Buchempfehlung: Oh My Gouache!

In diesem Buch erfahren Anfänger alles über die Gouache-Malerei. Das fröhlich-bunte Kreativ-Werk, welches einfach gute Laune macht, gibt euch wertvolle Infos zu den Farben und Utensilien, zur Maltechnik an sich und zu ganz speziellen Methoden der Autorin. Viele Praxis-Projekte zum Nachmachen erleichtern das Erlernen und Anwenden der zuvor besprochenen Theorie.

Oh My Gouache!

Der Anfänger-Guide fürs Malen mit Gouachefarbe

Zoë Ingram

stiebner

ISBN 978-3-8307-1454-5

Preis 19,90 Euro

128 Seiten

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Blick ins Buch.

Das Cover des Buches 'Oh My Gouache' von Zoë Ingram' sowie ein von mir gemaltes Bild eines Mischwesens aus Erdbeere und Qualle (Jellyberry), für dessen Umsetzung ich Anregungen aus dem Buch übernommen habe.
Das Cover & eines meiner ersten Gouache-Projekte.

Das Buch

Letztes Jahr beschäftigte ich mich zum ersten Mal intensiv mit der Aquarell-Malerei. Dabei stolperte ich immer wieder über das Thema Gouache. Ich hatte zuvor noch nie davon gehört, wurde neugierig und bin nun, nach Lektüre dieses Buches, ein absoluter Fan von dieser Art zu malen. Bei Gouache handelt es sich um kräftige, leuchtende Farben, die sich leicht verarbeiten und auch mit anderen Techniken kombinieren lassen. Zudem ist ihre Handhabung recht nachhaltig, da eingetrocknete Reste immer wieder mit Wasser reaktiviert werden können (im Gegensatz zu Acrylfarben).

In dem vorliegenden Buch erwartet euch eine bunte und fröhliche Übersetzung aus dem Englischen.

Theorie

Die erste Hälfte des Buches gibt einen Einblick in die Theorie der Gouache-Malerei. Ihr erfahrt, was die Farben so besonders macht und von anderen Maltechniken unterscheidet. Im Weiteren geht die Autorin auf die Utensilien ein, die es zum Malen braucht. Für den ersten und einfachsten Einstieg reichen euch jedoch Farben und Pinsel.

Wie in jedem Zeichenkurs erfahrt ihr etwas über die Farbenlehre. Schön war die Übersicht darüber, welche Farbkombinationen spannende Kontraste bilden und welche wiederum harmonische Mischungen für euer Bild ergeben. Abschließend gibt es sogar eine praktische Übung zum Mischen der Farben, damit ihr ein besseres Gefühl dafür bekommt.

Das Buch 'Oh My Gouache' in der Rückansicht.
Das Buch von hinten.

Zoë Ingram gibt in diesem Buch nicht nur den Einstieg in die Verarbeitung der Gouache-Farben sondern auch einen Einblick in ihre Art kreativ zu arbeiten. Deshalb werdet ihr auch auf Themen wie Skizzieren, Collagieren oder digitale Weiterverarbeitung stoßen.

Da es mit Gouache möglich ist, die Farben übereinander zu schichten, gehört das Gestalten von Flächen mit Mustern, Linien, Formen & Kanten unbedingt dazu. Hier findet ihr viele Ideen, um noch mehr aus euren Motiven herauszuholen. Zoë verrät euch z.B. wie ihr eine Holzoptik mit Maserung hinbekommt, wie ihr euren Bildern mit Details den letzten Schliff verleiht und wie auf dunklen Hintergründen gearbeitet werden kann.

Praxis

Die zweite Hälfte zeigt euch elf praktische Beispiele zum Üben der vorher erklärten Theorie. Eigentlich sind es viel mehr Beispiele, da es z.B. bei einem Projekt gleich vier farbenfrohe Käfer mit ganz unterschiedlichen Körperformen und Mustern zum Nachahmen gibt. Hier könnt ihr frustfrei mit kleinen Motiven beginnen und zunächst z.B. nur einen Käfer malen, oder zwei, oder drei… Bei einem anderen Projekt handelt es sich um sechs verschiedene, ebenfalls fröhlich bunte, Raupen. Ihr merkt schon: vermehrt handelt es sich bei den praktischen Beispielen, wie das Titelbild verrät, um Naturmotive wie Blumen, Schmetterlinge, Katze, Fasan, Eule… Euch erwarten kleine und etwas größere Projekte.

Das Buch und ich

Im Bereich der Naturmotive bin auch ich bei meinen ersten Praxis-Übungen geblieben. Da ich ein wirklich zutiefst ungeduldiger Mensch bin und immer sofort loslegen möchte, nahm ich mir zwei meiner bereits vorhandenen digitalen Motive und übertrug sie mit Kohlepapier auf den Aquarellblock. Auch Zoë verrät in ihrem Buch, dass sie bei ihrer Arbeit ähnlich vorgeht. Die zuvor skizzierten Motive, scannt sie zunächst digital ein, so kann sie die Ideen immer wieder anpassen, und überträgt sie anschließend mit Transparentpapier und einer feinen Linie auf den Maluntergrund.

Erster Versuch – Mayberries

Bereits bei meinem ersten Bild konnte ich viele verschiedene Tipps aus dem Buch anwenden.

Als erstes versuchte ich mich an den «Mayberries» und malte hierfür die erdbeerigen Maiglöckchen zunächst auf einen weißen Hintergrund. Wie im Buch beschrieben, malte ich auf einem zweiten Blatt Papier die bunte Lasur für den Hintergrund und fügte beide Zeichnungen am Computer zusammen. Da ich digital affin bin, fand ich diesen Einblick in Zoës Arbeitsweise sehr spannend und informativ, und war erstaunt, dass Künstler so kombiniert arbeiten.

Motiv mit digitalem Hintergrund.

Auf diese Art und Weise habt ihr noch viel mehr Möglichkeiten mit euren Ideen zu spielen, zu variieren und zu experimentieren. Natürlich sind so auch digitale Hintergründe möglich! Ihr könnt eure Motive zudem verdoppeln, größer und kleiner ziehen, spiegeln, farblich variieren…. alles ist möglich und noch viel viel mehr.

Zweiter Versuch – Jellyberry

Ich finde toll, dass man ähnlich wie bei Acryl, helle Motive auf einen dunkleren Hintergrund zaubern kann. Bei reiner Aquarell-Malerei muss man sich für solche Kombinationen viel mehr Gedanken über die Reihenfolge des Farbauftrags machen, oder mit Gouache kombinieren. Bei meinem zweiten Motiv habe ich nun direkt auf den zuvor hergestellten Lasur-Hintergrund (nun ist er ja digital gespeichert) eine meiner «Jellyberries» gezeichnet.

Die Konturen der schwimmenden Quallen-Beere habe ich wieder ratz fatz mit Kohlepapier übertragen und nach Herzenslust mit Gouache gefüllt. Abschließend kamen noch ein paar Blubberblasen hinzu. Goldene Acrylfarbe setzt kleine und spannende Akzente. Händisch zu malen ist für mich immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, auch wenn mir das digitale Malen viel Spaß macht und ganz andere Möglichkeiten bietet. Diese beiden Arten Kreatives zu erschaffen und dann auch noch miteinander zu kombinieren finde ich einfach genial.

Falls ihr auch so begeistert von der Jellyberry seid, wie meine kleinen Zobelhäschen und ich, dann schaut doch gerne einmal hier vorbei. Ganz neu habe ich mich an das Thema Stoffdesign herangewagt. Nach und nach werden in diesem Shop auch noch andere coole Beeren einziehen!

Fazit

Für den Einstieg in Gouache genau das richtige Buch. Es macht Spaß und gute Laune. Auf verständliche Weise bekommt ihr erste Ideen in diese tolle Farbe und deren Möglichkeiten.

Weitere Tipps & Ideen

Materialien die ich für die Gouache-Projekte benutzt habe

Gemalt habe ich mit diesen Farben*. So habt ihr gleich mehrere harmonisch aufeinander abgestimmte Töne zur Auswahl, ohne selbst mischen zu müssen. Ich werde mir jetzt zusätzlich die Grundfarben der gleichen Marke besorgen, damit ich auch knalligere Bilder – so wie bei Zoë Ingram – malen kann. Für mich musste es für den Einstieg in diese Technik keine teure Marken-Farbe werden. Zu Beginn geht es doch hauptsächlich darum herauszufinden, ob man mit der Technik zurecht kommt, ob einem das Arbeiten damit Spaß macht und ob man bei diesem Thema weiter am Ball bleiben möchte. Wer tiefer in die Materie einsteigt mag bestimmt auch mit der Zeit zu den höherpreisigen Produkten wechseln. Hier wird von vielen Künstlern z.B. auf die Schmincke-Farben verwiesen.

könnt ihr kaufen*:

*) affiliate links, diese Materialien habe ich selbst gekauft und selbst bezahlt.

müsst ihr wirklich nicht kaufen, habt ihr alle zu Hause:
  • Pinsel in diversen Größen
  • leere Kästen, Deckel etc. als Mischpalette
  • Gläser für Wasser
  • altes Tuch, um überschüssige Farbe wegzunehmen

Für kleinere Projekte könnt ihr auch probieren auf abgezogenen Getränkekarton zu malen. Das Papier nimmt die Farbe gut auf und durch die verschiedenen Schichten wellt sich der Karton kaum, auch wenn ihr mit viel Wasser arbeitet. Für kleine Geschenkanhänger und Kärtchen eine tolle Alternative zu dem doch sehr teuren Aquarellpapier.

Wie ihr den Getränkekarton von seiner äußersten, bedruckten Schicht befreit, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Beerenbande

Manch einer von euch fragt sich jetzt wohl, was es mit dieser besonderen Beerenbande auf sich hat, die ich für die Gouache-Projekte ausgewählt habe. Sie folgen ganz dem Motto meines aktuellen Art-Journals 2022: mit guter Laune begleiten diese kleinen Wesen mein aktuelles kreatives Jahr und lassen sich für jeden Monat etwas Neues einfallen.

Buchempfehlungen

Wie ich erwähnt habe lässt sich Gouache super mit Aquarell kombinieren. Deshalb hier eine Buch-Empfehlung zur Aquarellmalerei, sowie eine zum kreativen Mischen verschiedener Methoden:

DIY-Tipps

Und hier noch zwei Ideen zum Selbermachen, bei denen DIY-Farbe aus eigentlich leergeglaubten Filzstiften verwendet wurde und sich ganz ähnlich wie Aquarellfarbe verarbeiten lässt. Auch kommt hier der oben erwähnte Getränkekarton als Aquarellpapier zum Einsatz.

Das große Aquarell-Praxisbuch

Wie cool ist das denn?! Ein Aquarell-Buch, in welches man sofort hinein malen kann, da es erstens aus Aquarell-Papier besteht und zweitens die Skizzen für die Übungsbilder schon vorgedruckt sind. Für alle Einsteiger eine absolute Empfehlung! Wer dann noch von dem Thema ‚Unter dem Meer‘ so begeistert ist wie ich, ist hier absolut richtig.

Das große Aquarell-Praxisbuch

Meerestiere

Dana Fox

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8388-3733-8

Preis 24,99 Euro

122 Seiten

Broschur mit Fadenheftung

Blick ins Buch, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Cover des Buches
Das Cover.

Das Buch

Mit 50 Projekten bringt euch Dana Fox nach einer Mini-Einweisung das Aquarell-Malen näher, ohne dass man selbst gleich ein großer Künstler sein muss. Hier dreht sich alles um das Thema Meerestiere. Für das Drumherum findet ihr hierin aber auch noch ein paar andere Unterwasser-Motive.

Die eine Hälfte einer jeden Doppelseite stellt das jeweilige Projekt, z.B. einen Pottwal, eine Qualle, eine Meeresschildkröte, ein U- oder Segelboot…. vor. Die Autorin erklärt, welche Farben sie verwendet hat und wie für das fertige Bild vorgegangen wird. Auf der anderen Seite ist das Motiv bereits schemenhaft vorgezeichnet, so dass der Lehrling sofort loslegen kann.

Das Buch und ich

Ganz ehrlich: ich traue mich noch nicht in dieses wunderschöne Buch hinein zu malen. Deshalb habe ich mir die Skizze zunächst separat auf Aquarell-Papier vorgezeichnet und bin anschließend den Anweisungen aus dem Buch gefolgt. Als erstes Projekt wurde von mir die Qualle umgesetzt, denn welches Tier verkörpert das Thema Meer besser als sie? Dieses Geschöpf, das bis zu 98% aus Wasser besteht, bewegt sich in seinem Element so anmutig wie kein anderes Tier. Und was soll ich sagen? Ruck zuck war ich fertig!

Ein Blick ins Buch zeigt wie es aufgebaut ist.
Ein Blick ins Buch zeigt das Quallen-Original.

Manche Details aus dem Ursprungsbild werden in der Anleitung nicht erwähnt. Aber so kann man selbst ein wenig experimentieren und auch seine eigenen Akzente setzen. Auch habe ich nicht die Farben aus dem Buch verwendet, sondern einfach meine eigenen, bereits vorhanden, Aquarellfarben.

Das von mir gemalte Testbild. Eine Qualle.
Mein erstes Projekt: eine Qualle

Fazit

Wer sich schnell, leicht und vollkommen unkompliziert die Prinzipien der Aquarellmalerei aneignen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Das Thema der Meerestiere passt einfach perfekt zur Technik der Aquarell-Malerei!

Die Rückseite des Buches mit dem Text des Verlages.
Das Buch von hinten.

Weitere Bücher zum Thema Aquarell

Und da die Aquarell-Malerei zurzeit meine absolute Lieblingstechnik in Sachen kreatives Gestalten ist, habe ich hier noch mehr Buchempfehlungen für euch.

Malen, Zeichnen & Drucken

Hier findet ihr eine Auswahl an Kreativ- und Bastelbüchern bei denen sich alles darum dreht, das Medium Papier zu bearbeiten. Ob es nun um das Zeichnen an sich geht – z.B. mit nur einer Linie – oder darum, mit Aquarellfarben und Brushpens gestalterisch kreativ zu sein. Auch gibt es hier tolle Bücher zu den Themen Handlettering und Kalligrafie zu entdecken.

Watercolor und Mixed Media

Hierbei handelt es sich um ein Buch für alle Aquarell-Einsteiger, die mit wenig Aufwand wunderschöne Ergebnisse erzielen wollen. Mit kleinen Tricks bekommt ihr zusätzlich richtig tolle Effekte hin. Wer Aquarellpapier, zumindest ein paar Aquarellfarben, Salz, evtl. Nagellackentferner und ein wenig Glitzer zu Hause hat, kann sofort loslegen.

Watercolor und Mixed Media

Kreative neue Techniken & Effekte

Ana Victoria Calderón

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-86230-438-7

Preis 19,99 Euro

144 Seiten

Blick ins Buch, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Cover.

Das Buch

Einleitend findet ihr eine kleine Materialkunde. Zunächst geht es um die verschiedenen Arten der Aquarellfarben (Näpfchen, Tube, flüssig und ganz spezielle Sorten). Anschließend gibt es ein paar Worte zu den Bereichen Gouache und Tusche, Pinsel und Papier. Ihr erfahrt wie man Aquarellfarbe benutzt und auf welche zwei Arten diese vermalt werden kann (nass auf nass, nass auf trocken).

Und schon geht es los mit den Experimenten. Ihr dürft dafür Farbverläufe erstellen und anschließend beobachten, was passiert, wenn z.B. Salz oder Bleiche in Kontakt mit der Farbe kommt. Ihr lernt einen ganz simplen Trick um Wolken zu zaubern und entdeckt wie sich Tusche auf der noch nassen Farbe verhält. Und wie wirkt es eigentlich wenn man Aquarellfarben mit weißer Gouache mischt? All dies und noch vieles mehr könnt ihr selbst herausfinden und entdecken.

Anschließend folgen Projekte, die sich vornehmlich mit den Themen Natur und Naturphänomene beschäftigen. Es geht um die Darstellungs-Möglichkeiten von Blitzen, Wolken, Mond und Sternenhimmel. Besonders schön finde ich das Kapitel über Edelsteine und Kristalle. Zum Schluss gibt es ein paar Ideen und Vorschläge für Mandalas, kombiniert mit getrockneten Blüten.

Das Buch und ich

Ich finde die Zeichnungen im Buch wunderschön. Der Übungsteil ist sehr übersichtlich und kurzweilig. Ihr braucht euch nur ein paar Materialien zusammenzusuchen – vieles werdet ihr bereits da haben (Salz, Nagellackentferner, Frischhaltefolie…) – und könnt loslegen. Lasst euch von den Ergebnissen überraschen und lernt, es einfach mal – im wahrsten Sinne des Wortes – laufen zu lassen. Lernt zu akzeptieren, was die Farbe macht und nicht über alles die Kontrolle haben zu wollen. Für mich ist das ein Entwicklungsprozess, durch den ich aktuell noch gehe und weshalb ich mir dieses Jahr schon mehrere Bücher zu genau diesem Thema besorgt habe (schaut dafür gerne einmal weiter unten).

Verschiedene Übungen zum Aufwärmen.

Genau wie im Buch vorgeschlagen, habe ich mir mit Masking Tape mehrere Aquarell-Papiere in verschiedene Bereiche unterteilt. Danach ging es bereits mit dem Experimentieren los. Das ging ratz fatz und hat wirklich Spaß gemacht. Ich hatte nicht alle, aber doch einige der vorgeschlagenen Materialen parat.

Das Geniale an der Experimentier-Übung ist, dass man aus dieser anschließend gleich eine Weltall-Collage umsetzten kann.

Weiterverwendung der Aufwärm-Übung zu einem Projekt.

Die Muster und Farben aus der Experimentier-Reihe eigenen sich hervorragend, um die unterschiedlichen Oberflächen und Beschaffenheiten diverser Planeten darzustellen. Dafür schneidet (oder stanzt) man einfach verschieden große Kreise aus den Versuchsfeldern aus. Für die Weltall-Hintergründe findet ihr dann im Buch drei verschiedene Vorschläge. Mit weißer Aquarellfarbe, goldenen Sprenkeln oder auch aufgeklebten Sternen wird das Bild abgerundet.

Ein Sonnensystem.

Fazit

Dieses Buch ist für alle Aquarell-begeisterten Einsteiger zu empfehlen, die auf der Suche nach anderen Motiven, als den allgegenwärtigen Blumenmustern sind. Ihr findet hierin leicht umzusetzende Übungen und wirklich wunderschöne Projekte.

Das Buch von hinten.

Noch mehr Tipps

Kreativbücher zum Thema Aquarell-Malerei

Wenn ihr noch mehr in die Materie der Aquarell-Malerei einsteigen wollt, habe ich hier zwei weitere sehr unterschiedliche Buch-Tipps für euch:

  • Bei „150 X Watercolor“ geht es um kleine Zeichnungen mit Schritt-für-Schritt Anleitungen, mit denen ihr wirklich schnell ans Ziel kommt.
  • Bei der „Kunst der Aquarell-Malerei“ geht es schon viel tiefer in die Materie, mit wesentlich anspruchsvolleren, jedoch wunderschönen, Motiven.
Aquarell-Kreativität in meinem Alltag

Einen kleinen Trick, wie ihr Aquarell-Effekte ganz ohne teure Farben und spezielles Papier hinbekommt, zeige ich euch hier. Die Lesezeichen sind ein komplettes Upcycling-Projekt und eignen sich hervorragend für den allerersten Einstieg in diese Materie:

2021 habe ich jeden Monat kreativ illustriert. Oft kamen dafür die DIY-Aquarell-Farben zum Einsatz. Hier geht es zu meinem Art-Journal:

one line – Zeichnen in einer Linie

Ein Buch zum Erlernen der Technik die hinter dieser – wie ich finde – genialen Kunstform steckt. Es geht darum, ein Bild mit nur einer Linie zu kreieren, ohne abzusetzen und ohne zu radieren. Daraus resultieren elegante und zugleich schlichte Bilder, die zu vielen Anlässen passen. In Kombination mit Aquarell sind sie einfach wunderschön.

Das Buch

Hier findet ihr viele Ideen zum Selberzeichnen von oneline-Bildern. Auch wenn es so im Buch nicht erwähnt wird, könnt ihr diese natürlich auch einfach abpausen, wenn ihr schnell ein schönes Motiv auf eines eurer Projekte zaubern wollt. Primär geht es bei diesem Buch jedoch darum das One-Line-Drawing zu erlernen und sich ebenso kleine Zeichnungen im oneline-Stil selbst auszudenken.

Das Cover.

Wirklich viele der Ideen (über 40) sind so gestaltet, dass man sie Schritt für Schritt nachmalen kann. Je öfter man eine Figur übt, desto besser wird sie. Auf den letzten Seiten finden sich noch zusätzliche Bilder (35 Stück) ohne Schritt-für-Schrittanleitung, die es ja irgendwann – nach reichlich Übung – auch gar nicht mehr braucht. Das Buch ist somit von vorne bis hinten voll gepackt mit Anregungen zum Nachmachen.

one line

Zeichnen in einer Linie

Silberstolz – Heinke Nied Illustration

frechverlag

ISBN 978-3-7724-4792-1

128 Seiten

15,00 Euro

softcover

Link zum Buch* auf der Verlagsseite, dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Buch und ich

Die Projekte im Buch sind nach ihrem Schwierigkeitsgrad eingeteilt. Als absoluter Anfänger beginnt man natürlich mit den leichteren Zeichnungen zum Nachmachen. Ein paar Mal gezeichnet und es sitzt schon ganz gut. Bei den etwas anspruchsvolleren Projekten braucht es etwas mehr Geduld und auch ein paar Tage Übung. Aber ich denke so nach und nach hat man den Dreh raus.

Zeichnen lernen

Das Zeichnen lernen geht gut von der Hand. Um gleich Erfolge zu erzielen sucht ihr euch zunächst einfach die simplen Modelle heraus und tastet euch nach und nach an die komplexeren Blumen, Gesichter oder gar ganze Shillouetten heran.

Ein Gläschen Rotwein? Mein erster Versuch & Blick ins Buch.

Abpaus-Idee

Für ein schnelles und schönes Ergebnis mit einem komplexeren Beispiel aus dem Buch habe ich mich zum Abpausen mit Kohlepapier entschieden. Das wunderschöne Mädchen landete auf einem Skizzenbuchpapier, welches ich vorher mit einem Avocado-Sud rosa eingefärbt hatte. Anschließend noch ein paar Spritzer aus meiner allround-Sprühfarbe drauf, fertig war das Schmuckstück. Leicht und natürlich. Die Linie vom Kohlepapier verschmiert beim Auftrag der wässrigen Farbe überhaupt nicht, was sehr praktisch ist und sich mit den Vorschlägen aus dem Buch vereint, in welchem oft eine Oneline-Zeichnung mit einem Aquarell-Fleck kombiniert wird.

Mein Abpaus-Projekt.

Fazit

Das Buch ist zum Üben von Oneline-Skizzen sehr gut geeignet. Schnell schafft man die Motive selbst – und vor allem später auch in seinem eigenen Stil – zu zeichnen. One Line Drawing ist eine tolle Übung für Zwischendurch, die immer und überall umgesetzt werden kann und die wirklich nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.

Das Buch von hinten.

Auch Sticken ist möglich

Mit Oneline-Ideen kann man nicht nur Zeichnen, sondern auch Sticken! Bisher wurden bei mir ein Kissen und zwei geupcyclete Topflappen bestickt. Die Katze habe ich händisch aufgebracht, die zwei Schmetterlinge in mehreren Durchgängen mit dem Freihandnähfuß an der Nähmaschine.

Die Motive für den Schmetterling und die Katze stammen aus diesem Buch hier:

Einen Artikel dazu, wie ich das Papier gefärbt habe und wie ihr auch noch andere Farben zaubern könnt, findet ihr hier:

*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Buchtipp: Brush Pens

Handlettering & Illustrationen

DAS BUCH

Genau das Richtige für alle die mit Brush Pens beginnen wollen und vorher noch nie etwas damit angestellt haben. Das Buch startet mit ein paar einleitenden Worten zu den verschiedenen Stiften, von den ganz normalen bis hin zu den professionelleren und auch extravaganten. Es folgen ein paar Infos zur Papierwahl sowie eine Auflistung, was ihr sonst noch alles gebrauchen könntet um richtig los zu legen (zumeist Dinge die ihr bereits zu Hause habt!). Anschließend geht es schon um die richtige Benutzung des Stiftes: wann wird Druck ausgeübt, wann nicht, in welchem Winkel sollte er gehalten werden…

Ihr bekommt Tipps und Tricks wie Farbverläufe im jeweiligen Buchstaben oder auch im ganzen Wort gezaubert werden, zur Layout-Gestaltung und wie man seine eigene Idee auf das jeweilige Objekt, z.B. eine Tasse, bekommt.

Der Text ist nicht zu knapp formuliert, aber auch nicht sehr ausschweifend. Für einen gemütlichen Lesenachmittag genau richtig und für alle, die einfach schnell loslegen und ausprobieren wollen, ob diese Art des Gestaltens das Richtige für sie ist.

Brush Pens

Handlettering & Illustrationen

Nina Rötters

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-86230-426-4

Preis 19,99

108 Seiten

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite, da könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

WIE ES MIR MIT DEM BUCH ERGING

Ich habe mir das Buch mit in den Sommerurlaub genommen, ein paar Stifte dazu sowie einen Pinsel und eine Sprühflasche (die hab ich ja wegen meiner DIY-Sprühfarbe eh immer da) und natürlich etwas Papier. Passt alles locker in eine kleine Tasche. An einen Abend habe ich mich gemütlich hinsetzt und alles einmal durchgelesen und mir die Projekte im Detail angeschaut.

Der Aufbau

Anhand von verschiedenen Motive werden unterschiedliche Methoden auf je ein bis zwei Doppelseiten erarbeitet. Es ist so einiges für die verschiedensten Alltagssituationen dabei: vor allem illustrierte Sprüche, Ideen für Postkarten und Blumengeschenke, die Gestaltung einer Tasse, ein Lesezeichen, Blumenstecker… Auch hochaktuelle Ideen für das Bullet Journal sind mit dabei: ihr findet hier ganz unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für die Wochentage plus eine blumige Idee für den Monat Mai.

Meine Umsetzung

Als allererstes musste ich unbedingt die süße Avocado ausprobieren, die im Buch mit ihrer besseren Hälfte und einem süßen Spruch daherkommt. Mir war nach Malen, denn ich fand es super spannend, dass man mit den Brush Pens nicht nur Textzüge gestalten kann, sondern auch wie mit Aquarellfarben zeichnen!

Ich muss zugeben, dass dies mit meinen Stiften nicht möglich war. Das Wasser hat die Farbe aus ihrer Spitze gezogen und neue kam nicht mehr nach. Also habe ich – wie so oft – auf meine eigenen ‚Wasserfarben‚ aus eigetrockneten Filzstiften zurück gegriffen, was vom Prinzip genau das Gleiche ist und auch noch eine nachhaltige Alternative. Und falls meine Stifte nach diesem Versuch gar nichts mehr taugen werden sie dafür auch gleich wieder weiter verwendet!

Meine ersten Umsetzungen der vorgeschlagenen Ideen.

Denn wie ihr seht klappt es mit den DIY-Farben ganz wunderbar. Für den aquarelligen Effekt braucht es Aquarell-Papier und die richtigen Kniffe, wie die Farben verlaufen sollen – oder eben nicht. Wie ihr das hinbekommt erfahrt ihr im Buch!

Auch die Idee mit den Blumen auf verlaufenen Farbklecksen fand ich richtig schön, vor allem super schnell umzusetzen und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Damit lassen sich tolle Glückwunschkarten gestalten, Blumenstecker, Geschenkanhänger…

Die Ananas werde ich nochmal in Angriff nehmen, der Vorschlag mit den geometrischen Formen gefiel mir richtig gut. Beim Hintergrund habe ich improvisiert, da meine Stifte ja einfach nicht mehr mitmachen wollten. Hier sollte man sich wohl eine etwas bessere Qualität besorgen, mit den günstigen kann man wohl nur Schreiben, was den verschiedenen Möglichkeiten jedoch einfach nicht gerecht wird.

FAZIT

Ein abwechslungsreiches Buch für den schnellen Einstieg in die Materie. Damit es richtig Spaß macht besorgt euch unbedingt anständige Stifte und gutes Papier!

Das Buch von hinten.

Weitere Tipps zum kurzweiligen Illustrieren

Um kleine und schnelle Aquarell-Motive geht es hier:

Zum Verzieren, Verschnörkeln und Beschriften schnuppert doch einmal hier hinein:

Art Journal 2021

Dieses Jahr probiere ich einmal aus, meine Erlebnisse in einem Art-Journal festzuhalten. Gerne nehme ich euch für ein paar Einblicke auf die Reise mit und teile diese (für mich vollkommen neue) Erfahrung mit euch. Wie ich das Journal aus einem alten Ordner gestaltet habe, zeige ich euch hier.

Der Jahresrückblick als Video

Mein Jahr 2021.

Das Journal aus einem alten Ordner

Upcycling at its best!

Upcycling aus einem alten Ordner.

Die einzelnen Etappen des Jahres 2021

1. Januar

Silvester 2020/2021

Der Januar beginnt ganz klassisch mit einem kleinen Feuerwerk. Dieses Jahr eher im übertragenen Sinn. Dennoch wird es ein sehr spannendes Jahr für mich werden, da mein erstes (und hoffentlich nicht letztes) Bastelbuch im Handel erscheinen wird.

Den Hintergrund habe ich mit Tinte in schwarz und blau gestaltet. Ihr entdeckt darauf unter anderem mein DIY-Konfetti aus Geschenkpapier (welches bei uns zum Großteil aus selbst-gestaltetem Packpapier besteht), aber auch drei wirklich tolle Glückskeks-Sprüche. Besonders derjenige, welcher auf meine Kreativität anspielt freut mich total. Aber auch die beiden anderen sind absolut aufbauend und dürfen mich gerne durch das Jahr hindurch begleiten und auf Kurs halten.

7. Januar

Der erste Schnee!

Ich liebe den ersten Schnee im Winter! Dieses Jahr wird das Ereignis gestalterisch festgehalten. Dafür habe ich mit einem Masking Marker (abziehbares Rubbelkrepp) Baum, Blätter und Schneeflocken gemalt, anschließend mit Tinte den Hintergrund. Den Marker kann man nach Fertigstellung des Bildes abrubbeln, so dass das Weiß des Blattes wieder zum Vorschein kommt.

Ende Januar

Mehrere Geburtstage in der Familie.

Ab Oktober kommen wir hier aus dem Feiern im engsten Familienkreis eigentlich nicht mehr heraus! Das geht nun bis Ostern so: Geburtstage, Halloween, Nikolas, Weihnachten, Silvester, noch mehr Geburtstage, Fasching und schließlich Ostern. Danach ist ein wenig Ruhe. Aber schön ist es auch. Ich liebe es, die Geschenke vorzubereiten, zu verpacken, mir tolle Speisen für die Tage zu überlegen und das alles ganz im Geheimen, damit es eine große Überraschung wird.

14. Februar

Valentinstag!

Der Valentinstag ist bei uns kein Tag ausschließlich für die Großen. Auch die Kleinen bekamen Blumen, Herzen aus Schokolade, ein tolles Essen und tolle Getränke. Wir alle haben uns an diesem Tag verwöhnt und das größte Geschenk daran war, dass wir ihn gemeinsam genießen konnten.

17. Februar

Mein allererstes Buch!

Nun endlich ist es soweit. Mein erstes Bastelbuch ist im Handel erhältlich. Ich bin unendlich gespannt, wie es ankommt, ob es sich gut verkauft und ob ich bald am nächsten Kreativ-Buch arbeiten darf.

Mitte Februar

Geburtstag und Fasching zusammen!

Wie ich im Januar schon erwähnte, hier folgt bis Ostern eine Feierlichkeit auf die nächste. Einen Geburtstag mit einer Faschingsfete zu kombinieren ist allerdings schon etwas Tolles und mit kleinen Kindern macht das alles noch mehr Spaß.

Ende Februar

Glückwunsch-Karte.

Die Glückwunschkarte landet nicht im Art-Journal, da sie verschenkt wurde, aber sie ist ebenfalls im Februar entstanden, und zwar mit Hilfe einer DIY-Kalligrafie-Feder und DIY-Farben.

Ende März

Bald ist Ostern!

Was haben wir nicht alles für das diesjährige Osterfest auf die Beine gestellt!? Wollt ihr mal einen kleinen Eindruck bekommen? Dann schaut mal hier vorbei und besucht unsere lustige Hasen-Bande, wir zeigen euch unsere bunten Ostereier und kleine Naschereien, tolle Osterkörbe und vieles vieles mehr!

Beide März-Bilder habe ich mit der Filzstift-Farbe gemalt. Ich mag sie einfach sehr! Die Matroschka hat sogar einen ganz eigenen Beitrag und entstand ebenfalls im März.

20. März

Frühlings-Beginn!

Endlich fängt der Frühling an. Gerade jetzt erwarten wir alle diese Jahreszeit so sehnlich. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen, wie wir auf unseren fast täglichen Spaziergängen und in unserem kleinen Natur-Garten die Veränderungen wahrnehmen werden und was das mit uns und unserer Laune macht.

April

Der Frühling zieht ein.

Überall beginnt es zu blühen, die Bäume werden wieder grüner. Das ist herrlich. Meine Tochter kam neulich mit einem Foto von sich aus der Schule. Sie sollten sich für ein ‚Ballon-Projekt‘ genau in dieser Pose auf den Boden legen und ablichten lassen. Eines der Testbilder bekam sie mit nach Hause. Sie schnitt es so akkurat aus, sie ist in der ersten Klasse (!), dass ich am Rest sofort Interesse als Schablone hatte. Gesprüht wurde mit meiner DIY-Farbe aus leeren Filzstiften und passend zum jetzt wirklich beginnenden Frühling überkam mich die Idee eines Rockes aus gepressten Nelken-Blüten. Mit gepressten Rosenblatt-Ballons fliegt dieses kleine Mädchen nun auf und davon und schaut sich den beginnenden Frühling von oben an.

Waldspaziergänge.

Wie wohl alle zur Zeit nutzen wir die aktuellen Umstände zu häufigen Spaziergängen. Wir entdecken gerade unsere Umgebung, in die wir vor fast drei Jahren gezogen sind. Auf einer besonders langen Wanderung stolperten wir in einen wunderbaren Wald in dem wir nun regelmäßig auf gefällten und umgefallenen Baumstämmen balancieren, durch aus Holz gebaute Tipi-Zelte schleichen und die Natur einfach richtig genießen können. Am Ende dieses Waldes gibt es sogar ein kleines verschlafenes Dorf in welchem wir neugierig in alle Gärten schauen. Nach solch einer Tour sind wir ziemlich kaputt; fühlen uns aber, als wären wir im Urlaub gewesen!

Für dieses Bild habe ich einmal ausprobiert, mit verschiedenen Teesorten (!) zu malen. Noch sieht der Wald recht herbstlich aus und die Farben, die durch die diversen Aufgüsse entstehen passen einfach wunderbar dazu. Auf diese Weise habe ich schon wieder – zusätzlich zu meiner DIY-Sprühfarbe – eine Alternative für Aquarellfarben entdeckt.

Mai

Gänseküken Missy.

Was für ein Abenteuer gleich zu Beginn der Maiferien! Auf einem unserer vielen Spaziergänge und Spielplatz-Besuche haben wir am Rande eines Sees ein kleines verlassenes Gänseküken im Schlamm gefunden. Der Fuß war offensichtlich kaputt und potentielle Gänse-Eltern weit und breit nicht zu entdecken. Ich vermute ein Hund hatte das kleine Tierchen kurzzeitig im Maul 😢. Nach einem Anruf beim Tierschutzverein – denn wir wollten uns unbedingt richtig und besonnen verhalten – hieß es, wir sollen das Tier erst einmal ’sichern‘ und dann zum Tierheim bringen. Verletzte Tiere werden von ihren Eltern oft zurück gelassen. So haben wir es zunächst nach Hause getragen. In einem Karton und einer ruhigen Ecke durfte sich das Kleine – von meinen Kindern Missy getauft – kurz erholen, Wasser trinken und Gras fressen, bis es auf die nächste Reise – mit dem Fahrrad zum Tierheim – ging. Das Küken bekam eine Untersuchung des Tierarztes, wird nun aufgepeppelt, hat sogar Gesellschaft anderer Küken und kann hoffentlich bald wieder in einem unserer vielen Seen schwimmen!

Gemalt habe ich mit meinen DIY-Sprühfarben auf Aquarell-Papier, sowie einer alt-rosa Komponente aus einem Avocado-Sud, der vom Stofffärben übrig war.

Juni

Sommeranfang!

Nun gehen die Urlaubstage los, heißes Wetter und viel Eis. Aber auch basteltechnisch lässt sich da so Einiges passend zum Thema umsetzten. Das sonnige und wirklich heiße Wetter der letzten Tage haben wir hier mit diesem tollen Sonnendruck-Papier zelebriert. Wie es uns damit erging erfahrt ihr hier:

Juli

Sommerurlaub

Im Juli drehte sich hier bei uns in der Familie fast alles um den Sommerurlaub. Die Kinder durften zum ersten Mal alleine und für eine ganze Woche zu den Großeltern, anschließend gab es eine wirklich super entspannte Woche an der Ostsee. Zum Strandurlaub habe ich mir natürlich ein Kreativ-Buch samt passenden Utensilien eingepackt, um es in Ruhe durchzuarbeiten und euch später vorstellen zu können. Aus diesem Grund habe ich mir sommerlaunige Motive ausgesucht und ausprobiert. Hier seht ihr nun eine kleine Auswahl.

Wir basteln an Lottis Küche

Der Blick aus Lottis Küche zum Ausmalen.

Außerdem habe ich mit den Kindern viel an Lottis Küche gefeilt und dabei sind einige digitale Zeichnungen entstanden. Ich muss sagen ich gewöhne mich immer mehr an diese Art zu zeichnen.

August

Sommer oder Herbst? Also von der Jahreszeit ist es ja eigentlich Sommer, aber die Temperaturen fühlen sich gerade so überhaupt nicht danach an. Es ist kalt, nass und dunkel. Ich mag den Herbst sehr, aber über ein wenig Sonnenschein hätten wir uns alle hier schon noch gefreut. Also gibt es zum Thema August ein Blätter-Bild, denn langsam geben auch die Bäume ihre Hoffnung auf warmes Wetter auf und beginnen damit ihr Laub abzuwerfen.

Der Herbst kommt!

Dieses Mal handelt es sich bei mir um eine digitale Zeichnung, denn ich habe einen Plan. Die nächsten Tage zeige ich euch, was ich mit diesem Bild und mit Hilfe eines neuen Kreativbuches anstellen kann.

September

Nun gibt es doch noch mal ein paar sommerliche Tage und wir alle genießen diese Zeit sehr. Langsam verabschieden wir uns vom Sommer und der schönen Zeit, die dieser uns beschert hat. Die letzen Blüten kommen in die Blütenpresse und es werden fleißig Samen für das nächste Jahr geerntet. Bei uns spielt sich gerade wirklich viel im Garten und Draußen ab. Selbst für mein neuestes Kreativ-Projekt – Stoffe färben mit Naturmaterialien – ging es hinaus in den Garten Blätter und Beeren sammeln. Den Rest des Suds habe ich benutzt, um verschiedenste Papiere zu tönen. Um den Abschied des Sommers bildlich festzuhalten, entstand so ein rosa gefärbtes Blatt aus dem Skizzenbuch. Auf dieses pauste ich ein Blumenmädchen (die Vorlage stammt aus diesem Buch). Spritzer meiner DIY-Sprühfarbe frischen das Ganze ein wenig auf.

Oktober

Nun geht es wirklich los mit dem Herbst. Wir rascheln durch das Laub, genießen die letzte – schon sehr tief stehende – Sonne und lieben es auf unseren Spaziergängen kleine Naturschätze mitzunehmen. Anschließend können diese zu Hause für viele kleine Basteleien herhalten. Für den Monat Oktober gibt es statt einer Zeichnung ein Foto für mein Art-Journal, und zwar von unseren mit Acrylstiften bemalten Fundstücken.

November

Das etwas größere Zobelhäschen lernt gerade fleißig Lesen. Alles was Buchstaben hat wird bestaunt und das Wort, welches dahinter steckt, entdeckt. So auch die Monatsnamen auf unserem Kalender. Diese sind dort in mehreren Sprachen zu lesen. So kam beim Vorlesen des französischen Novembre die Wort-Neuschöpfung ‚Novembeere‘ zustande. Ich sag es ja immer: Meine Kinder sind die größten Ideengeber!! Nun gibt es die MONATSBEEREN. Eine tolle Gruppe wie ich finde.