Gelliprint – Unikate drucken auf Papier, Stoff und Holz

Gelliplatte und Gelliprint? Was ist das? Einfach eine super geniale Methode um zu Drucken und zu Stempeln und dies auf eine absolut experimentelle Weise. Der Phantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt und immer neue Kombinationen denkbar.

In meinem neuesten Beitrag zum Thema Kreativ-Bücher berichte ich euch, was es in diesem Buch alles zu entdecken gibt. Das Rezept für die Gelliplatte findet ihr hier.

Gelliprint

Unikate drucken auf Papier, Stoff und Holz

Sabine Ickler & Katrin Klink

Haupt Verlag

ISBN 978-3-258-60242-4

144 Seiten

26,00 Euro

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hinein stöbern.

Das Cover.

Das Buch

Als allererstes und für mich Wichtigstes: Die Gelliplate kann man sich selber herstellen!! Außer dem Buch braucht ihr also nichts zu kaufen, falls ihr mit dieser Art zu Drucken gleich loslegen wollt. Ihr findet hierin sehr abwechslungsreiche Ideen und Umsetzungen. Es werden verschiedene Methoden der Herangehensweise im Umgang mit der Gelliplatte erklärt und zudem kreativ umgesetzte Projekte gezeigt.

Zum einen ist es möglich zunächst Farbe auf die Platte aufzutragen und sie mit bestimmten Werkzeugen punktuell oder in Linien wegzunehmen. Das entstandene Bild wird dann gedruckt. Genauso ist es möglich Flächen mit Formen aus Papier abzudecken und dann zu drucken. Oft ist ein zweiter oder sogar dritter Druck mit der gleich bearbeiteten Platte möglich, was jedes Mal für andere Effekte sorgt!

Auch kann die Platte zusätzlich bestempelt werden, bevor es an den Druck geht. Es wird zudem erklärt, wie man sich kleine Stempel selber herstellen kann. Das ist auf der einen Seite toll, um Farbe punktuell wegzunehmen, es ist aber auch möglich die Platte als Stempelkissen zu benutzen!

Es wird mit verschiedenen Arten von Farbe experimentiert, genauso mit Prints aus Hochglanz-Zeitschriften! Lasst euch überraschen, was alles möglich ist.

Als Projekte erwarten euch unter anderem: bedruckte Taschen und Beutel, Möbel, Klamotten, Notizbücher und auch eine Wimpelkette. Die gezeigten Projekte sind wirklich sehr sehr abwechslungsreich!

Das Buch und ich

Also ich bin mal wieder total begeistert, was im Kreativbereich alles möglich ist. Im Folgenden seht ihr, was bei meiner allerersten Druck-Session innerhalb weniger Minuten entstanden ist. Mit den bedruckten Papieren, die rein intuitiv und ohne Plan entstanden (danach war im Zimmer allerdings Chaos pur!), werde ich noch kreative Dinge produzieren und darüber berichten. Ich hab da schon so einige Ideen!

Vor allem seht ihr hier aber bereits, wie hoch die Variationsbreite der Anwendungsgebiete ist. Und wie erwähnt, das alles ohne Plan. Mit ein wenig Gedankenschmalz sind hier noch viel viel mehr Dinge möglich! Und das war nur der Test mit Papier.

Ein Rezept für die DIY-Gelliplatte findet ihr hier. Der Beitrag zu dem Rezept ist zudem lesenswert, da ich über ein paar Dinge berichte, die bei mir und der Herstellung dieser Art von Druckplatte schief gelaufen sind.

Was habe ich alles ausprobiert?

Bevor es an den Druck ging habe ich auf die mit Farbe bestrichene Platte ein Obstnetz gelegt. Dazu kamen in machen Fällen noch Kreise aus Getränkekarton. Ihr braucht also auch dafür keine komplizierten oder aufwendigen Utensilien. Die Farbe auf der Platte kann zudem auch mit Stempeln weggenommen werden. In meinem Fall war dies wieder eine DIY-Konstruktion: Eine Blüte aus Papprollen!

Auch könnt ihr mit der Art von Papieren variieren und Upcycling-Materialien wie z.B. alte Buchseiten benutzen. Einen lustigen Effekt gab es beim Abdecken mit Silikon-Gummis in Stern- und Katzenform. An der Übertragung von Hochglanzbildern aus Zeitschriften werde ich noch arbeiten.

Nach dem ersten Druck, kann alles abgezogen werden und ein weiter Druck erfolgen. Die Resultate können ganz unterschiedlich ausfallen.

Das Buch von hinten.

Fazit

Das Buch von Sabine Ickler und Katrin Klink gibt einen wahnsinnig tollen Einstieg in diese für mich absolut neue Methode des kreativen Gestaltens! Ihr bekommt zudem viele spannende Ideen, um mit dieser Technik auch gleich Projekte umzusetzen.

Weitere Tipps

Habt ihr jetzt Lust noch mehr zu drucken und zu stempeln? Dann schaut doch mal, ob das hier ein Buch für euch wäre. Hier geht es um das Färben und Bedrucken von Stoffen mit vielen verschiedenen Techniken und wirklich schönen Resultaten.

Und wer lieber erst einmal in kleinen Schritten an das Thema Stempeln und Drucken heranwagen möchte, kann sich aus Resten – die wirklich jeder zu Hause hat – kleine süße Stempel machen

Gelliprint – Rezept für eine Gelliplatte

Gelliplatte und Gelliprint? Was ist das? Einfach eine super geniale Methode um zu Drucken und zu Stempeln und dies auf eine absolut experimentelle Weise. Der Phantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt und immer neue Kombinationen sind denkbar.

Um diese Technik einmal auszuprobieren braucht ihr neben der Gelliplatte am besten zusätzlich Linoldruckfarbe, eine gummierte Farbwalze und eventuell eine kleine Glasplatte, auf die ihr die Gelliplatte legen könnt. Es geht aber auch ohne dieses Extra-Zubehör. Ein alter Teller tut’s auch als Ablage und die Farbe könnt ihr zudem mit einem Pinsel auf der gelartigen Platte verteilen. Die Striche der Pinselborsten werden hier dann mitgedruckt. Auch das kann sehr reizvoll sein.

In meinem neuesten Beitrag zum Thema Kreativbücher in der Rubrik Bücher! Bücher! Bücher! berichte ich euch, was es in dem Buch „Gelliprint – Unikate drucken auf Papier, Stoff und Holz“ alles zu entdecken gibt. Viele verschiedene Techniken werden bei den unterschiedlichsten Projekten vorgestellt und angewandt. Mehrfarbendruck und Experimente auf den unterschiedlichsten Materialien sind mit dieser Methode möglich!

Das Rezept für die Gelliplatte gibt es hier:

Rezept

Zutaten
  • 9 Päckchen Gelatinepulver (kein Sofortprodukt)
  • 250 ml kaltes Wasser
  • 125 ml Isopropylalkohol (Isopropanol)
  • 125 ml pflanzliches Glycerin
Zubereitung der Gelliplatte

Das Gelatinepulver in einen Topf geben und zunächst zehn Minuten in dem kalten Wasser quellen lassen. Anschließend erwärmt ihr die Masse langsam bei geringer Hitze, bis alles flüssig geworden ist. Nun gießt ihr – ebenfalls vorsichtig und langsam – das Isopropanol hinzu, falls nötig lasst die Flüssigkeit vorher noch ein wenig abkühlen. Danach kommt das Glycerin dazu.

Diese Masse könnt ihr nun in Formen gießen (eventuell alles durch ein Sieb laufen lassen). Die Platte muss mindestens 1,5 cm hoch sein. Plastikdosen aus der Küche, mit einem glatten Untergrund, bieten sich dafür gut an.

Es kann wohl ein paar Tage dauern, bis die Masse fest ist. Bei mir war das innerhalb von ein paar Minuten der Fall.

Für mögliche Fehler bei der Zubereitung scrollt gerne einmal nach ganz unten!

Gelliplatte (rechts) und mein erster Druck.

Drucken mit der Gelliplatte

Wenn ihr mit der Platte und dem Drucken starten wollt legt euch am besten alles, was ihr dafür braucht zurecht:

  • verschiedene Papiere
  • Linoldruckfarbe
  • gummierte Walze
  • Glasplatte
  • Formen aus Papier zum Abdecken
  • Stempel in diversen Formen
  • flache Gewebe mit spannenden Strukturen

Auf die Glasplatte (z.B. von einem alten Bilderrahmen) legt ihr euch die Gelliplatte. Mit einer Linolwalze könnt ihr die Farbe gleichmäßig darauf verteilen. Der Weitere Verlauf ist euch selbst überlassen!

Meine ersten Versuche

Meine ersten Versuche mit der Gelliplatte waren echt lustig, gingen super schnell und es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich diese Technik benutzt habe.

Meiner Erfahrung nach funktioniert diese Methode mit Linoldruckfarbe am besten. Acrylfarbe trocknet sehr schnell und wirkt auf dem Druck recht stumpf und als ob sie gleich wieder abblättern würde.

Farbe verdecken

Am meisten Spaß hat mir bisher bereitet, dass man die Farbe auf der Platte mit verschiedenen Dingen abkleben und so bestimmte Bereiche aussparen kann, die dann nicht mehr auf das Papier gedruckt werden. Bei mir kamen dafür z.B. Obstnetze und ausgestanzte Kreise aus Getränkekartons zum Einsatz.

Farbe entfernen

Aber auch die Technik, mit Stempeln Farbe von der Platte zu entfernen, um so spezielle Muster auszusparen finde ich genial. Gleichzeitig kann man die Platte wie ein Stempelkissen benutzen und so auch noch zwei Projekte gleichzeitig vorbereiten. In dem hier gezeigten Beispiel benutzte ich einen DIY-Stempel: eine Blütenform aus Papprolle.

DIY-Stempel aus Papprollen.

Noch eine Idee

Wie wäre es außerdem spannende Formen zum Gießen der Gelli-Druck-Platte zu benutzen? Habt ihr Quadrate, Herzen oder Kreise? Ich denke da gerade an Eisdosen, Silikon-Backformen und Ähnliches… Oder man benutzt gleich zum Gießen bereits unebene Oberflächen… Wie eingangs erwähnt: die Möglichkeiten sind grenzenlos!

Fehlerquellen bei der Zubereitung der Gelliplatte

Ungeduld ist keine Tugend

Da ich sehr ungeduldig bin, wollte ich bei der Herstellung der Gelliplatte mit dem Abkühlen nicht warten. Gleichzeitig hatte ich aber auch keine Lust, die Alkoholdämpfe einzuatmen, wenn ich das Isopropanol in eine eventuell noch zu warme Lösung kippe. Also dachte ich mir, ich nehme zuerst das Glycerin, damit kühlt die Masse ja auch gleich ab. Das Glycerin hat sich jedoch nicht gut mit der gelösten Gelatine vermischt und als ich dann den Alkohol hinzufügte entstand ein riesengroßer weißer Batzen, der wie zu lang gekautes Kaugummi aussah.

Aus der Anleitung des oben erwähnten Buches weiß ich, dass die fertigen Platten problemlos wieder eingeschmolzen werden können (z.B. wenn sie Risse aufweisen). Also war mein Plan, das Ganze mit Hitze doch noch geschmeidig zu bekommen. Nun musste ich also ewig lange weiter erhitzen und erst recht die alkoholischen Dämpfe ertragen (das ist nicht gesund!) und wirklich lange warten, bis alles aufgelöst war. Danach konnte ich die Masse ganz normal in die Formen gießen.

Auch ist nun die Masse superschnell fest geworden.

an das Rezept halten

Zudem war das bereits mein zweiter Versuch eine Gelliplatte herzustellen. Für meinen ersten dachte ich mir, ich könnte all die Agartine aus unserem Backzutaten-Fach leer bekommen, die wir hier zum Backen und Kochen als vegane Alternative zur Gelatine ausprobiert hatten. So richtig zufrieden waren wir hier mit dieser Alternative nicht und deshalb wäre es eine tolle Sache gewesen, diese noch für etwas Sinnvolles aufbrauchen zu können. Dafür musste ich einige Mengenangaben umrechnen und vor allem auch runterrechnen, da ich so viel Agartine gar nicht mehr hatte. Ich dachte mir jedoch: für eine kleine Platte wird es schon reichen.

Woran mein erster Fehlversuch jetzt genau gescheitert ist kann ich nicht sagen. War das Volumen zu klein? Habe ich bei den Umrechnungen etwas falsch gemacht? Lag es an der Agartine an sich? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist diese Platte einfach nicht fest geworden und nach einer Woche hat sie auch noch das Schimmeln angefangen!

Aus der Form geraten

Die kleinere meiner zwei Gießform-Dosen war sehr starr. Ich wusste noch nicht wie die genaue Konsistenz der Druckplatte war und ich wollte auf ihr auch keine Spuren hinterlassen. Nur: ich bekam sie nicht aus der Dose heraus! Deshalb stellte ich diese in ein Wasserbad. Zunächst in sehr warmes Wasser aus der Leitung. Dies mit dem Ergebnis, dass sich nichts tat. Als nächstes erwärmte ich ein wenig Wasser – und das nur kurz – im Wasserkocher. So bekam ich die Platte aus der Dose, allerdings war das Wasser doch einen Tick zu heiß. Ein wenig der Platte schmolz auseinander… Ich hatte jedoch das Glück, dass die Platte durch das Stürzen auf einen (im Vergleich) kühlen Teller wieder runter kühlte und nicht weiter schmolz. Auch war sie hiernach noch hoch genug. Ich schnitt ihr anschließend einfach einen geraden Rand und konnte sie nach wie vor benutzen.

Fazit

Genau an das Rezept halten, auf die Reihenfolge achten und ein wenig Geduld mitbringen!

Noch mehr Ideen

Und wer nun neugierig auf weitere Ideen ist, die das Thema Stempeldruck und Upcycling kombinieren, schaut sich hier einfach noch ein wenig um:

Regenbogen-Traum

Meerjungfrau, Schnee, Regenbogen, Einhorn und Fee: Passt das zusammen? Nunja, muss es wohl, wenn die Tochter (5) sich all diese Dinge für ihre Geburtstagskarte wünscht. Mit der finalen Umsetzung bin ich jedoch sehr zufrieden: Unsere kleine Meerjungfrau träumt blubbernd im Wasser von der zauberhaften Welt dort oben, wo es Einhörner, Regenbogen und fantastisch duftende Blumen geben soll. Vielleicht kann ja die kleine Fee ihr dabei helfen, einmal diesen unbekannten Ort zu entdecken?

Das 3D-Geburtstags-Gemälde als Glückwunschkarte.

Gerade lerne ich die Aquarell-Malerei etwas näher kennen. Dabei hilft mir dieses Buch ganz wunderbar. Gleichzeitig bin ich jedoch auch jemand, der gerne experimentiert und – zumindest im künstlerischen Bereich – die vorgegebenen Wege verlässt und nach Alternativen sucht. Vor allem wenn ich auf dem richtigen Weg nicht schnell genug voran komme. Ungeduldig bin ich also auch! Aus diesen Gründen benutze ich gerade anstelle von Aquarell-Farben meine DIY-Sprühfarbe, die aus eigentlich leeren Filzstiften gezaubert wird.

Da ich zudem weder Elfe, noch Einhorn, noch Meerjungfrau frei Hand zeichnen kann (Also genau das richtige Projekt für mich! Aber was tut man nicht alles für die Kinder!), habe ich mir hierbei mit Stempeln und Schablonen beholfen. Zunächst gab es ein paar Tests, wie ich was miteinander kombinieren möchte um zu meinem Ziel zu kommen:

Hier wohnt die Meerjungfrau und träumt

Die kleine Meerjungfrau in ihrem Unterwasser-Reich – und wie man sich beim Malen helfen kann!

Mit wässrigen Farben auf Aquarell-Papier arbeiten

Die DIY-Farbe lässt sich auf Aquarell-Papier super verarbeiten. Man kann sie sowohl sprühen als auch mit dem Pinsel auftragen. Da sie bereits wässrig ist, lässt sie sich wie Aquarell-Farbe verarbeiten (zumindest für mich als absoluter Anfänger in diesem Bereich). Zum Üben und Ausprobieren eine super günstige Alternative!

Den Hintergrund auf dem obigen Bild habe ich z.B. mit blau und grün besprüht. An manchen Stellen vermischen sich die Farben, an anderen laufen sie ineinander. Man darf sich ein wenig überraschen lassen, was die Farben tatsächlich tun und wie das Endergebnis letztendlich aussehen wird.

Nachdem der Hintergrund getrocknet war, habe ich die Meerjungfrau in die Mitte gestempelt und die Details mit dem Pinsel und der Sprühfarbe ausgearbeitet. Mal eins hab ich gezielt probiert, die Farben ineinander laufen zu lassen. Ein anderes Mal wollte ich stringent getrennte Linien erzeugen. Spannend zu entdecken war, dass die blaue Stempel-Tinte mit den nassen Farben verwässert werden kann, so dass auch die blauen Konturen bei diesem Spiel zwischen Wasser und Farbe mitgemacht haben!

Ganz zum Schluss kamen noch ein paar Farbspritzer und Tropfen auf das Bild, die zum Thema Wasser gut passen. Hier wohnt nun also die kleine Meerjungfrau und beginnt zu träumen…

Die Karte

Die Karte in der Entstehung.

Für die eigentliche Geburtstagskarte gab es einen Regenbogen auf Aquarell-Papier mit DIY-Farbe und Pinsel. Die Wolken bestehen aus Jeansresten, die Schneeflocken sind kleine Pompons.

Für die Blume habe ich Aquarellpapier mit rosa und lila Sprühfarbe bearbeitet, nach dem Trocknen die einzelnen Blütenblätter ausgeschnitten und diese anschließend zu einer Blüte zusammengeklebt.

So ein schöner Traum.

Die Fee wurde auf rosa besprühtem Papier gestempelt; die Meerjungfrau auf weißem, damit die verschiedenen Farben bei den Details (z.B. den bunten Schuppen) besser zur Geltung kommen.

Die Fee im Detail.

Auf blau besprühtem Papier entstand mit Hilfe einer Schablone das Einhorn. Mit Pinsel und der gleichen blauen Farbe habe ich hier weitere Akzente gesetzt und auch bei der Fee entstanden ganz dezente Farbverläufe. Zum Schluss gab es goldene Farbe als kleine Highlights.

Das Einhorn im Detail.

Die einzelnen Elemente wurden für die Glückwunschkarte so zusammengeklebt und gesteckt, dass eine 3D-Optik entsteht.

Wie ihr die Sprühfarbe aus leeren Filzstiften machen könnt, erfahrt ihr hier:
Buchtipps zum Thema Aquarellmalen

Schaut gerne auch bei meinen Buchempfehlungen zum Thema Aquarell vorbei. Hier werden alle Anfänger fündig.

Viele kleine Ideen, zu allen Anlässen und wirklich schnell umzusetzen, findet ihr z.B. hier:

Wer Aquarelle lieber mit Bruschpens und nicht mit der teuren Künstlerfarbe malen möchte, fühlt sich bei diesem Buchtipp gut aufgehoben:

Und allen die mehr wollen und Interesse an anspruchsvoller Aquarell-Malerei haben, kann ich dieses Buch ans Herz legen:

Das große Buch der Brandmalerei

Dieses Buch behandelt die Grundlagen, Techniken und viele Projekte, die für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet sind. Vor allem bietet es sich für diejenigen unter uns an, die sich zum ersten Mal an dieses Thema heranwagen, so wie auch ich.

Das große Buch der Brandmalerei

Grundlagen, Techniken und Projekte – Für Anfänger und Fortgeschrittene

Rachel Strauss

frechverlag

ISBN 978-3-7724-4593-4

144 Seiten

18,00 Euro

Hardcover

Link zum Buch* auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.

Das Cover.

Das Buch

Theorie…

Das Buch beginnt mit einem großen Einführungsteil, bei dem die diversen Geräte, verschiedene Aufsätze, sogar die unterschiedlichen Holzarten erklärt werden. Auch erfahrt ihr, was ihr sonst noch alles für die Brandmalerei braucht und gebrauchen könntet.

Ebenfalls sehr ausführlich wird gezeigt, wie auf die vielfältigsten Arten Farbe ins Spiel kommt und genauso, wie man das Holz versiegeln kann. Auch das Thema Sicherheit wird nicht vergessen.

Spannend ist zudem, dass nicht nur Holz, sondern auch Kork, Leder und sogar Baumwolle (!) gebrandmalt werden kann. Es werden auch die Vor- und Nachteile verschiedenster Transfermethoden, also wie die Skizze auf das Holz kommt, miteinander verglichen.

…Und Praxis

Nach all dem Theoretischen gibt es ein Brandmal-Beispiel mit einer wirklich ausführlichen Anleitung zur schrittweisen Vorgehensweise.

Darauf folgen verschiedene Projekte wie Kochlöffel, Holzscheiben, Holzkamm, Fotorahmen, Geschenkanhänger, Schmuck aus Holz, Brettchen für die Küche, und vieles mehr. Die Beispiele behandeln zumeist das Material Holz, aber auch Kork, Leder und Leinen.

All die Vorlagen zu den gezeigten gebrannten Bildern kann man sich downloaden. So ist es möglich, schnell loszulegen, ohne sich groß ein eigenes Design überlegen zu müssen. Gerade für den Anfang ist es wichtig ein Gefühl für die Technik zu bekommen. Da ist es schön, viele Vorlagen parat zu haben.

Das Buch von hinten.

Das Buch und ich

Ich finde den ausführlichen Theorieteil sehr angenehm. Gerade bei dieser Technik gibt es für mich als Anfänger viel Neues zu erfahren und zu beachten. Beim Durchblättern der Projekte fiel mir eines besonders auf: ein Babywürfel. Hierbei wurde ein recht großer Holzwürfel auf seinen sechs Seiten mit verschiedenen Babymotiven graviert.

Die Idee

Da fielen mir meine alten Holzwürfel-Puzzle ein, die ich schon öfter für Upcycling-Projekte benutzt habe. Die Idee stand: ich wollte ein Mini-Holzwürfel-Puzzle mit gravierten Blumenbildern!

Der erste Test

Zunächst testete ich das Prinzip an einem Probewürfel. Denn – wie ich aus dem Buch gelernt habe – ist es immer ratsam ein extra Stück Holz zur Hand zu haben, an welchem alles einmal ausprobiert werden kann. Die Temperatur des Brennkolbens oder auch das Brennresultat kann so zunächst an diesem Probeholz getestet werden, bevor es an das echte Projekt geht. Dafür sollte es sich unbedingt um die gleiche Art Holz handeln.

Aus alt wird neu.

Das Papier des Holzwürfels musste ab und das Holz wurde mit Hilfe unterschiedlicher Schmirgelpapiere freigelegt und geglättet. Damit die Blumenbilder auf den Würfel passen, druckte ich sie für diesen Test einfach etwas kleiner aus und übertrug sie mit Graphitpapier. Nach dem ersten Brennen fühlte ich mich fit und machte mich an mein eigentliches Projekt: ein Mini-Puzzle bestehend aus vier Würfeln.

Die Umsetzung

Ich muss sagen, für mein allererstes Brandmal-Projekt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich weiß nun, dass es sich auf maserigem Holz sehr holperig brennt. Da jedoch mein Augenmerk gerne und oft auf dem Thema Upcycling liegt, muss ich damit leben.

Gebrannt habe ich mit einem einfachen Brandmalkolben ohne Temperatur-Regelung. Für den Anfang kann man das durchaus machen, vor allem, wenn nur ab und zu gebranntmalt werden soll. Wer tiefer in dieses Thema einsteigen will, sollte sich ein höherwertiges Gerät mit Temperaturregelung besorgen (Tipp aus dem Buch).

Meine Brenn-Malereien.

Ein kurzer Abschnitt zum Thema Beizen mit natürlichen Materialien wäre für mich ein kleines süßes Extra gewesen, da es mich aktuell sehr interessiert und es einfach zum Thema Holz passt. Das gibt es leider nicht.

Fazit

Für den Preis bekommt ihr wirklich viel Theorie und sehr viele und vor allem abwechslungsreiche Anwendungsbeispiele geboten! Für den Einstieg in dieses neue Hobby absolut zu empfehlen.

Upcycling mit Holzwürfel-Puzzles

Wenn ihr zu Hause auch noch alte Würfelpuzzle aus Holz herumliegen habt, mit denen keiner mehr spielt, probiert doch mal was Neues damit aus. Beklebt sie z.B. mit anderen Motiven und mit Bildern die euch Spaß machen. Genauso bieten sich z.B. Fotos von euch und euren liebsten an! Hier geht es zu einer kleinen Anleitung:

Oder ich macht etwas ganz anderes aus dem praktischen Quadratischen. Diese Würfel hier habe ich einfach mit Buchseiten beklebt und benutze sie nun als Griffe für DIY-Stempel. Meine Stempelformen habe ich mir aus eingetrocknetem Sanitär-Silikon zurechtgeschnitten. Also falls euch mal solch eine Kartusche mit bereits ausgehärtetem Silikon in die Hände fällt: nicht ärgern! Und schon gar nicht wegwerfen!!

*) Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Häkeltiere zum Kuscheln

Hier erwarten euch lustige Häkeltiere, die vom Prinzip immer gleich aufgebaut, durch kleine Unterschiede dann aber doch ganz unterschiedlich sind. Gerade für Häkelanfänger eine spannende Idee, denn hat man einmal den Dreh raus, kann es in die Massenproduktion gehen. Ein kleiner Häkelkurs mit allen wichtigen Maschen ist mit dabei.

Häkeltiere zum Kuscheln

Beste Freunde zum Liebhaben

Stefanie Benz

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8410-6655-8

92 Seiten

16,99 Euro

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite; dort könnt ihr auch ein wenig hineinstöbern.

Das Cover.

Das Buch

Gerade für Häkelanfänger und -neulinge ist dieses Buch zu empfehlen. Durchaus auch für Kinder, die Interesse am Häkeln haben. Die verschiedenen Tiere wie Einhorn, Katze, Panda, Löwe, Dinosaurier, Lama und Co. haben den gleichen Grundaufbau. Durch kleine Erweiterungen oder Veränderungen am Schluss sowie verschiedene Accessoires werden sie zu dem, was sie sind.

Hat man sich also in das erste Projekt vertieft und dieses einmal fertig, sind die darauffolgenden sehr leicht umzusetzen. Auch die Accessoires wiederholen sich vom Grundaufbau, so kommen die Schühchen und auch der Hut zwei Mal, aber immer leicht abgeändert vor. Der Hut funktioniert zudem ebenso wie die Qualle. Auf dem Cover kann man dies bereits sehr gut erkennen.

Das Projekt und Blick ins Buch.

Mit der typischen Grundform ist es möglich Tiere von der Seite oder von vorne darzustellen. Auch diesen Unterschied erkennt ihr gut auf dem Cover.

Die Anleitungen sind dennoch für jedes Projekt einzeln aufgelistet, so dass man nicht hin- und her blättern muss. Auch das ist für Anfänger sehr angenehm. Für die Körper wird sehr dickes Garn genommen, so kommt der Häkelnde schnell voran, was sehr motivierend wirkt.

Auf den letzen Seiten befindet sich ein Häkel-Grundkurs, in dem alle benutzen Maschen mit Bildern auftauchen und erklärt werden. So muss man nicht mit zwei verschiedenen Büchern arbeiten.

Das Buch und ich

Meine letzte Häkelaktion lag nun bereits ein paar Monate zurück und ich fühlte mich doch glatt schon wieder etwas eingerostet. Durch die Übersicht der Maschen am Ende des Buches gelang mir der Wiedereinstieg in die Materie sehr schnell.

Für uns sollte es als erstes das lustige Einhorn werden. Das Projekt beginnt mit dem Häkeln der Füße/Beine. Nach dem Zusammentüdeln dieser beiden Füße hatte ich irgendwie zwei Maschen mehr, als es hätten sein sollen, das habe ich jedoch gekonnt ignoriert. Nun haben wir eben ein Einhorn, welches gerade deftig zum Mittagessen gefuttert hat.

Unser fertiges Einhorn.

Nachdem ich den Körper fertig hatte sah er in echt irgendwie länger aus, als auf dem Bild. Aber ich glaube das täuscht. Jetzt mit Mähne, Schühchen, Horn, Ohren und Augen wirkt es doch wie auf dem Foto.

Das Häkeln des Körpers ging wirklich sehr schnell. Etwas Zeit braucht es dann noch für all die kleinen Extras, die ein Einhorn daraus werden lassen. Sehr praktisch fand ich an diesem Projekt, dass alles mit halben Stäbchen gehäkelt wird und man sich nie groß umdenken muss. Das ist für Häkelanfänger von großem Vorteil.

Das kleine Zobelhäschen freut sich sehr über seinen neuen Spielgefährten. Als nächstes geht es an den Panda für das größere Zobelhäschen!

Das Buch von hinten.

Fazit

Ein Buch für Häkelanfänger, die ihre Projekte schnell und einfach umgesetzt haben wollen. Die Idee, alles aus der gleichen Grundform herauszuarbeiten finde ich große klasse.

Seite der Autorin:

Noch mehr Tipps

Wer es ganz genau wissen will und von Grund auf mit dem Thema Häkeln anfängt, dem empfehle ich das Buch, mit dem ich vor kurzem in die Materie eingestiegen bin. Hier findet ihr die einzelnen Maschen übersichtlich bebildert und das Wichtigste was es zum Thema Häkeln zu wissen gibt.

Mein neues Häkelwissen habe ich nach dem Häkeln lernen sofort in mein Herzens-Projekt einfließen lassen. Es ist ein kleiner Baby-Yoda mit super süßen Glubschaugen geworden! Ihr findet hier auch eine ausführliche Anleitung dazu:

Papier natürlich färben

Mit alten Buchseiten oder Notenblätter Dinge zu gestalten, ist schon an sich ein Highlight. Ich finde, dieses Material hat, da es eine Geschichte erzählt, viel mehr Tiefgang als gekaufte Papiere.

Stellt euch nun einmal vor, was alles mit bunt gefärbten Notenblättern oder Buchseiten möglich wäre. Eure kreativen DIYs würden eine ganz andere Dimension bekommen!

Und wie wäre es jetzt noch zusätzlich, solch ein nachhaltiges Designpapier nicht einfach nur selbst zu färben, sondern dies auch noch mit natürlichen Ausgangsmaterialien zu tun? Die Kombination aus Upcycling, Nachhaltigkeit und der Liebe zur Natur harmoniert perfekt zusammen und es entsteht daraus ein Gesamt-Konzept.

Nach der Lektüre eines Buches kam ich auf die Idee, den übrig gebliebenen Färber-Sud zum Färben zu nehmen. Was damit alles möglich ist erläutere ich euch in diesem Beitrag.

Was ergibt welche Farbe?

Wie sich zeigt, eignen sich Notenblätter, Briefumschläge, Buchseiten aber auch Papiere aus dem Skizzenblock und Tortenspitzen hervorragend zum Färben mit Naturmaterialien. Ein angesetzter Sud aus Beeren, Avocado-Resten oder Rhabarber-Blättern (!) zaubert schon fast eine kleine Regenbogen-Farb-Palette. Mit den Rhabarber-Blätter bekommt ihr ein strahlendes Gelb, aus dem Avocado-Sud könnt ihr unterschiedlich intensive Rosatöne erzeugen und die Beeren aus dem eigenen Garten überziehen alles mit einem blassen grauen Schleier.

Den Sud ansetzen & Färben der Papiere

Köchelt die Beeren, Blätter oder Avocado-Reste ca. eine Stunde in einem Topf auf dem Herd. Lasst den Sud abkühlen und siebt die groben Teile ab. In einem flachen großen Gefäß (z.B. ein altes Backblech oder eine große eckige Schüssel) könnt ihr euer Färbegut legen. Achtet darauf, dass die einzelnen Blätter von beiden Seiten Färbesud abbekommen. 10 bis 15 Minuten im Färbebad reichen bereits aus, um schöne Resultate zu erzielen. Gießt den Sud ab und füllt einmal zum Durchspülen frisches Wasser ins Gefäß. Holt nun die gefärbten Blätter heraus, lasst sie kurz abtropfen und legt sie einzeln und flach auf eine glatte, nicht saugende Unterlage (die Arbeitsplatte der Küche, das (kalte!) Ceran-Kochfeld…). Mit einem alten Handtuch saugt ihr überschüssige Flüssigkeit ab und lasst die Blätter nun einfach an der Luft trocknen. Anschließend können die gefärbten Papiere zum Glätten zwischen alte Bücher oder in eine große Blumenpresse gelegt werden.

Ihr könnt den Sud auch mehrmals benutzen. Entweder um große Mengen nach und nach zu färben, oder ihr verdünnt die Färbelösung mit jedem Färbegang ein wenig mehr und bekommt so tolle Farb-Abstufungen in euren bunten Papieren.

Wer den Sud für länger lagern möchte, kocht ihn nach Benutzung einfach noch einmal kurz auf und füllt ihn in saubere (sterile) Gläser ab. So habt ihr für spontane Färbeaktionen immer etwas parat.

Mein erstes Kunstwerk mit gefärbtem Papier

Ein weiteres Buch gab mir noch mehr Inspiration. Kennt ihr schon Online-Drawing? Zeichnen mit nur einer Linie klingt nicht nur spannend, sondern ist es auch. Schaut euch unbedingt meine zwei Buchtipps dazu weiter unten an.

Gefärbtes Skizzenpapier zusammen mit einer Oneline-Zeichnung.

Auf ein mit Avocado-Sud rosa gefärbtem Blatt kam mithilfe von Kohlepapier ein Blumen-Mädchen von Silberstolz. Ein paar Spritzer meiner DIY-Sprühfarbe aus leeren und eingetrockneten Filzstiften sorgen für noch mehr Farbe.

Mit diesem Bild verabschiede ich mich in meinem Art Journal vom Sommer und genieße die letzen Sonnenstrahlen in vollen Zügen.

Buchtipps zu Oneline-Drawing

Hier geht darum, ein Bild mit nur einer Linie zu kreieren, ohne abzusetzen und ohne zu radieren. Daraus resultieren elegante und zugleich schlichte Bilder, die zu vielen Anlässen passen. In Kombination mit Aquarell sind sie einfach wunderschön:

Mit Oneline-Ideen kann man nicht nur Zeichnen, sondern auch Sticken! Kleidungsstücke wie Kleider, Pullis, T-Shirts und Taschen aber auch eine Holzkiste und eine Vase werden in diesem Buch bestickt:

Buchtipp: Stoffe färben mit Naturmaterialien

Und woher weiß ich wie man so schön mit Naturmaterialen färben kann? Ganz einfach: in diesem Buch gibt es alle Tipps rund ums Färben von Stoffen mit Naturmaterialien. Mit den Sud-Resten meiner Stoff-Färbungen verpasste ich Buchseiten, Notenblättern und Co einen Schwups zarter Farben.

Vogelhäuschen aus einem Drahtbügel

Was man aus einem alten Drahtbügel alles zaubern kann! Dies ist mein Beitrag zum Sommer: ein kleines Vogelhäuschen: munter und fröhlich mit einem Zaun aus weiß bepinselten Buntstift-Resten. Im Haus – auf einem kleinen Ast – sitz ein bunter Origami-Vogel umgeben von wunderschönen Blüten, alles aus alten Buchseiten gefaltet. Wie ihr Vogel und Blüte faltet, zeige ich euch in diesem Beitrag!

Deko für den Frühling und Sommer.

Den Bügel habe ich mir einfach in die Hausform zurechtgebogen. In die untere Falte kam der Zaun aus bepinselten Buntstiften (so bekommt man vor allem seine Stummel verarbeitet) und hält nun mit Hilfe von Heißkleber. Genauso wie die Blumen, die Borte und der Vogel selbst.

Faltanleitung für den Origami-Vogel:

Faltanleitung Vogel.
  1. Nehmt euch ein quadratisches Blatt Papier und
  2. faltet es einmal diagonal in der Mitte und wieder auf.
  3. Nun legt ihr das jeweilige obere und untere Viertel zur Mitte hin.
  4. Die Ecke, die auf der rechten Seite über bleibt, wird nach hinten weg geknickt.
  5. An der gestrichenen Linie hin zur Mitte, knickst du die untere Ecke rechts von hinten nach vorne und am besten noch eine weitere Hilfskante indem du das umgeknickte Dreieck noch einmal an der neu entstandenen Kante knickst. Nun faltest du zwei Mal wieder auf bis zurück zu Schritt 5.
  6. Wiederhole dies auch für die obere Ecke.
  7. Nun gehst du mit dem Finger zwischen die zwei Lagen Papier der unteren Ecke und knickst es so zur Mitte hin ein, dass die zwei Falten, die du gerade gemacht hast aufeinander liegen. Du sieht jetzt dort ein Dreieck und ein schiefes Viereck. Wiederhole das für die obere Ecke.
  8. An die neu entstandenen linken Ecken kommt ein Knick, welcher zu dir zeigt und den zukünftigen Fuß bildet.
  9. Knicke den zweiten Fuß an der oberen Ecke wie zuvor.
  10. Nun wird die linke Spitze nach rechts geknickt wie in der Abbildung zu sehen.
  11. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  12. Das entstandene Dreieck knickst du wieder zurück aber leicht versetzt.
  13. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  14. Die obere Hälfte mittig auf die untere zusammenfalten.
  15. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  16. Nun drückst du die Schnabelform in den Kopf.
  17. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus.
  18. Vogel festhalten und den Schwanz nach oben ziehen.
  19. Zur Kontrolle: so sieht es nun aus. Du bist fertig!

Hier geht es zur Bastelanleitung für die Papier-Blumen:

Der Vogel wurde ganz zum Schluss mit meiner DIY Sprühfarbe so richtig schön bunt:

Muster legen mit Holzbausteinen

Vor kurzem habe ich euch gezeigt, wie ihr eure alten Holzbausteine aus dem Kinderzimmer pimpen könnt, damit das Spielen wieder Spaß macht. Hier nun gibt es eine kleine Erweiterung für alle, die viele Holzwürfel bei ihren Bausteinen haben. Oder kennt ihr Holzwürfel-Puzzle? Auch diese lassen sich prima zweckentfremden. Die Würfel wurden von mir auf eine ganz bestimmte Art und Weise bemalt, so dass wir mit diesen nun wunderbare Muster legen können.

Viele verschiedene Muster sind möglich!

Ihr könnt damit unendlich viele Muster (entweder nach Anleitung*, oder auch selbst ausgedachte) legen! Und natürlich ist es nach wie vor möglich, damit super höhe Türme zu errichten, wie mit allen anderen Holzbausteinen auch! Das Musterlegen fördert die räumliche Vorstellungskraft und Kreativität. Und vor allem: es macht einfach Spaß!

*) siehe weiter unten

Wie funktioniert’s?

Die Würfel sind jeweils so bemalt, dass zwei Seiten Farbe 1 (z.B. weiß), zwei Seiten Farbe 2 (z.B. blau) und zwei Seiten mit beiden Farben (als Dreieck, also dann mit blau und weiß) bemalt sind. Es gibt drei verschiedene Farbkombinationen. Im folgenden Bild seht ihr die drei verschiedenen Würfel zunächst wie in echt, darunter, als wenn sie durchsichtig wären, damit ihr auch die dazugehörigen Hinterseiten sehen könnt.

Durch die spezielle Farbkombination können mit einem Würfel verschiedene Teilformen gelegt werden, je nachdem wie man den Würfel vor sich hin legt: nur Farbe 1; nur Farbe 2; oder die Seite mit beiden Farben, welche wiederum auf vier verschiedene Weisen gelegt werden kann (jeweils 90° gedreht). Pro Würfel gibt es also sechs Möglichkeiten ihn legen zu können.

Die Möglichkeiten verdreifachen sich, da es drei verschiedene Farbkombinationen gibt. Die Anzahl der Muster die gelegt werden kann ist dadurch unendlich groß! Und das mit gerade einmal drei verschiedenen Würfeln.

Um die Muster aus den unten gezeigten Beispielen zu legen werden 64 Würfel (8 x 8)  benötigt. 

  • 20 Würfel sind weiß-blau
  • 20 Würfel sind weiß-lila
  • 24 Würfel sind holzfarben-weiß

Im gezeigten Foto hat jeder Holzwürfel eine Kantenlänge von 3,25 Zentimetern. Dies ist eine gute Größe um sie zu legen und um damit auch bauen zu können. Insgesamt hat das fertig gelegte Muster dann eine Größe von 26 x 26 Zentimetern.  Wenn ihr einen passenden Karton für die Würfel habt, verrutscht auch nichts beim Legen. Für kleinere Kinder ist es so besser zu meistern. Größere schaffen das auch ganz ohne Karton.

Musterbeispiele

Natürlich geht das auch mit einer kleineren Version. Je nachdem wieviele gleichgroße Würfel ihr auftreiben könnt.

Hier findet ihr drei weitere Ideen, was ihr sonst noch aus alten Holzwürfel-Puzzles machen könnt:

Pimp up my BAUSTEINE!

Haben sich bei euch auch so viele Bausteine angesammelt und irgendwie spielt keiner mehr damit? Dann wird es Zeit für ein buntes Makeover! Danach macht das Bauen damit auch wieder richtig Spaß. Ihr könnt generell sämtliche Holzabschnitte verwenden, die ihr von anderen Projekten übrig habt, die aber zur eigentlichen Weiterverwertung zu klein sind. So ergeben sich noch viel mehr Möglichkeiten um zu Bauen, zu Legen und zu Erschaffen.

Für den Anfang ist es gut, all den alten Dreck oder auch schiefe und scharfkantige Ränder mit Schleifpapier glatt zu schmirgeln. Das Holz wird dadurch wieder schön hell und sieht jetzt schon aus wie neu.

Und schon kann es losgehen mit dem Bepinseln. Für Muster oder gerade Kanten klebt ihr euch die Steine einfach mit Maskingtape in unterschiedlichen Breiten ab. Je nach Art des Acryllacks bedarf es eine bis mehrere Schichten, bis die Farbe schön deckend ist. Achtet unbedingt drauf, dass die Farbe speichelecht ist und das Siegel des ‚Blauen Engel‘ trägt.

Und nun kann es losgehen mit dem Spielen. Ihr könnt bunte Städte bauen, lustige Figuren bilden, die Bausteine für einen Sonnendruck zweckentfremden… die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wenn ihr dann noch mehr Lust auf Basteln habt: schnappt euch einen Schuhkarton und verziert diesen wie ihr mögt. Z.B. mit Geschenkpapier oder Buchseiten. Ihr könnt ihn auch einfach bemalen. In diesen dürfen nach dem Spielen alle Steine hinein hüpfen und verräumt werden.

Eine bunte Steine-Stadt.

Wie ihr mit würfelförmigen Bausteinen tolle geometrische Muster legen könnt zeige ich euch hier:

Buchtipp: „One Line Drawings“

Einfach gestickte Trenddesigns für Fashion und Homedeko

Grenzt das nicht an Zauberei, wenn man mit nur einer einzigen Linie ein wunderschönes Bild malen kann? Ich fand die Idee total faszinierend und wollte das unbedingt auch einmal ausprobieren. Mit diesem Buch in meinen Händen ist das schnell umzusetzen.

Das Cover.

Buchtipp: „One Line Drawings“

Einfach gestickte Trenddesigns für Fashion und Homedeko

Martina Unterfrauner & Nuray Hatun

Christophorus Verlag

ISBN 978-3-8410-6631-2

Preis 16,99Euro

96 Seiten

Softcover mit Seitenklappen

Link zum Buch auf der Verlagsseite.

Das Buch

Hierin findet ihr über 30 Motive, die aus nur einer einzigen Linie bestehen. Diese kann man sich in größer, kleiner oder 1:1 übertragen. Für die großen Motive gibt es zwei DIN A0 Bögen im Buch. Eine kleinere Version dessen findet ihr oft auf den jeweiligen Seiten. Alle anderen Größen kann man sich problemlos durch größer und kleiner Kopieren herstellen. Wer Transferpapier da hat kann sofort loslegen.

Es beginnt mit ein paar einleitenden Worten zum Thema und dessen Grundlagen, sowie zu Garnen, Stoffen und Hilfsmitteln. Wichtig sind auch die verschiedenen Grundstiche mit denen das Sticken erfolgt, auch werden Handsticken und Sticken mit der Nähmaschine kurz erläutert.

Anschließend könnt ihr verschiedenste bestickte Gegenstände entdecken und bestaunen. Zumeist Kleidungsstücke wie Kleider, Pullis, T-Shirts und Taschen aber auch eine Holzkiste und eine Vase werden gezeigt.

Meine Umsetzung

Eine neue alte Kissenhülle.

Ich habe mich für das Katzenmotiv entschieden, welches gar nicht kitschig sondern einfach ganz elegant daher kommt und dieses mit einen ganz normalen Rückstich auf einen schlichten Kissenbezug gestickt.

Da mir das Katzen-Motiv so gut gefallen hat, gab es ein weiters Upcycling: Dazu habe ich ein altes Kinderpuzzle mit blauer Acrylfarbe übermalt, anschließend mit Kohlepapier das Motiv vom Vorlagen-Bogen auf das Puzzle übertragen und mehrmals mit weißem Lackstift nachgezeichnet. Zusätzlich bekam das Puzzle noch einem kleinen Pompon als Farbflecks.

Ein neues altes Puzzle.

Also ich werde das noch viel viel öfters machen, denn man kommt hier schnell zu einem wunderschönen Ergebnis und auch einfach zum Malen sind die Motive wahnsinnig schön. Als nächstes werde ich endlich das Freihandsticken an der Maschine angehen, mit der kleinen süßen Schmetterlings-Vorlage aus dem Buch 😉.

Fazit:

Dieses Buch bietet viele Ideen, was die Motive anbelangt, aber auch, was mit diesen alles bestickt werden kann. Ich bin begeistert, von dieser Art zu malen.

Das Buch von hinten.

Nachtrag

Meine Schmetterlings-Umsetzung mit dem Freihand-Nähfuß ist fertig! Aus alten Topflappen gab es hübsche Neue! Ein kleiner Kniff hat mir das Leben sehr vereinfacht. Wer neugierig geworden ist, klickt einfach mal hier:

Und wer jetzt immer noch nicht genug vom Thema Oneline hat, darf sich mit diesem Buch befassen, in dem ihr lernen könnt, wie ihr Kunstwerke aus nur einer Linie selbst kreieren könnt:

Stricken lernen – Bild für Bild

Idee von Miriam Heil

frechverlag

ISBN: 978-3-7724-4837-9

Preis: 14,00 Euro

128 Seiten

Softcover mit Seitenklappen

Link zum Buch auf der Verlagsseite, dort könnt ihr auch noch ein wenig ins Buch hineinschauen.

↳Über diesen Link könnt ihr euch das Buch direkt auf der Verlagsseite anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Das Cover.

Niemand bei uns kann so richtig sticken. Das zu lernen hat nun Lotti – unsere Puppenhaus-Bewohnerin – übernommen und es sich dafür so richtig gemütlich gemacht. Die nächste Zeit werden wir ihr bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, damit wir das auch bald können. Aber schaut mal, was Lotti – nach der Lektüre des oben genannten Buches – schon für sich gestrickt hat: eine super coole Mütze!

Gemütlich hier.

Ich bin gespannt, ob wir das irgendwann auch so hin bekommen wie unsere Oma, die fernsehschauend all unsere Winterpullover, Wintersocken, Stulpen, Mützen und Schals gefertigt hat.

Das Buch

Nun aber zu dem Buch, mit dem Lotti gerade Stricken lernt. Es ist genauso aufgebaut wie dieses hier, mit welchem ich bereits erfolgreich das Häkeln gelernt habe. Beim Häkelbuch handelte es sich fast ausschließlich um Erklärungen in Bildform. Hier nun gibt es pro Bild oft auch ein paar erläuternde Zeilen dazu. Ich persönlich muss mich mit den Stricknadeln in der Hand gerade sehr umgewöhnen, irgendwie fehlen mir da die (Häkel-)Haken dran… 😂

Der Aufbau des Buchs

Das Strick-Buch beginnt mit ein paar allgemeinen Tipps und Erklärungen – hauptsächlich in Bildform und mit ein wenig Worten – zu den Materialien und Nadeltypen und worauf man sonst noch achten sollte.

Im Folgenden werden – zumeist auf einer Doppelseite – erläutert: Kreuzanschlag, linke & rechte Masche, Zu- & Abnahme von Maschen, in Reihen & in Runden stricken, Arbeit fertigstellen, Matratzenstich, neue Maschen aufnehmen, verkürzte Reihe & Wendemasche, verschränkte Masche, Hebemasche, Knopflöcher stricken.

Etwas ausführlicher werden danach die Themen Zopfmuster stricken, mit Farben stricken (in Reihen, in Runden, Jacquardmuster) behandelt, worauf noch ein paar kleine Kniffs und Tricks folgen, z.B. auch, wie man die Strickschrift liest.

Der letzte Teil zeigt ein paar Modelle zum Nachmachen und Einüben der vorangegangenen Beschreibungen: dort gibt es Klassiker wie Mütze, Stirnband, Loop, Schal, Stulpen und auch kleinere Deko-Objekte zu entdecken.

Wie es mir mit dem Buch erging

Um Loszulegen braucht es Wolle und Stricknadeln in verschiedenen Stärken. Mir persönlich helfen kleine Klebezettel in den entsprechenden Seiten des Buches, um den Anschlag, die Maschen und das Projekt zu finden, so dass ich – bereits strickend – schnell hin und her blättern kann.

Ich tu mich noch ein wenig schwer beim sogenannten Perlmuster, bei welchem immer eine linke auf eine recht Masche folgt. Ich vergesse oft, welche der beiden Maschen ich gerade eben gemacht habe. Das ist alles Übungssache und wird leichter. Aber immerhin habe ich den Anfang getan. Der Rest braucht jetzt etwas Geduld meinerseits und ein wenig Übung. Ich habe nicht umsonst meine Oma als großes Vorbild und ein paar Jahre Zeit, bis ich auch ohne Hinzuschauen stricken kann!

Fazit zum Buch

Für alle die schnell mit dem Stricken beginnen wollen, ohne sich erst einmal groß in die Materie einlesen zu müssen. Es ist für alle, die bereits mit gezückter Nadel und Wolle da sitzen und einfach endlich verstehen wollen, wie dieses Hexenwerk vonstatten geht. Ein absoluter Tipp für den Schnelleinstieg.

Das Buch von hinten.

Familie Koffer und ihr Garten

Kennt ihr schon Familie Koffer? Wenn nicht, dann schaut mal hier vorbei, da stellen sie sich und auch ihr neues Zuhause vor. Nun aber endlich ist ihr Garten fertig. Und wie beim Zobelhasen, ist auch bei Familie Koffer alles irgendwie etwas kleiner, dafür aber super gemütlich und selbst-gemacht. Im Garten gibt es ein kunterbuntes Blumenbeet, aber auch für Gemüse und viele viele Topfpflanzen ist Platz. Hey, es gibt ja sogar ein kleines Hochbeet.

Der neue Garten von Familie Koffer.

Die Umsetzung des Garten-Bauprojekts

Wie schon bei ihrem Zuhause, hat sich auch hier Familie Koffer Gedanken über eine nachhaltige Umsetzung ihres Bauprojekts gemacht. Damit der Garten einen natürlichen Look erhält und sich gut in seine Umgebung einfügt, wurden Bambus-Spieße, Juteschnur und Holzkugeln als Baumaterial verwendet. Herr Koffer ist auch ein großer Töpfer-Meister: all seine Blumentöpfe hat er selbst gezaubert.

Der Garten von oben.

Es wurden viele Baustoffe verwendet, die bei anderen auf der Mülldeponie gelandet wären, wie z.B. Versand- und Eierkartons und vor allem eine alte Kiste, in der sich einmal ein Holzwürfel-Puzzle befand (die mittlerweile vom Zobelhasen für ganz andere Dinge verbaut wurden…). Als Einweihungsgeschenk gab es von uns die kleine fertige Kiste für das Hochbeet, denn nach all der Anstrengung, darf es auch einmal etwas Gekauftes sein.

Familie Koffer genießt ihren Garten

Karlotta Koffer ist ganz aufgeregt und möchte am liebsten nur noch im Garten und um ihn herum herumhüpfen:

Karlotta Koffer freut sich so sehr.

Der Garten ist wirklich toll gelegen, mitten im Grünen. Er ist aber nicht nur zum Gemüse anbauen und ernten, sondern auch ein richtiger Wohlfühlort, zum Entspannen und Seele baumeln lassen.

Hier seht ihr, wie es im Garten aussieht, wenn fleißig gearbeitet, aber auch ab und zu dekoriert wird.

Hier wird viel gearbeitet, aber auch entspannt.

Nun wo all die Arbeit des Gartenbaus vollbracht ist, bleibt auch mal Zeit, dass Herr Koffer sich schöne Blumen für die Familie und ihr Zuhause aus dem Garten holt. Dann können sie sich am Abend, gemütlich auf ihrer Couch sitzend, an ihrem tollen neuen Garten erfreuen.

Herr Koffer holt Blumen.

Lesezeichen aus Getränkekarton

Dass sich leere Getränkekartons super für das Basteln von Lesezeichen eignen, habe ich euch bereits gezeigt (schaut mal weiter unten). Hier folgt nun eine weitere Version, die so ganz anders aussieht als meine erste Idee dazu. Hierbei habe ich die abgezogene Seite des Kartons mit DIY-Sprühfarbe (aus eigentlich leeren Filzstiften) besprüht. Sieht es nicht aus, als wäre der Hintergrund mit Aquarell-Farbe gestaltet worden? Ich mag diesen Effekt total.

Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.

aus Arabien

Lesen heißt durch fremde Hand träumen.

Fernando Pessoa

Falls ihr Flächen weiß lassen wollt, deckt ihr diese vor dem Besprühen einfach mit den entsprechenden Formen, z.B. auch aus Getränkekarton (die rauen Flächen werden dafür mit wenig Klebestift miteinander verklebt), ab. Nach dem Trocknen könnt ihr diese vorsichtig wieder abziehen, und voilà habt ihr ein verträumtes Gemälde.

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

[Kennt ihr die Lebensgeschichte von Heinrich Heine? Die ist wirklich spannend!]

Beschriftet ihr eure Lesezeichen dann noch mit einem schönen Spruch ist es auch schon fertig. Wer mag kann sich – je nach Geschmack – ein filigranes Bändchen anbringen.

Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten,
aus den Stuben, über die Sterne.

Jean Paul

Sprühfarbe herstellen

Wie ihr die Sprühfarbe ganz leicht selber machen könnt, erfahrt ihr hier:

Lesezeichen aus Getränkekarton – Version 1

All diejenigen, die noch nie mit Getränkekarton gearbeitet haben, finden hier eine genaue Beschreibung wie das funktioniert:

Ein Spielplatz für die Feen

Der Winter ist bald vorbei! Da zieht es unsere kleinen Feen hinaus an die frische Luft, raus aus ihren Häuschen um endlich wieder ausgelassen schaukeln, picknicken, klettern und abhängen zu können. Wie schön, dass sie direkt neben ihrer Wohngemeinschaft diesen coolen Spielplatz haben, auf dem all dies möglich ist!

Habt ihr schon Mal mit Holzdübeln gebastelt? Für mich war es das erste Mal und ich bin hellauf begeistert! Mit ihnen, Holzleim, einem Akku-Schrauber und Schnur ist nahezu alles möglich, z.B. für kleine Miniatur-Welten wie diese hier. Mal wieder ein richtiges Rundum-Upcycling-Projekt!

Alles da zum Klettern & Toben!

Was wurde noch verbaut?

  • Eisstiele
  • alte Zeitungen
  • alte Buchseiten
  • Modelliermasse* (guter Preis und toller heller Farbton)
  • ein Drahtbügel
  • Pappkarton
  • Baumwollschnur

Was ihr für die Feen braucht und wie sie gebaut werden findet ihr hier (einfach ein wenig hinunterscrollen):

Für den Sockel habe ich mich für eine Blattform entschieden. Hierfür wurden jeweils drei Lagen Pappe-Blätter der gleichen Größe übereinander geklebt und mit geschöpftem Papier aus Zeitungen umhüllt. Mit einer Baumwollschnur entstanden die Blattadern.

Der frühlingshafte Baum im Zentrum des Spielplatzes war einmal ein Drahtbügel! Dieser ist mit einem Holzdübel im Fundament verankert. Mit alten Buchseiten – in Streifen geschnitten – entstanden die Blüten des Baumes durch Quilling. Die Blätter bestehen aus weißer lufttrocknender Modelliermasse und der Zaunabschnitt wurde mit Holz-Eisstielen gezaubert.

Ein Rundum-Blick.

Feen im Zauberwald

Wer wissen möchte, wo die Feen wohnen und sich nach einem langen Tag auf dem Spielplatz ausruhen schaut einfach hier einmal vorbei:

Papier schöpfen

Und wer wissen möchte, was man aus selbst geschöpftem Papier noch so zaubern kann, schaut einfach hier einmal vorbei:

*) Seit neuestem arbeite ich mit Affiliate Links. D.h. über verlinkte Produkte könnt ihr euch diese direkt beim jeweiligen Online-Shop für Hobby-Bedarf anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Paper Baskets

Dorothea Katharina Schmidt

Christophorus-Verlag

ISBN: 978-3-8388-3778-9

Preis: 16,99 Euro

95 Seiten

Hardcover

Link zum Buch auf der Verlagsseite, dort könnt ihr auch ein wenig ins Buch schauen.

Das Cover.

Wahnsinn, was man aus Papier alles machen kann!! Ich bin im Upcycling wahrlich kein Neuling, aber dieses Buch eröffnet mir vollkommen neue Dimensionen. Irgendwo in den unendlichen Weiten des Internets hatte ich bereits gesehen, dass man Körbe aus Katalog-Seiten und Zeitungspapier herstellen kann. Die Idee fand ich grandios und sie setzte sich in meinem Hinterkopf fest, von der richtigen Umsetzung hatte ich jedoch keine Ahnung. Mit diesem Buch in meinen Händen ändert sich das nun gänzlich.

Ich bin mal wieder begeistert, was mit Liebe zum Detail und ein wenig Zeit für schöne Dinge aus Altpapier entstehen können:

Als Projekte in diesem Buch gibt es unter anderem eine Schale, einen Blumen-Übertopf, zwei Lampenschirme und eine Post-Ablage. Der Schwerpunkt liegt natürlich – wie der Titel schon verrät – auf dem Thema Körbe. Die vorgestellten Modelle sind komplett verschieden, so dass man sie in allen Lebenslagen, vor allem zum Sortieren der diversesten Dinge, immer gut gebrauchen kann. Selbst der Vorschlag für die Aufbewahrung all der Papier-Röllchen ist schön und simpel (Papprollen mit Geschenkpapier umhüllt).

Ihr müsst nicht wirklich etwas dafür kaufen und könnt gleich loslegen, sofern ihr einen langen dünnen Metallstab wie einen Schaschlikspieß oder eine Stricknadel (diese hier* habe ich benutzt) sowie einen Klebestift habt. Leichter geht es wirklich nicht.

Dazu erfahrt ihr, wie die Papier-Röllchen gefärbt werden können, denn so erhält man noch viel mehr gestalterische Möglichkeiten.

Das erste Projekt im Buch ist ein kleines ‚Probe-Übungs-Körbchen‘. Allein dieses bietet viele verschiedene Variationsmöglichkeiten, indem man den Boden etwas größer oder kleiner macht, nach oben höher oder niedriger flechtet, indem man schmaler oder weiter in den Runden wird oder sogar eine kleine Wölbung versucht. Einfach genial.

Meine ersten Körbe!

Das musste ich gleich selbst ausprobieren. Aus zwei Werbe-Wochenzeitungen konnte ich jeweils einen dieser kleinen Probe-Körbe basteln. Der erste war zum reinen Üben. Überrascht hat mich, wie schnell man mit dem Flechten voran kommt. Die eigentliche Arbeit ist das Rollen des Zeitungspapiers. Das dauert für einen kleinen Korb aber auch nicht wirklich lange.

Und hat man sich erstmal die passende Farbe angerührt, die man mehrmals verwenden kann, geht auch das Färben der Papierröllchen super schnell.

Mein erster Färbeversuch.

Nach dem Trocknen ging es bereits an das Flechten des zweiten Korbes. Dieses Mal habe ich darauf geachtet, dass der Pappboden nicht zu sehen ist, das hatte mich beim ersten Versuch etwas gestört. Den Tipp, wie man dies hinbekommt findet ihr ebenfalls im Buch.

Beim nächsten Mal werde ich die Zeitungen so rollen, dass weiße Streifen entstehen, denn das geht ohne großen Aufwand! Ebenfalls ein Tipp aus dem Buch. So kommt man nach dem Färben und Flechten gar nicht mehr auf die Idee, dass es sich bei dem Ausgangsmaterial um Zeitungen handelt. Die entstehenden Körbe sind erstaunlich stabil, auch das hätte ich bei diesem Material nicht erwartet.

Also ich bin begeistert. Vielen lieben Dank liebe Dorothea für dieses inspirierende Buch! Von nun an werde ich noch viele weitere Körbe flechten. Leichter geht es wirklich nicht.

Die Rückseite verrät schon ein paar Ideen aus dem Inneren.

FAZIT: In diesem Buch gibt es viele Tipps und Tricks zum Thema Körbe flechten aus Papier. Diese sind gut leserlich und leicht verständlich aufgearbeitet. So können die vorgestellten Projekte schnell und ohne Frust umgesetzt werden.

*) Seit neuestem arbeite ich mit Affiliate Links. D.h. über verlinkte Produkte könnt ihr euch diese direkt beim jeweiligen Online-Shop für Hobby-Bedarf anschauen und auch bestellen. Für die Bestellung über diese URL bekomme ich eine kleine Provision. D.h. ihr könnt damit direkt meine kreative Arbeit hier auf diesem Blog unterstützen.

Winter-Upcycling

Single-Handschuhe werden zu coolen Kuscheltieren

Wir sind endlich mitten im Winter angekommen. Es fallen sogar schon ein paar Schneeflocken (dass diese sich mit sehr viel Regen vermischen ignorieren wir einmal gekonnt)! Es passiert nun leider, und dass nicht nur den ganz Kleinen unter uns, dass ab und zu einer unserer Handschuhe verschwindet und einfach nicht mehr auftauchen will. Was macht man dann mit dem verbliebenen, einsamen, alleine gelassenen Handwärmer? Klar: süße kleine Gestalten, die mal frech und lustig, gruselig oder aber auch einfach nur kuschelig daherkommen können!

Tolle Bande, und nun gar nicht mehr allein!

Ich zeige euch ein paar Inspirationen, was aus unserer Sammlung einsamer Singles geworden ist. So individuell wie die Handschuhe, so einzigartig sind auch die kuscheligen Resultate.

Diese hier sind für jeden Spaß zu haben!

Lass Konfetti regnen! Oder auch Holzperlen! Ob Fünffingerhandschuh oder Fäustling: es lässt sich noch so einiges daraus zaubern. Verziert wurde mit Knöpfen, Pailletten, Filz, Bändern und Stickgarn. Wer hat, kann gerne auch Perlen und Wackelaugen applizieren. Nun müssen wir uns noch passende Namen ausdenken.

In diesem Mini-Wohnzimmer findet jeder einen gemütlichen Ort.

Ein Handschuh-Tier – zwei Gesichter: ist es nun eine Krake die lässig abhängt und in der Tiefsee einen Goldschatz gefunden hat oder doch eher ein faulenzender Breitmaulfrosch? Egal, ein toller Begleiter ist er allemal! Und in seinem kunterbunten Unterwasser-Wohnzimmer ist für jeden Platz…

Ihr könnt die Kleinen mit Füllwatte füllen, oder aber auch mit übrig gebliebenen Stoffresten und Schnüren aus anderen Projekten. Bei uns gibt es für solchen ‚Abfall‘ extra einen Sammelbeutel; denn für fleißige Upcycler ist es natürlich kein Müll sondern ein wertvoller Rohstoff für viele viele weitere Projekte.

Einer für das Glück und einer für die Sorgen.

Manche Gesellen sind doch recht lustig anzuschauen! Was sind denn hier nun alles Arme oder Beine? Naja egal, denn er sieht so aus, als ob er viel Glück für jeden mitbringt der mit ihm kuscheln mag.

Und ja tatsächlich, es geht auch ganz ohne Beine, mit verrückten Zähnen und Augen. Hier habe ich den gefütterten Fäustling oben offen lassen, so hat er in seinem Inneren ganz viel Platz, und kann sich – wie ein Sorgenfresserchen – um die Gedanken und Gefühle der kleinen Lieblingsmenschen zu kümmern. Der Fehlkauf der zu kurzen Schnürsenkel macht sich doch ganz gut als Stirnband, oder?

Nun auch mit Geräuschen!!

Statt Gedanken und Sorgen in das Sorgenfresserchen zu tun, haben wir aktuell ein Puppen-Geräusch-Dings (Puppenstimme) hinein getan. Schaut euch vor allem auch das Ende des Videos an, es ist soooo lustig! Auch auf diese Weise kann das Monster nun für ganz viel Gute Laune sorgen!

Zweites Leben für Mützen

Und wenn ihr neben all den Ideen für die Handschuh-Verwertung auch noch einen Tipp für Mützen – die plötzlich viel zu klein geworden sind – braucht, zeige ich hier zwei zusätzliche Projekte für eine sinnvolle Weiter-Verwertung:

Noch ein kuscheliger Begleiter für die Kleinen.

Auch aus Mützen lassen sich super einfach lustige Kuschel-Viecher machen. Die Zwei-Bommel-Kopfbedeckung fand ich dafür besonders gut geeignet. Und wirklich – viel schneller geht es nicht: Knöpfe für Augen und Nase annähen, Füllmaterial rein (z.B. auch zerkleinerte ausgediente und in der Waschmaschine gewaschene Küchenschwämme), zunähen und fertig!

Eine kleine Handtasche.

Man kann aber auch eine super coole Handtasche für das Kind machen, dem die Mütze nicht mehr passt! Hier kann so einiges hinein, welches unterwegs unbedingt mit muss. Wie z.B. diese kleinen süßen Püppies aus ausgedienten Zahnbürsten. Für den Träger flechtet ihr einfach T-Shirt-Garn oder auch eine Baumwollkordel bis ihr die gewünschte Länge erreicht habt und näht sie an den Seiten der Mütze an. Aus diesen kann man auch ein kleines Schleifchen als Applikation zaubern. Wer mag bringt noch einen Druckknopf oder Ähnliches zum Verschließen an. Und so kommt ihr auch hier recht schnell und unkompliziert zu einem tollen Ergebnis.

Einen Beitrag zu den kleinen Puppis aus Zahnbürsten findet ihr übrigens hier:

Sprühfarbe selbst gemacht

Was für eine tolle Resteverwertung! In den letzten Krümeln des Tusche-Kastens oder auch in Hülsen eingetrockneter Filzstifte steckt noch sehr viel Potential! Hättet ihr das gedacht?

Alle Farben des Regenbogens!

All diese Farben hier sind aus eigentlich leeren, vielleicht auch einfach nur eingetrockneten, Filzstiften entstanden!

Und so geht’s:

Stifte auf, Minen und Kartuschen raus und hinein ins Wasser damit! Nach ein paar Stunden erhaltet ihr einen kräftigen Farbton. Wenn ihr die Lösung direkt in Sprühflaschen (hier: leere Deo-Zerstäuber) ansetzt, könnt ihr sofort loslegen und tolle Verzierungen damit machen. Das Gleiche gilt für fast leere Tusche-Kästen: Krümel heraus kratzten, in ein wenig Wasser lösen und los geht’s mit der Sprüherei! Die Farbe aus den Tuschkästen trocknet jedoch mit der Zeit im Zerstäuber ein. Die Filzstift-Farben hingegen kann man in dieser Form ewig weiter benutzen.

Anwendung-Beispiele für die DIY-Sprühfarbe:

Alte Buchseiten und auch Taschentücher eigenen sich besonders gut für die Sprühfarbe. Die Ideen für diese Kombination sind mannigfaltig.

Sehr gerne bearbeite ich die abgezogenen Seiten von Getränkekartons mit der Filzstift-Sprühfarbe. Das macht tolle Effekte und Verläufe. Ich bin ganz verliebt in diese Technik! Hättet ihr gedacht, dass man mit Dingen, die eigentlich im Mülleimer landen (leere Filzstifte, Zerstäuber und Getränkekarton), noch solch zauberhafte Ideen umsetzen kann?

Und es lässt sich damit auch malen:

Die Farbe lässt sich nicht nur sprühen, man kann damit auch ganz hervorragend malen. Dafür schütte ich mir einfach etwas in die jeweiligen Deckel der Zerstäuber, vermale sie mit einem Pinsel und wenn ich fertig bin, schütte ich die übrig gebliebene Farbe wieder zurück in die Sprühflasche. So wird nichts verschwendet und die Farben sind bereit für ihren nächsten Einsatz!

Noch mehr Tipps

Noch mehr Frühlingsdeko

Drahtbügel, Origami und Sprühfarbe? Hier geht es zu einem weiteren goldigen Projekt für den Frühling:

Mit Sprühfarbe kreativ werden

Für die Kleinen:
Und die Großen:

Wochenkalender – Bullet Journal

Organisation ist alles und kann das Leben so leicht machen! Ordnung auf dem Schreibtisch heißt oft auch Ordnung im Kopf. Jedenfalls ist das bei mir ganz eindeutig so.

Darf ich vorstellen – Mein neuer Kalender:

Es war einmal ein ganz normaler DIN-A5-Ring-Ordner, welcher jahrelang unbeachtet, gar ungewollt, in einer Ecke lag. Traurig dämmerte er vor sich hin, eingepfercht zwischen anderen alten Ordner. Aber keiner war wie er. Er war kleiner als die anderen, fühlte sich nicht für voll genommen und somit nicht wie ein vollwertiges Mitglied in der Ordner-Sammel-Kiste. Aber eines Tages wurde es hell. Jemand zog ihn heraus, pustete den Staub weg und dachte: „Damit lässt sich doch etwas anstellen!“ (Dieser Jemand war natürlich der Zobelhase, der für jeden einen Plan parat hat, wenn die Zeit nur endlich gekommen ist.)

Hier ein paar Detail-Aufnahmen der einzelnen Seiten, Bestandteile und Highlights dieses wunderbaren Lebens-Begleiters:

Ein Allround-Talent. Mein neuer Wochenkalender.

Die einzelnen Trenn-Seiten für die Monate bestehen aus Getränkekarton mit silberner Innenbeschichtung. Das man diese Art Karton für viele coole Projekte benutzen kann habt ihr hier ja nun schon öfter entdecken dürfen. Die Trennseiten sind ein wenig größer als DIN A5, das entspricht ziemlich genau drei Seiten eines Kartons. Zunächst habe ich ihn mit DIY-Sprühfarbe (aus eingetrockneten und auch (eigentlich) leeren Filzstift-Kartuschen) in Regenbogenfarben besprüht. Hierbei habe ich darauf geachtet, dass die Farben zu den Jahreszeiten und Monaten passen: die kalt-blauen Töne für die Wintermonate, warm-orange für den Sommer und z.B. viel grün für den Frühling. Die Seiten wurden mit dem Locher gelocht und als Lochverstärker, so dass man sie auch mehrere Jahre lang benutzen kann, habe ich mich für Metallösen entschieden.

Trennblätter für die einzelnen Monate.

Eine Wochen-Übersicht gefällt mir persönlich in einem Kalender oder Planer am besten. Dafür habe ich mir (klar auch aus Milchkarton! mit brauner Innenbeschichtung) eine Schablone gemacht, mit der ich fein säuberlich die einzelnen Tage pro Woche auf ein DIN A5-Papier markieren kann. Die kleinen Löcher in der Schablone können für weitere Verzierungen benutzt werden, oder auch als Aufzählungszeichen für to-do-Listen etc. pp.

Wochen-Blätter, Multifunktions-Schablone aus Getränkekarton, Silikon-Stempel auf Getränkekarton-Deckeln.

Für die weitere Gestaltung der Wochenseiten habe ich mir ein paar Silikon-Stempel gegönnt, die ich tatsächlich und für mich ganz ungewöhnlich, mal nicht selber gemacht, sondern selbst gekauft habe. Das Gefummel mit den Acryl-Platten war mir allerdings zu umständlich, deshalb habe ich mir diese kleinen Stempel einfach – und jetzt endlich kommt wieder der Upcycling-Aspekt – auf die Deckel ehemaliger Getränkekartons geklebt. Da halten sie ganz gut und so bleiben sie auch jetzt. Nun kann ich nach und nach, wenn ich Zeit habe, die Wochen vervollständigen. ‚Donnerstag‘ war zu groß, der klebt nun auf der Kappe eines ehemaligen Filzstiftes.

Viel Platz auch für Notizen, samt Stempel aus Moosgummi-Buchstaben und weißem Karton.

Für Notizen habe ich mir eine kleines Heftchen aus glatt-gebügeltem (bereits gebrauchtem) Packpapier angelegt, welches – wenn voll oder alles erledigt ist – immer wieder ausgetauscht werden kann. Für die Beschriftung dieses kleinen Notizheftchens wurde ein kleiner Stempel aus Moosgummi-Buchstaben und weißem Karton gebaut.

Wie man sich ganz easy peasy Stempelkissen selber machen kann findet ihr übrigens hier:

Den DIN-A5-Ordner habe ich mit den Stoff-Resten ausgetragener Jeanshosen beklebt. Für die Außenseite kamen glatte Streifen, weiter verziert mit einer Spitzenborte, zum Einsatz. Für Innen habe ich mir einfach die Hosentaschen geschnappt, denn diese sind super praktisch um z.B. die Schablone oder auch Notizen, bunte Kleberli und was euch sonst noch so einfällt unter zu bringen.

Alles griffbereit und aufgeräumt!

Für Büroklammern und Ähnliches habe ich mir zusätzlich ein abnehmbares und (über Druckknöpfe) größenverstellbares breites Textilgummi um die Vorderseite gebunden. Dieses kann man, wenn gewünscht, auch ganz variabel nach hinten verlagern. Mit dem Gummi können nun weitere Dinge wie Notizhefte oder flache Federmäppchen fest verzurrt werden, so dass beim Transport nichts verrutscht oder herausfällt.

Wer jetzt noch mag kann einen alten Gürtel drum herum wickeln, denn ich kann mir vorstellen, dass im Laufe des Jahres unheimlich viel Kram zusammenkommt, welcher vielleicht noch etwas mehr Zugspannung verträgt. Wer es nicht ganz so bunt mag, nimmt einfach ein Gummi und Gürtel in gedeckteren Farben, genauso kann man bei den Trennseiten und Wochen-Blättern vorgehen.

Alles gut verstaut und zugezurrt.

Ich allerdings möchte das nächste Jahr mit viel Farbe, viel Freude und viel Fantasie begehen, deshalb durfte es hier und jetzt mal so richtig bunt werden!

Im Folgenden seht ihr ein paar Arbeitsschritte, wie der Ordner nach und nach verschönert wurde. Von der Material-Zusammenstellung über das Anprobieren, wie alles am besten zusammenpasst und ein gleichmäßiges, möglichst symmetrisches Bild ergibt bis hin über das flächige Bekleben mit Bastelkleber…

Fröbelsterne – Anleitung in Bildern

Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es gar nicht schwer Fröbelsterne zu falten. Ein paar Mal üben und ihr könnt in die Massenproduktion gehen. Das tolle an diesen Papiersternen ist, dass ihr sie jedes Jahr aufs Neue aufhängen und damit immer wieder neu dekorieren könnt. Auch an Geschenken machen sie sich gut, in klein oder in ganz groß.

Ihr könnt dafür vorgefertigte Streifen benutzen oder euch selbst welche herstellen. Die Streifen im gezeigten Beispiel haben eine Länge von 45 Zentimeter und sind 1,5 Zentimeter breit.

Faltet einfach einmal Bild für Bild nach. Am Anfang am besten auch mit den gleichen (ähnlichen) Farben, damit ihr nicht durcheinander kommt. Nach ein oder zwei gefalteten Sternen habt ihr den Dreh raus!!

Braucht ihr eher eine Anleitung mit Text, dann besucht mich doch einmal hier.

Die Sterne können einzeln dekorativ verteilt werden. Ich hatte sie auch schon alle zusammen einfach in einer Glasvase. Als Girlande finde ich sie richtig toll und wer mag, kann sich sogar seine Lichterkette damit verzieren.

Fröbelsterne – immer eine gute Idee!

Wollt ihr noch mehr Tipps zu Weihnachten?

Bei mir passiert hier die nächsten Wochen bestimmt einiges zu diesem Thema. Bis es soweit ist, dass ich etwas zeigen kann, könnt ihr in dieses zauberhafte Buch hinein schnuppern und euch ein wenig inspirieren lassen:

Planetarium für die Wand

Was für ein tolles Projekt! Wir hatten viel Spaß beim Basteln und nun lernen wir fleißig, auf welcher Umlaufbahn welcher Planet wohnt und wie die Sternbilder heißen. Da es nun spürbar früher dunkel wird, macht es noch mehr Freude die Sonne im Zentrum leuchten zu lassen.

Unendliche Weiten…

Die Satelliten orten fremdes Leben (aus Holzkugeln, Draht und einem Knopf) auf einem neu Entdeckten Himmelskörper…

Aus alten Holzkugeln und Magneten wurden bunte Planeten, welche nun auf ihren Draht-Umlaufbahnen ihre Kreise um die LED-beleuchtete Sonne ziehen. Die Beschilderung (Getränkekarton) der Planeten wird ganz variabel über die Metallklammer an die Magneten unter den Planeten angebracht. Ebenso schnell kann diese wieder verschwinden.

Eine Rettungsdecke aus dem Erste-Hilfe-Kasten bekommt hier ihren großen Auftritt als Oberfläche eines fremden Planeten und auch für die Satelliten war ihr Einsatz sehr hilfreich.