Rettung eines alten Nähkästchens

Diese Aktion hat sich wirklich gelohnt. Aus einem etwas verwildertem Haus rettete Herr Zobelhase ein kleines Kästchen samt Inhalt für mich. Eine größere Freude kann man mir nicht machen! Natürlich habe ich diesem alten Möbelstück und auch seinem Inhalt eine zweite Chance gegeben und ihm neues Leben eingehaucht. Begleitet in diesem Beitrag meine Reise durch Staub und alte Zeiten bei der Entdeckung eines wahren Schatzes.

Die Aufräumaktion in Bildern

Ein wenig Mut brauchte es schon, die verstaubte Kiste zu öffnen und zu entdecken, was sich darin alles befindet. Eine tote Tierhülle, viel viel Staub und noch mehr Staub, das waren jedoch bereits die schlimmsten Dinge, die mich hier erwarteten. Nach einem Tag Sortierarbeit und mehrmaligem Saugen des Zimmers (der Staub flog und flog und flog), war das Gröbste der Aufräumaktion geschafft. Zugegebener Maßen hatte das anschließende Zusammenrollen und Aufwickeln der Garne und Schnüre etwas sehr Meditatives. Der Kopf hatte nicht viel mehr zu tun, als sich über die vielen kleinen Kostbarkeiten zu freuen, die nach und nach zum Vorschein kamen.

Ich fand viele wunderschöne Garne zum Sticken in wunderbaren Farben und das auch noch aus echter Seide. Mit Nähnadeln bin ich nun für ein Leben lang versorgt und auch über die Reißverschlüsse habe ich mich sehr gefreut. Und wessen DIYler-Herz schlägt beim Anblick einer Kiste voller Knöpfe nicht höher?

Ein Video der Aufräumaktion

Musik: Snowy Peaks pt I von Chris Haugen

Viel Arbeit liegt hinter mir und es hat sich so sehr gelohnt. Nach einer gründlichen Säuberung des Nähkästchens tauchte ich ab in die Tiefen dieser Schatzkiste. Alles wurde herausgeholt und bestaunt. Alles wurde abgeklopft, damit der Staub sich verdrückt. Die leere Kiste verdiente eine gründliche Wellness-Behandlung mit Staubsauger und feuchtem Tuch. Und anschließend durften die kleinen Schätze wieder einziehen und das eigentliche Sortieren begann.

Garn und Faden wurden neu aufgerollt, und neu einsortiert, Nadeln und Knöpfe wurden ausgepackt und neu verpackt.

Kleine Upcyclings bieten ein neues Heim

Das alte Nähzubehör war zwar etwas verwundert über das viele Licht, den neuen Geruch, die neuen Nachbarn und die neuen Farben. Aber jetzt fühlen sich alle Beteiligten pudelwohl in ihrem neuen alten Zuhause.

Denn nach all der Sortiererei packte mich die Ordnungswut so richtig und es entstanden ein paar kleine Upcyclings: Aus Mini-Verpackungen wurde Wohnraum für Knöpfe und Sicherheitsnadeln. Aus Bonbon-Metalldosen Tinyhouses für die Minimalisten, und aus einem Tontopf eine stachelige Zimmerpflanze zum Einzug.

In einem Mäppchen aus kleinen Filzmatten betten sich nun diverse Nähnadeln und ein Schmuck-Kästchen bietet Unterschlupf für kleine Fadenreste. Ehemalige Fischdosen hätten sich solch edle Bewohner wohl niemals träumen lassen und eine ehemalige Handytasche beherbergt nun eine Nadel-Großfamilie bestehend aus mehreren Generationen. Wirklich gesellig geht es hier jetzt zu. Alle Wohneinheiten haben sich herausgeputzt und manche bekamen sogar einen neuen Anstrich. Da bleibt mir nur noch zu wünschen:

Auf eine gute Nachbarschaft!

Weitere Tipps zum Thema: Aus alt mach neu

Wie aus einer alten Jeans und zwei nicht mehr ganz so zeitgemäßen Topflappen zwei neue und wunderschöne werden, erfahrt ihr im folgenden Text:

Kennt ihr diese alten Holzwürfel-Puzzle; die mit den super alten Bildern darauf? Wenn auch bei euch niemand mehr damit spielen mag, vielleicht sind diese Ideen etwas für euch:

Und hier geht es zu weiteren Zweckentfremdungen defekter Klamotten:

Ordnung auf dem Schreibtisch

Ein wenig bunt darf es bei mir auf dem Schreibtisch ruhig zugehen. Irgendwo bin ich ja immer noch Kind geblieben. Aber ehrlich gesagt, Ordnung herrscht hier selten. Mit kleinen Helfern und Ideen versuche ich jedoch diese ab und zu wieder herzustellen. Passend zum bevorstehende Frühjahrsputz ist es nun so weit: einmal bitte alles aufräumen, wischen und ordnen!

Notizen über Notizen

Schreibtischunterlage

Packpapier ist etwas sehr sehr Praktisches. Ihr alle wisst, dass es super als Geschenkpapier zu benutzen ist, was total Spaß macht, da man es nach Lust und Laune verzieren, bedrucken, bestempeln und beschriften kann. Wenn ihr irgendwann einmal einen recht großen Vorrat habt, kommt hier nun eine wirklich praktische Idee für diese Art von Wertstoff: benutzt ihn als Schreibtisch-Unterlage!

Der Vorschlag eignet sich für alle die gerne kritzeln, kleben und stempeln, aber auch für die ganz Sachlichen unter euch. Bei den einen kommen einfach nur die Notizen drauf, die anderen dürfen jedes Blatt einzeln verzieren und beschnörkeln.

Damit nichts verrutscht, habe ich die Ecken mit starken Magneten fixiert.

Schreibtisch-Unterlage aus Packpapier.

Und wer sich einmal ganz doll sehr von seiner Computer-Arbeit ablenken möchte, beklebt seine Tastatur mit Masking-Tape…. Dann wird es so richtig bunt und fröhlich auf dem Tisch.

Notizblöcke

Für die Notizen unterwegs gibt es die Möglichkeit sich Blöcke aus Packpapier herzustellen. Für diese Variante habe ich tatsächlich das Packpapier benutzt, welches ich vorher um Geschenke gewickelt und verziert, bestempelt, bemalt… na ihr wisst schon… habe. Nach dem die Geschenke durch meine Kinder ausgepackt wurden, habe ich mir dieses wunderbare Material einfach wieder geschnappt, gebügelt, die schönsten Bereiche herausgesucht, nach Größen sortiert und übereinander gelegt. Nachdem sie auf praktische Maße zurechtgeschnitten wurden habe ich sie entweder an der Seite oder oben zusammengenäht und voilà: fertig sind die DIY-Notizblöcke, die nichts kosten, absolut individuell sind und auch noch gute Laune verbreiten.

Habt ihr noch alte Notizbücher herumliegen, deren Design nicht mehr zu euch und eurem Leben passt? Dann ist folgende Idee vielleicht etwas für euch: Beklebt euch das Büchlein mit einem Design nach eurer Wahl. Bei mir war es eine ausgediente Einkaufstüte, die hauptsächlich am Boden auf- und abgescheuert war, an den Seiten aber noch wunderbar erhalten. Der Print hat mir außerordentlich gut gefallen und so ziert er nun ein kleines Büchlein, welches problemlos überallhin mitgenommen werden kann.

Aus alt und alt wird neu: Notizblock im neuen Kleid.

Stifte-Aufbewahrung

Bei mir haben sich immer mehr Stifte angesammelt, die waagerecht gelagert werden sollen. Da die meisten Utensilios eine aufrechte Sortierung bieten, habe ich mir selbst geholfen. Dafür wurden einfach mehrere Konservendosen schwarz bemalt, mit einer Juteschnur zusammengebunden und aufgehängt. Nehmt ihr zum Bemalen Tafelfarbe könnt ihr die Dosen sogar beschriften. Ganz ursprünglich waren meine Stifte in den einzelnen Fächern nach Art und Funktion sortiert, aber wie ihr seht, herrscht auch hier mittlerweile kreatives Chaos 😬 …

Ordnungs-System aus Mandarinenkisten

Auf einem Schreibtisch geht es selten nur um Stifte und Notizen. Deshalb brauchte es hier noch ein weiteres Aufbewahrung-System und Dinge wie Locher, Tacker, Stempel, Kleber und Co. zu verräumen. Aus Mandarinenkisten und Stoffresten wurde ein Turm-System, welches immer wieder erweitert werden kann. Mittlerweile sind es sechs Kisten – und alle voll! Die Stoffstreifen sind auf der Rückseite mit Druckknöpfen verschließbar. So kann man erstens: Die Designs wechseln, da hier immer eine weiße mit einer blauen Bahn zusammengenäht wurde; und zweitens sind sie waschbar. Sehr nützlich, falls bei einem akuten Anfall von Kreativität doch einmal etwas ganz gewaltig schief geht…

Zu guter Letzt weise ich hier noch auf meinen kleinen, aber wirklich feinen Tischmüll hin, der aus einem Joghurtbecher besteht. Ihr seht ihn nun bekleidet mit einem Stück Jeans-Rest sowie bunten Gummilitzen, die mir wiederum beim Ordnung-Halten helfen. Denn hieran befinden sich Kleinigkeiten, die ich immer schnell zur Hand haben möchte und die vor der Existenz des Mini-Mülls regelmäßig auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden waren. Nun habe ich Radiergummi, Anspitzer und Büroklammern immer griffbereit und kann gleichzeitig kleine Arten von Müll schnell entsorgen.

Weiterführende Ideen

Da ich so ein großer Fan von Packpapier bin, zeige ich euch hier noch ein paar weitere Ideen, was ihr damit alles anstellen könnt:

Zu Ostern

Bald ist es wieder soweit und wir alle hoppeln durch Gärten, Parks und Wohnzimmer auf der Suche nach Eiern, die der Osterhase gelegt hat. Wer beim Nesterbau gerne mithilft kann die kleinen Eierbehausungen mit Packpapier wunderbar gemütlich auspolstern.

Für das Puppenhaus und Ähnliches

Kennt ihr schon Karlotta Koffer und ihre Familie? Ich kann sie euch gar nicht oft genug vorstellen, so sehr sind sie mir ans Herz gewachsen. Sie wohnen, wie es der Name schon verrät, in kleinen Koffern, so dass man sie zum Spielen überall hin mitnehmen kann. Für ihre Mini-Küchenblöcke habe ich mich ebenfalls an ehemaligen Packpapier-Geschenkpapier bedient.

Und nun zum absoluten Klassiker:

Geschenke verpacken mit Packpapier

Hier zeige ich euch ein paar Ideen, wie das Packpapier bei uns seinen großen Auftritt als Geschenkverpackung hat, bevor ich es mir wieder unter den Nagel reiße um es weiterzuverarbeiten:

Zu guter Letzt:

Packpapier für Etiketten

Super praktisch, wenn ihr gerne Marmeladen, Säfte und Ähnliches selbst macht: