreste, Häkelborte
  • Stickgarn
  • Heißkleber
  • Knete in grün, braun oder grau
  • 5 Bambusstäbe (Schaschlikspieße)
  1. Nimm dir einen Karton und ein Geodreieck und markiere dir die Mitte des Kartons mit Hilfe einer Nadel (ritzen statt zeichnen).
  2. Halbiere nun mit Hilfe des Teppichmessers deinen Karton entlang dieser Mittellinie.
  3. Den unteren Teil scheidest du entlang der seitlichen Kanten auf. Was du erhältst sieht aus wie ein dickes Kreuz.
  4. Dieses Kreuz knickst du an den Kanten des Bodens um, und krempelst so die Innenseite nach außen. Nun bestreichst du flächig mit Bastelkleber und Pinsel die Flügel des Kreuzes auf der bedruckten Seite, stellst anschließend das obere Teil des ehemaligen Getränkekartons (das mit Dach) auf das Quadrat des Kreuzes, hältst es fest, und klappst die Flügel nach oben. Achte hierbei darauf, dass der sichtbare Klebefalz des Getränkekartons nach hinten zeigt.
  5. Fixiere die Verklebung mit Haushaltsgummis, die du herumschlingst, damit die Flügel nicht wieder aufklappen. Durch die glatten Oberflächen dauert es nun circa zwei Tage bis die Klebung komplett getrocknet ist. 

Die Zeit des Trocknes nutzt du, um dir kleine Feen zu basteln. Wie das geht, erfährst du weiter unten.

  1. Nach zwei Tagen überträgst du dir die Fenster und Türen auf den Karton.

Am besten geht es wieder, indem du nicht mit einem Stift, sondern mit der Nadel arbeitest und die Formen hineinkratzt, da die Oberfläche sehr glatt ist und auch ein Folienstift verschmiert. Wenn du deine Fenster und Türen vorgezeichnet hast, arbeitest du diese mit dem Bastelskalpell heraus. Hier solltest du langsam und mit Gefühl vorgehen, damit du nicht abrutschst, oder die Klebung auseinanderreißt.

  1. In die Rückseite eines jeden Häuschens kommt eine große Öffnung für ein LED-Teelicht.
  1. Durch diese Öffnung kannst du zusätzlich – damit man den bedruckten Boden nicht mehr sieht – ein Stück Papier schieben, welches als Teppich dient. Auch hierfür habe ich Getränkekarton benutzt und die bedruckte Seite abgezogen. Die abgezogene Seite liegt nun oben und sieht wie ein flauschiger Teppich aus. Auch den Giebel des Daches kannst du mit Hilfe des abgezogenen Milchkartons verkleiden. Hier habe ich die raue Seite geklebt, so dass die glatte braune Seite nach außen zeigt. Genauso habe ich mir Dreiecke für die ‚Löcher‘ im Dach zurechtgeschnitten und mit Bastelkleber befestigt, damit später möglichst wenig der Aufdrucke des Getränkekartons zu sehen sind.
  1. Verziere die Fenster und Häuserwände mit einem weißen Lackstift.
Hinten kommen die LED-Teelichter hinein.

  1. Durch die große Öffnung auf der Rückseite der Häuschen kannst du nun von innen mit Bastelkleber Gardinen anbringen.
  1. Bist du mit deinen Häuschen fertig kannst du sie im Geäst arrangieren. Probiere zunächst grob wie du sie verteilen möchtest und welche Front wohin zeigen soll. Achte darauf, dass die Teelicht-Öffnungen alle nach hinten zeigen und gut zugänglich sind. Unebenheiten kannst du mit Knete ausgleichen. Fixiere die Häuser zunächst mit Heißkleber. Damit der Heißkleber nicht mehr zu sehen ist, kannst du die Klebefläche mit grüner, brauner oder grauer Knete verblenden. Die Knete härtet nach ein, zwei Tagen aus und alles hält noch besser.
  1. Für die Wäscheleine wickelst du Stickgarn um die Äste und verknotest sie jeweils am Anfang und Ende. Schneide kleine Stoffreste zurecht und falte sie längs in der Mitte. Die eine Hälfte der Innenseite bestreichst du mit Bastelkleber und hängst es über die Leine und verklebst es mit sich selbst.
  1. Für den Briefkasten schnappst du dir einen 2,5 cm breiten Streifen abgezogenen Milchkarton und wickelst ihn auf, so dass ein Rechteck entsteht. Schneide das obere Ende so ab, dass die Lasche zu einem Drittel die Vorderseite bedeckt. Verklebe das Ende mit Bastelkleber und befestige den Briefkasten mit Heißkleber an einem Ast.
  1. Die Leiter besteht aus Bambusspießen. Zwei lässt du für die Seiten so lang wie sie sind. Für die Sprossen teilst du dir je einen Spieß in drei gleich große Teile (ohne Spitze). Das geht mit einem Seitenschneider ganz gut. Die entstehenden Kanten bekommst du mit Schmirgelpapier glatt. Mit weißen Looms befestigst du die einzelnen Sprossen. ‚Baue‘ eine Sprosse jeweils oben an die Seiten an und rutsche sie dann nach unten. So verfährst du bis die Leiter fertig ist.

Anleitung für die Feen:

Der Aufbau der Fee.

Was du brauchst:

  • je Fee: 40 cm Blumen-Draht, silber
  • Holzkugeln, oval (ca. 2 cm lang) & rund (ca. 1 & 0,5 cm Durchmesser)
  • kleine Plastikperlen
  • Stoffreste
  • Baumwollfaden
  • Bastelkleber & feiner Pinsel
  • Lackstift in silber
  • Drahtzange
  • kaputte Nylon-Strumpfhose
  1. In der Skizze siehst du zunächst den groben Aufbau. Die Fee besteht aus mehreren verschiedenen Holzkugeln. Die ganz kleinen für die Hände bestehen aus Plastik. Der Verlauf der Bohrung ist angedeutet, und auch wie der Draht durch die Kugeln verläuft. Die Schlingen nach rechts und links sind die Flügel! Die Ärmchen habe ich mit einem Faden angebracht, der in der Mitte zu einem Schleifchen verknotet wird.
  1. Den zukünftigen Feen-Kopf bemalst du mit Hilfe eines silbernen Lackstiftes mit Haaren, Augen, Nase und Mund.
  1. Beim Zusammenbau beginnst du mit den Füßen. Die zwei Fußkugeln fädelst du mittig auf den Draht, biegst diesen anschließend nach oben und führst beide Drahtenden durch die Körperkugel. Hast du alles straff gezogen biegst du das jeweilige Drahtstück, welches oben aus der Kugel herausschaut nach unten ab, bildest mit ihm eine Schlaufe, die du mehrmals an ihrem Ende (also direkt an der ovalen Kugel) verzwirbelst. Danach setzt du die Kopfkugel auf und biegst den Draht der oben herauskommt nach unten weg. Hier kannst du nun zwirbeln und drehen wie du magst.
  1. Für die Ärmchen beginne mit dem Faden am Hals der Fee. Ziehe den Faden durch das Drahtgewirr, anschließend durch die rechte Armkugel, durch die Handkugel, zurück durch die rechte Armkugel, durch die Drähte am Hals, durch die linke Armkugel, durch die linke Handkugel, zurück durch die linke Armkugel, durch die Drähte in der Mitte und verknote mit dem Fadenanfang zu einer festen Schleife.
  1. Die Flügel kannst du nun nochmal in Ruhe zurechtbiegen. Es kann ein länglicher Flügel sein, ein etwas breiterer oder auch einer, der wie ein Herz geformt ist. Mit einem Pinsel Bastelkleber auf die Oberseite des geformten Drahtflügels verteilen und ein Stückchen einer alten Nylon-Strumpfhose aufkleben. Vorsichtig trockenen lassen und anschließend die Form am Draht zurechtschneiden. Jetzt ist es ein richtiger Flügel!
  1. Der Körper wird nun mit Stoffstücken beklebt. Bei mir haben die Feen Reste einer Gardine, einer Jeanshose und sogar T-Shirt-Garn an!

Der Hintergrund besteht übrigens aus einer alten Schranktür die ich mit Tafelfarbe bestrichen habe und nun nach Herzenslust immer Wiede neu gestalten kann.

Story Telling – Geschichten erzählen

Gehen euch langsam die Ideen für die Freizeitgestaltung bei kalt-nassem Wetter zu Corona-Zeiten aus? Uns nicht! Hier präsentiere ich die Neueste: erzählt euch doch einmal lustige Geschichten! Diese Spielkarten können euch dabei helfen: Einfach die Vorlage weiter unten ausdrucken, auf schönen bunten Karton kleben und entlang der Linien ausschneiden. Fertig! Nun könnt ihr das Spiel nach euren eigenen Regeln spielen. Legt euch z.B. die Karten mit den Bildern nach unten zeigend auf einen Stapel in die Mitte. Der erste Spieler zieht nun vier Karten und beginnt zu erzählen.
Entweder die Geschichte ist nach dem ersten Spieler vorbei, und der Nächste erzählt eine ganz andere kurze Story, oder ihr macht eine Gemeinschafts-Geschichte daraus, bei der sich jeder etwas dazu ausdenken darf. Dafür zieht der Spieler, der als nächstes an der Reihe ist vier neue Karten vom Stapel und erzählt wie die Geschichte weiter geht. Wenn jeder Mitspieler einmal dran war, ist das Spiel vorbei. Oder ihr fangt einfach wieder von vorne an!

Die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten-Möglichkeiten für das Spiel.

Hier können auch schon die ganz Kleinen mitmachen. Die Regeln des Spiels sind nicht schwer und lesen können muss man dafür auch noch nicht. Somit ist dieses Spiel nicht nur eine tolle Idee zum Home Schooling, sondern auch zur Home Kita bzw. einfach eine super Abwechslung zu all dem trockenen Lernstoff! Und Verlierer gibt es hier nicht.

Dieses Spiel fördert den Wortschatz und das Sprachvermögen, regt die Kreativität an und alle haben einfach nur Spaß!

Die Motiv-Vorlagen.

Ihr könnt euch auch eure eigene Motive mit der Blanko-Vorlage machen, indem ihr in die leeren Kästchen Bilder malt, oder auch stempelt!! Wer hat kann seine eigenen DIY-Stempel benutzen. Außerdem besitzen unsere Kinder so viele verschiedene Stempel, damit lässt sich ebenfalls so Einiges anfangen.

Auf die blanko-Karten gestempelte Motive.

Hier könnt ihr die Vorlage für die Spielkarten herunterladen.

Und wenn ihr bei manchen Skizzen ratet, was da eigentlich dargestellt sein soll, überlegt euch eine eigene Interpretation! Einfach das was euch dazu als erstes einfällt. Das kann in der nächsten Geschichte auch durchaus eine ganz andere sein!

Solch ein Spiel ist auch eine tolle Geschenkidee. In diesen Zeiten, per Brief verschickt, kann es für ganz viel Freude sorgen.

Und wer sich fragt, wo hier denn eigentlich das Upcycling versteckt ist, schaut sich einmal ganz genau die DIY-Stempel an. Die Skizzen zu der Druck-Vorlage stammen von meinen Blog-Artikeln und auch aus den Step-Anleitungen für mein Bastelbuch. Sie wurden somit für dieses Spiel noch einmal für etwas ganz Anderes verwendet und müssen nicht den Rest ihres Daseins auf der Festplatte fristen. Irgendwie ist das doch auch eine Art Upcycling, oder?

Weihnachtlicher Zauberwald

Freebie für einen Winter-Zauberwald

Bis Heiligabend dauert es noch soooooo lange!! Was kannst du machen, um diese fürchterlich lange Zeit herum zu bekommen? Bastel dir doch einen winterlichen Zauberwald mit einer ganzen Rentier-Herde! Wenn du magst findest du dazu hier genau die passende Bastelanleitung.

Weihnachtlicher Zauberwald mit vielen Rentieren.

Was du brauchst:

  • Tonpapier (z.B. 270 g/m2 oder mehr) in verschiedenen Grüntönen, braun, grau beige & rot
  • Schere
  • Bleistift
  • Bastelkleber
  • Locher
  • Rentier- und Tannenbaum-Vorlage aus diesem Beitrag

Hebe alle Schnipsel die gleich entstehen auf, die kannst du später noch gut gebrauchen!

Vorlage für die Rentiere.

Drucke dir die Vorlage auf Din A4 aus. Schneide die einzelnen Rentier-Teile aus und benutze sie als Schablone. Übertrage damit die Formen möglichst platzsparend auf dickes Tonpapier und markiere dir zusätzlich am äußeren Rand, wo die Schlitze hinkommen. Sobald die Schablone weg ist, überträgst du dir diese Markierungen in die Formen hinein, denn nun schneidest du alles aus. Anschließend fügst du die Kerben mit der Schere ein und steckst die einzelnen Teile zusammen. Fertig ist das Rentier! Je dicker das Papier, desto breiter müssen die Schlitze werden, sonst wird es mit dem Zusammenstecken schwierig. Taste dich vorsichtig heran und beginne erst einmal mit einem schmalen Schlitz. Wenn die Beine noch nicht ganz perfekt sitzen kannst du hier mit der Länge des Einschnittes variieren. Also hier beim ersten Exemplar, erst einmal vorsichtig vorarbeiten. Ist das Geweih zu schwer und dein Rentier fällt nach vorne, kürze die Hinterbeine ein wenig ein. Hast du den Dreh raus kannst du eine ganze Rentier-Herde produzieren, mit Tieren in unterschiedlichen Farben und Größen. Bei den Rentieren haben Männchen und Weibchen ein Geweih, nur die ganz kleinen noch nicht. Für die bastelst du einfach kleine Ohren.

Wer dem Rentier nun noch ein Zuhause bauen möchte, kann dafür einen richtig winterlichen Zauberwald machen. Dafür werden die Tannenbaum-Formen auf grünes Tonpapier übertragen. Unterschiedlich große Bäume in verschiedenen Grüntönen machen es den Tieren so richtig gemütlich. Pro Baum brauchst du zwei gleichgroße Teile. In den einen kommt der Schlitz vertikal von oben bis knapp über die Mitte, in den anderen von unten bis knapp über die Mitte. So werden beide Teile zu einem 3D-Weihnachtsbaum zusammengeschoben.

Vorlage für die Tannenbäume.

Die Schnipsel, welche bei all der Schnippelei entstanden sind, schneidest du noch kleiner und benutzt sie als Laub für das Rentier-Zuhause. 

Und wenn du immer noch nicht genug von all der Bastelei hast: 

Wie wäre es mit ein paar roten Nasen für die Rentiere und ein wenig Baumschmuck für die Tannen? Dann loche doch einfach mal ganz viele Kreise aus rotem Tonpapier. Verteile ein paar davon auf einige Bäume, und klebe an die Schnauze der Tiere von beiden Seiten einen roten Punkt. 

Für noch mehr weihnachtliche Stimmung – Zauberwald 2.0

Und noch ein kleines Extra obendrauf:

Brauchst du noch ein Geschenk für Weihnachten? Dann klebe dir doch einfach kleine Bäume und das kleinste Rentier (dieses Mal mit Geweih) in den Deckel eines leeren und sauberen Schraubglases. Auch hier dürfen ein paar Schnipsel auf den „Waldboden“. Um den Deckel ein Stück Folie geklebt (z.B. eine Korkfolie) und das Glas mit einem weißen Lackstift bemalt – fertig ist eine richtig tolle Weihnachts-Überraschung!

Lesezeichen aus Getränkekartons

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Bastelanleitung

Toll zum Verschenken, aber auch für dich selbst: Lesezeichen aus leeren Getränkekartons und buntem Papier.

Kann man eigentlich immer gebrauchen!

Was du brauchst:

  • leere und saubere Getränkekartons mit brauner Innenbeschichtung
  • buntes Papier nach deinem Geschmack, auch gebrauchtes Geschenkpapier oder Seiten aus einem Katalog dürfen benutzt werden
  • Motiv-Stanzer
  • Lochzange
  • Stickgarn oder Wolle
  • Klebestift
  • Teppichmesser oder Bastelskalpell
  • Schere

Und nun geht es los:

Nehme einen Getränkekarton komplett auseinander. Schneide dafür den Deckel und den Boden mit Hilfe des Teppichmessers ab. In dem Karton gibt es eine Kante, an der die vier Seiten zusammengeklebt sind (Klebefalz). Entlang dieser schneidest du den Korpus mit einer großen Schere auf, so dass ein flacher Karton entsteht. 

Ein solcher Getränkekarton ist aus mehreren Schichten Papier und Folie aufgebaut. Damit der Karton gut bearbeitet werden kann, knibbelst du mit dem Teppichmesser oder dem Fingernagel vorsichtig an einer Ecke und ziehst die oberste (bedruckte) Papierschicht ab. Probiere dies am besten vorher an verschiedenen Kartons aus. Bei manchen geht es leicht, bei anderen gestaltet sich dieser Prozess als etwas fummelig. Schneide anschließend alle Seiten entlang der Kanten auseinander. 

Der Aufbau des Lesezeichens.

Für ein Lesezeichen brauchst du zwei Seiten des Kartons in gleicher Breite. Auf die vordere Seite stanzt du Motive nach deiner Wahl. Dessen Rückseite bestreichst du nun ganzflächig mit Klebestift und klebst hier das bunte Papier so auf, dass die schöne Seite von vorne aus den gestanzten Löchern heraus zu sehen ist.

Anschließend klebst du den zweiten Karton mit Klebestift auf; die braune Seite zeigt nach außen und die raue, abgezogene verschwindet nach innen. So erhält das Lesezeichen eine gute Stabilität. Sind die Kanten noch nicht ganz passend schneide sie gerade. Mit der Lochzange kannst du oben ein oder zwei Löcher stanzen, um eine Schnur hindurch zu ziehen, an dessen Enden Papierperlen geknotet werden können. Wie du dir diese schnell selber machst, erfährst du weiter unten.

Lesezeichen mit und ohne Perlen-Schnur.

Aufbewahrung für Lesezeichen

Die passende Aufbewahrung besteht natürlich auch aus einem Getränkekarton!

Ruckzuck machst du dir aus einem Getränkekarton einen super praktischen Aufbewahrungsort für deine DIY-Lesezeichen: Deckel ab, bedruckte Schicht ab, Kragen krempeln und wenn du magst alles noch bestempeln und bekleben.

Papierperlen selber machen

Am besten gleich ein paar auf Vorrat machen!

Papierperlen zauberst du dir ganz schnell und selber aus schmalen Papier-Streifen. Rolle diese mit Hilfe eines Holzspießes auf, träufle ein wenig Bastelkleber auf das Ende und verschließe die Rolle. Den Holzspieß ziehst du nun heraus und erhältst so auch gleich ein Loch zum Auffädeln. Die Breite und Dicke der Perle kannst du frei variieren. 

Papierperlen-Produktion.

Und nun wünsche ich dir ganz viel Spaß mit all diesen Ideen und eine tolle Weihnachtszeit!!

Geschenke verpacken

Ich liebe es mit Packpapier zu verpacken. Denn die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Man kann es bemalen, bestempeln, bekleben… hat freie Farbwahl und ist hier bei mir meistens sowieso in Unmengen vorhanden. Nach Weihnachten müssen die Vorräte allerdings nach und nach wieder aufgestockt werden…

Lustige Kreise

Mit bunten Kreisen beklebtes Packpapier sorgt für gute Laune. Die Kreise stammen übrigens aus einem ehemaligen Getränkekarton. Hierfür wurde die äußere (bedruckte) Schicht abgezogen und anschließend mit selbstgemachter Sprühfarbe wunderbar bunt gezaubert. Mit einem Kreis-Stanzer habe ich die Formen gelocht und anschließend aufgeklebt. Die Schnur aus Wolle setzt ein kleines extra-Highlight.

Bunte Kreise aus Getränkekarton.

Mehrmals verwenden

Geschenkpapier kann, wie früher zu Omas Zeiten auch schon, ruhig mehrfach verwendet werden. Es gibt mittlerweile so tolle Motive; dieses Papier nach nur einmaliger Benutzung wegzuwerfen bringe ich einfach nicht übers Herz. So bekommt es bei uns eine zweite Chance, darf noch einmal als Verpackung für ein tolles Geschenk herhalten und mit dieser Schnur und den zarten Perlen dran, wird es ein echter Hingucker. Dem beschenkten Zobelhäschen wird sicher noch etwas einfallen, was es daraus basteln kann.

Perlen auf Schnur – ganz zierlich.

Ein Herz für Kaffeetüten

Ehemalige Kaffeetüten sind ebenfalls super praktisch für das Verpacken kleinerer Aufmerksamkeiten. Sie machen von sich aus schon sehr viel her und brauchen kaum noch weitere Verzierungen. Ein passendes Papierklebeband mit einem zarten Band drumherum reicht schon für die kleine Kostbarkeit. Ein Anhänger aus Getränkekarton sorgt für die Extraportion Glück.

Perlen auf Schnur – goldene Kaffetüte – Glück mit Getränkekarton – Spaß auch noch nach dem Auspacken

Übrigens kann man nach dem Auspacken aus Geschenkpapier und Getränkekarton tolle Markierungshilfen basteln. Ideal als Lesezeichen im Lieblingsbuch, im Buller-Journal oder auch für Zeitschriften und Co. Eine genaue Anleitung dafür findet ihr im Buch „Glitzer, Girls und Glamour„!

Stempeln, Kleben, Stanzen

Und zum Abschluss noch einmal Packpapier: bestempelt, beklebt und behangen. Schnell, individuell und ein Mädchentraum schlechthin. Für den DIY-Stempel wurden ein altes Holzwürfel-Puzzle und eine Abtropf-Matte für die Küchenspüle leicht zweckentfremdet.

Einsatz des DIY-Blumen-Stempels – Anhänger aus Getränkekarton.

Für noch mehr Verpackungsmaterial-Inspiration

Fröbelsterne – Anleitung in Bildern

Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es gar nicht schwer Fröbelsterne zu falten. Ein paar Mal üben und ihr könnt in die Massenproduktion gehen. Das tolle an diesen Papiersternen ist, dass ihr sie jedes Jahr aufs Neue aufhängen und damit immer wieder neu dekorieren könnt. Auch an Geschenken machen sie sich gut, in klein oder in ganz groß.

Ihr könnt dafür vorgefertigte Streifen benutzen oder euch selbst welche herstellen. Die Streifen im gezeigten Beispiel haben eine Länge von 45 Zentimeter und sind 1,5 Zentimeter breit.

Faltet einfach einmal Bild für Bild nach. Am Anfang am besten auch mit den gleichen (ähnlichen) Farben, damit ihr nicht durcheinander kommt. Nach ein oder zwei gefalteten Sternen habt ihr den Dreh raus!!

Braucht ihr eher eine Anleitung mit Text, dann besucht mich doch einmal hier.

Die Sterne können einzeln dekorativ verteilt werden. Ich hatte sie auch schon alle zusammen einfach in einer Glasvase. Als Girlande finde ich sie richtig toll und wer mag, kann sich sogar seine Lichterkette damit verzieren.

Fröbelsterne – immer eine gute Idee!

Wollt ihr noch mehr Tipps zu Weihnachten?

Bei mir passiert hier die nächsten Wochen bestimmt einiges zu diesem Thema. Bis es soweit ist, dass ich etwas zeigen kann, könnt ihr in dieses zauberhafte Buch hinein schnuppern und euch ein wenig inspirieren lassen:

Rhabarber-Marmelade

Selbstgemacht ist doch am Besten. Das gilt auch beim Thema Essen. Wenn die Zutaten dann auch noch aus dem eigenen Garten kommen ist alles perfekt. Hier gibt es heute eigens eingemachte Rhabarber-Marmelade als Präsent überreicht in einem Körbchen aus Milchtüte. Auch das Etikett ist selbstgemacht mit einem aus Radiergummi geschnitztem Herz-Stempel. Denn dieses Geschenk kommt von Herzen.

selbstgemachte Rhabarber-Marmelade im Getränkekarton
Einfach lecker.

Rezept für die Rhabarber-Marmelade:

1 kg Rhabarber wird gesäubert und kleingeschnitten. Anschließend mit 0,5 kg 2:1 Gelierzucker mischen und für vier Stunden ziehen lassen. Nach Packungsanleitung des Zuckers aufkochen und in sterilisierte (abgekochte) leere Schraubverschluss-Gläser füllen. Verpacken und fertig.

Die Schraubverschluss-Gläser, könnt ihr euch das ganze Jahr über selbst zusammen sammeln. Wenn es möglich ist, nehmt immer die gleiche Sorte, dann müsst ihr beim heiß Abfüllen, nicht lange herum probieren, welcher Deckel auf welches Glas passt. Auch mach ich Gläser mit Twist-off-Deckeln. Mit diesen habt ihr immer eine Kontrolle, ob das Glas wirklich vakuumwert ist.

Für alle Neulinge in Sachen Einkochen

Die ausgespülten Gläser, samt ihren Deckeln stellt oder legt ihr euch z.B. in einen großen Topf. Gießt heißes Wasser aus dem Wasserkocher hinzu, bis alles Gläser komplett bedeckt sind. Lasst das ganze noch ein ein paar Minuten auf dem Herd köcheln. Holt das jeweilige Glas erst direkt zum Befüllen aus dem heißen Wasser. Das geht mit einer Holzzange und sauberen Tüchern sehr gut.

Die Rhabarber-Marmelade braucht ein Häubchen!

Herzstempel aus einem Radiergummi

Was du brauchst:

  • Radiergummi-Rest
  • Folienstift
  • Bastelskalpell
  • Stempelkissen mit roter Farbe
  • Computer, Drucker & Papier
  • Packpapier
  • Zickzack-Schere 
  • Klebestift
  • Haushaltsgummi
Marmeladenhäubchen nachhaltig selbst gestalten.

Wie es geht:

Mit dem Folienstift malst du dir ein kleines Herz (ca. 1 x 1 cm) auf den Radiergummi-Rest. Mit dem Bastelskalpell kannst du es nun herausarbeiten: Zunächst an den gemalten Linien entlang, nach und nach schneidest du die Fläche weg, so dass das Herz erhaben ist. 

Drucke dir anschließend die (etwas aktualisierte) Kreisvorlage aus.

Stemple nun mit deinem selbst kreierten Stempel die Herzen in rot auf. Beim Ausschneiden kannst du ein wenig neben der Linie schneiden, so dass man den Rand noch sieht. Das Packpapier bringst du dir mit der Zickzackschere auf die Maße 15 x 15 Zentimeter. Teste vorher, ob es gut auf die Marmeladen-Gläser passt. Ansonsten passe die Maße an, in dem du das Packpapier etwas größer oder kleiner zuschneidest. Nun stülpst du die Papiere mittig über die Gläser und fixierst sie mit dem Gummi. Die ausgedruckten, ausgeschnittenen und bestempelten Kreise klebst du mit Klebestift mittig auf. Fertig sind deine Marmeladendeckchen. 

Wer mag noch mehr Tipps für die nachhaltige Küche?

Rezepte

Buchtipps

Blumentopf mit Wasserdepot

Als ich das gesehen habe, musste ich es sofort nachbauen. Da ich die Flasche schon richtig zerschnitten parat hatte (sie stand als Vase und Kerzenständer im Wohnzimmer) konnte ich gleich loslegen. Den unteren Teil der Flasche ist mit Papierpulpe aus alten Zeitungen und Schnipseln aus Buchseiten umhüllt.

Was man aus Weinflaschen so alles machen kann.

In den Papierpulpen-Mantel habe ich mit dem Bastelmesser einen Schlitz geschnitten, damit man sehen kann, ob noch Wasser im Gefäß vorhanden ist. Mit der Zeit wird es durch Kalkflecken und aus der Erde Herausgelöstem etwas unschön im unteren Bereich werden, deshalb finde ich die Lösung mit der grünen Flasche und der Ummantelung sehr praktisch. Für die Wasserversorgung aus dem unteren Depot hinauf zur Pflanze sorgt eine Baumwollschnur die über den gesamten Bereich reicht.

Ein kleines Netz, welches man mehrmals falten kann, damit die Poren kleiner werden, um zu verhindern, dass Erde in den unteren Bereich rieselt wird auf die Schnur gezogen. Dafür in die Mitte des gefalteten Netzes ein kleines Loch schneiden. Bei mir habe ich ein Stück eines ausgedienten Wäschesacks genommen. Schön ist es, wenn es sich um ein dunkles Netzt handelt, dieses verschwindet optisch im Zusammenspiel mit der dunklen Erde. Ich habe ein weißes benutzt und auch das fällt, zumindest in der grünen Flasche, kaum auf.

Über und unter dem Netz wird eine Korken-Scheibe aufgefädelt und damit nichts verrutscht an den Außenseiten jeweils festgeknotet. Diese Konstruktion wird in die Flasche gehangen und mit den Korken am Übergang zum Flaschenhals platziert. Die Schnur muss unten soweit herausschauen können, dass sie Kontakt mit dem Wasser im unteren Gefäß haben kann. Nun das obere Gefäß mit Erde füllen. Der Gießdocht reicht bei mir durch den gesamten Erdbereich. Oben muss er natürlich mit Erde verdeckt werden.

Samen, kleine Pflänzchen oder wie bei mir kleine Ableger zum Anwachsen hinein, den unteren Teil mit Wasser befüllen und fertig.

Alkohol-Farbe aus Filzstift-Resten

Mir bieten sich hier gerade unendliche Möglichkeiten und Ideen – und das alles mit alten vor allem leeren Filzstiften, welche doch eigentlich im Müll landen. Aber nicht bei mir! Ich habe sie in der Hoffnung gesammelt, dass ich irgendwann einmal weiß was ich damit Tolles anstellen kann. Und nun ist es soweit!

Lesezeichen aus Safttüten, alten Jeans und selbst-gemachter Alkoholfarbe!

Leere und eingetrocknete Filzstifte haben noch sehr viel Potential: Stifte auf, Minen und Kartuschen raus und in Wasser lösen! Nach ein paar Stunden hat man einen kräftigen Farbton. Ich habe dies gleich in Sprühflaschen angesetzt, denn auch Sprühen geht hervorragend damit und es lassen sich tolle Verzierungen machen.

Für die Alkoholfarbe habe ich die angesetzte Farblösung im Verhältnis 2:1 mit 99,9% Isopropanol in kleinen Tropfflaschen angesetzt (z.B. leere Fläschchen von ätherischen Ölen; ein Becher und Pipetten gehen auch; sehr gut geeignet werden leere Flaschen von z.B. Nasentropfen sein; Spritzen…).

Die ehemaligen Milchtüten wurden mit Sprühfarbe aus Eigenproduktion verziert.
Versuche mit der Tropf-Farbe auf Papier.

Versuche auf Papier und auf der Innenseite von Safttüten bringen vollkommen unterschiedliche Ergebnisse. Beides hat seinen eigenen Reiz. Auf der Innenseite von Safttüten bleiben die Tropfen rund und verschwimmen nicht wie auf normalem Papier. Das fand ich spannend und habe damit weiter experimentiert. Aber auch hier gibt es unterschiedlich beschichtete Oberflächen und die Tropfen können sich dementsprechend unterschiedlich verhalten. Einfach mal ausprobieren!

Viele verschiedene Farben vorbereiten, damit es auch richtig bunt wird!

Nun kann es losgehen! Mit den kleinen Fläschchen habe ich die Farbe tropfenweise auf die Innenseiten von alten Safttüten (zunächst voneinander getrennt) getropft. Man kann das Ganze zum Trocknen föhnen, ich habe jedoch einfach gewartet. Wenn man dies auf einer separaten Arbeitsfläche macht, kann man in der Wartezeit gut andere Dinge erledigen. So kommen nach und nach immer mehr Tropfen hinzu. Manche verlaufen ineinander, manchen kann man mit Hilfe eines Holz-Stäbchens weitere Konturen geben, wie dies z.B. bei den Monstern passiert ist.

Je mehr Farben hinzu kommen, desto bunter wird das Ganze natürlich auch. Durch die unterschiedliche Zusammensetzung und Mischung der Farben kann man verschiedenste Ergebnisse erzielen. Ich bin immer noch am Experimentieren und finde jedes Mal neue Dinge heraus. Man kann z.B. auch erst einmal die ganze Fläche besprühen und nach dem Trocknen mit dem Tropfen beginnen. Die dabei entstehenden Kreise fransen nun an ihren Rändern aus. Auch total interessant.

Ich habe auch aus Tusche-Resten Alkohol-Farbe versucht, diese leuchtet jedoch nicht so schön, macht nicht diese typischen Ränder beim Trocknen und bleibt ein dichter Farbklecks. Auch dies kann seinen ganz eigenen Reiz haben. Setzt man die Farbe aus Filzstiften ohne Alkohol an, trocken die Tropfen seeeeeer langsam und lassen sich danach mit dem Finger verreiben. Auch das kann ein durchaus gewollter Effekt sein.

Viele neue Lesezeichen! Das unterste Lesezeichen zeigt den Verlauf der Farben, bei einer leicht anderen Beschichtung. Richtig runde Kreise sind hier nicht möglich.

Was macht man nun mit all diesen Experiment-Bildern? Durch die schmale Form der ‚Leinwand‘ aus Safttüten, habe ich mich für Lesezeichen entschieden. Noch geht die Farbe ein wenig von der glatten Oberfläche ab. Da ich lange Freude daran und keine bunten Bücher haben möchte, habe ich einen durchsichtigen Paket-Klebestreifen als ‚Versiegelung‘ darauf geklebt, anschließend das Bild entsprechend der Breite des Klebestreifens ausgeschnitten und auf die Rückseite Jeansstoff von alten Hosen geklebt, den Rand etwas überstehen lassen und ausgefranst. Wer mag kann nun noch ein Loch mit der Stanze einarbeiten und einen Faden durchziehen. Fertig!!

Nadelkissen aus Stoffresten in Dose

Mit diesem kleinen Kissen sind beim Nähen alle Nadeln immer griffbereit und können kindersicher verräumt werden.

Was ihr braucht:

  • Stoffreste
  • Nähmaschine / Nadel und Faden
  • Schnur (ca. 3 mm breit)
  • 2 Knöpfe
  • Cremedose

Wie funktioniert’s?

Ihr braucht für oben und unten jeweils sechs Dreiecke mit den Seitenlängen von 6 cm. Die Winkel im Dreieck betragen alle 60°, damit es letztendlich ein Kreis – genau genommen ein Sechseck – wird. Die Nahtzugaben nicht vergessen. Am besten ihr macht euch eine Schablone des Dreiecks und überträgt es dann jeweils auf die Stoffreste. Das geht auch gut mit Kugelschreiber oder Finelinern, aber immer auf die linke Seite anzeichnen und darauf achten, dass es nicht durch den Stoff drückt.

Die Farben können frei gewählt werden, je nach Geschmack und dem, was an Stoffresten vorhanden ist. Einfarbig ist natürlich auch möglich.

Nun werden die Dreiecke auf links an jeweils zwei Seiten aneinander genäht. Sechs Dreiecke für die Oberseite, sechs für die Unterseite.

Nun noch, ebenfalls auf links, die Oberseite mit der Unterseite vernähen. Eine Dreiecksseite offen lassen, damit das Ganze wieder auf rechts gedreht und mit Watte befüllt werden kann. Diese Öffnung dann per Hand vernähen.

Nun seid ihr eigentlich schon fertig. Ihr könnt aber auch noch weiter machen. Ich habe für mein Nadelkissen sechs gleichlange Schnüre mit einer Stopfnadel durch die Mitte gestochen und an den Außenseiten miteinander verknotet.

Man sollte darauf achten, dass jeweils die gleiche Schnur mit sich selbst verknotet wird und nicht etwa wild durcheinander. Und darauf, dass die Dellen welche entstehen überall annähend gleich groß sind (den Knoten also jeweils auf die gleiche Höhe setzen).

Wer möchte kann nun noch auf beiden Seiten einen Knopf in die Mitte setzen (annähen), fertig!!

Wenn ihr für die Rückseite ganz andere Farben gewählt habt, könnt ihr immer – je nach Laune – wechseln.

Das Ganze geht übrigens auch mit Quadraten statt Dreiecken… Da muss ich nur noch die passende Box für finden…

Papierblumen

Diese Blumen sind vielseitig einsetzbar. Ob aus Papier, Folie oder sogar Stoff – alles ist möglich. Mein Favorit sind die Blumen aus alten Buchseiten.

Anleitung:

Was man braucht:

  • Papier
  • Schere
  • Klebestift
  • Bastelkleber
  • Dünner Holzspieß (z.B. einen Schaschlikspieß)

Ein Quadrat als Ausgangsform, verschiede Größen lockern auf

Der erste Schritt ist die Blumen-Grundform, die auch anderweitig gut verwendet werden kann, z.B. für eine Applikation (wie bei diesem Kissen) oder auch als sonstige Verzierung (Buchumschlag).

  1. Zunächst faltet man das Quadrat diagonal zu einem Dreieck. 
  2. Im nächsten Schritt faltet man dieses Dreieck in der Mitte zu einem kleineren Dreieck.
  3. Wo die offenen Seiten übereinander liegen schneidet man sich einen Bogen heraus. Hierfür kann man sich eine Münze in entsprechender Größe als Schablone nehmen.
  4. Die Spitze der geschlossenen Kanten wird abgeschnitten.
  5. Klappt man die entstandene Form nun auf erhält man eine Blüte. Pro Papier-Blüte brauchen wir drei Stück von dieser (Form A, B, C).

  1. Bei Form A schneiden wir ein Blütenblatt heraus, bei Form B zwei nebeneinanderliegende und bei Form C drei nebeneinander liegende. 
  2. Nun haben wir sechs Teile mit unterschiedlicher Anzahl an Blütenblättern. 1, 2, 3, 5, 6, 7 (a bis f).
  3. Die Blütenblätter an den offenen Enden der jeweiligen Form (schraffiert dargestellt) werden übereinander gelegt und mit dem Klebestift zusammengeklebt. Es entstehen trichterartige Blütenkreise oder auch Kelche. Bei der Form mit nur zwei Blütenblättern (d) faltet man eines der Blütenblätter in der Hälfte, klappt noch einmal um, so dass das gefaltete Blütenblatt die Hälfte des anderen Blattes bedeckt. Nun mit Kleber bestreichen und nochmals umklappen.
  4. Die Form, die aus nur einem Blütenblatt besteht (b) mit dem Holzspieß längs rollen und zusammenkleben.
  5. Nun brauchen wir den Spieß, um die Blütenblätter in Form zu bringen. Dafür rollen wir die Rundungen der Blütenblätter ein wenig nach außen. Außer bei denen die aus dem ein- und zweiteileigen Blütenblatt (b & d) entstanden sind. Die bleiben wie sie sind.
  6. Wenn das geschafft ist, kann man die einzelnen Kelche beginnend mit dem Größten der Reihe nach immer kleiner werdend mit dem Bastelkleber ineinander kleben (Flüssigkleber in die Kelchspitze). Zum Schluss kommt das Röllchen aus dem einzelnen Blütenblatt in die Mitte. Testet vorher, ob es nicht zu weit heraussteht, dann schneidet es noch ein Stück kürzer auf eine Länge, die euch gefällt und klebt auch dieses ein. Das ganze nun trocknen lassen, fertig.  

Mit der Zeit und ein wenig Übung wird man immer schneller und kann in die Massenproduktion gehen. Denn diese Blüten kommen immer gut an und sind vielseitig einsetzbar.

Buchstaben-Stempel aus Moosgummi

Viele viele Sektkorken und eine Idee: Buchstabenstempel aus Kork und Moosgummi. Nachdem ich mich bereits an geschnitzten Buchstaben in Sektkorken versucht habe, wollte ich noch eine super schnelle Möglichkeit ausprobieren.

Die vollgepackte Stempelkiste Nr. 2

Formen und Buchstaben aus den Platten herausdrücken, eventuell vorhandene Grate mit der Nagelschere entfernen. Formen mit Alleskleber auf die Unterseite der Sektkorken kleben. Fertig ist ein guter Grundstock an Stempeln, die immer und schnell zum Einsatz kommen können.

Msosgummiplatten mit Buchstaben und Formen.

Auch hier kann man sich natürlich noch weitere Motive überlegen. Nach vorheriger Skizze (spiegelverkehrt), die man sich mit Folienstift auf das Moosgummi übertragen kann wohnen in der Box nun auch Kürbis und Apfel.

Stempelkissen selbst gemacht

Nachdem ich der Liebe zum Stempeln, vor allem dem Stempel-Selber-Machen, verfallen bin und gerne auch bunte Dinge stempeln wollte, brauchte ich unbedingt viele verschiedene Stempelkissen. Ich muss sagen, dass mir die im Handel erhältlichen Varianten zu teuer waren und dass zu den angebotenen Kissen oft keine Nachfüllfarben angeboten wurden. Da dies nicht meinem Sinn für Nachhaltigkeit entsprach fing es in meinem Kopf zu rattern an…

Viele bunte Stempelkissen für jeden Zweck.

…Schwuppdiwupp hatte ich ein Haufen selbst-gemachter Stempelkissen und die Farbe zum Nachfüllen kommt nun aus Tintenfässchen für Kolbenfüllhalter. Hier gibt es (im Online-Handel) tatsächlich sehr viele verschiedene Farben zur Auswahl. Vor allem kleine und flache Dosen (von Cremes, Lidschatten etc. pp) eignen sich als Aufbewahrung der passend zurechtgeschnittenen und mit Tinte getränkten Schwämme, da hier die Farbe nicht austrocknen kann. Als Pipetten-Ersatz nehme ich kleine Strohhalm-Stücke und transferiere die Farbe über Kapillarkräfte (Strohalm in das Fässchen; zum eigentlichen Transfer Finger auf die obere Öffnung halten (Unterdruck und so) und möglichst schnell Richtung Schwämmchen; zum Farbe ablassen Finger wieder von der oberen Öffnung entfernen).