Nach der Lektüre dieses Buches bekommt ihr Lust und vor allem den Mut zu einer Unternehmensgründung im Kreativbereich! Das Buch liefert Einiges an Infos, Tipps, Checklisten, Anlaufstellen, Internetseiten und vieles Mehr. Auf herzliche Weise erzählt Dunja Supp zudem von ihrer eigenen Unternehmensgründung eines süßen Ladelis zwischen Bad Kreuznach und Frankfurt am Main. Ihr erfahrt hierin alles über die Basics und wirklich wichtigen Dingen, die ihr wissen müsst, wenn auch ihr euer eigenes Business im Kreativbereich aufbauen wollt.
Das Buch unterteilt sich in zwölf Kapitel, die euch die wichtigsten Grundlagen rund um die Unternehmensgründung im Kreativbereich vermitteln. Es ist bis oben hin vollgepackt mit den wichtigsten Schlagwörtern, die ihr für eine Unternehmensgründung braucht. Grob lässt sich der Aufbau in drei Hauptbereiche einteilen:
Kleiner Blick ins Buch »Mein Kreativ-Business«.
Unternehmensgründung – die ersten Gedanken
In den vorderen Kapiteln erwarten euch die ersten Gedanken, die ihr euch rund um eine Unternehmensgründung machen solltet. Ein kleiner Fragenkatalog an euch soll klären, ob ihr überhaupt der Typ für die Gründung eines eigenen Business seid. Es geht um viele rechtliche Grundlagen, Unternehmensformen sowie Steuern. Und auch ganz praktische Dinge, wie zum Beispiel das Erstellen von Rechnungen, werden geklärt.
Unternehmensgründung – es wird konkreter
Im mittleren Teil erklärt Dunja Supp die Grundlagen rund um die Themen Sortimentsaufbau, Vertriebswege, Preiskalkulation, Umsatzplanung, Finanzpolster etc. Ein besonderes Schwerpunkthema erwartet euch im Kapitel »Workshops«. Eine wichtige Einnahmequelle vieler Kreativer. Im Weiteren werden zudem die Bereiche Sichtbarkeit und Social Media gestreift. Als wichtiges Extra erwarten euch praktische Hinweise zur Gestaltung eurer Produktbilder und warum ein eigenes Branding so wichtig ist.
Weiterführende Gedanken rund um eure Unternehmensgründung
Die letzen Kapitel geben einen kleinen Ausblick auf die Zeit, wenn euer Laden läuft. Wie könnt ihr mit Krisen umgehen oder auch mit Konkurrenz? Wie organisiert ihr euch selbst? Es folgt ein Aufruf zur Selbstreflexion und ständigen Weiterbildung in eurem Fachgebiet. Am Ende des Buches erwarten euch hilfreiche Weblinks sowie Tipps für weiterführende Literatur rund um das Thema Selbstständigkeit und Unternehmensgründung.
Das Buch und ich
Nach der Lektüre dieses Buches fühle ich mich nun wesentlich sicherer, was das Thema Unternehmensgründung anbelangt. Dass das eigene Business nicht sofort im Hauptberuf erfolgen muss, sondern auch als Nebenerwerb begonnen werden kann, ist ein aufbauender und wirklich hilfreicher Tipp aus Dunjas Buch. So kann sich jeder langsam an das Thema der Selbstständigkeit heranwagen und auch in Mini-Schritten, mit wenig Risiko diesen Weg beschreiten.
Die Lektüre des Buches hilft auf jeden Fall ungemein, um den Denkprozess im Kopf anzustoßen, seine eigenen Ideen immer weiter zu manifestieren und so ein genaueres Konzept zu erarbeiten.
Schön an dem Buch ist auch, dass es nicht nur um reine Wissens-Vermittlung geht, sondern zwischendrin, sozusagen als kleines Schmankerl, ein paar Mini-DIY-Ideen darauf warten entdeckt zu werden. Nach all den Fakten lockern diese Anleitungen den Text ungemein auf. Auf diese Weise vermittelt die Autorin zusätzlich ihre Leidenschaft für das Nähen, den Umgang mit Stoffen sowie für das Selbermachen.
Eine Nähidee zum Nachmachen on top.
Dunja Supp hat eine herzensgute Art zu schreiben. Ich bekam beim Lesen das Gefühl, dass sie eine wahre Menschenfreundin ist und sie mit diesem Ratgeber wirklich helfen möchte, eure Idee auf eigene Beine zu stellen. Sie ist ein Verfechter kleiner individueller Läden mit viel Herz, Seele und der Liebe zum Detail. All das werdet auch ihr beim Lesen spüren. Und vielleicht ist das Buch bei euch ja tatsächlich der Startschuss in die eigene Unternehmensgründung?!
Fazit
Für alle, die im Kreativbereich mit einer Unternehmensgründung liebäugeln, als allerersten Einstieg absolut zu empfehlen.
Weihnachten ohne Sterne? Das geht gar nicht! Wie ihr diese nachhaltig selber herstellen könnt, aus Materialien, die ihr alle Zuhause habt, zeige ich euch in meinem neuesten Buch. Hierin wird Packpapier, alten Zeitungen und Buchseiten, auch Jeans, Altglas und leeren Plastikbehältern ein neues weihnachtliches und sterniges Leben eingehaucht.
Bis in den Mai hinein herrschte hier im Zobelhäuschen – nur für euch – das reinste Weihnachts-Sterne-Chaos. Nun langsam wandert die letzte Weihnachtsdeko in den Keller. Habe ich damit jetzt irgendeinen Rekord gebrochen??
Euer Weg zu den Upcycling-Sternen
Ab sofort könnt ihr mein zweites Kreativ-Buch im Handel erwerben. So habt ihr genügend Zeit, euch bis Weihnachten mit reichlich selbstkreierten Sternen einzudecken!
Oder ihr unterstützt beim Kauf die kleinen Buchläden bei euch um die Ecke und bestellt es euch dort. Für alle Hamburger unter euch habe ich einen kleinen, aber feinen Geheim-Tipp: Bei Ida von Behr erwartet euch viel Liebe zum geschriebenen Wort.
In diesem Buch dreht sich alles rund um das Thema Sterne: Um nachhaltige Sterne, um geupcycelte Sterne, um Sterne, die teils aus den verrücktesten Materialien entstanden sind. Ihr findet darin viele – neu interpretierte – Klassiker. Zudem warten spannende – vollkommen neue – Ideen darauf auch euer Zuhause für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit des Jahres vorzubereiten.
Fast 40 verschiedene Stern-Interpretationen sind es letztendlich geworden und ich hätte noch viel viel mehr machen mögen!! Zusätzlich gibt es weiterführende kleine Mini-Ideen und sogar ein paar weihnachtliche Back-Rezepte. Ein Rundum-Wohlfühlpaket für alle Weihnachtsfans also.
Lege sofort mit dem Sterne-Basteln los!
Mir ist es besonders wichtig, dass du sofort mit den Projekten loslegen kannst, ohne dir erst etwas Spezielles dafür besorgen zu müssen. Denn darum sollte es beim Upcycling gehen: mit dem zu arbeiten, was da ist. Sei erfinderisch und flexibel bei den Materialien, verziere die Projekte weiter oder wandle sie ab! Die Anleitungen dafür dürfen dich inspirieren, sollen dich jedoch nicht einengen. Am Ende des Buches findest du ein paar Vorlagen mit verschieden Sternen. Entscheide selbst, welche Größen und Formen du nimmst. Passe an und kombiniere – ganz nach deinem Geschmack.
Ich wünsche dir mit diesem Buch und den Projekten darin viel Spaß und hoffe du findest reichlich Inspiration und Ideen für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit im Jahr.
Ein kleines Extra – mal mit, mal ohne Sterne
Um erst einmal in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen, kannst du es dir mit dem Buch so richtig gemütlich machen und dir eine behagliche Weihnachtsstimmung schaffen. Ich finde, mit selbst gebackenen Kleinigkeiten funktioniert das am allerbesten. Deshalb wirst du zu manchen Projekten kleine Rezeptideen finden, welche dir die Zeit bis Weihnachten – zusätzlich zum kreativen Gestalten – versüßen werden. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken!
Um erst einmal in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen, kannst du es dir mit dem Buch so richtig gemütlich machen und dir eine behagliche Weihnachtsstimmung schaffen. Ich finde, mit selbst gebackenen Kleinigkeiten funktioniert das am allerbesten. Deshalb wirst du zu manchen Projekten kleine Rezeptideen finden, welche dir die Zeit bis Weihnachten – zusätzlich zum kreativen Gestalten – versüßen werden. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken!
Pressestimme – Heilbronner Stimme
Eine kleine Rezension
Auf pirlipause.de findet ihr eine kleine Rezension zu den nachhaltigen Weihnachtssternen und warum dieses Buch euch nicht nur zur Weihnachtszeit Freude macht. (Weitere Rezensionen findet ihr auch auf amazon.de)
Die Variationen der Strohsterne von Dorothea sind wunderschön geworden. Schaut unbedingt einmal bei ihr vorbei!
Was wäre die Adventszeit ohne Stern-Deko! Besonders praktisch und kostengünstig wird die Weihnachtsbastelei, wenn man dabei zu nachhaltigen Materialien greift: Aus alten Zeitungen, herumliegender Pappe, angeschnittenen Papierbögen oder übrig gebliebenem Draht lassen sich zauberhafte Faltsterne, filigraner Baumschmuck, selbstbedrucktes Stern-Geschenkpapier und viele weitere sternförmige Deko-Elemente basteln. Lasst das Sterne-Fieber beginnen!
Weihnachten ohne Sterne? Das geht gar nicht! Wie ihr diese nachhaltig selber herstellen könnt, aus Materialien, die ihr alle Zuhause habt, zeige ich euch in meinem neuesten Buch. Hierin wird Packpapier, alten Zeitungen und Buchseiten, auch Jeans, Altglas und leeren Plastikbehältern ein neues weihnachtliches und sterniges Leben eingehaucht.
Bis in den Mai hinein herrschte hier im Zobelhäuschen – nur für euch – das reinste Weihnachts-Sterne-Chaos. Nun langsam wandert die letzte Weihnachtsdeko in den Keller. Habe ich damit jetzt irgendeinen Rekord gebrochen??
Euer Weg zu den Upcycling-Sternen
Ab August könnt ihr mein zweites Kreativ-Buch im Handel erwerben. So habt ihr genügend Zeit, euch bis Weihnachten mit reichlich selbstkreierten Sternen einzudecken! Wer mag, kann das Buch hier vorbestellen.
Oder ihr unterstützt beim Kauf die kleinen Buchläden bei euch um die Ecke und bestellt es euch dort. Für alle Hamburger unter euch habe ich einen kleinen, aber feinen Geheim-Tipp: Bei Ida von Behr erwartet euch viel Liebe zum geschriebenen Wort.
Weihnachtssterne – einfach nachhaltig
Weihnachtssterne – Einfach nachhaltig!
