Wusstet ihr schon, dass sich der Zobelhase nun auch bei Spoonflower herumtreibt? Nach und nach werde ich dort immer mehr Stoffdesigns hochladen und hoffe euch damit eine kleine Freude machen zu können. Mein erstes Projekt aus den selbst-designten Stoffen seht ihr hier: genähte Stoffsäckchen werden zu einem wiederverwendbaren Adventskalender.
Vielseitiger Adventskalender
Jedes Jahr aufs neue kann dieser mit den genähten Stoffsäckchen nach Lust und Laune neu arrangiert werden. In einer schönen rustikalen Holzschüssel oder in einem vintage-Korb fühlen sich die kleinen Überraschungen sehr wohl. Es ist auch möglich, den einzelnen Säckchen weitere Bestimmungen zukommen zu lassen. Sie eignen sich nach ihrem Leben als Adventskalender hervorragend als nachhaltige Verpackung für kleine Mitbringsel oder als Duft- und Kräutersäckchen… So Vieles ist denkbar.
Adventskalender in der hängenden Variante.
Die hängende Variante beinhaltet kleine – jedoch absolut feine – Upcyclings! Die Zahlenkreise bestehen aus Pappe, die vorher als Verpackungsmaterial diente und die Haken gehörten vor langer langer Zeit zu einer Gardinen-Aufhängung. Der mit Garn umwickelte Ring, an dem alles hängt, war in seinem vorherigen Leben ein Topfdeckel! Dieser ist uns im Zobelnest zersprungen (warum auch immer) und ich wusste sofort, der silberne Rahmen bleibt hier!!
Nach der Umwicklung mit weißem Garn sieht der ehemalige Topfdeckel-Rahmen jetzt richtig gemütlich aus und eignet sich auch nach Weihnachten noch für viele Projekte!
Ein Säckchen – viele Möglichkeiten.
Vielseitige Stoffsäckchen
Ich mag die verschiedenen Farbkombinationen der Stoffdesigns total. Sie harmonieren ganz wunderbar mit ruhigen Tönen, wie z.B. dem des Packpapiers. Die aus kleinen Quadraten ganz einfach genähten Säckchen können zudem auf unterschiedlichste Weise ihren Inhalt präsentieren. Sei es mit einem zusammengerollten Verschluss, oben zusammengebunden oder nach innen gekrempelt, damit auch etwas größere Präsente Platz haben. Diese genähten Stoffsäckchen sind kleine Allrounder.
Aus Stoff wird eine nachhaltige Geschenkverpackung.
Anleitung – genähte Stoffsäckchen
Eine gepunktete Linie meint, der Stoff soll hier gefaltet werden bzw. wurde hier gefaltet. Die gestrichelte Linie meint, dass hier genäht werden soll bzw. genäht wurde.
1 & 2. Ihr beginnt mit einem Stoffquadrat, z.B. 20 x 20 cm groß, und faltet dieses zunächst drei Zentimeter an der oberen Kannte nach innen. Das wird die Öffnung nach oben.
3. Den entstanden Bund könnt ihr nun mit einer Naht 1 cm vom oberen Knick entfernt absteppen. Wer mag kann weiter unten noch eine zweite Naht einfügen.
4 bis 7.Knickt den Stoff nun in der Mitte rechts auf rechts und vernäht die Kante an der Seite (1 cm Nahtzugabe).
8 bis 10. Faltet den (fast) Beutel nun so, dass die Seitennaht auf einer Seite in der Mitte liegt und vernäht den Boden (1 cm Nahtzugabe).
11. Für eine gewisse Tiefe des Beutels könnt ihr euch die Kanten absteppen. Dafür muss der Beutel nochmals so gedreht werden, dass die Naht (rechts oder links) auf einer Seite liegt. Im rechten Winkel wird nun die Ecke abgesteppt. Bei mir hat die Naht eine Länge von jeweils 2 cm. Wollt ihr einen ‚dickeren‘ Beutel müsst ihr die Ecke größer gestalten, so dass die Naht länger wird, z.B. 3 cm.
Selbstgemacht, kommt doch einfach immer gut. Der Gedanke hinter dieser Idee ist zudem, Geschenke nachhaltiger und vor allem mit wesentlich weniger Müll zu kreieren. Schön ist es auch, wenn gerade im Bereich von Kosmetik möglichst wenig Inhaltsstoffe verwendet werden. Stellt ihr euch die Verwöhn-Produkte für das Badezimmer selbst her, könnt ihr nicht nur ein wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten, sondern auch selbst bestimmen, was hinein soll.
Ich finde, gerade zu Weihnachten, wenn sich viel der gemeinsamen Zeit in der Küche abspielt, bietet sich die Gelegenheit ein paar Verwöhn-Rezepte für das Badezimmer auszuprobieren, die sich auch noch super verschenken lassen.
Aus normalen 1L-Getränkekartons lassen sich ganz wunderbare Häuschen zum Befüllen bauen, die man sich wie ein kleines Winterdorf arrangieren kann. Wie ihr diese Häuser bauen könnt erfahrt ihr in meinem Kreativ-Buch. Um alle 24 Häuschen zu füllen, können sich die kleinen Kosmetik-Überraschungen ruhig wiederholen. Ihr könnt z.B. zusätzlich verschiedene Duft- und Farb-Varianten herstellen. Ein paar Beispiele dafür zeige ich euch im Artikel. In kleinere Einheiten verpackt lassen sich damit auch ganz leicht andersformatige Kalender befüllen.
Aus Salz, Öl und Blüten könnt ihr super schnell einen toll duftenden und pflegenden Zusatz für die Badewanne herstellen. Die Aufbewahrung im Schraubglas macht daraus einen schönen Hingucker im Badezimmer.
Zutaten für das Badesalz:
2 Tassen Salz
2 EL Olivenöl
getrocknete und unbehandelte Rosenblätter, oder auch andere Blütenmischungen
wenn gewünscht: ätherisches Öl
Schneller geht’s nicht: alle Zutaten miteinander mischen, ein wenig durchziehen lassen, fertig! Passt hier mit dem ätherischen Öl jedoch gut auf, da dieses in unverdünnter Form hautreizend ist.
Blüten-Badesalz.
Wer es bunter mag, kann sich das Salz auch einfärben! Dafür portioniert ihr euch kleinere Mengen ab und mischt diese mit euren Wunschfarben. Zum Verpacken können die bunten Salze – z.B. in einem Schraubglas – übereinander geschichtet werden.
Buntes Badesalz.
Badebomben
Zutaten für die Badebomben:
100g Zitronensäure
200 g Natron
2 TL Olivenöl
Lebensmittelfarbe nach Belieben
Duftöl nach Belieben (z.B. Lavendel)
1 Spritzer Wasser
Zitronensäure, Natron und Ölivenöl gut mischen. Anschließend – für die ganz persönliche Mischung – die Lebensmittelfarbe und das Duftöl (Achtung: unverdünnt hautreizend!) hinzugeben. Mit einem Spritzer Wasser stellt ihr eine Konsistenz her, die sich gut in kleine Silikonförmchen pressen lässt. Hierfür eigenen sich auch Eiswürfel- oder sogar Pralinenformen! Lasst das ganze zirka zwei Stunden trocknen und schon seid ihr fertig.
Lavendel hat z.B. eine beruhigende Wirkung. In der manches Mal doch hektischen Weihnachtszeit keine so schlechte Idee, oder?
Mini-Badebomben.
Körpercreme im Glas
Körpercreme aus Sheabutter, Kokosfett und ätherischem Zitronengrasöl, pflegt und erfrischt nach dem Baden. Dieses Rezept ist schnell zubereitet, so auch das Etikett, welches durch das Gummi immer wieder aufs Neue benutzt werden kann. Das ganze spart Verpackung und somit Müll und ist als ein wirklich sinnvolles Geschenk absolut zu empfehlen.
Körpercreme.
Zutaten für die Körpercreme:
80 g Shea-Butter
20 g Kokos-Öl
ein Spritzer Sesamöl
5 bis 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl, z.B. Orange oder Zitronengras
Lasst die Shea-Butter und das Kokos-Öl in einem Wasserbad schmelzen. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, da dies den Ölen nicht gut bekommt. Ist alles geschmolzen, nehmt die Hitze weg und rührt das Sesamöl unter. Ganz zum Schluss kommt das ätherische Öl hinzu. Passt hier gut auf, da ätherische Öle in unverdünnter Form hautreizend sind. So lange eure Mischung noch flüssig ist, füllt ihr sie in einen passenden Behälter um und lasst sie in Ruhe fest werden. Das kann mehrere Stunden dauern.
Das Sesamöl macht die Creme geschmeidiger, so dass es sich sehr gut auf der Haut verteilen lässt. Man sollte die Creme nach dem Duschen oder Baden unbedingt auf der noch nassen Haut auftragen, so wird die Feuchtigkeit in der Haut gespeichert. Als Duftnote habe ich mich für Weihnachten für Zitronengras entschieden, das passt richtig gut!! Den Geruch des Kokos-Öls mag ich eigentlich nicht, aber im End-Gemisch riecht es überhaupt nicht danach; das finde ich persönlich sehr angenehm.
Das wiederverwendbare Etikett besteht aus Getränkekarton und kann mit Lackstiften sehr gut beschriftet und verziert werden.
Lippenbalsam
Lippenbalsam aus Bienenwachs und Kokosfett mit einem Hauch Orangenduft, ist im nasskalten Winter einfach unverzichtbar für geschmeidige Lippen. Einzeln verpackt ist er gut portionierbar. Und für unterwegs kann man sich einfach ein Stück in einem kleinen Schraubgefäß in die Tasche legen.
Lippenbalsam.
Zutaten für den Lippenbalsam:
7 g Bienenwachs
30 g Kakaobutter
3 TL Olivenöl
3 Tropfen Orangenöl
Die festen Bestandteile schmelzt ihr in einem Wasserbad bei niedriger Temperatur. Anschließend wird alles vom Herd genommen, mit Olivenöl verrührt und das ätherische Öl hinzugefügt. Hier achtet bitte wieder darauf, dass ihr das unverdünnte Öl nicht auf eure Haut bekommt. Für eine längere Haltbarkeit gießt ihr die noch flüssige Masse in kleine Förmchen und lasst sie dort aushärten. Ist das passiert, könnt ihr die einzelnen Stückchen z.B. in Butterbrotpapier verpacken.
Knetseife für noch mehr Abwechslung
Wer Kinder zu Hause hat oder selbst Kind geblieben ist, hat vielleicht genauso viel Spaß an dieser kleinen Kleinigkeit wie wir: Knetseife! Diese könnt ihr euch mit Hilfe von Lebensmittelfarben so bunt gestalten wie ihr wollt, oder ihr lasst sie einfach elegant weiß.
Zutaten für die Knetseife:
20 ml Öl (z.B. Babyöl, Mandelöl, Sonnenblumenöl)
20 ml Duschgel (Sorte egal)
10 ml Bodylotion oder auch Handcreme (Sorte egal)
eine Prise Salz
60 g Speisestärke
Lebensmittelfarbe
Mischt alle Zutaten gut miteinander bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Sollte es ein wenig zu klebrig sein, einfach nochmal etwas Stärke hinzugeben. Wer es bunt mag, kann sich die Masse nun portionieren und einfärben. Entweder mischt ihr alles in einer Farbe an oder ihr stellt euch gleich eine bunte Kollektion zusammen. Für Einzel-Portionen könnt ihr die Seife auch in kleine Plastikeier verpacken.
Deocreme ganz ohne Zusatzstoffe
Deo- und Körper-Creme werden bei mir in kleinen Weck-Gläsern aufbewahrt, so bleibt alles plastikfrei und sieht toll aus. Da macht die Körperpflege gleich noch mehr Spaß. Das Rezept für die Körpercreme habt ihr weiter oben bereits erfahren, nun geht es an die Zubereitung eines DIY-Deos!
Ein Badezimmer ohne Plastik.
Zutaten für die Deo-Creme:
2 TL Kakao-Butter (Shea geht auch, dann wird es noch etwas cremiger)
4 TL Kokos-Öl
6 TL Natron
6 TL Stärke
einen Spritzer Glycerin
4 Tropfen ätherisches Öl
Achtet beim Glycerin darauf, dass es pflanzlich ist, jedoch nicht aus Palmöl hergestellt wurde. Es wirkt hier rückfettend, so dass die Achseln nicht austrocknen.
Zunächst schmelzt ihr in einem Wasserbad die Kakao-Butter, und achtet immer drauf, dass es nicht zu heiß wird. Anschließend wird das Kokos-Öl hinzugefügt und ebenfalls geschmolzen. Jetzt braucht ihr das Wasserbad nicht mehr. Fügt nun nach und nach die festen Bestandteile hinzu. Dass dieses Hinzufügen in kleinen Portionen passiert ist ungemein wichtig, damit keine Klümpchen entstehen. Ihr müsst hier wirklich fleißig mit dem Schneebesen rühren. Sind die Klümpchen erst einmal da, gestaltet es sich als recht schwierig, diese wieder zu entfernen. Anschließend kommt noch das Glycerin hinzu und ganz zum Schluss tropft ihr das ätherische Öl hinein; hier wieder gut aufpassen, da es im unverdünnten Zustand hautreizend ist. Die noch flüssige Masse gießt ihr in ein passendes Gefäß und lasst sie abkühlen. Das kann mehrere Stunden dauern.
Ich persönlich komme mit dem Deo sehr gut klar. Für Menschen die stark schwitzen ist es vielleicht weniger geeignet. Das muss jeder für sich ausprobieren.
Mini-Seifen
Ob für das Seifensäckchen oder für Gäste, Mini-Seifen sind mit Rohseife schnell gemacht. Allerdings achte ich auch hierbei darauf, dass sie möglichst wenig Inhaltsstoffe besitzt, Bio-Qualität hat und vor allem ohne Palmfett ist.
Was ihr für die Mini-Seifen braucht:
Rohseife
Ätherisches Öl nach Wahl
Lebensmittelfarbe
Zuckerperlen
Gießform, z.B. leere Pralinenverpackungen oder Getränkekartons
Für diese kleinen Duftstücke muss man den Rohling einfach nur etwas kleiner schneiden und bei geringer Wärmezufuhr einschmelzen. Die Masse wird anschließend in kleinere Portionen abgefüllt. Dafür braucht es auch kein weiteres teures Equipment. Als Gießformen bieten sich – wie auch schon bei den Badebomben – leere Pralinen-Verpackungen an. Auch aufgeschnittene Getränkekartons eigenen sich dafür sehr gut. Die Seife könnt ihr mit Lebensmittelfarbe einfärben oder wieder schlicht und elegant weiß belassen.
Mini-Seifen.
Mit dem Hineinmischen von Blüten wäre ich vorsichtig, da sich hier einige anschließend braun verfärben und das die Seife unschön aussehen lässt. Auf dem Bild mit der Deo-Creme könnt ihr das ganz gut sehen! Mit Blüten der Kornblume soll dies allerdings nicht passieren! Das habe ich selbst jedoch noch nicht ausprobiert. Ihr könnt jedoch zum Aufhübschen kleine Zuckerperlen auf die Seife geben. Lasst die Stücke dafür etwas abkühlen, damit die Perlen nicht nach unten fallen, sondern obenauf liegen bleiben.
Zum Verwöhnen
Aromatherapie
Nun habt ihr – oder der Beschenkte – all diese tollen DIY-Kosmetik-Produkte für die Körperpflege. Wenn es jetzt im Badezimmer noch zusätzlich toll duften soll, habe ich genau die richtige Idee für euch: Duftwachs! Denn auch das könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Vielleicht hat ja noch der ein oder andere Wachsreste vom letzten Weihnachtsfest im Kreativ-Vorrat, denn genau die brauchen wir jetzt!
Zutaten für das Duftwachs:
Wachs oder Wachsreste
Ätherisches Öl, nach Wahl
Silikon-Form
Schmelzt die Reste bei niedriger Temperatur ein und nehmt die Hitze weg. Nun noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls eurer Wahl (hier wieder aufpassen!) und ab damit in kleine Silikonförmchen. Nach dem Aushärten sind ist das Duftwachs bereits fertig für die Verwendung in einem Duftlicht. Schnappt euch ein paar für Stücke für euch selbst, der Rest kommt in den Adventskalender!
Duftvorschläge: Der Geruch von Orange passt einfach herrlich Weihnachten, Lavendel wirkt beruhigend und von Rosenduft kann ich einfach nicht genug bekommen.
Duftwachs zum Verwöhnen der Seele.
Kerzen mit Holzdocht gießen
Und da es gerade so schön mit dem Duftwachs war, gibt es hier noch eine kleine Idee für die gemütlichen Stunden in der heißen Wanne oder eingemummelt in einer Decke auf der Couch nach einem langen kalten Tag: eine selbstgegossene Kerze mit einem DIY-Holzdocht! Jup, ihr habt richtig gelesen, denn auch die Holzdochte muss man sich nicht kaufen. Vorausgesetzt ihr benutzt wie wir manches Mal XXL-Streichhölzer. Oft brennen diese nur kurz und es bleibt viel Holz übrig. Genau diese Reste nehme ich für die selbstgegossenen Kerzen als Docht.
Was für ein tolles Licht!
Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Bambusspießen genauso funktioniert.
Was ihr für die Kerze braucht:
Wachsreste
XXL-Streichhölzer, z.B. bereits gebrauchte
Glas
Pappe
Für die Kerze schmelzt ihr Wachsreste ein, wie ihr es schon für das Duftwachs getan habt. Noch flüssig, füllt ihr es in ein schönes Glas. Damit die Dochte – ihr braucht übrigens dafür zwei bis drei Stück der alten Streichhölzer – im flüssigen Wachs nicht umkippen, schnappt ihr euch einen Pappkarton, der etwas größer als der Glasumfang ist. In den Karton stecht ihr mittig zwei bis drei Löcher nebeneinander, je nachdem, wie viele Dochte ihr verwenden wollt. Die Löcher müssen von der Größe so gewählt werden, dass sie die Streichhölzer halten können. Diesen Karton legt ihr so auf das Glas, dass die Dochte damit mittig im Wachs fixiert werden.
Kleine Schwämmchen aus alten Leggins
Die kleinen Schwämmchen in kunterbunt oder dezent gehalten aus kaputten Socken oder Leggins werden von manchen auch Tawashis genannt. Man kann diese ebenso aus T-Shirt-Ärmeln herstellen, diese bleiben ja eh übrig, wenn man sich T-Shirt-Garn selbst produziert. Bei uns fallen vor allem Socken der Erwachsenen und Leggins der Kinder an, die irgendwann so viele Löcher haben, dass sich stopfen und flicken wirklich nicht mehr lohnt. Dann ist hier mit der Verwertung aber noch lange nicht Schluss. Diese kleinen Schwämme kann man anstelle von Wattepads benutzen. Sie funktionieren auch als Putzlappen, oder zum Trockenwischen des Waschbeckens, damit keine Kalkflecken entstehen. Man kann sie farblich dezent gestalten oder auch kunterbunt für super gute Laune.
Der Web-Ramen aus einer alten Küchenschrank-Tür für die verschiedenen Größen.
Wie das mit den Schwämmchen genau funktioniert, erfahrt ihr hier in diesem extra Beitrag:
Wer noch auf der Suche nach diversen Ideen für einen DIY-Kalender in den unterschiedlichen Ausführungen ist, dem empfehle ich, hier einmal vorbei zuschauen:
Dort entdeckt ihr z.B. Kalender aus kleinen Seifenkartons oder auch aus wunderbar goldenen Kaffeetüten! Ich wünsche euch ganz viel vorweihnachtlichen Spaß beim Stöbern!
Zu guter Letzt gibt es hier noch eine kleine vorweihnachtliche Idee, was ihr noch für süße Häuser aus Getränkekartons basteln könnt. Die kleinen Feen haben es hier wirklich gemütlich und schaut mal, wie heimelig es am Abend bei ihnen leuchtet!
Für DIY-Adventskalender gibt es so viele schöne und verschiedene Möglichkeiten: manche sind mit etwas mehr Aufwand zu gestalten, dafür mit viel Glamour; andere wiederum sind schlicht und schnell gemacht. Aber auch 24 individuelle Unikate sind möglich.
Wir stellen uns vor.
Die meisten Bastelmaterialien dafür hat man sogar bereits zu Hause: Kaffeetüten (das sollte kein Problem sein!!), Packpapier aus Versandkartons, alte Zeitungen, Getränkekartons oder auch viele kleine Plastik-Eier (die, in denen sich ursprünglich Mini-Spielzeug befindet). Man muss dass alles nicht immer ganz alleine sammeln. Bekannte und Freunde helfen oft sehr gerne weiter!
Der Elegante
Nicht nur für musikalisch Versierte.
Klein aber fein: die nicht ganz so opulente Variante aus Seifenschachteln verpackt mit Notenpapier. Wenn man diese vorsichtig an nur einer Seite aufmacht, kann man den Kalender auch im nächsten Jahr wieder verwenden. Die Sterne bestehen aus Getränkekarton (mit brauner Innenbeschichtung) und wurden mit einem weißen Acrylstift beschriftet und verziert.
Der Pragmatische
Mit viel Lesestoff durchs neue Jahr.
Bei den gezeigten Beispielen lässt sich meine Sammelleidenschaft erahnen. Z.B. für all die Bücher, die ich auf Flohmärkten, mit Hilfe von Tausch-Schränken und Second-Hand-Buchhandlungen zusammen gesucht habe. Dafür habe ich mich bei diesem Kalender für die einfachste Verpackungsvariante mit Zeitungspapier entschieden.
Die Kreise bestehen aus Packpapier beklebt mit Sternen und Schneeflocken, gestanzt aus einer goldenen Kaffeetüte. Mit weißem Lackstift wurde der Rand verziert und die Zahlen habe ich gestempelt. (Psssssst: die Kreise kann man sich gerne aufheben und im nächsten Jahr wieder verwenden!)
Für Groß & Klein
Individuell bis ins kleinste Detail. Eine Wohngruppe für viel Geselligkeit.
Die Häuser aus Getränkekarton kann man individuell gestalten. Jedes Häuschen wird anders. Und wenn einem zwischendrin die Puste ausgeht, und man keine 24 Wohneinheiten schafft, stellt man sich diese einfach als Deko hin: eine kleine winterliche Häuserlandschaft findet bestimmt in jedem Heim einen schönen Ort.
Diese Häuschen bieten viel Platz zum Befüllen. Wie wäre es mit ein wenig DIY-Kosmetik aus der eigenen Produktion? Schaut gerne einmal hier vorbei für noch mehr Inspiration und viele Kosmetik-Rezepte:
Ganz schön protzig, aber mit viel Liebe und Lichterglanz.
Die goldenen Kaffeetüten wurden mit silbernen Kreisen beklebt. Auf diesen Kreisen kleben wiederum (auf weißem Papier) ausgedruckte Zahlen, die mit silbernen und weißen Lackstiften weiter verschönert wurden.
Dieses Jahr gab es einen wunderbaren Kellerfund in der Familie: einen sehr alten Koffer in welchem nun die goldenen Tüten, samt Lichterkette und ein paar Weihnachtskugeln richtig gut zur Geltung kommen.
Die Überraschung nach der Überraschung.
Der Verwandlungskünstler
Eine ganz andere Variante für einen Adventskalender ist die BonBon-Girlande aus Plastik-Eiern verpackt in Packpapier. Ganz nach eigenem Geschmack werden diese mit buntem Masking-Tape umklebt. Für die Zahlen und weitere Motive habe ich auch hier wieder Getränkekarton benutzt und mit DIY-Sektkorken-Stempeln bestempelt. Der Clou: Auf den Rückseiten der Kreise befinden sich Buchstaben und weitere weihnachtliche Motive, so dass nach dem Auspacken aller Überraschungen aus diesen eine Girlande gebastelt werden kann. So wird die Zeit bis zur abendlichen Bescherung super kurz!