Rapunzel-Turm aus Pappkartons

Rapunzel ist das Lieblingsmärchen des kleinen Zobelhäschens. Lange schon hat sie sich deshalb einen märchenhaften Rapunzel-Turm zum Spielen gewünscht. »Selbst bauen!« heißt da bei uns die Devise. In unserem Rapunzel-Turm wird natürlich niemand eingesperrt. Nein, ganz im Gegenteil, hier dürfen alle Zimmer bewohnt, bespielt und vor allem auch schön eingerichtet werden. Und so zog zusätzlich der Hauch eines Dornröschen-Schlosses mit ein.

Für die einzelnen Elemente kamen bei uns quadratische Kartons zum Einsatz. Das Sammeln hat dementsprechend etwas gedauert, aber wir finden, dass sich das Warten auf ausreichend Baumaterial absolut gelohnt hat.

Habt ihr Lust auf einen kleinen Rundgang durch unseren Rapunzel-Dornröschen-Turm? Dann auf! Wir arbeiten uns zunächst von der Außenfassade und anschließend von unten bis gaaaaaanz nach oben vor. Los geht’s!

Ein Blick von Außen auf den Rapunzel-Turm

Zunächst beginnen wir mal – für alle Architekturbegesiterten unter euch – mit einem Blick von Außen auf die Fassade und ihre vielen verschiedenen Fenster, Schnörkel, Verzierungen, die Dachschindeln und die kleine Brüstung die den oberen Bereich umgibt.

Musterbeutelklammern als wichtiges Baumaterial

Wer in den nächsten Etappen genauer hinsieht wird viele Musterbeutelklammern entdecken. Die einzelnen Stockwerke sind mit Hilfe der Klammern miteinander verbunden und nicht etwa verklebt. So kann man sie ganz leicht verändern. Es ist also problemlos möglich, einzelne Stockwerke auszutauschen. Auf diese Weise kann der obere und untere Teil z. B. auch nebeneinander gestellt werden. Auch das Dach ist abnehm- und somit leicht austauschbar. (Der kleine Balkon ist nicht verklebt!). Die Gardinenstangen sind ebenfalls mit den Briefklammern angebracht. Auch bei etwas heftigerem Spielen bleiben sie so noch an der Wand hängen. Wer mag kann sie im Außenbereich verzwirbeln.

Wer in den nächsten Etappen genauer hinsieht wird viele Musterbeutelklammern entdecken. Die einzelnen Stockwerke sind mit Hilfe der Klammern miteinander verbunden und nicht etwa verklebt. So kann man sie ganz leicht verändern. Es ist also problemlos möglich, einzelne Stockwerke auszutauschen. Auf diese Weise kann der obere und untere Teil z. B. auch nebeneinander gestellt werden. Auch das Dach ist abnehm- und somit leicht austauschbar. (Der kleine Balkon ist nicht verklebt!). Die Gardinenstangen sind ebenfalls mit den Briefklammern angebracht. Auch bei etwas heftigerem Spielen bleiben sie so noch an der Wand hängen. Wer mag kann sie im Außenbereich verzwirbeln.

Die Gardinen waren übrigens einmal Kinderleggins. Der untere Teil wurde dafür abgeschnitten. Der Bund ist nun der Tunnelzug für die Gardinenstange!

Der Eingangsbereich des Rapunzel-Turms

Wir senken wieder den Kopf und uns wird die Tür geöffnet für ein herzliches Willkommen im Rapunzel-Turm. Die Tür steht meistens offen. Nach einem langen Tag mit viel Besuch und Audienzen, kann es dennoch einmal passieren, dass sich die Bewohner zurückziehen und die Türen schließen. Heute heißt es aber: »Hereinspaziert!«

Das Entree – oder der Thronsaal

Hier werden alle Gäste herzlich empfangen, ob Nachbarn, Freunde, oder vorbeiziehende Wanderer. Alle sind willkommen. Wollen wir einmal die erste Leiter hinauf in das nächste Stockwerk?

Der Wandbehang im Rapunzel-Turm

Beim weiteren Rundgang werdet ihr einen ganz besonderen Clou an diesem Turm entdecken: Die Fenster können je nach Wunsch und Laune unterschiedlich genutzt werden! Sollen es z.B. ein oder zwei Fenster an der Rückwand sein? Wir haben die Wahl. Denn aus dem zweiten Fenster lässt sich super schnell – ganz stilecht für solch ein altes Gemäuer – ein großes Wandgemälde machen. Oder braucht es einen Einbauschrank an der Wand? Schwuppdiwupp ist einer da! Von außen gibt es bei der letzteren Version nur noch ein zugemauertes Fenster zu entdecken. Ganz wie auch an alten Gebäuden in der »echten« Welt.

Silberne Kronleuchter

Zu jedem Schloss gehören natürlich ausladende Lüster. Es braucht große Kronleuchter, die klirren und wackeln, wenn spielende Kinder durch das Haus tollen. Auch in unserem Türmchen kann solch ein Prachtstück angetroffen werden. Silber und schwer hängt er da, aus purem und echten Getränkekarton!

Das Kinderzimmer

Das Kinderzimmer befindet sich ganz oben, gleich unter der Dachkammer. Jeden Abend endet es hier in Chaos und Verwüstung. Den ganzen Tag wird getobt und gespielt, ohne dass dadurch die wichtigen königlichen Geschäfte im unteren Bereich gestört werden. Vor dem Foto-Shooting wurde allerdings extra aufgeräumt. Königliche Anordnung von ganz oben!

Das oberste Kämmerchen des Rapunzel-Turms

Nach dem Besteigen einer wackeligen Strickleiter sind wir nun endlich ganz oben angekommen. Das oberste Kämmerchen ist das Highlight des Rapunzel-Turms: Lichtdurchflutet und zugleich super gemütlich habt ihr durch die vielen Fenster den besten Ausblick auf die Umgebung! Hier finden übrigens regelmäßig tolle Übernachtungsparties mit freiem Blick auf den Sternenhimmel statt.

Und was sagt ihr? Wollt ihr hier auch einmal eine Nacht verbringen? Vielleicht lernen wir ja sogar den Schlossgeist – ein kleines rosa Schwein – kennen? (Auch das ist selbstgemacht nach einer Anleitung aus diesem süßen Mini-Häkel-Heft.)

Die Tiere

Kleine Zutatenliste für den Rapunzel-Turm

Material

Weitere Miniaturen aus dem Zobelhäuschen

Aus Lottis Leben

Karlotta Koffer und ihre Familie

Unsere Feen im Zauberwald

Familie Koffer feiert Weihnachten

Unsere Miniatur-Mitbewohnerin und Freundin Karlotta Koffer feiert mit ihrer Familie Weihnachten. Dafür haben sie sich extra ein kleines Winterhäuschen im Schnee gemietet. Hier gibt es alles, was sie brauchen. Einen Mini-Adventskalender, tolle DIY-Adventskränze, selbstgemachte Plätzchen und einen wunderbaren Weihnachtsbaum.

Wow! Ist das gemütlich hier.

Ich wünsche Karlotta und ihrer Familie – und auch EUCH allen – ein wunderbares Weihnachtsfest!! Genießt die Tage, entspannt ein wenig und lasst uns alle die Daumen drücken, das das Jahr 2022 endlich eine Wendung bringt, die wir uns alle schon so lange und so sehr wünschen!!

Detailblicke in das wunderbare Winterhaus

Das ist mein letzter Beitrag für dieses Jahr. Freut euch auf viele neue im kommenden. Bleibt gesund!!

Familie Koffer – was bisher geschah

Lottis Wohnzimmer

DIY-Lotti hat sich zusammen mit unserer Hilfe ein neues Miniatur-Wohnzimmer für ihr Puppenhaus gebaut, welches komplett aus Verpackung-Material besteht. Kreativität gehört zu Lottis Leben einfach dazu. Sie gestaltet, näht und werkelt nicht nur gerne, sondern zählt seit Neuestem sogar Häkeln und Stricken zu ihren Hobbys. Vor allem das Thema Upcycling lässt sie nicht mehr in Ruhe, deshalb ist in ihrem Wohnzimmer auch alles selbst entworfen, ertüftelt und gebaut.

Die Materialien

Damit sich Lotti hier vollkommen wohl fühlt, haben wir Einiges an Baumaterial aufgefahren: Getränkekartons, Plastik-Eier in groß und klein, Plastikflaschen, XXL-Teelicht-Hülsen, Papprollen, Einkaufstüten, Versandkarton, alte Schwämme, Käsedosen, Frischkäse-Deckel, Käse-Schachteln, alte Leggins und Stoffreste, eine Notizblock-Spirale, Eierkarton, Flaschendeckel, Reste von Geburtstags-Kerzen, Knöpfe und vieles vieles mehr.

Findet ihr alle verbauten Materialien?

Ein super gemütliches Wohnzimmer.

Das gibt es alles zu entdecken

Dieses Wohnzimmer zu bauen hat richtig Spaß gemacht, denn nach und nach ergab sich – wie von selbst – ein Möbelstück nach dem anderen und es wurde immer gemütlicher. Nun gibt es hier einen Sessel samt Fußhocker, einen Sitz ohne Lehne, einen Tisch mit ausziehbarer Schublade, einen Schallplattenspieler samt Schallplatten und sogar ein Nierentisch ist mit dabei.

In diesem Wohnzimmer lässt Lotti ihrer Begeisterung für Dinge von Damals freien Lauf. All ihre Kreativ-Bücher passen in das große Regal, in dessen Schubern sich zudem viel verstauen lässt. So ist immer schnell für Ordnung gesorgt. Sowohl die Decken-Lampen als auch die Leselampe sind von Karola Koffer extra für Lotti entworfen worden. Auch gibt es einen Paravent und viel Deko mit Trockenblumen zu entdecken. Selbstgetöpferte Teller und Schalen runden das gemütliche und selbst gestaltete Ambiente ab.

Eine kleine Auflösung zu den Materialien:

Hättet ihr gedacht, dass man aus einem XXL-Teelicht einen Schallplattenspieler bauen kann? Oder aus leeren Plastikflaschen tolle Sitzmöbel sowie einen Paravent? Das Regal besteht komplett aus Getränkekartons, selbst die Schuber darin waren in ihrem früheren Leben Milchtüten.

Einige Bewegtbilder

Miezy sucht die perfekte Schlafposition.

Ein paar Videos bringen die einzelnen Highlights zusätzlich zur Geltung und zeigen, dass sich hier nicht nur Lotti sondern ebenso Miezy – Lottis kleines Haustier – pudelwohl fühlen. [Nun habe auch ich endlich ein paar Katzenvideos in meinem Repertoire 😉.] Das Katzenkörbchen hat Lotti an einem ruhigen Abend selbst gehäkelt.

Uahhhh, ausgeschlafen…

Von dem Kamin haben wir ja noch gar nichts berichtet! Dieser entstand aus einer angemalten Papprolle und einem schwarzen Schraubdeckel. Mit ein wenig Transparentpapier und einem kleinen LED-Teelicht wird es so am Abend richtig gemütlich im neuesten Lotti-Zimmer. Also ab in den Sessel, schöne Musik an und ein tolles Buch zur Hand!

Ein Kamin für gemütliche Abende.

Gerade schmieden wir bereits gemeinsame Pläne für Lottis neue Küche…

Hier gibt es noch mehr über DIY-Lotti zu erfahren:

Muster legen mit Holzbausteinen

Vor kurzem habe ich euch gezeigt, wie ihr eure alten Holzbausteine aus dem Kinderzimmer pimpen könnt, damit das Spielen wieder Spaß macht. Hier nun gibt es eine kleine Erweiterung für alle, die viele Holzwürfel bei ihren Bausteinen haben. Oder kennt ihr Holzwürfel-Puzzle? Auch diese lassen sich prima zweckentfremden. Die Würfel wurden von mir auf eine ganz bestimmte Art und Weise bemalt, so dass wir mit diesen nun wunderbare Muster legen können.

Viele verschiedene Muster sind möglich!

Ihr könnt damit unendlich viele Muster (entweder nach Anleitung*, oder auch selbst ausgedachte) legen! Und natürlich ist es nach wie vor möglich, damit super höhe Türme zu errichten, wie mit allen anderen Holzbausteinen auch! Das Musterlegen fördert die räumliche Vorstellungskraft und Kreativität. Und vor allem: es macht einfach Spaß!

*) siehe weiter unten

Wie funktioniert’s?

Die Würfel sind jeweils so bemalt, dass zwei Seiten Farbe 1 (z.B. weiß), zwei Seiten Farbe 2 (z.B. blau) und zwei Seiten mit beiden Farben (als Dreieck, also dann mit blau und weiß) bemalt sind. Es gibt drei verschiedene Farbkombinationen. Im folgenden Bild seht ihr die drei verschiedenen Würfel zunächst wie in echt, darunter, als wenn sie durchsichtig wären, damit ihr auch die dazugehörigen Hinterseiten sehen könnt.

Durch die spezielle Farbkombination können mit einem Würfel verschiedene Teilformen gelegt werden, je nachdem wie man den Würfel vor sich hin legt: nur Farbe 1; nur Farbe 2; oder die Seite mit beiden Farben, welche wiederum auf vier verschiedene Weisen gelegt werden kann (jeweils 90° gedreht). Pro Würfel gibt es also sechs Möglichkeiten ihn legen zu können.

Die Möglichkeiten verdreifachen sich, da es drei verschiedene Farbkombinationen gibt. Die Anzahl der Muster die gelegt werden kann ist dadurch unendlich groß! Und das mit gerade einmal drei verschiedenen Würfeln.

Um die Muster aus den unten gezeigten Beispielen zu legen werden 64 Würfel (8 x 8)  benötigt. 

  • 20 Würfel sind weiß-blau
  • 20 Würfel sind weiß-lila
  • 24 Würfel sind holzfarben-weiß

Im gezeigten Foto hat jeder Holzwürfel eine Kantenlänge von 3,25 Zentimetern. Dies ist eine gute Größe um sie zu legen und um damit auch bauen zu können. Insgesamt hat das fertig gelegte Muster dann eine Größe von 26 x 26 Zentimetern.  Wenn ihr einen passenden Karton für die Würfel habt, verrutscht auch nichts beim Legen. Für kleinere Kinder ist es so besser zu meistern. Größere schaffen das auch ganz ohne Karton.

Musterbeispiele

Natürlich geht das auch mit einer kleineren Version. Je nachdem wieviele gleichgroße Würfel ihr auftreiben könnt.

Hier findet ihr drei weitere Ideen, was ihr sonst noch aus alten Holzwürfel-Puzzles machen könnt:

Pimp up my BAUSTEINE!

Haben sich bei euch auch so viele Bausteine angesammelt und irgendwie spielt keiner mehr damit? Dann wird es Zeit für ein buntes Makeover! Danach macht das Bauen damit auch wieder richtig Spaß. Ihr könnt generell sämtliche Holzabschnitte verwenden, die ihr von anderen Projekten übrig habt, die aber zur eigentlichen Weiterverwertung zu klein sind. So ergeben sich noch viel mehr Möglichkeiten um zu Bauen, zu Legen und zu Erschaffen.

Für den Anfang ist es gut, all den alten Dreck oder auch schiefe und scharfkantige Ränder mit Schleifpapier glatt zu schmirgeln. Das Holz wird dadurch wieder schön hell und sieht jetzt schon aus wie neu.

Und schon kann es losgehen mit dem Bepinseln. Für Muster oder gerade Kanten klebt ihr euch die Steine einfach mit Maskingtape in unterschiedlichen Breiten ab. Je nach Art des Acryllacks bedarf es eine bis mehrere Schichten, bis die Farbe schön deckend ist. Achtet unbedingt drauf, dass die Farbe speichelecht ist und das Siegel des ‚Blauen Engel‘ trägt.

Und nun kann es losgehen mit dem Spielen. Ihr könnt bunte Städte bauen, lustige Figuren bilden, die Bausteine für einen Sonnendruck zweckentfremden… die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wenn ihr dann noch mehr Lust auf Basteln habt: schnappt euch einen Schuhkarton und verziert diesen wie ihr mögt. Z.B. mit Geschenkpapier oder Buchseiten. Ihr könnt ihn auch einfach bemalen. In diesen dürfen nach dem Spielen alle Steine hinein hüpfen und verräumt werden.

Eine bunte Steine-Stadt.

Wie ihr mit würfelförmigen Bausteinen tolle geometrische Muster legen könnt zeige ich euch hier:

Sonnendruck – 3D-Illusion

Collage mal anders! – Kreativ werden geht nicht nur mit Stricken, Malen, Basteln, Stempeln. Auch Sonnendruck ist eine spannende Alternative um etwas Neues zu erschaffen. Dabei können verschiedene Materialien wunderbar miteinander kombiniert werden, und zwar nicht nur in 2D!!

Unsere Utensilien.

Nach zwei Anläufen hatten wir die Tricks raus, wie wir das Papier und die Sonne am besten nutzen und vor allem dem tückischen Wind ein Schnippchen schlagen können um schöne, scharf umrissene Abdrücke zu bekommen.

Laut Anleitung* soll das Papier 10 Minuten von der Sonne belichtet werden, während die drapierten Gegenstände darauf liegen. Diese Zeitangabe gilt für sehr sonnige Tage. Wenn es bewölkt ist, dauert es bis zu 30 Minuten. Zum Stoppen der Reaktion kommt das Papier in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Nach und nach lassen sich dann die Abdrücke der aufgelegten Objekte erkennen.

*) Das Sonnendruck-Papier wurde uns vom Moses-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier (affiliate link) könnt ihr euch das Papier und die Beschreibung dazu in Ruhe anschauen.

Versuch 1:

Als allererstes wollten wir probieren verschiedene Grashalme als Vorlage zu nehmen. Damit wir relativ klare Ränder bekommen, wofür die Halme möglichst plan aufliegen müssen, haben wir diese am Vortrag in ein dickes Buch zum Pressen gegeben. Auf einen in die pralle Sonne gestellten Gartentisch kamen nun ein Blatt Sonnendruck-Papier und die gepressten Grashalme. Mit dem dicken Buch konnten außerdem gleich der untere Rand des Papiers und so auch die Gräser fixiert werden.

Als wir nach 10 Minuten wiederkamen, lag nichts mehr an Ort und Stelle! Das Ergebnis war ein absoluter Flop. Ich hatte zunächst einen Vogel in Verdacht, der vielleicht an den Körnern der Gräser picken wollte…

Versuchsaufbau*: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – dickes Buch zum Beschweren des Blattes und der Gräser

*) Die Lagen von unten nach oben, siehe auch Skizze weiter unten.

Versuch 2:

Beim Ausrichten des zweiten Blattes samt Gräsern bemerkte ich, dass es der Wind war (und nicht etwa ein Vogel), der das ganze Blatt anhob und es so verrutschte. Also klebte ich das Blatt und auch die Gräser mit Klebestreifen fest. In der Anleitung stand, man könne die Objekte so problemlos fixieren. Der Wind hob nun aber immer noch die Gräser an sich an…

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – Klebestreifen zum Befestigen des Blattes und der Gräser

Versuch 3:

Da der Klebestreifen später auf dem Papier wirklich überhaupt nicht zu sehen war, er also keinerlei Einfluss auf die Belichtung hatte, benutzen wir beim nächsten Mal eine DIN A4 Folie (eigentlich für den Drucker), um das Sonnendruck-Papier und die Gräser über die gesamte Fläche zu fixieren. So ist alles schnell auf- und auch wieder abgebaut, was wichtig für schöne Resultate ist. Nach 10 Minuten kam das Papier sofort (und sicherheitshalber falschherum) in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Ergebnis: Top!

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Gräser – Folie drüber und diese an vier Ecken mit Klebestreifen fixiert

Nun sind wir zufrieden und es kann so richtig losgehen!

Versuch 4:

Jetzt konnte es richtig losgehen: Dieser Versuch war wie der dritte, nur dieses Mal legten wir zunächst ein Stück eines ehemaligen Obstnetzes (von einer Mandarinenkiste) als Zaun auf den unteren Bereich des Sonnendruck-Papiers und darauf die Gräser. Mit Moosgummi-Buchstaben lassen sich Schriftzüge aller Art zaubern. Hierüber wurde die Folie festgeklebt (wieder mit Klebestreifen an den vier Ecken). Auf diese kamen schließlich noch ein paar Bausteine für Haus und Sonne. Ergebnis: Wir sind total begeistert, denn wir haben sogar den Schattenwurf super hinbekommen!!

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Obstnetz / Gräser / Buchstaben – DIN A4 Folie – Klebestreifen an den vier Ecken der Folie – Bausteine

Versuchsaufbau 5:

Der letzte Versuch war wie der vierte, nur ohne ‚Sonne‘ und ohne Schrift. Ergebnis: das Resultat lässt sich unter diesen Bedingungen einwandfrei reproduzieren!! Wir sind begeistert. Ist es nicht großartig, wie der ‚Baum‘ im ‚Schatten‘ des Hauses strahlt?

Versuchsaufbau: Gartentisch – Sonnendruckpapier – Obstnetz / Gräser – Folie – Klebestreifen an den vier Ecken – Bausteine.

Was für ein tolles Ergebnis!

Die verschiedenen Versuchs-Aufbauten als Skizze:

Unsere diversen Versuche.

Mal sehen, was uns als nächste Konstellation einfällt.

Hier erfahrt ihr, wie die tollen DIY-Bausteine entstanden sind:

Und hier geht es zu einem tollen Artikel, der erklärt, wie das Ganze genau funktioniert und auch ein wenig geschichtlichen Hintergrund dazu liefert:

https://www.chemieundlicht.eu/theorie/photochemischer-blaudruck-cyanotypie/

Karlotta Koffer

Wir sind ja so neugierig. Wir stehen alle gerade ganz gespannt an unserem Fenster und schauen auf die Straße. Da passiert etwas! Ahh, es ziehen neue Nachbarn ein! Wir freuen uns total über die neue Familie und sagen: „Herzlich Willkommen!“ Es handelt sich um Karlotta Koffer und ihre Eltern. Sie leben aus dem – ähm, ich meine – im Koffer! Aber das ist nicht schlimm. Jeder von uns hat schließlich so seine Eigenheiten. Ich habe gehört sie planen Zuwachs und wollen auch noch anbauen, es bleibt also spannend. Weiter unten findet ihr noch ein Video von unseren neuen Nachbarn!

Die Behausung unserer neuen Nachbarn.

Mensch da liegt aber noch viel Baumaterial rum. Hier also wohnen sie, unsere neuen Nachbarn! Wir haben mal vorsichtig angeklopft, um uns vorzustellen und Hallo zu sagen. Ob sie uns wohl aufmachen werden?

Sie gewähren uns heute einen kleinen Einblick in ihre besondere Art zu leben.

Ahhhh, ja … die Tür geht auf. Aber nanu, wieso liegen die denn da alle auf dem Boden herum? Achso, sie machen Yoga/Pilates, das ist ihre letze Übung: Entspannen….

Schnell alles aufgeräumt und es kann losgehen!

So, nun sind sie fertig, haben schnell noch etwas für uns in der Küche vorbereitet und laden zu einer kleinen Tour durch ihr neues Zuhause ein. Sie haben alles selbst gebaut und auch auf nachhaltige Aspekte geachtet. Ich bin wirklich schwer beeindruckt. Sie berichten gerade, dass sie Upcycling lieben… Ich glaube das wird eine ganz tolle Nachbarschaft 😉!

Wow! Was für eine tolle Aussicht aus Wohnzimmer und Küche!

Mensch ist das eine schöne Aussicht aus den Zimmern heraus, so viel grün! Und auch die Einrichtung gefällt uns richtig gut. Geschmackvoll. Sie scheinen sehr belesen zu sein, soooo viele Bücher. Und einen grünen Daumen haben sie auch. Das ist einfach nur gemütlich hier.

Eine hochmoderne Küche.

Und diese Küche! Es gibt viel Stauraum auf kleinem Platz. Ein Schieberegal als Platzspar-Wunder und auch unter dem Tresen lässt sich so einiges Verräumen. Ahhh, eine extra-Ecke für das Tablett, so etwas bräuchten wir selbst auch!

Herzlich Willkommen bei uns in der Nachbarschaft!

Es war ein schöner Besuch bei euch. Vielen dank Familie Koffer für diesen Einblick in euer Leben und Haus. Auf eine tolle Nachbarschaft und bis ganz bald wieder!

Karlotta Koffer, ihre Mutti und ihr Papa. Entspannung geht auch draußen!

Manches Mal erwischt man die neue Nachbars-Familie beim Freiluft-Meditieren… Ja, sie hat ihre Eigenheiten, an die wir uns alle erst einmal gewöhnen müssen, aber sie sind mir jetzt schon unheimlich sympathisch!

Viele meiner verwendeten Holzteile, wie die Eisstiele in kurz und lang, die tollen Rundkopf- und Mini-Wäscheklammern, Kugeln, Holzknöpfe… stammen aus diesem Kit*. Zusätzlich fanden Bambusspieße, Keile für Keilrahmen, Würfel eines Holzwürfelpuzzels und Holzdübel Verwendung. Upgecycelt wurden die Metallkoffer, in denen sich ursprünglich Schokolade befand, das Holzwürfelpuzzle, bestempeltes Packpapier, Eierkarton, Korken, ein alter Pullover, Pappe aus Versandkartons, Getränkekarton, eine Baumwollschnur und vieles mehr, was ich noch so finden konnte 😀.

Wollt ihr noch mehr über Karlotta und ihre Familie erfahren? Dann geht hier lang und entdeckt das neu eingerichtete Kinderzimmer und den liebevoll gepflegten Garten dieser sympathischen Familie:

*) Seit neuestem arbeite ich mit Affiliate Links. D.h. über verlinkte Produkte könnt ihr euch diese direkt beim jeweiligen Online-Shop für Hobby-Bedarf anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. Ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen. Die gezeigten Produkte habe ich selbst gekauft und auch selbst bezahlt.