Was dich im Sterne-Buch erwartet
In diesem Buch dreht sich alles rund um das Thema Sterne: Um nachhaltige Sterne, um geupcycelte Sterne, um Sterne, die teils aus den verrücktesten Materialien entstanden sind. Ihr findet darin viele – neu interpretierte – Klassiker. Zudem warten spannende – vollkommen neue – Ideen darauf auch euer Zuhause für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit des Jahres vorzubereiten.
Fast 40 verschiedene Stern-Interpretationen sind es letztendlich geworden und ich hätte noch viel viel mehr machen mögen!! Zusätzlich gibt es weiterführende kleine Mini-Ideen und sogar ein paar weihnachtliche Back-Rezepte. Ein Rundum-Wohlfühlpaket für alle Weihnachtsfans also.
Lege sofort mit dem Sterne-Basteln los!
Mir ist es besonders wichtig, dass du sofort mit den Projekten loslegen kannst, ohne dir erst etwas Spezielles dafür besorgen zu müssen. Denn darum sollte es beim Upcycling gehen: mit dem zu arbeiten, was da ist. Sei erfinderisch und flexibel bei den Materialien, verziere die Projekte weiter oder wandle sie ab! Die Anleitungen dafür dürfen dich inspirieren, sollen dich jedoch nicht einengen. Am Ende des Buches findest du ein paar Vorlagen mit verschieden Sternen. Entscheide selbst, welche Größen und Formen du nimmst. Passe an und kombiniere – ganz nach deinem Geschmack.
Upcycling-Sterne-Bastelspaß.
Ich wünsche dir mit diesem Buch und den Projekten darin viel Spaß und hoffe du findest reichlich Inspiration und Ideen für die beste, gemütlichste und kreativste Zeit im Jahr.
Ein kleines Extra – mal mit, mal ohne Sterne
Um erst einmal in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen, kannst du es dir mit dem Buch so richtig gemütlich machen und dir eine behagliche Weihnachtsstimmung schaffen. Ich finde, mit selbst gebackenen Kleinigkeiten funktioniert das am allerbesten. Deshalb wirst du zu manchen Projekten kleine Rezeptideen finden, welche dir die Zeit bis Weihnachten – zusätzlich zum kreativen Gestalten – versüßen werden. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken!
Der Klappentext
Was wäre die Adventszeit ohne Stern-Deko! Besonders praktisch und kostengünstig wird die Weihnachtsbastelei, wenn man dabei zu nachhaltigen Materialien greift: Aus alten Zeitungen, herumliegender Pappe, angeschnittenen Papierbögen oder übrig gebliebenem Draht lassen sich zauberhafte Faltsterne, filigraner Baumschmuck, selbstbedrucktes Stern-Geschenkpapier und viele weitere sternförmige Deko-Elemente basteln. Lasst das Sterne-Fieber beginnen!
Ein Blick ins Buch folgt bald! Gerade bekommt das Werk den allerletzten Schliff und wird noch gründlich aufpoliert, damit es ab August pünktlich, sauber und und richtig glänzend in den Buchregalen für euch bereit stehen kann.
Für alle die sich die Zeit bis zum Erscheinungstermin verkürzen wollen
Kann man Socken eigentlich auch Häkeln? Für alle Strick-Muffel unter uns gibt es hierfür eine sehr elegante Lösung: Das Socken-Häkelbuch aus dem Stiebner-Verlag. Hier werden schöne Modelle leicht erklärt. Für die Häkelanfänger braucht es ein wenig Übung und die Profis legen einfach sofort los. Glücklich werden am Ende alle mit ihrer mollig-warmen Fußbekleidung. Lest weiter und ihr erfahrt, wie es mir mit diesem Buch erging:
Ich mag das Titelbild total. Kurz und knapp seht ihr sofort, worum es geht. Um Socken! Abgebildet ist das Grundmodell, mit dem ihr anfangen solltet, um das Prinzip des Musters einmal zu verstehen. Es wird viel mit Reliefstäbchen gearbeitet und die kann man an diesem Modell ausführlichst üben. Ihr findet im Buch auch zwei YouTube-Links, damit ihr euch die Reliefstäbchen zusätzlich in Bewegtbildern und ganz genau ansehen könnt.
Sehr praktisch: Die für die Modelle verwendeten Maschen findet ihr kurz zu Beginn des Buches als Text und Skizze erklärt. (Beim Fadenring gibt es einen kleinen Druckfehler. Die Skizze ist zweifach übereinander gelegt und somit etwas schwerer zu erkennen.)
Das Buch erklärt euch den Sinn einer Maschenprobe und wie sie funktioniert, damit nachher auch alles passt. Zusätzlich gibt es eine Tabelle, anhand derer ihr euch selbst während des Häkelns nochmals auf die richtige Größe überprüfen könnt.
Abnehmen und Zunehmen der Maschen wird im Buch nicht erklärt. Für die Profis unter euch ist das sicherlich kein Problem. Gerade beim Abnehmen der Stäbchen wäre dies für mich jedoch ganz hilfreich gewesen. Das habe ich noch nie zuvor gemacht und auch in meinem Häkel-Lern-Buch konnte ich nichts dazu finden. Dafür habe ich einfach auf diese Seite zurückgegriffen: Dort gibt es ein passendes Video und – für mich immer besonders hilfreich – auch eine bebilderte und beschriftete Erläuterung. Nach zwei, drei Mal üben habt ihr das aber alle schnell drauf.
Kleiner Blick ins Buch.
Die Modelle
Die Modelle sind hauptsächlich mit Reliefstäbchen gearbeitet. Dennoch sind die Socken-Designs alle sehr unterschiedlich und abwechslungsreich gestaltet.
Für die insgesamt zehn Socken-Paare gibt es je eine Häkelanleitung zu den verschiedenen Fußgrößen. Manche gibt es in Kindergrößen, andere für Erwachsene und große Kinder. Für das Grundmodell des Titels werden euch z.B. diese Größen angeboten: XS (Kinder 6 bis 10), S (35 – 39), M (40 – 43) und L (45 – 49).
Das zweite Modell ist recht ähnlich zum Grundmodell gehäkelt. Hier gibt es dann alle Kindergrößen: 0 bis 6 Monate, 12 bis 24 Monate, 3 bis 5 Jahre, 6 bis 10 Jahre und sogar S und M für die Erwachsenen.
Die Anleitung bekommt ihr als Text, ohne Skizzen. Toll ist, dass ihr für jede einzelne Schuhgröße eine eigene Anleitung habt, auf die ihr euch voll und ganz konzentrieren könnt und nicht umrechnen müsst oder Ähnliches.
Das Buch und ich
Warum eigentlich Socken häkeln?
Sobald ich am Schreibtisch sitze und mich kaum bewege, bekomme ich kalte Füße. Früher hat mir meine Oma regelmäßig Socken gestrickt, um dieses Problem zu beheben. Regelmäßig gab es spätestens zu Weihnachten neuen Nachschub. Das klappt heute leider nicht mehr und nach und nach fallen meine Exemplare auseinander. Ständig Stopfen hilft bald auch nicht mehr. D.h. ich muss nun selber ran. Aber: ich kann immer noch nicht richtig Stricken. Eine gute Alternative muss da her, damit ich bis zum kommenden Winter mit neuen und kuscheligen Wintersocken eingedeckt bin.
Gut, dass ich auf dieses Buch gestoßen bin!
Meine Erfahrungen mit der ersten Socke
Ganz ehrlich: Ich brauchte ein paar Anläufe. Zunächst musste ich mir das Prinzip erarbeiten, da ich erstmal keine bildliche Vorstellung des Ganzen hatte (mit einer bebilderten Häkelsprache würde ich mich übrigens genauso schwer tun). Ich habe einfach drauf losgelegt, um zu sehen, wohin mich das Ganze führt. Das ging wirklich schnell und einfach. Das Prinzip ist wie bei anderen Projekten, die in Runden gehäkelt und durch eine bestimmte Maschenzunahme größer werden.
Woran es bei mir zunächst hakte
Mein Problem war nur, ich endete nach einigen Runden nie bei der im Buch angegebenen Maschenanzahl. Nach mehreren Anläufen hat sich herausgestellt, dass ich in meiner Häkelarbeit die in der Vorrunde zugenommenen Stäbchen nicht immer auseinanderhalten konnte und ich manche davon in der Folgerunde wie ein einzelnes Stäbchen behandelt habe. Das könnte an meinem (noch!) ungeschulten Häkelauge liegen.
Wie ich das Problem löste
Nach mehrmaligem Probieren und immer wieder unterschiedlichen Ergebnissen bei der Maschenanzahl, habe ich mir einfach nach Beenden einer jeden Runde die eben gemachten Stäbchen mit einem grünen Faden markiert. Danach klappte alles super und die Maschenanzahl stimmte! Ab dem Zeitpunkt, wo nicht mehr zugenommen wird, also nach dem Zehenspitzen-Bereich, brauchte ich diese Hilfe nicht mehr.
Markierung der einzelnen Stäbchen pro Runde.
Die fertige Socke fühlt sich durch ein raffiniert ausgetüfteltes Muster super weich und flauschig an.
Wenn man den Dreh erst einmal heraus hat, macht es richtig Spaß, die Socken zu häkeln und mit der Zeit klappt das sogar beim Fernsehen schauen, Radio hören oder mit den Kindern quasseln. Das Buch hat zudem die perfekte Größe, um es in einer Tasche mit seiner Häkelarbeit und Wolle mitzunehmen, um auch unterwegs daran weiter arbeiten zu können.
Fazit
Super und leicht verständliches Buch, für alle die dicke und warme Socken im Winter haben wollen und lieber Häkeln als Stricken.
DIY-Socken gehen auch nachhaltig!
Socken selber machen ist absolut nachhaltig. Ihr spart euch Transportwege und all die Verpackung, die an gekauften Socken hängt. Wenn ihr zusätzlich noch eine so tolle Garn-Quelle habt wie ich, sind selbstgemachte Socken ein absolutes Re-Use:
Heike Hanel aus unserer Nachbarschaft ruft über Kleinanzeigen zu Wollspenden auf, damit sie daraus für die Obdachlosen hier in Hamburg und auch für die Tafeln Mützen und Schals stricken kann. Vieles, was sie dafür nicht verwenden kann (quietsche-pink, viele Fransen, zu kurze Reste…), landet oft bei uns. Alles, was uns wiederum zu viel wird, geben wir weiter an die Kita und die Schule der Kinder. Ich finde das einfach großartig! Habt ihr Lust Wolle zu spenden oder mit Heike für dieses tolle Projekt zu Stricken und zu Häkeln? Dann meldet euch bei ihr:
heike.hanel(at)gmx.de. Über helfende Hände freut sie sich immer.
Zwei kleine Ideen für Maschenstopper und Maschenmarkierer
Diese Maschenstopper und -markierer kosten nichts und sind einfach unverzichtbar, damit ihr die Häkelarbeit ganz ohne Risiko pausieren könnt.
Eine Büroklammer reicht
Eine Büroklammer an sich reicht schon und fertig ist das DIY. Das wäre aber etwas zu einfach, oder? Damit sich der Maschenstopper leichter aus der Masche entfernen lässt, habe ich mir das innere Drahtende spiralig mit einer Zange verdreht. So bleibt der Faden nicht daran hängen und gleitet ganz sanft hinaus. Der kleine Delfin-Anhänger ist zur reinen Deko und macht einfach gute Laune. Hier könnt ihr dranhängen, was ihr wollt oder es auch blanko lassen.
DIY-Maschenmarkierer.
Feder einer Wäscheklammer
Die Metallfedern, die eine Wäscheklammer zusammenhalten, sind ebenfalls super geeignet, um eure Häkelarbeit zu sichern oder auch zu markieren. Vielleicht habt ihr gebrochene Klammern oder verbastelt und verarbeitet gerne die aus Holz. Werft die Federn nicht weg! Gerade für gröbere Arbeiten aus Stoffgarn (ein Beispiel findet ihr hier) sind sie einfach perfekt!
Maschenmarkierer aus Wäscheklammer-Federn.
Weitere Buch-Tipps rund ums Häkeln
Häkeln lernen
Allen, die mit dem Häkeln beginnen wollen und keine bis kaum Vorkenntnisse dazu besitzen, kann ich dieses Buch empfehlen. Mit Bildern werden euch hier viele Grundmaschen erklärt. Ein paar grundlegende Tipps gibt es obendrauf, sowie ein paar Übungsbeispiele für den Start in euer neues Hobby:
Für diejenigen unter euch, die schon etwas Häkeln können und schnell ans Ziel kommen wollen, keine komplizierten Anleitungen brauchen und Spaß an witzigen Kuscheltieren haben, ist dieses Buch einen Blick wert:
Wer dachte Socken häkeln statt stricken wäre außergewöhnlich, der darf hier erfahren, dass Häkeln nicht nur mit Garn geht, sondern sogar mit Papier. Mit Zeitungspapier!! Die absoluten Cracks in Sachen Upcycling und nachhaliges Gestalten unter uns MÜSSEN sich unbedingt dieses Schmuckstück aus dem Haupt Verlag ansehen:
Beim Lesen von guten Büchern sinkt man hinab in fremde Welten. Bei sehr guten Geschichten fällt es manches Mal sogar richtig schwer wieder an die Oberfläche der Realität zu kommen. Lesen ist eine Reise in fremde Welten, in exotische Welten, in Welten, die erst beginnen zu existieren, wenn sie erlesen werden… Genau dieses Gefühl des Hinabsinkens in fremde Welten möchte ich mit meinem Lesezeichen vermitteln.
Bei vorablesen.de habe ich letzte Woche meine Lesezeichen-Idee eingereicht, über die diese Woche (vom 16. bis 22.05. 2022), zusammen mit vielen anderen spannenden Beiträgen, abgestimmt wird.
Falls ich gewinnen sollte, verlose ich im Anschluss auf Instagram zehn Exemplare dieses Lesezeichens!
Lesezeichen TRAUMGESCHICHTEN
Mein Entwurf
Auf meinem Lesezeichen sind zauberhafte Wesen zu entdecken. Mischwesen aus Erdbeere und Qualle. Wo gibt es sonst so Etwas, wenn nicht in magischen Erzählungen? Sie schwimmen hier tief unter der Meeresoberfläche, so wie wir beim Lesen tief hinabsinken in eine andere Welt. Auch Lesen fühlt sich wie Tauchen an, der Geist taucht hinab, lässt sich treiben von der Erzählung, treibt weiter abwärts, lässt sich hinab ziehen in die Geschichte, in eine ferne Welt, in ein neues Abenteuer….
Der Autor, der sich eine Geschichte ausdenkt ist ein Künstler. Der Leser aber ebenso. In seinem Kopf entsteht die Geschichte ein zweites Mal, und das auf eine ganz individuelle Art und Weise, so individuell wie jeder einzelne Farbspritzer, der entsteht, wenn Farbe mit einem Pinsel auf eine Leinwand geworfen wird. In unserem Kopf befindet sich ebenfalls eine Leinwand, die mit jedem Wort, mit jeder Zeile, mit jedem Kapitel mehr und mehr bemalt wird. Und in jedem Kopf sieht die Geschichte ein wenig anders aus.
Mögt ihr einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte meines Lesezeichens? Dann schaut euch gerne das Video dazu an! Die Quallen hatte ich bereits digital vorliegen durch das Stoff-Design für spoonflower.de (siehe weiter unten). Ein passender Hintergrund war schnell gezaubert. Und auch die kleine Buch-Vorlage gab es schon, welche nun jedoch ein Wahnsinns-Makeover verpasst bekam. Nach der Zusammenführung der Beiden hält eine Beeren-Qualle ein zauberhaftes Buch in ihren Tentakeln, träumt von fernen Welten und lässt sich einfangen in spannende Abenteuer.
Übrigens: Meine Vektor-Graphiken erarbeite ich mit dem recht kostengünstigen Programm Amadine. Absolut empfehlenswert!
Musik: Joel Cummins: Everything Has a Beginning
Meine Liebe zu Büchern
Ich bin ein absoluter Bücher-Narr und gestehe: selbst Kreativ-Bücher, die ich hier regelmäßig vorstelle, ziehen mich tief hinab in neue Welten. Ich tauche ab in Arbeiten anderer Künstler, ich sauge ihre Ideen auf und fühle mich danach belebt und vor allem bereichert. Danke an alle Kreativ-Buch-Autoren da draußen, die unser Leben bunter, fröhlicher und oftmals auch nachhaltiger machen!!
Noch mehr wilde Beeren
Wollt ihr noch mehr verrückt gewordenen Beeren kennenlernen? Dann stöbert doch gerne in meinem aktuellen Art Journal. Dort gibt es weitere zauberhafte Kreaturen aus der Beerenbande zu entdecken!
Findet ihr die qualligen Erdbeeren auch so cool wie wir?
Auf spoonflower.de gibt es sie als Stoffdesign zu kaufen.
Jellyberries auf Stoff.
DIY-Lesezeichen aus Getränkekartons
Ihr habt keine Lust auf die Verlosung der Jelly-Lesezeichen zu hoffen? Dann bastelt euch doch einfach selber welche! Mit Materialien, die ihr alle zu Hause habt. Hier geht es zu drei total verschiedenen Umsetzungen aus Getränkekarton.
Die Anleitung Schritt für Schritt findet ihr hier:
Pesto selber machen geht einfacher, als so mancher denkt! Zudem können die einzelnen Komponenten frei – ganz nach eigenen Geschmack – variiert werden. In dieses Bärlauch-Pesto kamen z.B. Sonnenblumen-, anstelle der ansonsten in Rezepten regelmäßig vorgeschlagenen Pinienkerne. Kurz angeröstet geben diese ein feines und besonderes Aroma.
Für meine Pesto-Mischungen habe ich jedoch auch schon auf gemahlene Walnuss- oder Kürbiskerne zurückgegriffen. Auch das ist problemlos möglich. Und außerhalb der Bärlauch-Saison nehme ich einfach Basilikum!
Bärlauch-Pesto als frischer Brotaufstrich.
Pesto ist auch nicht nur etwas Feines für Pasta und Co. Auch als Aufstrich, entweder direkt aufs Brot oder als Topping für Käse und auch vermischt mit Frischkäse eine tolle Bereicherung für den Speiseplan. Auch mit Hanfsamen kann ich mir diesen Aufstrich sehr gut vorstellen! Das wird dann beim nächsten Mal getestet 😉.
Was ihr braucht
25 g Sonnenblumenkerne
100 g frischer Bärlauch
30 g Parmesan
eine Prise Salz
Öl nach Gefühl, ca. 50 ml
Wie es geht
Die Sonnenblumenkerne werden kurz in einem Topf (ohne Öl) geröstet. Bleibt hier am Herd stehen und beobachtet den Vorgang genau, damit nichts anbrennt. Sind die Kerne goldbraun, nehmt ihr den Topf von der heißen Herdplatte und lasst sie abkühlen. Seid vorsichtig mit dem Topf. Dieser ist wirklich sehr sehr heiß!
Wascht den Bärlauch und schüttelt das Wasser gut ab. Ihr könnt ihn auch durch eine Salatschleuder jagen. Schneidet ihn in grobe Streifen.
Mit dem Küchenhäcksler oder einem Pürierstab zerkleinert ihr zunächst die gerösteten Kerne und fügt den Bärlauch hinzu. Anschließend gesellen sich auch die anderen Zutaten zu eurer grünen Matschepampe. Das Öl füge ich persönlich immer als Letztes hinzu und schätze die eingesetzte Menge bei jeder Zubereitung individuell ab. Ich mag Pesto nicht zu ölig, jedoch sollte es schon eine geschmeidige Paste werden. Zudem sorgt das Öl für eine längere Haltbarkeit.
Für das Bärlauch-Pesto braucht es keine weiteren Gewürze, da der Eigengeschmack schon sehr intensiv ist. Bei meiner Basilikum-Mischung füge ich noch Pfeffer und Paprika hinzu.
Lagern könnt ihr das Pesto in einem Schraubglas im Kühlschrank. Eine Woche ist es auf jeden Fall haltbar. Kontrolliert einfach vor jedem Verzehr mit Augen und Nase, ob es noch gut ist. So hielt es bei mir z.B. drei Wochen lang, bis das Glas leer gefuttert war.
Weitere Tipps aus der Küche
Meine Rezepte
Unser Rhabarber wächst gerade wie wild und ich freue mich jetzt schon auf die kommende Ernte. Diese Marmelade ist der perfekte Begleiter für Naturjoghurt und landet bei uns regelmäßig als Nachmittags-Snack auf dem Tisch:
Just beginnt auch unser Apfelbaum zu blühen und auch hier freue ich mich ebenso auf die dunkelroten runden Früchte. Aus denen wird hier jedes Jahr so einiges gezaubert: Saft, Mus, getrocknete Apfelstücke… Das mögen alle, selbst die essennöligsten Kinder!
Bei diesen beiden Rezeptbüchern geht es um die Pflanzen, oder um die Teile der Pflanzen denen sonst kaum Beachtung geschenkt wird: den Beikräutern (gerne auch mal als Unkräuter beschimpft) und den Pflanzen-Resten (die normalerweise als Küchenabfälle enden). Mit wunderschönen Bildern machen sie Lust auf mehr Experimente und Abwechslung in der Küche!
Jetzt startet langsam – endlich – wieder die Gartensaison! Wie ich Ordnung in meine große Auswahl an Samen bringe, habe ich euch bereits gezeigt. Nun kommt eine Idee für kleine Anzucht-Schalen aus Versandkartons. Diese Anzucht-Gefäße kosten nichts und sehen auch noch total süß aus. Sie sind auch eine klasse Idee zum Verschenken!
Anzuchttöpfchen aus Versandkartons.
Schon lange wollte ich einmal ausprobieren, Anzuchtgefäße selbst zu machen. Hierzu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Diese hier z.B. aus Zeitungspapier und ganz ohne etwas dafür kaufen zu müssen:
Aber auch aus Versandkartons könnt ihr Anzuchtgefäße zaubern. Diese individuellen Lösungen machen sich zudem besonders hübsch zum Verschenken. Und das tolle daran: ihr könnt die Pflanzen später direkt mit dem Töpfchen in die Erde pflanzen.
Was ihr braucht
Versandkarton
Große Schüssel
Küchensieb
Pürierstab
Muffinbackblech
alte Tücher
Wie es geht
Reißt und schneidet euch ein bis zwei Versandkartons klein. Vorher alle Klebestreifen und Etiketten entfernen. In einem etwas größeren Gefäß weicht ihr die Schnipsel mehrere Stunden in Wasser ein. Mit dem Pürierstab macht ihr nun Papiersuppe daraus. Mit einem Haushaltssieb schöpft ihr die festeren Bestandteile aus dem Wasser. Das ist eure Papierpulpe. Presst mit den Händen noch etwas Wasser heraus und drückt kleinere Portionen davon in die einzelnen Kuhlen eines Muffin-Backbleches. Mit kleineren Stofftüchern, z.B. Abwaschlappen, drückt ihr euch den Kumpel in die rechte Form und nehmt so nochmals überschüssiges Wasser weg. Den Lappen wringt ihr einfach aus und könnt ihn für das nächste Töpfchen wieder verwenden. Nach einigen Tagen auf der sonnigen Fensterbank, ist das geschöpfte und gepresste Papier so fest, dass es sich leicht aus der beschichteten Form lösen lässt (ist es noch feucht, reißt es euch beim Herausnehmen, hier also unbedingt geduldig abwarten!).
Schnelle Blumenstecker
Was ihr braucht
Buchseite
Zahnstocher
leeren Teebeutel
Bastelkleber & Schere
Wie es geht
Nun braucht ihr die Töpfe nur noch mit Erde zu befüllen und eure Samen nach Anleitung darin auszusäen. Wer in ein paar Wochen noch wissen möchte, was er eigentlich in welchem Töpfchen hat, der macht sich noch schnell die kleinen Samenstecker aus Buchseiten und Zahnstocher. Damit die Schrift besser zu lesen ist, habe ich das Papier von benutzten Teebeuteln darüber geklebt. Falls ihr diese Idee nachmachen wollt, lasst die ausgedrückten Teebeutel auf einem Teller durchtrocknen. Nach einem Tag öffnet ihr sie vorsichtig am oberen Rand mit einer Schere und entleert den Inhalt in die Biotonne oder auf den Kompost. Spült die letzen Teereste kurz unter fließendem Wasser ab und lasst das Papier wieder trocknen. Nun ist es bereit für die Weiterverarbeitung. Dafür klebt ihr euch das Teebeutelpapier mit Klebestift auf eine Buchseite und schneidet euch nach dem Trocknen des Klebers gleichbreite Streifen aus. Diese knickt ihr jeweils um einen Zahnstocher und verklebt die Vorder- mit der Rückseite. Wenn ihr mögt könnt ihr euch noch eine kleine Spitze am Ende des Zettelchens hineinschneiden. Jetzt noch beschriften, rein in das Töpfchen und fertig!
Materialien für den Blumenstecker.Wie der Blumenstecker entsteht.
Auf die Idee, die Muffinformen zu nehmen hat mich das Buch von Ina Mielkau gebracht. Sie nimmt stattdessen Eierkartons.
Organisation ist das halbe Leben. Wer einen Garten, einen gut bepflanzten Balkon oder eine pflanzenvolle Fensterbank besitzt, weiß dass eine gute Planung auch beim Aufziehen von Pflanzen wichtig ist. Viele Blumenfans werden sich im späten Winter – aus voller Vorfreude auf die kommende Gartensaison – mit frischen Samen beim Händler ihres Vertrauens eingedeckt haben (für zwei Empfehlungen, schaut gerne einmal weiter unten). Hinzu kommen Restbestände aus dem Vorjahr, sowie selbstgesammelte Unikate. Doch jede Pflanze hat andere Ansprüche an den Aussähzeitpunkt. Hierfür habe ich mir ein kleines, nachhaltiges Ordnungssystem überlegt.
Samenbox von innen.Samenbox von außen.
Samenkiste für mehr Überblick
Manche Samen, wie die von Tomaten und Paprika, wollen schon sehr zeitig im Jahr, also ab Februar/März auf der Fensterbank vorgezogen werden, damit wir sie in unseren gemäßigten Breitengraden bis zum Beginn des Herbstes reichlich beernten können. Andere Samen wiederum benötigen einen Kältereiz und müssen deshalb im Herbst in die Erde. Manche mögen den April, andere wiederum erst den Mai für ihre Aussaat. Wollt ihr viel Neues ausprobieren, oder habt allgemein eine große Auswahl an Samen, wird es schnell unübersichtlich und ihr vergesst den einen oder anderen Kandidaten. Das kann mir nun mit meiner Samenbox nicht mehr passieren.
In diese Kiste sortiere ich alle Samentütchen nach ihrem Aussäh-Monat ein. So habe ich immer den Überblick, was aktuell zu tun ist. Diejenigen die erledigt sind, kommen raus oder werden nach hinten umsortiert.
Für die Kiste musste auch nichts gekauft werden. Alle Bestandteile und Materialien habt ihr dafür zu Hause. Die Box war z.B. eine Großpackung an Corona-Testkits. Damit der Aufdruck verschwindet, habe ich den Karton einfach auf links gedreht. Dafür müsst ihr nur die Verklebung vorsichtig mit einem Messer öffnen, die Außenseiten nach innen knicken und die geöffnete Seite neu verkleben.
Den innen bedruckten Teil kann man im gefüllten Zustand nur noch erahnen. Den bedruckten Bereich im Deckel habe ich mit Pack- und Zeitungspapier überklebt. Die grünen Blätter druckte ich zuvor mit meinen DIY-Stempeln und grüner Tinte auf die Zeitung.
Die einzelnen Reiter, die die Kiste in verschiedene Monate einteilt, bestehen aus Getränkekartons. Die Buchstaben für die Monate habe ich erpresserbriefmäßig aus einer Zeitung ausgeschnitten!
Samen-Abo
Das Samen-Abo.
Falls ihr mit euerer Fülle an Samenvielfalt auch anderen eine Freude bereiten wollt, denkt doch mal über ein Samen-Abo für eure Freunde nach. In den Samentütchen befinden sich meist so viele Körner, dass sie für mehrere Aussaaten reichen. Da Samen jedoch nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen, ist es schade um jedes einzelne Korn, welches nicht in die Erde kommt. Wie wäre es also, wenn ihr jeden Monat eine kleine Auswahl an potenziellen Keimlingen zu euren Freunden schickt? Mit ein paar Hinweisen zur Aussaat, evtl. mit den passenden Blumensteckern dazu, freut sich jeder Blumenliebhaber darüber.
Letztes Jahr, als wir uns alle wegen Corona nicht sehen konnten, fand ich das eine tolle Idee, um für kleine Überraschungen zu sorgen. Als Samentüten kommen bei mir übrigens immer diese kleinen Salzbeutelchen aus den TK-Laugengebäck-Verpackungen zum Einsatz. (Das Salz kommt auch gar nicht auf unsere Brötchen, sondern in das Nudelwasser 😂.)
Eine weitere Blumenstecker-Idee
Falls ihr im Sommer Eis essen geht und ihr dazu diese kleinen Eislöffelchen bekommt, ärgert euch nicht über den Plastikmüll. Benutzt sie einfach als Pflanzenstecker, so leben sie ein zweites Leben, welches etwas länger anhält, als für eine kurze Zwischenmahlzeit.
Samengut-Händler die ich aus vollem Herzen empfehlen kann
Hier gibt es SÄMEREIEN für winterharte Freilandstauden, Kräutersamen und Einjährige. Ich habe hier schon oft bestellt und bin noch nie enttäuscht worden. Ihr bekommt ein tolles Preis-Lesitungsverhältnis, mit vielen Informationen zu den Pflanzen und Samen auf der Seite. Hier bin ich z.b. letztes Jahr auf die Teepflanze Drachenkopf gestoßen. Die Zobelhäschen und ich hatten uns als Garten-Schwerpunktthema Heilkräuter überlegt. Besser als jeder Sachkunde-Unterricht.
Hier hingegen erwarten euch SAMEN & PFLANZEN. Oft auch exotische Vertreter, wie den Eukalyptus. Ich habe diesen Shop erst ganz neu für mich entdeckt und bin von der Auswahl an Samen für Färberpflanzen begeistert. Warum ich mir im aktuellen Jahr einige davon großziehen möchte erklärt diese Buchempfehlung sehr überzeugend:
Werft ihr manches Mal Gemüsereste wie Schalen, Kerne und Co. weg und denkt euch dabei: «Schade drum. Daraus müsste sich doch noch etwas machen lassen!»? Dann seid ihr mit diesem Buch genau richtig beraten. Euch erwartet eine Schatzkiste voller Rezepte für die Küche, für den Haushalt und zum Verschenken. Denn Gemüse- und Obstreste sind nicht nur für eure Komposterde gut, sie können auch geschmackvoll durch den Magen gehen.
Link zum Buch auf der Verlagsseite, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.
Das Cover und DIY-Zitronen-Bonbons.
Zum Buch
Ich finde es großartig, dass Nachhaltigkeit immer mehr in unseren Alltag integriert wird. Vieles hat mit Wissen zu tun, welches einfach schon lange nicht mehr weitergegeben und über die Zeit vergessen wurde. Schön, dass heute viele von euch reflektieren, wie es die Großeltern und andere vor mehreren Generationen gemacht haben. Ein Großteil davon erlebt gerade eine regelrechte Renaissance, wird modern interpretiert und so in unseren Alltag (wieder) neu integriert.
Und genau darum geht es bei dem Buch «Nix bleibt übrig» von Michaela Marx aus dem Ulmer-Verlag. Vieles, was bei uns normalerweise in der Biotonne landet, wird hier in der Küche zu wertvollen Dingen weiter verarbeitet. Ob Obst, Gemüse oder Kräuter, zu allem findet ihr in diesem Buch eine Idee, wie Schalen und Blätter zu einem kulinarischen Highlight werden.
Rezepte im Buch
Hier eine kleine Aufzählung der Ideen im Buch, damit ihr einen Eindruck zu den Rezepten bekommt: Basikilumzucker und Rucolabutter, Brokkolistrunk-Rohkostsalat und Blumenkohlstrunk-Schnitzel, Brot und Spülmittel (!) aus Kartoffelschalen, Süppchen und Umamipulver aus Spargelschalen, Bonbons aus Zitronenschale, Würzpulver aus Zwetschgenkernen… und und und.
Mein Highlight aus diesem Buch ist der Beerenbruch und das Fruchtpulver aus den Fruchtfleisch-Resten von Brom- und Himbeeren, in denen sich immer diese nervigen kleinen Kerne befinden. Hier zeigt euch Michaela Marx wie ihr etwas richtig Sinnvolles daraus machen könnt, statt euch über die Kerne zu ärgern. Mit beiden Varianten könnt ihr euer Müsli aufpimpen oder Gebackenes verzieren (Wer braucht da noch gekaufte Streusel für den Kuchen?). Zudem ist es total genial für die eigene Seifenherstellung, auch diese Umsetzung findet ihr im Buch. Zum Nachmachen dieser Ideen, muss ich mich allerdings noch zum Sommer gedulden. Deshalb probierte ich zunächst zwei Zitronen-Rezepte aus.
Blick ins Buch.
Selbst ausprobiert
Ich wollte schon immer einmal Bonbons selber machen. Das ist nämlich eine tolle DIY-Geschenkidee. Das geniale an dem Rezept in diesem Buch ist, dass sie mit Birkenzucker gemacht werden. Der hat zwar immer noch, aber wohl weniger Kalorien als klassischer Zucker, und ist zudem besser für die Zähne. Was soll ich sagen? Die kleinen Naschereien waren super schnell gemacht.
Zitronenpulver.Zitronenbonbons.Meine ersten nachgemachten Rezepte.
Da ich jeden Tag eine heiße Zitrone mit Ingwer trinke fallen bei mir die Schalen der Zitrusfrüchte in rauen Mengen an. Zitronenabrieb stelle ich mir deshalb seit langem schon immer kurz vor Weihnachten regelmäßig her. Mein Tipp an dieser Stelle: lasst eure ausgepressten Zitronenhälften ein bis zwei Tage an der Luft trocken, dann lassen sie sich besser verarbeiten. Ca. alle zwei Tage verarbeite ich die sich bis dahin angesammelten Schalen mit einer feinen Reibe und lasse die kleinen Krümel an der Luft trocknen. Nach und nach wird euer Vorrat auf diese Weise aufgestockt und ihr habt zusätzlich eine super praktische Geschenkidee. Durch die Zitronensäure werden Behälter und Werkzeuge aus Plastik sehr rau. Bedenkt das bei der Auswahl eurer Gerätschaften. Gefäße aus Glas sind hingegen säurebeständig.
Der Tipp von Michaela Marx: die getrocknete Zitronenschale zum Schluss in die Kaffeemühle geben. So wird sie zu einem feinem Pulver.
Selbstgemachte Zitronenschale. Ideal zum Backen und Verfeinern.Fein gemahlene Zitronenschale.
Was aus dem Saft der Zitronen wurde
Ingwer-Shot.
Ingwer-Shot
100 g Bio-Ingwer
2 Bio-Zitronen
120 ml Apfelsaft
50 ml flüssige Süße (Agavendicksaft, Honig)
1 TL Zimt & 1 TL Kurkumapulver
Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend alle Zutaten gut durchpürieren. In eine saubere Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. So habt ihr mehrere Tage etwas davon. Die ganz Harten unter euch lassen die Süße weg. So ist das ganze noch gesünder!
Ich könnt auch, wie ich, einfach jeden Tag eine heiße Zitrone mit Ingwer trinken. Damit es morgens schnell geht nehme ich dafür den puren Ingwer in Teebeuteln. Die beiden Zutaten harmonieren geschmacklich perfekt miteinander und sorgen für einen guten Start in den Tag.
Was es noch im Buch zu entdecken gibt
Auf den letzten Seiten erwarten euch weitere Buchtipps und spannende Internetseiten rund um die Themen zerowaste und nachhaltig leben, sowie eine tabellarische Übersicht, welche Reste sich für welche Weiterverarbeitung eignen.
Fazit
Inspiration für ein nachhaltiges Leben in der Küche.
Das Buch von hinten.
Weitere Tipps und Ideen
DIY-Projekte
Mögt ihr gerne anderen eine nachhaltige Freude machen? Dann verschenkt im Frühjahr DIY-Samenbomben. Die sind nicht nur selbstgemacht, sondern auch möglichst nachhaltig mit Zeitungspapier und Eierkarton als Geschenk verpackt.
Es ist einfach genial, mit einem Material zu arbeiten, welches wirklich jeder zu Hause hat. Selbst diejenigen ohne Zeitungs-Abo können mit der kostenlosen Wochenzeitung aus ihrem Briefkasten tolle Upcycling-Projekte umsetzen. Mit dem Buch »PAPIERGARN aus alten Zeitungen« ist das möglich. Hier zeige ich euch mein erstes Projekt, meine DIY-Spindel für den Akkubohrer sowie einen Blick ins Buch.
PAPIERGARN aus alten Zeitungen
30 nachhaltige Projekte aus der »Zeitungsspinnerei«
Blick ins Buch, dort könnt ihr ein wenig hinein stöbern:
Blick ins Buch.
Das Buch
Gut ein Drittel des Buches behandelt die Theorie hinter der Technik des Papierspinnens. Euch erwartet ein Einblick, was alles mit Zeitungsgarn möglich ist (Häkeln, Stricken, Wickeln…) und vor allem wie ihr euch dieses Garn selbst aus alten Zeitungen herstellt. Ihr erfahrt zudem, wie das Garn per Hand gewickelt werden kann und wie das Spinnen mit einer Spindel funktioniert. Für alle die sofort loslegen wollen, gibt es sogar eine Anleitung für eine schnell umsetzbare DIY-Handspindel. Für diejenigen unter euch, die nach der Lektüre des Buches weiter in die Materie einsteigen und Projekte im großen Stil umsetzen wollen, erklärt die Autorin, wie ihr mit haushaltsüblichen Gegenständen elektrisch spinnen könnt. Abwechslungsreiche Häkel-Projekte machen den zweiten Teil des Buches aus. Hier findet ihr filigrane, als auch größere XXL-Ideen: eine kleine Maus ist mit dabei, ein Sonnenhut, Untersetzer, Schalen und Utensilios, Dekoratives und Nützliches, was für euch und was zum Verschenken.
Das Buch und ich
Video: erstes Projekt, Papiergarn spinnen & Blick ins Buch.
Im Buch findet ihr einen Tipp, wie ihr mit Hilfe einer Bohrmaschine das Garn elektrisch spinnen könnt. Diesen Vorschlag habe ich für meine Bedürfnisse und mit einem Akkuschrauber leicht abgewandelt und angepasst. Meine Version der DIY-Spindel ist wesentlich kleiner, aber für mich absolut ausreichend. Denn gerade die filigranen Projekte haben es mir angetan.
Für mein Körbchen häkelte ich das Garn ohne spezielle Angaben. Der Start besteht aus sechs Luftmaschen, die zu einem Ring geschlossen wurden. Für einen Fadenring war ich mit dem Papiergarn noch nicht geübt genug. Anschließend ging es reihum. Nach Gefühl wurden ab und zu Maschen hinzu genommen. Dadurch ist das Erscheinungsbild des Körbchens nicht ganz symmetrisch, macht die Form jedoch total spannend.
Die Mini-DIY-Spindel
Meine Mini-Spindel besteht aus einem einfachen Holzdübel, dem Deckel eines Getränkekartons sowie einem Haken, der die beiden erst genannten Teile zusammenhält. So passt die Spindel in den Akkuschrauber und ist sofort einsatzbereit. Zum Aufwickeln des Garns kamen bei mir Retro-Holzwäscheklammern zum Einsatz. Schaut dafür gerne einmal in obiges Video.
Mein nächstes Projekt wird ein gehäkelter Ohrring aus Zeitungspapier:
Gehäkelter Ohrring aus Zeitungspapier.
Fazit
Zu empfehlen für alle Upcycling-Junkies wie mir, und vor allem für diejenigen, die bereits etwas Häkeln können.
Die Autorin
Marita Drees hat die bisher erste und einzige Zeitungsspinnerei Deutschlands gegründet. In ihrem offenen Atelier im Münsterland gibt sie regelmäßig Workshops. Sie hält Vorträge, leitet Kurse und nimmt an Ausstellungen sowie Kunsthandwerk-Märkten teil.
In diesem Beitrag zeige ich euch eine absolut nachhaltige und Ressourcen-schonende Geschenkverpackung für DIY- Samenbomben! Viel mehr als Eierkarton, Zeitung und Teebeutel braucht es für dieses sinnvolle Mitbringsel nicht. Die Anleitung zum Aussäen gibt es zum Ausdrucken mit dazu und auch die Blumen-Vorlage. Dafür einfach weiter nach unten scrollen. Wie ihr die Samenbomben selber herstellt erfahrt ihr hier.
Sinnvolles DIY-Geschenk im Frühling: Samenbomben im Eierkarton
Anleitung für die Geschenkbox
Die Manschette
Damit dieses Geschenk wunderschön wird und nicht nur nach einem Eierkarton aussieht, habe ich es mit »Geschenkband« umwickelt. Eine halbe Zeitungsseite wurde dafür ruckzuck um ein Lineal gewickelt. Das Lineal kam wieder raus und mit einer Lochzange zwei Löcher zum späteren Verschließen hinein.
Ein absolutes Upcycling: Aus Eierkarton & Zeitung wird eine Geschenkverpackung.
Die Blume
Für die Blume habe ich mir mehrere Lagen Zeitungspapier übereinander gelegt, die Vorlage obenauf. Damit beim Ausschneiden nichts verrutscht kam die Briefklammer bereits jetzt in die Mitte der Blume (dafür vorher das Loch mit der Lochzange hineinbringen). Für einen kleinen Kontrast kamen noch vier Lagen der großen Blume aus Teebeutelpapier dazwischen.
Kreativ mit Teebeuteln
Kennt ihr schon den neuesten Trend mit Teebeuteln zu arbeiten? Ihr verwendet dafür tatsächlich die kleinen benutzen Teebeutel! Drückt diesen nach eurer Teepause einfach gut aus und schneidet ihn oben auf. Entfernt das Innere (super Dünger für euren Garten und deftiges Futter für den Kompost!) und spült den Beutel einmal kurz mit klarem Wasser ab. Auf einem alten Tuch kann er trocken und anschließend weiterverarbeitet werden. Für die Blume habe ich vier so vorbereitete Teebeutel-Papiere wie die Zeitungslagen übereinander gelegt und mit Hilfe der Vorlage ausgeschnitten.
Die Fertigstellung
Ganz zum Schluss werden alle Blümchen mit der Briefklammer zusammengeheftet und an die Manschette aus Zeitungspapier angebracht. Druckt und schneidet euch die Anleitung zur Handhabung der Seedbombs weiter unten aus. Knickt sie so, dass sie in den Deckel des Kartons geklebt werden kann. Klebt ihr nur das untere Drittel ein, kann die Anleitung ganz einfach aufgefaltet werden. Füllt den Karton mit den Samenbomben. Wer mag verpasst ihnen noch eine Hülle aus Zeitungspapier. Die Manschette wird zum Schluss einfach seitlich über den geschlossenen Karton geschoben.
Das geöffnete Geschenk: Samenbomben samt aufklappbarer Pflanz-Anleitung.
Sucht ihr nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für Musterbeutelklammern? Dann schaut einmal hier vorbei. Da heißen sie dann Rundkopfklammern. Ich behalte aber auch immer die, die mit Brief und Co. hier ankommen.
Seit genau einem Jahr und einem Monat gibt es mein Buch »Glitzer, Girls und Glamour« zu kaufen!! Hier dreht sich alles um DIY-Ideen für die jungen Upcycler unter uns. Den Leser erwartet ein Rundum-Paket zu den Themen Geschenke selber machen, Jugendzimmer-Gestaltung oder auch Projekte für jede Jahreszeit sowie kleine Grüße aus der Küche. Darauf bin ich wirklich stolz und aus diesem Grund gibt es eine bunte Torte:
Folgt mir, falls ihr es nicht eh schon tut, auf Instagram und verratet der Community in einem Kommentar zum Gewinnspiel-Beitrag, mit welchem Upcycling-Material ihr am liebsten arbeitet. Teilt meinen Beitrag zusätzlich in eurer Story und vergesst nicht, mich zu verlinken, damit ich euren Beitrag auch finde.
Der Gewinner wird am 18. April 2022 gezogen und in meiner Story bekannt gegeben (wenn er mag).
Noch mehr Neuigkeiten
Und jetzt verrate ich euch etwas: Im August wird ein neues Buch von mir im Christophorus-Verlag erscheinen! Natürlich dreht sich auch hierbei wieder alles um Upcycling und Weiterverwertung alltäglicher Materialien und ich zeige euch, was für tolle Wertstoffe sich bei euch zu Hause verstecken. Das genaue Thema erfahrt ihr bald…
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram und wird in keiner Weise von Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der vom Teilnehmer bereitgestellten Informationen ist nicht Instagram, sondern die „zobelhase.“, Zobelweg 5, 22159 Hamburg als Betreiber des Zobelhase-Accounts. Die bereitgestellten Informationen werden einzig für das Gewinnspiel verwendet.
Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. Mit der Teilnahme erkennt der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich an. Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden. Dies gilt insbesondere bei höherer Gewalt oder falls das Gewinnspiel aus anderen (organisatorischen, technischen oder rechtlichen) Gründen nicht durchgeführt bzw. fortgesetzt werden kann. Den Teilnehmern stehen in einem solchen Fall keine Ansprüche zu. Der Erwerb von Produkten der benuta GmbH oder von externen Gewinnspielpartnern erhöht die Gewinnchance nicht.
Das Gewinnspiel beginnt jeweils am 17. März 2022 und endet am 17. April 2022 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 18. April per Direct Message benachrichtigt. Wenn er möchte wird er zusätzlich in meiner Story erwähnt. Die Verlosung erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
Teilnehmen können Personen über 18 mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Beiträge, die gegen die Instagram-Richtlinien, deutsches Recht und/oder das Copyright verstoßen, werden nach Kenntnisnahme ohne Ankündigung entfernt. Der Teilnehmer ist damit von der Verlosung ausgeschlossen.
Gewinner müssen innerhalb von 5 Werktagen (ab Gewinnbenachrichtigung) ihre Kontakt- und Adressdaten per „Direct Message“ an die Zobelhase Instagram-Seite oder per E-Mail an upcycling@zobelhase.de melden. Sollten Gewinner die Annahme des Gewinnes in dieser Zeit nicht bestätigen, verfällt ihr Anspruch auf den Gewinn ersatzlos. Es wird dann nach gleichem Vorgehen ein Ersatzgewinner ermittelt. Eine Verpflichtung zur Annahme des Gewinnes besteht nicht.
Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden, werden diese vom Veranstalter ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben, verarbeitet und genutzt sowie nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Der Teilnehmer erklärt sich damit ausdrücklich einverstanden. Der Teilnehmer kann diese Zustimmung jederzeit durch Brief, Fax oder E-Mail widerrufen. Für die Korrektheit und Vollständigkeit seiner abgeschickten Daten ist der Teilnehmer selbst verantwortlich.
Der Versand des Gewinnspielpreises erfolgt über zobelhase.de. Aufgrund von Feiertagen kann es zu Verzögerungen kommen. Für die Richtigkeit der Daten ist der Teilnehmer verantwortlich.
Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden vom Veranstalter unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen genutzt und erhoben.
Die Einwilligung kann jederzeit durch Löschung des entsprechenden Beitrags widerrufen werden. In diesem Fall erklärt der Teilnehmer zugleich, an dem Gewinnspiel nicht mehr teilzunehmen.
Hier findet ihr tolle Rezepte und ein großartiges Thema! Regionalem Gemüse, und vor allem ihrem (vermeintlichen) Abfällen, geht es hier mit wunderschönen und anregenden Bildern an den Kragen. Kochen mit Kartoffelschalen? Aus Kirschkernen und ihren Stielen noch etwas Sinnvolles zaubern? Selbst mit Fenchel- und Karottengrün bereichert Susann Kreihe unseren Speiseplan.
Die ganze Pflanze
60 Zero-Waste-Rezepte mit Blatt, Schale, Strunk & Stiel
Blick ins Buch, dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.
Das Cover.
Das Buch
Der Anfang
Zu Beginn des Buches erwarten euch auf 16 Seiten ein paar einleitende Worte. Warum es z.B. sinnvoll ist, viel mehr des Obstes und Gemüses in unserer Küche zu verwerten und deren Schalen, Strunks oder ihr Grün nicht einfach achtlos zu entsorgen. So erfahrt ihr in kurzen Worten etwas zum klimafreundlichen, also auch regionalen, Kochen. Dennoch ist in manchen Fällen nicht alles einer Pflanze essbar und deshalb folgt ein wichtiger Hinweise darauf, welche Teile auf Grund ihrer Giftigkeit nicht verwendet werden können. Da es um regionale Zutaten geht wird dies selbst bei den Gewürzen durchgezogen! Einfach genial. Zudem findet ihr auf einer Doppelseite einen Saisonkalender, für den schnellen Überblick, wann hier – in unserer Region – was erntereif ist.
Die Rezepte
Die Rezepte sind thematisch nach ihrem »Ausgangsmaterial« – also z.B. Apfel, Kartoffel, Tomaten… – sortiert. Es gibt auch Getränke zu entdecken. So findet ihr verschiedene Ideen zu Tees, Smooties und alkoholischen Varianten. Aus Schalenresten werden oft Chips geröstet, vieles wird auch fermentiert! Ein Trend, der gerade wieder absolut im Kommen ist und unheimlich gesund sein soll.
Ein kleiner Blick ins Buch.
Es wird gekocht, gebacken, gemixt… Sollte jemand von euch eines der vorgestellten Obst- oder Gemüsesorten absolut nicht mögen, kommt ihr mit diesem Buch bestimmt dennoch voll auf eure Kosten! Euch erwartet eine abwechslungsreiche Mischung mit vielen schnell umsetzbaren Rezepten, manche sind etwas aufwendiger.
Die Gestaltung
Ich möchte unbedingt darauf hinweisen, wie wunderschön die Photos im Buch sind. Sie strahlen eine Gemütlichkeit aus, machen Appetit und Lust auf Mehr. Sie stammen von dem Künstlerkollektiv »Amalija Andersone«. Wenn ihr die Seite besucht, wisst ihr sofort, was ich meine. Die abgebildeten Teller, Schüsseln und Tassen sind von »piece of touch ceramics«. Allein diese Zusammenarbeit macht unheimlich was her und aus dem Buch ein – man muss es so sagen – GESAMTKUNSTWERK! Hier Arbeiten kulinarische, handwerkliche und bildschöpfende Künstler Hand in Hand.
Das Buch und ich
So muss es sein. In dieses Buch möchte ich immer wieder hineinschauen, Rezepte nachmachen und neue Methoden ausprobieren. An das Fermentieren traue ich mich noch nicht heran, finde es aber unheimlich spannend.
Wir in unserer Familie haben als allererstes aus diesem Buch mitgenommen, dass man Kartoffelschalen auch für Kartoffelpuffer nutzen kann. Im vorgestellten Rezept werden die Puffer ausschließlich aus den Schalen hergestellt, was an sich schon super spannend klingt. Unsere erste Veränderung diesbezüglich war also beim letzten Mal Kartoffelpuffer selber machen, die Schalen einfach mit zu verwenden! Das machen wir bei den Ofenkartoffeln ja eh schon. Und was soll ich sagen? Es mundete! Manches Mal braucht es einfach nur einen winzigen Denkanstoß, um Kleinigkeiten im Alltag zu verändern. Bei der nächsten Kartoffelsuppe probieren wir sofort die Chips aus Kartoffelschalen aus. Einfach geht es nicht.
Unsere (bisherige) jährliche Kirschausbeute: Saft und Kirschkernkissen.
Im Sommer werde ich unsere Sauerkirsch-Reste nach diesem Buch verwerten. Ich freue mich jetzt schon darauf! Seit Jahren machen wir hier aus unseren Kirschen Saft und Kirschkern-Kissen. Auf dem obigen Bild seht ihr zwei Ideen dazu aus meinem Buch »Glitzer, Girls und Glamour«. Nun wissen wir um die zusätzlichen Möglichkeiten, die Kerne zu einem Likör zu verarbeiten (macht sich wunderbar als Geschenk!) und die Stiele zu Tee!! Ich bin sehr gespannt darauf und werde auf jeden Fall berichten.
Fazit
Da gibt es nicht viel zu sagen: Einfach nur zum empfehlen!
Das Buch von hinten.
Weitere fantastische Ideen zum Thema
Wollt ihr noch mehr nachhaltige kulinarische Ideen? Dann schaut euch diese Buchempfehlung an! Hier geht es um Wildkräuter (gerne auch mal Unkräuter genannt) und ihre Verwertung in der Küche. Noch ein Buch mit ganz tollen Bildern!
Und wer jenseits der Küche kreativ mit Pflanzen aus unserer Umgebung sein möchte, lässt sich von Abigail Booth erklären, wie ihr mit Rhabarber und Co. ganz natürlich Stoffe färben könnt.
Braucht ihr eine kleine Aufmerksamkeit zum Verschenken, wollt dabei nachhaltig sein und etwas für die Bienen tun? Hier erkläre ich euch, wie ihr Samenbomben ganz einfach selber herstellen und verpacken könnt:
Wer seinen Samengruß gerne per Briefpost verschicken möchte, erhält hier eine Idee für eine DIY-Karte aus Getränkekarton inklusive Blumenstecker und DIY-Stempel-Ideen.
Der Frühling kommt und somit ist jetzt genau die richtige Zeit noch schnell eine kleine DIY-Geschenkidee für liebe Menschen vorzubereiten! Samenbomben eignen sich dafür perfekt. Die Produktion der Seedbombs macht nicht nur uns Erwachsenen Spaß, sondern ist auch mit Kindern eine bereichernde Erfahrung, um ihnen die Natur näher zu bringen. Bei uns sind es jedoch keine Samenbomben geworden, sondern süße kleine Seedbons. Aber Achtung: hier dürfen nur die Bienen naschen!
Was ihr Für die Seedbons braucht
Tonerde (Betonitpulver aus dem Baumarkt)
Blumenerde (gerne torffrei)
ein wenig heimische Samen
etwas Wasser
Wie es geht
Die Massenproduktion
Die Produktion der Samen-Kugeln.
Die Blumenerde und das Betonit mischt ihr in einem Verhältnis von ca. 1:1. Anschließend kommen die Samen hinzu. Im Verhältnis zu eurem Erde-Gemisch braucht es nur ein Zehntel an Samen. Anschließend wird noch etwas Wasser beigemengt. Fangt mit wenig an und arbeitet euch zu der Menge vor bis ihr aus dem Samen-Erde-Brei kleine Kugeln formen könnt. Zu feucht sollte die Mischung nicht werden, da die Samen ansonsten zu Keimen beginnen.
Seedbombs & ihre Etiketten in der Massenproduktion.
Ihr könnt euch die Samen selbst zusammenstellen, eine fertige Bienenmischung besorgen, selbst gesammelte Sämereien benutzen oder aber auch die kleinen Werbegeschenkpäckchen benutzen, die es oft an den Kassen in Supermärkten gibt. Die kleinen Tütchen sind zwar nicht gerade gut für die Müllbilanz, aber bevor die Samen ablaufen und nicht mehr keimen, ist es dann doch eine gute Verwertungsmöglichkeit. Die kleinen Tütchen hebt ihr euch einfach auf und sammelt darin im Sommer neue Samen für die nächste Seedbon-Produktion.
Habt ihr den gesamten Samen-Erde-Teig zu Kugeln gerollt, lasst ihr ihn an einem ruhigen und warmen Ort trocknen. Bei uns war es der Schuppen, auf den im Spätsommer ordentlich die Sonne knallte. Jetzt, im Vorfrühling, kann dies in der Nähe der Heizung stattfinden. In Eierkartons z.B. rollen die Kugeln nicht weg und sind super verräumt.
Sind die Samenbomben nach ein paar Tagen steinhart, sind sie fertig. Dann kann es an ihre Verpackung gehen.
Die Verpackung
Leider nicht zum Vernaschen: die fertigen Seed-Bons.
Was ihr für die Verpackung braucht
Packpapier
Teebeutel-Tüten
Drucker & Papier
Schere & Bastelkleber
Wie es geht
Für die Etiketten könnt ihr euch aus alten Teetüten Kreise ausstanzen. Hierauf kommen kleinere Kreise mit der Aufschrift ‚Seedbon‘ oder mit Blätterbildern. Die Vorlage könnt ihr hier downloaden:
Die kleineren Kreise werden ausgeschnitten und mit Klebestift auf die größeren geklebt.
Aus Packpapier bereitet ihr euch zudem kleine Quadrate vor. Wer mag, kann diese mit einem Zierschnitt versehen. Rollt die Kugeln wie kleine Bonbons in das Papier und klebt anschließend eure Etiketten auf.
Jetzt habt ihr einen tollen Vorrat und immer eine kleine Geschenkidee parat. Viel Spaß beim Nachmachen!
Mehr Ideen zum Thema Natur
Samengruß per Post
Wollt ihr einen kleinen Samengruß per Post verschicken? Dann schaut doch einmal bei diesen Beitrag vorbei. Aus vermeintlichem Müll könnt ihr euch eine Grußkarte, bedruckt mit einem DIY-Stempel zaubern. Darin versteckt sich ein Samengruß mit integriertem Blumentopf-Stecker!
Wer mit natürlichen Materialien arbeiten möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Färben mit Naturmaterialien ist eine absolut erdende Tätigkeit, bereichert euer kreatives Leben und gibt Ansporn, sich noch viel mehr mit den Pflanzen zu beschäftigen, die uns umgeben. Ein wunderschön gestaltetes Buch aus dem Haupt-Verlag.
Nach der Lektüre des eben erwähnten Buches, musste ich natürlich gleich einmal etwas ausprobieren: Papiere aller Art lassen sich ebenfalls mit den Färbebädern aus Pflanzenmaterial bunt machen.
Der EMF-Verlag bietet Sets für schnelle Makramee-Projekte an. Das wollte ich vor langer langer Zeit einmal ausprobieren. Kurz vor Weihnachten kam das Set dann endlich bei mir an. Bis dahin, hatte ich mich bereits durch mehrere Bücher zu dem Thema gewälzt und auch schon einige Upcycling-Projekte dazu umgesetzt.
Nun endlich hatte ich nach den großen Feiertagen, dem Sprung ins neue Jahr, nach Corona bei Kind und Co. die Muße mich an dieses Set zu machen.
Das Makramee-Set
Das Set (für 10 Euro) besteht aus mehreren Metern Makramee-Garn und einer Kurzanleitung. Irgendwie enttäuschend war das schon. Wie die einzelnen Knoten genau funktionieren musste man sich zusätzlich mit einem QR-Code herunterladen. Für die Anleitung zum Kreuzknoten habe ich lieber auf eines meiner Bücher zurückgegriffen, das mag aber auch daran liegen, dass ich mich dort schon hineingefuchst hatte und mich auskannte. Für den Rippenknoten fand ich die QR-Code-Anleitung hingegen sehr gut.
Das Makramee-Set aus dem EMF-Verlag.
Der Wandteppich auf dem Bild machte auf mich einen größeren Eindruck, als er dann tatsächlich nach dem Knüpfen war. Eine kleine Größenangabe auf der Verpackung wäre hier ganz nett zur Orientierung.
Auch fand ich, das das mitgelieferte Garn sich schnell aufheddern wollte. Damit dies nicht passiert, habe ich die Enden erst einmal verknotet. Ein kleiner Hinweis dazu in der Anleitung wäre ebenfalls sehr schön gewesen.
Das Set und ich
Das Buch aus dem die Anleitung stammt kostet übrigens 16,00 Euro. Ich persönlich glaube, dass das Geld in ein Buch besser investiert wäre als in solch ein Kit. Ich habe feststellt ich bin einfach kein Mensch für vorgefertigte Sets. Bei der kreativen Arbeit bin ich gerne frei, mag mein Material selbst wählen und gerne auch einmal abwandeln.
Mein neuer Mini-Wandbehang dient nun als Mini-Gardine.
Ich denke aber für Menschen, die einmal kurz und knackig praktische Erfahrungen sammeln wollen, könnten solche Sets sinnvoll sein. Oder zum Verschenken, um andere, die gerade mit diesem Hobby beginnen, zu unterstützen. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass es bei solchen Angeboten eher um die Gewinnmarge geht, als dem Käufer damit eine Freude zu machen.
Mein Fazit
Sinniger wäre es, das Buch zusammen mit ein paar Utensilien, wie verschiedene Garne oder Ringe, als Set anzubieten. Ich denke das wäre wesentlich gehaltvoller, als solch eine Mini-Box.
Mit Upcycling-Materialien wie z.B. T-Shirt-Garn seid ihr neben dem geldlichen Aspekt zudem wesentlich nachhaltiger unterwegs. Beispiele für solch eine Zweckentfremdung von Garnen – mit Stickgarn geht das Ganze nämlich auch – findet ihr bei meinen Buchvorstellungen zum Thema Makramee:
Bücher zu Makramee
Mein absoluter Favorit der beiden Werke, die ich zu diesem Thema besitze ist dieses hier. Mit frischen Farben und modernen Designs, aber auch mit einer tollen Anleitung zu vielen verschiedenen Knoten ein tolles Buch für den Einstieg.
Folgendes Buch empfehle ich ehre den Fortgeschrittenen Knüpfern unter euch. Es hat zwar ebenfalls einen einleitenden Teil in dem euch alle Knoten erklärt werden, die Projekte fand ich jedoch wesentlich anspruchsvoller. Dafür sind sie sehr abwechslungsreich und zeigen was Makramee wirklich alles kann, zusätzlich zu Wandteppichen und Teelicht-Verzierungen.
Ein wenig bunt darf es bei mir auf dem Schreibtisch ruhig zugehen. Irgendwo bin ich ja immer noch Kind geblieben. Aber ehrlich gesagt, Ordnung herrscht hier selten. Mit kleinen Helfern und Ideen versuche ich jedoch diese ab und zu wieder herzustellen. Passend zum bevorstehende Frühjahrsputz ist es nun so weit: einmal bitte alles aufräumen, wischen und ordnen!
Notizen über Notizen
Schreibtischunterlage
Packpapier ist etwas sehr sehr Praktisches. Ihr alle wisst, dass es super als Geschenkpapier zu benutzen ist, was total Spaß macht, da man es nach Lust und Laune verzieren, bedrucken, bestempeln und beschriften kann. Wenn ihr irgendwann einmal einen recht großen Vorrat habt, kommt hier nun eine wirklich praktische Idee für diese Art von Wertstoff: benutzt ihn als Schreibtisch-Unterlage!
Der Vorschlag eignet sich für alle die gerne kritzeln, kleben und stempeln, aber auch für die ganz Sachlichen unter euch. Bei den einen kommen einfach nur die Notizen drauf, die anderen dürfen jedes Blatt einzeln verzieren und beschnörkeln.
Damit nichts verrutscht, habe ich die Ecken mit starken Magneten fixiert.
Schreibtisch-Unterlage aus Packpapier.
Und wer sich einmal ganz doll sehr von seiner Computer-Arbeit ablenken möchte, beklebt seine Tastatur mit Masking-Tape…. Dann wird es so richtig bunt und fröhlich auf dem Tisch.
Notizblöcke
Für die Notizen unterwegs gibt es die Möglichkeit sich Blöcke aus Packpapier herzustellen. Für diese Variante habe ich tatsächlich das Packpapier benutzt, welches ich vorher um Geschenke gewickelt und verziert, bestempelt, bemalt… na ihr wisst schon… habe. Nach dem die Geschenke durch meine Kinder ausgepackt wurden, habe ich mir dieses wunderbare Material einfach wieder geschnappt, gebügelt, die schönsten Bereiche herausgesucht, nach Größen sortiert und übereinander gelegt. Nachdem sie auf praktische Maße zurechtgeschnitten wurden habe ich sie entweder an der Seite oder oben zusammengenäht und voilà: fertig sind die DIY-Notizblöcke, die nichts kosten, absolut individuell sind und auch noch gute Laune verbreiten.
Notizblöcke aus Packpapier.
Habt ihr noch alte Notizbücher herumliegen, deren Design nicht mehr zu euch und eurem Leben passt? Dann ist folgende Idee vielleicht etwas für euch: Beklebt euch das Büchlein mit einem Design nach eurer Wahl. Bei mir war es eine ausgediente Einkaufstüte, die hauptsächlich am Boden auf- und abgescheuert war, an den Seiten aber noch wunderbar erhalten. Der Print hat mir außerordentlich gut gefallen und so ziert er nun ein kleines Büchlein, welches problemlos überallhin mitgenommen werden kann.
Aus alt und alt wird neu: Notizblock im neuen Kleid.
Stifte-Aufbewahrung
Bei mir haben sich immer mehr Stifte angesammelt, die waagerecht gelagert werden sollen. Da die meisten Utensilios eine aufrechte Sortierung bieten, habe ich mir selbst geholfen. Dafür wurden einfach mehrere Konservendosen schwarz bemalt, mit einer Juteschnur zusammengebunden und aufgehängt. Nehmt ihr zum Bemalen Tafelfarbe könnt ihr die Dosen sogar beschriften. Ganz ursprünglich waren meine Stifte in den einzelnen Fächern nach Art und Funktion sortiert, aber wie ihr seht, herrscht auch hier mittlerweile kreatives Chaos 😬 …
Stifte-Aufbewahrung aus Konservendosen.
Ordnungs-System aus Mandarinenkisten
Auf einem Schreibtisch geht es selten nur um Stifte und Notizen. Deshalb brauchte es hier noch ein weiteres Aufbewahrung-System und Dinge wie Locher, Tacker, Stempel, Kleber und Co. zu verräumen. Aus Mandarinenkisten und Stoffresten wurde ein Turm-System, welches immer wieder erweitert werden kann. Mittlerweile sind es sechs Kisten – und alle voll! Die Stoffstreifen sind auf der Rückseite mit Druckknöpfen verschließbar. So kann man erstens: Die Designs wechseln, da hier immer eine weiße mit einer blauen Bahn zusammengenäht wurde; und zweitens sind sie waschbar. Sehr nützlich, falls bei einem akuten Anfall von Kreativität doch einmal etwas ganz gewaltig schief geht…
Ordnungs-System aus Mandarinen-Kisten.
Zu guter Letzt weise ich hier noch auf meinen kleinen, aber wirklich feinen Tischmüll hin, der aus einem Joghurtbecher besteht. Ihr seht ihn nun bekleidet mit einem Stück Jeans-Rest sowie bunten Gummilitzen, die mir wiederum beim Ordnung-Halten helfen. Denn hieran befinden sich Kleinigkeiten, die ich immer schnell zur Hand haben möchte und die vor der Existenz des Mini-Mülls regelmäßig auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden waren. Nun habe ich Radiergummi, Anspitzer und Büroklammern immer griffbereit und kann gleichzeitig kleine Arten von Müll schnell entsorgen.
Weiterführende Ideen
Da ich so ein großer Fan von Packpapier bin, zeige ich euch hier noch ein paar weitere Ideen, was ihr damit alles anstellen könnt:
Zu Ostern
Bald ist es wieder soweit und wir alle hoppeln durch Gärten, Parks und Wohnzimmer auf der Suche nach Eiern, die der Osterhase gelegt hat. Wer beim Nesterbau gerne mithilft kann die kleinen Eierbehausungen mit Packpapier wunderbar gemütlich auspolstern.
Kennt ihr schon Karlotta Koffer und ihre Familie? Ich kann sie euch gar nicht oft genug vorstellen, so sehr sind sie mir ans Herz gewachsen. Sie wohnen, wie es der Name schon verrät, in kleinen Koffern, so dass man sie zum Spielen überall hin mitnehmen kann. Für ihre Mini-Küchenblöcke habe ich mich ebenfalls an ehemaligen Packpapier-Geschenkpapier bedient.
Hier zeige ich euch ein paar Ideen, wie das Packpapier bei uns seinen großen Auftritt als Geschenkverpackung hat, bevor ich es mir wieder unter den Nagel reiße um es weiterzuverarbeiten:
Wollt ihr euch Kratzbilder selber machen? Leichter als mit einer alten CD geht es nicht. Den irisierenden Effekt gibt es kostenlos dazu. Und auch der 3D-Schneemann besteht aus eigentlichem Abfall – wir nennen es hier Wertstoffe! – und hält eine kleine Überraschung parat.
Der Schneemann fühlt sich pudelwohl.
Die Grund-Version
Ihr braucht einfach nur eine alte CD mit schwarzer Acrylfarbe zu bemalen. Mit einem spitzen Gegenstand kratzt ihr euch Schneeflocken und Sterne aus der schwarzen Farbe heraus. Auch ganz ohne Schneemann sehen die runden Bilder klasse aus. Seid ihr fertig mit eurem Werk und wollt lange Freude daran haben, versiegelt ihr es mit Klarlack.
Auch ohne Schneemann wunderschön.
Die Extended-Version
Für die kleinen DIY-Freunde unter uns braucht es nun unbedingt noch das lustige Männchen aus diversen Deckeln. Aus den unterschiedlichen Größen baut sich der Schneemann mit seinem voluminösen Unterbau, dem mittleren Bauch und dem kleineren Kopf zusammen. Diese werden einfach mit Heißkleber angebracht. Hier helfen die Großen am besten dabei, damit es zu keinen Verbrennungen kommt.
Der Ganz zum Kleiderschrank – auch für Schneemänner äußerst wichtig!
Unser Schneemann-Bauch besteht aus dem Schraub-Verschluss eines Getränkekartons. Auf diese Weise kann der Schneemann sogar – je nach aktueller Tageslaune – das Outfit wechseln!
Ich liebe diese Kekse! Und ich kann verraten, sie kommen bei uns nicht nur zur Weihnachtszeit auf den Tisch. Und alle helfen bei der Zubereitung fleißig mit! Ob mit Keksstempeln beschriftet, zum Aufhängen an den Weihnachtsbaum oder Anhängen an eure DIY-Geschenke, alles ist mit diesen Leckerbissen möglich!
So lecker! – Zum Sofort-Essen.
Für den Teig braucht ihr:
125 g Butter
100 g Zuckerrübensirup
125 g Zucker
1 gehäufter EL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL frisch zerkleinerte Nelken
50 ml Wasser
350 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
Zudem braucht ihr noch:
Topf & Rührlöffel
Frischhaltefolie
Mehl für die Arbeitsfläche
Teigrolle
Keks-Ausstecher
Backpapier
optional: Keksstempel
Butter, Sirup und Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze auf dem Herd schmelzen lassen. Danach fügt ihr die Gewürze hinzu. Lasst die Masse etwas abkühlen bevor ihr das Wasser unterrührt. Nun kommt das Mehl, vermengt mit Backpulver, zu der Masse. Rührt so lange, bis ein geschmeidiger (klebriger) Teig entsteht. In einer luftdichten Box kommt er über Nacht in den Kühlschrank.
Am nächsten Tag könnt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Je dünner ihr rollt, desto knuspriger werden die Kekse. Sollen sie lieber etwas weicher sein, rollt den Teig circa drei bis vier Millimeter dick aus. Stecht die Formen mit Keks-Austechern aus und legt alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Hier könnt ihr jetzt noch tolle Sprüche, Zeichen oder Formen in die Kekse stempeln bevor sie für ungefähr 10 Minuten in den 180 °C (Umluft: 160 °C) heißen Ofen kommen. Sind die Kekse fertig, holt sie heraus und lasst sie auf einem Ofenrost auskühlen. Guten Appetit!!
Als Geschenkanhänger oder süße Deko für den Weihnachtsbaum.
Die Weihnachtszeit ist prädestiniert zum Selbermachen. Ob Geschenke oder Dekoration, Adventskalender oder Süßes zum Naschen. All dies kann einem selbst und anderen viel Freude bereiten. Diese Buchempfehlungen zum Thema Winter und Weihnachten geben abwechslungsreiche Anregungen für alle Kreativen und Bastelbegeisterten.
Und außerdem durfte ich dieses Jahr selbst mit ran und ein ganz eigenes Weihnachtsbuch herausbringen. Ich hoffe wirklich, es gefällt euch und ihr habt mächtig Spaß damit:
Weihnachtlicher Geschenk-Tipp für alle DIYler und ebenso für alle Upcycling-Begeisterten. Wie wäre es mit einem winterlichen Zauberwald im Glas? Aber auch für euch selbst sind diese kleinen Rentiere eine tolle Dekoration, mit denen noch viel mehr möglich ist, als diese Miniatur-Landschaft!
Was ihr braucht:
Tonpapier (z.B. 270 g/m2 oder mehr) in verschiedenen Grüntönen, braun, grau beige & rot
Schere
Bleistift
Bastelkleber
Rentier- und Tannenbaum-Vorlage
Hebt alle Schnipsel die gleich entstehen auf, die könnt ihr später noch gut gebrauchen!
Wie es funktioniert:
Die Vorlagen
Die Vorlagen für das Rentier und die Bäume findet ihr hier. Für das Rentier braucht ihr nur die kleinste Vorlage, ohne Ohren, jedoch mit Geweih. Die von euch benutzten Baumgrößen hängen vom Platz im Glas ab, welches ihr benutzen wollt.
Winterlicher Zauberwald.
Das Rentier
Druckst euch die Vorlagne auf DIN A4 aus. Schneidet die einzelnen Rentier-Teile aus und benutzt sie als Schablone. Übertragt damit die Formen möglichst platzsparend auf dickes Tonpapier und markiert euch zusätzlich am äußeren Rand, wo die Schlitze hinkommen. Sobald die Schablone weg ist, übertragt ihr diese Markierungen in die Formen hinein, denn nun schneidet ihr alles aus. Anschließend fügt ihr die Kerben mit der Schere ein und steckt die einzelnen Teile zusammen. Fertig ist das Rentier! Je dicker das Papier, desto breiter müssen die Schlitze werden, sonst wird es mit dem Zusammenstecken schwierig. Tastet euch vorsichtig heran und beginnt erst einmal mit einem schmalen Schlitz. Wenn die Beine noch nicht ganz perfekt sitzen könnt ihr hier mit der Länge des Einschnittes variieren. Also beim ersten Exemplar erst einmal vorsichtig vorarbeiten. Ist das Geweih zu schwer und das Rentier fällt nach vorne, kürzt die Hinterbeine ein wenig ein.
Der Wald
Für den Mini-Wald werden die Tannenbaum-Formen auf grünes Tonpapier übertragen. Unterschiedlich große Bäume in verschiedenen Grüntönen machen es den Tieren so richtig gemütlich. Pro Baum braucht ihr zwei gleichgroße Teile. In den einen kommt der Schlitz vertikal von oben bis knapp über die Mitte, in den anderen von unten bis knapp über die Mitte. So werden beide Teile zu einem 3D-Weihnachtsbaum zusammengeschoben.
Tierbeobachtung ganz nah!
Das Glas
Die Schnipsel, welche bei all der Schnippelei entstanden sind, schneidet ihr nun noch kleiner und benutzt sie als Laub für das Rentier-Zuhause. Diese könnt ihr auf den Boden des Glases, also auf die Innenseite des Deckels, kleben.
Den Deckel könnt ihr von außen mit Acryfarbe bemalen oder auch mit einem Stück Folie bekleben (z.B. eine Korkfolie). Mit einem weißen Lackstift könnt ihr das Glas zusätzlich verzieren. Habt ihr zufällig kleine weiße Kügelchen (z.B. aus einem kaputten Mikroperlen-Kissen), können diese als Schnee mit hinein.
Fertig ist eine richtig tolle Weihnachts-Überraschung!
Upcycling-Rentiere
Statt Tonpapier könnt ihr die Rentiere auch als ein Upcycling aus Getränkekarton (mit brauner Innenbeschichtung) zaubern. Diese sind sehr elegant und lassen sich auseinandergenommen ganz wunderbar mit der Weihnachtspost und einer kleinen Steck-Anleitung verschicken und verschenken!!
Hierfür klebt ihr zwei Getränkekarton-Seiten zusammen. Sehr gut klappt das, wenn ihr die äußerste Schicht (die bedruckte) abzieht. So entsteht eine raute Oberfläche, die den Kleber gut aufnimmt.
Ist alles getrocknet, ritzt ihr euch – z.B. mit einer Nadel – die Form mit Hilfe der Schablone in den doppelten Karton und schneidet ihn entlang der Ritzung aus. Ab hier geht ihr genauso vor wie bei den Rentieren aus Karton.
Rentiere für die Weihnachtspost.
Weitere Ideen
Zauberwald
Und wenn ihr Lust auf noch mehr Abenteuer im Zauberwald habt, dann schaut doch einmal hier vorbei und besucht die kleinen Elfen in ihrem Wohnbaum: