Painted Edges – Buchvorstellung

Eine spannende Idee: Buchschnitte gestalten! Mit Aquarellfarben und ganz nach eurem eigenen Geschmack, das ist mit dem Buch Painted Edges möglich. Ob romanische Blumen-Ornamente oder verzauberter Traumwald, vom Anfang bis zum Ende ausführlich in Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt.

Painted Edges

Buchschnitt gestalten mit Watercolor

Hanna Kiel

frechverlag

ISBN 978-3-7358-8064-2

Preis 19,99 Euro (D)

128 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite*.

Buch auf einem Tischen, daneben Aquarell-Utensilien.
Cover von Painted Edges.

Das Buch Painted Edges

Bevor es mit den acht verschiedenen Projekten losgeht, bekommt ihr hier einen ordentlichen Einführungskurs zu Materialien, Ideenfindung, Vorbehandlung des Buches bis hin zu kleinen Tipps und Tricks.

Die einzelnen Projekte sind sehr abwechslungsreich gestaltet, von romantisch verspielt bis hin zu Fantasy-Motiven. Euch erwarten Projekte für einen leichten Einstieg und welche für Fortgeschrittene. Die Projekte sind im Folgenden wirklich detailreich Schritt für Schritt erklärt, so dass sie 1:1 nachgemacht werden können. Variieren ist natürlich immer erlaubt!

Auf der Instagram-Seite der Autorin Hanna Kiel bekommt ihr zudem noch viele weitere Ideen!

Das Buch und ich

Nach dem Studium des Theorie-Teils habe ich natürlich – wie so oft – eben nicht mit dem einfachsten Motiv begonnen. Ich fand die »Wandelnden Wälder« so wunderschön, dass ich sie unbedingt ausprobieren musste. Hannas Motiv lädt einfach nur zum Träumen ein!

Mit zwei Küchenbrettchen und zwei großen Klammern gab es die Impro-Version von Hannas Buchpresse. Mit Aquarellfarben aller Art bin ich nach meinen letzten Buch-Rezensionen mittlerweile sehr gut ausgestattet und so konnte ich wirklich sofort loslegen.

Die Umsetzung des ausgesuchten Projektes dauert etwas, da die einzelnen Schichten jeweils trocknen müssen. Wenn ihr aber ein kleines Plätzchen habt, wo ihr Buch und Malsachen einfach liegen lassen könnt, ist es problemlos möglich immer mal wieder in kleinen Zeit-Einheiten etwas weiter am Motiv zu arbeiten. Mir hat diese Art der Projekt-Umsetzung sogar sehr gut gefallen.

Und was soll ich sagen? Ich zeichne zwar nicht so genial wie Hanna Kiel, dennoch bin ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden und finde die Idee, Buchschnitte statt Leinwände zu bemalen einfach genial.

Fazit zu Painted Edges

Bringt Abwechslung in euer Bücherregal sowie eine weitere spannende Anwendungsidee für den Einsatz von Aquarell-Malerei.

Die Rückseite des Buches Painted Edges
Die Rückseite des Buches.

Weitere Tipps für Euch

Upcycling-Projekte zum Nachmachen

Da sich bei mir vieles ums Upcycling dreht, habe ich natürlich auch eine Idee, wie ihr euch Aquarellfarbe selber herstellen könnt. Im Beitrag »Sprühfarbe selbst gemacht« erfahrt ihr alles Weitere dazu. Und wie ihr mit dieser DIY-Farbe wunderschöne Lesezeichen aus Getränkekarton kreiert erfahrt ihr hier:

Weitere Buchtipps zum Thema Aquarell-Malerei

*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über die obige URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

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Watercolor Greenery

Watercolor Greenery ist ein Buch für alle die nicht nur ein grün bepflanztes Zuhause lieben sondern gleichzeitig lernen wollen, wie man Aquarelle gestalten kann. Mit den Vorlagen gelingt euch die Umsetzung im Nu!

Watercolor Greenery

Lieblingspflanzen mit Aquarellfarben malen

Hannah Schäfers & Maria Hoier

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-86230-447-9

Preis 19,99 Euro

96 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Blick ins Buch.

Das Cover von Watercolor Greenery mit zwei nachgemalten Beispielen daneben liegend.
Das Buch-Cover.

Das Buch Watercolor Greenery

Euch erwarten ein paar kurze Worte zum Einstieg über das Material sowie die Technik des Aquarellmalens. Darauf folgt ein Mini-Workshop zum Thema Brushlettering.

Der Übungsteil enthält zehn Zimmerpflanzen plus die Vorlagen dazu. Die einzelnen Übungen werden schrittweise erklärt, begonnen bei der Farbauswahl bis hin zum Verwässern und Übereinanderschichten der einzelnen Farben. Den Abschluss bilden fünf Projekte, wie z.B. Lesezeichen, Pflanzenstecker und Postkarten, und dies natürlich mit pflanzlichen Motiven, hier nun kombiniert mit Brushlettering.

Das Buch und ich

Ich bin immer noch in der Phase, in der ich behaupte, ich kann kein Aquarell zeichnen (also zumindest nicht frei aus der Hüfte heraus). Aus diesem Grund hole ich mir zur Zeit sehr viel Inspiration aus den unterschiedlichsten Perspektiven rund um dieses Thema, um immer tiefer in die Materie einzusteigen.

Nachgemalte Beispiele aus dem Buch Watercolor Greenery. Zwei Hängepflanzen in ihren Töpfen, sowie zwei Postkarten mit floralem Rand.
Meine ersten Übungen.

Aus diesem Grund landete Watercolor Greenery in meiner Tasche für den Herbsturlaub in einem Ferienhäuschen an der Ostsee. Ein wunderbarer Zeitvertreib, wenn ihr nichts machen wollt, außer eure Seele baumeln zu lassen.

Dank der Vorlagen werden die eigenen Resultate denen aus dem Buch sehr ähnlich. Den genauen Farbton zu treffen fiel mir manches Mal aber etwas schwer. Ich fand im Buch jedoch tolle Tipps, um z.B. ein besonders natürliches Grün anzumischen.

Fazit zu Watercolor Greenery

Klein aber fein. Euch erwarten wunderschöne Motive für alle Pflanzenliebhaber sowie wirklich sinnvolle Projekte.

Die Rückseite des Buches Watercolor Greenery mit zwei nachgemalten Beispielen danebenliegend.
Die Rückseite des Buches.

Weitere Tipps

Auch mit Upcycling-Materialien lässt es sich ganz wunderbar malen. Getränkekarton, von welchem ihr die äußerste Papierschicht abgezogen habt, eignet sich als ganz wunderbare Leinwand für die verschiedensten Projekte (z.B. Lesezeichen, Geschenkanhänger, Etiketten…). Farbe könnt ihr euch recht einfach aus leeren oder eingetrockneten Filzstiften selbst herstellen. Wie das geht, verrät euch der folgende Artikel:

Und hier geht es zu weiteren Buchtipps rund um die Aquarellmalerei sowie das Brushlettering:

Das große Aquarell-Praxisbuch

Wie cool ist das denn?! Ein Aquarell-Buch, in welches man sofort hinein malen kann, da es erstens aus Aquarell-Papier besteht und zweitens die Skizzen für die Übungsbilder schon vorgedruckt sind. Für alle Einsteiger eine absolute Empfehlung! Wer dann noch von dem Thema ‚Unter dem Meer‘ so begeistert ist wie ich, ist hier absolut richtig.

Das große Aquarell-Praxisbuch

Meerestiere

Dana Fox

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8388-3733-8

Preis 24,99 Euro

122 Seiten

Broschur mit Fadenheftung

Blick ins Buch, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Cover des Buches
Das Cover.

Das Buch

Mit 50 Projekten bringt euch Dana Fox nach einer Mini-Einweisung das Aquarell-Malen näher, ohne dass man selbst gleich ein großer Künstler sein muss. Hier dreht sich alles um das Thema Meerestiere. Für das Drumherum findet ihr hierin aber auch noch ein paar andere Unterwasser-Motive.

Die eine Hälfte einer jeden Doppelseite stellt das jeweilige Projekt, z.B. einen Pottwal, eine Qualle, eine Meeresschildkröte, ein U- oder Segelboot…. vor. Die Autorin erklärt, welche Farben sie verwendet hat und wie für das fertige Bild vorgegangen wird. Auf der anderen Seite ist das Motiv bereits schemenhaft vorgezeichnet, so dass der Lehrling sofort loslegen kann.

Das Buch und ich

Ganz ehrlich: ich traue mich noch nicht in dieses wunderschöne Buch hinein zu malen. Deshalb habe ich mir die Skizze zunächst separat auf Aquarell-Papier vorgezeichnet und bin anschließend den Anweisungen aus dem Buch gefolgt. Als erstes Projekt wurde von mir die Qualle umgesetzt, denn welches Tier verkörpert das Thema Meer besser als sie? Dieses Geschöpf, das bis zu 98% aus Wasser besteht, bewegt sich in seinem Element so anmutig wie kein anderes Tier. Und was soll ich sagen? Ruck zuck war ich fertig!

Ein Blick ins Buch zeigt wie es aufgebaut ist.
Ein Blick ins Buch zeigt das Quallen-Original.

Manche Details aus dem Ursprungsbild werden in der Anleitung nicht erwähnt. Aber so kann man selbst ein wenig experimentieren und auch seine eigenen Akzente setzen. Auch habe ich nicht die Farben aus dem Buch verwendet, sondern einfach meine eigenen, bereits vorhanden, Aquarellfarben.

Das von mir gemalte Testbild. Eine Qualle.
Mein erstes Projekt: eine Qualle

Fazit

Wer sich schnell, leicht und vollkommen unkompliziert die Prinzipien der Aquarellmalerei aneignen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Das Thema der Meerestiere passt einfach perfekt zur Technik der Aquarell-Malerei!

Die Rückseite des Buches mit dem Text des Verlages.
Das Buch von hinten.

Weitere Bücher zum Thema Aquarell

Und da die Aquarell-Malerei zurzeit meine absolute Lieblingstechnik in Sachen kreatives Gestalten ist, habe ich hier noch mehr Buchempfehlungen für euch.

Malen, Zeichnen & Drucken

Hier findet ihr eine Auswahl an Kreativ- und Bastelbüchern bei denen sich alles darum dreht, das Medium Papier zu bearbeiten. Ob es nun um das Zeichnen an sich geht – z.B. mit nur einer Linie – oder darum, mit Aquarellfarben und Brushpens gestalterisch kreativ zu sein. Auch gibt es hier tolle Bücher zu den Themen Handlettering und Kalligrafie zu entdecken.

Watercolor und Mixed Media

Hierbei handelt es sich um ein Buch für alle Aquarell-Einsteiger, die mit wenig Aufwand wunderschöne Ergebnisse erzielen wollen. Mit kleinen Tricks bekommt ihr zusätzlich richtig tolle Effekte hin. Wer Aquarellpapier, zumindest ein paar Aquarellfarben, Salz, evtl. Nagellackentferner und ein wenig Glitzer zu Hause hat, kann sofort loslegen.

Watercolor und Mixed Media

Kreative neue Techniken & Effekte

Ana Victoria Calderón

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-86230-438-7

Preis 19,99 Euro

144 Seiten

Blick ins Buch, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Cover.

Das Buch

Einleitend findet ihr eine kleine Materialkunde. Zunächst geht es um die verschiedenen Arten der Aquarellfarben (Näpfchen, Tube, flüssig und ganz spezielle Sorten). Anschließend gibt es ein paar Worte zu den Bereichen Gouache und Tusche, Pinsel und Papier. Ihr erfahrt wie man Aquarellfarbe benutzt und auf welche zwei Arten diese vermalt werden kann (nass auf nass, nass auf trocken).

Und schon geht es los mit den Experimenten. Ihr dürft dafür Farbverläufe erstellen und anschließend beobachten, was passiert, wenn z.B. Salz oder Bleiche in Kontakt mit der Farbe kommt. Ihr lernt einen ganz simplen Trick um Wolken zu zaubern und entdeckt wie sich Tusche auf der noch nassen Farbe verhält. Und wie wirkt es eigentlich wenn man Aquarellfarben mit weißer Gouache mischt? All dies und noch vieles mehr könnt ihr selbst herausfinden und entdecken.

Anschließend folgen Projekte, die sich vornehmlich mit den Themen Natur und Naturphänomene beschäftigen. Es geht um die Darstellungs-Möglichkeiten von Blitzen, Wolken, Mond und Sternenhimmel. Besonders schön finde ich das Kapitel über Edelsteine und Kristalle. Zum Schluss gibt es ein paar Ideen und Vorschläge für Mandalas, kombiniert mit getrockneten Blüten.

Das Buch und ich

Ich finde die Zeichnungen im Buch wunderschön. Der Übungsteil ist sehr übersichtlich und kurzweilig. Ihr braucht euch nur ein paar Materialien zusammenzusuchen – vieles werdet ihr bereits da haben (Salz, Nagellackentferner, Frischhaltefolie…) – und könnt loslegen. Lasst euch von den Ergebnissen überraschen und lernt, es einfach mal – im wahrsten Sinne des Wortes – laufen zu lassen. Lernt zu akzeptieren, was die Farbe macht und nicht über alles die Kontrolle haben zu wollen. Für mich ist das ein Entwicklungsprozess, durch den ich aktuell noch gehe und weshalb ich mir dieses Jahr schon mehrere Bücher zu genau diesem Thema besorgt habe (schaut dafür gerne einmal weiter unten).

Verschiedene Übungen zum Aufwärmen.

Genau wie im Buch vorgeschlagen, habe ich mir mit Masking Tape mehrere Aquarell-Papiere in verschiedene Bereiche unterteilt. Danach ging es bereits mit dem Experimentieren los. Das ging ratz fatz und hat wirklich Spaß gemacht. Ich hatte nicht alle, aber doch einige der vorgeschlagenen Materialen parat.

Das Geniale an der Experimentier-Übung ist, dass man aus dieser anschließend gleich eine Weltall-Collage umsetzten kann.

Weiterverwendung der Aufwärm-Übung zu einem Projekt.

Die Muster und Farben aus der Experimentier-Reihe eigenen sich hervorragend, um die unterschiedlichen Oberflächen und Beschaffenheiten diverser Planeten darzustellen. Dafür schneidet (oder stanzt) man einfach verschieden große Kreise aus den Versuchsfeldern aus. Für die Weltall-Hintergründe findet ihr dann im Buch drei verschiedene Vorschläge. Mit weißer Aquarellfarbe, goldenen Sprenkeln oder auch aufgeklebten Sternen wird das Bild abgerundet.

Ein Sonnensystem.

Fazit

Dieses Buch ist für alle Aquarell-begeisterten Einsteiger zu empfehlen, die auf der Suche nach anderen Motiven, als den allgegenwärtigen Blumenmustern sind. Ihr findet hierin leicht umzusetzende Übungen und wirklich wunderschöne Projekte.

Das Buch von hinten.

Noch mehr Tipps

Kreativbücher zum Thema Aquarell-Malerei

Wenn ihr noch mehr in die Materie der Aquarell-Malerei einsteigen wollt, habe ich hier zwei weitere sehr unterschiedliche Buch-Tipps für euch:

  • Bei „150 X Watercolor“ geht es um kleine Zeichnungen mit Schritt-für-Schritt Anleitungen, mit denen ihr wirklich schnell ans Ziel kommt.
  • Bei der „Kunst der Aquarell-Malerei“ geht es schon viel tiefer in die Materie, mit wesentlich anspruchsvolleren, jedoch wunderschönen, Motiven.
Aquarell-Kreativität in meinem Alltag

Einen kleinen Trick, wie ihr Aquarell-Effekte ganz ohne teure Farben und spezielles Papier hinbekommt, zeige ich euch hier. Die Lesezeichen sind ein komplettes Upcycling-Projekt und eignen sich hervorragend für den allerersten Einstieg in diese Materie:

2021 habe ich jeden Monat kreativ illustriert. Oft kamen dafür die DIY-Aquarell-Farben zum Einsatz. Hier geht es zu meinem Art-Journal:

Lesezeichen aus Getränkekarton

Dass sich leere Getränkekartons super für das Basteln von Lesezeichen eignen, habe ich euch bereits gezeigt (schaut mal weiter unten). Hier folgt nun eine weitere Version, die so ganz anders aussieht als meine erste Idee dazu. Hierbei habe ich die abgezogene Seite des Kartons mit DIY-Sprühfarbe (aus eigentlich leeren Filzstiften) besprüht. Sieht es nicht aus, als wäre der Hintergrund mit Aquarell-Farbe gestaltet worden? Ich mag diesen Effekt total.

Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.

aus Arabien

Lesen heißt durch fremde Hand träumen.

Fernando Pessoa

Falls ihr Flächen weiß lassen wollt, deckt ihr diese vor dem Besprühen einfach mit den entsprechenden Formen, z.B. auch aus Getränkekarton (die rauen Flächen werden dafür mit wenig Klebestift miteinander verklebt), ab. Nach dem Trocknen könnt ihr diese vorsichtig wieder abziehen, und voilà habt ihr ein verträumtes Gemälde.

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

[Kennt ihr die Lebensgeschichte von Heinrich Heine? Die ist wirklich spannend!]

Beschriftet ihr eure Lesezeichen dann noch mit einem schönen Spruch ist es auch schon fertig. Wer mag kann sich – je nach Geschmack – ein filigranes Bändchen anbringen.

Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten,
aus den Stuben, über die Sterne.

Jean Paul

Sprühfarbe herstellen

Wie ihr die Sprühfarbe ganz leicht selber machen könnt, erfahrt ihr hier:

Lesezeichen aus Getränkekarton – Version 1

All diejenigen, die noch nie mit Getränkekarton gearbeitet haben, finden hier eine genaue Beschreibung wie das funktioniert:

Art Journal 2021

Dieses Jahr probiere ich einmal aus, meine Erlebnisse in einem Art-Journal festzuhalten. Gerne nehme ich euch für ein paar Einblicke auf die Reise mit und teile diese (für mich vollkommen neue) Erfahrung mit euch. Wie ich das Journal aus einem alten Ordner gestaltet habe, zeige ich euch hier.

Der Jahresrückblick als Video

Mein Jahr 2021.

Das Journal aus einem alten Ordner

Upcycling at its best!

Upcycling aus einem alten Ordner.

Die einzelnen Etappen des Jahres 2021

1. Januar

Silvester 2020/2021

Der Januar beginnt ganz klassisch mit einem kleinen Feuerwerk. Dieses Jahr eher im übertragenen Sinn. Dennoch wird es ein sehr spannendes Jahr für mich werden, da mein erstes (und hoffentlich nicht letztes) Bastelbuch im Handel erscheinen wird.

Den Hintergrund habe ich mit Tinte in schwarz und blau gestaltet. Ihr entdeckt darauf unter anderem mein DIY-Konfetti aus Geschenkpapier (welches bei uns zum Großteil aus selbst-gestaltetem Packpapier besteht), aber auch drei wirklich tolle Glückskeks-Sprüche. Besonders derjenige, welcher auf meine Kreativität anspielt freut mich total. Aber auch die beiden anderen sind absolut aufbauend und dürfen mich gerne durch das Jahr hindurch begleiten und auf Kurs halten.

7. Januar

Der erste Schnee!

Ich liebe den ersten Schnee im Winter! Dieses Jahr wird das Ereignis gestalterisch festgehalten. Dafür habe ich mit einem Masking Marker (abziehbares Rubbelkrepp) Baum, Blätter und Schneeflocken gemalt, anschließend mit Tinte den Hintergrund. Den Marker kann man nach Fertigstellung des Bildes abrubbeln, so dass das Weiß des Blattes wieder zum Vorschein kommt.

Ende Januar

Mehrere Geburtstage in der Familie.

Ab Oktober kommen wir hier aus dem Feiern im engsten Familienkreis eigentlich nicht mehr heraus! Das geht nun bis Ostern so: Geburtstage, Halloween, Nikolas, Weihnachten, Silvester, noch mehr Geburtstage, Fasching und schließlich Ostern. Danach ist ein wenig Ruhe. Aber schön ist es auch. Ich liebe es, die Geschenke vorzubereiten, zu verpacken, mir tolle Speisen für die Tage zu überlegen und das alles ganz im Geheimen, damit es eine große Überraschung wird.

14. Februar

Valentinstag!

Der Valentinstag ist bei uns kein Tag ausschließlich für die Großen. Auch die Kleinen bekamen Blumen, Herzen aus Schokolade, ein tolles Essen und tolle Getränke. Wir alle haben uns an diesem Tag verwöhnt und das größte Geschenk daran war, dass wir ihn gemeinsam genießen konnten.

17. Februar

Mein allererstes Buch!

Nun endlich ist es soweit. Mein erstes Bastelbuch ist im Handel erhältlich. Ich bin unendlich gespannt, wie es ankommt, ob es sich gut verkauft und ob ich bald am nächsten Kreativ-Buch arbeiten darf.

Mitte Februar

Geburtstag und Fasching zusammen!

Wie ich im Januar schon erwähnte, hier folgt bis Ostern eine Feierlichkeit auf die nächste. Einen Geburtstag mit einer Faschingsfete zu kombinieren ist allerdings schon etwas Tolles und mit kleinen Kindern macht das alles noch mehr Spaß.

Ende Februar

Glückwunsch-Karte.

Die Glückwunschkarte landet nicht im Art-Journal, da sie verschenkt wurde, aber sie ist ebenfalls im Februar entstanden, und zwar mit Hilfe einer DIY-Kalligrafie-Feder und DIY-Farben.

Ende März

Bald ist Ostern!

Was haben wir nicht alles für das diesjährige Osterfest auf die Beine gestellt!? Wollt ihr mal einen kleinen Eindruck bekommen? Dann schaut mal hier vorbei und besucht unsere lustige Hasen-Bande, wir zeigen euch unsere bunten Ostereier und kleine Naschereien, tolle Osterkörbe und vieles vieles mehr!

Beide März-Bilder habe ich mit der Filzstift-Farbe gemalt. Ich mag sie einfach sehr! Die Matroschka hat sogar einen ganz eigenen Beitrag und entstand ebenfalls im März.

20. März

Frühlings-Beginn!

Endlich fängt der Frühling an. Gerade jetzt erwarten wir alle diese Jahreszeit so sehnlich. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen, wie wir auf unseren fast täglichen Spaziergängen und in unserem kleinen Natur-Garten die Veränderungen wahrnehmen werden und was das mit uns und unserer Laune macht.

April

Der Frühling zieht ein.

Überall beginnt es zu blühen, die Bäume werden wieder grüner. Das ist herrlich. Meine Tochter kam neulich mit einem Foto von sich aus der Schule. Sie sollten sich für ein ‚Ballon-Projekt‘ genau in dieser Pose auf den Boden legen und ablichten lassen. Eines der Testbilder bekam sie mit nach Hause. Sie schnitt es so akkurat aus, sie ist in der ersten Klasse (!), dass ich am Rest sofort Interesse als Schablone hatte. Gesprüht wurde mit meiner DIY-Farbe aus leeren Filzstiften und passend zum jetzt wirklich beginnenden Frühling überkam mich die Idee eines Rockes aus gepressten Nelken-Blüten. Mit gepressten Rosenblatt-Ballons fliegt dieses kleine Mädchen nun auf und davon und schaut sich den beginnenden Frühling von oben an.

Waldspaziergänge.

Wie wohl alle zur Zeit nutzen wir die aktuellen Umstände zu häufigen Spaziergängen. Wir entdecken gerade unsere Umgebung, in die wir vor fast drei Jahren gezogen sind. Auf einer besonders langen Wanderung stolperten wir in einen wunderbaren Wald in dem wir nun regelmäßig auf gefällten und umgefallenen Baumstämmen balancieren, durch aus Holz gebaute Tipi-Zelte schleichen und die Natur einfach richtig genießen können. Am Ende dieses Waldes gibt es sogar ein kleines verschlafenes Dorf in welchem wir neugierig in alle Gärten schauen. Nach solch einer Tour sind wir ziemlich kaputt; fühlen uns aber, als wären wir im Urlaub gewesen!

Für dieses Bild habe ich einmal ausprobiert, mit verschiedenen Teesorten (!) zu malen. Noch sieht der Wald recht herbstlich aus und die Farben, die durch die diversen Aufgüsse entstehen passen einfach wunderbar dazu. Auf diese Weise habe ich schon wieder – zusätzlich zu meiner DIY-Sprühfarbe – eine Alternative für Aquarellfarben entdeckt.

Mai

Gänseküken Missy.

Was für ein Abenteuer gleich zu Beginn der Maiferien! Auf einem unserer vielen Spaziergänge und Spielplatz-Besuche haben wir am Rande eines Sees ein kleines verlassenes Gänseküken im Schlamm gefunden. Der Fuß war offensichtlich kaputt und potentielle Gänse-Eltern weit und breit nicht zu entdecken. Ich vermute ein Hund hatte das kleine Tierchen kurzzeitig im Maul 😢. Nach einem Anruf beim Tierschutzverein – denn wir wollten uns unbedingt richtig und besonnen verhalten – hieß es, wir sollen das Tier erst einmal ’sichern‘ und dann zum Tierheim bringen. Verletzte Tiere werden von ihren Eltern oft zurück gelassen. So haben wir es zunächst nach Hause getragen. In einem Karton und einer ruhigen Ecke durfte sich das Kleine – von meinen Kindern Missy getauft – kurz erholen, Wasser trinken und Gras fressen, bis es auf die nächste Reise – mit dem Fahrrad zum Tierheim – ging. Das Küken bekam eine Untersuchung des Tierarztes, wird nun aufgepeppelt, hat sogar Gesellschaft anderer Küken und kann hoffentlich bald wieder in einem unserer vielen Seen schwimmen!

Gemalt habe ich mit meinen DIY-Sprühfarben auf Aquarell-Papier, sowie einer alt-rosa Komponente aus einem Avocado-Sud, der vom Stofffärben übrig war.

Juni

Sommeranfang!

Nun gehen die Urlaubstage los, heißes Wetter und viel Eis. Aber auch basteltechnisch lässt sich da so Einiges passend zum Thema umsetzten. Das sonnige und wirklich heiße Wetter der letzten Tage haben wir hier mit diesem tollen Sonnendruck-Papier zelebriert. Wie es uns damit erging erfahrt ihr hier:

Juli

Sommerurlaub

Im Juli drehte sich hier bei uns in der Familie fast alles um den Sommerurlaub. Die Kinder durften zum ersten Mal alleine und für eine ganze Woche zu den Großeltern, anschließend gab es eine wirklich super entspannte Woche an der Ostsee. Zum Strandurlaub habe ich mir natürlich ein Kreativ-Buch samt passenden Utensilien eingepackt, um es in Ruhe durchzuarbeiten und euch später vorstellen zu können. Aus diesem Grund habe ich mir sommerlaunige Motive ausgesucht und ausprobiert. Hier seht ihr nun eine kleine Auswahl.

Wir basteln an Lottis Küche

Der Blick aus Lottis Küche zum Ausmalen.

Außerdem habe ich mit den Kindern viel an Lottis Küche gefeilt und dabei sind einige digitale Zeichnungen entstanden. Ich muss sagen ich gewöhne mich immer mehr an diese Art zu zeichnen.

August

Sommer oder Herbst? Also von der Jahreszeit ist es ja eigentlich Sommer, aber die Temperaturen fühlen sich gerade so überhaupt nicht danach an. Es ist kalt, nass und dunkel. Ich mag den Herbst sehr, aber über ein wenig Sonnenschein hätten wir uns alle hier schon noch gefreut. Also gibt es zum Thema August ein Blätter-Bild, denn langsam geben auch die Bäume ihre Hoffnung auf warmes Wetter auf und beginnen damit ihr Laub abzuwerfen.

Der Herbst kommt!

Dieses Mal handelt es sich bei mir um eine digitale Zeichnung, denn ich habe einen Plan. Die nächsten Tage zeige ich euch, was ich mit diesem Bild und mit Hilfe eines neuen Kreativbuches anstellen kann.

September

Nun gibt es doch noch mal ein paar sommerliche Tage und wir alle genießen diese Zeit sehr. Langsam verabschieden wir uns vom Sommer und der schönen Zeit, die dieser uns beschert hat. Die letzen Blüten kommen in die Blütenpresse und es werden fleißig Samen für das nächste Jahr geerntet. Bei uns spielt sich gerade wirklich viel im Garten und Draußen ab. Selbst für mein neuestes Kreativ-Projekt – Stoffe färben mit Naturmaterialien – ging es hinaus in den Garten Blätter und Beeren sammeln. Den Rest des Suds habe ich benutzt, um verschiedenste Papiere zu tönen. Um den Abschied des Sommers bildlich festzuhalten, entstand so ein rosa gefärbtes Blatt aus dem Skizzenbuch. Auf dieses pauste ich ein Blumenmädchen (die Vorlage stammt aus diesem Buch). Spritzer meiner DIY-Sprühfarbe frischen das Ganze ein wenig auf.

Oktober

Nun geht es wirklich los mit dem Herbst. Wir rascheln durch das Laub, genießen die letzte – schon sehr tief stehende – Sonne und lieben es auf unseren Spaziergängen kleine Naturschätze mitzunehmen. Anschließend können diese zu Hause für viele kleine Basteleien herhalten. Für den Monat Oktober gibt es statt einer Zeichnung ein Foto für mein Art-Journal, und zwar von unseren mit Acrylstiften bemalten Fundstücken.

November

Das etwas größere Zobelhäschen lernt gerade fleißig Lesen. Alles was Buchstaben hat wird bestaunt und das Wort, welches dahinter steckt, entdeckt. So auch die Monatsnamen auf unserem Kalender. Diese sind dort in mehreren Sprachen zu lesen. So kam beim Vorlesen des französischen Novembre die Wort-Neuschöpfung ‚Novembeere‘ zustande. Ich sag es ja immer: Meine Kinder sind die größten Ideengeber!! Nun gibt es die MONATSBEEREN. Eine tolle Gruppe wie ich finde.

Sprühfarbe selbst gemacht

Was für eine tolle Resteverwertung! In den letzten Krümeln des Tusche-Kastens oder auch in Hülsen eingetrockneter Filzstifte steckt noch sehr viel Potential! Hättet ihr das gedacht?

Alle Farben des Regenbogens!

All diese Farben hier sind aus eigentlich leeren, vielleicht auch einfach nur eingetrockneten, Filzstiften entstanden!

Und so geht’s:

Stifte auf, Minen und Kartuschen raus und hinein ins Wasser damit! Nach ein paar Stunden erhaltet ihr einen kräftigen Farbton. Wenn ihr die Lösung direkt in Sprühflaschen (hier: leere Deo-Zerstäuber) ansetzt, könnt ihr sofort loslegen und tolle Verzierungen damit machen. Das Gleiche gilt für fast leere Tusche-Kästen: Krümel heraus kratzten, in ein wenig Wasser lösen und los geht’s mit der Sprüherei! Die Farbe aus den Tuschkästen trocknet jedoch mit der Zeit im Zerstäuber ein. Die Filzstift-Farben hingegen kann man in dieser Form ewig weiter benutzen.

Anwendung-Beispiele für die DIY-Sprühfarbe:

Alte Buchseiten und auch Taschentücher eigenen sich besonders gut für die Sprühfarbe. Die Ideen für diese Kombination sind mannigfaltig.

Sehr gerne bearbeite ich die abgezogenen Seiten von Getränkekartons mit der Filzstift-Sprühfarbe. Das macht tolle Effekte und Verläufe. Ich bin ganz verliebt in diese Technik! Hättet ihr gedacht, dass man mit Dingen, die eigentlich im Mülleimer landen (leere Filzstifte, Zerstäuber und Getränkekarton), noch solch zauberhafte Ideen umsetzen kann?

Und es lässt sich damit auch malen:

Die Farbe lässt sich nicht nur sprühen, man kann damit auch ganz hervorragend malen. Dafür schütte ich mir einfach etwas in die jeweiligen Deckel der Zerstäuber, vermale sie mit einem Pinsel und wenn ich fertig bin, schütte ich die übrig gebliebene Farbe wieder zurück in die Sprühflasche. So wird nichts verschwendet und die Farben sind bereit für ihren nächsten Einsatz!

Noch mehr Tipps

Noch mehr Frühlingsdeko

Drahtbügel, Origami und Sprühfarbe? Hier geht es zu einem weiteren goldigen Projekt für den Frühling:

Mit Sprühfarbe kreativ werden

Für die Kleinen:
Und die Großen: