Lieblingsoberteile nähen

Wer auf der Suche nach einfachen Anleitungen und schnell umzusetzenden Nähprojekten zum Anziehen ist, ist mit »Meine Lieblingsoberteile nähen« gut beraten. Mit zwei Schnittbögen für alle Größen von 32 bis 60 spricht das Buch zudem ein sehr breites Publikum an.

Meine Lieblingsoberteile nähen

Mit Step-Fotos und Video-Anleitungen zu jedem Modell in Größe 32-60

Sabine Schmidt

frechverlag

ISBN 978-3-7358-7037-7

Preis 24,00 Euro (D)

108 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite*

Das Buch »Meine Lieblingsoberteile nähen« von vorne.

Das Buch »Meine Lieblingsoberteile nähen«

Insgesamt acht Modelle warten in dem Buch auf euch, davon sind viele Basic-Oberteile sowie ein paar extravagante Varianten. Zudem finden sich oft Angebote zu Variationen der einzelnen Modelle. Die letzen Seiten erklären, wie die eigenen Maße bestimmt werden, was es zum Nähen braucht, bieten einen kurzen Vergleich von Haushalts-Nähmaschine, Overlock und Covermaschine, sowie eine kleine Stoffkunde. Die Zuschnittangaben befinden sich auf zwei Schnittmusterbögen und decken die Größen 32 bis 60 ab.

Das Buch und ich

Ich habe vier Favoriten in dem Buch für mich gefunden. Leger und locker stelle ich mir diese Modelle angezogen richtig bequem vor. An dem Modell Ennis habe ich mich nun als erstes gewagt. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit Hilfe eines richtigen Schnittmusters ein Oberteil genäht habe. Bisher kamen meiner Nähmaschine eher Kleinigkeiten wie Abschminkpads, Turnbeutel und Kissenbezüge unter die Nadel. Wie ich vorher ganz ohne Schnittmuster Schlafanzughosen und Oberteile genäht habe, erkläre ich in einem anderen Beitrag.

Das Modell Ennis als Upcycling-Projekt

Das Modell Ennis bekam also den Zuschlag für meinen ersten Versuch mit Schnittmuster. Und was soll ich sagen? So leicht habe ich mir Klamotten nähen wirklich nicht vorgestellt. Das Schwierigste war, dass mein neuer Kurzarm-Pulli unbedingt ein Upcycling werden sollte. Drei ausrangierte Pullis brauchte es, damit ich genug nutzbaren Stoff für den Zuschnitt zusammen bekam.

Saumbündchen und Kapuze lieferte ein viel zu warmer hellgrauer Hoodie mit Flecken auf den Ärmeln. Der bedruckte innere Teil für die Kapuze wurde von einem sehr dünnen grauen Pullover mit Schwalbenprint spendiert, der einfach mittlerweile in die Jahre gekommen war und an sämtlichen Nähten auseinander ging. Der schwarze Stoff für Vorder- und Rückenteil stammt von einem XXL-Hoodie (der reichte mir fast bis zu den Knien), ein Fehlkauf auf einer digitalen Kleinanzeigen-Seite. Außer zum Schlafen, konnte ich diesen nicht tragen. Das untere Bündchen des XXL-Hoodies lebt nun an Ennis als Armlochbündchen weiter. Und auch die Kordel stammt aus meinem Fundus.

Kleine Variationen meinerseits

Nachdem klar war, welche nicht mehr tragbaren Teile verarbeitet werden sollen, ging alles sehr schnell. Mit Hilfe der Schnittmusterbögen und Seidenpapier waren die Zuschnitte schnell übertragen und zurechtgeschnitten. Auch das Zusammennähen klappte sehr gut. Die beiden Kapuzenzuschnitte (für innen und außen) habe ich mir aus je zwei Teilen zusammennähen müssen, dafür brauchte es natürlich an der passenden Stelle eine zusätzliche Nahtzugabe. Und da ich für den Tunnelzug an der Kapuze keine Metallösen hatte und ich die Alternative aus dem Buch nicht verstand (hier gab es leider kein Bild zu) nähte ich mir mit dem passenden Nähmaschinenprogramm zwei Knopflöcher (nach mehreren vergeblichen Versuchen mit einem Kreis-Nähfuß…).

Was ich bei der nächsten Umsetzung anders machen würde

Ennis ist ein richtig cooler Hoodie-Pullunder. In den von mir gewählten Farben sieht er sogar richtig elegant aus. Zum schnell Hineinschlüpfen würde ich mir als Brillenträger die nächste Version mit einem größeren Ausschnitt für den Kopf nähen und da ich zudem recht groß bin, auch die Länge nach unten vergrößern. Wie das funktioniert, werde ich im Buch Capsule Wardrobe nochmal nachlesen. Ennis ist aber auf jeden Fall ein Oberteil, welches ich noch öfter nähen werde, da es einfach genial einfach nachzumachen ist. Ich kann mich nur wiederholen: Nie hätte ich gedacht, dass Klamotten nähen so leicht sein kann.

Fazit zu »Meine Lieblingsoberteile nähen«

Absolute Empfehlung für alle, die in das Oberteile nähen einsteigen wollen und für all diejenigen, die Spaß an den gezeigten Modellen haben und neue Inspiration samt Schnittmuster suchen.

Das Buch von hinten.

Weitere Tipps rund um das Thema Nähen

Capsule Wardorbe zeigt euch wie ihr euch fünf Basis-Kleidungsstücke selbst näht und diese durch kleine Variationen in Länge oder z.B. durch verschiedene Ärmelformen variieren könnt. Nähen perfekt hingegen erläutert alles zum Thema schöne Nähte an Ecken und Rundungen sowie viele weitere wichtige Techniken für ein sauberes Näh-Ergebnis.

Und wenn ihr noch Ideen braucht, wir ihr eure genähte, gestrickte oder auch gehäkelte Kleidung weiter ganz individuell verzieren könnt, schaut doch mal in folgende Stickbücher hinein.


*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über die obige URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.


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Textilgarn aus T-Shirts selbst herstellen

Sich eigenes Textilgarn aus T-Shirts herzustellen ist relativ simpel. Es geht schnell und ist eine nachhaltige Weiterverwendung untragbar gewordener Kleidung. Hier erfahrt ihr einmal, wie es geht und ich zeige euch zudem ein paar Beispiele, was ihr daraus zaubern könnt.

T-Shirts werden oft an den Achseln als erstes unansehnlich. Manche leiern auch gerne am Kragen aus und bringen in solch einem Fall keinen Spaß mehr beim Tragen. Deshalb ist es eine großartige Lösung, sich aus dem eigentlich noch guten Mittelteil eines solchen Kleidungsstückes Textilgarn herzustellen. Wer es super nachhaltig mag, zerschnippelt sich zusätzlich die Reste aus dem oberen Teil des Shirts zu kleinen Stofflappen, welche super zum Putzen geeignet sind.

So macht ihr euch aus alten T-Shirts Textilgarn selbst

Für eine lange Schnur Textilgarn am Stück legt ihr das T-Shirt glatt auf euren Arbeitsbereich und schneidet mit einer Schere knapp unter den Ärmeln den oberen Teil sowie den unteren Bund ab. Für die Schnur braucht ihr nur den mittleren quadratischen Teil. 

Mit Kreide zeichnet ihr alle 3 cm eine Markierung am Rand ein und schneidet das T-Shirt-Quadrat, (der Stoff liegt immer noch doppelt) entsprechend den Markierungen, in Streifen. Schneidet aber nicht ganz bis zum Ende (!), sondern stoppt 2 cm vorher. 

Anschließend hängt ihr euch die geschlossene Seite des Stoffes über einen Arm. Die Streifen hängen vorn und hinten herunter. Schneidet zunächst an der oben liegenden Kante diagonal von Streifen eins zu Streifen zwei und so immer weiter. So entsteht ein langes Textilgarn. Zieht ein wenig an dem entstandenen Stoffstreifen, während ihr ihn aufwickelt, dann verdrillt er sich, wird länger und rundlicher. 

Beispiele für die abwechslungsreiche Verwendung von Textilgarn

Mit Textilgarn könnt ihr stricken, häkeln, weben, knoten und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig. In den folgenden Bildern zeige ich einige Beispiele dafür, die hier innerhalb der letzten Jahren aus Textilgarn entstanden sind.

Die gestrickte Statementkette mit XXL-‚Perle‘ aus einem Kupferrohr-Rest (das Statement heißt hier ganz klar und deutlich Upcycling) ist mein aktueller Liebling. Auch praktische Helfer wie ein großer gehäkelter Aufbewahrungskorb sind mit Textilgarn möglich (ja, hier im Zobelnest trägt jemand fast ausschließlich schwarze Shirts, derer ich mich immer wieder gerne annehme, um ihnen ein zweites Leben einzuhauchen).

Auch dekorative Elemente wie eine Makramee-Blumenampel mit Avocado-DipDye für die großen oder ein farbenfroher gewebter Puppenhaus-Teppich für die kleinen DIYler unter euch können durchaus mit Textilgarn aus alten Shirts hergestellt werden.

