Papier trifft Faden

Auf die Idee Papier zu besticken muss man erst einmal kommen! In dem Buch «Papier trifft Faden» passiert genau das – und zwar mit abwechslungsreichen Ideen für die verschiedensten Zwecke. Eine ganz klassische Technik wird hier ganz neu interpretiert. Geschenktüten oder Geschenkpapier, Dekoratives oder Pragmatisches? Sucht euch was aus! Vieles ist möglich.

Papier trifft Faden

Buchseiten bunt bestickt

Anka Brüggemann

Haupt Verlag

ISBN 978-3-258-60248-6

Preis 26,00 Euro (D)

160 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Buch »Papier trifft Faden« von vorne. Daneben eine dadurch inspirierte bestickte Papiertüte aus einer alten Buchseite.
Das Cover des Buches «Papier trifft Faden».

Das Buch Papier trifft Faden

Das Buch beginnt mit Tipps und Tricks, z.B. wie ihr Buchseiten altern lassen könnt. Denn nicht immer hat man vergilbtes Papier zur Hand, obwohl dieses gerade für die im Buch vorgestellten DIYs wunderschön aussieht. Auch cool: Wie ihr euch eine Prickelnadel baut, ohne extra eine kaufen zu müssen. Bei mir liegt nämlich ebenfalls ein Modell der Marke ‚Eigenbau‘ herum…

Darauffolgend erklärt euch die Autorin, was ihr für die vorgestellten Ideen braucht sowie viele Sticharten mit detaillierten Einzelschritten in Text und Bild. Und schon starten die 25 abwechslungsreichen Projekte. Meine persönlichen Highlights aus dem Buch zeige ich euch in der folgenden Übersicht:

Das Buch und ich

Als allererstes und zum Herantasten an das Thema habe ich mich für eine Mini-version der bestickten Papiertüte entschieden. Auf die Schnelle hatte ich jedoch nur ein Buch mit Klebebindung zur Hand. Aus diesem Grund konnte ich nur eine Buchseite für die gesamte Tüte benutzen. Während im gezeigten Beispiel aus dem Buch «Papier trifft Faden» eine Doppelseite aus einem Werk mit genähter Bindung verwendet wird. Dazu noch mit wunderschöner alter Schrift. So ist dann auch der Text ‚richtig herum‘. Nichtsdestotrotz finde ich die Mini-Variante, mit gedrehter Schrift doch auch recht akzeptabel.

Blick ins Buch »Papier trifft Faden«
Modelle im Vergleich.

Die Anleitung war äußerst leicht verständlich und ließ sich somit einwandfrei nachmachen. Die kleinen Knötchenstiche habe ich zudem einfach nebenbei in einer Kaffeepause fabriziert. Kleine Randbemerkung: Die ersten Knötchen sind -wie immer nach längerer Stick-Pause – im Nirvana verschwunden. Ein, zwei YouTube-Videos später hat es dann wieder ganz einwandfrei geklappt. Also nicht verzweifeln und einfach einmal ausprobieren!

Papiertüte aus einer alten Buchseite, bestickt mit Blüten aus Knötchenstichen.
Bestickte Papiertüte und DIY-Ahle.

Ich finde das kleine Papiertütchen ist wirklich ganz zauberhaft geworden. Kaufen musste ich für dieses Mini-DIY übrigens gar nichts. Alte Bücher lagern hier sowieso im Vorrat zum Verbasteln und die Garne stammen aus meinem wunderbaren Nähkästchenfund.

Fazit zu Papier trifft Faden

Spannende und abwechslungsreiche Ideen, um Papier mal auf eine ganz andere Weise zu verarbeiten. Mir persönlich gefallen vor allem die Blumen-Motive am besten.

Buch »Papier trifft Faden« von hinten. Daneben eine dadurch inspirierte bestickte Papiertüte aus einer alten Buchseite.
Das Buch «Papier trifft Faden» von hinten.

Weitere Buchtipps für Euch

Wenn ihr nun ganz neugierig geworden seid, wie sich Papier auf weitere Arten und vor allem ganz ungewöhnlich verarbeiten lässt, habe ich hier noch ein paar zusätzliche Tipps für euch. Papier kann nämlich nicht nur bestickt werden, nein, auch Häkeln mit Papier und Körbe-Flechten sind möglich. Vor allem Zeitungspapier lässt sich hierfür gut – und vor allem äußerst nachhaltig – verarbeiten.

Wer noch mehr Ideen zum Sticken braucht und vor allem auf der Suche nach kleinen Motiven ist, um möglichst schnell zum Ziel zu kommen, stöbert sich gerne einmal durch folgende Buchtipps:

Weitere DIY-Ideen zum Thema Papier


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Hoop Art – Buch zum Sticken lernen

Ich glaube langsam, man kann gar nicht genug Stick-Bücher haben! Hoop Art ist nun mein drittes Buch zu diesem Thema und auch dieses hier hat seinen ganz eigenen Reiz. Florale Ideen, Buchstaben oder witzige Icons, die Abwechslung ist groß. Vorlagen zum direkten Aufbügeln runden das Paket ab.

Hoop Art

20 angesagte Stickprojekte mit Vorlagen

Christin Morgan

stiebner

ISBN 978-3-8307-0996-1

128 Seiten

Preis 19,90 Euro

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Blick ins Buch.

Buch auf einem mit Blumen besticktem Pullover plus Stick-Utensilien.
Cover des Buches: Hoop Art.

Das Buch Hoop Art

Die Blumen-Motive, die ihr auch auf dem Titelbild sehen könnt, haben es mir besonders angetan. Außerdem erwarten euch im Buch Regenbogen und Konfetti für viel gute Laune. Andere Motive vermitteln Botschaften durch witzige Icons oder Buchstaben (Girlande, Monogramm). Die 20 Projekte sind nach den Themenwelten »Im Rahmen«, »Für dich« und »Für Zuhause« aufgeteilt: euch erwarten Servietten, Blumentöpfe, Kissenbezüge, Motive im Stickrahmen und weitere Ideen, die hier noch nicht verraten werden sollen.

Für die Projekte gibt es detaillierte Stepfotos sowie klare aufgeräumte, aber farbenfrohe Moodbilder. Die zweite Hälfte des Buches beschäftigt sich mit den Grundlagen. Auf den letzten Seiten befinden sich die Motive zum Abpausen und ganz hinten überrascht euch eine Papiertüte mit den Vorlagen zum Aufbügeln.

Das Buch und ich

Wie schon zuvor habe ich mit Hilfe der Stickerei ein Loch in einem gebraucht gekauften Pullover verstecken wollen. Hierfür haben sich die kleinen Blumen mit dem sog. Spinnwebstich angeboten. Mit der ersten Blüte wurde das Loch verdeckt, die weiteren kamen für ein stimmiges Bild hinzu. Zum Schluss habe ich noch ein paar weiße Knötchenstiche verteilt. Das gab den letzten Pfiff. Für solch ein Motiv muss man schon etwas mehr Zeit einplanen, aber wenn man wie ich im Sommer damit beginnt, auf der heißen Terrasse, wenn ihr euch eh nicht bewegen und nur sitzen mögt, das perfekte Projekt. Mit diesem Buch könnt ihr auf diese Weise ein defektes Klamottenteil nach dem anderen abarbeiten und seit gerüstet für die irgendwann wieder kommenden kälteren Tage!

Empfohlen wurde, sich für die Blüten einen Kreis vorzumalen. Das war etwas schwierig auf dem grobmaschigen Stoff und hätte eigentlich – meines Erachtens – gar nicht Not getan.

Was mir nach der vorherigen Lektüre von zwei anderen Stickbüchern bei Hoop Art aufgefallen ist, ist, dass hier immer mit dem ganzen Faden gearbeitet wird. Man könnte ihn nämlich auch in seine einzelnen Fäden aufdröseln und auf diese Weise mit dünneren Garn – für feinere Arbeiten – arbeiten. Dem Anfängern unter euch ist das aber wahrscheinlich egal und diejenigen, die sich schon etwas auskennen, passen den Faden einfach so an, wie sie das möchten.

Fazit

Abwechslungsreiche Inspiration für die verschiedensten Projekte.

Weitere Tipps

Sticken im Mini-Format

Eine Buchempfehlung für alle, die das Sticken lernen wollen, aber gleichzeitig nur wenig Geduld haben. Mit diesen kleinen Bildern ist man auch als Anfänger fix fertig. Dadurch, dass die Motive als Knöpfe, Pins oder Flicken daherkommen, können sie schnell jede Lieblingsklamotte verschönern und ein wahres Highlight daraus machen. Und auch Fortgeschrittene Stickbegeisterte werden hier auf ihre Kosten kommen.

Sticken im Mini-Format

Buttons, Knöpfe und Bilder mit detailreichen Motiven liebevoll verzieren

Irem Yazici

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8410-6647-3

128 Seiten

17,99 Euro

Softcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Cover.

Das Buch

Das Buch beginnt mit einer kurzen Aufzählung, was ihr alles zum Sticken der Mini-Motive braucht, und bietet eine kleine Erklärung, wie die Pins (im Buch Buttons genannt) und Knöpfe bezogen werden. Es folgen ein paar Infos zu den Themen Flicken (die Form ist dem Motiv angepasst) und Aufnäher (sind alle rund).

Und schon geht es los mit den Schritt-für-Schritt-Anleitungen (Fotos und Text) für die Motive und deren Umsetzung. Es erwarten euch zunächst drei Miniaturen. Das sind richtige Bilder mit einem Durchmesser von gerade einmal acht Zentimetern. Der Wald, die Wüstenlandschaft und der Sonnenuntergang verbleiben einfach im Stickrahmen, welcher nun als Bilderrahmen dient. Es folgen fünf Ideen für Mini-Buttons (Pins) und fünf Vorschläge für beziehbare Knöpfe. Zu guter Letzt findet ihr Anleitungen für sechs Flicken und vier Statement-Aufnäher. Beispiele dafür seht ihr bereits auf dem Cover und der Rückseite des Buches.

Das Buch von hinten.

Für alle Stick-Anfänger folgt eine kurze Übersicht der einzelnen Sticharten, mit Fotos, Skizzen und Text. Auch die verschiedenen Transfertechniken, sprich wie die Motive auf den Stoff kommen, werden erläutert.

Zum Ende findet ihr all die Vorlagen zum Abpausen. Hier entdeckt hier jedoch noch viel mehr Ideen, als im Erklär-Teil gezeigt wurden und das ist großartig. Als kleines Highlight befindet sich auf der letzen Seite eine kleine eingeklebte Papiertasche mit den Vorlagen als Bügel-Transferfolien.

Das Buch und ich

Wie kommt das Motiv auf den Stoff?

Ich bin übrigens ein absoluter Stick-Anfänger! Für mein erstes Projekt aus diesem Buch hatte ich mich – wie sollte es auch anders sein – für ein Upcycling-Projekt entschieden. Und somit musste hierfür unbedingt der Rest einer alten Jeanshose weiterverwertet werden. Auch farblich habe ich eine andere Kombination für die Stickgarne gewählt. Das Aufbügeln der Motive mit Hilfe der beigefügten Transferfolie hat bei mir auf dem Jeansstoff nicht so gut geklappt. Das kann durchaus an mir oder dem Stoff liegen. Denn als nächstes probierte ich das Übertragen mit Transferpapier aus meiner Nähecke, welches extra für dunklen Stoff geeignet sein soll. Das Ergebnis war ebenso naja. Wahrscheinlich braucht es für diese Methoden wirklich ein sehr glattes Gewebe.

Vorher.

Somit habe ich für dieses Stickprojekt, wie zuvor schon bei meinen bestickten Topflappen, einen kleinen Trick angewandt. Dieser scheint auch gar nicht so ungewöhnlich zu sein, denn er wird genauso im vorliegenden Buch bei den Transfermethoden beschrieben. Hierfür wird selbstklebendes Stickflies auf die Oberseite des Stoffes aufgebracht, anstatt es (zur Stabilliseurng von dünnen Gewebe) von unten anzubringen. Auf diesem weißen Material kann man ganz hervorragend mit herkömmlichem Kohlepapier die Motive übertragen.

Das Sticken – Genaues Lesen erwünscht

Da ich viel zu ungeduldig war (räusper, räusper) habe ich sofort loslegt und die Einleitung nur knapp überflogen. Deshalb wurde mein erstes Motiv – der kleine Falter – auch etwas wulstig. Erst nach und nach habe ich verstanden, was die Autorin mit ‚einen Faden‘ oder ‚zwei Fäden‘ meinte: ein Stickfaden an sich besteht nämlich aus sechs einzelnen Fäden und um die Motive so filigran zu bekommen benutzt Irem eben nur einen, oder auch zwei, manches Mal auch mehr aus diesem einen Ursprungsfaden. Das erklärt sie auch genauso im einleitenden Kapitel. Das Mini-Eis-Motiv klappte dann, nachdem ich diesen Fehler meinerseits bemerkt hatte, schon wesentlich besser. Diese zwei Motive und ihre Umsetzung werden im Buch ganz genau erklärt.

Nachher.

Der Regenbogen entstammt einer Vorlage aus dem Buch und kommt ohne Anleitung daher. Dieser wurde von mir mit einem sogenannten Plattstich ausgefüllt.

Als letztes, machte ich mich noch einmal an den Falter. Und siehe da, mit weniger Faden-Material kommt es schon eher an das Original heran. Allerdings habe ich bei den kleinen Pünktchen auf den unteren Flügeln mal wieder nicht genau gelesen: statt kleinen Geradstichen habe ich einfach kleine Knötchen gesetzt. Ich sollte aufmerksamer werden! Aber vielleicht war ich so stolz, dass ich die Knötchen nach einem wirklich guten YouTube-Video (von ‚Pumora stickt‘), endlich drauf hatte, dass ich mit dieser Stichart einfach nicht mehr aufhören konnte. Vorher verschwanden meine Knötchen immer spurlos und auf Nimmerwiedersehen. Hierfür brauchte ich also noch etwas zusätzliche Erklärung.

Den dicken Jeansstoff mit den beziehbaren Knöpfen zu kombinieren, war eine kleine Herausforderung. Aber mit Hilfe einer Zange ging es dann doch ganz gut. Kleiner Tipp: hier also lieber mit etwas dünnerem Stoff beginnen.

Und verrückt, wie klein die Motive dann wirklich sind, oder? Im Buch sind sie viel größer dargestellt, damit man alle Details gut erkennen kann.

Mein fertiges Ergebnis im Vergleich.

Fazit

Dieses Buch ist für Stick-Anfänger und Fortgeschrittene geeignet und besticht mit vielen tollen Ideen für eine frustfreie und schnelle Umsetzung.

Weitere Ideen zum Thema Sticken

Weiter oben habe ich es schon erwähnt: der Trick mit dem Topflappen. Hierbei ging es um das Freihandsticken an der Nähmaschine. Alte Topflappen wurden bei diesem Projekt von mir mit Jeansresten und einem Oneline-Motiv aufgehübscht. Alles Weitere dazu und auch ein Video des Stickvorgangs könnt ihr hier entdecken:

Und wo kam dieses wunderschöne Oneline-Motiv für den Schmetterling her? Aus diesem klasse Buch mit ebensovielen Motivvorlagen zum Abpausen und Lossticken! Hier wird zwar hauptsächlich aber nicht ausschließlich Stoff bestickt. Schaut einfach einmal selbst, was sich die zwei Autorinnen alles haben einfallen lassen:

Topflappen-Upcycling & One Line Art

Aus alten Topflappen, die einmal aus der Not heraus auf einem Flohmark gekauft wurden, habe ich mir im Sommer wunderschöne Neue gezaubert. Hierbei konnte ich alte Materialien aufbrauchen und die Topflappen benutze ich nun viel lieber als vorher.

Wie habe ich das gemacht?

Ich verpasste den alten Lappen einfach ein neues Outfit, indem ich eine neue Außenhülle – aus einer alten Jeans – herum genäht habe. Hierbei kam es zum ersten Einsatz meines Freihand-Nähfußes an der Nähmaschine. Denn mit diesem entstand der One-Line-Schmetterling. Für eine schöne Steppoptik ist das Flattertier mit dem Futter (dem alten Topflappen) vernäht.

Ohne Tricksen geht es nicht

Ich musste allerdings einen kleinen Trick anwenden, ohne welchen der Jeansstoff immer fürchterliche Stoff-Falten, wenn nicht sogar Berge, vor dem Nähfuß gebildet hätte. Anstatt das Stickvlies unter dem Stoff anzubringen, wo es eigentlich hingehört, habe ich ihn auf den Stoff geklebt. Das hatte zudem den Vorteil, dass ich mir easy peasy mit Kohlepapier die Schmetterlings-Vorlage aus einem Buch darauf pausen konnte, denn Transferpapier für Stoff besitze ich (noch) nicht. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Die neuen Topflappen.

Der letzte Schliff

Für die neue Aufhängung der Topflappen habe ich mich an einem alten Gürtel bedient, welcher mittlerweile komplett auseinander fällt… Ein paar Waschgänge braucht es noch, bis auch das letzte Stück Vlies aus der Mitte des Schmetterlings heraus gewaschen ist. Aber ich mag sie jetzt schon: die alten neuen Topflappen!

Freihandsticken mit der Nähmaschine

Wollt ihr mit mir mal einen Blick unter die Nähmaschine wagen? 🔎

Schmetterling sticken an der Nähmaschine.

Wie im Buch beschrieben, habe ich mehrfach über die gleiche Stelle gestickt. So kommt das Bild viel mehr zur Geltung. Dass man die Linie nicht immer genau trifft ist auch nicht schlimm, das gehört zu dieser Art des Stickens dazu und sorgt für eine wunderschöne Optik.

One-Line-Bilder funktionieren natürlich auch für das händische Sticken. Hier kann man richtig dickes Garn nehmen und fährt die Linie nur einmal ab. Und auch gemalt sind die Motive einfach der Hammer! Ich bin absoluter Fan von dieser Art zu malen und ihr werdet hier demnächst noch mehr davon entdecken…

Wollt ihr wissen aus welchem Buch ich die Vorlagen für Schmetterling und Katze habe? Hier geht es zu einer ausführlichen Vorstellung:

Buchtipp: „One Line Drawings“

Einfach gestickte Trenddesigns für Fashion und Homedeko

Grenzt das nicht an Zauberei, wenn man mit nur einer einzigen Linie ein wunderschönes Bild malen kann? Ich fand die Idee total faszinierend und wollte das unbedingt auch einmal ausprobieren. Mit diesem Buch in meinen Händen ist das schnell umzusetzen.

Das Cover.

Buchtipp: „One Line Drawings“

Einfach gestickte Trenddesigns für Fashion und Homedeko

Martina Unterfrauner & Nuray Hatun

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8410-6631-2

Preis 16,99Euro

96 Seiten

Softcover mit Seitenklappen

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Das Buch

Hierin findet ihr über 30 Motive, die aus nur einer einzigen Linie bestehen. Diese kann man sich in größer, kleiner oder 1:1 übertragen. Für die großen Motive gibt es zwei DIN A0 Bögen im Buch. Eine kleinere Version dessen findet ihr oft auf den jeweiligen Seiten. Alle anderen Größen kann man sich problemlos durch größer und kleiner Kopieren herstellen. Wer Transferpapier da hat kann sofort loslegen.

Es beginnt mit ein paar einleitenden Worten zum Thema und dessen Grundlagen, sowie zu Garnen, Stoffen und Hilfsmitteln. Wichtig sind auch die verschiedenen Grundstiche mit denen das Sticken erfolgt, auch werden Handsticken und Sticken mit der Nähmaschine kurz erläutert.

Anschließend könnt ihr verschiedenste bestickte Gegenstände entdecken und bestaunen. Zumeist Kleidungsstücke wie Kleider, Pullis, T-Shirts und Taschen aber auch eine Holzkiste und eine Vase werden gezeigt.

Meine Umsetzung

Eine neue alte Kissenhülle.

Ich habe mich für das Katzenmotiv entschieden, welches gar nicht kitschig sondern einfach ganz elegant daher kommt und dieses mit einen ganz normalen Rückstich auf einen schlichten Kissenbezug gestickt.

Da mir das Katzen-Motiv so gut gefallen hat, gab es ein weiters Upcycling: Dazu habe ich ein altes Kinderpuzzle mit blauer Acrylfarbe übermalt, anschließend mit Kohlepapier das Motiv vom Vorlagen-Bogen auf das Puzzle übertragen und mehrmals mit weißem Lackstift nachgezeichnet. Zusätzlich bekam das Puzzle noch einem kleinen Pompon als Farbflecks.

Ein neues altes Puzzle.

Also ich werde das noch viel viel öfters machen, denn man kommt hier schnell zu einem wunderschönen Ergebnis und auch einfach zum Malen sind die Motive wahnsinnig schön. Als nächstes werde ich endlich das Freihandsticken an der Maschine angehen, mit der kleinen süßen Schmetterlings-Vorlage aus dem Buch 😉.

Fazit:

Dieses Buch bietet viele Ideen, was die Motive anbelangt, aber auch, was mit diesen alles bestickt werden kann. Ich bin begeistert, von dieser Art zu malen.

Das Buch von hinten.

Nachtrag

Meine Schmetterlings-Umsetzung mit dem Freihand-Nähfuß ist fertig! Aus alten Topflappen gab es hübsche Neue! Ein kleiner Kniff hat mir das Leben sehr vereinfacht. Wer neugierig geworden ist, klickt einfach mal hier:

Und wer jetzt immer noch nicht genug vom Thema Oneline hat, darf sich mit diesem Buch befassen, in dem ihr lernen könnt, wie ihr Kunstwerke aus nur einer Linie selbst kreieren könnt: