Das schönste: für sie musste kein neues Wollknäuel sterben. Ein ausgedienter Strickpullover wurde aufgeribbelt und lebt nun sein zweites Leben als Osterküken-Familie.
So süß!
Die genaue Bastelanleitung findet ihr ab in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6
Diese Vasen versprühen eine filigrane Beton-Optik, und sind doch so viel schneller (aus Zeitungspapier) herzustellen. Diese Methode funktioniert für Gläser aller Art, aber auch für viele andere denkbare Materialien wie Karton, Metall…
Man kann sie anschließend bekleben, bemalen, bestempeln, besprühen… Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und wenn es einem nicht mehr gefällt, lässt sich alles ganz leicht wieder rückgängig machen.
Geköpfte Glasflaschen mit Papierpulpe.
Man sieht hier mit dem Glasschneider bearbeitete Glasflaschen umfunktioniert zu Blumenvasen. Diese hier wurden mit einer Zeitungspulpe ummantelt und teilweise mit Schnipseln aus alten Buchseiten verziert.
Die Blumen in den Vasen bestehen aus Eierkartons bzw. Buchseiten, Bambusspießen und Holzkugeln.
Zu sehen sind außerdem selbstgegossene Beton-Kerzenständer.
Die Lichterkette im Hintergrund besteht aus bemalten Plastikeiern.
Oster-Arrangement.
Der Beton-Kerzenständer im Vordergrund ist selbst gegossen und mit Kreisen in Weiß und gold bemalt.
Die Ostereier-Anhänger wurden ebenfalls aus Papierpulpe gefertigt. Hierfür kamen alte Verpackungskartons zum Einsatz, welche zu Papier geschöpft wurden. Getrocknete Blüten verleihen dem Ganzen einen natürlichen und unaufdringlichen Charme.
Pur schon schön genug: Osternester aus Milchkarton mit Papierpulpe umhüllt. Mit einem groben Handtuch zum Pressen der Pulpe bekommt man eine spannende Struktur als Oberfläche. Wir werden die Osternester noch ein wenig bunter machen… bald hier zu sehen… Denn nach dem Fest kann man diese noch super als Aufbewahrung benutzen.
Ich bin verliebt in das Thema Papier-Schöpfen! Ich habe es gerade ganz neu für mich entdeckt und bin begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Ich brauchte noch nicht einmal etwas für diese Technik zu kaufen, sondern konnte gleich loslegen mit einfachen Handtüchern und Sieben aus meinen Sprossenanzucht-Stationen und aus dem Sandkasten! Ich habe zunächst mit verschiedenen Ausgangsmaterialien herum experimentiert. Mit Zeitungen und Eierkartons, dann mit Buchseiten. Auf diesem Bild sieht man geschöpftes Papier aus Verpackungskartons. Ich finde dieses eignet sich besonders gut als Schmuck für den Osterstrauch, als Geschenkanhänger oder auch für Etiketten. Zusammen mit den getrockneten Blumen harmoniert es besonders gut und macht Lust auf den Frühling!
Eine genaue Anleitung und weitere Ideen dazu findet ihr in meinem Buch: „Glitzer, Girls & Glamour“, Christophorus Verlag, ISBN 978-3-8411-0212-6
Wie man mag, kann man sich die Kissen unterschiedlich zusammen stellen, es wirkt dadurch immer wieder anders und neu.
Zwei neue Kissenhüllen aus einem alten Kissenbezug. Asymmetrisch mit Jeansstreifen und Jeans-Blüten appliziert, die nun nach und nach für einen rustikalen Look ausfransen dürfen. Kleines Detail: die Knöpfe in der Blütenmitte sind gleich, aber mit leicht verschiedenen Farbnuancen.
Mit diesem kleinen Kissen sind beim Nähen alle Nadeln immer griffbereit und können kindersicher verräumt werden.
Ein praktischer Begleiter.
Was ihr braucht:
Stoffreste
Nähmaschine / Nadel und Faden
Schnur (ca. 3 mm breit)
2 Knöpfe
Cremedose
Wie funktioniert’s?
Ihr braucht für oben und unten jeweils sechs Dreiecke mit den Seitenlängen von 6 cm. Die Winkel im Dreieck betragen alle 60°, damit es letztendlich ein Kreis – genau genommen ein Sechseck – wird. Die Nahtzugaben nicht vergessen. Am besten ihr macht euch eine Schablone des Dreiecks und überträgt es dann jeweils auf die Stoffreste. Das geht auch gut mit Kugelschreiber oder Finelinern, aber immer auf die linke Seite anzeichnen und darauf achten, dass es nicht durch den Stoff drückt.
Die Farben können frei gewählt werden, je nach Geschmack und dem, was an Stoffresten vorhanden ist. Einfarbig ist natürlich auch möglich.
Nun werden die Dreiecke auf links an jeweils zwei Seiten aneinander genäht. Sechs Dreiecke für die Oberseite, sechs für die Unterseite.
Nun noch, ebenfalls auf links, die Oberseite mit der Unterseite vernähen. Eine Dreiecksseite offen lassen, damit das Ganze wieder auf rechts gedreht und mit Watte befüllt werden kann. Diese Öffnung dann per Hand vernähen.
Nun seid ihr eigentlich schon fertig. Ihr könnt aber auch noch weiter machen. Ich habe für mein Nadelkissen sechs gleichlange Schnüre mit einer Stopfnadel durch die Mitte gestochen und an den Außenseiten miteinander verknotet.
Man sollte darauf achten, dass jeweils die gleiche Schnur mit sich selbst verknotet wird und nicht etwa wild durcheinander. Und darauf, dass die Dellen welche entstehen überall annähend gleich groß sind (den Knoten also jeweils auf die gleiche Höhe setzen).
Wer möchte kann nun noch auf beiden Seiten einen Knopf in die Mitte setzen (annähen), fertig!!
Wenn ihr für die Rückseite ganz andere Farben gewählt habt, könnt ihr immer – je nach Laune – wechseln.
Das Ganze geht übrigens auch mit Quadraten statt Dreiecken… Da muss ich nur noch die passende Box für finden…
Diese Blumen sind vielseitig einsetzbar. Ob aus Papier, Folie oder sogar Stoff – alles ist möglich. Mein Favorit sind die Blumen aus alten Buchseiten.
Anleitung:
Was man braucht:
Papier
Schere
Klebestift
Bastelkleber
Dünner Holzspieß (z.B. einen Schaschlikspieß)
Ein Quadrat als Ausgangsform, verschiede Größen lockern auf
Der erste Schritt ist die Blumen-Grundform, die auch anderweitig gut verwendet werden kann, z.B. für eine Applikation (wie bei diesem Kissen) oder auch als sonstige Verzierung (Buchumschlag).
Zunächst faltet man das Quadrat diagonal zu einem Dreieck.
Im nächsten Schritt faltet man dieses Dreieck in der Mitte zu einem kleineren Dreieck.
Wo die offenen Seiten übereinander liegen schneidet man sich einen Bogen heraus. Hierfür kann man sich eine Münze in entsprechender Größe als Schablone nehmen.
Die Spitze der geschlossenen Kanten wird abgeschnitten.
Klappt man die entstandene Form nun auf erhält man eine Blüte. Pro Papier-Blüte brauchen wir drei Stück von dieser (Form A, B, C).
Bei Form A schneiden wir ein Blütenblatt heraus, bei Form B zwei nebeneinanderliegende und bei Form C drei nebeneinander liegende.
Nun haben wir sechs Teile mit unterschiedlicher Anzahl an Blütenblättern. 1, 2, 3, 5, 6, 7 (a bis f).
Die Blütenblätter an den offenen Enden der jeweiligen Form (schraffiert dargestellt) werden übereinander gelegt und mit dem Klebestift zusammengeklebt. Es entstehen trichterartige Blütenkreise oder auch Kelche. Bei der Form mit nur zwei Blütenblättern (d) faltet man eines der Blütenblätter in der Hälfte, klappt noch einmal um, so dass das gefaltete Blütenblatt die Hälfte des anderen Blattes bedeckt. Nun mit Kleber bestreichen und nochmals umklappen.
Die Form, die aus nur einem Blütenblatt besteht (b) mit dem Holzspieß längs rollen und zusammenkleben.
Nun brauchen wir den Spieß, um die Blütenblätter in Form zu bringen. Dafür rollen wir die Rundungen der Blütenblätter ein wenig nach außen. Außer bei denen die aus dem ein- und zweiteileigen Blütenblatt (b & d) entstanden sind. Die bleiben wie sie sind.
Wenn das geschafft ist, kann man die einzelnen Kelche beginnend mit dem Größten der Reihe nach immer kleiner werdend mit dem Bastelkleber ineinander kleben (Flüssigkleber in die Kelchspitze). Zum Schluss kommt das Röllchen aus dem einzelnen Blütenblatt in die Mitte. Testet vorher, ob es nicht zu weit heraussteht, dann schneidet es noch ein Stück kürzer auf eine Länge, die euch gefällt und klebt auch dieses ein. Das ganze nun trocknen lassen, fertig.
Mit der Zeit und ein wenig Übung wird man immer schneller und kann in die Massenproduktion gehen. Denn diese Blüten kommen immer gut an und sind vielseitig einsetzbar.
Bei meinem schwarzen Leder-Immitat-Geldbeutel streikte irgendwann der Reißverschluss; er ließ sich nicht mehr schließen. Da ich keinen Schimmer davon habe wie ich da ohne großen Aufwand einen neuen reinbekomme, der Geldbeutel aber noch viel zu neu und auch viel zu praktisch war um ihn nun einfach wegzuwerfen, musste ich mir etwas anders einfallen lassen.
Mit Druckknöpfen UND Gummibändern doppelt sicher zu verschließen.
Den alten Reißverschluss habe ich auf beiden Seiten wie mit einem Schrägband verblendet und gleichzeitig genutzt um einen Umschlag aus Stoff daran zu befestigen, der einmal um den ganzen Geldbeutel herum geht.
Unsere alten Bauklötze wurden kaum beachtet. Die Sammlung bestand vor allem aus sehr vielen, aber leider total schiefen Quadern und einem Sammelsurium von anderen Formen. Farblich boten sie recht wenig. Da ich für unsere kleine Tochter ein schönes Weihnachtsgeschenk, aber eigentlich nichts Neues kaufen wollte (da die Spielzimmer sowieso schon sehr voll sind) kam ich auf die Idee die alten Klötze ein wenig aufzuhübschen.
Upcycling unserer alten Bauklötze zu neuen:
In einem ersten Schritt habe ich alle würfelförmigen Bauklötze so gut es ging quadratisch geschliffen. Und auch die anderen Formen leicht angeschliffen, damit die Farbe gut hält. Danach ging es los mit dem Abkleben (Kreppband) für das weitere Bemalen.
Für die Würfel hatte ich mir folgendes überlegt: Auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten sollte es ein Dreieck in den Farben cremeweiß, pastellviolett oder pastellblau sein. Zudem gab es jeweils zwei flächige bunte Seiten passend zu den Farben der jeweiligen Dreiecke. So kann man tolle Muster legen.
Natürlich wurden auch alle anderen Blauklötze abgeklebt und bemalt. Kreppband ab und fertig!