Hättet ihr gedacht, dass Textilgarn und XXL-Strickmühle super Freunde sind? Mit ihnen lassen sich fatzfatz überdimensionierte Schläuche stricken, die ihr über Flaschen, Papprollen und Co. zieht und diesen somit ein neues Outfit verpasst.

Textile 'Blumenvasen' in gelb und lachsfarben, mit Trockenblumen darin.
Blumenvasen aus Papprollen & Textilgarn.

Wer von euch zweifelt jetzt noch an den schier unendlichen Möglichkeiten dieses Materials?


Weitere textile DIY-Ideen

Kleidung ohne Schnittmuster nähen und verzieren

Habt ihr in eurem Kleiderschrank Lieblingsstücke und wollt noch mehr davon? Habt ihr Lust auf Experimente beim Nähen und Verzieren von Stoffen? Mögt ihr Kleidung ganz ohne Schnittmuster nähen? Dann zeige ich euch hier eine Möglichkeit, wie ihr schnell schöne Ergebnisse erzielen könnt.

Kleidung ohne Schnittmuster, wie geht das?

Der Standard für alle Projekte

Schnappt euch ein gut sitzendes Lieblingsteil, nehmt dieses als Vorlage und »paust« damit die Form auf euren Stoff nach Wahl ab (bei mir war es ausgediente Bettwäsche!). Vergesst hier die Nahtzugabe nicht. Nehmt gerne einen ähnlichen textilen Ausgangsstoff (flexibel/nicht flexibel, dick/dünn). Tut ihr das nicht und variiert ihr hier, lasst euch von der neuen Wirkung eurer Kleidung ohne Schnittmuster überraschen. Achtet jedoch beim Wechsel von dehnbaren auf feste Stoffe auf weitere Ausschnitte und Ärmel, damit ihr später in eure neu geschneiderten Teile auch hineinkommt!

Die Ruckzuck-Variante

Schwarzes Shirt auf Schneiderpuppe mit Blumen-Ornament.
Aus einem Herren-Shirt wird ein tailliertes Oberteil.

Aus einem großen T-Shirt könnt ihr euch super fix ein eng anliegendes zusammenzunähen. Da T-Shirt-Stoff kaum franst, braucht hierbei nichts umgenäht zu werden. Dies sorgt für ein sehr lässig aussehendes Oberteil. Ärmel und Ausschnitt schneidet ihr euch direkt, wie mit der »Pausvorlage« übertragen, aus. Ganz Mutige unter euch schaffen dies auch ohne Vorlage. Das auf links gedrehte Shirt wird anschließend an der Taille neu zusammengenäht und alles Überstehende weggeschnitten. Dreht das Shirt wieder auf rechts für weitere Verzierungen.

Verzierung der Kleidung ohne Schnittmuster

Habt ihr die Kleidungsstücke fertig genäht, könnt ihr mit Bleiche Verzierungen auf den Soff bringen (hier eine Oneline-Blume). Auch Soffmalfarbe und DIY-Stempel bieten weitere Möglichkeiten für ein individuelles Design. Natürlich auch für die nach Anleitung genähten Teile!

Kleine Buchtipps zwischendurch

Stoffe bedrucken

Mit je zwei verschieden großen Deckeln, die sich im Durchmesser um ca. einen knappen Zentimeter unterscheiden, zeichnet ihr mit Kugelschreiber kreisrunde Ringe auf Moosgummi und schneidet sie aus. Bereitet euch verschiedene Größen vor. Als Stempelgriffe könnt ihr wieder Deckel oder Ähnliches nehmen, auf die die Moosgummikreise mit flüssigem Bastelkleber fixiert werden. Zwischen die Lagen des Oberteils kommt eine dicke Pappe, die die Rückseite vor durchdrückender Farbe schützt. Die Stempel werden mit einer nicht zu dicken Schicht Stoffmalfarbe bepinselt und anschließend auf den Stoff gedrückt. Wenn ihr zwei Farben übereinander druckt gibt das einen spannenden Effekt.

Stoffe bleichen

Warnhinweis

Bleichmittel auf Chlorbasis (Natriumhypochlorit) können zu Verätzungen führen. Auch solltet ihr damit nur in gut belüfteten Räumen arbeiten. Schützt euch, eure Möbel und Kleidungsstücke vor ungewolltem Kontakt. Tragt beim Umgang mit Bleichmitteln auf Chlorbasis Einmalhandschuhe und eine Schutzbrille! Kinder sollten sich nicht in der Nähe aufhalten. Weitere Sicherheitshinweise gibt es weiter unten.

Vorbereitungen

Überlegt euch ein schönes Motiv und übertragt es mit Hilfe von Transferpapier (Transferpapier hier kaufen) auf das Shirt. Arbeitet zum Bleichen am besten in der Dusche oder Badewanne und legt zwischen die Stoffschichten des zu verzierenden Oberteils eine Plastiktüte, damit die Bleiche nicht das Rückenteil mitbleicht. Mit einer Garnierspritze, gefüllt mit einer dickflüssigen Bleichmischung, fahrt ihr später dieses Motiv nach. Die Garnierspritze könnt ihr nur noch für diesen Zweck und auf keinen Fall mehr für Lebensmittel verwenden!

Das Rezept für die Bleichmischung

2 EL Stärke in 125 ml Wasser einrühren und aufkochen. Die cremige Masse auskühlen lassen, bevor 5 TL flüssige Bleiche (z.B. DanKlorix) hinzukommen. In eine Garnierspritze (/Garnierstift, eigentlich zum Torten verzieren gedacht) gefüllt, könnt ihr nun Muster, Bilder oder Sprinkler auf euren Stoff bringen. Lasst die Bleiche-Creme für ca. 5 bis 15 Minuten einwirken. Spült anschließend alles gründlich ab und lasst den Stoff trocknen.


Sicherheitshinweise zu Bleichmittel auf Chlorbasis (Natriumhypochlorit)

  • Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
  • Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
  • BEI KONTAKT MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle beschmutzten, getränkten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen.
  • BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
  • Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.
  • Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
  • Behälter völlig entleert der Wertstoffsammlung zuführen.
  • Achtung! Nicht zusammen mit anderen Produkten verwenden. DanKlorix mit Chlor darf keinesfalls zusammen mit DanKlorix ohne Chlor angewendet werden. Es können gefährliche Dämpfe (Chlorgas) freigesetzt werden.
  • Flasche immer aufrecht halten und kühl lagern.
  • Kleidung vor Spritzern schützen (Bleichwirkung).

Buchtipps rund um die textile Verarbeitung

Upcycling-Ideen aus alten Jeans

https://zobelhase.de/wattepads-und-aufbewahrung/

Sterne basteln – Bastelbuch

Weihnachten ohne Sterne? Das geht gar nicht! Wie ihr Sterne nachhaltig selber basteln könnt, aus Materialien, die ihr alle Zuhause habt, zeige ich euch in meinem neuesten Buch. Hierin wird Packpapier, alten Zeitungen und Buchseiten, auch Jeans, Altglas und leeren Plastikbehältern ein neues weihnachtliches und sterniges Leben eingehaucht.

Bis in den Mai hinein herrschte hier im Zobelhäuschen – nur für euch – das reinste Weihnachts-Sterne-Chaos. Nun langsam wandert die letzte Weihnachtsdeko in den Keller. Habe ich damit jetzt irgendeinen Rekord gebrochen?? 

Euer Weg zu den Upcycling-Sternen

Ab sofort könnt ihr mein zweites Kreativ-Buch rund um das Thema Sterne im Handel erwerben. So habt ihr genügend Zeit, euch bis Weihnachten mit reichlich selbstkreierten Sternen einzudecken!

Oder ihr unterstützt beim Kauf die kleinen Buchläden bei euch um die Ecke und bestellt es euch dort. Für alle Hamburger unter euch habe ich einen kleinen, aber feinen Geheim-Tipp: »Tolle Geschichten« und viel Liebe zum geschriebenen Wort erwarten euch in diesem Buchladen.

Weihnachtssterne – einfach nachhaltig

Upcycling-Sterne-Bastelspaß.

Was dich im Buch rund ums Sterne basteln erwartet

Hier wird im Buch geblättert.

In diesem Buch dreht sich alles rund um das Thema Sterne: Um nachhaltige Sterne, um geupcycelte Sterne, um Sterne, die teils aus den verrücktesten Materialien entstanden sind. Ihr findet darin viele – neu interpretierte – Klassiker. Zudem warten spannende – vollkommen neue – Ideen darauf auch euer Zuhause für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit des Jahres vorzubereiten.

Fast 40 verschiedene Stern-Interpretationen sind es letztendlich geworden und ich hätte noch viel viel mehr machen mögen!! Zusätzlich gibt es weiterführende kleine Mini-Ideen und sogar ein paar weihnachtliche Back-Rezepte. Ein Rundum-Wohlfühlpaket für alle Weihnachtsfans also.

Lege sofort mit dem Sterne basteln los!

Mir ist es besonders wichtig, dass du sofort mit den Projekten loslegen kannst, ohne dir erst etwas Spezielles dafür besorgen zu müssen. Denn darum sollte es beim Upcycling gehen: mit dem zu arbeiten, was da ist. Sei erfinderisch und flexibel bei den Materialien, verziere die Projekte weiter oder wandle sie ab! Die Anleitungen dafür dürfen dich inspirieren, sollen dich jedoch nicht einengen. Am Ende des Buches findest du ein paar Vorlagen mit verschieden Sternen. Entscheide selbst, welche Größen und Formen du nimmst. Passe an und kombiniere – ganz nach deinem Geschmack.

Ich wünsche dir mit diesem Buch und den Projekten darin viel Spaß und hoffe du findest reichlich Inspiration und Ideen für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit im Jahr.

Ein kleines Extra – mal mit, mal ohne Sterne

Musik: This is Not a Christmas Song – NEFFEX

Um erst einmal in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen, kannst du es dir mit dem Buch so richtig gemütlich machen und dir eine behagliche Weihnachtsstimmung schaffen. Ich finde, mit selbst gebackenen Kleinigkeiten funktioniert das am allerbesten. Deshalb wirst du zu manchen Projekten kleine Rezeptideen finden, welche dir die Zeit bis Weihnachten – zusätzlich zum kreativen Gestalten – versüßen werden. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken!

Alle Buch-Infos auf einem Blick

Weihnachtssterne – einfach nachhaltig

Mehr als 30 Upcycling-Bastelideen

Nicole Hagen

Christophorus Verlag

Erscheinungsdatum 18.08.2022

ISBN 978-3-8388-3849-6

Preis 21,99 Euro

128 Seiten

Blick ins Buch.

Der Klappentext zum Sterne basteln

Was wäre die Adventszeit ohne Stern-Deko! Besonders praktisch und kostengünstig wird die Weihnachtsbastelei, wenn man dabei zu nachhaltigen Materialien greift: Aus alten Zeitungen, herumliegender Pappe, angeschnittenen Papierbögen oder übrig gebliebenem Draht lassen sich zauberhafte Faltsterne, filigraner Baumschmuck, selbstbedrucktes Stern-Geschenkpapier und viele weitere sternförmige Deko-Elemente basteln. Lasst das Sterne-Fieber beginnen!

Ganz ganz tolle und liebe Rezension, auf Amazon entdeckt

Ich bin echt begeistert. Allein die Weihnachtsstern-Anleitungen sind ja schon gut und hätten die Seiten ausreichend gefüllt. Aber das Buch quillt fast schon über von zusätzlichen Ideen rund um Upcycling und Weihnachten. Alles aus dem Zeug, das man eh da hat oder gerade wegschmeißen wollte. Und echt hübsch.

Aber nochmal von vorn, was dieses Buch alles enthält:

Sterneanleitungen:
-Sterne aus Zeitungspapier
-aus selbstgemachten Perlen
-aus Kabeln
-aus Alutuben
-aus Toilettenpapierrollen
-aus Drahtbügeln
-aus Jeans
-aus T-Shirt-Stoff
-u.v.m

Aber zusätzlich gibt es:
-Rezepte z.B. für Kekse oder gebrannte Mandeln
-Anleitung, wie man Garn aus alten T-Shirts herstellt
-Anleitung für einen Deko-Nussknacker aus einer Holzwäscheklammer
-einfache Makramee-Knoten
-Aquarellfarbe aus leeren Filzstiften herstellen
-stabile Tüten falten
-u.v.m.

Man hat fast das Gefühl, die Autorin weiß sich vor Ideen kaum zu bremsen! Gleichzeitig ist alles gut verständlich und ausführlich mit vielen Arbeitsschrittfotos und -zeichnungen erklärt.

Fazit: Dieses Buch ist für mich weit mehr als ein Weihnachtssterne-Buch. Es steckt voller Ideen und Anregungen, die man natürlich zu Weihnachten aber auch das ganze Jahr über umsetzen kann. Man beginnt wirklich, all die Getränkekartons, CDs, Klopapierrollen und Zeitungen, die man so wegwirft, mit anderen Augen zu sehen: Es sind Rohstoffe für jede Menge tolle Projekte!

Ist das nicht total toll?? Ich freue mich sehr und danke »JODOSCH« für diese wahnsinnig schöne Bewertung meines Buches. Ich hoffe wirklich ihr habt alle auch soviel Spaß damit.

Für alle die sich die Zeit bis zur Lieferung des Buches verkürzen wollen

KREATIVE BASTEL-IDEEN ZUM SOFORT-LOSBASTELN
ODER DOCH LIEBER ERST EINMAL EIN BUCH?

Rettung eines alten Nähkästchens

Diese Aktion hat sich wirklich gelohnt. Aus einem etwas verwildertem Haus rettete Herr Zobelhase ein kleines Kästchen samt Inhalt für mich. Eine größere Freude kann man mir nicht machen! Natürlich habe ich diesem alten Möbelstück und auch seinem Inhalt eine zweite Chance gegeben und ihm neues Leben eingehaucht. Begleitet in diesem Beitrag meine Reise durch Staub und alte Zeiten bei der Entdeckung eines wahren Schatzes.

Die Aufräumaktion in Bildern

Ein wenig Mut brauchte es schon, die verstaubte Kiste zu öffnen und zu entdecken, was sich darin alles befindet. Eine tote Tierhülle, viel viel Staub und noch mehr Staub, das waren jedoch bereits die schlimmsten Dinge, die mich hier erwarteten. Nach einem Tag Sortierarbeit und mehrmaligem Saugen des Zimmers (der Staub flog und flog und flog), war das Gröbste der Aufräumaktion geschafft. Zugegebener Maßen hatte das anschließende Zusammenrollen und Aufwickeln der Garne und Schnüre etwas sehr Meditatives. Der Kopf hatte nicht viel mehr zu tun, als sich über die vielen kleinen Kostbarkeiten zu freuen, die nach und nach zum Vorschein kamen.

Ich fand viele wunderschöne Garne zum Sticken in wunderbaren Farben und das auch noch aus echter Seide. Mit Nähnadeln bin ich nun für ein Leben lang versorgt und auch über die Reißverschlüsse habe ich mich sehr gefreut. Und wessen DIYler-Herz schlägt beim Anblick einer Kiste voller Knöpfe nicht höher?

Ein Video der Aufräumaktion

Musik: Snowy Peaks pt I von Chris Haugen

Viel Arbeit liegt hinter mir und es hat sich so sehr gelohnt. Nach einer gründlichen Säuberung des Nähkästchens tauchte ich ab in die Tiefen dieser Schatzkiste. Alles wurde herausgeholt und bestaunt. Alles wurde abgeklopft, damit der Staub sich verdrückt. Die leere Kiste verdiente eine gründliche Wellness-Behandlung mit Staubsauger und feuchtem Tuch. Und anschließend durften die kleinen Schätze wieder einziehen und das eigentliche Sortieren begann.

Garn und Faden wurden neu aufgerollt, und neu einsortiert, Nadeln und Knöpfe wurden ausgepackt und neu verpackt.

Kleine Upcyclings bieten ein neues Heim

Das alte Nähzubehör war zwar etwas verwundert über das viele Licht, den neuen Geruch, die neuen Nachbarn und die neuen Farben. Aber jetzt fühlen sich alle Beteiligten pudelwohl in ihrem neuen alten Zuhause.

Denn nach all der Sortiererei packte mich die Ordnungswut so richtig und es entstanden ein paar kleine Upcyclings: Aus Mini-Verpackungen wurde Wohnraum für Knöpfe und Sicherheitsnadeln. Aus Bonbon-Metalldosen Tinyhouses für die Minimalisten, und aus einem Tontopf eine stachelige Zimmerpflanze zum Einzug.

In einem Mäppchen aus kleinen Filzmatten betten sich nun diverse Nähnadeln und ein Schmuck-Kästchen bietet Unterschlupf für kleine Fadenreste. Ehemalige Fischdosen hätten sich solch edle Bewohner wohl niemals träumen lassen und eine ehemalige Handytasche beherbergt nun eine Nadel-Großfamilie bestehend aus mehreren Generationen. Wirklich gesellig geht es hier jetzt zu. Alle Wohneinheiten haben sich herausgeputzt und manche bekamen sogar einen neuen Anstrich. Da bleibt mir nur noch zu wünschen:

Auf eine gute Nachbarschaft!

Weitere Tipps zum Thema: Aus alt mach neu

Wie aus einer alten Jeans und zwei nicht mehr ganz so zeitgemäßen Topflappen zwei neue und wunderschöne werden, erfahrt ihr im folgenden Text:

Kennt ihr diese alten Holzwürfel-Puzzle; die mit den super alten Bildern darauf? Wenn auch bei euch niemand mehr damit spielen mag, vielleicht sind diese Ideen etwas für euch:

Und hier geht es zu weiteren Zweckentfremdungen defekter Klamotten:

Das große Buch der Brandmalerei

Dieses Buch behandelt die Grundlagen, Techniken und viele Projekte, die für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet sind. Vor allem bietet es sich für diejenigen unter uns an, die sich zum ersten Mal an dieses Thema heranwagen, so wie auch ich.

Das große Buch der Brandmalerei

Grundlagen, Techniken und Projekte – Für Anfänger und Fortgeschrittene

Rachel Strauss

frechverlag

ISBN 978-3-7724-4593-4

144 Seiten

18,00 Euro

Hardcover

Link zum Buch* auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.

Das Cover.

Das Buch

Theorie…

Das Buch beginnt mit einem großen Einführungsteil, bei dem die diversen Geräte, verschiedene Aufsätze, sogar die unterschiedlichen Holzarten erklärt werden. Auch erfahrt ihr, was ihr sonst noch alles für die Brandmalerei braucht und gebrauchen könntet.

Ebenfalls sehr ausführlich wird gezeigt, wie auf die vielfältigsten Arten Farbe ins Spiel kommt und genauso, wie man das Holz versiegeln kann. Auch das Thema Sicherheit wird nicht vergessen.

Spannend ist zudem, dass nicht nur Holz, sondern auch Kork, Leder und sogar Baumwolle (!) gebrandmalt werden kann. Es werden auch die Vor- und Nachteile verschiedenster Transfermethoden, also wie die Skizze auf das Holz kommt, miteinander verglichen.

…Und Praxis

Nach all dem Theoretischen gibt es ein Brandmal-Beispiel mit einer wirklich ausführlichen Anleitung zur schrittweisen Vorgehensweise.

Darauf folgen verschiedene Projekte wie Kochlöffel, Holzscheiben, Holzkamm, Fotorahmen, Geschenkanhänger, Schmuck aus Holz, Brettchen für die Küche, und vieles mehr. Die Beispiele behandeln zumeist das Material Holz, aber auch Kork, Leder und Leinen.

All die Vorlagen zu den gezeigten gebrannten Bildern kann man sich downloaden. So ist es möglich, schnell loszulegen, ohne sich groß ein eigenes Design überlegen zu müssen. Gerade für den Anfang ist es wichtig ein Gefühl für die Technik zu bekommen. Da ist es schön, viele Vorlagen parat zu haben.

Das Buch von hinten.

Das Buch und ich

Ich finde den ausführlichen Theorieteil sehr angenehm. Gerade bei dieser Technik gibt es für mich als Anfänger viel Neues zu erfahren und zu beachten. Beim Durchblättern der Projekte fiel mir eines besonders auf: ein Babywürfel. Hierbei wurde ein recht großer Holzwürfel auf seinen sechs Seiten mit verschiedenen Babymotiven graviert.

Die Idee

Da fielen mir meine alten Holzwürfel-Puzzle ein, die ich schon öfter für Upcycling-Projekte benutzt habe. Die Idee stand: ich wollte ein Mini-Holzwürfel-Puzzle mit gravierten Blumenbildern!

Der erste Test

Zunächst testete ich das Prinzip an einem Probewürfel. Denn – wie ich aus dem Buch gelernt habe – ist es immer ratsam ein extra Stück Holz zur Hand zu haben, an welchem alles einmal ausprobiert werden kann. Die Temperatur des Brennkolbens oder auch das Brennresultat kann so zunächst an diesem Probeholz getestet werden, bevor es an das echte Projekt geht. Dafür sollte es sich unbedingt um die gleiche Art Holz handeln.

Aus alt wird neu.

Das Papier des Holzwürfels musste ab und das Holz wurde mit Hilfe unterschiedlicher Schmirgelpapiere freigelegt und geglättet. Damit die Blumenbilder auf den Würfel passen, druckte ich sie für diesen Test einfach etwas kleiner aus und übertrug sie mit Graphitpapier. Nach dem ersten Brennen fühlte ich mich fit und machte mich an mein eigentliches Projekt: ein Mini-Puzzle bestehend aus vier Würfeln.

Die Umsetzung

Ich muss sagen, für mein allererstes Brandmal-Projekt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich weiß nun, dass es sich auf maserigem Holz sehr holperig brennt. Da jedoch mein Augenmerk gerne und oft auf dem Thema Upcycling liegt, muss ich damit leben.

Gebrannt habe ich mit einem einfachen Brandmalkolben ohne Temperatur-Regelung. Für den Anfang kann man das durchaus machen, vor allem, wenn nur ab und zu gebranntmalt werden soll. Wer tiefer in dieses Thema einsteigen will, sollte sich ein höherwertiges Gerät mit Temperaturregelung besorgen (Tipp aus dem Buch).

Meine Brenn-Malereien.

Ein kurzer Abschnitt zum Thema Beizen mit natürlichen Materialien wäre für mich ein kleines süßes Extra gewesen, da es mich aktuell sehr interessiert und es einfach zum Thema Holz passt. Das gibt es leider nicht.

Fazit

Für den Preis bekommt ihr wirklich viel Theorie und sehr viele und vor allem abwechslungsreiche Anwendungsbeispiele geboten! Für den Einstieg in dieses neue Hobby absolut zu empfehlen.

Upcycling mit Holzwürfel-Puzzles

Wenn ihr zu Hause auch noch alte Würfelpuzzle aus Holz herumliegen habt, mit denen keiner mehr spielt, probiert doch mal was Neues damit aus. Beklebt sie z.B. mit anderen Motiven und mit Bildern die euch Spaß machen. Genauso bieten sich z.B. Fotos von euch und euren liebsten an! Hier geht es zu einer kleinen Anleitung:

Oder ich macht etwas ganz anderes aus dem praktischen Quadratischen. Diese Würfel hier habe ich einfach mit Buchseiten beklebt und benutze sie nun als Griffe für DIY-Stempel. Meine Stempelformen habe ich mir aus eingetrocknetem Sanitär-Silikon zurechtgeschnitten. Also falls euch mal solch eine Kartusche mit bereits ausgehärtetem Silikon in die Hände fällt: nicht ärgern! Und schon gar nicht wegwerfen!!

*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Topflappen-Upcycling & One Line Art

Aus alten Topflappen, die einmal aus der Not heraus auf einem Flohmark gekauft wurden, habe ich mir im Sommer wunderschöne Neue gezaubert. Hierbei konnte ich alte Materialien aufbrauchen und die Topflappen benutze ich nun viel lieber als vorher.

Wie habe ich das gemacht?

Ich verpasste den alten Lappen einfach ein neues Outfit, indem ich eine neue Außenhülle – aus einer alten Jeans – herum genäht habe. Hierbei kam es zum ersten Einsatz meines Freihand-Nähfußes an der Nähmaschine. Denn mit diesem entstand der One-Line-Schmetterling. Für eine schöne Steppoptik ist das Flattertier mit dem Futter (dem alten Topflappen) vernäht.

Ohne Tricksen geht es nicht

Ich musste allerdings einen kleinen Trick anwenden, ohne welchen der Jeansstoff immer fürchterliche Stoff-Falten, wenn nicht sogar Berge, vor dem Nähfuß gebildet hätte. Anstatt das Stickvlies unter dem Stoff anzubringen, wo es eigentlich hingehört, habe ich ihn auf den Stoff geklebt. Das hatte zudem den Vorteil, dass ich mir easy peasy mit Kohlepapier die Schmetterlings-Vorlage aus einem Buch darauf pausen konnte, denn Transferpapier für Stoff besitze ich (noch) nicht. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Die neuen Topflappen.

Der letzte Schliff

Für die neue Aufhängung der Topflappen habe ich mich an einem alten Gürtel bedient, welcher mittlerweile komplett auseinander fällt… Ein paar Waschgänge braucht es noch, bis auch das letzte Stück Vlies aus der Mitte des Schmetterlings heraus gewaschen ist. Aber ich mag sie jetzt schon: die alten neuen Topflappen!

Freihandsticken mit der Nähmaschine

Wollt ihr mit mir mal einen Blick unter die Nähmaschine wagen? 🔎

Schmetterling sticken an der Nähmaschine.

Wie im Buch beschrieben, habe ich mehrfach über die gleiche Stelle gestickt. So kommt das Bild viel mehr zur Geltung. Dass man die Linie nicht immer genau trifft ist auch nicht schlimm, das gehört zu dieser Art des Stickens dazu und sorgt für eine wunderschöne Optik.

One-Line-Bilder funktionieren natürlich auch für das händische Sticken. Hier kann man richtig dickes Garn nehmen und fährt die Linie nur einmal ab. Und auch gemalt sind die Motive einfach der Hammer! Ich bin absoluter Fan von dieser Art zu malen und ihr werdet hier demnächst noch mehr davon entdecken…

Wollt ihr wissen aus welchem Buch ich die Vorlagen für Schmetterling und Katze habe? Hier geht es zu einer ausführlichen Vorstellung:

Stoffe färben & bedrucken

Techniken, Projekte, Tipps & Tricks für den schnellen Erfolg

DAS BUCH

Was für ein schönes Buch! Wenn man hier durchblättert fühlt man sich gleich wohl. Alle Bilder strahlen eine absolute Gemütlichkeit aus und machen Lust aufs Selbermachen. Mich hat es sofort animiert, die Dinge nachzuahmen und selber zu experimentieren.

Sieben abwechslungsreiche Techniken werden auf drei bis fünf Doppelseiten mit Text und Bild erklärt. Dazu gibt es jeweils zwei Design-Beispiele, welche im Detail zum Nachfärben vorgestellt werden. Ihr erfahrt etwas über Sunprint, Veggi-Druck (Stempeln mit Gemüse), Shibori (welches ich euch weiter unten gleich einmal zeige), Drucken mit Holzmodeln (Holzstempel), Cyanotypie, Schnurbatik und Flower Pounding (mit einem Hammer die Farbe aus den Blüten auf Stoff schlagen).

Stoffe färben & bedrucken

Techniken, Projekte, Tipps & Tricks für den schnellen Erfolg

Elisabeth Berkau

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8388-3782-6

Preis 19,99 Euro

126 Seiten

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite, da könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.

WIE ES MIR MIT DEM BUCH ERGING

Shibori

Am spannendsten und zugleich am schnellsten umzusetzen fand ich die Abbindetechnik Shibori. Es funktioniert ähnlich wie Schnurbatik, aber die Muster, die entstehen sind wesentlich symmetrischer und aufgeräumter. Zum Abbinden benutzt man unterschiedliche Holzformen wie Wäscheklammern, Holzquadrate oder -quader, welche fest mit Schnur (oder für die Färbung in der Waschmaschine auch gerne mit Kabelbinder) mit dem auf bestimmte Weise zusammengelegten Stoff verschnürt werden. Durch das Abbinden kommt die Farbe an manche Stellen nicht ran.

Da der Stoff sehr regelmäßig zusammengefaltet ist, entsteht so auch ein sehr regelmäßiges Muster und was nach der Färbung genau herauskommt, ist immer eine kleine Überraschung und gerade für mich als Anfänger schwer vorherzusagen. Von meinem Ergebnis bin ich jedoch absolut und völlig begeistert:

Mein Färbe-Ergebnis und ein kleiner Blick ins Buch.

Die Durchführung

Ich habe mich für eine Färbung in der Waschmaschine mit ganz normalem Farbpulver zum Nachfärben ausgeblichener Wäschestücke entschieden. Ein weißer Kissenbezug wurde hierfür zu einem quadratischen Paket zusammengefaltet und jeweils mittig oben und unten mit einem länglichen Holz-Rest-Stück und zwei Kabelbindern super fest verschnürt.

Ob das wirklich klappen würde? Ich war skeptisch, denn das Stoffpäckchen war nun wirklich schon ganz schön kompakt und dieses harte Paket sollte nun in die Waschmaschine? Deshalb kam mein Färbe-Päckchen in einen zweiten weißen Kissenbezug, wie in einen Wäschesack, der so ebenfalls blau gefärbt wurde, aber gleichzeitig das Ganze etwas polstern sollte. So konnte ich aber nun – nach der Färbung – sehr gut vergleichen, wie die Farbe ohne und mit Abbinden gefärbt hat.

Das Ergebnis

Das Gefühl beim Auspacken des Färbepakets ist schon mit demjenigen an Weihnachten zu vergleichen. Hat es geklappt? Gibt es ein Muster?

Oh jaaa, und was es für ein Muster gab! Ein Wunderschönes! Ich war richtig glücklich und zugleich total begeistert davon, wie mit wenig Aufwand etwas wirklich Grandioses erzeugt werden kann.

FAZIT

Ein tolles Buch für den Einstieg in verschiedene Stoff-Färbetechniken. Mit kleinen und hilfreichen Tipps und Tricks, die einem helfen das gewünschte Projekt zielsicher umzusetzen.

Das Buch von hinten.

Weiterer Tipp zum Färben von Stoffen bzw. Schnüren

Wie ihr Stoffe mit natürlichen Materialien färben könnt, erfahrt ihr unter anderem in diesem tollen Kreativ-Buch. Auch zeige ich hier meine Erfahrung mit dem sogenannten Avocado-Dip-Dyeing:

Muster legen mit Holzbausteinen

Vor kurzem habe ich euch gezeigt, wie ihr eure alten Holzbausteine aus dem Kinderzimmer pimpen könnt, damit das Spielen wieder Spaß macht. Hier nun gibt es eine kleine Erweiterung für alle, die viele Holzwürfel bei ihren Bausteinen haben. Oder kennt ihr Holzwürfel-Puzzle? Auch diese lassen sich prima zweckentfremden. Die Würfel wurden von mir auf eine ganz bestimmte Art und Weise bemalt, so dass wir mit diesen nun wunderbare Muster legen können.

Viele verschiedene Muster sind möglich!

Ihr könnt damit unendlich viele Muster (entweder nach Anleitung*, oder auch selbst ausgedachte) legen! Und natürlich ist es nach wie vor möglich, damit super höhe Türme zu errichten, wie mit allen anderen Holzbausteinen auch! Das Musterlegen fördert die räumliche Vorstellungskraft und Kreativität. Und vor allem: es macht einfach Spaß!

*) siehe weiter unten

Wie funktioniert’s?

Die Würfel sind jeweils so bemalt, dass zwei Seiten Farbe 1 (z.B. weiß), zwei Seiten Farbe 2 (z.B. blau) und zwei Seiten mit beiden Farben (als Dreieck, also dann mit blau und weiß) bemalt sind. Es gibt drei verschiedene Farbkombinationen. Im folgenden Bild seht ihr die drei verschiedenen Würfel zunächst wie in echt, darunter, als wenn sie durchsichtig wären, damit ihr auch die dazugehörigen Hinterseiten sehen könnt.

Durch die spezielle Farbkombination können mit einem Würfel verschiedene Teilformen gelegt werden, je nachdem wie man den Würfel vor sich hin legt: nur Farbe 1; nur Farbe 2; oder die Seite mit beiden Farben, welche wiederum auf vier verschiedene Weisen gelegt werden kann (jeweils 90° gedreht). Pro Würfel gibt es also sechs Möglichkeiten ihn legen zu können.

Die Möglichkeiten verdreifachen sich, da es drei verschiedene Farbkombinationen gibt. Die Anzahl der Muster die gelegt werden kann ist dadurch unendlich groß! Und das mit gerade einmal drei verschiedenen Würfeln.

Um die Muster aus den unten gezeigten Beispielen zu legen werden 64 Würfel (8 x 8)  benötigt. 

  • 20 Würfel sind weiß-blau
  • 20 Würfel sind weiß-lila
  • 24 Würfel sind holzfarben-weiß

Im gezeigten Foto hat jeder Holzwürfel eine Kantenlänge von 3,25 Zentimetern. Dies ist eine gute Größe um sie zu legen und um damit auch bauen zu können. Insgesamt hat das fertig gelegte Muster dann eine Größe von 26 x 26 Zentimetern.  Wenn ihr einen passenden Karton für die Würfel habt, verrutscht auch nichts beim Legen. Für kleinere Kinder ist es so besser zu meistern. Größere schaffen das auch ganz ohne Karton.

Musterbeispiele

Natürlich geht das auch mit einer kleineren Version. Je nachdem wieviele gleichgroße Würfel ihr auftreiben könnt.

Hier findet ihr drei weitere Ideen, was ihr sonst noch aus alten Holzwürfel-Puzzles machen könnt:

Pimp up my BAUSTEINE!

Haben sich bei euch auch so viele Bausteine angesammelt und irgendwie spielt keiner mehr damit? Dann wird es Zeit für ein buntes Makeover! Danach macht das Bauen damit auch wieder richtig Spaß. Ihr könnt generell sämtliche Holzabschnitte verwenden, die ihr von anderen Projekten übrig habt, die aber zur eigentlichen Weiterverwertung zu klein sind. So ergeben sich noch viel mehr Möglichkeiten um zu Bauen, zu Legen und zu Erschaffen.

Für den Anfang ist es gut, all den alten Dreck oder auch schiefe und scharfkantige Ränder mit Schleifpapier glatt zu schmirgeln. Das Holz wird dadurch wieder schön hell und sieht jetzt schon aus wie neu.

Und schon kann es losgehen mit dem Bepinseln. Für Muster oder gerade Kanten klebt ihr euch die Steine einfach mit Maskingtape in unterschiedlichen Breiten ab. Je nach Art des Acryllacks bedarf es eine bis mehrere Schichten, bis die Farbe schön deckend ist. Achtet unbedingt drauf, dass die Farbe speichelecht ist und das Siegel des ‚Blauen Engel‘ trägt.

Und nun kann es losgehen mit dem Spielen. Ihr könnt bunte Städte bauen, lustige Figuren bilden, die Bausteine für einen Sonnendruck zweckentfremden… die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wenn ihr dann noch mehr Lust auf Basteln habt: schnappt euch einen Schuhkarton und verziert diesen wie ihr mögt. Z.B. mit Geschenkpapier oder Buchseiten. Ihr könnt ihn auch einfach bemalen. In diesen dürfen nach dem Spielen alle Steine hinein hüpfen und verräumt werden.

Eine bunte Steine-Stadt.

Wie ihr mit würfelförmigen Bausteinen tolle geometrische Muster legen könnt zeige ich euch hier:

Little Yoda – Baby Yoda

Wer hat ihn nicht schon gesehen, diesen kleinen süßen Häkel-Yoda von @beefriendscrochet? Zu Weihnachten habe ich einem lieben Menschen, welcher ein totaler Star-Wars-Fan ist, als Geschenk ein DIY-Bastelkit mit der übersetzten Anleitung von @yeah_handmade zusammengestellt:

Das DIY-Bastelkit für einen Baby-Yoda.

Der Plan war, dass der Beschenkte mit dem Kit und einem dazu passenden Grundlagen-Buch das Häkeln lernt, aber naja… Er war etwas überfordert. Mit Hilfe dieses Buches und nach einem ersten ‚Übungs-Körbchen‘ fühlte ich mich bereit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Denn außer Luftmaschen und festen Maschen habe auch ich vorher noch nie wirklich gehäkelt.

Baby-Yoda zeigt sich von seinen besten Seiten…

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich muss jedoch gestehen, als absoluter Häkel-Anfänger habe ich mich mit der englischen und deutschen Anleitung etwas schwer getan 🙈. Mir fehlte die Vorstellungskraft und ich hatte auch nicht verstanden, dass es sich um Angaben handelt, die sich wiederholen… ach herrje. Dennoch war der Ehrgeiz da, mich durch die Anleitungen zu fuchsen. Vielleicht geht es anderen ja auch so, dass sie extra für Baby-Yoda (was für eine Liebes-Erklärung!) das Häkeln erlernen wollen. Deshalb habe ich mal versucht eine Anleitung mit Text (auf Grundlage von @beefriendscrochet & @yeah_handmade) UND einer visuellen Darstellung zu machen (falls ihr darin noch Fehler jeglicher Art findet, schreibt mir gerne eure Anregungen in einer Mail an upcycling@zobelhase.de):

… und enthüllt, wie es unter seinem dicken Mantel aussieht.


Nun ist es ein wenig kalt. Schnell wieder den Mantel anziehen!

So ist es besser!

Ich war wirklich ehrgeizig und fleißig und habe dafür vier Tage (à ein paar Stunden) gebraucht. Die Glubschi-Augen habe ich übrigens hier* gefunden.

Upcycling

Die Füllung stammt aus einem Kuscheltier, welches wir alle hier ganz gruselig fanden. Ich glaube nun hat sie eine bessere Verwendung gefunden. Unsere Wolle bekommen wir von einer ganz lieben Frau aus der Nachbarschaft gespendet. Sie selbst sammelt Wolle aller Art – von Menschen, die Reste über haben – um für Obdachlose in unserer Stadt warme Mützen, Schals und Handschuhe zu stricken. Alles was sie nicht benutzen kann, reicht sie weiter an uns. Alles was uns wiederum zu viel ist, reichen wir weiter an die Kita und die Schule unserer Kinder. Das entspricht meiner Vorstellung von: „Verwendung bis zum Schluss und bitte ja nicht wegwerfen!“

Der kleine Yoda passt super zu unseren anderen DIY-Star-Wars-Figuren und unserem selbstgebauten Planetarium mit leuchtender Sonne!

*) Seit neuestem arbeite ich mit Affiliate Links. D.h. über verlinkte Produkte könnt ihr euch diese direkt beim jeweiligen Online-Shop für Hobby-Bedarf anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen. Die gezeigten Produkte habe ich selbst gekauft und auch selbst bezahlt.

Tangram

Wir sind hier gerade im totalen Tangram-Fieber! Super an diesem Spiel ist, dass es für wirklich alle Alters-Stufen geeignet ist. Die ganz Kleinen freuen sich einfach über die entstehenden Formen, die Größeren können schon probieren welche zu legen, ob mit oder ohne Vorlage und selbst für die ganz Großen ist es ein attraktiver Zeitvertreib. Es gibt so viele Möglichkeiten und Formen, die gelegt werden können, Wahnsinn!

Ein Spiel welches seinen Reiz seit Jahrtausenden nicht verloren hat und nicht nur zu Hause, sondern sogar gerne im Unterricht von der Grundschule bis in die höheren Klassen zum Einsatz kommt. Diese Knobelei – auch Siebenschlau genannt – ist und bleibt zeitlos.

So viele verschiedenen Formen sind möglich!

Geschichte: Die Idee aus sieben geometrischen Spielsteinen, welche aus einem Quadrat entstanden sind, Formen wie Tiere, Menschen und Gegenstände zu bilden ist bereits uralt. Sehr wahrscheinlich entstand sie in der Zeit zwischen dem achten und dritten Jahrhundert vor Chr. im Raum von China und Japan. Ist es nicht verrückt mit einem solch antiken Spiel zu spielen? Überhaupt nicht! Denn es macht unheimlich Spaß, fördert die Konzentration und Kreativität: ein wahres Gehirntraining.

Unser Tangram – mit Muster.

Unser Tangram haben wir uns natürlich selber gemacht und zwar aus Modelliermasse*, die im Ofen aushärtet. Was ist daran nun Upcycling? Nunja, nachdem meine Masse seit fast acht Jahren im Schrank lag, war sie leider total eingetrocknet. Es folgte keine Upcycling-, jedoch eine Rettungs-Aktion: die einzelnen Fimo-Blöcke kamen, in Stücke geschnitten, in kleine luftdicht verschließbare Plastikdosen mit ein wenig Wasser. Nach dem Einweichen über Nacht, habe ich sämtliches überschüssiges Wasser abgegossen, und mit einem kleinen Löffel alles gut durchgemischt. Bei mir war die Konsistenz anschließend sehr klebrig, also zu feucht. Deshalb habe ich die Dosen offen stehen lassen und ab und zu umgerührt. Je nach Feuchtegrad dauerte es ein paar Tage, bis die Masse auch wirklich wieder verarbeitet werden konnte. Das war der Fall, als sie nicht mehr klebte.

Alles passt in eine Box!

Durch Zufall habe ich dann auch noch entdeckt, dass Tonerfarbe sich automatisch auf die Masse überträgt. So kam mir die Idee die einzelnen Formen auf diese Art und Weise zusätzlich zu verzieren. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Auch das Vorlagen-Heft ist ein DIY.

Falls ihr die Idee nachmachen wollt

Vorlage zum Ausdrucken:

Schnappt euch die Vorlage und entscheidet euch für eine Größe. Ein Muster eurer Wahl druckt ihr mit dem Drucker auf die Rückseite (entweder gleich mit beidseitigem Druck, oder ihr legt das Papier nach dem ersten Druck einfach andersherum wieder ein). Die einzelnen Formen ausschneiden, mit dem Muster nach unten auf die ausgerollte Modelliermasse auflegen und sorgfältig ganzflächig mit dem Finger fest streichen. Mit einem Messer, Bastelskalpell oder Ähnlichem fahrt ihr die Ränder entlang. Hebt die fertigen Formen vorsichtig an (z.B. auch mit dem Messer) und macht euch schöne Ränder (mit dem Finger abrunden und glätten). Das Papier bleibt dabei auf der Modelliermasse liegen. Seid ihr zufrieden, legt ihr alle Teile auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech (zumindest war das bei meiner Modelliermasse so), zieht nun erst das Papier ab und lasst alles im Ofen laut Hersteller-Anleitung aushärten.

SPIELANLEITUNG

Je Form werden alle Steine eines Quadrates benutzt; nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Spielsteine müssen sich an den Kanten berühren, so dass keine Lücken zwischen ihnen entstehen. Auch sollen die Spielsteine auf einer Ebene liegen, sich also nicht überlappen.

Ziel ist es aus den vorhandenen Spielsteinen eines Quadrates verschiedene Formen zu legen, die nur als Silhouette vorgegeben sind, wobei nicht zu erkennen ist, wie die einzelnen Teile tatsächlich zusammen gesetzt sind.

*) Seit neuestem arbeite ich mit Affiliate Links. D.h. über verlinkte Produkte könnt ihr euch diese direkt beim jeweiligen Online-Shop für Hobby-Bedarf anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

*** Warme Klamotten mal ganz anders! ***

Zweckentfremdung gehört zu meinen absoluten Leidenschaften! Es macht Spaß, den Dingen, die man eigentlich nicht mehr benutzen kann oder benutzen möchte, eine zweite Chance, ein neues Leben als etwas ganz Anderes zu geben. Was sollte man sonst mit einzelnen Handschuhen oder einem nicht tragbaren Mantel machen? Auf jeden Fall müssen sie nicht weggeworfen werden und können noch eine sinnvolle Verwendung finden!

*Handschuhe*

Aus Single-Handschuhen werden lustige Kuscheltiere.

Wer kennt es nicht: Handschuhe verschwinden. Das passiert nicht nur den Kleinen unter uns. Auch Erwachsene haben damit zu kämpfen. Und es fehlt immer nur einer des Paares. Der andere bleibt alleine zurück. Manches Mal sieht man auch auf seinem Weg zur Arbeit, Schule, Kita… tagelang einen Handschuh einsam und verlassen auf einer Mauer liegen, in einer Hecke hängen… Ich bekomme da manches Mal Mitleid mit dem Kleinen und erbarme ich mich und gebe ihm ein neues Zuhause und eine neue Aufgabe in seinem Leben, z.B. als kleines süßes Kuscheltier!

Mehr Ideen zum Upcyceln von Single-Handschuhen findet ihr hier:

*Mützen*

Zu kleine Mützen bieten vielfältige Ideen für eine Weiterverwendung.

Und auch aus Mützen lässt sich allerhand Neues kreieren. Für die Kleinen bieten sich Kuschel-Monster und witzige Handtaschen an, für die größeren unter uns macht sich ein Utensilio sehr gut um Ordnung z.B. im Kreativ-Bereich zu schaffen.

*Schals*

Aus einem Schal wird eine lässige Tragetasche.

Selbst Schals, die jahrelang – langsam depressiv werdend – im Schrank herumlagen, können einen neuen Lebenssinn finden. Wie wäre es mit einer lässigen Schultertasche? Ein (Werbegeschenk-)Stoffbeutel im Inneren sorgt für Stabilität. Eine ausgetragene Jeans gesellt sich dazu und sorgt für kleine Akzente.

*Mantel*

Ein Mantel wird zu einer super praktischen Tasche.

Und auch ein kratziger Mantel muss noch lange nicht entsorgt werden. Er kann sogar zum Liebhaberstück werden: als super praktische Tasche, die in verschiedenen Varianten getragen werden kann. Mit vielen Fächern bietet sie Stauraum für alles und witzige Ideen um schnell an den Schlüssel oder auch das Handy zu kommen. Schaut doch mal für mehr Details hier vorbei:

Tasche aus einem alten Mantel

Habt ihr auch Kleidungsstücke die einfach nur im Schrank liegen, zu schade zum Wegwerfen sind, die eigentlich gefallen, aber irgendwie auch nicht? Ich mochte meinen Herbstmantel, aber er war unangenehm beim Tragen. Sehr schnell war der Entschluss gefasst, eine Tasche daraus zu bauen. Lange lag das halb begonnene Projekt in einer Ecke und wartete auf seine Fertigstellung. Nun ist es endlich soweit und ich kann es hier ganz stolz präsentieren:

Die nun entstandene Tasche bietet durch viele Fächer enorm viel Platz und ist – wie man gerade Lust und Laune hat oder es braucht – auf verschiedene Weisen zu tragen. Möglich ist eine kleine kompakte Tasche in zwei Varianten, je nachdem wie herum sie gedreht wird. Sie kann aber auch zu einer großen Tasche ummodelliert werden, die ebenfalls von der einen Seite ganz anders aussieht als von der anderen.

Die kleine Tasche, auf zwei Arten zu tragen.

Die kompakte Variante bietet zwei gleich große Fächer. Um an diese zu kommen wird der übergeklappte Teil angehoben. Die hintere Tasche besteht aus dem unteren Zweidrittel des ehemaligen Mantels, die zweite Tasche aus dem oberen Drittel.

Alle Knöpfe der ehemaligen Knopfleiste sind drangeblieben, genauso die Gürtelschlaufen. Auch wurden die Ärmel weiter verwendet. Der Gürtel zum Zuschnüren des Mantels ist nun – mit einer eingezogenen Verstärkung – der Tragegurt.

Mit Extra-Handyfach.

Die ehemalige Seitentasche des Mantels dient nun als Geheimfach für das Handy. So hat man es immer schnell, jedoch nicht offensichtlich, griffbereit.

Die zweite Innentasche bietet noch mehr Stauraum.

Hier ist die zweite große Tasche gut zu sehen. Diese wird, falls gebraucht, mit einem Gummi und den vorhandenen Knöpfen verschlossen. Und selbst der ehemalige Innenknopf, der zum Verschließen des Mantels kurz unter dem Hals diente, findet noch Verwendung als Schlüsselaufhängung. So ist dieser immer schnell griffbereit und muss nicht lange gesucht werden.

Aus klein kann ganz groß werden!

Den Tragegurt kann man in seiner Position über angenähte Schlüsselringe in seiner Höhe variieren. Sollen einmal große Dinge wie Ordner, Hefter oder Bücher transportiert werden, kann man die Tasche ganz einfach an das neue Format anpassen. Alle anderen Fächer sind nach wie vor leicht zugänglich.

Viele Möglichkeiten zum Variieren!

Die ehemaligen noch sichtbaren Gürtelschlaufen können z.B. für Anhänger genutzt werden.

Und auch die ehemaligen Ärmel dienen als Taschen.

Selbst die Ärmel kamen zum Einsatz und dienen nun als zusätzliche kleinere Taschen mit Reiß- und Druckknopf-Verschluss.

Viel Platz im Inneren.

Nach dem Anbringen aller Taschen und der Schlüsselringe die zum Einhaken des Tragegurts dienen, kam ein dunkelblauer Stoffbeutel als Innentasche zum Einsatz. Diese verdeckt sämtliche Nähte und sorgt für ein ruhiges Inneres.

Viel Verschnitt blieb nicht über, aber selbst dieser wurde zu einem Schlüsselanhänger verarbeitet.

Winter-Upcycling

Single-Handschuhe werden zu coolen Kuscheltieren

Wir sind endlich mitten im Winter angekommen. Es fallen sogar schon ein paar Schneeflocken (dass diese sich mit sehr viel Regen vermischen ignorieren wir einmal gekonnt)! Es passiert nun leider, und dass nicht nur den ganz Kleinen unter uns, dass ab und zu einer unserer Handschuhe verschwindet und einfach nicht mehr auftauchen will. Was macht man dann mit dem verbliebenen, einsamen, alleine gelassenen Handwärmer? Klar: süße kleine Gestalten, die mal frech und lustig, gruselig oder aber auch einfach nur kuschelig daherkommen können!

Tolle Bande, und nun gar nicht mehr allein!

Ich zeige euch ein paar Inspirationen, was aus unserer Sammlung einsamer Singles geworden ist. So individuell wie die Handschuhe, so einzigartig sind auch die kuscheligen Resultate.

Diese hier sind für jeden Spaß zu haben!

Lass Konfetti regnen! Oder auch Holzperlen! Ob Fünffingerhandschuh oder Fäustling: es lässt sich noch so einiges daraus zaubern. Verziert wurde mit Knöpfen, Pailletten, Filz, Bändern und Stickgarn. Wer hat, kann gerne auch Perlen und Wackelaugen applizieren. Nun müssen wir uns noch passende Namen ausdenken.

In diesem Mini-Wohnzimmer findet jeder einen gemütlichen Ort.

Ein Handschuh-Tier – zwei Gesichter: ist es nun eine Krake die lässig abhängt und in der Tiefsee einen Goldschatz gefunden hat oder doch eher ein faulenzender Breitmaulfrosch? Egal, ein toller Begleiter ist er allemal! Und in seinem kunterbunten Unterwasser-Wohnzimmer ist für jeden Platz…

Ihr könnt die Kleinen mit Füllwatte füllen, oder aber auch mit übrig gebliebenen Stoffresten und Schnüren aus anderen Projekten. Bei uns gibt es für solchen ‚Abfall‘ extra einen Sammelbeutel; denn für fleißige Upcycler ist es natürlich kein Müll sondern ein wertvoller Rohstoff für viele viele weitere Projekte.

Einer für das Glück und einer für die Sorgen.

Manche Gesellen sind doch recht lustig anzuschauen! Was sind denn hier nun alles Arme oder Beine? Naja egal, denn er sieht so aus, als ob er viel Glück für jeden mitbringt der mit ihm kuscheln mag.

Und ja tatsächlich, es geht auch ganz ohne Beine, mit verrückten Zähnen und Augen. Hier habe ich den gefütterten Fäustling oben offen lassen, so hat er in seinem Inneren ganz viel Platz, und kann sich – wie ein Sorgenfresserchen – um die Gedanken und Gefühle der kleinen Lieblingsmenschen zu kümmern. Der Fehlkauf der zu kurzen Schnürsenkel macht sich doch ganz gut als Stirnband, oder?

Nun auch mit Geräuschen!!

Statt Gedanken und Sorgen in das Sorgenfresserchen zu tun, haben wir aktuell ein Puppen-Geräusch-Dings (Puppenstimme) hinein getan. Schaut euch vor allem auch das Ende des Videos an, es ist soooo lustig! Auch auf diese Weise kann das Monster nun für ganz viel Gute Laune sorgen!

Zweites Leben für Mützen

Und wenn ihr neben all den Ideen für die Handschuh-Verwertung auch noch einen Tipp für Mützen – die plötzlich viel zu klein geworden sind – braucht, zeige ich hier zwei zusätzliche Projekte für eine sinnvolle Weiter-Verwertung:

Noch ein kuscheliger Begleiter für die Kleinen.

Auch aus Mützen lassen sich super einfach lustige Kuschel-Viecher machen. Die Zwei-Bommel-Kopfbedeckung fand ich dafür besonders gut geeignet. Und wirklich – viel schneller geht es nicht: Knöpfe für Augen und Nase annähen, Füllmaterial rein (z.B. auch zerkleinerte ausgediente und in der Waschmaschine gewaschene Küchenschwämme), zunähen und fertig!

Eine kleine Handtasche.

Man kann aber auch eine super coole Handtasche für das Kind machen, dem die Mütze nicht mehr passt! Hier kann so einiges hinein, welches unterwegs unbedingt mit muss. Wie z.B. diese kleinen süßen Püppies aus ausgedienten Zahnbürsten. Für den Träger flechtet ihr einfach T-Shirt-Garn oder auch eine Baumwollkordel bis ihr die gewünschte Länge erreicht habt und näht sie an den Seiten der Mütze an. Aus diesen kann man auch ein kleines Schleifchen als Applikation zaubern. Wer mag bringt noch einen Druckknopf oder Ähnliches zum Verschließen an. Und so kommt ihr auch hier recht schnell und unkompliziert zu einem tollen Ergebnis.

Einen Beitrag zu den kleinen Puppis aus Zahnbürsten findet ihr übrigens hier:

Wochenkalender – Bullet Journal

Organisation ist alles und kann das Leben so leicht machen! Ordnung auf dem Schreibtisch heißt oft auch Ordnung im Kopf. Jedenfalls ist das bei mir ganz eindeutig so.

Darf ich vorstellen – Mein neuer Kalender:

Es war einmal ein ganz normaler DIN-A5-Ring-Ordner, welcher jahrelang unbeachtet, gar ungewollt, in einer Ecke lag. Traurig dämmerte er vor sich hin, eingepfercht zwischen anderen alten Ordner. Aber keiner war wie er. Er war kleiner als die anderen, fühlte sich nicht für voll genommen und somit nicht wie ein vollwertiges Mitglied in der Ordner-Sammel-Kiste. Aber eines Tages wurde es hell. Jemand zog ihn heraus, pustete den Staub weg und dachte: „Damit lässt sich doch etwas anstellen!“ (Dieser Jemand war natürlich der Zobelhase, der für jeden einen Plan parat hat, wenn die Zeit nur endlich gekommen ist.)

Hier ein paar Detail-Aufnahmen der einzelnen Seiten, Bestandteile und Highlights dieses wunderbaren Lebens-Begleiters:

Ein Allround-Talent. Mein neuer Wochenkalender.

Die einzelnen Trenn-Seiten für die Monate bestehen aus Getränkekarton mit silberner Innenbeschichtung. Das man diese Art Karton für viele coole Projekte benutzen kann habt ihr hier ja nun schon öfter entdecken dürfen. Die Trennseiten sind ein wenig größer als DIN A5, das entspricht ziemlich genau drei Seiten eines Kartons. Zunächst habe ich ihn mit DIY-Sprühfarbe (aus eingetrockneten und auch (eigentlich) leeren Filzstift-Kartuschen) in Regenbogenfarben besprüht. Hierbei habe ich darauf geachtet, dass die Farben zu den Jahreszeiten und Monaten passen: die kalt-blauen Töne für die Wintermonate, warm-orange für den Sommer und z.B. viel grün für den Frühling. Die Seiten wurden mit dem Locher gelocht und als Lochverstärker, so dass man sie auch mehrere Jahre lang benutzen kann, habe ich mich für Metallösen entschieden.

Trennblätter für die einzelnen Monate.

Eine Wochen-Übersicht gefällt mir persönlich in einem Kalender oder Planer am besten. Dafür habe ich mir (klar auch aus Milchkarton! mit brauner Innenbeschichtung) eine Schablone gemacht, mit der ich fein säuberlich die einzelnen Tage pro Woche auf ein DIN A5-Papier markieren kann. Die kleinen Löcher in der Schablone können für weitere Verzierungen benutzt werden, oder auch als Aufzählungszeichen für to-do-Listen etc. pp.

Wochen-Blätter, Multifunktions-Schablone aus Getränkekarton, Silikon-Stempel auf Getränkekarton-Deckeln.

Für die weitere Gestaltung der Wochenseiten habe ich mir ein paar Silikon-Stempel gegönnt, die ich tatsächlich und für mich ganz ungewöhnlich, mal nicht selber gemacht, sondern selbst gekauft habe. Das Gefummel mit den Acryl-Platten war mir allerdings zu umständlich, deshalb habe ich mir diese kleinen Stempel einfach – und jetzt endlich kommt wieder der Upcycling-Aspekt – auf die Deckel ehemaliger Getränkekartons geklebt. Da halten sie ganz gut und so bleiben sie auch jetzt. Nun kann ich nach und nach, wenn ich Zeit habe, die Wochen vervollständigen. ‚Donnerstag‘ war zu groß, der klebt nun auf der Kappe eines ehemaligen Filzstiftes.

Viel Platz auch für Notizen, samt Stempel aus Moosgummi-Buchstaben und weißem Karton.

Für Notizen habe ich mir eine kleines Heftchen aus glatt-gebügeltem (bereits gebrauchtem) Packpapier angelegt, welches – wenn voll oder alles erledigt ist – immer wieder ausgetauscht werden kann. Für die Beschriftung dieses kleinen Notizheftchens wurde ein kleiner Stempel aus Moosgummi-Buchstaben und weißem Karton gebaut.

Wie man sich ganz easy peasy Stempelkissen selber machen kann findet ihr übrigens hier:

Den DIN-A5-Ordner habe ich mit den Stoff-Resten ausgetragener Jeanshosen beklebt. Für die Außenseite kamen glatte Streifen, weiter verziert mit einer Spitzenborte, zum Einsatz. Für Innen habe ich mir einfach die Hosentaschen geschnappt, denn diese sind super praktisch um z.B. die Schablone oder auch Notizen, bunte Kleberli und was euch sonst noch so einfällt unter zu bringen.

Alles griffbereit und aufgeräumt!

Für Büroklammern und Ähnliches habe ich mir zusätzlich ein abnehmbares und (über Druckknöpfe) größenverstellbares breites Textilgummi um die Vorderseite gebunden. Dieses kann man, wenn gewünscht, auch ganz variabel nach hinten verlagern. Mit dem Gummi können nun weitere Dinge wie Notizhefte oder flache Federmäppchen fest verzurrt werden, so dass beim Transport nichts verrutscht oder herausfällt.

Wer jetzt noch mag kann einen alten Gürtel drum herum wickeln, denn ich kann mir vorstellen, dass im Laufe des Jahres unheimlich viel Kram zusammenkommt, welcher vielleicht noch etwas mehr Zugspannung verträgt. Wer es nicht ganz so bunt mag, nimmt einfach ein Gummi und Gürtel in gedeckteren Farben, genauso kann man bei den Trennseiten und Wochen-Blättern vorgehen.

Alles gut verstaut und zugezurrt.

Ich allerdings möchte das nächste Jahr mit viel Farbe, viel Freude und viel Fantasie begehen, deshalb durfte es hier und jetzt mal so richtig bunt werden!

Im Folgenden seht ihr ein paar Arbeitsschritte, wie der Ordner nach und nach verschönert wurde. Von der Material-Zusammenstellung über das Anprobieren, wie alles am besten zusammenpasst und ein gleichmäßiges, möglichst symmetrisches Bild ergibt bis hin über das flächige Bekleben mit Bastelkleber…

Und nun auf zu neuen Ufern!

Ihr habt ja schon gemerkt, dass ich mich in totaler Urlaubs-Stimmung befinde. Das liegt natürlich eindeutig an der Jahreszeit. Deshalb kann ich nur noch an Strände, Muscheln und Meeresrauschen denken. Und schon wieder sind wunderschöne Ohrringe für den diesjährigen Sommerurlaub entstanden. Die Anhänger habe ich einfach von einer anderen Dekoration entfernt, bei der die überhaupt nicht aufgefallen sind. Ich hoffe an meinem Ohr werden sie zu einem Hingucker!

Den passenden maritimen Stempel für EUER Urlaubsfeeling findet ihr hier:

Button-Liebe!
https://zobelhase.de/aufbewahrung-urlaubskreide/
Maritime Verpackungen aus einer Milchtüte und alten Jeanshose.
Kreide für das Strand-Urlaus-Feeling.

Eine Leggins wird zu einem Rock

Gestern habe ich hier an dieser Stelle gezeigt, wie aus einer alten Jeans ein süßer Rock werden kann. Das Gleiche kann natürlich auch mit einer Leggins passieren. Gerne nehme ich hierfür diejenigen Hosen, die schon bis zum Schritt hin voller Löcher und wirklich nicht mehr zu reparieren sind. Den Taillenbund kann man sich immer noch zu Nutze machen und die gewünschte Höhe frei aussuchen, wie man es persönlich am schönsten findet. Meine beiden Mädels wollten nach dem kurzen Rock von gestern gerne auch einen langen haben, denn sie sind schließlich richtige Prinzessinnen. Diesen Stoff hatte ich in ausreichender Menge in meinem Fundus um zwei 360° Tellerröcke zu fertigen. Perfekt für ein Zauberinnen-Kostüm, mit Hut und Zauberstab und allem Pipapo. Der untere Abschluss besteht – wie auch schon gestern – aus T-Shirt-Garn, anstelle von Schrägband.

Ups… Kleine Sternenstaub-Explosion!

Aus einer alten Jeans wird ein Rock

Oft tragen meine Kinder gebrauchte Kleidung; aus Gründen der Nachhaltigkeit, der Kosten aber auch auf Grund der Logistik. Meistens habe ich schon einen Vorrat der nächsten Größe da. Denn oft wachsen die Kleinen wie über Nacht und nichts passt mehr. So passiert es manchmal, dass z.B. die Hosen bereits dünne Stellen haben und nach ein paar Mal tragen durchgescheuert sind. Das ist für uns aber nicht wirklich schlimm, denn so lassen sich z.B. mit Hilfe eines bunten Bettbezuges noch tolle Röcke zaubern. Die Hosen, sind hier immer noch Hosen – also Shorts – so können die kleinen Rabauken toben, klettern und Purzelbäume schlagen trotz Rock.

Diese Jeans-Hosen haben noch lange nicht ausgedient.
Hose UND Rock zugleich.

Der Bund besteht übrigens aus T-Shirt-Garn. Mehr Upcycling geht einfach nicht!