Unser Ostern

Wir waren bereits fleißig und machen es uns über die Feiertage richtig schön und gemütlich. Mit leckerem Essen, aber natürlich auch mit viel selbst gemachter Dekoration. Pastelltöne gehören aktuell zu meinen Lieblingsfarben und deshalb habe ich mich diesbezüglich gründlich ausgelebt!

Die Ostereier

Die ausgepusteten Eier bekamen einen Pastell-Anstrich (Acrylfarbe) und wurden mit getrockneten Blüten beklebt. Zum Abschluss kam noch eine Schicht Klarlack drüber. Braucht ihr noch Ideen für Blüten-Pressen? Hier geht es zu einer hochwertigen DIY-Version. Als super schnelles Osternest bietet sich ein Tontopf an, eine weitere Variante sind die Eierkartons selbst. Diese habe ich mit Acrylfarbe bemalt und ebenfalls mit getrockneten Blüten beklebt. Ich benutze die Kartons gerne, um die Eier nach dem Fest bis zum nächsten Jahr zu verräumen.

Die Snacks und ihre Darreichung

Für die kleinen Snacks am Nachmittag gibt es – ähnlich wie im letzten Jahr – «Osterkörbchen» aus Getränkekartons. Dieses Mal mit einem Trick für alle, die Probleme mit dem Knicken des oberen Randes haben. Manches Mal reißt auch bei mir und trotz viel Zartgefühl die Tüte ein. Bei dieser Version darf dies passieren, jedoch kontrolliert! Dafür habe ich die vier Kanten eingeschnitten und die Seiten einzeln umgeknickt. Mit einer Schnur wird alles so zugebunden, dass es hält und sich nicht mehr aufdröselt. Diese Körbchen bieten sich für gekaufte Kleinigkeiten, aber auch für Selbstgemachtes an, z.B. diese kleinen süßen Blätterteig-Hasen:

Blätterteig-Hasen

Was ihr braucht:

  • 2 Packungen Blätterteig
  • Schoko-Aufstrich
  • Keks-Austecher

Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und großzügig mit einem Schoko-Aufstrich (gerne Palmöl-frei) bestreichen. Einen zweiten Blätterteig ausrollen und obenauflegen. Nun mit einem österlichen Ausstecher den Teig wie zu Weihnachten und laut Packungsbeilage bearbeiten. Bleibt in der Nähe des Ofens, die kleinen Teile sind sehr schnell fertig.

Das Ganze geht auch in herzhaft! Verstreicht statt der Schokolade einfach Frischkäse zwischen die Teigschichten. Wer mag kann noch ein paar Gewürze hinzugeben.

Eier-Färben mit einem Trick

Habt ihr auf den Bildern die knallig rosa Eier mit den weißen Punkten entdeckt? Hierfür habe ich auf die hartgekochten, noch heißen, Eier mit einer kleinen Kerze Kreise «gemalt» und sie anschließend in das Färbebad gelegt. So kamen sie zu ihren lustigen weißen Punkten.

Küken im Eier-Nest

Auch für die Kinder gibt es eine Extra-Deko: kleine Küken im Eier-Nest. Zu den kleinen Nestern gesellt sich sogar noch ein größeres aus Hasendraht mit Wachteleiern dazu. Alles Ostergras, welches ihr hier seht, besteht aus gebrauchtem Packpapier, welches ich mit der Schere in ganz schmale Streifen geschnitten habe. (Mit einem Aktenvernichter macht das bestimmt richtig Spaß!!)

Die Osterhasen-Bande

Und natürlich gibt es auch Osterhasen zu bestaunen. Diese Exemplare lagen seit Jahren bei mir herum, es waren eigentlich Tischkarten-Halter mit einer Metallklammer für das Namenskärtchen auf dem Kopf. Als solche wurden sie nie benutzt, also habe ich kurzerhand die Klammer mit einem Seitenschneider abgeknipst. Um den scharfkantigen Rest zu verdecken, bekamen die Hasen einen kleinen weißen Pompon auf den Kopf geklebt. Das sieht nun wie ein kleiner Haarschopf aus. Mit einer Mütze aus alten Buchseiten und einer Brille aus Draht kam der letzte Schliff hinzu.

So werden bei uns also nicht nur neue Dinge geschaffen, sondern auch alte Dinge aufgepimpt, Wegwerf-Produkte weiterverwendet und kleine Naschsachen selbst produziert. Wir freuen uns schon auf die Feiertage!!

Samenbomben verschenken

In diesem Beitrag zeige ich euch eine absolut nachhaltige und Ressourcen-schonende Geschenkverpackung für DIY- Samenbomben! Viel mehr als Eierkarton, Zeitung und Teebeutel braucht es für dieses sinnvolle Mitbringsel nicht. Die Anleitung zum Aussäen gibt es zum Ausdrucken mit dazu und auch die Blumen-Vorlage. Dafür einfach weiter nach unten scrollen. Wie ihr die Samenbomben selber herstellt erfahrt ihr hier.

Anleitung für die Geschenkbox

Die Manschette

Damit dieses Geschenk wunderschön wird und nicht nur nach einem Eierkarton aussieht, habe ich es mit »Geschenkband« umwickelt. Eine halbe Zeitungsseite wurde dafür ruckzuck um ein Lineal gewickelt. Das Lineal kam wieder raus und mit einer Lochzange zwei Löcher zum späteren Verschließen hinein.

Ein absolutes Upcycling: Aus Eierkarton & Zeitung wird eine Geschenkverpackung.
Die Blume

Für die Blume habe ich mir mehrere Lagen Zeitungspapier übereinander gelegt, die Vorlage obenauf. Damit beim Ausschneiden nichts verrutscht kam die Briefklammer bereits jetzt in die Mitte der Blume (dafür vorher das Loch mit der Lochzange hineinbringen). Für einen kleinen Kontrast kamen noch vier Lagen der großen Blume aus Teebeutelpapier dazwischen.

Kreativ mit Teebeuteln

Kennt ihr schon den neuesten Trend mit Teebeuteln zu arbeiten? Ihr verwendet dafür tatsächlich die kleinen benutzen Teebeutel! Drückt diesen nach eurer Teepause einfach gut aus und schneidet ihn oben auf. Entfernt das Innere (super Dünger für euren Garten und deftiges Futter für den Kompost!) und spült den Beutel einmal kurz mit klarem Wasser ab. Auf einem alten Tuch kann er trocken und anschließend weiterverarbeitet werden. Für die Blume habe ich vier so vorbereitete Teebeutel-Papiere wie die Zeitungslagen übereinander gelegt und mit Hilfe der Vorlage ausgeschnitten.

Die Fertigstellung

Ganz zum Schluss werden alle Blümchen mit der Briefklammer zusammengeheftet und an die Manschette aus Zeitungspapier angebracht. Druckt und schneidet euch die Anleitung zur Handhabung der Seedbombs weiter unten aus. Knickt sie so, dass sie in den Deckel des Kartons geklebt werden kann. Klebt ihr nur das untere Drittel ein, kann die Anleitung ganz einfach aufgefaltet werden. Füllt den Karton mit den Samenbomben. Wer mag verpasst ihnen noch eine Hülle aus Zeitungspapier. Die Manschette wird zum Schluss einfach seitlich über den geschlossenen Karton geschoben.

Sucht ihr nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für Musterbeutelklammern? Dann schaut einmal hier vorbei. Da heißen sie dann Rundkopfklammern. Ich behalte aber auch immer die, die mit Brief und Co. hier ankommen.

Buch-Geburtstag & Gewinnspiel !!

Seit genau einem Jahr und einem Monat gibt es mein Buch »Glitzer, Girls und Glamour« zu kaufen!! Hier dreht sich alles um DIY-Ideen für die jungen Upcycler unter uns. Den Leser erwartet ein Rundum-Paket zu den Themen Geschenke selber machen, Jugendzimmer-Gestaltung oder auch Projekte für jede Jahreszeit sowie kleine Grüße aus der Küche. Darauf bin ich wirklich stolz und aus diesem Grund gibt es eine bunte Torte:

Das Buch »Glitzer, Girls und Glamour« feiert heute Geburtstag. In dem Kreativ-Werk dreht sich alles um Upcycling und Wiederverwertung.

»Glitzer, Girls und Glamour«

Ladenpreis 14,99 €

Christophorus Verlag

ISBN: 978-3-8411-0212-6

Zum Gewinnspiel*

Folgt mir, falls ihr es nicht eh schon tut, auf Instagram und verratet der Community in einem Kommentar zum Gewinnspiel-Beitrag, mit welchem Upcycling-Material ihr am liebsten arbeitet. Teilt meinen Beitrag zusätzlich in eurer Story und vergesst nicht, mich zu verlinken, damit ich euren Beitrag auch finde.

Der Gewinner wird am 18. April 2022 gezogen und in meiner Story bekannt gegeben (wenn er mag).

Noch mehr Neuigkeiten

Und jetzt verrate ich euch etwas: Im August wird ein neues Buch von mir im Christophorus-Verlag erscheinen! Natürlich dreht sich auch hierbei wieder alles um Upcycling und Weiterverwertung alltäglicher Materialien und ich zeige euch, was für tolle Wertstoffe sich bei euch zu Hause verstecken. Das genaue Thema erfahrt ihr bald…

Weitere Infos zum Buch

*) Teilnahmebedingungen

  1. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram und wird in keiner Weise von Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der vom Teilnehmer bereitgestellten Informationen ist nicht Instagram, sondern die „zobelhase.“, Zobelweg 5, 22159 Hamburg als Betreiber des Zobelhase-Accounts. Die bereitgestellten Informationen werden einzig für das Gewinnspiel verwendet.
  2. Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. Mit der Teilnahme erkennt der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich an. Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden. Dies gilt insbesondere bei höherer Gewalt oder falls das Gewinnspiel aus anderen (organisatorischen, technischen oder rechtlichen) Gründen nicht durchgeführt bzw. fortgesetzt werden kann. Den Teilnehmern stehen in einem solchen Fall keine Ansprüche zu. Der Erwerb von Produkten der benuta GmbH oder von externen Gewinnspielpartnern erhöht die Gewinnchance nicht.
  3. Das Gewinnspiel beginnt jeweils am 17. März 2022 und endet am 17. April 2022 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 18. April per Direct Message benachrichtigt. Wenn er möchte wird er zusätzlich in meiner Story erwähnt. Die Verlosung erfolgt nach dem Zufallsprinzip. 
  4. Teilnehmen können Personen über 18 mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. 
  5. Beiträge, die gegen die Instagram-Richtlinien, deutsches Recht und/oder das Copyright verstoßen, werden nach Kenntnisnahme ohne Ankündigung entfernt. Der Teilnehmer ist damit von der Verlosung ausgeschlossen.
  6. Gewinner müssen innerhalb von 5 Werktagen (ab Gewinnbenachrichtigung) ihre Kontakt- und Adressdaten per „Direct Message“ an die Zobelhase Instagram-Seite oder per E-Mail an upcycling@zobelhase.de melden. Sollten Gewinner die Annahme des Gewinnes in dieser Zeit nicht bestätigen, verfällt ihr Anspruch auf den Gewinn ersatzlos. Es wird dann nach gleichem Vorgehen ein Ersatzgewinner ermittelt. Eine Verpflichtung zur Annahme des Gewinnes besteht nicht.
  7. Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden, werden diese vom Veranstalter ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben, verarbeitet und genutzt sowie nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Der Teilnehmer erklärt sich damit ausdrücklich einverstanden. Der Teilnehmer kann diese Zustimmung jederzeit durch Brief, Fax oder E-Mail widerrufen. Für die Korrektheit und Vollständigkeit seiner abgeschickten Daten ist der Teilnehmer selbst verantwortlich.
  8. Der Versand des Gewinnspielpreises erfolgt über zobelhase.de. Aufgrund von Feiertagen kann es zu Verzögerungen kommen. Für die Richtigkeit der Daten ist der Teilnehmer verantwortlich.
  9. Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden vom Veranstalter unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen genutzt und erhoben.
  10. Die Einwilligung kann jederzeit durch Löschung des entsprechenden Beitrags widerrufen werden. In diesem Fall erklärt der Teilnehmer zugleich, an dem Gewinnspiel nicht mehr teilzunehmen.
  11. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Samenbomben selber machen

Der Frühling kommt und somit ist jetzt genau die richtige Zeit noch schnell eine kleine DIY-Geschenkidee für liebe Menschen vorzubereiten! Samenbomben eignen sich dafür perfekt. Die Produktion der Seedbombs macht nicht nur uns Erwachsenen Spaß, sondern ist auch mit Kindern eine bereichernde Erfahrung, um ihnen die Natur näher zu bringen. Bei uns sind es jedoch keine Samenbomben geworden, sondern süße kleine Seedbons. Aber Achtung: hier dürfen nur die Bienen naschen!

Was ihr Für die Seedbons braucht
  • Tonerde (Betonitpulver aus dem Baumarkt)
  • Blumenerde (gerne torffrei)
  • ein wenig heimische Samen
  • etwas Wasser
Wie es geht
Die Massenproduktion

Die Blumenerde und das Betonit mischt ihr in einem Verhältnis von ca. 1:1. Anschließend kommen die Samen hinzu. Im Verhältnis zu eurem Erde-Gemisch braucht es nur ein Zehntel an Samen. Anschließend wird noch etwas Wasser beigemengt. Fangt mit wenig an und arbeitet euch zu der Menge vor bis ihr aus dem Samen-Erde-Brei kleine Kugeln formen könnt. Zu feucht sollte die Mischung nicht werden, da die Samen ansonsten zu Keimen beginnen.

Ihr könnt euch die Samen selbst zusammenstellen, eine fertige Bienenmischung besorgen, selbst gesammelte Sämereien benutzen oder aber auch die kleinen Werbegeschenkpäckchen benutzen, die es oft an den Kassen in Supermärkten gibt. Die kleinen Tütchen sind zwar nicht gerade gut für die Müllbilanz, aber bevor die Samen ablaufen und nicht mehr keimen, ist es dann doch eine gute Verwertungsmöglichkeit. Die kleinen Tütchen hebt ihr euch einfach auf und sammelt darin im Sommer neue Samen für die nächste Seedbon-Produktion.

Habt ihr den gesamten Samen-Erde-Teig zu Kugeln gerollt, lasst ihr ihn an einem ruhigen und warmen Ort trocknen. Bei uns war es der Schuppen, auf den im Spätsommer ordentlich die Sonne knallte. Jetzt, im Vorfrühling, kann dies in der Nähe der Heizung stattfinden. In Eierkartons z.B. rollen die Kugeln nicht weg und sind super verräumt.

Sind die Samenbomben nach ein paar Tagen steinhart, sind sie fertig. Dann kann es an ihre Verpackung gehen.

Die Verpackung
Was ihr für die Verpackung braucht
  • Packpapier
  • Teebeutel-Tüten
  • Drucker & Papier
  • Schere & Bastelkleber
Wie es geht

Für die Etiketten könnt ihr euch aus alten Teetüten Kreise ausstanzen. Hierauf kommen kleinere Kreise mit der Aufschrift ‚Seedbon‘ oder mit Blätterbildern. Die Vorlage könnt ihr hier downloaden:

Die kleineren Kreise werden ausgeschnitten und mit Klebestift auf die größeren geklebt.

Aus Packpapier bereitet ihr euch zudem kleine Quadrate vor. Wer mag, kann diese mit einem Zierschnitt versehen. Rollt die Kugeln wie kleine Bonbons in das Papier und klebt anschließend eure Etiketten auf.

Jetzt habt ihr einen tollen Vorrat und immer eine kleine Geschenkidee parat. Viel Spaß beim Nachmachen!

Mehr Ideen zum Thema Natur

Samengruß per Post

Wollt ihr einen kleinen Samengruß per Post verschicken? Dann schaut doch einmal bei diesen Beitrag vorbei. Aus vermeintlichem Müll könnt ihr euch eine Grußkarte, bedruckt mit einem DIY-Stempel zaubern. Darin versteckt sich ein Samengruß mit integriertem Blumentopf-Stecker!

Natürlich Stoffe Färben

Wer mit natürlichen Materialien arbeiten möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Färben mit Naturmaterialien ist eine absolut erdende Tätigkeit, bereichert euer kreatives Leben und gibt Ansporn, sich noch viel mehr mit den Pflanzen zu beschäftigen, die uns umgeben. Ein wunderschön gestaltetes Buch aus dem Haupt-Verlag.

Papier färben mit Naturmaterialien

Nach der Lektüre des eben erwähnten Buches, musste ich natürlich gleich einmal etwas ausprobieren: Papiere aller Art lassen sich ebenfalls mit den Färbebädern aus Pflanzenmaterial bunt machen.

Essen aus der Natur

Und wer jetzt noch die Natur mit weiteren Sinnen kennenlernen und genießen möchte, der schaut einmal in dieses kleine Wunderbuch hinein:

Mini-Gardine mit Makramee

Der EMF-Verlag bietet Sets für schnelle Makramee-Projekte an. Das wollte ich vor langer langer Zeit einmal ausprobieren. Kurz vor Weihnachten kam das Set dann endlich bei mir an. Bis dahin, hatte ich mich bereits durch mehrere Bücher zu dem Thema gewälzt und auch schon einige Upcycling-Projekte dazu umgesetzt.

Nun endlich hatte ich nach den großen Feiertagen, dem Sprung ins neue Jahr, nach Corona bei Kind und Co. die Muße mich an dieses Set zu machen.

Das Makramee-Set

Das Set (für 10 Euro) besteht aus mehreren Metern Makramee-Garn und einer Kurzanleitung. Irgendwie enttäuschend war das schon. Wie die einzelnen Knoten genau funktionieren musste man sich zusätzlich mit einem QR-Code herunterladen. Für die Anleitung zum Kreuzknoten habe ich lieber auf eines meiner Bücher zurückgegriffen, das mag aber auch daran liegen, dass ich mich dort schon hineingefuchst hatte und mich auskannte. Für den Rippenknoten fand ich die QR-Code-Anleitung hingegen sehr gut.

Das Makramee-Set aus dem EMF-Verlag.

Der Wandteppich auf dem Bild machte auf mich einen größeren Eindruck, als er dann tatsächlich nach dem Knüpfen war. Eine kleine Größenangabe auf der Verpackung wäre hier ganz nett zur Orientierung.

Auch fand ich, das das mitgelieferte Garn sich schnell aufheddern wollte. Damit dies nicht passiert, habe ich die Enden erst einmal verknotet. Ein kleiner Hinweis dazu in der Anleitung wäre ebenfalls sehr schön gewesen.

Das Set und ich

Das Buch aus dem die Anleitung stammt kostet übrigens 16,00 Euro. Ich persönlich glaube, dass das Geld in ein Buch besser investiert wäre als in solch ein Kit. Ich habe feststellt ich bin einfach kein Mensch für vorgefertigte Sets. Bei der kreativen Arbeit bin ich gerne frei, mag mein Material selbst wählen und gerne auch einmal abwandeln.

Mein neuer Mini-Wandbehang dient nun als Mini-Gardine.

Ich denke aber für Menschen, die einmal kurz und knackig praktische Erfahrungen sammeln wollen, könnten solche Sets sinnvoll sein. Oder zum Verschenken, um andere, die gerade mit diesem Hobby beginnen, zu unterstützen. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass es bei solchen Angeboten eher um die Gewinnmarge geht, als dem Käufer damit eine Freude zu machen.

Mein Fazit

Sinniger wäre es, das Buch zusammen mit ein paar Utensilien, wie verschiedene Garne oder Ringe, als Set anzubieten. Ich denke das wäre wesentlich gehaltvoller, als solch eine Mini-Box.

Mit Upcycling-Materialien wie z.B. T-Shirt-Garn seid ihr neben dem geldlichen Aspekt zudem wesentlich nachhaltiger unterwegs. Beispiele für solch eine Zweckentfremdung von Garnen – mit Stickgarn geht das Ganze nämlich auch – findet ihr bei meinen Buchvorstellungen zum Thema Makramee:

Bücher zu Makramee

Mein absoluter Favorit der beiden Werke, die ich zu diesem Thema besitze ist dieses hier. Mit frischen Farben und modernen Designs, aber auch mit einer tollen Anleitung zu vielen verschiedenen Knoten ein tolles Buch für den Einstieg.

Folgendes Buch empfehle ich ehre den Fortgeschrittenen Knüpfern unter euch. Es hat zwar ebenfalls einen einleitenden Teil in dem euch alle Knoten erklärt werden, die Projekte fand ich jedoch wesentlich anspruchsvoller. Dafür sind sie sehr abwechslungsreich und zeigen was Makramee wirklich alles kann, zusätzlich zu Wandteppichen und Teelicht-Verzierungen.

Ordnung auf dem Schreibtisch

Ein wenig bunt darf es bei mir auf dem Schreibtisch ruhig zugehen. Irgendwo bin ich ja immer noch Kind geblieben. Aber ehrlich gesagt, Ordnung herrscht hier selten. Mit kleinen Helfern und Ideen versuche ich jedoch diese ab und zu wieder herzustellen. Passend zum bevorstehende Frühjahrsputz ist es nun so weit: einmal bitte alles aufräumen, wischen und ordnen!

Notizen über Notizen

Schreibtischunterlage

Packpapier ist etwas sehr sehr Praktisches. Ihr alle wisst, dass es super als Geschenkpapier zu benutzen ist, was total Spaß macht, da man es nach Lust und Laune verzieren, bedrucken, bestempeln und beschriften kann. Wenn ihr irgendwann einmal einen recht großen Vorrat habt, kommt hier nun eine wirklich praktische Idee für diese Art von Wertstoff: benutzt ihn als Schreibtisch-Unterlage!

Der Vorschlag eignet sich für alle die gerne kritzeln, kleben und stempeln, aber auch für die ganz Sachlichen unter euch. Bei den einen kommen einfach nur die Notizen drauf, die anderen dürfen jedes Blatt einzeln verzieren und beschnörkeln.

Damit nichts verrutscht, habe ich die Ecken mit starken Magneten fixiert.

Schreibtisch-Unterlage aus Packpapier.

Und wer sich einmal ganz doll sehr von seiner Computer-Arbeit ablenken möchte, beklebt seine Tastatur mit Masking-Tape…. Dann wird es so richtig bunt und fröhlich auf dem Tisch.

Notizblöcke

Für die Notizen unterwegs gibt es die Möglichkeit sich Blöcke aus Packpapier herzustellen. Für diese Variante habe ich tatsächlich das Packpapier benutzt, welches ich vorher um Geschenke gewickelt und verziert, bestempelt, bemalt… na ihr wisst schon… habe. Nach dem die Geschenke durch meine Kinder ausgepackt wurden, habe ich mir dieses wunderbare Material einfach wieder geschnappt, gebügelt, die schönsten Bereiche herausgesucht, nach Größen sortiert und übereinander gelegt. Nachdem sie auf praktische Maße zurechtgeschnitten wurden habe ich sie entweder an der Seite oder oben zusammengenäht und voilà: fertig sind die DIY-Notizblöcke, die nichts kosten, absolut individuell sind und auch noch gute Laune verbreiten.

Habt ihr noch alte Notizbücher herumliegen, deren Design nicht mehr zu euch und eurem Leben passt? Dann ist folgende Idee vielleicht etwas für euch: Beklebt euch das Büchlein mit einem Design nach eurer Wahl. Bei mir war es eine ausgediente Einkaufstüte, die hauptsächlich am Boden auf- und abgescheuert war, an den Seiten aber noch wunderbar erhalten. Der Print hat mir außerordentlich gut gefallen und so ziert er nun ein kleines Büchlein, welches problemlos überallhin mitgenommen werden kann.

Aus alt und alt wird neu: Notizblock im neuen Kleid.

Stifte-Aufbewahrung

Bei mir haben sich immer mehr Stifte angesammelt, die waagerecht gelagert werden sollen. Da die meisten Utensilios eine aufrechte Sortierung bieten, habe ich mir selbst geholfen. Dafür wurden einfach mehrere Konservendosen schwarz bemalt, mit einer Juteschnur zusammengebunden und aufgehängt. Nehmt ihr zum Bemalen Tafelfarbe könnt ihr die Dosen sogar beschriften. Ganz ursprünglich waren meine Stifte in den einzelnen Fächern nach Art und Funktion sortiert, aber wie ihr seht, herrscht auch hier mittlerweile kreatives Chaos 😬 …

Ordnungs-System aus Mandarinenkisten

Auf einem Schreibtisch geht es selten nur um Stifte und Notizen. Deshalb brauchte es hier noch ein weiteres Aufbewahrung-System und Dinge wie Locher, Tacker, Stempel, Kleber und Co. zu verräumen. Aus Mandarinenkisten und Stoffresten wurde ein Turm-System, welches immer wieder erweitert werden kann. Mittlerweile sind es sechs Kisten – und alle voll! Die Stoffstreifen sind auf der Rückseite mit Druckknöpfen verschließbar. So kann man erstens: Die Designs wechseln, da hier immer eine weiße mit einer blauen Bahn zusammengenäht wurde; und zweitens sind sie waschbar. Sehr nützlich, falls bei einem akuten Anfall von Kreativität doch einmal etwas ganz gewaltig schief geht…

Zu guter Letzt weise ich hier noch auf meinen kleinen, aber wirklich feinen Tischmüll hin, der aus einem Joghurtbecher besteht. Ihr seht ihn nun bekleidet mit einem Stück Jeans-Rest sowie bunten Gummilitzen, die mir wiederum beim Ordnung-Halten helfen. Denn hieran befinden sich Kleinigkeiten, die ich immer schnell zur Hand haben möchte und die vor der Existenz des Mini-Mülls regelmäßig auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden waren. Nun habe ich Radiergummi, Anspitzer und Büroklammern immer griffbereit und kann gleichzeitig kleine Arten von Müll schnell entsorgen.

Weiterführende Ideen

Da ich so ein großer Fan von Packpapier bin, zeige ich euch hier noch ein paar weitere Ideen, was ihr damit alles anstellen könnt:

Zu Ostern

Bald ist es wieder soweit und wir alle hoppeln durch Gärten, Parks und Wohnzimmer auf der Suche nach Eiern, die der Osterhase gelegt hat. Wer beim Nesterbau gerne mithilft kann die kleinen Eierbehausungen mit Packpapier wunderbar gemütlich auspolstern.

Für das Puppenhaus und Ähnliches

Kennt ihr schon Karlotta Koffer und ihre Familie? Ich kann sie euch gar nicht oft genug vorstellen, so sehr sind sie mir ans Herz gewachsen. Sie wohnen, wie es der Name schon verrät, in kleinen Koffern, so dass man sie zum Spielen überall hin mitnehmen kann. Für ihre Mini-Küchenblöcke habe ich mich ebenfalls an ehemaligen Packpapier-Geschenkpapier bedient.

Und nun zum absoluten Klassiker:

Geschenke verpacken mit Packpapier

Hier zeige ich euch ein paar Ideen, wie das Packpapier bei uns seinen großen Auftritt als Geschenkverpackung hat, bevor ich es mir wieder unter den Nagel reiße um es weiterzuverarbeiten:

Zu guter Letzt:

Packpapier für Etiketten

Super praktisch, wenn ihr gerne Marmeladen, Säfte und Ähnliches selbst macht:

Aromatherapie

Wenn ihr es bei euch zu Hause – nun in der nasskalten Jahreszeit – so richtig schön hygge machen wollt, eingemuggelt in eine warme Decke auf der Couch, mit ein paar tollen Kreativ-Büchern zur Hand, habe ich genau die richtige Idee für euch: Duftwachs! Denn auch das könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Vielleicht hat ja noch der ein oder andere Wachsreste vom letzten Weihnachtsfest im Kreativ-Vorrat, denn genau die brauchen wir jetzt!

Zutaten für das Duftwachs:

  • Wachs oder Wachsreste
  • Ätherisches Öl, nach Wahl
  • Silikon-Form

Schmelzt die Reste bei niedriger Temperatur ein und nehmt die Hitze weg. Nun noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls eurer Wahl (hier wieder aufpassen!) und ab damit in kleine Silikonförmchen. Nach dem Aushärten sind ist das Duftwachs bereits fertig für die Verwendung in einem Duftlicht. Schnappt euch ein paar für Stücke für euch selbst, der Rest kommt in den Adventskalender!

Duftvorschläge: Der Geruch von Orange passt herrlich zu Weihnachten, Lavendel wirkt beruhigend und von Rosenduft kann ich einfach nicht genug bekommen.

Duftwachs zum Verwöhnen der Seele.

Weitere Ideen für euch

Im folgenden Beitrag könnt ihr viele Rezepte und Ideen zum Entspannen im Badezimmer entdecken. Entweder für euch selbst oder auch zum Verschenken.

Und wenn ihr noch schnell etwas für Weihnachten basteln wollt, schaut doch einmal hier vorbei:

Kratzbilder aus CDs – samt Schneemann

Wollt ihr euch Kratzbilder selber machen? Leichter als mit einer alten CD geht es nicht. Den irisierenden Effekt gibt es kostenlos dazu. Und auch der 3D-Schneemann besteht aus eigentlichem Abfall – wir nennen es hier Wertstoffe! – und hält eine kleine Überraschung parat.

Der Schneemann fühlt sich pudelwohl.
Die Grund-Version

Ihr braucht einfach nur eine alte CD mit schwarzer Acrylfarbe zu bemalen. Mit einem spitzen Gegenstand kratzt ihr euch Schneeflocken und Sterne aus der schwarzen Farbe heraus. Auch ganz ohne Schneemann sehen die runden Bilder klasse aus. Seid ihr fertig mit eurem Werk und wollt lange Freude daran haben, versiegelt ihr es mit Klarlack.

Die Extended-Version

Für die kleinen DIY-Freunde unter uns braucht es nun unbedingt noch das lustige Männchen aus diversen Deckeln. Aus den unterschiedlichen Größen baut sich der Schneemann mit seinem voluminösen Unterbau, dem mittleren Bauch und dem kleineren Kopf zusammen. Diese werden einfach mit Heißkleber angebracht. Hier helfen die Großen am besten dabei, damit es zu keinen Verbrennungen kommt.

Unser Schneemann-Bauch besteht aus dem Schraub-Verschluss eines Getränkekartons. Auf diese Weise kann der Schneemann sogar – je nach aktueller Tageslaune – das Outfit wechseln!

Weitere Ideen für euch und eure Kleinen

Vogelfutter selbst gemacht

Ihr könnt Vogelfutter ganz einfach selbst machen! Nun kommt langsam wirklich die kalte Jahreszeit und man darf die Gartenvögel bei der Futtersuche im Winter ein wenig unterstützen. Diese DIY-Version eines Vogel-Imbisses spart Geld und vermeidet Müll. In alten Tassen oder Toilettenpapierrollen ist das Futter schnell zubereitet und sieht auch noch gut aus.

Leere Toilettenpapier-Rollen können ganz schön praktisch für die Futterknödel-Produktion sein.

Die Zubereitung

Was ihr braucht

  • Körner (z.B. Sonnenblumensamen, Leinsamen…)
  • Fett (z.B. Kokosöl, Schmalz…)
  • alte Tassen und/oder Eierbecher
  • leere Papprollen, z.B. Toiletten- oder Küchenpapier-Rollen
  • Juteschnur
  • evtl. Stopfnadel

Wie es funktioniert

Die Vorbereitungen
  • Schmelzt das Fett in einem Topf auf dem Herd bei niedriger Temperatur.
  • Mischt nun die Körner hinein und
  • lasst alles wieder abkühlen, bis es eine streichfähige Konsistenz hat. Dass kann mehrere Stunden dauern.
  • Die Mischung könnt ihr nun in alte Tassen, Eierbecher oder auch halbierte Toilettenpapier-Rollen füllen.
  • In die Variante mit den Haushaltswaren steckt ihr am besten ein Stöckchen, damit sich die Imbiss-Gäste daran festhalten können (wie sich zeigt, am besten ohne die grünen Nadeln dran 🤣😊😬) .
  • In die Papprollen-Version kommen Holzspieße, damit ihr später durch das entstandene Loch eine Juteschnur zum Aufhängen hindurchziehen könnt.
  • Das Ganze nun – z.B. im Kühlschrank – komplett aushärten lassen.
Die Aufhängungen
  • Aus der der gehärteten Masse der Papprollen zieht ihr die Holzstäbe hinaus und fädelt anschließend die Juteschnur durch das Loch (eine große Stopfnadel kann dabei helfen).
  • Die Papprollen lassen sich recht leicht abstreifen. Ihr könnt sie auch mit einer Nagelschere aufschneiden und so abnehmen.
  • Danach noch die Schnur zusammenknoten.
  • Auch an Tasse und Eierbecher kommt ein wenig Schnur als Aufhänger.
  • Nun hängt ihr die Futterstationen gut verteilt auf euren Balkon, in den Garten oder den Baum vor eurem Haus. Nicht zu niedrig, damit die Vögel beim Naschen vor Katzen und anderen Tieren sicher sind.
Der Griff zu den Haushaltswaren.

Weitere Infos und Ideen zum Füttern

Bitte auch an das Getränk denken!

Für die Vögel und ihre Fütterung ist es zudem sehr wichtig, das sich in der Nähe eine Trinkgelegenheit befindet. Bei uns ist es ein kleiner Bottich-Teich. Ein mit einem Stein beschwerter Blumentopf-Untersetzter tut es auch. Hier bitte regelmäßig das Wasser wechseln.

Schnuckeliger Selbstbedienungs-Imbiss

Wer mag kann die Körnermischung auch einfach so (ohne Fett) in ein kleines Futterhäuschen, z.B. aus einem Getränkekarton, anbieten. Unsere DIY-Version kommt ganz ohne Kleber und ohne giftige Farbe aus. Wichtig sind Luftlöcher im Boden, damit sich hier auf keinen Fall Feuchtigkeit sammelt und das Futter nicht verdirbt. Dennoch sollte auf den regelmäßigen Austausch des Futters geachtet werden. Unser Häuschen hängt zudem überdacht, damit möglichst wenig Feuchtigkeit entsteht.

Falls ihr das Futter-Häuschen nachbauen wollt:

Aus zwei Getränkekartons wird hier einer! Damit der ursprüngliche Aufdruck der Verpackung nicht mehr zu sehen ist, habe ich einen zweiten Karton aufgeschnitten, Dach und Boden entfernt und den Korpus auf links gedreht. Dieser wird einfach um den ersten (noch kompletten) Karton geschlagen und mit einer Juteschnur festgebunden. Durch diese Schnur ist es später möglich Zweige und getrocknete Früchte zur Verzierung an das Häuschen anzubringen.

Der Aufbau der Vogelfutter-Häuschens samt Innenansicht.

In einem weiteren Schritt können Fenster zur Zierde (und zur besseren Belüftung) hineingeschnitten werden. Am besten geht das mit einem Cutter (Teppichmesser). Am wichtigsten ist natürlich die Öffnung für das Futter. Wer mag kann unten noch mehr Platz lassen, so dass hier noch ein Stöckchen zum Landen platziert werden kann. Für dieses und auch für das obere Stöckchen bringt ihr einfach vorne und hinten ein Loch an, so dass das Holz den Karton einmal komplett durchdringt. So ist er fest und wackelt nicht. An dem oberen Stock könnt ihr von innen auch eines der DIY-Futterknödel hängen.

Auch hier ist regelmäßiges Reinigen Pflicht, damit sich keine Krankheitserreger bilden. Lieber weniger Körner pro Fütterung geben, als zu viele und gerne mal das Häuschen einen Tag leer lassen und gründlich mit einer Zahnbürste ‚durchwischen‘.

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Weitere Ideen aus Getränkekarton
Vogelhäuschen mal ganz anders

Familie Koffer feiert Weihnachten

Unsere Miniatur-Mitbewohnerin und Freundin Karlotta Koffer feiert mit ihrer Familie Weihnachten. Dafür haben sie sich extra ein kleines Winterhäuschen im Schnee gemietet. Hier gibt es alles, was sie brauchen. Einen Mini-Adventskalender, tolle DIY-Adventskränze, selbstgemachte Plätzchen und einen wunderbaren Weihnachtsbaum.

Wow! Ist das gemütlich hier.

Ich wünsche Karlotta und ihrer Familie – und auch EUCH allen – ein wunderbares Weihnachtsfest!! Genießt die Tage, entspannt ein wenig und lasst uns alle die Daumen drücken, das das Jahr 2022 endlich eine Wendung bringt, die wir uns alle schon so lange und so sehr wünschen!!

Detailblicke in das wunderbare Winterhaus

Das ist mein letzter Beitrag für dieses Jahr. Freut euch auf viele neue im kommenden. Bleibt gesund!!

Familie Koffer – was bisher geschah

Rezept: Gewürz-Weihnachtskekse

Ich liebe diese Kekse! Und ich kann verraten, sie kommen bei uns nicht nur zur Weihnachtszeit auf den Tisch. Und alle helfen bei der Zubereitung fleißig mit! Ob mit Keksstempeln beschriftet, zum Aufhängen an den Weihnachtsbaum oder Anhängen an eure DIY-Geschenke, alles ist mit diesen Leckerbissen möglich!

So lecker! – Zum Sofort-Essen.

Für den Teig braucht ihr:

  • 125 g Butter
  • 100 g Zuckerrübensirup
  • 125 g Zucker
  • 1 gehäufter EL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL frisch zerkleinerte Nelken
  • 50 ml Wasser
  • 350 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver

Zudem braucht ihr noch:

  • Topf & Rührlöffel
  • Frischhaltefolie
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Teigrolle
  • Keks-Ausstecher
  • Backpapier
  • optional: Keksstempel

Butter, Sirup und Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze auf dem Herd schmelzen lassen. Danach fügt ihr die Gewürze hinzu. Lasst die Masse etwas abkühlen bevor ihr das Wasser unterrührt. Nun kommt das Mehl, vermengt mit Backpulver, zu der Masse. Rührt so lange, bis ein geschmeidiger (klebriger) Teig entsteht. In einer luftdichten Box kommt er über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag könnt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Je dünner ihr rollt, desto knuspriger werden die Kekse. Sollen sie lieber etwas weicher sein, rollt den Teig circa drei bis vier Millimeter dick aus. Stecht die Formen mit Keks-Austechern aus und legt alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Hier könnt ihr jetzt noch tolle Sprüche, Zeichen oder Formen in die Kekse stempeln bevor sie für ungefähr 10 Minuten in den 180 °C (Umluft: 160 °C) heißen Ofen kommen. Sind die Kekse fertig, holt sie heraus und lasst sie auf einem Ofenrost auskühlen. Guten Appetit!!

Als Geschenkanhänger oder süße Deko für den Weihnachtsbaum.

Zauberwald im Glas

Weihnachtlicher Geschenk-Tipp für alle DIYler und ebenso für alle Upcycling-Begeisterten. Wie wäre es mit einem winterlichen Zauberwald im Glas? Aber auch für euch selbst sind diese kleinen Rentiere eine tolle Dekoration, mit denen noch viel mehr möglich ist, als diese Miniatur-Landschaft!

Was ihr braucht:

  • Tonpapier (z.B. 270 g/moder mehr) in verschiedenen Grüntönen, braun, grau beige & rot
  • Schere
  • Bleistift
  • Bastelkleber
  • Rentier- und Tannenbaum-Vorlage

Hebt alle Schnipsel die gleich entstehen auf, die könnt ihr später noch gut gebrauchen!

Wie es funktioniert:

Die Vorlagen

Die Vorlagen für das Rentier und die Bäume findet ihr hier. Für das Rentier braucht ihr nur die kleinste Vorlage, ohne Ohren, jedoch mit Geweih. Die von euch benutzten Baumgrößen hängen vom Platz im Glas ab, welches ihr benutzen wollt.

Winterlicher Zauberwald.
Das Rentier

Druckst euch die Vorlagne auf DIN A4 aus. Schneidet die einzelnen Rentier-Teile aus und benutzt sie als Schablone. Übertragt damit die Formen möglichst platzsparend auf dickes Tonpapier und markiert euch zusätzlich am äußeren Rand, wo die Schlitze hinkommen. Sobald die Schablone weg ist, übertragt ihr diese Markierungen in die Formen hinein, denn nun schneidet ihr alles aus. Anschließend fügt ihr die Kerben mit der Schere ein und steckt die einzelnen Teile zusammen. Fertig ist das Rentier! Je dicker das Papier, desto breiter müssen die Schlitze werden, sonst wird es mit dem Zusammenstecken schwierig. Tastet euch vorsichtig heran und beginnt erst einmal mit einem schmalen Schlitz. Wenn die Beine noch nicht ganz perfekt sitzen könnt ihr hier mit der Länge des Einschnittes variieren. Also beim ersten Exemplar erst einmal vorsichtig vorarbeiten. Ist das Geweih zu schwer und das Rentier fällt nach vorne, kürzt die Hinterbeine ein wenig ein.

Der Wald

Für den Mini-Wald werden die Tannenbaum-Formen auf grünes Tonpapier übertragen. Unterschiedlich große Bäume in verschiedenen Grüntönen machen es den Tieren so richtig gemütlich. Pro Baum braucht ihr zwei gleichgroße Teile. In den einen kommt der Schlitz vertikal von oben bis knapp über die Mitte, in den anderen von unten bis knapp über die Mitte. So werden beide Teile zu einem 3D-Weihnachtsbaum zusammengeschoben.

Tierbeobachtung ganz nah!
Das Glas

Die Schnipsel, welche bei all der Schnippelei entstanden sind, schneidet ihr nun noch kleiner und benutzt sie als Laub für das Rentier-Zuhause. Diese könnt ihr auf den Boden des Glases, also auf die Innenseite des Deckels, kleben.

Den Deckel könnt ihr von außen mit Acryfarbe bemalen oder auch mit einem Stück Folie bekleben (z.B. eine Korkfolie). Mit einem weißen Lackstift könnt ihr das Glas zusätzlich verzieren. Habt ihr zufällig kleine weiße Kügelchen (z.B. aus einem kaputten Mikroperlen-Kissen), können diese als Schnee mit hinein.

Fertig ist eine richtig tolle Weihnachts-Überraschung!

Upcycling-Rentiere

Statt Tonpapier könnt ihr die Rentiere auch als ein Upcycling aus Getränkekarton (mit brauner Innenbeschichtung) zaubern. Diese sind sehr elegant und lassen sich auseinandergenommen ganz wunderbar mit der Weihnachtspost und einer kleinen Steck-Anleitung verschicken und verschenken!!

Hierfür klebt ihr zwei Getränkekarton-Seiten zusammen. Sehr gut klappt das, wenn ihr die äußerste Schicht (die bedruckte) abzieht. So entsteht eine raute Oberfläche, die den Kleber gut aufnimmt.

Ist alles getrocknet, ritzt ihr euch – z.B. mit einer Nadel – die Form mit Hilfe der Schablone in den doppelten Karton und schneidet ihn entlang der Ritzung aus. Ab hier geht ihr genauso vor wie bei den Rentieren aus Karton.

Rentiere für die Weihnachtspost.

Weitere Ideen

Zauberwald

Und wenn ihr Lust auf noch mehr Abenteuer im Zauberwald habt, dann schaut doch einmal hier vorbei und besucht die kleinen Elfen in ihrem Wohnbaum:

Oder seht euch an, wie eine ganze Herde Rentiere sich im Wald für Weihnachten vorbereitet (rote Nasen inbegriffen!).

Getränkekarton

Ideen für einen DIY-Kosmetik-Adventskalender

Selbstgemacht, kommt doch einfach immer gut. Der Gedanke hinter dieser Idee ist zudem, Geschenke nachhaltiger und vor allem mit wesentlich weniger Müll zu kreieren. Schön ist es auch, wenn gerade im Bereich von Kosmetik möglichst wenig Inhaltsstoffe verwendet werden. Stellt ihr euch die Verwöhn-Produkte für das Badezimmer selbst her, könnt ihr nicht nur ein wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten, sondern auch selbst bestimmen, was hinein soll.

Ich finde, gerade zu Weihnachten, wenn sich viel der gemeinsamen Zeit in der Küche abspielt, bietet sich die Gelegenheit ein paar Verwöhn-Rezepte für das Badezimmer auszuprobieren, die sich auch noch super verschenken lassen.

Aus normalen 1L-Getränkekartons lassen sich ganz wunderbare Häuschen zum Befüllen bauen, die man sich wie ein kleines Winterdorf arrangieren kann. Wie ihr diese Häuser bauen könnt erfahrt ihr in meinem Kreativ-Buch. Um alle 24 Häuschen zu füllen, können sich die kleinen Kosmetik-Überraschungen ruhig wiederholen. Ihr könnt z.B. zusätzlich verschiedene Duft- und Farb-Varianten herstellen. Ein paar Beispiele dafür zeige ich euch im Artikel. In kleinere Einheiten verpackt lassen sich damit auch ganz leicht andersformatige Kalender befüllen.

Was ihr in diesem Beitrag alles entdecken könnt:

DIY-Kosmetik
Zum Verwöhnen

DIY-Kosmetik

Badesalz

Aus Salz, Öl und Blüten könnt ihr super schnell einen toll duftenden und pflegenden Zusatz für die Badewanne herstellen. Die Aufbewahrung im Schraubglas macht daraus einen schönen Hingucker im Badezimmer.

Zutaten für das Badesalz:

  • 2 Tassen Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • getrocknete und unbehandelte Rosenblätter, oder auch andere Blütenmischungen
  • wenn gewünscht: ätherisches Öl

Schneller geht’s nicht: alle Zutaten miteinander mischen, ein wenig durchziehen lassen, fertig! Passt hier mit dem ätherischen Öl jedoch gut auf, da dieses in unverdünnter Form hautreizend ist.

Wer es bunter mag, kann sich das Salz auch einfärben! Dafür portioniert ihr euch kleinere Mengen ab und mischt diese mit euren Wunschfarben. Zum Verpacken können die bunten Salze – z.B. in einem Schraubglas – übereinander geschichtet werden.

Buntes Badesalz.

Badebomben

Zutaten für die Badebomben:

  • 100g Zitronensäure
  • 200 g Natron
  • 2 TL Olivenöl
  • Lebensmittelfarbe nach Belieben
  • Duftöl nach Belieben (z.B. Lavendel)
  • 1 Spritzer Wasser

Zitronensäure, Natron und Ölivenöl gut mischen. Anschließend – für die ganz persönliche Mischung – die Lebensmittelfarbe und das Duftöl (Achtung: unverdünnt hautreizend!) hinzugeben. Mit einem Spritzer Wasser stellt ihr eine Konsistenz her, die sich gut in kleine Silikonförmchen pressen lässt. Hierfür eigenen sich auch Eiswürfel- oder sogar Pralinenformen! Lasst das ganze zirka zwei Stunden trocknen und schon seid ihr fertig.

Lavendel hat z.B. eine beruhigende Wirkung. In der manches Mal doch hektischen Weihnachtszeit keine so schlechte Idee, oder?

Mini-Badebomben.

Körpercreme im Glas

Körpercreme aus Sheabutter, Kokosfett und ätherischem Zitronengrasöl, pflegt und erfrischt nach dem Baden. Dieses Rezept ist schnell zubereitet, so auch das Etikett, welches durch das Gummi immer wieder aufs Neue benutzt werden kann. Das ganze spart Verpackung und somit Müll und ist als ein wirklich sinnvolles Geschenk absolut zu empfehlen.

Körpercreme.

Zutaten für die Körpercreme:

  • 80 g Shea-Butter
  • 20 g Kokos-Öl
  • ein Spritzer Sesamöl
  • 5 bis 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl, z.B. Orange oder Zitronengras

Lasst die Shea-Butter und das Kokos-Öl in einem Wasserbad schmelzen. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, da dies den Ölen nicht gut bekommt. Ist alles geschmolzen, nehmt die Hitze weg und rührt das Sesamöl unter. Ganz zum Schluss kommt das ätherische Öl hinzu. Passt hier gut auf, da ätherische Öle in unverdünnter Form hautreizend sind. So lange eure Mischung noch flüssig ist, füllt ihr sie in einen passenden Behälter um und lasst sie in Ruhe fest werden. Das kann mehrere Stunden dauern.

Das Sesamöl macht die Creme geschmeidiger, so dass es sich sehr gut auf der Haut verteilen lässt. Man sollte die Creme nach dem Duschen oder Baden unbedingt auf der noch nassen Haut auftragen, so wird die Feuchtigkeit in der Haut gespeichert. Als Duftnote habe ich mich für Weihnachten für Zitronengras entschieden, das passt richtig gut!! Den Geruch des Kokos-Öls mag ich eigentlich nicht, aber im End-Gemisch riecht es überhaupt nicht danach; das finde ich persönlich sehr angenehm.

Das wiederverwendbare Etikett besteht aus Getränkekarton und kann mit Lackstiften sehr gut beschriftet und verziert werden.

Lippenbalsam

Lippenbalsam aus Bienenwachs und Kokosfett mit einem Hauch Orangenduft, ist im nasskalten Winter einfach unverzichtbar für geschmeidige Lippen. Einzeln verpackt ist er gut portionierbar. Und für unterwegs kann man sich einfach ein Stück in einem kleinen Schraubgefäß in die Tasche legen.

Lippenbalsam.

Zutaten für den Lippenbalsam:

  • 7 g Bienenwachs
  • 30 g Kakaobutter
  • 3 TL Olivenöl
  • 3 Tropfen Orangenöl

Die festen Bestandteile schmelzt ihr in einem Wasserbad bei niedriger Temperatur. Anschließend wird alles vom Herd genommen, mit Olivenöl verrührt und das ätherische Öl hinzugefügt. Hier achtet bitte wieder darauf, dass ihr das unverdünnte Öl nicht auf eure Haut bekommt. Für eine längere Haltbarkeit gießt ihr die noch flüssige Masse in kleine Förmchen und lasst sie dort aushärten. Ist das passiert, könnt ihr die einzelnen Stückchen z.B. in Butterbrotpapier verpacken.

Knetseife für noch mehr Abwechslung

Wer Kinder zu Hause hat oder selbst Kind geblieben ist, hat vielleicht genauso viel Spaß an dieser kleinen Kleinigkeit wie wir: Knetseife! Diese könnt ihr euch mit Hilfe von Lebensmittelfarben so bunt gestalten wie ihr wollt, oder ihr lasst sie einfach elegant weiß.

Zutaten für die Knetseife:

  • 20 ml Öl (z.B. Babyöl, Mandelöl, Sonnenblumenöl)
  • 20 ml Duschgel (Sorte egal)
  • 10 ml Bodylotion oder auch Handcreme (Sorte egal)
  • eine Prise Salz
  • 60 g Speisestärke
  • Lebensmittelfarbe

Mischt alle Zutaten gut miteinander bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Sollte es ein wenig zu klebrig sein, einfach nochmal etwas Stärke hinzugeben. Wer es bunt mag, kann sich die Masse nun portionieren und einfärben. Entweder mischt ihr alles in einer Farbe an oder ihr stellt euch gleich eine bunte Kollektion zusammen. Für Einzel-Portionen könnt ihr die Seife auch in kleine Plastikeier verpacken.

Deocreme ganz ohne Zusatzstoffe

Deo- und Körper-Creme werden bei mir in kleinen Weck-Gläsern aufbewahrt, so bleibt alles plastikfrei und sieht toll aus. Da macht die Körperpflege gleich noch mehr Spaß. Das Rezept für die Körpercreme habt ihr weiter oben bereits erfahren, nun geht es an die Zubereitung eines DIY-Deos!

Ein Badezimmer ohne Plastik.

Zutaten für die Deo-Creme:

  • 2 TL Kakao-Butter (Shea geht auch, dann wird es noch etwas cremiger)
  • 4 TL Kokos-Öl
  • 6 TL Natron
  • 6 TL Stärke
  • einen Spritzer Glycerin
  • 4 Tropfen ätherisches Öl

Achtet beim Glycerin darauf, dass es pflanzlich ist, jedoch nicht aus Palmöl hergestellt wurde. Es wirkt hier rückfettend, so dass die Achseln nicht austrocknen.

Zunächst schmelzt ihr in einem Wasserbad die Kakao-Butter, und achtet immer drauf, dass es nicht zu heiß wird. Anschließend wird das Kokos-Öl hinzugefügt und ebenfalls geschmolzen. Jetzt braucht ihr das Wasserbad nicht mehr. Fügt nun nach und nach die festen Bestandteile hinzu. Dass dieses Hinzufügen in kleinen Portionen passiert ist ungemein wichtig, damit keine Klümpchen entstehen. Ihr müsst hier wirklich fleißig mit dem Schneebesen rühren. Sind die Klümpchen erst einmal da, gestaltet es sich als recht schwierig, diese wieder zu entfernen. Anschließend kommt noch das Glycerin hinzu und ganz zum Schluss tropft ihr das ätherische Öl hinein; hier wieder gut aufpassen, da es im unverdünnten Zustand hautreizend ist. Die noch flüssige Masse gießt ihr in ein passendes Gefäß und lasst sie abkühlen. Das kann mehrere Stunden dauern.

Ich persönlich komme mit dem Deo sehr gut klar. Für Menschen die stark schwitzen ist es vielleicht weniger geeignet. Das muss jeder für sich ausprobieren.

Mini-Seifen

Ob für das Seifensäckchen oder für Gäste, Mini-Seifen sind mit Rohseife schnell gemacht. Allerdings achte ich auch hierbei darauf, dass sie möglichst wenig Inhaltsstoffe besitzt, Bio-Qualität hat und vor allem ohne Palmfett ist.

Was ihr für die Mini-Seifen braucht:

  • Rohseife
  • Ätherisches Öl nach Wahl
  • Lebensmittelfarbe
  • Zuckerperlen
  • Gießform, z.B. leere Pralinenverpackungen oder Getränkekartons

Für diese kleinen Duftstücke muss man den Rohling einfach nur etwas kleiner schneiden und bei geringer Wärmezufuhr einschmelzen. Die Masse wird anschließend in kleinere Portionen abgefüllt. Dafür braucht es auch kein weiteres teures Equipment. Als Gießformen bieten sich – wie auch schon bei den Badebomben – leere Pralinen-Verpackungen an. Auch aufgeschnittene Getränkekartons eigenen sich dafür sehr gut. Die Seife könnt ihr mit Lebensmittelfarbe einfärben oder wieder schlicht und elegant weiß belassen.

Mit dem Hineinmischen von Blüten wäre ich vorsichtig, da sich hier einige anschließend braun verfärben und das die Seife unschön aussehen lässt. Auf dem Bild mit der Deo-Creme könnt ihr das ganz gut sehen! Mit Blüten der Kornblume soll dies allerdings nicht passieren! Das habe ich selbst jedoch noch nicht ausprobiert. Ihr könnt jedoch zum Aufhübschen kleine Zuckerperlen auf die Seife geben. Lasst die Stücke dafür etwas abkühlen, damit die Perlen nicht nach unten fallen, sondern obenauf liegen bleiben.

Zum Verwöhnen

Aromatherapie

Nun habt ihr – oder der Beschenkte – all diese tollen DIY-Kosmetik-Produkte für die Körperpflege. Wenn es jetzt im Badezimmer noch zusätzlich toll duften soll, habe ich genau die richtige Idee für euch: Duftwachs! Denn auch das könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Vielleicht hat ja noch der ein oder andere Wachsreste vom letzten Weihnachtsfest im Kreativ-Vorrat, denn genau die brauchen wir jetzt!

Zutaten für das Duftwachs:

  • Wachs oder Wachsreste
  • Ätherisches Öl, nach Wahl
  • Silikon-Form

Schmelzt die Reste bei niedriger Temperatur ein und nehmt die Hitze weg. Nun noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls eurer Wahl (hier wieder aufpassen!) und ab damit in kleine Silikonförmchen. Nach dem Aushärten sind ist das Duftwachs bereits fertig für die Verwendung in einem Duftlicht. Schnappt euch ein paar für Stücke für euch selbst, der Rest kommt in den Adventskalender!

Duftvorschläge: Der Geruch von Orange passt einfach herrlich Weihnachten, Lavendel wirkt beruhigend und von Rosenduft kann ich einfach nicht genug bekommen.

Duftwachs zum Verwöhnen der Seele.

Kerzen mit Holzdocht gießen

Und da es gerade so schön mit dem Duftwachs war, gibt es hier noch eine kleine Idee für die gemütlichen Stunden in der heißen Wanne oder eingemummelt in einer Decke auf der Couch nach einem langen kalten Tag: eine selbstgegossene Kerze mit einem DIY-Holzdocht! Jup, ihr habt richtig gelesen, denn auch die Holzdochte muss man sich nicht kaufen. Vorausgesetzt ihr benutzt wie wir manches Mal XXL-Streichhölzer. Oft brennen diese nur kurz und es bleibt viel Holz übrig. Genau diese Reste nehme ich für die selbstgegossenen Kerzen als Docht.

Was für ein tolles Licht!

Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Bambusspießen genauso funktioniert.

Was ihr für die Kerze braucht:

  • Wachsreste
  • XXL-Streichhölzer, z.B. bereits gebrauchte
  • Glas
  • Pappe

Für die Kerze schmelzt ihr Wachsreste ein, wie ihr es schon für das Duftwachs getan habt. Noch flüssig, füllt ihr es in ein schönes Glas. Damit die Dochte – ihr braucht übrigens dafür zwei bis drei Stück der alten Streichhölzer – im flüssigen Wachs nicht umkippen, schnappt ihr euch einen Pappkarton, der etwas größer als der Glasumfang ist. In den Karton stecht ihr mittig zwei bis drei Löcher nebeneinander, je nachdem, wie viele Dochte ihr verwenden wollt. Die Löcher müssen von der Größe so gewählt werden, dass sie die Streichhölzer halten können. Diesen Karton legt ihr so auf das Glas, dass die Dochte damit mittig im Wachs fixiert werden.

Kleine Schwämmchen aus alten Leggins

Die kleinen Schwämmchen in kunterbunt oder dezent gehalten aus kaputten Socken oder Leggins werden von manchen auch Tawashis genannt. Man kann diese ebenso aus T-Shirt-Ärmeln herstellen, diese bleiben ja eh übrig, wenn man sich T-Shirt-Garn selbst produziert. Bei uns fallen vor allem Socken der Erwachsenen und Leggins der Kinder an, die irgendwann so viele Löcher haben, dass sich stopfen und flicken wirklich nicht mehr lohnt. Dann ist hier mit der Verwertung aber noch lange nicht Schluss. Diese kleinen Schwämme kann man anstelle von Wattepads benutzen. Sie funktionieren auch als Putzlappen, oder zum Trockenwischen des Waschbeckens, damit keine Kalkflecken entstehen. Man kann sie farblich dezent gestalten oder auch kunterbunt für super gute Laune.

Der Web-Ramen aus einer alten Küchenschrank-Tür für die verschiedenen Größen.

Wie das mit den Schwämmchen genau funktioniert, erfahrt ihr hier in diesem extra Beitrag:

Für alle, die jetzt immer noch nicht genug haben…

Wer noch auf der Suche nach diversen Ideen für einen DIY-Kalender in den unterschiedlichen Ausführungen ist, dem empfehle ich, hier einmal vorbei zuschauen:

Dort entdeckt ihr z.B. Kalender aus kleinen Seifenkartons oder auch aus wunderbar goldenen Kaffeetüten! Ich wünsche euch ganz viel vorweihnachtlichen Spaß beim Stöbern!

Zu guter Letzt gibt es hier noch eine kleine vorweihnachtliche Idee, was ihr noch für süße Häuser aus Getränkekartons basteln könnt. Die kleinen Feen haben es hier wirklich gemütlich und schaut mal, wie heimelig es am Abend bei ihnen leuchtet!

DIY Geschenke-Anhänger

Man kann eigentlich nie früh genug damit beginnen, Geschenke für Weihnachten zu besorgen. Genauso steht es mit der Verpackung derselbigen. Ob Getränkekarton, Pappe, Salzteig oder alte Jeans, alles kann für Geschenkanhänger, die ebenso als Baumschmuck oder als Girlande fungieren können, herhalten.

Sterne – immer ein tolles Motiv

Wer kann sich ein Weihnachten ohne Sterne vorstellen? Ich auf jeden Fall nicht! Deshalb zeige ich euch hier einmal drei vollkommen verschiedene Ideen für solch zackige Anhänger.

Sterne aus Salzteig

Bei der ersten Idee handelt es sich um ganz klassische Sternen-Anhänger aus Salzteig. Die Masse wurde vor ihrer Verarbeitung jedoch mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Diese Geschenkverschönerer herzustellen macht vor allem mit kleinen Kindern großen Spaß.

Rezept Salzteig

Was ihr braucht

  • 1 Teil Salz
  • 2 Teile helles Weizenmehl
  • 1 TL Pflanzenöl oder auch gerne mehr
  • 1 Teil Wasser
  • Lebensmittelfarbe nach Wahl

Wie es funktioniert

Zum Abmessen könnt ihr beispielsweise eine Tasse oder einen Becher nehmen. Alle genannten Zutaten – außer der Lebensmittelfarbe – knetet ihr zu einem geschmeidigen Teig und teilt ihn in mehrere Portionen auf. Diese können nun nach Belieben mit Lebensmittelfarbe eingefärbt werden.

Und jetzt geht es erst richtig los: mit Keks-Ausstechern aus der Küche oder Förmchen aus der Knetkiste stecht ihr euch die gewünschten Formen einfach aus. Mit den eigenen Fingern oder Modellier-Werkzeug können ganz individuelle Modelle gebildet oder ausgestochene abgewandelt werden.

Für die Anhänger das Loch nicht vergessen. Das dreht ihr z.B. mit der Rückseite eines Holzspießes hinein. Es gibt auch spezielle Keksstempel, mit denen ihr tolle Muster oder auch Namen auf die Formen bringen könnt. Das ist aber auch genauso auch mit diversen Utensilien aus eurer Umgebung möglich. Z.B. eigenen sich gerippte Filzstiftkappen ganz hervorragend dafür!

Sterne aus Jeans

Bei der zweiten Version handelt es sich um Stoff-Sterne, die ratzfatz per Hand aus Resten einer alten Jeans zusammengenäht wurden. Mit einem Sternen-Ausstecher könnt ihr euch die Form mit Kugelschreiber auf dem Stoff vormalen und ausschneiden. Pro Anhänger braucht ihr zwei solcher Sterne und ein wenig Füllmaterial. Oft kommen bei uns hierbei Reste aus anderen Projekte zum Einsatz. Woll- und Fadenreste vom Häkeln und Nähen sind besonders weich. Aber auch alte, unbeliebt gewordene Kuscheltiere tun hier manches Mal ihr Gutes 😬!

Sterne aus Getränkekarton

Und auch bei der dritten Version handelt es sich um ein Upcycling aus Dingen die eigentlich im Müll landen würden. Hier vereinen sich Getränkekarton und alte Buchseiten. Und da diese Variante wirklich schnell umzusetzen ist, kann man mit ihr auch eine super fixe weihnachtliche Girlande bauen. Hierfür wurde ebenfalls der Sternen-Ausstecher aus der Küche als Schablone benutzt. Mit dem Loch hilft euch die Lochzange.

Meine Favoriten

Meine absoluten Favoriten sind jedoch die kleinen und wirklich schnell gemachten Anhänger aus Getränkekarton. Sie sind schlicht und elegant zugleich. Wenn ihr den passenden Stanzer dazu habt, könnt ihr mit diesen in die Massenproduktion gehen.

Jeder Anhänger besteht aus zwei Schichten Getränkekarton. Hierbei sind die abgezogenen Seiten miteinander verklebt und das ehemalige Innere zeigt nun nach Außen. Vor dem Verkleben kann man in die eine Seite noch weihnachtliche Motive stanzen und als Zwischenschicht Designpapier einbringen. Zum Beschreiben eignen sich besonders Acrylstifte.

Getränke- und Versandkarton als Grundlage

Mit Getränkekarton sind jedoch noch viel mehr Varianten möglich. Ihr könnt euch für die zusammengeklebten Seiten ganz individuelle Formen überlegen und diese anschließend mit weihnachtlichem MaskingTape umkleben. Mit diesem Material ist es aber auch möglich, kleine Klappkarten herzustellen. Eine Schneeflocke aus Bügelperlen oder auf Pergamentpapier geklebte Sterne aus den Stanzresten der Lochzange verzieren von Außen. Das nenne ich absolute Wiederverwertung! Die abgezogenen Seite innen können ganz normal mit Kugelschreiber beschrieben werden. Und wer nicht mit Getränkekarton arbeiten möchte probiert sich vielleicht einmal an der Kombination aus Pappe (z.B. aus Versandkartons) und alten Buchseiten. Unsere Version wurde für ein wenig Farbe mit Tusche und einer Zahnbürste bespritzt!

Weitere Ideen rund um das Thema Weihnachtsgeschenke

Wie ihr eure Weihnachtsgeschenke nachhaltig verpacken könnt, zeige ich euch im folgenden Beitrag. Da geht es zum Einen um die Gestaltung von Packpapier und Alternativen zu herkömmlichen Geschenkband. Ihr findet dort aber auch ganz außergewöhnliche Ideen für selbstgemachte weihnachtliche Stempel, die zum Verschönern der Geschenke, aber auch für weitere Dekoration verwendet werden können.

Und hier geht es zu einer weiteren Art von Weihnachtssternen. Auch dieser Vertreter kann als Geschenkanhänger, für Girlanden oder sonstige weihnachtliche Dekoration dienen.

DIY-Adventskalender – Eine Ideensammlung

Für DIY-Adventskalender gibt es so viele schöne und verschiedene Möglichkeiten: manche sind mit etwas mehr Aufwand zu gestalten, dafür mit viel Glamour; andere wiederum sind schlicht und schnell gemacht. Aber auch 24 individuelle Unikate sind möglich.

Wir stellen uns vor.

Die meisten Bastelmaterialien dafür hat man sogar bereits zu Hause: Kaffeetüten (das sollte kein Problem sein!!), Packpapier aus Versandkartons, alte Zeitungen, Getränkekartons oder auch viele kleine Plastik-Eier (die, in denen sich ursprünglich Mini-Spielzeug befindet). Man muss dass alles nicht immer ganz alleine sammeln. Bekannte und Freunde helfen oft sehr gerne weiter!

Der Elegante

Nicht nur für musikalisch Versierte.

Klein aber fein: die nicht ganz so opulente Variante aus Seifenschachteln verpackt mit Notenpapier. Wenn man diese vorsichtig an nur einer Seite aufmacht, kann man den Kalender auch im nächsten Jahr wieder verwenden. Die Sterne bestehen aus Getränkekarton (mit brauner Innenbeschichtung) und wurden mit einem weißen Acrylstift beschriftet und verziert.

Der Pragmatische

Mit viel Lesestoff durchs neue Jahr.

Bei den gezeigten Beispielen lässt sich meine Sammelleidenschaft erahnen. Z.B. für all die Bücher, die ich auf Flohmärkten, mit Hilfe von Tausch-Schränken und Second-Hand-Buchhandlungen zusammen gesucht habe. Dafür habe ich mich bei diesem Kalender für die einfachste Verpackungsvariante mit Zeitungspapier entschieden.

Die Kreise bestehen aus Packpapier beklebt mit Sternen und Schneeflocken, gestanzt aus einer goldenen Kaffeetüte. Mit weißem Lackstift wurde der Rand verziert und die Zahlen habe ich gestempelt. (Psssssst: die Kreise kann man sich gerne aufheben und im nächsten Jahr wieder verwenden!)

Für Groß & Klein

Individuell bis ins kleinste Detail. Eine Wohngruppe für viel Geselligkeit.

Die Häuser aus Getränkekarton kann man individuell gestalten. Jedes Häuschen wird anders. Und wenn einem zwischendrin die Puste ausgeht, und man keine 24 Wohneinheiten schafft, stellt man sich diese einfach als Deko hin: eine kleine winterliche Häuserlandschaft findet bestimmt in jedem Heim einen schönen Ort.

Diese Häuschen bieten viel Platz zum Befüllen. Wie wäre es mit ein wenig DIY-Kosmetik aus der eigenen Produktion? Schaut gerne einmal hier vorbei für noch mehr Inspiration und viele Kosmetik-Rezepte:

Der Opulente

Die goldenen Kaffeetüten wurden mit silbernen Kreisen beklebt. Auf diesen Kreisen kleben wiederum (auf weißem Papier) ausgedruckte Zahlen, die mit silbernen und weißen Lackstiften weiter verschönert wurden.

Dieses Jahr gab es einen wunderbaren Kellerfund in der Familie: einen sehr alten Koffer in welchem nun die goldenen Tüten, samt Lichterkette und ein paar Weihnachtskugeln richtig gut zur Geltung kommen.

Die Überraschung nach der Überraschung.

Der Verwandlungskünstler

Eine ganz andere Variante für einen Adventskalender ist die BonBon-Girlande aus Plastik-Eiern verpackt in Packpapier. Ganz nach eigenem Geschmack werden diese mit buntem Masking-Tape umklebt. Für die Zahlen und weitere Motive habe ich auch hier wieder Getränkekarton benutzt und mit DIY-Sektkorken-Stempeln bestempelt. Der Clou: Auf den Rückseiten der Kreise befinden sich Buchstaben und weitere weihnachtliche Motive, so dass nach dem Auspacken aller Überraschungen aus diesen eine Girlande gebastelt werden kann. So wird die Zeit bis zur abendlichen Bescherung super kurz!

Geschenktüten für die Geburtstagsparty

Oder: Die Metamorphose von einer Kaffeetüte zu einem Schmetterling! Mittlerweile ist es Usus den kleinen Besuchern nach einer Kinder-Geburtstagsparty Geschenktüten mitzugeben. Darin finden sich dann kleine Überraschungen und eventuell auch Schätze, die während der Party entdeckt oder erspielt wurden. Super schnell und ohne viel Aufwand kann man diese Tüten selbst gestalten. Ein Beispiel dafür zeige ich euch hier. Viel Spaß beim Nachbasteln!

Die Schmetterlings-Idee.

Die Schmetterlings-Idee

Bei unseren aktuellen Mitgebsel-Beuteln handelt es sich um ehemalige Kaffeetüten. Die sind so schön gold und somit richtig passend für diesen Ehrentag. Gerne kommt bei uns eine kleine Bastelanleitung statt Süßigkeiten hinein. Dieses Mal ist die Idee, mit der Tüte selbst zu basteln. Zusammen mit der kleinen Holzklammer, welche alles verschließt, wird sie zu einem kleinen glänzenden Schmetterling. So lebt die Kaffeverpackung drei Leben und verschönert in ihrem letzten ein Kinderzimmer. Durch die Klammer kann das Upcycling-Insekt überall dran geheftet werden und fliegt so schnell nicht davon.

Die Metamorphose: Aus einer Kaffeetüte wird ein Schmetterling!

Die Umsetzung

Den BIO-Aufdruck der Kaffeetüte habe ich mit einem Namens-Aufkleber überklebt. Bei dessen Erstellung half mir ein Beschriftungsgerät. So weiß jedes Kind auch gleich, welche Tüte wem gehört und es kommt zu keinen Verwechslungen. Für den Schmetterling habe ich mir eine Schablone angefertigt. Die Vorlage dafür könnt ihr euch gerne speichern und benutzen, falls ihr die Idee bei eurer Kinderparty nachmachen wollt. Mit Hilfe eines weißen Lackstifts und der Schablone kam die Kontur des Flattermanns auf die Tüte. Erst ganz zart, später und ohne Schablone habe ich die Linien dicker nachgezogen. So hebt sich die Farbe gut vom goldenen Hintergrund ab.

Eine kleine Erläuterung dazu macht das Ganze für den Beschenkten verständlich. Diese kommt aufgerollt mit in die Tüte hinein.

Geschenktüte vorher und nachher.

Der aufgemalte Schmetterling wird anschließend so aus der Tüte geschnitten, dass der weiße Rand auf dem Tier verbleibt und die Klammer klemmt ihr einfach von oben an. Wer mag darf auf den oberen Teil der Klammer ein kleines Gesicht malen. Und ganz Kreative verzieren einfach weiter, ob Körper oder Flügel. Alles ist möglich.

Noch mehr Ideen zum Thema Kindergeburtstag

Ein tolles Gimmick zum Verschenken oder auch für die kleinen Tüten selbst ist diese DIY-Spielidee, bei der aus einer Gips-Muschel ein Schatz geborgen werden kann. Wirklich jeder mit kleinen Kindern kann diese schnell nachbauen und hat hoffentlich viel Freude damit:

Und wer noch auf der Suche nach Ideen zum Verpacken der Geschenke ist, schaut sich gerne hier einmal um:

Tutorial DIY-Laterne bauen

Da bald Halloween vor der Tür steht und wir hier nicht so auf den Gruselfaktor stehen, gibt es eine niedliche Gespenster-Laterne, die gute Laune verbreitet. Diese kann man sich ins Fenster stellen, auf den Tisch oder auch mit zum Laternenumzug nehmen. Ganz wie ihr mögt.

Letzte Woche habe ich euch eine schnell umzusetzende Idee gezeigt, wie ihr aus einer Plastikdose eine Laterne bauen könnt. Manche haben sich ein Tutorial dazu gewünscht, und was soll ich sagen? Hier gibt es nun eine genaue Anleitung mit Video und Text.

Video-Anleitung.

Was ihr braucht

  • ein Motiv zum Übertragen
  • Plastikdose (z.B. Parmesan-Streudose)
  • Drucker & Papier
  • Klebestreifen
  • Akkubohrer, Dremel oder Ähnliches
  • LED-Licht

Wie es funktioniert

  1. Wählt euch ein Motiv nach Wahl. Entweder ihr denkt euch selbst eins aus oder schaut einmal in den weiten Weiten des Internets. Ihr könnt das gleiche Motiv auch mehrfach auf die Dose aufbringen, z.B. in verschiedenen Größen, oder ihr nehmt unterschiedliche Bilder.
  2. Diese druckt ihr euch aus. (Hierfür kann man z.B. Schmierpapier benutzen.)
  3. Die Motive grob ausschneiden.
  4. Dose schnappen.
  5. Motiv mit Klebestreifen auf der Dose befestigen.
  6. Wer auf Nummer sicher gehen will, malt sich seine Bohrungen vor.
  7. Und nun einfach die Kontur nachfahren, indem ihr in regelmäßigen Abständen Löcher durch Papier und Dose bohrt. Je kleiner der Bohraufsatz, desto filigraner könnt ihr arbeiten.
  8. Seid ihr damit fertig, prüft einmal, ob ihr auch wirklich alle Linien erwischt habt und zieht das Papier ab. Dieses könnt ihr sogar mehrmals benutzen.
  9. Nun noch restliche Grate und Bohrschnipsel aus dem Inneren entfernen, LED-Teelicht rein und fertig!
Das fertige Ergebnis – unsere Gespenster-Laterne.

Falls ihr noch eine Aufhängung für die Laterne braucht, bohrt euch an den oberen Rand links und rechts ein Loch hinein. Zieht einen Faden oder Drahtbügel durch und schwupp könnt ihr die Laterne hängend benutzen.

Und falls ihr das Gespenst auch so cool findet wie wir, gibt es hier die passende Vorlage für euch:

Und wollt ihr nun auch einmal sehen, wie es lustig flackert? Hier ein kleines Video dazu:

Und so schön flackert es dann.

Viele weitere Ideen für tolle Laternen, nicht nur aus Plastikdosen, findet ihr hier:

Laterne! Laterne!

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Na wer hat bereits Lust auf die Lichterwanderung im November? Hier gibt es eine pfiffige und vor allem schnelle Idee, die ihr zum Laternenumzug benutzen könnt, genauso aber auch für gemütliche Stunden auf dem Sofa.

Laternen für ein gemütliches Ambiente.

Kaufen müsst ihr für dieses Projekt höchstwahrscheinlich gar nichts und der Effekt ist einfach grandios!

Bastel-Anleitung

Was ihr braucht

  • Motiv nach Wahl als Ausdruck
  • Klebestreifen
  • Parmesandosen
  • Akkubohrer oder Dremel

Und so geht’s

Sucht euch ein Motiv nach Wahl. Das können konzentrische Kreise, Spiralen, Sterne und Sternbilder sein, oder was euch sonst noch so einfällt. Druckt euch diese in der richtigen Größe aus, schneidet sie zurecht und fixiert sie mit Klebestreifen auf leere Parmesandosen (oder was Vergleichbares). Nun bohrt ihr mit einem Akkuschrauber (oder Dremel) die Löcher hinein. Mit einem kleinen LED-Teelicht bringen diese Leuchten ein richtig stimmungsvolles Licht in die Bude oder eben auch beim Martinsumzug.

Ein weiteres und vor allem sehr ausführliches Tutorial, mit einer Vorlage für ein Halloween-Geister-Licht, findet ihr hier.

Stimmungsvolles Licht.
Weitere Ideen

Aus den verzierten Parmesan-Dosen könnt ihr euch ebenso eine ganze Lichterkette zaubern. Die passt sowohl zu Weihnachten als auch zu Geburtstags- und Gartenparties. Ein kleiner aber wirkungsvoller Allrounder.

Lichterkette – schaukelt lustig im Wind.

Die kleinen Rentiere auf den Bildern sind übrigens aus meinem Lieblings-Material Getränkekarton. Eine ausführliche Anleitung mit Vorlagen zum Ausdrucken findet ihr weiter unten. Zusätzlich gibt es dort weihnachtliche Bastel-Ideen für kleine und große Winterwald-Enthusiasten.

Und wenn ihr nun die Themen Getränkekarton und Laterne verbinden wollt, dann schaut euch doch mal diese Laternen-Sammlung der letzen zwei Jahre an:

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim herbstlich-weihnachtlichen Gestalten!

Fröbelstern Faltanleitung

Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es gar nicht schwer Fröbelsterne zu falten. Ein paar Mal üben und ihr könnt in die Massenproduktion gehen. Das tolle an diesen Sternen ist, dass ihr sie jedes Jahr aufs Neue aufhängen und damit immer wieder neu dekorieren könnt. Auch an Geschenken machen sie sich gut, in klein oder in ganz groß.

Ihr könnt dafür vorgefertigte Streifen benutzen oder euch selber welche machen.

Ich zeige euch hier eine Anleitung in Skizzen und mit den einzelnen Schritten. Falls ihr noch eine Schritt-für-Schritt-Erklärung mit Fotos braucht, klickt gerne einmal hier. Für die bebilderte Anleitung habe ich extra unterschiedlich gefärbte Streifen genommen, das kann für die ersten Versuche sehr hilfreich sein.

Girlande aus Fröbelsternen.

Faltanleitung

Was du brauchst

  • Papierstreifen; 1,5 x 45 cm
  • Kleine Holz-Wäscheklammern; z.B. in lila
  • Weiße dünne Schnur
  • Stopfnadel
  • Juteschnur oder eine Lichterkette
Der Anfang

Pro Stern benötigst du vier Streifen. Jeden davon knickst du in der Mitte, so dass er nur noch halb so lang ist und schneidest am Ende die Spitzen schräg ab.

Die Streifen verschränkst du jetzt miteinander wie in der Skizze zu sehen (eine Schlaufe liegt um zwei Lagen Papier) und ziehst sie zusammen, jedoch nicht zu eng, sonst kommst du später schlecht durch die entstehenden Schlaufen. (1 & 2) 

die flachen Zacken
Die flachen Zacken entstehen.

Nun beginnst du die oberen Streifen nacheinander gegen den Uhrzeigersinn nach unten zu knicken. Hierbei werden sie übereinandergelegt. Bist du beim letzten angelangt, schiebst du diesen unter die Lasche, die der erste gebildet hat. Begonnen hast du mit einem Quadrat mit vier Flügeln und endest mit acht Flügeln (3 bis 6). 

Den unteren linken Streifen knickst du nach hinten und links im 90°-Winkel. Er liegt danach direkt und parallel neben dem linken Flügel (7). Den gleichen Streifen knickst du nun noch einmal, dieses Mal nach vorne und nach oben im 90°-Winkel (8). Dann klappst du ihn nach rechts auf sich selber. Diesen oben liegenden Streifen schiebst du durch die untere linke Schlaufe (9). Hierbei hilft es die entstandene Zacke nach unten und hinten kurz wegzudrücken.

So verfährst du nun auch mit den anderen Streifen (gegen den Uhrzeigersinn) bis es wieder ein Quadrat mit vier Flügeln ist, dieses Mal mit vier zusätzlichen Zacken (10). 

Nun wendest du das Ganze, so dass hinten vorne und vorne hinten liegt und wiederholst die Schritte 7 bis 9, um von einem Quadrat mit vier Flügeln auf eines mit acht zu kommen (11 bis 12).

Nun geht es an die 3D-Zacken

Als nächstes knickst du alle Streifen so um, dass sie NICHT überlappen, du musst dafür die Streifen, die »im Weg« sind anheben (13).

Ab hier faltest du wieder den unteren, obenauf liegenden Streifen nach links im 90°-Winkel (14). Richte den Streifen auf (15) und schiebe ihn unter der Lasche, die rechts unten liegt, durch (16). Du ziehst hierbei so an ihm, dass sich ein dreidimensionaler Zacken bildet (17 bis 18). Bildet sich kein Zacken, war der Streifen falsch herum in der Lasche. Probiere es noch einmal andersrum. Der Streifen, welchen du hier durch die Lasche ziehst, kommt aus der Dreiecks-Spitze an der Seite heraus. Das wiederholst du anschließend mit den verbliebenen drei obenauf liegenden Streifen (19). 

3D-Zacken auf der anderen Seite

Vertausche nun wieder vorne und hinten (wenden). Bei diesem vierflügeligen Quadrat (spiegelverkehrt zu Schritt 13) knickst du nochmals alle Streifen so um, dass sie sich nicht überlappen (wie in Schritt 13) und erhältst nun ein achtflügeliges Quadrat. Dieses faltest du genauso wie vorher bereits ab Schritt 14, bis du erneut vier 3D-Zacken erhältst (20, 21). 

Der Abschluss

Nun schneidest du nur noch die überstehenden Enden ab und fertig ist der Fröbelstern (22). Der erste Versuch mag ein wenig kompliziert sein, aber schon bald hast du den Dreh raus!

Die fertigen Sterne.

Sternen-Girlande

Die Sterne können einzeln dekorativ verteilt werden. Ich hatte sie auch schon alle zusammen einfach in einer Glasvase. Als Girlande finde ich sie richtig toll und wer mag, kann sich sogar seine Lichterkette damit verzieren.

Für die Aufhängung der Sterne schneidest du dir weiße Schnur in circa zehn Zentimeter lange Stücke zurecht. Fädle diese in die Nadel und steche ein Loch in die Spitze des fertigen Sterns, ziehe den Faden zur Hälfte hindurch und verknote die Enden. Nun kannst du die Sterne aufhängen, indem du sie entweder direkt auf die Juteschnur fädelst oder mit Hilfe von Wäscheklammern in regelmäßigen Abständen daran feststeckst. 

Gelliprint – Rezept für eine Gelliplatte

Gelliplatte und Gelliprint? Was ist das? Einfach eine super geniale Methode um zu Drucken und zu Stempeln und dies auf eine absolut experimentelle Weise. Der Phantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt und immer neue Kombinationen sind denkbar.

Um diese Technik einmal auszuprobieren braucht ihr neben der Gelliplatte am besten zusätzlich Linoldruckfarbe, eine gummierte Farbwalze und eventuell eine kleine Glasplatte, auf die ihr die Gelliplatte legen könnt. Es geht aber auch ohne dieses Extra-Zubehör. Ein alter Teller tut’s auch als Ablage und die Farbe könnt ihr zudem mit einem Pinsel auf der gelartigen Platte verteilen. Die Striche der Pinselborsten werden hier dann mitgedruckt. Auch das kann sehr reizvoll sein.

In meinem neuesten Beitrag zum Thema Kreativbücher in der Rubrik Bücher! Bücher! Bücher! berichte ich euch, was es in dem Buch „Gelliprint – Unikate drucken auf Papier, Stoff und Holz“ alles zu entdecken gibt. Viele verschiedene Techniken werden bei den unterschiedlichsten Projekten vorgestellt und angewandt. Mehrfarbendruck und Experimente auf den unterschiedlichsten Materialien sind mit dieser Methode möglich!

Das Rezept für die Gelliplatte gibt es hier:

Rezept

Zutaten
  • 9 Päckchen Gelatinepulver (kein Sofortprodukt)
  • 250 ml kaltes Wasser
  • 125 ml Isopropylalkohol (Isopropanol)
  • 125 ml pflanzliches Glycerin
Zubereitung der Gelliplatte

Das Gelatinepulver in einen Topf geben und zunächst zehn Minuten in dem kalten Wasser quellen lassen. Anschließend erwärmt ihr die Masse langsam bei geringer Hitze, bis alles flüssig geworden ist. Nun gießt ihr – ebenfalls vorsichtig und langsam – das Isopropanol hinzu, falls nötig lasst die Flüssigkeit vorher noch ein wenig abkühlen. Danach kommt das Glycerin dazu.

Diese Masse könnt ihr nun in Formen gießen (eventuell alles durch ein Sieb laufen lassen). Die Platte muss mindestens 1,5 cm hoch sein. Plastikdosen aus der Küche, mit einem glatten Untergrund, bieten sich dafür gut an.

Es kann wohl ein paar Tage dauern, bis die Masse fest ist. Bei mir war das innerhalb von ein paar Minuten der Fall.

Für mögliche Fehler bei der Zubereitung scrollt gerne einmal nach ganz unten!

Gelliplatte (rechts) und mein erster Druck.

Drucken mit der Gelliplatte

Wenn ihr mit der Platte und dem Drucken starten wollt legt euch am besten alles, was ihr dafür braucht zurecht:

  • verschiedene Papiere
  • Linoldruckfarbe
  • gummierte Walze
  • Glasplatte
  • Formen aus Papier zum Abdecken
  • Stempel in diversen Formen
  • flache Gewebe mit spannenden Strukturen

Auf die Glasplatte (z.B. von einem alten Bilderrahmen) legt ihr euch die Gelliplatte. Mit einer Linolwalze könnt ihr die Farbe gleichmäßig darauf verteilen. Der Weitere Verlauf ist euch selbst überlassen!

Meine ersten Versuche

Meine ersten Versuche mit der Gelliplatte waren echt lustig, gingen super schnell und es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich diese Technik benutzt habe.

Meiner Erfahrung nach funktioniert diese Methode mit Linoldruckfarbe am besten. Acrylfarbe trocknet sehr schnell und wirkt auf dem Druck recht stumpf und als ob sie gleich wieder abblättern würde.

Farbe verdecken

Am meisten Spaß hat mir bisher bereitet, dass man die Farbe auf der Platte mit verschiedenen Dingen abkleben und so bestimmte Bereiche aussparen kann, die dann nicht mehr auf das Papier gedruckt werden. Bei mir kamen dafür z.B. Obstnetze und ausgestanzte Kreise aus Getränkekartons zum Einsatz.

Farbe entfernen

Aber auch die Technik, mit Stempeln Farbe von der Platte zu entfernen, um so spezielle Muster auszusparen finde ich genial. Gleichzeitig kann man die Platte wie ein Stempelkissen benutzen und so auch noch zwei Projekte gleichzeitig vorbereiten. In dem hier gezeigten Beispiel benutzte ich einen DIY-Stempel: eine Blütenform aus Papprolle.

DIY-Stempel aus Papprollen.

Noch eine Idee

Wie wäre es außerdem spannende Formen zum Gießen der Gelli-Druck-Platte zu benutzen? Habt ihr Quadrate, Herzen oder Kreise? Ich denke da gerade an Eisdosen, Silikon-Backformen und Ähnliches… Oder man benutzt gleich zum Gießen bereits unebene Oberflächen… Wie eingangs erwähnt: die Möglichkeiten sind grenzenlos!

Fehlerquellen bei der Zubereitung der Gelliplatte

Ungeduld ist keine Tugend

Da ich sehr ungeduldig bin, wollte ich bei der Herstellung der Gelliplatte mit dem Abkühlen nicht warten. Gleichzeitig hatte ich aber auch keine Lust, die Alkoholdämpfe einzuatmen, wenn ich das Isopropanol in eine eventuell noch zu warme Lösung kippe. Also dachte ich mir, ich nehme zuerst das Glycerin, damit kühlt die Masse ja auch gleich ab. Das Glycerin hat sich jedoch nicht gut mit der gelösten Gelatine vermischt und als ich dann den Alkohol hinzufügte entstand ein riesengroßer weißer Batzen, der wie zu lang gekautes Kaugummi aussah.

Aus der Anleitung des oben erwähnten Buches weiß ich, dass die fertigen Platten problemlos wieder eingeschmolzen werden können (z.B. wenn sie Risse aufweisen). Also war mein Plan, das Ganze mit Hitze doch noch geschmeidig zu bekommen. Nun musste ich also ewig lange weiter erhitzen und erst recht die alkoholischen Dämpfe ertragen (das ist nicht gesund!) und wirklich lange warten, bis alles aufgelöst war. Danach konnte ich die Masse ganz normal in die Formen gießen.

Auch ist nun die Masse superschnell fest geworden.

an das Rezept halten

Zudem war das bereits mein zweiter Versuch eine Gelliplatte herzustellen. Für meinen ersten dachte ich mir, ich könnte all die Agartine aus unserem Backzutaten-Fach leer bekommen, die wir hier zum Backen und Kochen als vegane Alternative zur Gelatine ausprobiert hatten. So richtig zufrieden waren wir hier mit dieser Alternative nicht und deshalb wäre es eine tolle Sache gewesen, diese noch für etwas Sinnvolles aufbrauchen zu können. Dafür musste ich einige Mengenangaben umrechnen und vor allem auch runterrechnen, da ich so viel Agartine gar nicht mehr hatte. Ich dachte mir jedoch: für eine kleine Platte wird es schon reichen.

Woran mein erster Fehlversuch jetzt genau gescheitert ist kann ich nicht sagen. War das Volumen zu klein? Habe ich bei den Umrechnungen etwas falsch gemacht? Lag es an der Agartine an sich? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist diese Platte einfach nicht fest geworden und nach einer Woche hat sie auch noch das Schimmeln angefangen!

Aus der Form geraten

Die kleinere meiner zwei Gießform-Dosen war sehr starr. Ich wusste noch nicht wie die genaue Konsistenz der Druckplatte war und ich wollte auf ihr auch keine Spuren hinterlassen. Nur: ich bekam sie nicht aus der Dose heraus! Deshalb stellte ich diese in ein Wasserbad. Zunächst in sehr warmes Wasser aus der Leitung. Dies mit dem Ergebnis, dass sich nichts tat. Als nächstes erwärmte ich ein wenig Wasser – und das nur kurz – im Wasserkocher. So bekam ich die Platte aus der Dose, allerdings war das Wasser doch einen Tick zu heiß. Ein wenig der Platte schmolz auseinander… Ich hatte jedoch das Glück, dass die Platte durch das Stürzen auf einen (im Vergleich) kühlen Teller wieder runter kühlte und nicht weiter schmolz. Auch war sie hiernach noch hoch genug. Ich schnitt ihr anschließend einfach einen geraden Rand und konnte sie nach wie vor benutzen.

Fazit

Genau an das Rezept halten, auf die Reihenfolge achten und ein wenig Geduld mitbringen!

Noch mehr Ideen

Und wer nun neugierig auf weitere Ideen ist, die das Thema Stempeldruck und Upcycling kombinieren, schaut sich hier einfach noch ein wenig um: