Seifenschale aus Beton

Im Badezimmer bin ich auf einem guten Weg hin zu einem plastikfreien Leben. So weit es geht mache ich meine Kosmetik selber. Zusätzlich wird ein Bad mit Materialien aus Holz, Glas und Stein wohnlich und beruhigend. Dies verschafft eine erdende Atmosphäre.

Da ich im Zuge des Verzichts auf Plastik auf unverpackte feste Seife umgestiegen bin, brauchte es dafür einen schönen, aber auch sinnvollen Ablageort.

Was man mit einer Käse-Verpackung so alles anstellen kann.

Kurzerhand habe ich in eine leere Feta-Käse-Dose Beton gegossenen und für die Löcher (synthetische) Korken als Platzhalter eingesetzt. Nach einem Tag Trocknung wurde das Ganze aus vorsichtig aus der Form geholt und noch ein paar Tage liegen gelassen, damit es richtig durchtrocknen konnte.

Wenn die Seifenstückchen sehr klein und unhandlich werden, wandern sie einfach weiter in ein kleines Säckchen, welches ich als Ersatz für Duschgel benutze. Wie zu Omas Zeiten. Total simpel und zugleich genial!

Beruhigende Atmosphäre.

Blumenvasen für den Frühling

Diese Vasen versprühen eine filigrane Beton-Optik, und sind doch so viel schneller (aus Zeitungspapier) herzustellen. Diese Methode funktioniert für Gläser aller Art, aber auch für viele andere denkbare Materialien wie Karton, Metall…

Man kann sie anschließend bekleben, bemalen, bestempeln, besprühen… Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und wenn es einem nicht mehr gefällt, lässt sich alles ganz leicht wieder rückgängig machen.

Geköpfte Glasflaschen mit Papierpulpe.

Man sieht hier mit dem Glasschneider bearbeitete Glasflaschen umfunktioniert zu Blumenvasen. Diese hier wurden mit einer Zeitungspulpe ummantelt und teilweise mit Schnipseln aus alten Buchseiten verziert.

Die Blumen in den Vasen bestehen aus Eierkartons bzw. Buchseiten, Bambusspießen und Holzkugeln.

Zu sehen sind außerdem selbstgegossene Beton-Kerzenständer.

Die Lichterkette im Hintergrund besteht aus bemalten Plastikeiern.

Oster-Arrangement.

Der Beton-Kerzenständer im Vordergrund ist selbst gegossen und mit Kreisen in Weiß und gold bemalt.

Die Ostereier-Anhänger wurden ebenfalls aus Papierpulpe gefertigt. Hierfür kamen alte Verpackungskartons zum Einsatz, welche zu Papier geschöpft wurden. Getrocknete Blüten verleihen dem Ganzen einen natürlichen und unaufdringlichen Charme.