Tadaaaaa!! Darf ich vorstellen? Mein neuestes Baby ist da! Es heißt »Deko-Ideen aus Strickschlauch« und kann nun beim Christophorus-Verlag, bei Amazon, oder auch bei eurem persönlichen Buchhändler erworben werden.
Obwohl ich die Projekte und Texte durch die lange Ausarbeitung und die vielen Korrekturschleifen in und auswendig kenne, ist es doch jedes Mal eine Wahnsinns-Überraschung, wenn ein fertiges Buch zu mir nach Hause kommt. Im Folgenden bekommt ihr alle Infos zu meinem neuesten Werk und viele Einblicke.
Cover »Deko-Ideen aus Strickschlauch«
Deko-Ideen aus Strickschlauch
Das Buch ist wie seine Vorgänger im Christophorus-Verlag erschienen. Hier sind 96 Seiten wirklich vollgepackt mit Deko- und Geschenkideen, Accessoires und DIY-Schmuck – sowohl aus selbst hergestelltem als auch aus gekauftem Strickschlauch. Ich verrate euch, wie ihr Strickliseln ganz nachhaltig einfach selbst baut, wie es mir mit einer Strickkurbel erging und natürlich gibt es auch super viele Upcycling-Tipps dazu. Alle vier Jahreszeiten werden behandelt, zudem könnt ihr viele tolle One-Line-Motive zu entdecken. Ich flechte sogar einen Korb aus Strickschlauch. (Dank dem Buch von Dorothea Schmidt verflechte ich nun nämlich mittlerweile so ziemlich alles. 😉) All das erwartet euch zusammen mit vielen detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Seid gespannt, wofür Toilettenpapierrollen super nützlich sind – und alle die noch Tipps für Schriftzüge mit Strickschlauch brauchen, kommen ebenso auf ihre Kosten.
Alle Infos zum Strickschlauch-Buch in Kürze
Deko-Ideen aus Strickschlauch Schriftzüge und viele weitere One-Line-Motive ISBN 978-3-8388-3890-8 96 Seiten Format 16,5 x 23,5 cm Broschur 15,99 Euro (D)
Blick ins Buch »Deko-Ideen aus Strickschlauch«
Durchs Buch geblättert.
Mit Pastelltönen macht doch alles noch viel mehr Spaß, oder?
Ich freue mich, wenn euch das Buch und die Ideen darin gefallen und wünsche mir, dass ihr ganz viel Spaß mit der Zusammenstellung der Themen und Objekte habt.
Gebt mir gerne Feedback an upcycling@zobelhase.de! Ich bin sehr gespannt.
Ich hoffe, dieses Büchlein ist für dich der perfekte Anstoß, um wunderschöne Strickschlauch-Projekte für dich und deine Freunde umzusetzen.
Blick ins Buch.
Euch interessieren auch meine anderen Bücher?
»Weihnachtssterne – einfach nachhaltig«
Im Sterne-Bastelbuch zeige ich euch, wie ihr aus Dingen, die ihr alle zu Hause habt, wunderschöne nachhaltige Dekoration zu Weihnachten kreieren könnt.
Das Kreativbuch »Glitzer, Girls und Glamour« richtet sich an die jüngeren DIYler und zeigt abwechslungsreiche Ideen zur Gestaltung des eigenen Zimmers, für Geschenke an die Liebsten, für kreativen Schmuck und vieles vieles mehr.
Hier gibt es heute eine Eis-Einladungskarte für euch. Ideal für Kindergeburtstage im Sommer oder für Sommerpartys im Allgemeinen. Wird diese aufgeklappt kommen immer mehr Eistüten zum Ausmalen zum Vorschein. Die Rückseite der Einladung entpuppt sich nach dem Aufklappen als Wolke mit einem großen Regenbogen. Die eingeladenen Gäste können die Eistüten nach ihren Vorlieben und Wünschen ausmalen. Die Farben für die einzelnen Segmente des Regenbogens sind auf englisch angegeben, so werden auf spielerische Weise noch ein paar Vokabeln gelernt.
Den Sommer festhalten
Zugegebener Maßen sind mir die jetzigen Temperaturen zu krass und ich igele mich in abgedunkelten Innenräumen ein. In ein paar Wochen ist es hoffentlich wieder erträglich und das Ende des Sommers naht. Das sollte unbedingt gefeiert werden. Wer weiß, was uns in den kommenden Herbst- und Wintermonaten alles erwartet.
Wir im Zobelnest nutzen den September, um einen Kindergeburtstag aus dem Winter nachzuholen. Vielleicht wird das ja ein Konzept für die nächsten Jahre?
Auch ohne Party, eine schöne Bastelidee. Druckt euch dafür einfach nur die Eisseite aus.
Aus der Druckvorlage und Packpapier wird eine Einladungskarte.
Anleitung für die Eis-Einladungskarte
Die Eis-Einladung
Weiter unten findet ihr die Vorlage zum Ausdrucken. Sie ist für einen beidseitigen Ausdruck konzipiert. Nehmt dafür etwas dickeres Papier, damit die Einladung eine schöne Stabilität bekommt. Wenn ihr einen Drucker habt, der nicht beidseitig drucken kann, druckt ihr einfach erst die eine Seite sooft ihr sie braucht aus, dreht das Papier um und druckt darauf die zweite Seite. Wie herum das Papier für den zweiten Schritt in den Drucker muss, ist Geräteabhängig. Das müsst ihr vorher in einem Probedruck testen.
Anschließend wird die Wolkenseite an der gestrichelten Linie entlang ausgeschnitten. Nun faltet ihr die Einladung zunächst in der Mitte, die Wolke verschwindet dabei im Inneren, und klappt sie wieder auf. Die zwei außenliegenden Eistüten faltet ihr nun so nach innen, dass ihre vorherige äußerste Kante nicht ganz die Mitte berührt. Lasst gerne einen Spalt von zwei, drei Millimetern, damit sich die Karte gut schließen lässt, indem ihr nun die gerade geknickten Eistüten aufeinander legt.
Faltreihenfolge der Einladungskarte.
Die Eis-Serviette
Die Eistüte ist umhüllt mit einer personalisierten »Serviette« aus Packpapier. Auf dieser klebt ein »Button« auf welche der Namen des einzuladenden Gastes kommt. Der rosa Kreis stammt bei uns aus mit Avocado gefärbtem Papier (mit dem Rest aus dem Rote-Beete-Glas klappt das auch ganz wunderbar). Das helle fluffige Papier des Buttons war diese Füllung, welche sich in neu gekauften Schuhen befindet. Hier versteckt sich also dieses Mal das Upcycling ☺️.
Für die Serviette übertragt ihr die Formatvorlage auf Packpapier, schneidet sie aus und faltet sie an den Ecken wie im Bild gezeigt zusammen. Klebt die Serviette zu einer dreieckigen Tüte zusammen und schiebt sie über die Eiswaffel der Einladung.
Der Eis-Button
Für den Button nehmt ihr entweder die runden Kreisvorlagen oder schnappt euch den Plastikverschluss einer Flasche als Schablone für das rosa Papier. Die ausgeschnittenen Kreise klebt ihr auf Pergamentpapier, oder eben auf das Papier, welches sich in neu gekauften Schuhen befindet. Schneidet das helle Papier im gleichen Abstand zum rosa Kreis rundherum aus und anschließend den entstandenen weißen Rand mit der Schere in regelmäßigen Abständen ein. Im letzten Schritt klebt ihr den Button auf die Serviette.
Braucht ihr noch eine Idee für die kleinen Tüten, die es beim Abschied für alle beteiligten Gäste als Mitgebsel nach Hause gibt? Gerne benutze ich Dinge, die eh schon vorhanden sind, so dass nichts dafür gekauft werden muss. Außerdem dient diese Tüte als kleines Bastel-Set:
Als Spielidee oder zum Aufpimpen der mit Packpapier umhüllten Geschenke lege ich euch diese »Müll-Verwertung« aus eingetrockneten oder leeren Filzstiften ans Herz:
Mit alten Buchseiten zu basteln macht mir unheimlich Spaß. Die Ergebnisse wirken meist dezent und unaufdringlich und zugleich filigran. Gerade Origami-Motive kommen damit sehr schön zur Geltung und auch ohne Farbe kann sich das Ergebnis sehen lassen. Zum Farbrausch verleitet mich jedoch immer wieder meine selbst gemachte Sprühfarbe! In kleinen Zerstäubern (leere Deofläschchen) habe ich Patronen aus eingetrockneten bzw. leeren Filzstiften in Wasser gelöst. Damit wird im Folgenden fleißig gesprüht.
Du findest hier eine detaillierte Anleitung, um den Frühlingskranz mit Origami-Schmetterlingen nachzumachen. Zuletzt zeige ich dir noch ein paar weitere Ideen zum Thema Sprühfarbe und Zweckentfremdung eines Drahtbügels.
Mein Frühlingskranz.
Der Drahtbügel
Zuerst biegst du dir aus einem Drahtbügel einen runden Kreis. Das kostet viel Kraft in den Daumen, wenn du dich nach und nach in kleinen Schritten vorarbeitest klappt dies aber ganz gut.
Anschließend faltest du dir größere und kleinere Origami-Schmetterlinge aus alten Buchseiten, z.B. aus 10 x 10 und 7 x 7 Zentimeter großen Papier-Quadraten.
Anleitung Origami-Schmetterling
1. & 2. Zuerst faltest du bei einem Quadrat die Diagonalen und klappst diese wieder auf (Talfalten; die Knickkante zeigt von dir weg, du sieht die Rille).
3. Anschließend faltest du das Blatt über die Mitte nach oben.
4. bis 6. Knicke die Ecken und stülpe sie ein.
7. & 8. Die oberen vorderen Ecken mit Talfalten nach unten knicken, anschließend die Form wenden.
9. & 10. Knicke die untere Ecke nach oben, so dass ein wenig Spitze oben über steht. Aufgestellte Kanten glatt drücken. Die Form wenden.
11. Im Folgenden klappst du die obere Spitze nach.
12. Mit einer Bergfalte (die Kante zeigt zu dir, der Knick nach hinten) den Schmetterling in der Mitte knicken.
13. Die obere Ecke festhalten und zusammendrücken, während du die Flügel nun auseinander faltest.
Fertig ist der Origami-Schmetterling!
14. Wenn du magst, kannst du die Flattermänner nun mit DIY-Sprühfarbe besprühen. Du kannst sie auch erst einmal so lassen und den Bügel mit den Schmetterlingen zu einem späteren Zeitpunkt mit Farbe besprühen.
15. Abschließend klebst du die Schmetterlinge mit Heißkleber auf den Drahtkreis.
Des Weiteren sorgen Verzierungen wie Blumen aus besprühten Taschentüchern, Mini-Pompons etc. für Abwechslung und Variation, ganz nach deinem Geschmack.
Papierblumen für den Origami-Frühlingskranz
Serviettentechnik ist wieder in Mode und es gibt wirklich wunderschöne Verwendungsmöglichkeiten dafür. Bald werde ich euch in diesem Blog auch ein paar Beispiele dafür zeigen können! Hier kommt ersteinmal – wie lange versprochen – die Anleitung für die Papierblumen am Frühlingskranz mit Origami-Schmetterlingen.
Für die Serviettentechnik braucht es immer nur die oberste Schicht der bedruckten Serviette. D.h. zwei weiße (bis ganz leicht eingefärbte Reste) bleiben über. Genau diese könnt ihr jedoch ganz wunderbar für folgende Papierblumen für den Frühlingskranz benutzen. Natürlich gehen auch Taschen- oder Kosmetiktücher. Aber diese Art der Resteverwertung kommt mir natürlich sehr entgegen.
Papierblumen aus Serviettenresten.
Und so geht’s
Falls ihr es noch nicht getan habt, pult ihr als erstes die einzelnen Schichten der Serviette auseinander.
Schneidet als nächstes an den Knickkanten die weißen Papierschichten in vier gleiche Teile und legt jeweils drei dieser Papiertücher passend übereinander.
Der Dreier-Stapel wird nun wie eine Ziehharmonika gefaltet.
Die Ziehharmonika teilt ihr anschließend in drei gleich große Teile.
Mit einem dünnen Draht oder auch einem Faden bindet ihr die gedrittelte Ziehharmonika in der Mitte zusammen und faltet sie währenddessen in der Mitte.
Fächert die halbierte Ziehharmonika auf.
Nun kommt der spannendste Schritt: die einzelnen Schichten werden wieder auseinander gepult und fertig ist eure Papierblume aus Taschentuch, Serviettenrest oder Kosmetiktuch.
Wer mag kann dem Ganzen nun noch etwas Farbe verpassen. Natürlich habe ich hierfür wieder die DIY-Sprühfarbe benutzt. Für die bunten Beispiele aus der Anleitung wurden die Blumen kopfüber über die Spüle gehalten und bekamen nur außen ein paar Spritzer der Farbe ab. So bleibt das Innere der Blüte weiß und zeigt einen Farbverlauf nach außen.
Die einzelnen Schritte für die Papierblumen.
Mit Hilfe des Drahtes können sie nun ganz leicht an den Frühlingskranz gebunden werden. Diese Papierblumen sind auch für viele andere Verwendungszwecke geeignet. Besonders als Verzierung für Geschenkverpackungen mag ich sie sehr gerne.
Servietten mit schönen Prints bekommt ihr z.B. bei VBS, Idee-Shop oder auch bei Buttinette.*
Variante für den Sommer
Nicht nur für Frühlingskränze sind diese Drahtbügel aus der Wäscherei geeignet. Für den Sommer z.B. kann du dir daraus ein kleines Vogelhäuschen zaubern. Munter und fröhlich sieht es aus, sowohl mit der weißen Spitzen-Borte, als auch mit dem Zaun aus weiß bepinselten Buntstift-Resten (Geniale Resteverwertung!). Im Haus – auf einem kleinen Ast – sitz ein bunter Origami-Vogel umgeben von wunderschönen Blüten. Blüten und Vogel bestehen aus Buchseiten. Wie du diese faltest, zeige ich dir im Folgenden.
Deko für den Frühling und Sommer.
Den Bügel biegst du dir als Erstes in eine Hausform zurecht. Auch hier braucht es einiges an Geduld und Kraft in den Fingern. Biege nicht zu viel hin und her, denn sonst platz die Lackierung.
Zudem spitzt du dir deine Buntstiftstummel auf zwei verschiedene großen zurecht, die du anschließend mit zwei noch recht langen Blei- oder Buntstiften mit weißer Acrylfarbe bemalst. Klebe den Zaun zusammen. Hierfür eigenes sich Bastelkleber genauso gut wie z.B. Holzleim. In die Falte fixierst du den Zaun mit Heißkleber. Genauso wie die Blumen, die Borte und der Vogel selbst.
Faltanleitung für den Origami-Vogel:
Origamianleitung Vogel.
Nehme dir ein quadratisches Blatt Papier und
falte es einmal diagonal in der Mitte und wieder auf.
Nun legst du das jeweilige obere und untere Viertel zur Mitte hin.
Die Ecke, die auf der rechten Seite über bleibt, wird nach hinten weg geknickt.
An der gestrichenen Linie hin zur Mitte, knickst du die untere Ecke rechts von hinten nach vorne und am besten noch eine weitere Hilfskante, indem du das umgeknickte Dreieck noch einmal an der neu entstandenen Kante knickst. Nun faltest du zwei Mal wieder auf bis zurück zu Schritt 5.
Wiederhole dies auch für die obere Ecke.
Nun gehst du mit dem Finger zwischen die zwei Lagen Papier der unteren Ecke und knickst es so zur Mitte hin ein, dass die zwei Falten, die du gerade gemacht hast aufeinander liegen. Du sieht jetzt dort ein Dreieck und ein schiefes Viereck. Wiederhole das für die obere Ecke.
An die neu entstandenen linken Ecken kommt ein Knick, welcher zu dir zeigt und den zukünftigen Fuß bildet.
Knicke den zweiten Fuß an der oberen Ecke wie zuvor.
Nun wird die linke Spitze nach rechts geknickt wie in der Abbildung zu sehen.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Das entstandene Dreieck knickst du wieder zurück aber leicht versetzt.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Die obere Hälfte mittig auf die untere zusammenfalten.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Nun drückst du die Schnabelform in den Kopf.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
Vogel festhalten und den Schwanz nach oben ziehen.
Zur Kontrolle: so sieht es nun aus. Du bist nun fertig mit dem Origami-Vogel!
Faltanleitung für die Papierblumen
Diese Blumen sind vielseitig einsetzbar. Ob aus Papier, Folie oder sogar Stoff – alles ist möglich. Mein Favorit sind die Blumen aus alten Buchseiten. Und genau diese habe ich für das Vogelhäuschen verwendet.
Die Faltung der Papierblumen – Teil 1
Papierblumen Faltanleitung Teil 1.
Zunächst faltest du das Quadrat diagonal zu einem Dreieck.
Im nächsten Schritt faltest du dieses Dreieck in der Mitte zu einem kleineren Dreieck.
Schneide einen Bogen heraus, wo die offenen Seiten übereinander liegen. Mit einer Münze in entsprechender Größe als Schablone kannst du dir den Bogen ganz einfach einzeichnen.
Die Spitze der geschlossenen Kanten wird abgeschnitten.
Klappe die entstandene Form auf. Du hast nun eine Blüte. Pro Papier-Blüte brauchen wir drei Stück von dieser (Form A, B, C).
Die Faltung der Papierblumen – Teil 1
Papierblumen Faltanleitung Teil 2.
Bei Form A schneidest du ein Blütenblatt heraus, bei Form B zwei nebeneinanderliegende und bei Form C drei nebeneinander liegende.
Nun hast du sechs Teile mit unterschiedlicher Anzahl an Blütenblättern. 1, 2, 3, 5, 6, 7 (a bis f).
Die Blütenblätter an den offenen Enden der jeweiligen Form (schraffiert dargestellt) werden übereinander gelegt und mit dem Klebestift zusammengeklebt. Es entstehen trichterartige Blütenkreise oder auch Kelche. Bei der Form mit nur zwei Blütenblättern (d) faltest du eines der Blütenblätter in der Hälfte und klappst noch einmal um, so dass das gefaltete Blütenblatt die Hälfte des anderen Blattes bedeckt. Nun mit Kleber bestreichen und nochmals umklappen.
Die Form, die aus nur einem Blütenblatt besteht (b) rollst du mit dem Holzspieß längs auf und klebst sie zu.
Mit dem Spieß bringst du anschließend die Blütenblätter in Form. Dafür rollst du die Rundungen der Blütenblätter ein wenig nach außen. Außer bei denen die aus dem ein- und zweiteileigen Blütenblatt (b & d) entstanden sind. Die bleiben wie sie sind.
Wenn das geschafft ist, klebst du die einzelnen Kelche – beginnend mit dem Größten der Reihe nach immer kleiner werdend – mit dem Bastelkleber ineinander (Flüssigkleber in die Kelchspitze). Zum Schluss kommt das Röllchen aus dem einzelnen Blütenblatt in die Mitte. Teste vorher, ob es nicht zu weit heraussteht. Sollte dies der Fall sein, schneide es noch ein Stück kürzer auf eine passende Länge und klebe auch dieses ein. Das ganze nun trocknen lassen, fertig.
Sprühfarbe selbst gemacht
Was für eine tolle Resteverwertung! In den Hülsen eingetrockneter Filzstifte steckt noch sehr viel Potential! Hättest du das gedacht?
All diese Farben hier sind aus eigentlich leeren, vielleicht auch einfach nur eingetrockneten, Filzstiften entstanden!
Viele Farben für abwechslungsreiche Projekte.
Und so geht’s
Aus leeren Filzstiften wird DIY-Sprühfarbe.
Stifte auf, Minen und Kartuschen raus und hinein ins Wasser damit! Nach ein paar Stunden erhälst du einen kräftigen Farbton. Wenn du die Lösung direkt in Sprühflaschen (hier: leere Deo-Zerstäuber) ansetzt, kannst du sofort loslegen und tolle Verzierungen damit machen.
Das Gleiche gilt für fast leere Tusche-Kästen: Krümel heraus kratzten, in ein wenig Wasser lösen und los geht’s mit der Sprüherei! Die Farbe aus den Tuschkästen trocknet jedoch mit der Zeit im Zerstäuber ein. Die Filzstift-Farben hingegen kann man in dieser Form ewig weiter benutzen (Erst einmal ist es mir bisher passiert, dass eine Farbe nach ein paar Monaten wirklich übel gerochen hat. Alle anderen -mittlerweile an die 20 Ansätze – halten sich ohne Probleme).
So entsteht DIY-Sprühfarbe aus leeren und eingetrockneten Filzstift-Kartuschen.
Anwendungs-Beispiele für die DIY-Sprühfarbe:
Kleine Ideen zum Sprühen
Alte Buchseiten und auch Taschentücher eigenen sich besonders gut für die Sprühfarbe. Nicht nur Origami-Formen lassen sich damit aufpumpen, die Ideen für diese Kombination sind mannigfaltig.
So viele Möglichkeiten!
Sehr gerne bearbeite ich die abgezogenen Seiten von Getränkekartons mit der Farbe. Das macht tolle Effekte und Verläufe. Ich bin ganz verliebt in diese Technik! Hättet ihr gedacht, dass man mit Dingen, die eigentlich im Mülleimer landen (leere Filzstifte, Zerstäuber und Getränkekarton), noch solch zauberhafte Ideen umsetzen kann?
Besprühte Getränkekartons.
Mein Favorit
Hier mein absolutes Highlight (aus meinem Weihnachtsbuch zum Thema Upcycling-Sterne): ein besprühter Getränkekarton als Geschenkverpackung. Der Schatteneffekt entsteht dadurch, dass du in zwei Schichten sprühst. Vorher klebst (Klebstift) du einen Bereich mit Stern aus Papier ab, den du nach dem Sprüh-Durchgang (z.B. mit Blau) mit einer Pinzette wieder abziehst. Für die zweite Schicht Farbe (z.B. Schwarz) klebst du nochmals einen Stern auf den Karton, dieses Mal nur ganz leicht versetzt. Wenn du den zweiten Stern nun nach dem Trocknen abziehst, bekommst einen wunderschönen Effekt.
Es lässt sich damit auch malen
Die Farbe lässt sich nicht nur sprühen, man kann damit auch ganz hervorragend malen. Wie mit Aquarellfarbe wird diese Farbe auf Getränkekarton oder Aquarellpapier verarbeitet!
Dafür schütte dir einfach etwas in die jeweiligen Deckel der Zerstäuber und vermale sie ganz normal mit einem Pinsel. Bist du fertig mit deinem Bild, schütte die übrig gebliebene Farbe wieder zurück in die Sprühflasche.
Die Sterne auf Aquarellpapier sind ebenfalls eine Idee aus meinem Weihnachtsbuch.
Weiterführende Tipps
Falls du neugierig geworden bist, was es mit diesem Weihnachts-Buch auf sich hat, hier geht es zu allen weiteren Infos dazu:
*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über die obige URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.
Mit selbstgemachten Abschminkpads aus Stoffresten seid ihr auch im Badezimmer nachhaltig unterwegs. Ein Badezimmer ohne Plastik und Wegwerfprodukte empfinde ich persönlich als absolut gemütlich und als totale Wohlfühl-Oase. Die Abschmickpads könnt ihr zudem ganz nach eurem eigenen Geschmack oder auch nach dem Einrichtungsstil eures Badezimmers gestalten. Und sie sind zudem ein super Geschenk für andere!
DIY-Abschminkpads halten lange
Meinen ersten Schub an DIY-Wattepas habe ich mir vor fast zehn Jahren, als absoluter Nähanfänger, aus alten Sweatern genäht. Genau dafür sind solche Projekte perfekt! Ihr lernt eure Nähmaschine besser kennen und tastet euch an das Thema Stoff und Garn immer mehr heran. Aber auch um v.a. kleine Stoffreste sinnvoll und einfach zu minimieren, bietet sich dieses Projekt ganz wunderbar an.
Nun also, nach zehn Jahren, beginnen die ersten Abschminkpads unansehnlich zu werden und es wurde Zeit für einen neuen Schwung an Pads im Bad. Aber rechnet das mal hoch: zehn Jahre lang morgens und abends ein Pad! Ich bin mit dieser Bilanz absolut zufrieden.
DIY-Abschminkpads.
Was ihr für die Abschminkpads braucht und wie es geht
Alles was ihr braucht, sind Stoffreste. Das können wie bei meinem ersten Versuch ausgetragene Pullis sein, die haben zudem oft eine glatte und eine weiche Seite. Wenn ihr das beim Zusammenlegen eurer Stofflagen beachtet, haben eure Pads ebenfalls eine glatte und eine flauschige Seite, so dass ihr euch beim Abschminken immer entscheiden könnt, welche Seite für eure Bedürfnisse gerade besser ist. Aber auch altes Bettzeug oder andere kleinere Stoffreste eignen sich ganz hervorragend dafür. Schaut, welche Farben gut zusammenpassen und euch gefallen.
Aus Stoffresten und Schablone werden Abschminkpads.
Mit einer Dose oder einem anderen runden Gegenstand bereitet ihr euch eine kreisrunde Schablone aus Papier vor (der Hardcore-Upcycler nimmt dafür einfach einen gebrauchten Briefumschlag). Den Papierkreis fixiert ihr mit zwei Stecknadeln auf mehrere Stofflagen und schneidet diese dementsprechend aus. Je nachdem welches Ausgangsmaterial ihr nehmt, kann so ein Abschminkpad aus zwei bis drei Stofflagen bestehen (habt ihr drei Lagen, könnt ihr im Inneren unattraktive Stoffprints verstecken!). Testet aus, mit wieviel Lagen euch das Pad von der Haptik her am besten gefällt und bereitet euch einen ganzen Schwung an Stoffkreisen vor. Anschließend braucht ihr diese nur noch zusammenzulegen und mit einem Zickzack-Stich an der Nähmaschine vernähen.
Es ist hierbei möglich mit der Grundeinstellung der Stichart einfach mehrere Runden übereinander zu nähen, oder ihr testet einen kleineren Abstand an einem Probestoff und passt die Naht genau an. Für meine eigenen Pads ist mir das Nahtbild nicht so wichtig, möchte ich welche verschenken, gebe ich mir bei diesem Schritt etwas mehr Mühe.
Aufbewahrung für die Abschminkpads
Für die Pads braucht es natürlich auch noch eine schöne Aufbewahrung. Auch für diese gibt es eine simple und nachhaltige Lösung: eine ausgetragene Jeans! Genauer gesagt: den unteren Abschnitt des Hosenbeins. Der untere Abschluss der Jeans wird für das kleine Körbchen einfach die obere Kante. Die abgeschnittene Seite vernäht ihr mit einem kreisrunden Stoffstück (z.B. aus der gleichen Hose). Passt hier die Größe des runden Stoffstücks an die Öffnung an und vergesst die Nahtzugabe nicht. Wer mag, verziert die Aufbewahrung mit einer Borte, einem Button, einem Anhänger oder Ähnlichem.
Aus einer Hose werden gleich zwei Aufbewahrungen.
Den Button mit dem Segelboot habe ich übrigens mit einer Button-Maschine selbst gemacht. Das Highlight ist jedoch der DIY-Stempel dazu – aus einem alten Holzpuzzle und eingetrocknetem Sanitär-Silikon!!
Kleiner Ausflug: Stempel für den Button
So macht Stempeln noch mehr Spaß!! Mit aufgepimpten selbstgemachten Stempeln aus einem alten Holzwürfel-Puzzle und Silikon, welches in der Kartusche eingetrocknet war.
Silikon eignet sich hervorragend zum Stempeln! So ist eingetrockneter Kartuscheninhalt für mich wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Die Plastiktube bekommt ihr mit einem Dremel problemlos auf (mit einer Handsäge sollte es auch gehen). Die eingetrocknete Masse lässt sich anschließend ganz leicht am Stück herausziehen. Mit Messer, Rasierklinge und einer Nadel schneidet und ratscht ihr euch die gewünschten Formen zurecht und klebt sie mit (noch flüssigem) Silikon auf die mit alten Buchseiten verzierten Holzwürfel.
Stempel aus altem Würfel-Puzzle.
Noch mehr Nachhaltigkeit für das Badezimmer
Noch eine Miniwinni-Idee, die ihr gut im Badezimmer oder auch in der Küche benutzen könnt: Wasch- und Wischlappen aus einem ausgefransten Handtuch.
Bei dem für das gezeigte Projekt benutzen Handtuch löste sich der äußere Bund mittlerweile stark ab. Reparieren hätte ich sehr aufwändig gefunden. Auch ist der Stoff schon recht hart und nicht mehr so flauschig gewesen, zum Wegwerfen fand ich ihn dennoch zu schade. Da kam mir die Idee einfach ein paar Waschlappen daraus zu machen.
Genau wie bei den Abschminkpads malt ihr euch für die Lappen eine kleine Schablone (hier benutztes Packpapier) in gewünschter Größe zurecht. Orientiert euch an bereits vorhandenen Waschlappen. Schneidet aus dem unansehnlich gewordenen Handtuch mit Hilfe der Schablone doppelt so viele Rechtecke aus, wie ihr euch Lappen vorbereiten wollt. Legt diese doppelt und näht sie wieder mit einem Zickzack-Stich zusammen. Das Ausgangshandtuch hatte eine hell- und eine dunkelgraue Seite. Dementsprechend habe ich auch die zwei Lagen zusammen genäht. Von der einen Seite sind die Lappen nun hellgrau, von der anderen dunkelgrau.
Aus einem Handtuch werden Waschlappen.
Was ihr noch so aus unansehnlich gewordenen Textilien machen könnt
Braucht ihr noch ein paar Buchtipps rund um das Thema nähen?
Wie wäre es denn einmal, Stoffe mit ganz natürlichen Mitteln zu färben und dann zu vernähen? Das ist möglich mit dem Buch ➽ »Wild gefärbt« von Abigail Booth. Braucht ihr noch Tipps, wie ihr perfekt und sauber vernäht, empfehle ich euch ➽ »Nähen perfekt« von Yoshiko Mizuno. Und zu guter Letzt ➽ »Capsule Wardrobe« von Arianna Cadwallader & Cathy McKinnon.
Sich eigenes Textilgarn aus T-Shirts herzustellen ist relativ simpel. Es geht schnell und ist eine nachhaltige Weiterverwendung untragbar gewordener Kleidung. Hier erfahrt ihr einmal, wie es geht und ich zeige euch zudem ein paar Beispiele, was ihr daraus zaubern könnt.
T-Shirts werden oft an den Achseln als erstes unansehnlich. Manche leiern auch gerne am Kragen aus und bringen in solch einem Fall keinen Spaß mehr beim Tragen. Deshalb ist es eine großartige Lösung, sich aus dem eigentlich noch guten Mittelteil eines solchen Kleidungsstückes Textilgarn herzustellen. Wer es super nachhaltig mag, zerschnippelt sich zusätzlich die Reste aus dem oberen Teil des Shirts zu kleinen Stofflappen, welche super zum Putzen geeignet sind.
So macht ihr euch aus alten T-Shirts Textilgarn selbst
Für eine lange Schnur Textilgarn am Stück legt ihr das T-Shirt glatt auf euren Arbeitsbereich und schneidet mit einer Schere knapp unter den Ärmeln den oberen Teil sowie den unteren Bund ab. Für die Schnur braucht ihr nur den mittleren quadratischen Teil.
Mit Kreide zeichnet ihr alle 3 cm eine Markierung am Rand ein und schneidet das T-Shirt-Quadrat, (der Stoff liegt immer noch doppelt) entsprechend den Markierungen, in Streifen. Schneidet aber nicht ganz bis zum Ende (!), sondern stoppt 2 cm vorher.
Anschließend hängt ihr euch die geschlossene Seite des Stoffes über einen Arm. Die Streifen hängen vorn und hinten herunter. Schneidet zunächst an der oben liegenden Kante diagonal von Streifen eins zu Streifen zwei und so immer weiter. So entsteht ein langes Textilgarn. Zieht ein wenig an dem entstandenen Stoffstreifen, während ihr ihn aufwickelt, dann verdrillt er sich, wird länger und rundlicher.
Beispiele für die abwechslungsreiche Verwendung von Textilgarn
Mit Textilgarn könnt ihr stricken, häkeln, weben, knoten und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig. In den folgenden Bildern zeige ich einige Beispiele dafür, die hier innerhalb der letzten Jahren aus Textilgarn entstanden sind.
Die gestrickte Statementkette mit XXL-‚Perle‘ aus einem Kupferrohr-Rest (das Statement heißt hier ganz klar und deutlich Upcycling) ist mein aktueller Liebling. Auch praktische Helfer wie ein großer gehäkelter Aufbewahrungskorb sind mit Textilgarn möglich (ja, hier im Zobelnest trägt jemand fast ausschließlich schwarze Shirts, derer ich mich immer wieder gerne annehme, um ihnen ein zweites Leben einzuhauchen).
Makramee und Weben mit Textilgarn aus ehemaligen T-Shirts.
Hättet ihr gedacht, dass Textilgarn und XXL-Strickmühle super Freunde sind? Mit ihnen lassen sich fatzfatz überdimensionierte Schläuche stricken, die ihr über Flaschen, Papprollen und Co. zieht und diesen somit ein neues Outfit verpasst.
Blumenvasen aus Papprollen & Textilgarn.
Wer von euch zweifelt jetzt noch an den schier unendlichen Möglichkeiten dieses Materials?
Wusstet ihr schon, dass sich der Zobelhase nun auch bei Spoonflower herumtreibt? Nach und nach werde ich dort immer mehr Stoffdesigns hochladen und hoffe euch damit eine kleine Freude machen zu können. Mein erstes Projekt aus den selbst-designten Stoffen seht ihr hier: genähte Stoffsäckchen werden zu einem wiederverwendbaren Adventskalender.
Vielseitiger Adventskalender
Jedes Jahr aufs neue kann dieser mit den genähten Stoffsäckchen nach Lust und Laune neu arrangiert werden. In einer schönen rustikalen Holzschüssel oder in einem vintage-Korb fühlen sich die kleinen Überraschungen sehr wohl. Es ist auch möglich, den einzelnen Säckchen weitere Bestimmungen zukommen zu lassen. Sie eignen sich nach ihrem Leben als Adventskalender hervorragend als nachhaltige Verpackung für kleine Mitbringsel oder als Duft- und Kräutersäckchen… So Vieles ist denkbar.
Adventskalender in der hängenden Variante.
Die hängende Variante beinhaltet kleine – jedoch absolut feine – Upcyclings! Die Zahlenkreise bestehen aus Pappe, die vorher als Verpackungsmaterial diente und die Haken gehörten vor langer langer Zeit zu einer Gardinen-Aufhängung. Der mit Garn umwickelte Ring, an dem alles hängt, war in seinem vorherigen Leben ein Topfdeckel! Dieser ist uns im Zobelnest zersprungen (warum auch immer) und ich wusste sofort, der silberne Rahmen bleibt hier!!
Nach der Umwicklung mit weißem Garn sieht der ehemalige Topfdeckel-Rahmen jetzt richtig gemütlich aus und eignet sich auch nach Weihnachten noch für viele Projekte!
Ein Säckchen – viele Möglichkeiten.
Vielseitige Stoffsäckchen
Ich mag die verschiedenen Farbkombinationen der Stoffdesigns total. Sie harmonieren ganz wunderbar mit ruhigen Tönen, wie z.B. dem des Packpapiers. Die aus kleinen Quadraten ganz einfach genähten Säckchen können zudem auf unterschiedlichste Weise ihren Inhalt präsentieren. Sei es mit einem zusammengerollten Verschluss, oben zusammengebunden oder nach innen gekrempelt, damit auch etwas größere Präsente Platz haben. Diese genähten Stoffsäckchen sind kleine Allrounder.
Aus Stoff wird eine nachhaltige Geschenkverpackung.
Anleitung – genähte Stoffsäckchen
Eine gepunktete Linie meint, der Stoff soll hier gefaltet werden bzw. wurde hier gefaltet. Die gestrichelte Linie meint, dass hier genäht werden soll bzw. genäht wurde.
1 & 2. Ihr beginnt mit einem Stoffquadrat, z.B. 20 x 20 cm groß, und faltet dieses zunächst drei Zentimeter an der oberen Kannte nach innen. Das wird die Öffnung nach oben.
3. Den entstanden Bund könnt ihr nun mit einer Naht 1 cm vom oberen Knick entfernt absteppen. Wer mag kann weiter unten noch eine zweite Naht einfügen.
4 bis 7.Knickt den Stoff nun in der Mitte rechts auf rechts und vernäht die Kante an der Seite (1 cm Nahtzugabe).
8 bis 10. Faltet den (fast) Beutel nun so, dass die Seitennaht auf einer Seite in der Mitte liegt und vernäht den Boden (1 cm Nahtzugabe).
11. Für eine gewisse Tiefe des Beutels könnt ihr euch die Kanten absteppen. Dafür muss der Beutel nochmals so gedreht werden, dass die Naht (rechts oder links) auf einer Seite liegt. Im rechten Winkel wird nun die Ecke abgesteppt. Bei mir hat die Naht eine Länge von jeweils 2 cm. Wollt ihr einen ‚dickeren‘ Beutel müsst ihr die Ecke größer gestalten, so dass die Naht länger wird, z.B. 3 cm.
Wer braucht noch ein paar Weihnachtskarten? Als Promotion-Artikel für mein neuestes Upcycling-Buch sind diese schönen Exemplare entstanden, die nun im wunderbaren Hamburger Buchladen ‚Tolle Geschichten‘ und sogar in Steinheim in der Buchhandlung Wedegärtner an die Kunden verteilt werden. Ein paar Karten habe ich mir zurückbehalten, um auch euch die Chance zu geben, diese zu erwerben. Lediglich die Portokosten im Wert von 1 Euro kommen auf euch zu. Also: Wer mag, wer hat noch nicht? Diese Aktion gilt natürlich nur, solange der Vorrat reicht. Maximale Abgabe-Menge sind 5 Stück pro Person.
Meldet euch dafür gerne bei mir per Mail (upcycling@zobelhase.de).
Das Motiv für diese wunderschöne Karte stammt von einem der Projekte aus meinem neuesten Kreativbuch, in welchem sich alles um weihnachtliche Sterne dreht.
Weihnachtskarten auch im nächsten Jahr?
Habt ihr für das Weihnachtsfest 2023 ebenfalls Interesse an solchen Karten? Schreibt es mir gerne, vielleicht erhöhe ich dann das Kontingent und ihr könnt sogar mehr auf einmal bestellen!
Weihnachtspost für Euch!
Was dich im Buch rund ums Sterne basteln erwartet
In dem Buch dreht sich alles rund um das Thema Sterne: Um nachhaltige Sterne, um geupcycelte Sterne, um Sterne, die teils aus den verrücktesten Materialien entstanden sind. Ihr findet darin viele – neu interpretierte – Klassiker. Zudem warten spannende – vollkommen neue – Ideen darauf auch euer Zuhause für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit des Jahres vorzubereiten.
Fast 40 verschiedene Stern-Interpretationen sind es letztendlich geworden und ich hätte noch viel viel mehr machen mögen!! Zusätzlich gibt es weiterführende kleine Mini-Ideen und sogar ein paar weihnachtliche Back-Rezepte. Ein Rundum-Wohlfühlpaket für alle Weihnachtsfans also.
Mir ist es besonders wichtig, dass du sofort mit den Projekten loslegen kannst, ohne dir erst etwas Spezielles dafür besorgen zu müssen. Denn darum sollte es beim Upcycling gehen: mit dem zu arbeiten, was da ist. Sei erfinderisch und flexibel bei den Materialien, verziere die Projekte weiter oder wandle sie ab! Die Anleitungen dafür dürfen dich inspirieren, sollen dich jedoch nicht einengen. Am Ende des Buches findest du ein paar Vorlagen mit verschieden Sternen. Entscheide selbst, welche Größen und Formen du nimmst. Passe an und kombiniere – ganz nach deinem Geschmack.
Ich wünsche dir mit diesem Buch und den Projekten darin viel Spaß und hoffe du findest reichlich Inspiration und Ideen für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit im Jahr.
Hier gibt es heute viele DIY-Ideen rund um die Wichteltür. Das Besondere an unserem Projekt: alles ist reinstes Upcycling. Papp- und Getränkekarton bilden die Haupt-Baumaterialien. Und auch sonst wurde sich im Zobelnest umgeschaut, was alles verbaut und umfunktioniert werden kann. Die ganze Geschichte rund um unseren Wichtel, seine Abenteuer und Streiche wird es hier bald in einem eigenen Beitrag geben. Aber auch jetzt schon bekommt ihr einen kleinen Eindruck davon.
Beginnen wir mit dem Herzstück: Die Wichteltür. Unsere besteht aus Papp- und Getränkekarton. Die Scharniere stammen von Ohrstäbchen. Vielleicht malen ja einige von euch manches Mal damit mit ihren Kindern. Dann hebt diese einfach auf! Denn sie geben ein hervorragendes Baumaterial ab. Der Türklopfer besteht aus einem kleinen Schlüsselring mit Holzperle. Auch der Türgriff ist eine (flache) Holzperle. Der runde Fensterrahmen der Tür war einmal ein Ring in einem Plastik-Schneidebrett. Da dieser immer herausfiel, wurde er mit Acrylfarbe bepinselt und ohne groß nachzudenken zweckentfremdet.
Lichterketten und beleuchtete Fenster zaubern um die Wichteltür herum eine wahnsinnig heimelige Atmosphäre. Unser kleines Wesen hatte sogar die Rollos ein wenig hoch gezogen. Hätten wir hier vielleicht einen Blick ins Haus riskieren sollen? Oder war es doch ganz gut, dass wir es nicht getan haben? Falls wir beim Luschern tatsächlich den Wicht entdeckt hätten, hätte er all seine Zauberkraft verloren!
Es weihnachtete so sehr
Wow, was für eine weihnachtliche Stimmung hier herrschte. Abends kamen sogar die Rentiere vorbei und naschten etwas von den Blumen. Aber keine Sorge, die eindrucksvollen Tiere fraßen niemals alles auf. Die Blumengestecke in den Blumentöpfen sind selbstgesammeltes und getrocknetes Naturmaterial. Wo die kleinen Glöckchen herkommen erratet ihr bestimmt. Die Faltanleitung für den kleinen Papierstern findet ihr – zusammen mit vielen anderen nachhaltigen Ideen – in meinem Weihnachtssterne-Buch.
Kennt ihr diese Plastikschnüre, die um die Versandkartons gespannt sind, wenn Bestellungen zu euch nach Hause kommen? Sie heißen »Umreifungsband«. Man lernt doch jeden Tag etwas Neues dazu. Ihr werft diese hoffentlich nicht weg!? Dann wärt ihr ja wahnsinnig, so ein witziges Baumaterial (welches bis dahin nur ein einziges – ziemlich langweiliges – Leben fristen durfte) zu entsorgen. Schneidet es in Zukunft immer knapp neben der Verklebung auseinander und lagert es in eurem Bastelvorrat! Wichteltüren und Zaunelemente bekommen damit einen extra Pfiff.
Unser Wichtel schien eine kleine Naschkatze zu sein. Oder waren dies Überreste eines Mini-Weihnachtsmarktes? Die Tüten voller gebrannter Mandeln und die Zuckerwatte auf dem kleinen Nierentisch riechen auf jeden Fall ganz wunderbar!
Einblick in die winterliche Wichtelzeit.
Auch Post kam regelmäßig in den kleinen Wichtel-Briefkasten. Der Nachsendeauftrag funktionierte offenbar reibungslos. Herrlich. Was da wohl alles drin stand? Und auch bei Wichteln scheint es Brauch zu sein, sich Adventskerzen anzuzünden, um bis zum großen Ereignis am 24.12. immer mehr Licht ins Haus zu bringen. Aus einem Korken und Holzdübeln wurde ein kleiner Hocker.
Im oberen Stock war noch mehr Platz. Befand sich hier eine kleine Werkstatt? Wir konnten uns vor Neugierde kaum beherrschen und bewunderten voller Andacht die originelle Brüstung aus (Werbegeschenk-)Buntstiftresten.
Unser Wichtel startete im Herbst
War das aufregend! Plötzlich war er da! Mit Reisekiste und Rucksack ging alles los. Je mehr das Laub herabfiel, umso wuseliger wurde es rund um die Wichteltür. Vor allem das feine Händchen des Wichtels für Blumen und Pflanzen hat uns sehr beeindruckt. Richtig gemütlich fanden wir das.
Unser Wichtel startete im Herbst.
Manches Mal hat unser Wichtel vergessen seine Strickleiter (aus Werbegeschenk-Buntstiften) einzuziehen. Wie gerne wären wir da einmal hinauf geklettert und hätten die obere Tür geöffnet. An richtig goldenen Oktober-Tagen stand sogar eine kleine Bank (auch aus Werbegeschenk-Buntstiften) vor der Tür!
Oh wie wunderbar! Auch der Wichtel hatte ein Faible für DIY! Die Kürbisse im Vorgarten mussten wir sofort nachmachen. Hier geht es zu einem Bild unserer Beton-Kürbisse.
Ein gut bestücktes Regal aus einem alten Zollstock war der endgültige Beweis, dass bei uns ein DIY-begnadeter Wichtel eingezogen ist. Farben, Wolle, Garn, Glitzer und ein paar geheime Tinkturen, ordentlich sortiert und aufgereiht, machten uns ganz neidisch. Die Mini-Garn-Spulen gibt es hier zu kaufen.(Affiliate Link) Ihr könnt auch ähnlich geformte Perlen dafür nehmen. Runde sorgen bestimmt ebenfalls für einen schönen Effekt.
Video zu unserer Wichteltür
So sah es aus, als der kleine Mann einzog. 🎶 Christmas Village – Aaron Kenny 🎶
Weitere Ideen rund um den Wichtel
Wollt ihr dieses Jahr auch einen Wichtel bei euch einziehen lassen? Mögt ihr eure Ideen hier für alle teilen? Ich würde sie gerne sammeln und in einem eigenen Beitrag dazu zeigen. Schaut doch einmal hier vorbei, zu gewinnen gibt es auch noch was:
Habt ihr in eurem Kleiderschrank Lieblingsstücke und wollt noch mehr davon? Habt ihr Lust auf Experimente beim Nähen und Verzieren von Stoffen? Mögt ihr Kleidung ganz ohne Schnittmuster nähen? Dann zeige ich euch hier eine Möglichkeit, wie ihr schnell schöne Ergebnisse erzielen könnt.
Lieblingsklamotten dienten als Pausvorlage für diese individuellen Kleidungsstücke.
Kleidung ohne Schnittmuster, wie geht das?
Der Standard für alle Projekte
Schnappt euch ein gut sitzendes Lieblingsteil, nehmt dieses als Vorlage und »paust« damit die Form auf euren Stoff nach Wahl ab (bei mir war es ausgediente Bettwäsche!). Vergesst hier die Nahtzugabe nicht. Nehmt gerne einen ähnlichen textilen Ausgangsstoff (flexibel/nicht flexibel, dick/dünn). Tut ihr das nicht und variiert ihr hier, lasst euch von der neuen Wirkung eurer Kleidung ohne Schnittmuster überraschen. Achtet jedoch beim Wechsel von dehnbaren auf feste Stoffe auf weitere Ausschnitte und Ärmel, damit ihr später in eure neu geschneiderten Teile auch hineinkommt!
Die Ruckzuck-Variante
Aus einem Herren-Shirt wird ein tailliertes Oberteil.
Aus einem großen T-Shirt könnt ihr euch super fix ein eng anliegendes zusammenzunähen. Da T-Shirt-Stoff kaum franst, braucht hierbei nichts umgenäht zu werden. Dies sorgt für ein sehr lässig aussehendes Oberteil. Ärmel und Ausschnitt schneidet ihr euch direkt, wie mit der »Pausvorlage« übertragen, aus. Ganz Mutige unter euch schaffen dies auch ohne Vorlage. Das auf links gedrehte Shirt wird anschließend an der Taille neu zusammengenäht und alles Überstehende weggeschnitten. Dreht das Shirt wieder auf rechts für weitere Verzierungen.
Verzierung der Kleidung ohne Schnittmuster
Habt ihr die Kleidungsstücke fertig genäht, könnt ihr mit Bleiche Verzierungen auf den Soff bringen (hier eine Oneline-Blume). Auch Soffmalfarbe und DIY-Stempel bieten weitere Möglichkeiten für ein individuelles Design. Natürlich auch für die nach Anleitung genähten Teile!
Mit je zwei verschieden großen Deckeln, die sich im Durchmesser um ca. einen knappen Zentimeter unterscheiden, zeichnet ihr mit Kugelschreiber kreisrunde Ringe auf Moosgummi und schneidet sie aus. Bereitet euch verschiedene Größen vor. Als Stempelgriffe könnt ihr wieder Deckel oder Ähnliches nehmen, auf die die Moosgummikreise mit flüssigem Bastelkleber fixiert werden. Zwischen die Lagen des Oberteils kommt eine dicke Pappe, die die Rückseite vor durchdrückender Farbe schützt. Die Stempel werden mit einer nicht zu dicken Schicht Stoffmalfarbe bepinselt und anschließend auf den Stoff gedrückt. Wenn ihr zwei Farben übereinander druckt gibt das einen spannenden Effekt.
Stoffe bleichen
Warnhinweis
Bleichmittel auf Chlorbasis (Natriumhypochlorit) können zu Verätzungen führen. Auch solltet ihr damit nur in gut belüfteten Räumen arbeiten. Schützt euch, eure Möbel und Kleidungsstücke vor ungewolltem Kontakt. Tragt beim Umgang mit Bleichmitteln auf Chlorbasis Einmalhandschuhe und eine Schutzbrille! Kinder sollten sich nicht in der Nähe aufhalten. Weitere Sicherheitshinweise gibt es weiter unten.
Vorbereitungen
Überlegt euch ein schönes Motiv und übertragt es mit Hilfe von Transferpapier (Transferpapier hier kaufen) auf das Shirt. Arbeitet zum Bleichen am besten in der Dusche oder Badewanne und legt zwischen die Stoffschichten des zu verzierenden Oberteils eine Plastiktüte, damit die Bleiche nicht das Rückenteil mitbleicht. Mit einer Garnierspritze, gefüllt mit einer dickflüssigen Bleichmischung, fahrt ihr später dieses Motiv nach. Die Garnierspritze könnt ihr nur noch für diesen Zweck und auf keinen Fall mehr für Lebensmittel verwenden!
Das Rezept für die Bleichmischung
2 EL Stärke in 125 ml Wasser einrühren und aufkochen. Die cremige Masse auskühlen lassen, bevor 5 TL flüssige Bleiche (z.B. DanKlorix) hinzukommen. In eine Garnierspritze (/Garnierstift, eigentlich zum Torten verzieren gedacht) gefüllt, könnt ihr nun Muster, Bilder oder Sprinkler auf euren Stoff bringen. Lasst die Bleiche-Creme für ca. 5 bis 15 Minuten einwirken. Spült anschließend alles gründlich ab und lasst den Stoff trocknen.
Sicherheitshinweise zu Bleichmittel auf Chlorbasis (Natriumhypochlorit)
Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
BEI KONTAKT MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle beschmutzten, getränkten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen.
BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
Behälter völlig entleert der Wertstoffsammlung zuführen.
Achtung! Nicht zusammen mit anderen Produkten verwenden. DanKlorix mit Chlor darf keinesfalls zusammen mit DanKlorix ohne Chlor angewendet werden. Es können gefährliche Dämpfe (Chlorgas) freigesetzt werden.
Ich suche EURE Wichtelideen. Zudem gibt es etwas zu gewinnen!!! Und ganz viel Spaß obendrein. Wer macht mit bei der UPCYCLING-WICHTEL-CHALLENGE??
Gewinnspiel
Alle die mitmachen haben die Chance auf eines meiner Weihnachtssterne-Bücher, indem es massenhaft nachhaltige Upcycling-Ideen zu weihnachtlichen Sternen zu entdecken gibt: Geschenke oder Deko, ob aus Papier oder ganz anderen spannenden Materialien, die jeder von euch zu Hause hat. Für Abwechslung ist gesorgt. Zudem habe ich darin (ganz heimlich) viele weitere weihnachtliche Projekte – sogar für die Küche – versteckt!
Nach all der Sterne-Bastelei für euch, möchte ich mich nun einem weiteren tollen weihnachtlichem Thema widmen: Wichtelideen.
Alles, was ihr machen müsst ist mir die Frage zu beantworten, ob dieses Jahr auch bei euch ein Wichtel einziehen wird.
Schreibt mir dafür eine Mail oder beantwortet diese Frage in den Kommentaren zum entsprechenden Instagram-Beitrag. Ein Extra-Los gibt es für alle, die diesen Beitrag in ihrer Story teilen.
Wie weiter oben bereits angekündigt, möchte ich bis Ende Dezember Upcycling-Wichtelideen rund um das Thema WICHTEL und WICHTELTÜR sammeln. Dafür gibt es einen neuen #️⃣: #upcycling_wichtel. Nutzt ihn gerne, verlinkt mich und erhaltet so die Chance sowohl hier als auch auf meinem Instagram-Account mit eurer Idee gezeigt zu werden! Auf zobelhase.de soll es eine richtige Galerie mit all euren Projekten geben!
Zwei Termine für die Buchverlosung
Und noch eine tolle Sache: ihr habt eine doppelte Gewinn-Chance auf das Sterne-Buch!
Ich habe mir zwei Verlosungstermine überlegt. Einen für diejenigen, die jetzt schon langsam über die Weihnachtsplanung nachdenken und rechtzeitig mit der Deko-Bastelei beginnen mögen. Und einen zweiten Termin für diejenigen, die erst kurz vor Schluss ihre Wichtel-Ideen beginnen und so die Chance auf ein last-minute Geschenk haben. Also:
🗓Termin 1: Beiträge, die bis zum 23.10.22 Mitternacht eingereicht werden
🗓Termin 2: Beiträge, die bis zum 11.12.22 Mitternacht eingereicht werden
Erste Wichtelideen – Der Wichtel aus dem Zobelnest
Eine nachhaltige Wichteltür gibt es beim Zobelhasen bereits. Aus leeren Getränkekartons, Stoffresten und benutzten Streichhölzern könnt ihr architektonisch viel umsetzen. Als Schablone für die einzelnen »Holzlatten« habe ich einen Eis-Holzstiel benutzt. Braucht ihr noch mehr 3D-Effekt, klebt die Tür auf ein Stück dicken Karton! Der Zaun wurde aus Ohrstäbchen gebaut. Vielleicht malt ihr ja manches Mal mit euren Kindern damit, dann hebt euch diese beim nächsten Mal unbedingt auf!
DIY-Wichteltür des Zobel-Wichtels.
Wie ihr seht, war unser Wichtel auch schon fleißig und hat viele Vorräte für den Winter angelegt. Naturmaterialien und kleine Ideen aus lufthärtender Modelliermasse werden hier zu wahren Schätzen.
Der Wichtel im Zobelnest hat seine Ernte eingefahren.
Eure Ideen rund um die Wichteltür
Jetzt bin ich natürlich gespannt auf eure Wichtelideen. Habt ihr Lust auf eine kleine Challenge? Hier ist noch Platz für eine tolle Galerie, die EURE Ideen rund um die Wichteltür zeigt. Schickt mir doch gerne per Mail (upcycling@zobelhase.de) oder über Instagram (hier bitte @zobelhase & #upcycling_wichtel verlinken) eure Ideen. Nach und nach wird hier auf dieser Seite eine tolle Kollektion eurer Beiträge entstehen. Und auch auf Insta werde ich fleißig die Werbetrommel für eure Beiträge rühren!
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram und wird in keiner Weise von Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der vom Teilnehmer bereitgestellten Informationen ist nicht Instagram, sondern zobelhase.de, Zobelweg 5, 22159 Hamburg als Betreiber des Zobelhase-Accounts. Die bereitgestellten Informationen werden einzig für das Gewinnspiel verwendet.
Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. Mit der Teilnahme erkennt der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich an. Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden. Dies gilt insbesondere bei höherer Gewalt oder falls das Gewinnspiel aus anderen (organisatorischen, technischen oder rechtlichen) Gründen nicht durchgeführt bzw. fortgesetzt werden kann. Den Teilnehmern stehen in einem solchen Fall keine Ansprüche zu.
Das Gewinnspiel beginnt am 22.09.22 und endet für die erste Verlosung am 23.10.22, für die zweite Verlosung am 11.12.22 jeweils um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird innerhalb der nächsten drei Werktage per Direct Message benachrichtigt. Wenn er möchte, wird er zusätzlich in meiner Story erwähnt. Die Verlosung erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
Teilnehmen können Personen über 18 mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Beiträge, die gegen die Instagram-Richtlinien, deutsches Recht und/oder das Copyright verstoßen, werden nach Kenntnisnahme ohne Ankündigung entfernt. Der Teilnehmer ist damit von der Verlosung ausgeschlossen.
Gewinner müssen innerhalb von 5 Werktagen (ab Gewinnbenachrichtigung) ihre Kontakt- und Adressdaten per Direct Message an die Zobelhase Instagram-Seite oder per E-Mail an upcycling@zobelhase.de melden. Sollten Gewinner die Annahme des Gewinnes in dieser Zeit nicht bestätigen, verfällt ihr Anspruch auf den Gewinn ersatzlos. Es wird dann nach gleichem Vorgehen ein Ersatzgewinner ermittelt. Eine Verpflichtung zur Annahme des Gewinnes besteht nicht.
Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden, werden diese vom Veranstalter ausschließlich zum Zweck der Durchführung des Gewinnspiels erhoben, verarbeitet und genutzt sowie nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Der Teilnehmer erklärt sich damit ausdrücklich einverstanden. Der Teilnehmer kann diese Zustimmung jederzeit durch Brief, Fax oder E-Mail widerrufen. Für die Korrektheit und Vollständigkeit seiner abgeschickten Daten ist der Teilnehmer selbst verantwortlich.
Der Versand des Gewinnspielpreises erfolgt über zobelhase.de. Aufgrund von Feiertagen kann es zu Verzögerungen kommen. Für die Richtigkeit der Daten ist der Teilnehmer verantwortlich.
Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden vom Veranstalter unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen genutzt und erhoben.
Die Einwilligung kann jederzeit durch Löschung des entsprechenden Beitrags widerrufen werden. In diesem Fall erklärt der Teilnehmer zugleich, an dem Gewinnspiel nicht mehr teilzunehmen.
Weihnachten ohne Sterne? Das geht gar nicht! Wie ihr Sterne nachhaltig selber basteln könnt, aus Materialien, die ihr alle Zuhause habt, zeige ich euch in meinem neuesten Buch. Hierin wird Packpapier, alten Zeitungen und Buchseiten, auch Jeans, Altglas und leeren Plastikbehältern ein neues weihnachtliches und sterniges Leben eingehaucht.
Bis in den Mai hinein herrschte hier im Zobelhäuschen – nur für euch – das reinste Weihnachts-Sterne-Chaos. Nun langsam wandert die letzte Weihnachtsdeko in den Keller. Habe ich damit jetzt irgendeinen Rekord gebrochen??
Euer Weg zu den Upcycling-Sternen
Ab sofort könnt ihr mein zweites Kreativ-Buch rund um das Thema Sterne im Handel erwerben. So habt ihr genügend Zeit, euch bis Weihnachten mit reichlich selbstkreierten Sternen einzudecken!
Oder ihr unterstützt beim Kauf die kleinen Buchläden bei euch um die Ecke und bestellt es euch dort. Für alle Hamburger unter euch habe ich einen kleinen, aber feinen Geheim-Tipp: »Tolle Geschichten« und viel Liebe zum geschriebenen Wort erwarten euch in diesem Buchladen.
In diesem Buch dreht sich alles rund um das Thema Sterne: Um nachhaltige Sterne, um geupcycelte Sterne, um Sterne, die teils aus den verrücktesten Materialien entstanden sind. Ihr findet darin viele – neu interpretierte – Klassiker. Zudem warten spannende – vollkommen neue – Ideen darauf auch euer Zuhause für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit des Jahres vorzubereiten.
Fast 40 verschiedene Stern-Interpretationen sind es letztendlich geworden und ich hätte noch viel viel mehr machen mögen!! Zusätzlich gibt es weiterführende kleine Mini-Ideen und sogar ein paar weihnachtliche Back-Rezepte. Ein Rundum-Wohlfühlpaket für alle Weihnachtsfans also.
Lege sofort mit dem Sterne basteln los!
Mir ist es besonders wichtig, dass du sofort mit den Projekten loslegen kannst, ohne dir erst etwas Spezielles dafür besorgen zu müssen. Denn darum sollte es beim Upcycling gehen: mit dem zu arbeiten, was da ist. Sei erfinderisch und flexibel bei den Materialien, verziere die Projekte weiter oder wandle sie ab! Die Anleitungen dafür dürfen dich inspirieren, sollen dich jedoch nicht einengen. Am Ende des Buches findest du ein paar Vorlagen mit verschieden Sternen. Entscheide selbst, welche Größen und Formen du nimmst. Passe an und kombiniere – ganz nach deinem Geschmack.
Ich wünsche dir mit diesem Buch und den Projekten darin viel Spaß und hoffe du findest reichlich Inspiration und Ideen für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit im Jahr.
Ein kleines Extra – mal mit, mal ohne Sterne
Musik: This is Not a Christmas Song – NEFFEX
Um erst einmal in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen, kannst du es dir mit dem Buch so richtig gemütlich machen und dir eine behagliche Weihnachtsstimmung schaffen. Ich finde, mit selbst gebackenen Kleinigkeiten funktioniert das am allerbesten. Deshalb wirst du zu manchen Projekten kleine Rezeptideen finden, welche dir die Zeit bis Weihnachten – zusätzlich zum kreativen Gestalten – versüßen werden. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken!
Was wäre die Adventszeit ohne Stern-Deko! Besonders praktisch und kostengünstig wird die Weihnachtsbastelei, wenn man dabei zu nachhaltigen Materialien greift: Aus alten Zeitungen, herumliegender Pappe, angeschnittenen Papierbögen oder übrig gebliebenem Draht lassen sich zauberhafte Faltsterne, filigraner Baumschmuck, selbstbedrucktes Stern-Geschenkpapier und viele weitere sternförmige Deko-Elemente basteln. Lasst das Sterne-Fieber beginnen!
Ganz ganz tolle und liebe Rezension, auf Amazon entdeckt
Ich bin echt begeistert. Allein die Weihnachtsstern-Anleitungen sind ja schon gut und hätten die Seiten ausreichend gefüllt. Aber das Buch quillt fast schon über von zusätzlichen Ideen rund um Upcycling und Weihnachten. Alles aus dem Zeug, das man eh da hat oder gerade wegschmeißen wollte. Und echt hübsch.
Aber nochmal von vorn, was dieses Buch alles enthält:
Aber zusätzlich gibt es: -Rezepte z.B. für Kekse oder gebrannte Mandeln -Anleitung, wie man Garn aus alten T-Shirts herstellt -Anleitung für einen Deko-Nussknacker aus einer Holzwäscheklammer -einfache Makramee-Knoten -Aquarellfarbe aus leeren Filzstiften herstellen -stabile Tüten falten -u.v.m.
Man hat fast das Gefühl, die Autorin weiß sich vor Ideen kaum zu bremsen! Gleichzeitig ist alles gut verständlich und ausführlich mit vielen Arbeitsschrittfotos und -zeichnungen erklärt.
Fazit: Dieses Buch ist für mich weit mehr als ein Weihnachtssterne-Buch. Es steckt voller Ideen und Anregungen, die man natürlich zu Weihnachten aber auch das ganze Jahr über umsetzen kann. Man beginnt wirklich, all die Getränkekartons, CDs, Klopapierrollen und Zeitungen, die man so wegwirft, mit anderen Augen zu sehen: Es sind Rohstoffe für jede Menge tolle Projekte!
Ist das nicht total toll?? Ich freue mich sehr und danke »JODOSCH« für diese wahnsinnig schöne Bewertung meines Buches. Ich hoffe wirklich ihr habt alle auch soviel Spaß damit.
Für alle die sich die Zeit bis zur Lieferung des Buches verkürzen wollen
Rapunzel ist das Lieblingsmärchen des kleinen Zobelhäschens. Lange schon hat sie sich deshalb einen märchenhaften Rapunzel-Turm zum Spielen gewünscht. »Selbst bauen!« heißt da bei uns die Devise. In unserem Rapunzel-Turm wird natürlich niemand eingesperrt. Nein, ganz im Gegenteil, hier dürfen alle Zimmer bewohnt, bespielt und vor allem auch schön eingerichtet werden. Und so zog zusätzlich der Hauch eines Dornröschen-Schlosses mit ein.
Für die einzelnen Elemente kamen bei uns quadratische Kartons zum Einsatz. Das Sammeln hat dementsprechend etwas gedauert, aber wir finden, dass sich das Warten auf ausreichend Baumaterial absolut gelohnt hat.
Habt ihr Lust auf einen kleinen Rundgang durch unseren Rapunzel-Dornröschen-Turm? Dann auf! Wir arbeiten uns zunächst von der Außenfassade und anschließend von unten bis gaaaaaanz nach oben vor. Los geht’s!
Ein Blick von Außen auf den Rapunzel-Turm
Der Rapunzel-Turm im Ganzen.
Zunächst beginnen wir mal – für alle Architekturbegesiterten unter euch – mit einem Blick von Außen auf die Fassade und ihre vielen verschiedenen Fenster, Schnörkel, Verzierungen, die Dachschindeln und die kleine Brüstung die den oberen Bereich umgibt.
Die Außenelemente.
Musterbeutelklammern als wichtiges Baumaterial
Wer in den nächsten Etappen genauer hinsieht wird viele Musterbeutelklammern entdecken. Die einzelnen Stockwerke sind mit Hilfe der Klammern miteinander verbunden und nicht etwa verklebt. So kann man sie ganz leicht verändern. Es ist also problemlos möglich, einzelne Stockwerke auszutauschen. Auf diese Weise kann der obere und untere Teil z. B. auch nebeneinander gestellt werden. Auch das Dach ist abnehm- und somit leicht austauschbar. (Der kleine Balkon ist nicht verklebt!). Die Gardinenstangen sind ebenfalls mit den Briefklammern angebracht. Auch bei etwas heftigerem Spielen bleiben sie so noch an der Wand hängen. Wer mag kann sie im Außenbereich verzwirbeln.
Wer in den nächsten Etappen genauer hinsieht wird viele Musterbeutelklammern entdecken. Die einzelnen Stockwerke sind mit Hilfe der Klammern miteinander verbunden und nicht etwa verklebt. So kann man sie ganz leicht verändern. Es ist also problemlos möglich, einzelne Stockwerke auszutauschen. Auf diese Weise kann der obere und untere Teil z. B. auch nebeneinander gestellt werden. Auch das Dach ist abnehm- und somit leicht austauschbar. (Der kleine Balkon ist nicht verklebt!). Die Gardinenstangen sind ebenfalls mit den Briefklammern angebracht. Auch bei etwas heftigerem Spielen bleiben sie so noch an der Wand hängen. Wer mag kann sie im Außenbereich verzwirbeln.
Musterbeutelklammern halten alles zusammen.
Die Gardinen waren übrigens einmal Kinderleggins. Der untere Teil wurde dafür abgeschnitten. Der Bund ist nun der Tunnelzug für die Gardinenstange!
Der Eingangsbereich des Rapunzel-Turms
Wir senken wieder den Kopf und uns wird die Tür geöffnet für ein herzliches Willkommen im Rapunzel-Turm. Die Tür steht meistens offen. Nach einem langen Tag mit viel Besuch und Audienzen, kann es dennoch einmal passieren, dass sich die Bewohner zurückziehen und die Türen schließen. Heute heißt es aber: »Hereinspaziert!«
Der Eingang des Rapunzel-Turms.
Das Entree – oder der Thronsaal
Hier werden alle Gäste herzlich empfangen, ob Nachbarn, Freunde, oder vorbeiziehende Wanderer. Alle sind willkommen. Wollen wir einmal die erste Leiter hinauf in das nächste Stockwerk?
Der Thronsaal.
Der Wandbehang im Rapunzel-Turm
Beim weiteren Rundgang werdet ihr einen ganz besonderen Clou an diesem Turm entdecken: Die Fenster können je nach Wunsch und Laune unterschiedlich genutzt werden! Sollen es z.B. ein oder zwei Fenster an der Rückwand sein? Wir haben die Wahl. Denn aus dem zweiten Fenster lässt sich super schnell – ganz stilecht für solch ein altes Gemäuer – ein großes Wandgemälde machen. Oder braucht es einen Einbauschrank an der Wand? Schwuppdiwupp ist einer da! Von außen gibt es bei der letzteren Version nur noch ein zugemauertes Fenster zu entdecken. Ganz wie auch an alten Gebäuden in der »echten« Welt.
Ein Trick hilft bei der Einrichtung.
Silberne Kronleuchter
Zu jedem Schloss gehören natürlich ausladende Lüster. Es braucht große Kronleuchter, die klirren und wackeln, wenn spielende Kinder durch das Haus tollen. Auch in unserem Türmchen kann solch ein Prachtstück angetroffen werden. Silber und schwer hängt er da, aus purem und echten Getränkekarton!
Ohne Kronleuchter geht kein Märchenschloss.
Das Kinderzimmer
Das Kinderzimmer befindet sich ganz oben, gleich unter der Dachkammer. Jeden Abend endet es hier in Chaos und Verwüstung. Den ganzen Tag wird getobt und gespielt, ohne dass dadurch die wichtigen königlichen Geschäfte im unteren Bereich gestört werden. Vor dem Foto-Shooting wurde allerdings extra aufgeräumt. Königliche Anordnung von ganz oben!
Spiel und Spaß im Kinderzimmer.
Das oberste Kämmerchen des Rapunzel-Turms
Nach dem Besteigen einer wackeligen Strickleiter sind wir nun endlich ganz oben angekommen. Das oberste Kämmerchen ist das Highlight des Rapunzel-Turms: Lichtdurchflutet und zugleich super gemütlich habt ihr durch die vielen Fenster den besten Ausblick auf die Umgebung! Hier finden übrigens regelmäßig tolle Übernachtungsparties mit freiem Blick auf den Sternenhimmel statt.
Das Dachkämmerchen für tolle Ausblicke bei Tag und Nacht.
Und was sagt ihr? Wollt ihr hier auch einmal eine Nacht verbringen? Vielleicht lernen wir ja sogar den Schlossgeist – ein kleines rosa Schwein – kennen? (Auch das ist selbstgemacht nach einer Anleitung aus diesem süßen Mini-Häkel-Heft.)
Habt ihr manches Mal ein paar Erbsen vom Mittagessen übrig und wisst nicht so genau, was ihr damit anfangen sollt? Zaubert euch doch einfach schnell einen Erbsen-Aufstrich daraus! Grüner Hummus sozusagen. Auf frisch gebackenen herzhaften Vollkorn-Quark-Brötchen schmeckt das richtig lecker! Ich finde das ist eine großartige Resteverwertung.
Erbsen-Aufstrich auf herzhaften Quarkbrötchen.
Das fixe Rezept für den Erbsen-Aufstrich
Erbsen in einen Mixbehälter geben und nach Wahl mit Gewürzen wie Pfeffer, Salz, Paprika, Curry … bestreuen. Alles einmal gut durchmixen und fertig ist der Aufstrich! Schneller geht es nun wirklich nicht.
Rezept für die Quark-Brötchen
Was du brauchst
300 g Vollkornmehl
250 g Quark
1 Ei
1 Pck. Backpulver
1e Prise Salz
Wie es geht
Verrühre alle Zutaten miteinander zu einem homogenen Teig, forme anschließend gleich große Teigkugeln daraus und verteile sie auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech. Bei 200°C (Umluft) werden sie nun 20 bis 25 Minuten gebacken. Lasse sie vor dem Verzehr kurz auskühlen.
Mehr Rezepte gefällig?
Ein Rezept, viele Möglichkeiten. Bei diesem Pesto könnt ihr alle Zutaten frei variieren. Je nach Jahreszeit und Geschmack:
Bei diesem Rhabarber-Rezept erfahrt ihr nicht nur die genaue Zubereitung, sondern bekommt auch noch eine fixe DIY-Etiketten-Idee mitgeliefert. Samt DIY-Herzstempel aus einem Radiergummi-REst.
Weihnachten ohne Sterne? Das geht gar nicht! Wie ihr diese nachhaltig selber herstellen könnt, aus Materialien, die ihr alle Zuhause habt, zeige ich euch in meinem neuesten Buch. Hierin wird Packpapier, alten Zeitungen und Buchseiten, auch Jeans, Altglas und leeren Plastikbehältern ein neues weihnachtliches und sterniges Leben eingehaucht.
Bis in den Mai hinein herrschte hier im Zobelhäuschen – nur für euch – das reinste Weihnachts-Sterne-Chaos. Nun langsam wandert die letzte Weihnachtsdeko in den Keller. Habe ich damit jetzt irgendeinen Rekord gebrochen??
Euer Weg zu den Upcycling-Sternen
Ab August könnt ihr mein zweites Kreativ-Buch im Handel erwerben. So habt ihr genügend Zeit, euch bis Weihnachten mit reichlich selbstkreierten Sternen einzudecken! Wer mag, kann das Buch hier vorbestellen.
Oder ihr unterstützt beim Kauf die kleinen Buchläden bei euch um die Ecke und bestellt es euch dort. Für alle Hamburger unter euch habe ich einen kleinen, aber feinen Geheim-Tipp: »Tolle Geschichten« und viel Liebe zum geschriebenen Wort erwarten euch in diesem Buchladen.
Weihnachtssterne – einfach nachhaltig
Weihnachtssterne – Einfach nachhaltig!
Was dich im Sterne-Buch erwartet
In diesem Buch dreht sich alles rund um das Thema Sterne: Um nachhaltige Sterne, um geupcycelte Sterne, um Sterne, die teils aus den verrücktesten Materialien entstanden sind. Ihr findet darin viele – neu interpretierte – Klassiker. Zudem warten spannende – vollkommen neue – Ideen darauf auch euer Zuhause für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit des Jahres vorzubereiten.
Fast 40 verschiedene Stern-Interpretationen sind es letztendlich geworden und ich hätte noch viel viel mehr machen mögen!! Zusätzlich gibt es weiterführende kleine Mini-Ideen und sogar ein paar weihnachtliche Back-Rezepte. Ein Rundum-Wohlfühlpaket für alle Weihnachtsfans also.
Lege sofort mit dem Sterne-Basteln los!
Mir ist es besonders wichtig, dass du sofort mit den Projekten loslegen kannst, ohne dir erst etwas Spezielles dafür besorgen zu müssen. Denn darum sollte es beim Upcycling gehen: mit dem zu arbeiten, was da ist. Sei erfinderisch und flexibel bei den Materialien, verziere die Projekte weiter oder wandle sie ab! Die Anleitungen dafür dürfen dich inspirieren, sollen dich jedoch nicht einengen. Am Ende des Buches findest du ein paar Vorlagen mit verschieden Sternen. Entscheide selbst, welche Größen und Formen du nimmst. Passe an und kombiniere – ganz nach deinem Geschmack.
Upcycling-Sterne-Bastelspaß.
Ich wünsche dir mit diesem Buch und den Projekten darin viel Spaß und hoffe du findest reichlich Inspiration und Ideen für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit im Jahr.
Ein kleines Extra – mal mit, mal ohne Sterne
Um erst einmal in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen, kannst du es dir mit dem Buch so richtig gemütlich machen und dir eine behagliche Weihnachtsstimmung schaffen. Ich finde, mit selbst gebackenen Kleinigkeiten funktioniert das am allerbesten. Deshalb wirst du zu manchen Projekten kleine Rezeptideen finden, welche dir die Zeit bis Weihnachten – zusätzlich zum kreativen Gestalten – versüßen werden. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken!
Der Klappentext
Was wäre die Adventszeit ohne Stern-Deko! Besonders praktisch und kostengünstig wird die Weihnachtsbastelei, wenn man dabei zu nachhaltigen Materialien greift: Aus alten Zeitungen, herumliegender Pappe, angeschnittenen Papierbögen oder übrig gebliebenem Draht lassen sich zauberhafte Faltsterne, filigraner Baumschmuck, selbstbedrucktes Stern-Geschenkpapier und viele weitere sternförmige Deko-Elemente basteln. Lasst das Sterne-Fieber beginnen!
Ein Blick ins Buch folgt bald! Gerade bekommt das Werk den allerletzten Schliff und wird noch gründlich aufpoliert, damit es ab August pünktlich, sauber und und richtig glänzend in den Buchregalen für euch bereit stehen kann.
Für alle die sich die Zeit bis zum Erscheinungstermin verkürzen wollen
Beim Lesen von guten Büchern sinkt man hinab in fremde Welten. Bei sehr guten Geschichten fällt es manches Mal sogar richtig schwer wieder an die Oberfläche der Realität zu kommen. Lesen ist eine Reise in fremde Welten, in exotische Welten, in Welten, die erst beginnen zu existieren, wenn sie erlesen werden… Genau dieses Gefühl des Hinabsinkens in fremde Welten möchte ich mit meinem Lesezeichen vermitteln.
Bei vorablesen.de habe ich letzte Woche meine Lesezeichen-Idee eingereicht, über die diese Woche (vom 16. bis 22.05. 2022), zusammen mit vielen anderen spannenden Beiträgen, abgestimmt wird.
Falls ich gewinnen sollte, verlose ich im Anschluss auf Instagram zehn Exemplare dieses Lesezeichens!
Lesezeichen TRAUMGESCHICHTEN
Mein Entwurf
Auf meinem Lesezeichen sind zauberhafte Wesen zu entdecken. Mischwesen aus Erdbeere und Qualle. Wo gibt es sonst so Etwas, wenn nicht in magischen Erzählungen? Sie schwimmen hier tief unter der Meeresoberfläche, so wie wir beim Lesen tief hinabsinken in eine andere Welt. Auch Lesen fühlt sich wie Tauchen an, der Geist taucht hinab, lässt sich treiben von der Erzählung, treibt weiter abwärts, lässt sich hinab ziehen in die Geschichte, in eine ferne Welt, in ein neues Abenteuer….
Der Autor, der sich eine Geschichte ausdenkt ist ein Künstler. Der Leser aber ebenso. In seinem Kopf entsteht die Geschichte ein zweites Mal, und das auf eine ganz individuelle Art und Weise, so individuell wie jeder einzelne Farbspritzer, der entsteht, wenn Farbe mit einem Pinsel auf eine Leinwand geworfen wird. In unserem Kopf befindet sich ebenfalls eine Leinwand, die mit jedem Wort, mit jeder Zeile, mit jedem Kapitel mehr und mehr bemalt wird. Und in jedem Kopf sieht die Geschichte ein wenig anders aus.
Mögt ihr einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte meines Lesezeichens? Dann schaut euch gerne das Video dazu an! Die Quallen hatte ich bereits digital vorliegen durch das Stoff-Design für spoonflower.de (siehe weiter unten). Ein passender Hintergrund war schnell gezaubert. Und auch die kleine Buch-Vorlage gab es schon, welche nun jedoch ein Wahnsinns-Makeover verpasst bekam. Nach der Zusammenführung der Beiden hält eine Beeren-Qualle ein zauberhaftes Buch in ihren Tentakeln, träumt von fernen Welten und lässt sich einfangen in spannende Abenteuer.
Übrigens: Meine Vektor-Graphiken erarbeite ich mit dem recht kostengünstigen Programm Amadine. Absolut empfehlenswert!
Musik: Joel Cummins: Everything Has a Beginning
Meine Liebe zu Büchern
Ich bin ein absoluter Bücher-Narr und gestehe: selbst Kreativ-Bücher, die ich hier regelmäßig vorstelle, ziehen mich tief hinab in neue Welten. Ich tauche ab in Arbeiten anderer Künstler, ich sauge ihre Ideen auf und fühle mich danach belebt und vor allem bereichert. Danke an alle Kreativ-Buch-Autoren da draußen, die unser Leben bunter, fröhlicher und oftmals auch nachhaltiger machen!!
Noch mehr wilde Beeren
Wollt ihr noch mehr verrückt gewordenen Beeren kennenlernen? Dann stöbert doch gerne in meinem aktuellen Art Journal. Dort gibt es weitere zauberhafte Kreaturen aus der Beerenbande zu entdecken!
Findet ihr die qualligen Erdbeeren auch so cool wie wir?
Auf spoonflower.de gibt es sie als Stoffdesign zu kaufen.
Jellyberries auf Stoff.
DIY-Lesezeichen aus Getränkekartons
Ihr habt keine Lust auf die Verlosung der Jelly-Lesezeichen zu hoffen? Dann bastelt euch doch einfach selber welche! Mit Materialien, die ihr alle zu Hause habt. Hier geht es zu drei total verschiedenen Umsetzungen aus Getränkekarton.
Die Anleitung Schritt für Schritt findet ihr hier:
Erinnert ihr euch noch an unsere Feen im Zauberwald? Nun haben sich die Kleinen etwas ganz Zauberhaftes zum Tanz in den Mai einfallen lassen: ein Baum-Karussell! Und das Tollste daran: Es ist ein absolutes Upcycling, in welchem auch noch Naturmaterialien verbaut wurden. Genau richtig für unsere kleinen heimlichen Mitbewohner im Garten.
Verbaut wurden unter anderem: alte Buchseiten, Wollreste, Eisstiele, Getränkekarton samt ihren Deckeln, gesammelte Perlen alter Ketten sowie ein Stück Filz. Ein kleiner Ast sowie eine Baumscheibe stammen direkt aus unserem Garten.
Wow! Ein Mini-Karussell versteckt im Garten.
Ganz zufällig haben wir es neulich zwischen Laub und Löwenzahn in unserem Garten entdeckt. Die Feen waren leider nicht zu sehen. Wahrscheinlich wird hier zum Abend hin die große Sause starten, wenn sich die geflügelten Wesen ganz unbeobachtet fühlen und es in unserem kleinen Naturparadies langsam immer ruhiger wird.
Ganz nah herangepirscht.
Wie witzig doch die kleine Lichterkette aus alten Buchseiten aussieht. Und diese wunderschöne Girlande aus altem, zusammengesammelten Perlen-Schmuck. Am liebsten würde ich mich in diese kleinen Sitze selbst einmal hineinsetzen wollen. Die sehen so gemütlich aus! Blüht der Baum, oder haben die Feen dafür gesorgt? Ich bin mir noch nicht ganz sicher.
Weitere Detail-Ansichten.
Und habt ihr auch die ulkigen kleine Kerle entdeckt, die die Sitze festzuhalten scheinen? Was mag das sein? Kleine weiße Hagebutten-Wesen? Auf jeden Fall gefällt mir die Frisur ganz ungemein! Herrje, ich bin gespannt, was wir hier noch alles entdecken werden.
Die bisherigen Abenteuer unserer Feen
Bei uns gibt es einen kleine Zauberwald und darin leben kleine geflügelte Wesen. Wenn man ganz viel Glück hat, kann man ab und zu eines davon entdecken… Wollt ihr wissen, wo die kleinen Feen wohnen? Dann schaut doch einmal hier vorbei:
Bei uns wohnt eine weitere, sehr sympathische Familie. Eine kleine Mini-Familie. Auch mit ihnen haben wir hier schon so einiges erlebt, schaut doch gerne selbst bei ihnen vorbei. Sie freuen sich immer sehr über Besuch:
Und natürlich gibt es im Kinderzimmer ein Puppenhaus, welches ein ganz besonderes Mädchen beherbergt, dass ebensoviele Spaß an DIYs und Upcyclings hat wie wir:
Pesto selber machen geht einfacher, als so mancher denkt! Zudem können die einzelnen Komponenten frei – ganz nach eigenen Geschmack – variiert werden. In dieses Bärlauch-Pesto kamen z.B. Sonnenblumen-, anstelle der ansonsten in Rezepten regelmäßig vorgeschlagenen Pinienkerne. Kurz angeröstet geben diese ein feines und besonderes Aroma.
Für meine Pesto-Mischungen habe ich jedoch auch schon auf gemahlene Walnuss- oder Kürbiskerne zurückgegriffen. Auch das ist problemlos möglich. Und außerhalb der Bärlauch-Saison nehme ich einfach Basilikum!
Bärlauch-Pesto als frischer Brotaufstrich.
Pesto ist auch nicht nur etwas Feines für Pasta und Co. Auch als Aufstrich, entweder direkt aufs Brot oder als Topping für Käse und auch vermischt mit Frischkäse eine tolle Bereicherung für den Speiseplan. Auch mit Hanfsamen kann ich mir diesen Aufstrich sehr gut vorstellen! Das wird dann beim nächsten Mal getestet 😉.
Was ihr braucht
25 g Sonnenblumenkerne
100 g frischer Bärlauch
30 g Parmesan
eine Prise Salz
Öl nach Gefühl, ca. 50 ml
Wie es geht
Die Sonnenblumenkerne werden kurz in einem Topf (ohne Öl) geröstet. Bleibt hier am Herd stehen und beobachtet den Vorgang genau, damit nichts anbrennt. Sind die Kerne goldbraun, nehmt ihr den Topf von der heißen Herdplatte und lasst sie abkühlen. Seid vorsichtig mit dem Topf. Dieser ist wirklich sehr sehr heiß!
Wascht den Bärlauch und schüttelt das Wasser gut ab. Ihr könnt ihn auch durch eine Salatschleuder jagen. Schneidet ihn in grobe Streifen.
Mit dem Küchenhäcksler oder einem Pürierstab zerkleinert ihr zunächst die gerösteten Kerne und fügt den Bärlauch hinzu. Anschließend gesellen sich auch die anderen Zutaten zu eurer grünen Matschepampe. Das Öl füge ich persönlich immer als Letztes hinzu und schätze die eingesetzte Menge bei jeder Zubereitung individuell ab. Ich mag Pesto nicht zu ölig, jedoch sollte es schon eine geschmeidige Paste werden. Zudem sorgt das Öl für eine längere Haltbarkeit.
Für das Bärlauch-Pesto braucht es keine weiteren Gewürze, da der Eigengeschmack schon sehr intensiv ist. Bei meiner Basilikum-Mischung füge ich noch Pfeffer und Paprika hinzu.
Lagern könnt ihr das Pesto in einem Schraubglas im Kühlschrank. Eine Woche ist es auf jeden Fall haltbar. Kontrolliert einfach vor jedem Verzehr mit Augen und Nase, ob es noch gut ist. So hielt es bei mir z.B. drei Wochen lang, bis das Glas leer gefuttert war.
Weitere Tipps aus der Küche
Meine Rezepte
Unser Rhabarber wächst gerade wie wild und ich freue mich jetzt schon auf die kommende Ernte. Diese Marmelade ist der perfekte Begleiter für Naturjoghurt und landet bei uns regelmäßig als Nachmittags-Snack auf dem Tisch:
Just beginnt auch unser Apfelbaum zu blühen und auch hier freue ich mich ebenso auf die dunkelroten runden Früchte. Aus denen wird hier jedes Jahr so einiges gezaubert: Saft, Mus, getrocknete Apfelstücke… Das mögen alle, selbst die essennöligsten Kinder!
Bei diesen beiden Rezeptbüchern geht es um die Pflanzen, oder um die Teile der Pflanzen denen sonst kaum Beachtung geschenkt wird: den Beikräutern (gerne auch mal als Unkräuter beschimpft) und den Pflanzen-Resten (die normalerweise als Küchenabfälle enden). Mit wunderschönen Bildern machen sie Lust auf mehr Experimente und Abwechslung in der Küche!
Diese Aktion hat sich wirklich gelohnt. Aus einem etwas verwildertem Haus rettete Herr Zobelhase ein kleines Kästchen samt Inhalt für mich. Eine größere Freude kann man mir nicht machen! Natürlich habe ich diesem alten Möbelstück und auch seinem Inhalt eine zweite Chance gegeben und ihm neues Leben eingehaucht. Begleitet in diesem Beitrag meine Reise durch Staub und alte Zeiten bei der Entdeckung eines wahren Schatzes.
Wunderschöne SchatzkisteWas sich darin wohl alles befindet?Der Dornröschenschlaf ist beendet.
Die Aufräumaktion in Bildern
Ein wenig Mut brauchte es schon, die verstaubte Kiste zu öffnen und zu entdecken, was sich darin alles befindet. Eine tote Tierhülle, viel viel Staub und noch mehr Staub, das waren jedoch bereits die schlimmsten Dinge, die mich hier erwarteten. Nach einem Tag Sortierarbeit und mehrmaligem Saugen des Zimmers (der Staub flog und flog und flog), war das Gröbste der Aufräumaktion geschafft. Zugegebener Maßen hatte das anschließende Zusammenrollen und Aufwickeln der Garne und Schnüre etwas sehr Meditatives. Der Kopf hatte nicht viel mehr zu tun, als sich über die vielen kleinen Kostbarkeiten zu freuen, die nach und nach zum Vorschein kamen.
VorherNachherLetzter SchliffIntensiver Blick ins Nähkästchen.
Ich fand viele wunderschöne Garne zum Sticken in wunderbaren Farben und das auch noch aus echter Seide. Mit Nähnadeln bin ich nun für ein Leben lang versorgt und auch über die Reißverschlüsse habe ich mich sehr gefreut. Und wessen DIYler-Herz schlägt beim Anblick einer Kiste voller Knöpfe nicht höher?
Ein Video der Aufräumaktion
Musik: Snowy Peaks pt I von Chris Haugen
Viel Arbeit liegt hinter mir und es hat sich so sehr gelohnt. Nach einer gründlichen Säuberung des Nähkästchens tauchte ich ab in die Tiefen dieser Schatzkiste. Alles wurde herausgeholt und bestaunt. Alles wurde abgeklopft, damit der Staub sich verdrückt. Die leere Kiste verdiente eine gründliche Wellness-Behandlung mit Staubsauger und feuchtem Tuch. Und anschließend durften die kleinen Schätze wieder einziehen und das eigentliche Sortieren begann.
Garn und Faden wurden neu aufgerollt, und neu einsortiert, Nadeln und Knöpfe wurden ausgepackt und neu verpackt.
Kleine Upcyclings bieten ein neues Heim
Das alte Nähzubehör war zwar etwas verwundert über das viele Licht, den neuen Geruch, die neuen Nachbarn und die neuen Farben. Aber jetzt fühlen sich alle Beteiligten pudelwohl in ihrem neuen alten Zuhause.
Denn nach all der Sortiererei packte mich die Ordnungswut so richtig und es entstanden ein paar kleine Upcyclings: Aus Mini-Verpackungen wurde Wohnraum für Knöpfe und Sicherheitsnadeln. Aus Bonbon-Metalldosen Tinyhouses für die Minimalisten, und aus einem Tontopf eine stachelige Zimmerpflanze zum Einzug.
Ist das Müll, oder zum Upcyclen?Mini-DosenNadel-MäppchenNadel-AufbewahrungGarnrollen-BoxenKnopf-AufbewahrungNadel-TäschchenDosen-OrdnungNadelkissenDie Bewohner des Nähkästchens.
In einem Mäppchen aus kleinen Filzmatten betten sich nun diverse Nähnadeln und ein Schmuck-Kästchen bietet Unterschlupf für kleine Fadenreste. Ehemalige Fischdosen hätten sich solch edle Bewohner wohl niemals träumen lassen und eine ehemalige Handytasche beherbergt nun eine Nadel-Großfamilie bestehend aus mehreren Generationen. Wirklich gesellig geht es hier jetzt zu. Alle Wohneinheiten haben sich herausgeputzt und manche bekamen sogar einen neuen Anstrich. Da bleibt mir nur noch zu wünschen:
Auf eine gute Nachbarschaft!
Weitere Tipps zum Thema: Aus alt mach neu
Wie aus einer alten Jeans und zwei nicht mehr ganz so zeitgemäßen Topflappen zwei neue und wunderschöne werden, erfahrt ihr im folgenden Text:
Kennt ihr diese alten Holzwürfel-Puzzle; die mit den super alten Bildern darauf? Wenn auch bei euch niemand mehr damit spielen mag, vielleicht sind diese Ideen etwas für euch:
Jetzt startet langsam – endlich – wieder die Gartensaison! Wie ich Ordnung in meine große Auswahl an Samen bringe, habe ich euch bereits gezeigt. Nun kommt eine Idee für kleine Anzucht-Schalen aus Versandkartons. Diese Anzucht-Gefäße kosten nichts und sehen auch noch total süß aus. Sie sind auch eine klasse Idee zum Verschenken!
Anzuchttöpfchen aus Versandkartons.
Schon lange wollte ich einmal ausprobieren, Anzuchtgefäße selbst zu machen. Hierzu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Diese hier z.B. aus Zeitungspapier und ganz ohne etwas dafür kaufen zu müssen:
Aber auch aus Versandkartons könnt ihr Anzuchtgefäße zaubern. Diese individuellen Lösungen machen sich zudem besonders hübsch zum Verschenken. Und das tolle daran: ihr könnt die Pflanzen später direkt mit dem Töpfchen in die Erde pflanzen.
Was ihr braucht
Versandkarton
Große Schüssel
Küchensieb
Pürierstab
Muffinbackblech
alte Tücher
Wie es geht
Reißt und schneidet euch ein bis zwei Versandkartons klein. Vorher alle Klebestreifen und Etiketten entfernen. In einem etwas größeren Gefäß weicht ihr die Schnipsel mehrere Stunden in Wasser ein. Mit dem Pürierstab macht ihr nun Papiersuppe daraus. Mit einem Haushaltssieb schöpft ihr die festeren Bestandteile aus dem Wasser. Das ist eure Papierpulpe. Presst mit den Händen noch etwas Wasser heraus und drückt kleinere Portionen davon in die einzelnen Kuhlen eines Muffin-Backbleches. Mit kleineren Stofftüchern, z.B. Abwaschlappen, drückt ihr euch den Kumpel in die rechte Form und nehmt so nochmals überschüssiges Wasser weg. Den Lappen wringt ihr einfach aus und könnt ihn für das nächste Töpfchen wieder verwenden. Nach einigen Tagen auf der sonnigen Fensterbank, ist das geschöpfte und gepresste Papier so fest, dass es sich leicht aus der beschichteten Form lösen lässt (ist es noch feucht, reißt es euch beim Herausnehmen, hier also unbedingt geduldig abwarten!).
Schnelle Blumenstecker
Was ihr braucht
Buchseite
Zahnstocher
leeren Teebeutel
Bastelkleber & Schere
Wie es geht
Nun braucht ihr die Töpfe nur noch mit Erde zu befüllen und eure Samen nach Anleitung darin auszusäen. Wer in ein paar Wochen noch wissen möchte, was er eigentlich in welchem Töpfchen hat, der macht sich noch schnell die kleinen Samenstecker aus Buchseiten und Zahnstocher. Damit die Schrift besser zu lesen ist, habe ich das Papier von benutzten Teebeuteln darüber geklebt. Falls ihr diese Idee nachmachen wollt, lasst die ausgedrückten Teebeutel auf einem Teller durchtrocknen. Nach einem Tag öffnet ihr sie vorsichtig am oberen Rand mit einer Schere und entleert den Inhalt in die Biotonne oder auf den Kompost. Spült die letzen Teereste kurz unter fließendem Wasser ab und lasst das Papier wieder trocknen. Nun ist es bereit für die Weiterverarbeitung. Dafür klebt ihr euch das Teebeutelpapier mit Klebestift auf eine Buchseite und schneidet euch nach dem Trocknen des Klebers gleichbreite Streifen aus. Diese knickt ihr jeweils um einen Zahnstocher und verklebt die Vorder- mit der Rückseite. Wenn ihr mögt könnt ihr euch noch eine kleine Spitze am Ende des Zettelchens hineinschneiden. Jetzt noch beschriften, rein in das Töpfchen und fertig!
Materialien für den Blumenstecker.Wie der Blumenstecker entsteht.
Auf die Idee, die Muffinformen zu nehmen hat mich das Buch von Ina Mielkau gebracht. Sie nimmt stattdessen Eierkartons.
Organisation ist das halbe Leben. Wer einen Garten, einen gut bepflanzten Balkon oder eine pflanzenvolle Fensterbank besitzt, weiß dass eine gute Planung auch beim Aufziehen von Pflanzen wichtig ist. Viele Blumenfans werden sich im späten Winter – aus voller Vorfreude auf die kommende Gartensaison – mit frischen Samen beim Händler ihres Vertrauens eingedeckt haben (für zwei Empfehlungen, schaut gerne einmal weiter unten). Hinzu kommen Restbestände aus dem Vorjahr, sowie selbstgesammelte Unikate. Doch jede Pflanze hat andere Ansprüche an den Aussähzeitpunkt. Hierfür habe ich mir ein kleines, nachhaltiges Ordnungssystem überlegt.
Samenbox von innen.Samenbox von außen.
Samenkiste für mehr Überblick
Manche Samen, wie die von Tomaten und Paprika, wollen schon sehr zeitig im Jahr, also ab Februar/März auf der Fensterbank vorgezogen werden, damit wir sie in unseren gemäßigten Breitengraden bis zum Beginn des Herbstes reichlich beernten können. Andere Samen wiederum benötigen einen Kältereiz und müssen deshalb im Herbst in die Erde. Manche mögen den April, andere wiederum erst den Mai für ihre Aussaat. Wollt ihr viel Neues ausprobieren, oder habt allgemein eine große Auswahl an Samen, wird es schnell unübersichtlich und ihr vergesst den einen oder anderen Kandidaten. Das kann mir nun mit meiner Samenbox nicht mehr passieren.
In diese Kiste sortiere ich alle Samentütchen nach ihrem Aussäh-Monat ein. So habe ich immer den Überblick, was aktuell zu tun ist. Diejenigen die erledigt sind, kommen raus oder werden nach hinten umsortiert.
Für die Kiste musste auch nichts gekauft werden. Alle Bestandteile und Materialien habt ihr dafür zu Hause. Die Box war z.B. eine Großpackung an Corona-Testkits. Damit der Aufdruck verschwindet, habe ich den Karton einfach auf links gedreht. Dafür müsst ihr nur die Verklebung vorsichtig mit einem Messer öffnen, die Außenseiten nach innen knicken und die geöffnete Seite neu verkleben.
Den innen bedruckten Teil kann man im gefüllten Zustand nur noch erahnen. Den bedruckten Bereich im Deckel habe ich mit Pack- und Zeitungspapier überklebt. Die grünen Blätter druckte ich zuvor mit meinen DIY-Stempeln und grüner Tinte auf die Zeitung.
Die einzelnen Reiter, die die Kiste in verschiedene Monate einteilt, bestehen aus Getränkekartons. Die Buchstaben für die Monate habe ich erpresserbriefmäßig aus einer Zeitung ausgeschnitten!
Samen-Abo
Das Samen-Abo.
Falls ihr mit euerer Fülle an Samenvielfalt auch anderen eine Freude bereiten wollt, denkt doch mal über ein Samen-Abo für eure Freunde nach. In den Samentütchen befinden sich meist so viele Körner, dass sie für mehrere Aussaaten reichen. Da Samen jedoch nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen, ist es schade um jedes einzelne Korn, welches nicht in die Erde kommt. Wie wäre es also, wenn ihr jeden Monat eine kleine Auswahl an potenziellen Keimlingen zu euren Freunden schickt? Mit ein paar Hinweisen zur Aussaat, evtl. mit den passenden Blumensteckern dazu, freut sich jeder Blumenliebhaber darüber.
Letztes Jahr, als wir uns alle wegen Corona nicht sehen konnten, fand ich das eine tolle Idee, um für kleine Überraschungen zu sorgen. Als Samentüten kommen bei mir übrigens immer diese kleinen Salzbeutelchen aus den TK-Laugengebäck-Verpackungen zum Einsatz. (Das Salz kommt auch gar nicht auf unsere Brötchen, sondern in das Nudelwasser 😂.)
Eine weitere Blumenstecker-Idee
Falls ihr im Sommer Eis essen geht und ihr dazu diese kleinen Eislöffelchen bekommt, ärgert euch nicht über den Plastikmüll. Benutzt sie einfach als Pflanzenstecker, so leben sie ein zweites Leben, welches etwas länger anhält, als für eine kurze Zwischenmahlzeit.
Samengut-Händler die ich aus vollem Herzen empfehlen kann
Hier gibt es SÄMEREIEN für winterharte Freilandstauden, Kräutersamen und Einjährige. Ich habe hier schon oft bestellt und bin noch nie enttäuscht worden. Ihr bekommt ein tolles Preis-Lesitungsverhältnis, mit vielen Informationen zu den Pflanzen und Samen auf der Seite. Hier bin ich z.b. letztes Jahr auf die Teepflanze Drachenkopf gestoßen. Die Zobelhäschen und ich hatten uns als Garten-Schwerpunktthema Heilkräuter überlegt. Besser als jeder Sachkunde-Unterricht.
Hier hingegen erwarten euch SAMEN & PFLANZEN. Oft auch exotische Vertreter, wie den Eukalyptus. Ich habe diesen Shop erst ganz neu für mich entdeckt und bin von der Auswahl an Samen für Färberpflanzen begeistert. Warum ich mir im aktuellen Jahr einige davon großziehen möchte erklärt diese Buchempfehlung sehr überzeugend: