Aromatherapie

Wenn ihr es bei euch zu Hause – nun in der nasskalten Jahreszeit – so richtig schön hygge machen wollt, eingemuggelt in eine warme Decke auf der Couch, mit ein paar tollen Kreativ-Büchern zur Hand, habe ich genau die richtige Idee für euch: Duftwachs! Denn auch das könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Vielleicht hat ja noch der ein oder andere Wachsreste vom letzten Weihnachtsfest im Kreativ-Vorrat, denn genau die brauchen wir jetzt!

Zutaten für das Duftwachs:

  • Wachs oder Wachsreste
  • Ätherisches Öl, nach Wahl
  • Silikon-Form

Schmelzt die Reste bei niedriger Temperatur ein und nehmt die Hitze weg. Nun noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls eurer Wahl (hier wieder aufpassen!) und ab damit in kleine Silikonförmchen. Nach dem Aushärten sind ist das Duftwachs bereits fertig für die Verwendung in einem Duftlicht. Schnappt euch ein paar für Stücke für euch selbst, der Rest kommt in den Adventskalender!

Duftvorschläge: Der Geruch von Orange passt herrlich zu Weihnachten, Lavendel wirkt beruhigend und von Rosenduft kann ich einfach nicht genug bekommen.

Duftwachs zum Verwöhnen der Seele.

Weitere Ideen für euch

Im folgenden Beitrag könnt ihr viele Rezepte und Ideen zum Entspannen im Badezimmer entdecken. Entweder für euch selbst oder auch zum Verschenken.

Und wenn ihr noch schnell etwas für Weihnachten basteln wollt, schaut doch einmal hier vorbei:

Tutorial DIY-Laterne bauen

Da bald Halloween vor der Tür steht und wir hier nicht so auf den Gruselfaktor stehen, gibt es eine niedliche Gespenster-Laterne, die gute Laune verbreitet. Diese kann man sich ins Fenster stellen, auf den Tisch oder auch mit zum Laternenumzug nehmen. Ganz wie ihr mögt.

Letzte Woche habe ich euch eine schnell umzusetzende Idee gezeigt, wie ihr aus einer Plastikdose eine Laterne bauen könnt. Manche haben sich ein Tutorial dazu gewünscht, und was soll ich sagen? Hier gibt es nun eine genaue Anleitung mit Video und Text.

Video-Anleitung.

Was ihr braucht

  • ein Motiv zum Übertragen
  • Plastikdose (z.B. Parmesan-Streudose)
  • Drucker & Papier
  • Klebestreifen
  • Akkubohrer, Dremel oder Ähnliches
  • LED-Licht

Wie es funktioniert

  1. Wählt euch ein Motiv nach Wahl. Entweder ihr denkt euch selbst eins aus oder schaut einmal in den weiten Weiten des Internets. Ihr könnt das gleiche Motiv auch mehrfach auf die Dose aufbringen, z.B. in verschiedenen Größen, oder ihr nehmt unterschiedliche Bilder.
  2. Diese druckt ihr euch aus. (Hierfür kann man z.B. Schmierpapier benutzen.)
  3. Die Motive grob ausschneiden.
  4. Dose schnappen.
  5. Motiv mit Klebestreifen auf der Dose befestigen.
  6. Wer auf Nummer sicher gehen will, malt sich seine Bohrungen vor.
  7. Und nun einfach die Kontur nachfahren, indem ihr in regelmäßigen Abständen Löcher durch Papier und Dose bohrt. Je kleiner der Bohraufsatz, desto filigraner könnt ihr arbeiten.
  8. Seid ihr damit fertig, prüft einmal, ob ihr auch wirklich alle Linien erwischt habt und zieht das Papier ab. Dieses könnt ihr sogar mehrmals benutzen.
  9. Nun noch restliche Grate und Bohrschnipsel aus dem Inneren entfernen, LED-Teelicht rein und fertig!
Das fertige Ergebnis – unsere Gespenster-Laterne.

Falls ihr noch eine Aufhängung für die Laterne braucht, bohrt euch an den oberen Rand links und rechts ein Loch hinein. Zieht einen Faden oder Drahtbügel durch und schwupp könnt ihr die Laterne hängend benutzen.

Und falls ihr das Gespenst auch so cool findet wie wir, gibt es hier die passende Vorlage für euch:

Und wollt ihr nun auch einmal sehen, wie es lustig flackert? Hier ein kleines Video dazu:

Und so schön flackert es dann.

Viele weitere Ideen für tolle Laternen, nicht nur aus Plastikdosen, findet ihr hier:

Feen im Zauberwald

Wäre ich eine Fee, ich würde sofort einziehen in diese super gemütliche Wohngemeinschaft im Zauberwald. Wer mich vermisst, darf mir gerne schreiben, denn ein Briefkasten ist vorhanden! Ich hoffe der Postbote kennt sich hier gut aus…

Wer möchte hier nicht einziehen?

Anleitung für den Topf und die Äste:

Was du brauchst:

  • Blumentopf
  • Äste
  • Beton und Sand

Möchtest du dir dieses zauberhafte Wohngebäude-Arrangement nachbauen sammelst du dir als allererstes ein paar Äste. Diese sollten gut durchgetrocknet sein.

Die Äste arrangierst du in einem alten Blumentopf so zurecht wie du sie haben möchtest. Gefällt dir die Zusammenstellung rührst du den Beton an und füllst diesen zwischen die Äste in den Blumentopf. Anschließend säuberst du vorsichtig mit einem feuchten Tuch die Ränder des Topfes und die Äste, die Beton abbekommen haben. Nun muss alles mindestens eine Woche lang trocknen. In der Zwischenzeit kannst du die Häuser vorbereiten:

Anleitung für die Häuschen:

Was du brauchst:

  • 6 bis 7 Getränkekartons
  • Teppichmesser oder Bastelskalpell
  • Bastelkleber
  • Nadel
  • Lineal
  • Haushaltsgummis
  • weißer Lackstift
  • LED-Teelicht
  • Stoffreste für die Gardinen, z.B. Jute mit Spitze
  • Stoffreste für die Wäscheleine, z.B. Jeans- & Gardinenreste, Häkelborte
  • Stickgarn
  • Heißkleber
  • Knete in grün, braun oder grau
  • 5 Bambusstäbe (Schaschlikspieße)
  1. Nimm dir einen Karton und ein Geodreieck und markiere dir die Mitte des Kartons mit Hilfe einer Nadel (ritzen statt zeichnen).
  2. Halbiere nun mit Hilfe des Teppichmessers deinen Karton entlang dieser Mittellinie.
  3. Den unteren Teil scheidest du entlang der seitlichen Kanten auf. Was du erhältst sieht aus wie ein dickes Kreuz.
  4. Dieses Kreuz knickst du an den Kanten des Bodens um, und krempelst so die Innenseite nach außen. Nun bestreichst du flächig mit Bastelkleber und Pinsel die Flügel des Kreuzes auf der bedruckten Seite, stellst anschließend das obere Teil des ehemaligen Getränkekartons (das mit Dach) auf das Quadrat des Kreuzes, hältst es fest, und klappst die Flügel nach oben. Achte hierbei darauf, dass der sichtbare Klebefalz des Getränkekartons nach hinten zeigt.
  5. Fixiere die Verklebung mit Haushaltsgummis, die du herumschlingst, damit die Flügel nicht wieder aufklappen. Durch die glatten Oberflächen dauert es nun circa zwei Tage bis die Klebung komplett getrocknet ist. 

Die Zeit des Trocknes nutzt du, um dir kleine Feen zu basteln. Wie das geht, erfährst du weiter unten.

  1. Nach zwei Tagen überträgst du dir die Fenster und Türen auf den Karton.

Am besten geht es wieder, indem du nicht mit einem Stift, sondern mit der Nadel arbeitest und die Formen hineinkratzt, da die Oberfläche sehr glatt ist und auch ein Folienstift verschmiert. Wenn du deine Fenster und Türen vorgezeichnet hast, arbeitest du diese mit dem Bastelskalpell heraus. Hier solltest du langsam und mit Gefühl vorgehen, damit du nicht abrutschst, oder die Klebung auseinanderreißt.

  1. In die Rückseite eines jeden Häuschens kommt eine große Öffnung für ein LED-Teelicht.
  1. Durch diese Öffnung kannst du zusätzlich – damit man den bedruckten Boden nicht mehr sieht – ein Stück Papier schieben, welches als Teppich dient. Auch hierfür habe ich Getränkekarton benutzt und die bedruckte Seite abgezogen. Die abgezogene Seite liegt nun oben und sieht wie ein flauschiger Teppich aus. Auch den Giebel des Daches kannst du mit Hilfe des abgezogenen Milchkartons verkleiden. Hier habe ich die raue Seite geklebt, so dass die glatte braune Seite nach außen zeigt. Genauso habe ich mir Dreiecke für die ‚Löcher‘ im Dach zurechtgeschnitten und mit Bastelkleber befestigt, damit später möglichst wenig der Aufdrucke des Getränkekartons zu sehen sind.
  1. Verziere die Fenster und Häuserwände mit einem weißen Lackstift.
Hinten kommen die LED-Teelichter hinein.

  1. Durch die große Öffnung auf der Rückseite der Häuschen kannst du nun von innen mit Bastelkleber Gardinen anbringen.
  1. Bist du mit deinen Häuschen fertig kannst du sie im Geäst arrangieren. Probiere zunächst grob wie du sie verteilen möchtest und welche Front wohin zeigen soll. Achte darauf, dass die Teelicht-Öffnungen alle nach hinten zeigen und gut zugänglich sind. Unebenheiten kannst du mit Knete ausgleichen. Fixiere die Häuser zunächst mit Heißkleber. Damit der Heißkleber nicht mehr zu sehen ist, kannst du die Klebefläche mit grüner, brauner oder grauer Knete verblenden. Die Knete härtet nach ein, zwei Tagen aus und alles hält noch besser.
  1. Für die Wäscheleine wickelst du Stickgarn um die Äste und verknotest sie jeweils am Anfang und Ende. Schneide kleine Stoffreste zurecht und falte sie längs in der Mitte. Die eine Hälfte der Innenseite bestreichst du mit Bastelkleber und hängst es über die Leine und verklebst es mit sich selbst.
  1. Für den Briefkasten schnappst du dir einen 2,5 cm breiten Streifen abgezogenen Milchkarton und wickelst ihn auf, so dass ein Rechteck entsteht. Schneide das obere Ende so ab, dass die Lasche zu einem Drittel die Vorderseite bedeckt. Verklebe das Ende mit Bastelkleber und befestige den Briefkasten mit Heißkleber an einem Ast.
  1. Die Leiter besteht aus Bambusspießen. Zwei lässt du für die Seiten so lang wie sie sind. Für die Sprossen teilst du dir je einen Spieß in drei gleich große Teile (ohne Spitze). Das geht mit einem Seitenschneider ganz gut. Die entstehenden Kanten bekommst du mit Schmirgelpapier glatt. Mit weißen Looms befestigst du die einzelnen Sprossen. ‚Baue‘ eine Sprosse jeweils oben an die Seiten an und rutsche sie dann nach unten. So verfährst du bis die Leiter fertig ist.

Anleitung für die Feen:

Der Aufbau der Fee.

Was du brauchst:

  • je Fee: 40 cm Blumen-Draht, silber
  • Holzkugeln, oval (ca. 2 cm lang) & rund (ca. 1 & 0,5 cm Durchmesser)
  • kleine Plastikperlen
  • Stoffreste
  • Baumwollfaden
  • Bastelkleber & feiner Pinsel
  • Lackstift in silber
  • Drahtzange
  • kaputte Nylon-Strumpfhose
  1. In der Skizze siehst du zunächst den groben Aufbau. Die Fee besteht aus mehreren verschiedenen Holzkugeln. Die ganz kleinen für die Hände bestehen aus Plastik. Der Verlauf der Bohrung ist angedeutet, und auch wie der Draht durch die Kugeln verläuft. Die Schlingen nach rechts und links sind die Flügel! Die Ärmchen habe ich mit einem Faden angebracht, der in der Mitte zu einem Schleifchen verknotet wird.
  1. Den zukünftigen Feen-Kopf bemalst du mit Hilfe eines silbernen Lackstiftes mit Haaren, Augen, Nase und Mund.
  1. Beim Zusammenbau beginnst du mit den Füßen. Die zwei Fußkugeln fädelst du mittig auf den Draht, biegst diesen anschließend nach oben und führst beide Drahtenden durch die Körperkugel. Hast du alles straff gezogen biegst du das jeweilige Drahtstück, welches oben aus der Kugel herausschaut nach unten ab, bildest mit ihm eine Schlaufe, die du mehrmals an ihrem Ende (also direkt an der ovalen Kugel) verzwirbelst. Danach setzt du die Kopfkugel auf und biegst den Draht der oben herauskommt nach unten weg. Hier kannst du nun zwirbeln und drehen wie du magst.
  1. Für die Ärmchen beginne mit dem Faden am Hals der Fee. Ziehe den Faden durch das Drahtgewirr, anschließend durch die rechte Armkugel, durch die Handkugel, zurück durch die rechte Armkugel, durch die Drähte am Hals, durch die linke Armkugel, durch die linke Handkugel, zurück durch die linke Armkugel, durch die Drähte in der Mitte und verknote mit dem Fadenanfang zu einer festen Schleife.
  1. Die Flügel kannst du nun nochmal in Ruhe zurechtbiegen. Es kann ein länglicher Flügel sein, ein etwas breiterer oder auch einer, der wie ein Herz geformt ist. Mit einem Pinsel Bastelkleber auf die Oberseite des geformten Drahtflügels verteilen und ein Stückchen einer alten Nylon-Strumpfhose aufkleben. Vorsichtig trockenen lassen und anschließend die Form am Draht zurechtschneiden. Jetzt ist es ein richtiger Flügel!
  1. Der Körper wird nun mit Stoffstücken beklebt. Bei mir haben die Feen Reste einer Gardine, einer Jeanshose und sogar T-Shirt-Garn an!

Der Hintergrund besteht übrigens aus einer alten Schranktür die ich mit Tafelfarbe bestrichen habe und nun nach Herzenslust immer Wiede neu gestalten kann.

Apfelernte

Mensch was haben wir geschuftet die letzten vier Wochenenden. Dafür ist unser Mini-Apfelbaum nun aber auch so gut wie leergepflückt und die Vorräte an Apfelmus, Apfelsaft und getrockneten Äpfeln aufgestockt. Vor allem der Apfelmus – der bei der Saftherstellung entstanden ist – reicht bestimmt bis zur nächsten Ernte. Dieser macht sich aber auch hervorragend zum Verschenken. Mit einem Etikett aus Getränkekarton und DIY-Apfel-Stempel hat der Beschenkte noch mehr Freude!

Apfel – Apfel – Apfel.